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Kolloidales Silber

Dieses Thema im Forum "Sonstige Therapien" wurde erstellt von hoppel62, 12. Juli 2006.

  1. hoppel62

    hoppel62 Guest

    Hallo alle miteinander,
    ich bin noch recht neu in diesem Forum und hoffe, das ich hier meine Frage am richtigen Ort stelle. Eine Bekannte erzählte mir von einem "Wundermittel" gegen alles und jedes - kolloidales Silber. Wer kann mir Literatur empfehlen oder mir sonstige fundierte Infos geben?
     
  2. rabenstein

    rabenstein Guest

    Auf die Schnelle habe ich einen Artikel in der Ärztezeitung gefunden
    http://www.aerztlichepraxis.de/artikel?number=1050067611

    Es gibt da ganz widersprüchliche Aussagen, ich bin da oberkritisch, denn Silber ist ein Metall und als solches toxisch. Ich weiß, dass man früher mit Silbersalzen desinfiziert hat, das aber wegen der starken Giftigkeit und der Entwicklung von weniger giftigen Substanzen völlig aufgegeben wurde.

    Wenn ich noch etwas dazu finde, schreib ich es hier rein

    Soviel mal für heute

    Inge
     
  3. Sanftpfote

    Sanftpfote Aktives Mitglied Tierheilpraktiker

    Registriert seit:
    6. April 2006
    Status:
    THP
    Kolloidales Silber erfreute sich vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts großer medizinischer Beliebtheit. Nach der Entdeckung des Penicillin 1928 und des Preisanstieges von Silber nach dem Börsencrash an der WallStreet jedoch ist es immer mehr in Vergessenheit geraten. In jüngerer Zeit wird es nun wieder mit seinem großen Wirkungsspektrum neu entdeckt.

    Kolloidale Systeme
    Unser gesamtes Leben basiert auf kolloidalen Systemen. Der Begriff „kolloidal“ geht auf den britischen Chemiker Thomas Graham (1805- 1869) zurück. Kolloidpartikel sind die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden kann, ohne die individuellen Eigenschaften zu verlieren. Ein Kolloid ist ein Sytem, in dem kleinste Partikel äußerst fein verteilt vorliegen. Diese Systeme bestehen aus einigen wenigen bis zu mehreren tausend Atomen. Sie können bis zu 200 Nanometer groß sein (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter). Beispiele für kolloidale Systeme sind z.B. Nebel, Rauch oder auch frisch gepresster Orangensaft.

    Wissenschaftlich spricht man von kolloidalen Systemen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    - Es müssen unterschiedliche Bestandteile vorliegen (z.B. Silber/Wasser).
    - Die Bestandteile müssen unterschiedlichen Phasen angehören (z.B. fest/flüssig).
    - Die Partikel dürfen nicht löslich sein.

    Silber in der Medizin
    Silber, eines der 9 bekannten Edelmetalle, ist das Element mit der besten elektrischen sowie thermischen Leitfähigkeit und wird in der Heilkunde und Volksmedizin bereits seit Jahrtausenden genutzt. In der chinesischen Akupunktur ging man bereits sehr früh dazu über, die Behandlungen mit Gold- und Silbernadeln durchzuführen, wobei den goldenen Nadeln eine stimulierende und den silbernen Nadeln eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wurde. Auch im Alten Ägypten fand Silber Anwendung. Im Vordergrund standen dabei seine antibiotischen und antimykotischen Eigenschaften. Wasser wurde z.B. in Silbergefäßen aufbewahrt, da es so länger trinkbar blieb. Noch heute werden diese Eigenschaften in vielen Gegenden zum Aufbewahren von Milch genutzt, indem man bei warmem Wetter eine Silbermünze in einen Milchkrug legt.

    Die erste schriftliche Überlieferung medizinischer Silberanwendung geht auf den Ägypter Gabir ibn Haiyan as-Sufi zurück und stammt aus der Zeit um 950 n.Chr. Fast zur gleichen Zeit beschrieb auch der Philosoph und Arzt Avicenna (980 – 1037) in Bagdad die medizinische Wirkung von Silber. Ihm sind auch die ersten Aufzeichnungen über Argyrie – eine bläuliche Verfärbung von Haut und Organen, die durch überdosiertes Silber hervorgerufen wird – zu verdanken, die allerdings niemals durch die Einnahme von kolloidalem, elementarem Silber auftritt, sondern ausschließlich durch immense Überdosierung von Silberproteinen oder Silbersalzen.

    1869 wies der Wissenschaftler Ravelin bereits darauf hin, dass Silber bereits in sehr geringen Mengen antimikrobiell wirkt. Von Nägeli untermauerte dies 1891 und prägte den Begriff „oligodynamisch“, was soviel bedeutet wie "mit wenig aktiv sein". Bereits eine Konzentration von 0,0000001% Silberionen im Trinkwasser genügen, um den Keim „Spirogyra“ abzutöten. Um „Aspergillus niger“ unschädlich zu machen, genügt eine Konzentration von 0,00006% Silberionen. Diese Eigenschaft des Silbers wird heute von großen Fluggesellschafen und auch von der NASA bei der Wasseraufbereitung genutzt, in dem man Silberfilter verwendet.

    Ebenso bekannt war Silber in der Wundversorgung. Um 1900 wurde häufig Folie aus dünngewalztem, sterilem Silber zur Wundabdeckung verwendet. Dadurch wurden übermäßige Feuchtigkeitsverluste verhindert sowie die Gewebeneubildung unterstützt. In den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde an der Uniklinik Washington mit sehr überzeugenden Ergebnissen über die Anwendung von Silber bei Verbrennungen geforscht. Als Medizinprodukt erhältlich ist heute z.B. ein Hydrokolloidverband zur antimikrobiellen feuchten Wundbehandlung, der u.a. auf Abgabe von Silberionen in die Wunde beruht.

    Kolloidales Silber
    Unter kolloidalem Silber versteht man extrem kleine Silberpartikel in destilliertem Wasser. Früher wurde das Silber dazu in „Kolloidmühlen“ gemahlen – heute werden Generatoren benutzt. Per Generator hergestelltes kolloidales Silber besteht sogar nur aus 15 Atomen und hat einen Durchmesser von nur 0,126 Nanometer. Durch dieses Zerkleinern in mikroskopisch kleine Teilchen wird die Gesamtoberfläche und damit auch die Wirksamkeit stark vergößert. Zudem wird die Fähigkeit, selbst an die schwer zugänglichen Stellen im Körper zu gelangen, verbessert. Diese Partikel befinden sich in destilliertem Wasser und tragen eine elektrische Ladung. Da sich gleiche Ladungen abstoßen, halten sich die Teilchen gegenseitig in der Schwebe. Jedoch geht die Ladung schnell verloren – insbesondere durch Lichteinfluss. Daher sollte kolloidales Silber grundsätzlich dunkel gelagert werden.

    Bei kollodialem Silber handelt es sich um ein universelles Mittel zur Behandlung von vielen Krankheiten. In vielen Veröffentlichungen wurde nachgewiesen, dass es innerhalb weniger Minuten Bakterien, Viren und Pilze abtöten kann, darunter auch Staphylokokken und Steptokokken. Da kolloidales Silber bereits spätestens im Dünndarm resorbiert wird, bleiben die "guten" Bakterien im Dickdarm verschont. Zu den Krankheiten, bei denen überzeugende (und dazu nebenwirkungsfreie) Wirkungen von kolloidalem Silber festgestellt wurden, gehören vor allem Beschwerden der Augen, der Haut, der Nerven, des Atmungs- und Verdauungssystems und des Bewegungsapparates. Dazu zählen insbesondere Akne, Dermatitis, Herpes, Warzen, Arthritis, Rheuma, Bindehautentzündung, Gastritis, Diarrhoe, Influenza, Meningitis, Blasen- und Nierenbeschwerden, Diabetes und Blutvergiftungen.

    Kolloidales Silber kann sowohl zur Behandlung von Krankheiten als auch zur Vorbeugung genuzt werden. Das Immunsystem wird unterstützt und entlastet. (Achtung! Genaue Studien über die Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen liegen nicht vor. Daher sollten Tiere mit dieser Diagnose sicherheitshalber KEIN kolloidales Silber erhalten!) Ebenso wirksam ist es bei der Behandlung von Brandwunden und zur Unterstützung der Wundheilung bei älteren Tieren.

    Es wurden zudem vielfach Fälle beschrieben, in denen es auch gegen Antibiotika-resistente Erreger wirkte. Als Erreger, die gegen kolloidales Silber selbst resistent sind, sind lediglich Enterobakterien und Klebsiella pneumoniae bekannt. Außerdem bringt kolloidales Silber nicht die Schädigung der Dickdarmflora und auch nicht die sonstigen Nebenwirkungen von Antibiotika mit sich, weswegen es vor allem bei kleineren Infekten ein Mittel der Wahl sein kann - vor allem um einer weiteren Zunahme resistenter Bakterien durch übermäßige und allzu häufige Antibiotika-Gabe vorzubeugen, die generell bereits ein großes Problem in der Medizin darstellen.

    Besonders erwähnt an dieser Stelle sei auch die sehr gut dokumentierte Wirkung bei Borelliose. Courtenay beschreibt, dass selbst bei Patienten, die schon 3 Jahre erfolglos mit verschiedenen Antibiotika behandelt wurden, durch die Gabe von kolloidalem Silber innerhalb von 3-9 Monaten die Krankheit ausheilte.

    Wirkungsweise von kolloidalem Silber
    Die antibiotische Wirkung von Silber ist hinreichend dokumentiert und leicht nachzuweisen. Wieso diese Wirkung jedoch eintritt, ist noch nicht zu 100% geklärt. Allgemein wird jedoch angenommen, dass kolloidales Silber die Enzyme zerstört, die bei einzelligen Krankheitserregern (Bakterien, Pilze...) für die Sauerstoffgewinnung verantwortlich sind. Die Atmungskette der Mikroorganismen wird unterbrochen, wodurch die Keime innerhalb kürzester Zeit ersticken.

    Anwendung von kolloidalem Silber
    Kolloidales Silber kann sowohl innerlich verabreicht als auch äußerlich angewendet werden. Bei Schnitt- oder Schürfwunden, Verbrennungen, Warzen, Herpes oder sonstigen äußeren Hautproblemen können die Stellen mit etwas kolloidalem Silber abgerieben werden. Ebenso kann dem Hund eine in kollodialem Silber getränkte Kompresse aufgelegt werden. Bei Entzündungen des Zahnfleisches kann dieses auch sanft eingepinselt werden. Es ruft keine Reizungen und kein Brennen hervor.

    Bei innerer Anwendung sollten einige Tropfen unter die Zunge oder in die Lefze geträufelt werden, damit ein möglichst hoher Anteil bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Bei der Anwendung bei Dickdarmproblemen, dh. bei rektaler Gabe, sollte im Anschluss an die Therapie unbedingt die Darmflora wieder aufgebaut werden.

    Grundsätzlich kann kolloidales Silber auch mit dem Trinkwasser oder mit dem Futter verabreicht werden. Jedoch gilt: So wenig wie möglich und soviel wie nötig! Es ist nicht Sinn und Zweck der Sache, das Immunsystem des Hundes dauerhaft zu entlasten. Es soll lediglich unterstützt werden!

    Lagerung von kolloidalem Silber
    Die Aufbewahrung von kolloidalem Silber sollte generell in dunklen Glasfläschchen lichtgeschützt und bei kühler Temperatur aufbewahrt werden. Hitze - aber auch der Kühlschrank sind ungeeignet.

    Sonstige Hinweise
    Da zur Herstellung von kolloidalem Silber destilliertes Wasser verwendet wird, um die Entstehung unerwünschter Silbersalze zu vermeiden, sollte nebenher immer frisches Wasser getrunken werden. Ebenso sollte kolloidales Silber nicht mit metallischen Gegenständen in Kontakt kommen, um die Bildung von unerwünschten Silberverbindungen zu vermeiden. Plastikgefäße sind ebenfalls denkbar ungeeignet. Glas oder Emaille eignen sich am besten.

    Empfohlene Literatur:
    Josef Pies: Immun mit kollodialem Silber, ISBN: 3935767137
    Warren Jefferson: Colloidal Silver Today: The All-Natural, Wide-Spectrum Germ Killer, ISBN: 1570671540
     
  4. rabenstein

    rabenstein Guest

    Als Medizinprodukt erhältlich ist heute z.B. ein Hydrokolloidverband zur antimikrobiellen feuchten Wundbehandlung, der u.a. auf Abgabe von Silberionen in die Wunde beruht.

    Silberionen bilden aber nun mal Salze, daher ist das für mich ein Widerspruch.

    Grundsätzlich kann kolloidales Silber auch mit dem Trinkwasser oder mit dem Futter verabreicht werden.
    Auch das sehe ich als sehr fragwürdig an. Zum einen wird destilliertes Wasser zur Zubereitung dringend empfohlen, macht ja Sinn, zum anderen zusammen mit Trinkwasser, in dem sich Millionen von höchst reaktionsfähigen Ionen befinden, was wierderum zur Bildung von Salzen führt


    Sonstige Hinweise
    Da zur Herstellung von kolloidalem Silber destilliertes Wasser verwendet wird, um die Entstehung unerwünschter Silbersalze zu vermeiden, sollte nebenher immer frisches Wasser getrunken werden. Ebenso sollte kolloidales Silber nicht mit metallischen Gegenständen in Kontakt kommen, um die Bildung von unerwünschten Silberverbindungen zu vermeiden. Plastikgefäße sind ebenfalls denkbar ungeeignet. Glas oder Emaille eignen sich am besten
    .

    Sehr interessant, aber für mich ist vieles ungeklärt. Man ist eben wegen der hohen Toxizität vor allem von der innerlichen Anwendung und der Anwendung am Auge sehr schnell abgekommen.

    Danke für die umfassende Info!

    Inge
     
  5. ConnyW

    ConnyW Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Silberkolloide reichern sich im Körper an

    Hallo Ihr Lieben.

    Unabhängig von der Frage ob kolloidales Silber mehr schadet als nützt fällt mir in diesem Zusammenhang wieder einmal auf wie einseitig von Seiten der Schulmedizin argumentiert wird.In dem zitierten Artikel in der Ärztezeitung wird vor dem Gebrauch des Kolloids gewarnt, da es sich als Metall in Organen und Geweben ablagert und toxische Reaktionen hervorruft. So weit so schön - ich möchte das nicht bestreiten. Aber wie sieht man das im Falle des Thiomersals in Impfstoffen? Und das in Amalgan enthaltene Quecksilber? Reichern sich diese Stoffe nicht im Körper an? Bei Durchsicht schulmedizinischer Literatur anscheinend nicht. Versteht das jemand? Ich leider nicht.
    Viele Grüße an Euch alle.
     
  6. rabenstein

    rabenstein Guest

    Hallo Conny
    Du hast vollkommen recht, gerade was Quecksilber in Zahnfüllungen angeht, gibt es reichlich Untersuchungen, die von den meisten Schulmedizinern als unseriös aber abgelehnt werden. Unbetreitbar ist trotzdem, daß sich, wenn auch in sehr kleinen Mengen, Quecksilber aus dem Amalgam löst und in den Organen wiederzufinden ist.
    Thiomersal stellt im Prinzip das gleiche Problem dar.
    In dem Labor, in dem ich arbeite, messen wir auch Schwermetallbelastungen. Der Grenzwert für Quecksilber liegt bei 0,1ppm, das ist sehr sehr wenig.

    Grüße

    Inge
     
  7. pasteur

    pasteur Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2006
    Hallo zusammen,

    ich habe hier einen frei zugänglichen Artikel zu diesem Thema gefunden:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/queryd.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=Abstract&list_uids=15748553&itool=pubmed_docsum


    Dermatol Online J. 2005 Mar 1;11(1):12. Related Articles, Books, LinkOut


    Systemic argyria associated with ingestion of colloidal silver.

    Wadhera A, Fung M.

    Department of Dermatology, University of California Davis, USA.

    Publication Types:
    Case Reports
    Review

    PMID: 15748553 [PubMed - indexed for MEDLINE]


    Das ist ein ausführlicher Bericht über einen Mann mit Silbereinlagerungen im ganzen Körper, nachdem er wegen einer Arthritis monatelang kolloidales Silber eingenommen hatte.

    Die Publikation enthält auch einen Überblick über die Verwendung von Silber in der Medizin und eine Liste mit 16 Literaturstellen zu diesem Thema.

    http://dermatology.cdlib.org/111/case_reports/argyria/wadhera.html



    In den USA hat die FDA 1999 den OTC-Verkauf von Lösungen mit kolloidalem Silber durch Apotheken verboten:

    Fed Regist. 1999 Aug 17;64(158):44653-8.


    >>Over-the-counter drug products containing colloidal silver ingredients or silver salts. Department of Health and Human Services (HHS), Public Health Service (PHS), Food and Drug Administration (FDA). Final rule.<<

    >>The Food and Drug Administration (FDA) is issuing a final rule establishing that all over-the-counter (OTC) drug products containing colloidal silver ingredients or silver salts for internal or external use are not generally recognized as safe and effective and are misbranded. FDA is issuing this final rule because many OTC drug products containing colloidal silver ingredients or silver salts are being marketed for numerous serious disease conditions and FDA is not aware of any substantial scientific evidence that supports the use of OTC colloidal silver ingredients or silver salts for these disease conditions.<<

    PMID: 10558603 [PubMed - indexed for MEDLINE]
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=10558603&dopt=Abstract

    Gruß, pasteur
     
  8. sunshine

    sunshine Guest

    Hab mich gerade durch diesen Thread gelesen und mit Erstaunen gelesen, daß es zu Silbereinlagerungen kommen kann. Ist das nur ein Einzelfall?

    Dieser Methode werden ja beachtliche Wirkungsweisen nachgesagt: Jede Art von Pilz, Virus, Bakterium, Streptokokken, Staphylokokken u. a. pathogene Organismen werden in 3-4 Minuten abgetötet. Wird als Breitband-Antibiotikum gegeben. Hat entzündungshemmende Wirkung, stabilisiert das Immunsystem und beschleunigt die Wundheilung.

    Und das tollste: Die Effekte sind inzwischen wissenschaftlich anerkannt!

    Mich würde interessieren, ob jemand schon mit kolloidaem Silber Erfahrungen gemacht hat!?
     
  9. HP Rau von Nagell

    HP Rau von Nagell Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Juli 2007
    Status:
    HP
    Thiomersal in Impfungen...

    ..ist heute eigentlich unüblich geworden. Die meisten Hersteller verzichten inzwischen auf Quecksilber in ihren Impfseren.


    Kerstin
     
  10. Corinna

    Corinna Guest

    Ich hab mich vor etlichen Jahren mal damit beschäftigt und immer mal wieder eine Vorratsflasche koll. Silber im Haus gehabt. Ich weiß von vielen, die z.B. bei Anfängen von Halsentzündungen kS in den Rachen gesprüht haben und bei denen innerhalb von wenigen Stunden sämtliche Symptome verschwunden waren.

    Die Haltbarkeit soll ja auch sehr begrenzt sein...

    Hab aber auch viele Berichte gelesen, in denen von Menschen berichtet wurde, die offensichtlich zu viel oder zu oft damit behandelt wurden, und bei denen sich dann tatsächlich Ablagerungen im Körper und in der Haut gezeigt haben; diese Menschen hatten eine gräuliche Hautfarbe.

    Wie bei den meisten anderen Dingen hat es Vor- und Nachteile und es kommt wohl immer darauf an, in welcher Dosierung man es verwendet. Dass es grundsätzlich keimtötend wirkt, lässt sich wohl nicht bestreiten (sh. auch früher die Silbernitratgaben ins Auge bei Neugeboren).
     
  11. Nicole

    Nicole Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Status:
    HP
    Ich habe mit KS erfolgreich Borellien ( die laut Labor des Arztes "weg" waren, nach fast 3wöchiger AB-Einnahme ) behandelt.

    War beim HP, das war dann ca 3-4 Jahre später und der fragte mich ob ich mal Borellien gehabt hätte .
    Kam bei der ich glaube Enderlein-Methode heraus, daß da noch was rumlümmelte in meinem Körper ....
    Nach KS-Einnahme von 2 Wochen oder so....ist schon länger her, kann mich nicht mehr genau erinnern, war dann nix mehr nachzuweisen.....

    Über KS glaube ich gehen die Meinungen und Diskussionen so weit auseinander wie beim Impfen pro und contra oder Raucher und NR etc.

    Es gab da mal die Geschichte von der Rosemarie Jacobs, die bekam Argyrie nach Einnahme von KS, ich sprach den HP damals drauf an, war mir nicht geheur, der meinte aber das KS dieser Rosemarie war gepanschtes KS :confused:
    ER hat jedenfalls auf KS geschworen.

    Kein Plan, MIR hats geholfen, ich war happy ....
    Ansonsten hab ich aber keine Erfahrungen damit, hatte ja immer mit so nem Generator geliebäugelt, aber war mir dann doch zu teuer und habs dann bleiben lassen.

    Es gibt ein Büchlein, das heißt " Immun mit kolloidalem Silber "

    Über KS glaube ich gibt es Meinungen und Diskussionen von genial bis der größte Schrott .... wie bei so vielen Themen ....

    :) LG
     
  12. beatnik

    beatnik Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2007
    Status:
    HPA
    ich kenne nur durch meinen krankenschwesterjob die verbände mit silber, z.b. aquacel ag. wir wenden die relativ gern an, v.a. bei schlecht heilenden ulcera und erzielen gute erfolge damit. patienten, die eine silberallergie haben, dürfen diese verbände nicht benutzen.
     
  13. son

    son Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2008
    Status:
    HPA
    hallo,
    also ich habe KS an mir selbst getestet, um meine akne zu heilen.
    jeden tag über 3 wochen habe ich ein glas getrunken.
    die akne ist ein wenig besser geworden, aber weg ist sie nicht.
    jedoch gelegentlicher mundgeruch morgens ist seitdem nie wieder aufgetaucht.
    in meinem buch (die 4säulen-therapie von dr. robert beck) steht, dass es zu ablagerungen bzw verfärbung der haut kommen kann, wenn man zur herstellung des KS kein reines silber verwendet.
    mein vater nimmt KS schon seit mehreren jahren ein. er hat jedenfalls keine verfärbung der haut.
    zur herstellung nehmen wir 99%iges silber.
     
  14. rabenstein

    rabenstein Guest

    Zu den Verfärbungen der Haut kommt es durch Einlagerung von Silbersalzen. Wenn man also, wie du schreibst, 99%iges Silber und destiliertes Wasser verwendet, sollten (theoretisch) keine Salze entstehen.

    Was mir aber noch fehlt: Wie kann man den Silbergehalt der hergestellten Lösung bestimmen?
    Mit den üblichen AAS- und ICP-Methoden kriegt man ja nur die freien Silberionen.

    Vielleicht weiß einer von euch etwas dazu

    Liebe Grüße
    Inge
     
  15. Kim

    Kim Heilpraktikerin Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    4. Dezember 2005
    Status:
    HP
    Sagt mal gibt es das auch als homöopathisches Mittel?
     
  16. Sarah Renner

    Sarah Renner Guest

    Silber reagiert sehr leicht mit Säuren z.B. HNO3 und kann danach z.B. einfach titriert werden. Außerdem kann man das übers ICP machen (dazu braucht man keine Ionen).
     
  17. rabenstein

    rabenstein Guest

    Bist du sicher, daß ICP Moleküle messen kann? Soweit ich weiß, muß das vorher aufgeschlossen werden und das Äquivalent, eben das Ion, gemessen (aber das ist nicht wirklich mein Fachgebiet)
    Titrieren ist schon klar, nur 5ppm kriegt man damit kaum., oder?

    danke für die Auskunft:)
    Liebe Grüße
    Inge
     
    piatiba gefällt das.
  18. mlink

    mlink Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2008
    Status:
    HP
    @Kim,
    es gibt Silber und Silbersalze auch als homöopathische Mittel, aber mit ganz anderen Wirkungen als das Kolloidale. Das wird ja bei Infektionen aller Art empfohlen. Argentum nitricum als das wohl bekannteste Silbermittel in der Homöopathie wird gern bei Ängsten auch Prüfungsangst gegeben.
    LG Gabi
     
  19. steffi7

    steffi7 Heilpraktikerin Heilpraktiker

    Registriert seit:
    12. November 2007
    Status:
    HP
    Hallo Kim,

    ich hoffe, ich mache da jetzt keinen Denkfehler, aber müsste das nicht dann das Argentum metallicum sein?

    Steffi
     
  20. Sarah Renner

    Sarah Renner Guest

    @Inge

    aufschließen heißt in dem Fall - ich kippe eine Säure drauf - also no problemo:D mit dem ICP oder AAS

    Mit dem Titrien hast Du allerdings recht - bei 5 ppm wird das nix mehr.
     

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