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tiefe Beinvenenthrombose

bienchen

Themenstarter
Sabine
Heilpraktiker
Wie lagere ich einen Pat mit einem Verdacht auf eine akute tiefe Beinvenenthrombose.
lage des Beines:
wagerecht , leichte tieflage , oder hochlagerung?
Man ließt immer wieder etwas anderes ?
lg sabine
 
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Yvonne Mayer-Hackmann

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Hessen
Status
HP
Das Bein sollte hoch gelagert werden um den venösen Abfluss zu verbessern. So hab ichs gelernt und so klingt es auch logisch für mich :)
Einen arteriellen Verschluss hingegen lagert man tief um sich die Schwerkraft zu Nutze zu machen und die Versorgung des Beines zu erhalten / verbessern.

LG, die Yve
 

Anja

Heilpraktikerin
Heilpraktiker
Standort
Praxissitz: Langenfeld/NRW
Status
HP
Nein, bei der akuten tiefen Beinvenenthrombose würde ich das Bein waagerecht oder minimal tief lagern. Bei Hochlagerung erhöht sich die Gefahr einer Embolie. So habe ich es gelernt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Muscat Coach

Mitglied
Standort
Sigmaringen
Status
HP
Ich hätte jetzt auch tief gesagt, da der Thrombus sich in der waagerechten eher lösen könnte.

Einen arteriellen Verschluss hingegen lagert man tief um sich die Schwerkraft zu Nutze zu machen und die Versorgung des Beines zu erhalten / verbessern.
Das hätte ich jetzt eigentlich auch anderherum gesagt, aber ich lasse mich gerne belehren, bin ja noch in der LErnphase
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Vennhexe

Kräuterführungen/Seminare
Heilpraktiker
Das wäre auch meine Frage, weils in jedem Buch anders steht - ich hab alle Varianten irgendwo geslesen.

Ich hab Ulli gefragt und sie meinte- Bein wagerecht.

In Crash Curs für HP steht z.B. Klappmesser mit Erschwerung in der Hüfte (Tasche,Sack oder Ähnliches) - damit KEINE Embolus entsteht.

Schön, wenn man verschiedene Möglichlkieten hat....seuuuffzzzzzz.

LG, die Vennhexe


"Deine Vorstellungskraft entscheidet über Deine Möglichkeiten."
(Vennhexe)
 

Yvonne Mayer-Hackmann

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Hessen
Status
HP
Hmm, also mein Ausbilder hat gesagt, dass sich noch nie ein Thrombus gelöst hat und eine Embolie verursacht hat. Bei meiner Freundin mit einer tiefen Beinvenenthrombose hat der Arzt auch eine Hochlagerung angeordnet.

Es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Informationen in den Lehrbüchern unterschiedlich sind, mich hat das auch immer an den Rand der Verzweiflung getrieben - für die Prüfung hab ich mir beides gelernt und im Falle eines Falles hätte ich auf die unterschiedlichen Meinungen hierzu hingewiesen und für die Praxis merke ich mir das, was mir logisch erscheint :)

LG und viel Erfolg,

die Yve
 

bienchen

Themenstarter
Sabine
Heilpraktiker
Hmm, also mein Ausbilder hat gesagt, dass sich noch nie ein Thrombus gelöst hat und eine Embolie verursacht hat. Bei meiner Freundin mit einer tiefen Beinvenenthrombose hat der Arzt auch eine Hochlagerung angeordnet.

Es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Informationen in den Lehrbüchern unterschiedlich sind, mich hat das auch immer an den Rand der Verzweiflung getrieben - für die Prüfung hab ich mir beides gelernt und im Falle eines Falles hätte ich auf die unterschiedlichen Meinungen hierzu hingewiesen und für die Praxis merke ich mir das, was mir logisch erscheint :)

LG und viel Erfolg,

die Yve
danke
das ist ein guter vorschlag von dir . Ich werde es sicherlich in der mündlichen so sagen . Hilft mir ein ganzes stück weiter
 

Axel

Aktives Mitglied
Standort
Zirndorf/Nürnberg
Status
Interessierte(r)
Hmm, also mein Ausbilder hat gesagt, dass sich noch nie ein Thrombus gelöst hat und eine Embolie verursacht hat.
Dann bestell Deinem "Ausbilder" mal einen schönen Gruß. Denn das was er erzählt ist großer Unsinn!!!
Denn genau das - Embolus löste sich aus der tiefen Beinvenenthrombose - ist bei meiner Frau vor acht Monaten passiert, und führte zu einer Lungenembolie. Zum Glück wurde es früh genug festgestellt, und sie kam von der Arztpraxis direkt als Notfall ins Krankenhaus. Wir sind froh, dass sie das überlebt hat.
 

bienchen

Themenstarter
Sabine
Heilpraktiker
Hmm, also mein Ausbilder hat gesagt, dass sich noch nie ein Thrombus gelöst hat und eine Embolie verursacht hat. Bei meiner Freundin mit einer tiefen Beinvenenthrombose hat der Arzt auch eine Hochlagerung angeordnet.

die Yve
Wenn sich ein Thrombus nicht lösen würde aus den tiefen Bein oder Beckenvenen , dann gäb es doch gar keine Lungenembolie?
hast du dich verschrieben?
 

Yvonne Mayer-Hackmann

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Hessen
Status
HP
Axel: au weia, da habt Ihr ja echt noch mal Glück gehabt!
bienchen: ne ich hab mich nicht verschrieben, ich hab das so gelernt und in einigen Lehrbüchern steht es ja auch genau so. Ich werd die Tage mal bei einem Arzt nachhaken.

LG, die Yve
 

Anja

Heilpraktikerin
Heilpraktiker
Standort
Praxissitz: Langenfeld/NRW
Status
HP
Wenn es tatsächlich so wäre, dass es noch nie zu einer Embloie durch gelösten Thrombus gekommen wäre, frage ich mich, wieso die Lungenembolie als eine der Hauptkomplikationen bei einer akuten tiefen Beinvenenthrombose gilt...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

bienchen

Themenstarter
Sabine
Heilpraktiker
bienchen: ne ich hab mich nicht verschrieben, ich hab das so gelernt und in einigen Lehrbüchern steht es ja auch genau so. Ich werd die Tage mal bei einem Arzt nachhaken.

LG, die Yve[/QUOTE]

hallo Yve
Wodurch entsteht denn dann eine Lungenembolie?
 

Yvonne Mayer-Hackmann

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Hessen
Status
HP
Servus,

ich hatte doch bereits geschrieben, dass es verschiedene Angaben gibt und ich es mir für die Prüfung auch so merken und es dann auch dort dem AA so sagen würde. Und wenn ich sage, dass *ich* es so gelernt habe heißt es ja noch lange nicht, dass es *so* dann auch richtig ist ;)

LG
 

Ortrud

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Stade
Status
HP
Da kann ich Axel nur beipflichten. habe es auch schon im Bekanntenkreis erlebt. Das ist je gerade das Gefährliche an der Sache. Damit ist absolut nicht zu spaßen. Bei der Prüfung würde ich dann sowieso sagen, daß der Patient in schulmedizinische behandlung gehört.
 

Yvonne Mayer-Hackmann

Aktives Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Hessen
Status
HP
hier wird auch die Hochlagerung empfohlen http://www.medizinwissen-kompakt.de/index.php?id=1645
http://de.wikibooks.org/wiki/Grundlagenwissen_Rettungsdienst/_Spezielle_Notfallmedizin/_Internistische_Notfälle#Ven.C3.B6ser_Verschluss
http://www.diako.de/diako-flensburg/diakonissenkrankenhaus-fl/medizinische-klinik/informationen-fuer-patienten-und-aerzte/informationen-fuer-patienten/aufklaerung/venenthrombose-und-lungenembolie.html

Aber Ihr habt schon Recht mit Euren Bedenken.

Ortrud, der Patient gehört sowieso unverzüglich in schulmedizinischen Behandlung, die Frage ist nur, wie lagert man ihn notfallmäßig richtig? In der Literatur gibt es unterschiedliche Auffassungen hierzu.

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

RWH

Rudolf
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
Standort
Baden-Baden
Status
HP
Denn genau das - Embolus löste sich aus der tiefen Beinvenenthrombose - ist bei meiner Frau vor acht Monaten passiert, und führte zu einer Lungenembolie. Zum Glück wurde es früh genug festgestellt, und sie kam von der Arztpraxis direkt als Notfall ins Krankenhaus. Wir sind froh, dass sie das überlebt hat.
Übel. Und wie siehst Du das mit der "Lagerungsfrage"? Ich würde auch eher hochlagern, um die Stauung zu lindern.

Gruss Rudolf
 

Hopsing

Neues Mitglied
Standort
Mechernich
Status
HPA
Also,
in der Pflege und im RD unterrichten wir nach der Lehraussage "Bein hochlagern". Bei einem akuten arteriellen Verschluss hat sich die Lehraussage geändert. Hier wird nicht mehr das Bein "tief" gelagert- sondern flach.

Man sollte sich schon an Leitlinien halten.
 
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