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Baunscheidtieren

timeplanet

Themenstarter
Neues Mitglied
Standort
BW
Status
HPA
Hallo zusammen,

eine Bekannte möchte sich von mir Baunscheidtieren lassen.
Sie hat immer wieder Migräne und ein HWS Syndrom und erhofft sich dadurch endlich Linderung. Ich bin noch Neuling auf diesem Gebiet und bin natürlich dankbar wenn sich Leute mir anvertrauen. Im Vorgespräch habe ich aber nun erfahren, dass die Patientin eine Macomar Patienten ist, auf Grund ihres hohen Blutdruckes. Das hat mich natürlich erschrocken. Zwar wird ja nicht tief genadelt und es kommt kaum zu Blutungen, aber trotzdem habe ich in diesem Falle eine Behandlung abgelehnt. Mich würde aber interessieren, ob jemand mit Macomar Patienten Erfahrung hat, und sich evtl auskennt, sowohl im Baunscheidtieren als auch im Schröpfen bei diesen Patienten....danke schon mal vorab.
 

SandraS

Neues Mitglied
Standort
Eckartsberga (Sachsen-Anhalt)
Status
HPA
Ich will dir ja nicht die Hoffnung und den Elan nehmen, aber wenn ich es richtig sehe bist du doch HPA, oder? Du weißt schon, dass du weder Diagnosen stellen, noch therapieren darfst?! Ich weiß, ich weiß, ich will auch immer am liebsten alles sofort machen, was ich in der Schule so lerne, aber warte mal lieber ab ;-)
 

J27

Jochen
Heilpraktiker
Standort
Ingelheim (bei Mainz)
Status
HP
Im Vorgespräch habe ich aber nun erfahren, dass die Patientin eine Macomar Patienten ist, ....
Ich glaube, es heißt Marcumar. Es geht mir nicht um die buchstäblichen Korinthen, sondern mehr um das Ganze.

Na ja, ich hoffe, dass hier keiner von denen mitliest, der Vorbehalte gegen die unzureichend ausgebildeten Heilpraktiker hat.

NFU.
 

HPSepp

Bekanntes Mitglied
Heilpraktiker
Standort
Tegernheim (Regensburg)
Status
HP
Hallo zusammen,

eine Bekannte möchte sich von mir Baunscheidtieren lassen.
Sie hat immer wieder Migräne und ein HWS Syndrom und erhofft sich dadurch endlich Linderung. Ich bin noch Neuling auf diesem Gebiet und bin natürlich dankbar wenn sich Leute mir anvertrauen. Im Vorgespräch habe ich aber nun erfahren, dass die Patientin eine Macomar Patienten ist, auf Grund ihres hohen Blutdruckes. Das hat mich natürlich erschrocken. Zwar wird ja nicht tief genadelt und es kommt kaum zu Blutungen, aber trotzdem habe ich in diesem Falle eine Behandlung abgelehnt. Mich würde aber interessieren, ob jemand mit Macomar Patienten Erfahrung hat, und sich evtl auskennt, sowohl im Baunscheidtieren als auch im Schröpfen bei diesen Patienten....danke schon mal vorab.
Ich gebe Dir noch einen Tip für später mit:

Lass Dir von einem Patienten niemals sagen welche Therapieverfahren Du bei ihm anwenden sollst. Du bist der Therapeut, Du musst evtl. Komplikationen beherrschen und Du musst vor allem sicher sein, dass Du alle Fakten kennst.
Selbstverständlich darf der Patient Deinen Therapievorschlag ablehen und Du kannst dann nur das machen was übrig bleibt, hier ist Aufklärung und Transparenz wichtig, auch auf die Gefahr hin, dass Du den Patienten nicht mehr siehst.
Hört sich in der Theorie jetzt ziemlich steif an in ´Wirklichkeit siehts dann etwas anders aus aber nur wenn Du weisst was Du kannst und wo Du stehst und das auch ausstrahlst.

Ansonsten kein Baunscheidtieren und auch kein Schröpfen und auch keine Injektionen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

timeplanet

Themenstarter
Neues Mitglied
Standort
BW
Status
HPA
Danke für die Antworten...
nur noch kurz zur Richtigstellung, vielleicht kam das falsch rüber. Ich würde mit meinem wenigen Wissen auf keinen Fall behandeln und in so einem Fall schon garnicht. Über die Behandlungsverbote wurden wir schon in den ersten Wochen in der Schule aufgeklärt und ich denke jeder Verantwortungsbewusste HPA würde ebenfalls dankend ablehnen. Aber den Leuten bleibt es nicht verborgen dass man den HP macht. Sie kommen mit Fragen und Wünschen. Darüber zu reden sehe ich nicht als schlimmes an. Schließlich will man ja lernen.Als mir die Bekannte aber erzählte dass sie Marcumar (danke J27) nimmt, ging es mir hauptsächlich darum über Erfahrungsberichte. Wie ihr mit sochen Patienten umgeht. Auch mit Wissen, Können und was man ausstrahlt ist dem Patienten auch nicht geholfen, wenn man es nicht anwenden darf. Das stelle ich mir erst recht schwierig vor und könnte mir vorstellen, das man dann doch schon ein bischen frustriert ist,wenn man die Patienten wegschicken muss.
 

J27

Jochen
Heilpraktiker
Standort
Ingelheim (bei Mainz)
Status
HP
Hallo,

ist schon in Ordnung. Ich wollte das auch gar nicht so schroff schreiben, wie ich es getan habe und Dir damit auch nicht zu nahe treten. Wenn das jetzt arg unhöflich rüberkam, entschuldige ich mich dafür.

Was mich halt generell ärgert, dass ich immer gegen diese Vorurteile (sind es wirklich welche?) ankämpfen muss, dass wir HPs mal eben den Schein gemacht und eigentlich keine Ahnung haben. Wenn diese Leute dann so Fragen lesen, dass man nicht weiß, ob man Patienten mit einer ernsthaften Grunderkrankung mit dieser oder jener Therapie "behandeln" darf, ist das natürlich Wasser auf die Mühlen.

Unabhängig davon hat Sepp Recht, der Patient sagt, wo´s Aua macht, die Therapie entscheiden wir. Natürlich im Dialog mit dem Patienten und unter Abwägung aller Indikationen und eigenen Fähigkeiten. Ich habe aber auch immer wieder Anrufe à la "ich hätte gerne Akupunktur".
 

timeplanet

Themenstarter
Neues Mitglied
Standort
BW
Status
HPA
Hallo Jochen,

du brauchst dich nicht dafür zu entschuldigen, das Fell ist dick genug um mit Kritik umzugehen und schließlich meintest du es ja nur gut. Ich kann das absolut verstehen, dass man sich immerzu rechtfertigen muss. Jetzt nach 8 Monaten hab ich schon das Gefühl dass der Kopf platz. Nur wer das selber durchmacht hat davon Ahnung was da alles dahinter steckt. Kürzlich kam von einer Arbeitskollegin sogar die Frage ob ich auch Pendle.........!!Also dazu sag ich mal lieber nichts.....schade nur dass die wenigsten wissen wie Umfangreich die Ausbildung ist und an die Prüfung möcht ich jetzt erst mal garnicht denken.Allen fertigen HP´s gilt mein voller Respekt. Meine Frage zielte halt mehr auf die praktischen Erfahrungswerte ab, denn in der Lernphase überwiegt nun einmal die Theorie. Da ist es immer hilfreich wenn man praktische Tips an die Hand bekommt und den Tip von Sepp hab ich mir hinter die Ohren geschrieben. Vermutlich erübrigt sich das wenn man sein Gebiet mal vollkommen beherscht. Der Weg dorthin ist noch weit......und Fragen über Fragen pflastern ihn. Darum sorry über die ein oder andere Unprofessionelle Frage.
 

Hilde24

Hildegard Nobis
Heilpraktiker
Standort
Stolberg Rheinl.
Status
HP
Hey - timeplanet wir alle haben mal angefangen ;) und dumme Fragen gestellt (wobei die gibt es nicht....)Also, wenn Du eine Ausbildung in "Ausleitungsverfahren" machst, bekommst du sehr schnell die Antwort, wie mit Macumar- Patienten umgehen.... Sei nicht böse - Dein erstes Posting hörte sich an, als wenn da ein HPA rum machen will..... mit invasiven Dingen....die fachliche Frage ist beantwortet - oder? wenn nicht frage nach... wir alle sind lernende ;)
 

RWH

Rudolf
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
Standort
Baden-Baden
Status
HP
Nur mal so nebenbei: Es ist nicht verboten, einen Freund (oder ein Familienmitglied) unentgeltlich zu behandeln, insbesondere wenn es nicht um eine Krankheit, sondern um eine Befindlichkeitsstörung geht (wie z.B. Verspannungen im Nacken). Das läuft unter Freundschaftsdienst. Jeder Medizinstudent macht das - und die haben auch keinen Sonderstatus.

Natürlich würde man dann kein HWS behandeln (denn das wäre ja eine Diagnose), sondern eben die harten Muskeln im Nacken (das ist keine Diagnose). Verboten ist allerdings das "regelmäßige Ausüben" der Heilkunde, also wenn z.B. dann täglich sich Freunde die Türe in Hand geben - egal ob gegen Bezahlung oder unentgeltlich. Und natürlich wird man keine Behandlungsmethoden anwenden, die riskant sind, weil das fahrlässig wäre.
 
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