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Prüfung Husum 24.09.18

Jani

Themenstarter
Neues Mitglied
Hallo,
wer hat die schriftliche HP Prüfung in Husum am 24.09.18 mitgeschrieben und ist genauso unzufrieden wie ich ?
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Letztes Jahr und auch in dem Jahr davor war die Rede davon, dass wir bundesweite Fragen bekommen sollen. Es lässt sich offenbar nicht durchsetzen. Es sind jedes Mal die Fragen der Amtsärztin. Es hört sich selbst für mich unglaubwürdig an, aber ich schaffe es nicht, ihre Fragen richtig zu beantworten, obwohl ich in der Lage bin, sämtliche Fragen anderer Schulen zu beantworten. Ich fühle mich ausgeliefert und betrogen, so viel Geld, so viel Zeit, immer wieder neu beantragen und es ist mir peinlich. Als ich dieses Mal aus der Prüfung kam, war ich so sauer und dachte, es liegt nicht an mir. Es ist ein ewiges Rätsel raten, die Fragen-/ oder Antworten sind nebulös, unpräzise und nicht vertrauenswürdig. Selbst ein Widerspruch gestaltet sich als unmöglich, weil einem das Wort im Mund verdreht wird. Warum sind wir dieser Willkür ausgeliefert und bekommen nicht korrekte Fragen, wie der Rest von Deutschland. Ich will hier nicht jammern, aber ich bin am Ende mit meinem Latein. Ich bereite mich seit 2 Jahren auf die Prüfung vor und komme nicht zum Zug. Entweder bin ich zu dumm oder zu schlau, um ihre Fragen zu verstehen. Gibt es eine Möglichkeit die Prüfung woanders abzulegen, oder kann man bundesweite Fragen beantragen ?
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
Standort
Stadtallendorf
Status
HPP
Husum ist knackig, keine Frage. Auch die Kritiken sind ja nicht neu.

Weil aber regelmäßig ein entsprechender Anteil der Prüflinge dort besteht, wird sich vermutlich von Seiten des Gesundheitsamtes nichts ändern.
Dass einzelne Fragen mal nicht korrekt sind und man theoretisch dagegen Widerspruch einlegen kann, gibt es auch immer mal wieder bei den bundeseinheitlichen Fragen aus Ansbach.
Alles in allem steht Husum – unabhängig von außen betrachtet – mit seinen Zahlen und qualitativen Kritiken nicht wirklich schlechter als die anderen Gesundheitsämter da.
Es ist also äußerst unwahrscheinlich, dass sie aufgrund von Kritiken durchgefallener Antragsteller etwas ändern. Das Argument wird mit Blick auf die durchgekommenen Prüflingen immer sein: es geht doch.
Vielleicht bewirken die neuen Leitlinien, dass in Zukunft auch in Husum die bundeseinheitlichen Fragen aus Ansbach verwendet werden. Die Leitlinien sind jedoch nur eine Empfehlung und haben keine bindende Wirkung. Die Gesundheitsämter bzw. die Amtsärzte sind Herrscher in ihrem Bereich. Wenn Husum weiterhin eigene Fragen verwendet, dann ist es eben so. Andere Fragen zu beantragen ist nicht möglich.

Du kannst die Überprüfung bei einem anderen Gesundheitsamt, in dessen Bereich Du nicht den 1. Wohnsitz hast, beantragen. In der Regel stellen die Gesundheitsämter jedoch individuelle Anforderungen, um einen Prüfungstourismus zu unterbinden. Beispielsweise verlangen sie, dass der Antragsteller schon länger einen Zweitwohnsitz vor Ort hat. Oder dass er die konkrete Absicht hat, sich im Zuständigkeitsbereich niederzulassen; was beispielsweise durch einen Praxismietvertrag oder die Bestätigung einer bestehenden Praxis über eine zukünftige Praxisgemeinschaft oder durch Vorlage eines Anstellungsvertrags belegt werden kann.

Was sagt denn Deine Schule dazu? Haben die Dich nicht konkret auf die Art der Fragen in Husum vorbereitet?
 
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