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geschützte Rechnung per Mail

tigs

Tina
Mitarbeiter
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#1
Hallo zusammen,

warum ist die Rechnung im Mailversand nicht mehr mit dem Geburtsdatum als PIN zu schützen?
oder ist das nur bei mir so?

LG Tina
 

pgtaboada

Papick G. Taboada
Forumsunterstützer
#2
Weil das Support-Technisch sowohl für uns (Lemniscus) als auch die Therapeuten nicht mehr tragbar war.

Patient beschwert sich, dass Download nicht funktioniert, teilweise sehr Emotional. Therapeut beschwert sich bei lemniscus im Support.

90% der Fälle waren Variationen von dem folgenden Problem:

PIN: 01011971, eingegeben wurde 1.1.1971 oder 111971 oder 1-1-1971

Der Patient bekommt vom Therapeut - egal ob mündlich oder schriftlich und auch egal wie ausführlich mitgeteilt, wie sein PIN ist. Bis Patient zuhause am Rechner ist, weiss es nicht mehr, dass es mit führender Null und ohne Punkt oder andere Trenner sein Geburtsdatum eingeben muss.
 

tigs

Tina
Mitarbeiter
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#3
aber das Problem besteht doch bei einer freiwählbaren PIN auch :kopfkratz:
ist nur für mich viel komplizierter...
Schön wäre freie Wahl...
also weiterhin Geburtsdatum wählbar
geht das? habe ich jetzt nicht geguckt...

wenn Patienten das PW vergessen haben, dann haben sie bei MIR nachgefragt...
 

Manja

Bekanntes Mitglied
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#5
Weil das Support-Technisch sowohl für uns (Lemniscus) als auch die Therapeuten nicht mehr tragbar war.

Patient beschwert sich, dass Download nicht funktioniert, teilweise sehr Emotional. Therapeut beschwert sich bei lemniscus im Support.

90% der Fälle waren Variationen von dem folgenden Problem:

PIN: 01011971, eingegeben wurde 1.1.1971 oder 111971 oder 1-1-1971

Der Patient bekommt vom Therapeut - egal ob mündlich oder schriftlich und auch egal wie ausführlich mitgeteilt, wie sein PIN ist. Bis Patient zuhause am Rechner ist, weiss es nicht mehr, dass es mit führender Null und ohne Punkt oder andere Trenner sein Geburtsdatum eingeben muss.

DAS hab ich auch erlebt und nicht verstanden wo das Problem liegt. :-(
Bin seither wieder auf unverschlüsselten Versand zurück was natürlich nicht DSGVO-gemäß ist. Muss erstmal wieder hinschauen was jetzt aktuell möglich ist.
 

pgtaboada

Papick G. Taboada
Forumsunterstützer
#8
Dein Patient ist betroffener und kann sich beschweren. Auch, wenn er vorher gesagt und oder auch unterschrieben hat, dass es ihm egal ist.
 

pgtaboada

Papick G. Taboada
Forumsunterstützer
#10
Es wäre ein Verstoß gegen die DSGVO und dieser würde man dann beim Landesdatenschutzbeauftragten angezeigt werden. Diese sind aktuell überfordert, aber deswegen werden keine Fälle "ignoriert", sie müssen jedem Verstoß nachgehen.

Zunächst würde man einen Brief bekommen (es ist sehr unwahrscheinlich, dass man deswegen einen unangekündigten Besuch bekommen würde). Im Prinzip wird man dann die DSGVO Dokumentation einsehen wollen. Dann kann zweierlei passieren: du hast etwas gemacht, was nicht dokumentiert ist (ist ein Verstoß) oder du hast es dokumentiert und dich nicht dran gehalten (ist auch ein Verstoß). Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet, und diese sind saftig. Das Problem hier ist die Art der Daten - also besondere Personendaten - und nicht die Menge.

"Aber der Patient hat doch gesagt er will" - jo, ist aber leider nichts wert. Die ganze DSGVO Geschichte ist ein Grundrecht, kann also nicht per AGB, per Behandlungsvertrag oder sonst etwas ausgehebelt werden.

Ich glaube nicht, dass das Verschicken eine unverschlüsselte Übertragung bereits als Datenpanne eingestuft wird (die man dann auch innerhalb 72 Stunden melden müsste), sicher bin ich mir aber nicht.

Das gleiche gilt übrigens auch für andere Dinge - mein liebstes Beispiel: WhatsApp.
 

tigs

Tina
Mitarbeiter
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#11
mein liebstes Beispiel: WhatsApp
weshalb ich 2 Handys habe, auf dem Praxishandy keinen Messenger (auch nicht threema oder signal oder wer sonst noch sicher sein soll...) und keine Patienten im Handy gespeichert (auch nicht im Praxishandy).
Die einzigen elektronischen Daten von Patienten die "unterwegs" sind, sind die in Lemniscus.
 

Manja

Bekanntes Mitglied
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#12
Es wäre ein Verstoß gegen die DSGVO und dieser würde man dann beim Landesdatenschutzbeauftragten angezeigt werden. Diese sind aktuell überfordert, aber deswegen werden keine Fälle "ignoriert", sie müssen jedem Verstoß nachgehen.

Zunächst würde man einen Brief bekommen (es ist sehr unwahrscheinlich, dass man deswegen einen unangekündigten Besuch bekommen würde). Im Prinzip wird man dann die DSGVO Dokumentation einsehen wollen. Dann kann zweierlei passieren: du hast etwas gemacht, was nicht dokumentiert ist (ist ein Verstoß) oder du hast es dokumentiert und dich nicht dran gehalten (ist auch ein Verstoß). Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet, und diese sind saftig. Das Problem hier ist die Art der Daten - also besondere Personendaten - und nicht die Menge.

"Aber der Patient hat doch gesagt er will" - jo, ist aber leider nichts wert. Die ganze DSGVO Geschichte ist ein Grundrecht, kann also nicht per AGB, per Behandlungsvertrag oder sonst etwas ausgehebelt werden.

Ich glaube nicht, dass das Verschicken eine unverschlüsselte Übertragung bereits als Datenpanne eingestuft wird (die man dann auch innerhalb 72 Stunden melden müsste), sicher bin ich mir aber nicht.

Das gleiche gilt übrigens auch für andere Dinge - mein liebstes Beispiel: WhatsApp.
Ganz vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine ausführliche Erklärung genommen hast! Jetzt habe ich es auch verstanden!
 

Manja

Bekanntes Mitglied
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#13
weshalb ich 2 Handys habe, auf dem Praxishandy keinen Messenger (auch nicht threema oder signal oder wer sonst noch sicher sein soll...) und keine Patienten im Handy gespeichert (auch nicht im Praxishandy).
Die einzigen elektronischen Daten von Patienten die "unterwegs" sind, sind die in Lemniscus.
Ja genau! Ich benutze eine 2.Simkarte als Praxistelefon, ohne Whatsapp.
 

tigs

Tina
Mitarbeiter
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#14
Ja genau! Ich benutze eine 2.Simkarte als Praxistelefon, ohne Whatsapp.
hast Du dann 2 Simkarten in einem Handy?
Oder hast Du zu Deiner Privatnummer eine 2. Karte (meine Privatnummer möchte ich wiederum nicht veröffentlichen...)

Ich habe in der Tat 2 Handys = Geräte mit 2 versch. Telefonnummern... anfangs habe ich von meinem Praxishandy die Anrufe auf mein Privathandy umleiten lassen. Dann habe ich bei einem verpassten Anruf von dort zurückgerufen und wurde gefragt, was denn das für eine Nummer sei :rolleyes:m( (das ist nicht Sinn der Sache...)
 

Manja

Bekanntes Mitglied
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#15
hast Du dann 2 Simkarten in einem Handy?
Oder hast Du zu Deiner Privatnummer eine 2. Karte (meine Privatnummer möchte ich wiederum nicht veröffentlichen...)

Ich habe in der Tat 2 Handys = Geräte mit 2 versch. Telefonnummern... anfangs habe ich von meinem Praxishandy die Anrufe auf mein Privathandy umleiten lassen. Dann habe ich bei einem verpassten Anruf von dort zurückgerufen und wurde gefragt, was denn das für eine Nummer sei :rolleyes:m( (das ist nicht Sinn der Sache...)
Ja genau, ich habe 2 unterschiedliche Simkarten im Handy. die 2.ist ein Zuhause-Festnetz von Vodafone weil ich gerne eine Festnetznummer für die Praxis anbieten wollte.
Das ist super praktisch, zumindest würde es mich nerven 2 Handys rumzutragen. Ich habe ausserdem verschiedene Klingeltöne eingestellt und kann somit gut unterscheiden welcher Bereich grad angesprochen wird.
Ja, tatsächlich ist es mir auch schon passiert von der privaten Nummer her zu antworten, aber selten.
 

Manja

Bekanntes Mitglied
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
#19
dann habe ich aber doch das whatsapp-Problem. Auf meinem Privathandy ist alles drauf wonach mein Herz begehrt und auf dem Praxishandy nur Telefonie, sms und Mail und vor allem keine Messenger
Nein das hast du nicht automatisch. Bei einem Dualsim kann man einstellen auf welcher Karte mobiles Internet läuft. Mit meiner 2.Karte telefoniere und simse ich, nur das. Ausserdem speichere ich keine Klientennummern ein.

Hilft dir das weiter?
 
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