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Kolumne der Frankfurter Rundschau....

Dieses Thema im Forum "HP Allgemein" wurde erstellt von RWH, 11. September 2017.

  1. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    In der Frankfurter Rundschau erschien im Juno 2017 eine interessant Kolumne zu Thema Schulmedizin und Homöopathie. (Mir geht es nicht um die Diskussion, ob nun Homöopathie ja oder nein, sondern um die Gedanken in Sachen: Wer schadet eigentlich mehr..?) http://www.fr.de/wissen/gesundheit/hontschik/dr-hontschiks-diagnose-runter-vom-hohen-ross-a-1301568

    Interessant auch das nachgeschobene Interview, das man machte, weil offensichtlich die Hass-Tiraden gegen den Kolumnisten (von beiden Seiten...) heftig waren:

    http://www.fr.de/wissen/gesundheit/homoeopathie-umstrittene-kuegelchen-a-1327131

    Mit dem Abwarten, das keiner will hat er ja leider recht. Auch unsere Patienten möchten ja behandelt werden und für Nichts tun bezahlt uns auch keiner...
     
    Susanne23, Manfred Lobstein und pgtaboada gefällt das.
  2. Manfred Lobstein

    Manfred Lobstein Bekanntes Mitglied Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    4. September 2012
    Status:
    HP
    Ja, sehr interessant und für meine Begriffe weitgehends objektiv!
    Es ist doch interessant immer wieder zu sehen, daß viele Menschen es einfach leid sind mit den "Standardtherapien" der Schulmedizin, und daher für sie -besonderns bei chronischen Erkrankungen -
    nur noch die Naturheil-Therapie der Heilpraktiker in Frage kommt!
     
  3. Wortlaut

    Wortlaut Aktives Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    29. November 2005
    Status:
    HP
    Sowohl Interview als auch Kolumne sind herlich. Bei den ganzen Diskussionen drängt sich mir als Hypno-Therapeut und HP eine Frage auf. Ist es den wirklich so wichtig, ob Globuli heilen - oder ob es die Beziehung zwischen Homöopath und Pat und - gewissermaßen als "drittes Tertium", (das Dritte Element), die intensive Außerandersetzung des Therapeuten mit dem Krankheitsbild, dem Arzenimittelbild und der sorgfältige Auswahl des Heilmittels ist? Wir können nur vermuten, auf welchen Ebenen die Heilungstendenzen erfolgen. Ob es in der Einbildung des Therapeuten und des Patienten geschieht, ob es auf Quantenebene, ob es auf Metaphysischen Ebenen ist, wir wissen es (noch) nicht. Aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass es für viele Kritiker beider Lager die "schlimmste Nebenwirkung sein könnte, dass es wirkt". ;-)
     
    dpleiss und tigs gefällt das.
  4. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Mir ist schon lange klar, dass Heilung ein vielschichtiger Prozess ist, bei dem das "Materielle" (auch das "Informationsmaterielle" der Homöopathie) nur ein Faktor ist - und vielleicht nicht der wichtigste. Aber offensichtlich fällt es sowohl den Anhängern der wissenschaftlichen Medizin, als auch vielen Fans der Homöopathie schwer, das zu akzeptieren. Sonst würde man nicht dermaßen aufeinander einprügeln.
     
    tigs gefällt das.
  5. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    Dazu fällt mir nur ein
    "Alles ist gut, solange es meinem Weltbild entspricht...!"

    ;):cool::coffee:
     
  6. HPSepp

    HPSepp Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    16. September 2011
    Status:
    HP
    Mal meine ganz persönliche Meinung bzw. die Erfahrung aus der Praxis:
    Ich habe es schon erlebt, daß ein Gespräch über "das Problem" bei einem Patienten dazu geführt hat, daß sich unglaubliche "Zufälle"ereigneten und sowas wie Gesundung des Systems eingetreten ist:
    Tochter eines Patienten hatte vor 30 Jahren den Kontakt völlig abgebrochen, Patient kam mit langjährigem Durchfall zu mir, nix hat geholfen. Die systemische Familienanamnese mache ich immer mit und da kam diese alte Wunde zum Vorschein. Mein Vorschlag war dann eine Familienaufstellung bei einer befreundeten Kollegin wenn der Patient das möchte. 1 Woche nach diesem Gespräch kam der Patient wieder zur Behandlung, das Thema Tochter war für mich erstmal vorbei und ich fragte wie immer wie die letzte Therapiesitzung war. Stell Dir vor was am Wochenende passiert ist, da läutet es an der Tür und meine Tochter steht vor der Tür (nach 30! Jahren). Er hat 2 Enkel und die Tochter möchte sich jetzt regelmässig mit ihm treffen.

    und ich habe schon zig Gespräche, sehr intensiv, geführt da ist nix passiert, nix mit Heilung und so.

    Was ich damit sagen möchte ist, daß die Verkürzung auf "sprechende Medizin" auch nicht die Lösung darstellt. Sie ist ein sehr wichtiger Teil um Menschen wieder zur Selbstheilung zu bringen aber eben nur ein Teil.
    Und ich finde es geradezu dämlich, daß gerade die Homöopathie als die seligmachende Kuh der Naturheilkunde gilt, denn sie ist auch nicht das Maß der Dinge alleine, das wird uns Menschen auch nicht gerecht.
    Fakt ist für mich: Wir haben keine Ahnung davon was Gesundheit und Krankheit anbelangt und wir sind als Spezies im eigenen System gefangen und können uns nie ganz unabhängig von Außen betrachten. Aber wir können unter dem Deckmantel von Medizin und anderen schädlichen Kräften Menschen in die Abhängigkeit führen und halten und das ist der einzige Grund warum Heilpraktiker gefährlich sind, nicht für die Patienten sondern für das korrupte Medizinsystem welches seine Berechtigung nur noch aus der kapitalistischen Gewinnmaximierung heranzieht. Das Medizinsystem hat sich von einem dienenden in ein aussaugendes System verwandelt und daran kranken wir.
     
    tigs gefällt das.
  7. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    "Gedient" hat das System noch nie. Auch früher nicht, nur hatte man da andere Maßstäbe. Wie ein älterer Arzt mal zu mir sagte: Wenn Du früher als Arzt nach einigen Jahren Praxis Haus und Hof nicht bezahlt hattest, dann hast Du was falsch gemacht. Aber solche Fragen hat man früher einfach nicht gestellt. Die Margen - auch in der Industrie - waren höher als heute. Nur hat das niemand gestört oder es komisch gefunden. Wir denken immer, es wird schlechter, aber in Wirklichkeit haben wir einfach andere Maßstäbe heute - und sehen mehr in die Hintergründe als früher.

    Und weil die Margen heute kleiner geworden sind, nimmt der Druck zu. Die Kliniken, Unternehmen und auch Praxen kämpfen heute mehr ums Überlegen als früher. Damals verlangte man einfach mehr Geld, wenn es eng wurde - und bekam es.
     

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