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Hömöopathie soll nicht mehr bezahlt werden!

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zorki

Aktives Mitglied
Ja, habe den Thread auch nur noch überflogen denn niemand hat die Zeit das alles genau zu lesen.
Grundsätzlich ist nichts gegen Homöopathie einzuwenden aber auch nicht gegen Schulmedizin, wer heilt hat Recht.
Wollte nie Arzt werden sondern Therapeut für psychische Konflikte und da geht es nicht um Feindbilder sondern darum welche Maßnahmen einen Ausgleich schaffen können zum akuten Problem, welche Haltung ist gut.
Es gibt in Deutschland eine Menge Methoden und Mittel die Linderung versprechen, viele kommen aus Amerika, einige aus Fernost aber letztlich spielen sie nicht die entscheidende Rolle sondern der Mensch mit seiner Ausstrahlung ist es der die größte heilsame Wirkung auf den Patienten ausübt.
 

RWH

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Rudolf
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Deswegen ist es nötig, dass endlich eine sog. Positivliste erstellt wird, damit ALLE (ob alternativ- oder schulmedizinische) Therapie-, Diagnose-, etc. -methoden, bei denen ein Wirkungsnachweis nicht erbracht werden konnte, aus dem GKV-Leistungskatalog gestrichen werden. Nur das wäre konsequent.

Einverstanden. Wenn dann auch das Risiko besteht, dass etwas "Gutes" rausfliegt, weil man - aus welchen Gründen auch immer - keine "guten" Studien vorweisen kann.

Aber immerhin würde dann nicht der Eindruck entstehen, dass bei "Krieg gegen die Homöopathie" vorwiegend ideologische Gründe der eigentliche Treiber sind. Wenn man nämlich Verfahren der "Schulmedizin" drin lässt, deren Wirksamkeit/Nutzen entweder nicht oder sogar negativ beurteilt wurde, aber alternative Verfahren mit der gleichen Problematik rauswirft, dann hat das offensichtlich ideologische Gründe - und die finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem sind nur vorgeschoben.

Selbst der Präsident der Bundes Ärzte Kammer setzt sich für den Honorarerhalt der Homöopathie aus medizinischen Gründen ein:

Das ist halt der Unterschied zwischen einem Arzt - und einem Ideologen. Für den Arzt zählt, ob etwas dem einzelnen Patienten nutzt (subjektiv und möglichst auch objektiv). Dem Ideologen geht es um "die Sache".

Es ist ja schon auffällig, dass die Gegner der Homöpathie bei genauerem Nachfragen fast unisono die Argumentation vertreten, wer an Homöopathie glaube, der sei auf dem Weg zurück ins Mittelalter. Nach dem Motto:

Wer an die Homöoapthie glaubt, glaubt auch an Gott. Wer an Gott glaubt, der glaubt auch an den Teufel und wer an den Teufel glaubt, der zündet auch bald wieder Scheiterhaufen an, um Leute mit dem "bösen Blick" darauf zu verbrennen.

Das Interessante dabei ist, dass auch alle Versuche (siehe Uni Leibzig) die Homöopathie zu erforschen sofort bekämpft werden. Nur, wenn man ihre Wirkungslosigkeit nachweisen will, dann erhält man alle Unterstützung. Das ist ein zutiefst unwissenschaftliches Verhalten. Die ganze Wissenschaft beruht letztlich darauf, dass irgendjemand eine Hypothese aufstellt - und diese manchmal erst Generationen später bewiesen werden konnte.

Gruss Rudolf
 
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silver

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man darf auch nicht vergessen,welchen Einfluss die Pharmaindustrie ausübt,wenn es um positive Studien für die Homöopathie geht.
So geschehen bei der Studie von Heiner Frei mit ADHS-Kindern.Er bekam die Einladung im Lancet zu publizieren,da es sich um eine hervorragende Studie handelt.14 Tage vor der Veröffentlichung gab es die Absage mit der lapidaren Begründung,die Leser wären daran nicht interessiert.
Und was er sonst noch im Hintergrund erlebte,spricht Bände,welche Kräfte da am Wirken sind.
http://www.heinerfrei.ch/downloads/Downloads%20Publikationen/ADHD_DB_Studie_deutsch.pdf
Wie immer,was nicht sein darf......

lg
silver
 

Nortia

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Das Interessante dabei ist, dass auch alle Versuche (siehe Uni Leibzig) die Homöopathie zu erforschen sofort bekämpft werden.

Ich war mal auf einem Seminar einer Fachärztin für Pharmakologie, die von einem Versuch der Robert-Bosch-Klinik in Stuttgart berichtete. Das muss vor etlichen Jahren gewesen sein (in den 70ern? oder gar früher), und der Versuch ging über mehrere Jahre, wurde anschliessend wegen mangelndem Wirkungsbeweis beendet.

Ich weiß natürlich nicht, wie die homöopathische Diagnostik damals verlief, ob die Ärzte dort wirklich in Homöopathie geschult waren oder keine Ahnung (und möglicherweise auch keinen Bock) hatten. Letztlich stützen sich viele Gegner aber auf solche Beweise, die für sie eine gewisse Endgültigkeit haben. Wenn es eben einmal in die Hose ging, dann wird es das wieder tun.
 

RWH

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Rudolf
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Letztlich stützen sich viele Gegner aber auf solche Beweise, die für sie eine gewisse Endgültigkeit haben. Wenn es eben einmal in die Hose ging, dann wird es das wieder tun

Die meisten Gegner der Homöopathie lehnen sie nicht ab, weil sie "wirkungslos" ist, sondern weil eine wirksame Homöopathie ihr Weltbild in Frage stellen würde. (Das kann man zwischen den Zeilen immer wieder hervorspitzen sehen...).

Solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkprinzipien gibt, wird es immer Gegner geben. Der Begriff "Glauben" ist für manche Menschen sehr negativ belegt.

Gruss Rudolf
 

RWH

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Rudolf
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Rindviech

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http://www.heinerfrei.ch/downloads/D...ie_deutsch.pdf

Na, das wäre jetzt doch was für unseren Ahnungslosen. Ein Studie...

Gruss Rudolf

Ich hab mir die Studie grad mal überflugsmässig einverleibt - der Ahnungslose würde kritisieren, dass sie nicht zu 100% verblindet war.
Aber irgendwie hat auch diese studie nix mit komplexmitteln zu tun ;-)
Für die Homöopathie als ganzes ist sie leider auch wenig aussagekräftig.

Aber dennoch ist vielleicht ein Beweis erbracht, dass es nicht immer Ritalin sein muss.
 
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RWH

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Rudolf
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Aber dennoch ist vielleicht ein Beweis erbracht, dass es nicht immer Ritalin sein muss.

Das muss es - zumindest aus meiner Empirie - sowie fast nie sein. 90% der so genannten ADHS (häufig aber auch Fehldiagnose)-Kinder, die zu mir kamen konnte ich helfen - ganz ohne Metylphenidat.

Gruss Rudolf
 

RWH

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Rudolf
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Silver,

das blöde ist doch, dass es außer uns "kein Schwein" interessiert, ob es positive Studien gibt oder nicht. Die, die solche Kampagnen treiben, wollen die Homöopathie "weghaben", ganz unabhängig davon ob sie wirkt oder nicht.

Denen geht es einfach darum alles - am liebsten - aus dem Bewußtsein der Menschen zu tilgen, was irgendwie "nicht materialistisch" oder mysthisch erscheint. Die haben schlicht und ergreifend Angst. Angst vor Dingen, die sie nicht erklären können - und die vielleicht trotzdem da sind. Das ist in meinen Augen der Hauptgrund für die Hexenjagd auf die Homöopathie. (Und Leute mit monetären Absichten instrumentalisieren das, weil es ihnen entgegen kommt. Das sind aber nicht die Initiatioren, sondern die nutzen es nur).

Wäre es anders, dann könnte man ja mit dem Ganzen Thema gelassen umgehen. Aber hier geht es eben um einen Glaubenskrieg, quasi die Vertreter der "reinen Vernunft" (also der Illusion einer solchen) gegen die "Heiden", die an Seele, Gott, Schwingungen, und anderen Unfug glauben.

Daran ändern wir leider auch mit ein paar positiven Studien nicht.

Gruss Rudolf
 

Ahnungsloser

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Interessierte(r)
@RWH
Aber immerhin würde dann nicht der Eindruck entstehen, dass bei "Krieg gegen die Homöopathie" vorwiegend ideologische Gründe der eigentliche Treiber sind. Wenn man nämlich Verfahren der "Schulmedizin" drin lässt, deren Wirksamkeit/Nutzen entweder nicht oder sogar negativ beurteilt wurde, aber alternative Verfahren mit der gleichen Problematik rauswirft, dann hat das offensichtlich ideologische Gründe - und die finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem sind nur vorgeschoben.
So war meine Aussage auch gemeint.

Zu Jörg-Dietrich Hoppe:
Das ist halt der Unterschied zwischen einem Arzt - und einem Ideologen. Für den Arzt zählt, ob etwas dem einzelnen Patienten nutzt (subjektiv und möglichst auch objektiv). Dem Ideologen geht es um "die Sache".
Ich glaube eher Herrn Hoppe geht es um eine möglicherweise fehlende Einnahmequelle, falls die Kassen die Zahlung einer homöopathischen Behandlung nicht mehr übernehmen dürfen.
Besonders in der Behandlung von Befindlichkeitsstörungen wie Reiseübelkeit oder Wetterfühligkeit könnten mit Homöopathie laut Hoppe Erfolge erzielt werden.
Befindlichkeitsstörungen wie Wetterfühligkeit oder Reisekrankheit? Da gibt es doch wesentlich günstigere und mindestens genauso gute"Hausmittelchen", als das eine homöopthische Therapie, incl. kostenpflichtiger mehrstündiger Repertorisierung notwendig wäre, oder?


Das ist halt der Unterschied zwischen einem echten Arzt und einem betriebswirtschaftlich denkenden Mediziner, wie Herr Hoppe. Seine Aufgabe ist es nämlich die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten, die unter anderem nun mal auch Homöopathie anbieten. Und genau die würde es treffen, wenn die SPD ihre Forderungen durchsetzen würde.

Das Interessante dabei ist, dass auch alle Versuche (siehe Uni Leibzig) die Homöopathie zu erforschen sofort bekämpft werden.
Wenn das eine Anspielung auf die sog. "Belladonna-Studie" sein soll, empfehle ich dir diesen Link.

Pseudowissenschaften an der Universitt Leipzig
@Silver

Diese Studie ist absolut mangelhaft aufgezogen. Ich habe sie selbst schon hier im Forum aufgeführt und ein paar Kommentare dazu geschrieben. Eins der größeren Kritikpunkte war z.B., dass der Autor auch den sog. "Langzeitverlauf unter offener homöopathischer Behandlung" in das abschließende Ergebnis mit einfließen lässt, was nichts anderes bedeutet, als dass obwohl hier doppelblind auf der Studie drauf steht, nicht konsequent doppelblind gearbeitet wurde.
Und das ist nun mal für ein Journal wie für "The Lancet", egal ob es um Homöopathie oder um "extrem schulmedizinische" Dinge geht, ein absolutes NO GO. So arbeitet nun mal die Pharmaindustrie (diese Studie ist nämlich von der Pharmaindustrie gesponsert worden) wenn sie signifikante Ergebnisse erzielen will. Da kann Herr Frei schmollen wie er will. Außerdem kann man aus der Studie folgendes entnehmen:
Die exploratorische Prüfung einer grössere Anzahl kognitiver Funktionen in der
Crossover-Studie, ergab wegen Lerneffekten und dem starken Carryover Effekt keine
zuverlässig interpretierbaren Ergebnisse
.

Die Frage, ob diese
Langzeit-Besserungen einen Behandlungseffekt darstellen, oder einfach durch eine
spontane Änderung in der Entwicklung der Kinder zustande kamen, lässt sich aus
den Studiendaten nicht sicher beantworten.
http://www.heinerfrei.ch/downloads/Downloads%20Publikationen/ADHD_DB_Studie_deutsch.pdf
Vielleicht sind auch die 90%igen Erfolge von RWH auf diese "Spontanentwicklung" zurückzuführen, wie sie in der Studie beschrieben werden. Wir können es beide nicht wirklich sagen.
@RWH
Die meisten Gegner der Homöopathie lehnen sie nicht ab, weil sie "wirkungslos" ist, sondern weil eine wirksame Homöopathie ihr Weltbild in Frage stellen würde.
Welches Weltbild? Als Internist hätte ich kein Problem meine Patienten rein homöopathisch, mit Zapper oder Regentänzen zu behandeln (entschuldige die überspitzte Äußerung), wenn es gute Studien gäbe die beweisen würden, dass diese Therapieformen, die für meine Patienten zur Zeit beste Behandlungsmöglichkeit darstellt. Jedoch ist das leider nicht der Fall. Für mich würde sich finanziell da jedenfalls nicht wirklich etwas ändern.
Solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkprinzipien gibt, wird es immer Gegner geben.
Und das Wirkprinzip ist für mich da primär völlig sch*** egal.

Hier auch noch mal ein paar interessante Tricks um die Signifikanz in Studien besser zu pushen:

http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?typ=pdf&doi=96507

Veröffentlicht in "Forschende Komplementärmedizin". Ein Schelm der böses dabei denkt ;)

Gruss
 

RWH

Themenstarter
Rudolf
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PSE, Komplexhomöopathie, Orthomolekulare Therapie, Dorn, Matrix-Rhythmus-Therapie und andere
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HP
Vielleicht sind auch die 90%igen Erfolge von RWH auf diese "Spontanentwicklung" zurückzuführen, wie sie in der Studie beschrieben werden. Wir können es beide nicht wirklich sagen.

Stimmt, beweisen kann ich das nicht. Mein "Benchmark" ist ja auch nicht eine wissenschaftliche Studie, sondern der ärztliche Kollege, der zu Methylphenidat greift - und auch nicht weiß, ob das Mittel als Verum, das Mittel als Placebo oder die Zeit letztlich die "Heilung" brachte. Er geht davon aus, dass er es war - und ich auch.

Ich bin ja kein Forscher sondern Praktiker. Z.B. weiß ich nicht, ob die Diagnose ADHS überhaupt stimmte (oft ist sie "aus dem Bauch" entstanden, z.B. dem Bauch des Hausarztes...), genauso wie ich bei vielen so genannten Neurodermitiker davon ausgehe, dass sie mit einer Fehldiagnose rumlaufen. Aber egal, auch die Fehldiagnose wird ja mit Methylphenidat behandelt...

Aus Sicht meiner Patienten habe ich jedenfalls ihre Kinder von der Einnahme von Ritalin bewahrt - ganz egal ob das nun meine Vitamine, meine Komplexmittel - oder einfach die Zeit war.

Wenn das eine Anspielung auf die sog. "Belladonna-Studie" sein soll, empfehle ich dir diesen Link.

Es ging mir nicht darum, ob die Studie nun Fehler hatte oder nicht, sondern wie allein auf den Versuch reagiert wurde. Hätte man hier beispielsweise ein neues Grippemittel untersucht, dann wäre man von den Kollegen "höflich" darauf aufmerksam gemacht worden, dass hier ein methodischer Fehler gemacht wurde (wahrscheinlich hätte den aber gar niemand bemerkt, weil das Interesse daran, ihn zu finden, gar nicht vorhanden gewesen wäre - bei einem Grippemittel). Aber hier ging es um Homöopathie - und da wurde sofort aus allen Rohren geschossen. Schon der VERSUCH an sich wurde ja niedergeknüppelt, so nach dem Motto: Wer sich auch nur mit dem Gedanken trägt, Homöopathie könnte mehr sein als Hokuspokus der verlässt den Boden seriöser Wissenschaft.

Bei solchen Reaktionen überlegt man es sich natürlich zukünftig, ob man dieses Thema überhaupt noch mal anfasst. Der wissenschaftlichen Karriere ist es sicher nicht dienlich. Das meinte ich. Mich stört, dass auf Wissenschaftler, die sich der CAM unvereingenommen oder gar positiv nähern, also die interessiert ob oder wie gut bestimmte Methoden funktioneren gerne herabgesehen wird, bis hin zu Anfeindungen, während CAM-kritische Wissenschaftler und ihre Forschungen mit Jubel begrüßt werden. Das zeigt für mich, dass es eben nicht nur um die Sache, sondern auch um Ideologien geht.

Gruss Rudolf
 
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Rindviech

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HPA
Der Ahnungslose wieder:



Zu Jörg-Dietrich Hoppe:

Ich glaube eher Herrn Hoppe geht es um eine möglicherweise fehlende Einnahmequelle, falls die Kassen die Zahlung einer homöopathischen Behandlung nicht mehr übernehmen dürfen.

Als erstes bezichtigt er den Vorsitzenden der deutschen Ärztekammer implizit des Betruges bzw der Beihilfe aber das mag ich als Nichtjurist nicht abschliessend beurteilen.

im strafrechtlichen Sinn ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in rechtswidriger Bereicherungsabsicht das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so irreführt, dass es sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt, d.h. materiellen Schaden zufügt.
Betrug – Wikipedia

Nachdem Herr Hoppe ja gewähltes Mitglied einer Standesvereinigung auf Verreinsrechtlicher Basis ist - zeigt das durchaus was der Ahnungslose vom eigenen Stand hält


........ wenn die SPD ihre Forderungen durchsetzen würde.
Dann glänzt er wieder mit Wissen von vorgestern und dazu wenig gut recherchiertem, - Es handelt sich bei dem Vorstoss von Herrn Lauterbach nämlich um eine Einzelmeinung und nicht um einen Vorschlag der SPD. Eigentlich sollte man ja von jemanden erwarten können der vorgibt die Kompetenz zu haben Studien zu kommentieren, dass er einfache Texte und zusammenhänge versteht (in diesem Fall Einzelmeinung vs Parteimeinung) aber leider ist dem nicht so.
Diskussion um Homöopathie: Ein Professor, Kügelchen und die SPD - Politik - Tagesspiegel

Dann schweift er ab und bringt aussagen die weder aus therapeutischer Sicht wisssenschaftlichen Kriterien entsprechen noch den Tatsachen der Gesundheitsökonomie:
Befindlichkeitsstörungen wie Wetterfühligkeit oder Reisekrankheit? Da gibt es doch wesentlich günstigere und mindestens genauso gute"Hausmittelchen", als das eine homöopthische Therapie, incl. kostenpflichtiger mehrstündiger Repertorisierung notwendig wäre, oder?
Kannst Du Deine Aussage mit doppelblind durchgeführten Studien belegen?
Zum andern sind die Krankenkassen selbst von der Kosteneffizienz der Homöopathie überzeugt wie sogar der recht homöopathiekritische Spiegel anmerkt
Kosten-Nutzen-Rechnung: Krankenkassen kämpfen für Homöopathie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft





Welches Weltbild? Als Internist hätte ich kein Problem meine Patienten rein homöopathisch, mit Zapper oder Regentänzen zu behandeln (entschuldige die überspitzte Äußerung), wenn es gute Studien gäbe die beweisen würden, dass diese Therapieformen, die für meine Patienten zur Zeit beste Behandlungsmöglichkeit darstellt. Jedoch ist das leider nicht der Fall. Für mich würde sich finanziell da jedenfalls nicht wirklich etwas ändern.
Na da sind wir mal froh dass Du kein Neurologe geworden bist
In der Leitlinie "Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des
Fibromyalgiesyndroms" S. 57 steht folgendes:

Zeitlich befristet: Komplementäre Therapieverfahren (Vegetarische Kost
bzw. Homöopathie)
:eek:
http://dgrh.de/fileadmin/media/Qualitaetssicherung/Leitlinien/leitlinie_fms_2008_lang.pdf




Und das Wirkprinzip ist für mich da primär völlig sch*** egal.
Glaub ich nicht - warum fragst dann danach?
Wie wirkt die Homöopathie? - Heilpraktiker Foren - Forum für Heilpraktiker und Tierheilpraktiker




Dann will er uns mal wieder weiss machen, dass in der Zeitschrift forschende Komplementärmedizin Methoden deshalb erklärt werden, die die Komplementärmediziner dazu animieren sollen eigene Studien zu pushen.

Hier auch noch mal ein paar interessante Tricks um die Signifikanz in Studien besser zu pushen:

http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?typ=pdf&doi=96507

Veröffentlicht in "Forschende Komplementärmedizin". Ein Schelm der böses dabei denkt ;)

Gruss

Jedoch vergisst er dabei, dass in der "Metaanalyse von Shang et al." schwere methodische Fehler gemacht worden die die Aussagekraft der Studie recht zweifelhaft erscheinen lassen:
http://www.carstens-stiftung.de/eigene/fa/fk/007_Das%20Ende%20der%20Hom%F6opathie.pdf

Mich verwundert die Unkenntnis des Ahnungslosen nicht, dazu muss man nur mal die Studienpläne der Disziplinen Chemie, Biologie und Physik mit denen der Mediziner vergleichen und wie hoch der Anteil forschungsrelevanter Studienanteile ist. Ausserdem wird jeder echte promovierte Naturwissenschaftler bestätigen, dass ihm seine Dissertation vom Doktorvater höchstpersönlich um die Ohren gehauen worden wäre, wenn sie mit der Schlampigkeit einer Dissertation in der Disziplin Medizin erstellt worden wäre.

Ahnungsloser: Vielleicht mal ein Tipp - Erkenntnis erreicht man leichter wenn man offen ist - mir kommt es manchmal so vor als willst Du zumindest einige der Komplementärmedizinischen Methoden von vorneherein diskreditieren, das hat wenig mit einer sachlichen Diskussion zu tun und dabei muss man aufpassen, dass man sich nicht selbst diskreditiert.
Jedenfalls wäre es mir an deiner Stelle langsam peinlich recht leere Beiträge zu verfassen und irgendwie komm ich mir langsam vor wie ein Nachhilfelehrer - das scheine ich aber wenig effizient zu tun - ich entdecke bei dir keine Weiterentwicklung, das ärgert mich.

Aber ich möchte dir das nochmal abschliessend und sehr einfach erklären anhand eines Beispieles der Mathematik der 6. Klasse, dass man nicht alles was existent oder nicht existent durch eine Methode erklären kann:

Die Summe der beiden Kathedenquadrate ist im rechtwinkligen Dreieck gleich dem Hypotenusenquadrat (Satz von Pythagoras) vereinfacht a²+b²=c² - das dürfte unbestritten sein. Jetzt rechne mal selbst ich traue Dir zu Du kannst das - und versuche anhand der des Satzes von Pythagoras zu beweisen, dass es Katheden mit negativer Länge gibt (rechen rechen) bingo geschafft - aber trotzdem Käse, weil es dann kein Dreieck mehr ist, es gibt halt nunmal kein Dreieck bei dem eine Kathede -2 cm lang ist.
Genauso verhält es sich mit dem Studiendiendesign mit dem man zwar unbestritten die wirkung pharmakologischer Substanzen nachweisen kann aber nicht die Methode der Homöopathie.
 
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Anja

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Die haben schlicht und ergreifend Angst. Angst vor Dingen, die sie nicht erklären können - und die vielleicht trotzdem da sind. Das ist in meinen Augen der Hauptgrund für die Hexenjagd auf die Homöopathie.

Meiner Meinung nach hat die Hexenjagd ausschließlich finanzielle Gründe. Die Vorschläge zur Eliminierung der Homöopathie/Naturheilkunde ist doch nicht auf dem Mist der Politiker gewachsen, sondern auf dem der Lobbyisten...

Das ist zumindest MEINE Überzeugung.
 

Rindviech

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Anja ich denke das nichtmal - das Thema ist politisch erst mal vom Tisch (FDP will nicht, CSU ebenfalls nicht, Grüne sowieso nicht und die SPD hat dem Genossen Lauterbach eins auf den Deckel gegeben). Damit ist das Thema politisch erst mal aus der Welt und von der "Gesundheitsreform" ist soweit abgelenkt, dass man sie erst auf dem Lohnzettel sieht bzw. beim nächsten Gang zum Arzt merkt.
 
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RWH

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Ich denke auch nicht, dass es finanzielle Gründe hat. Hier geht es um Weltanschauung. Wenn man mal erlebt hat (und jetzt konnte man es wieder beobachten) mit welcher Wut Homöopathiegegner argumentieren, dann geht es hier um sehr "emotionale" Fragen.

Das kann ich sogar verstehen. Wenn ich Arzt (oder Naturwissenschaftler) wäre, der fest davon überzeugt ist, dass Homöopathie allenfalls ein Placebo sein kann, aber ansonsten Hokuspokus, dann würde ich das auch am liebsten verbieten wollen. Klar, aus meiner Sicht ist das ja dann Betrug. Und das dann noch aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Viele der Kritiker (gerade unter der Normalbevölkerung und den "Normalärzten") haben sich ja nie wirklich damit beschäftigt. Sie lesen was über Homöopathie, vergleichen das mit ihrem gelernten (Schul)wissen - und sagen dann: Was für ein Unfug. Das kann ja gar nicht funktionieren. Schließlich weiß doch jeder, dass ein Medikament um so stärker wirkt, je mehr Wirkstoff drin ist - und nicht, je mehr es verdünnt wird. usw. usf.

Im Übrigen glaube ich inzwischen - beim aktuellen Stand der Diskussion - nicht mehr, dass die Debatte der Homöopathie geschadet hat. Warum? Ganz einfach: Diejenigen, die damit positive Erfahrungen gemacht haben, bewerten ihre eigenen Erfahrungen höher, als irgendwelche Studien. Und die, die bisher nichts davon gehalten haben, merken jetzt an der intensiven Diskussion, dass es anscheindend doch viele Leute (auch Ärzte, auch Prominente, auch die Kassen) gibt, die mit der Homöopathie Positives verbinden. Wenn 2009 57% der Deutschen Erfahrungen mit homöopathischen Medikamenten gemacht haben, dann ist das für die 43% evtl. eine Gelegenheit mal drüber nachzudenken.

Manchmal muss man eine Sache erstmal Negativ darstellen, um sie in die Öffentlichkeit zu bekommen (nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten). Ist sie dann aber erstmal in der Diskussion, dann kann sich das Ganze plötzlich drehen. Wie heißt es so schön: Hautpsache man ist im Gespräch...

Kann sein, dass der Herr Lauterbach der Homöopathie sogar einen Dienst erwiesen hat. So viel kostenlose Werbung hätten sämtliche Homöopathie-Hersteller nie bezahlen können.

Gruss Rudolf
 

Ahnungsloser

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Interessierte(r)
Als erstes bezichtigt er den Vorsitzenden der deutschen Ärztekammer implizit des Betruges bzw der Beihilfe aber das mag ich als Nichtjurist nicht abschliessend beurteilen.

Ist denn die Anwendung bzw. das Anbieten von Homöopathie für Geld ein strafbarer Tatbestand? Ich glaube nicht. Und das Herr Hoppe den Placeboeffekt kennt, der sich auch sehr gut bei der Behandlung von (Zitat von ihm) "Befindlichkeitsstörungen" bewährt hat, da habe ich keinen Zweifel.

Dann glänzt er wieder mit Wissen von vorgestern und dazu wenig gut recherchiertem, - Es handelt sich bei dem Vorstoss von Herrn Lauterbach nämlich um eine Einzelmeinung und nicht um einen Vorschlag der SPD.

Ich denke, jeder weiß doch wie meine Aussage gemeint war. Da dir aber die Argumente auszugehen scheinen, muß natürlich die "ich muß persönlich werden" Taktik ausgepackt werden. Ich danke dir aber für die Richtigstellung. Trotzdem scheine ich nicht der einzige zu sein, der die Aussage von Herrn Lauterbach als Sprachrohr für die Meinung seiner Partei ansieht:

Seine Fraktion sei offen für Lauterbachs Vorschlag, sagte Spahn. "Wir haben Wahltarife für Homöopathie seinerzeit auf Wunsch von SPD und Grünen eingeführt." Sollte die SPD nun veränderungsbereit sein, "können wir sofort darüber reden".
und
Trotzdem nutzen SPD und CDU die Diskussion als Steilvorlage, um sich als Sanierer des maroden Gesundheitssystems in Szene zu setzen. Überflüssige Leistungen zu streichen, spart viel Geld - das ist die Botschaft.
Kosten-Nutzen-Rechnung: Krankenkassen kämpfen für Homöopathie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Außerdem zeigt sich in deinem geposteten Link mal wieder, dass viele Laienbefürworter der Homöopathie nicht wirklich wissen was Homöopathie ist:

Roth verwies auf die gesunde Lebensführung, auf die gerade Befürworter von Naturheilverfahren besonders achteten. Diese würden vor den Kopf gestoßen.

Homöopathie und Naturheilverfahren sind nicht so einfach gleichzusetzen. Nicht jeder der Naturheilverfahren anwendet bzw. befürwortet ist unbedingt auch ein "Freund" der Homöopathie. Das macht die Diskussion innerhalb der Bevölkerung nicht gerade einfacher.

Zum andern sind die Krankenkassen selbst von der Kosteneffizienz der Homöopathie überzeugt wie sogar der recht homöopathiekritische Spiegel anmerkt

Kosteneffizienz im Sinne der Krankenkassen ist NICHT mit Wirksamkeit der Homöopathie gleichzusetzen:

Daran zweifeln nicht zuletzt die Kassen selbst, allen voran die Techniker Krankenkasse. "Rund ein Fünftel unserer Beitragszahler verdienen so viel, dass sie zu einer privaten Kasse wechseln könnten", sagt Sprecher Hermann Bärenfänger. "Wenn wir diese Gruppe im System der gesetzlichen Krankenversicherung halten wollen, müssen wir dafür auch etwas bieten."

Die angesprochenen hochqualifizierten Gutverdiener sind es, die die gesetzlichen Kassen am stärksten entlasten. Sie zahlen den höchsten Beitrag und verursachen gleichzeitig die geringsten Behandlungskosten. Auf der anderen Seite stellen sie aber die größten Ansprüche an die Leistung einer Kasse, sagt Bärenfänger - und dazu gehört Homöopathie.
Kosten-Nutzen-Rechnung: Krankenkassen kämpfen für Homöopathie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Es gibt z.B. auch eine Studie aus der Schweiz (Gesundheitsökonomische Analyse der Wirkungen des Angebots komplementärmedizinischer Leistungen der Krankenkassen"]Helsana-Studie[/URL]) die genau das Aussagt, was oben aus dem Zitat zu entnehmen ist. Nämlich das, dass es eher die gesünderen (weniger Raucher, sportlicher aktiv, bessere Ernährung,etc.), besser verdienen Menschen ( = höhere Kassenbeiträge) sind, die homöopathische Behandlungen für "Befindlichkeitsstörungen" in Anspruch nehmen. Wenn man das Ganze dann gesundheitsökonomisch betrachtet (Hohe Beitragskosten MINUS geringe Kosten für gewünschte Zusatzleistung = GEWINN), dann kann man den Wunsch der Krankenkassen nur all zu gut nachvollziehen diese Leistungen weiter anbieten zu dürfen. Und wenn man es ganz geschickt macht:
Einige Kassen übernehmen zwar auch die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Naturmedizin - allerdings nur gegen einen zusätzlichen Beitrag, der laut Gesetz kostendeckend sein muss und deshalb die große Gemeinschaft der Versicherten keinen Cent kostet.
Dann geht die Rechnung für die Kassen dann sogar noch besser auf.


Na da sind wir mal froh dass Du kein Neurologe geworden bist
In der Leitlinie "Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des
Fibromyalgiesyndroms" S. 57 steht folgendes:
Zitat:
Zeitlich befristet: Komplementäre Therapieverfahren (Vegetarische Kost
bzw. Homöopathie)

Hier noch mal ein Ausschnitt aus der zitierten Aufzählung:

Langzeitbetreuung:

Folgende
Behandlungsoptionen können mit dem Patienten erwogen werden:
•Keine weitere spezifische Behandlung
•Zeitlich befristet: Komplementäre Therapieverfahren (Vegetarische Kost
bzw. Homöopathie)
Evidenzgrad 5
Man kann also so gut wie alles oder auch nichts anbieten, so wie es für den Patienten und den Therapeuten am angenehmsten ist. Schließlich wird darauf hingewiesen (Evidence-Based Medicine - ArztWiki"]Evidenzgrad 5[/URL]), dass es hierzu KEINE objektiven Studien o.ä. gibt, die diese Empfehlung sachlich begründen könnten. Anders ausgedrückt: Es gibt Therapeuten, die mal mit Homöopathie bei der Langzeitbetreuung der Fibromyalgie gute Erfahrungen gemacht haben. Genau so viele Experten haben aber auch ebenso gute Erfahrungen damit gemacht, den Patienten keine weitere spez. Behandlung zukommen zu lassen. Hier darf jeder also sein eigenes Süppchen kochen.

Glaub ich nicht - warum fragst dann danach?

Weil es mich persönlich eben interessiert welche Wirkmechanismen dahinter stehen sollen. Genauso wie die Frage, warum ß-Blocker als Anfallsprophylaxe bei Migräne helfen!? Ich weiß es nicht. Sie haben sich aber in klinischen Studien bewährt, so dass ich sie als Arzt, obwohl die pharmakodynamische Wirkungsweise völlig unbekannt ist, dann auch als Therapieoption bei entsprechender Indikation in Betracht ziehen würde.

Dann will er uns mal wieder weiss machen, dass in der Zeitschrift forschende Komplementärmedizin Methoden deshalb erklärt werden, die die Komplementärmediziner dazu animieren sollen eigene Studien zu pushen.

Ich wusste das das kommt. Selbst ein Smilie als Symbol für eine nicht ganz ernst gemeinte Aussage, konnte ein solches Kommentar nicht verhindern. Solche Artikel findet man übrigens auch in jeder anderen medizinischen Fachzeitschrift. Also, nicht aufregen.

Mich verwundert die Unkenntnis des Ahnungslosen nicht, dazu muss man nur mal die Studienpläne der Disziplinen Chemie, Biologie und Physik mit denen der Mediziner vergleichen und wie hoch der Anteil forschungsrelevanter Studienanteile ist. Ausserdem wird jeder echte promovierte Naturwissenschaftler bestätigen, dass ihm seine Dissertation vom Doktorvater höchstpersönlich um die Ohren gehauen worden wäre, wenn sie mit der Schlampigkeit einer Dissertation in der Disziplin Medizin erstellt worden wäre.
Und deswegen meinst du funktioniert die Homöopathie? Die Logik verstehe ich nicht. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ahnungsloser: Vielleicht mal ein Tipp - Erkenntnis erreicht man leichter wenn man offen ist
Das mag sein, man sollte aber dabei auch immer aufpassen. Denn, wie heißt es auch so schön:
"If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin)

Gruss
 
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