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Bericht HPP für weiterführende Behandlung

Nicole Y.

Neues Mitglied
Heilpraktiker
Location
Helmstedt
Status
HPP
BioKat Bioresonanz
Hallo,

ich habe eine Patientin, diese ist bei einer privaten Krankenkasse.
Sie hat pro Jahr 20 Stunden, die sie bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie abrechnen kann.
Dies klappt bisher gut.

Es wäre ratsam die Stundenzahl zu erhöhen, so das eine kontinuierlich Therapie möglich ist um ggf. eine Verschlechterung Ihres Zustandes abzuwenden.

Daher möchte ich, auf Wunsch der Klientin, der Kasse einen Bericht schreiben, mit der Aufforderung ihr weitere Stunden im laufenden Jahr zu bewilligen.
Klar mit Diagnose und Begründung usw.

Ich weiß nicht ob mein Vorhaben Aussicht hat, möchte die Klienten jedoch nach bestem Wissen unterstützen.
Liebe HP Gemeinschaft, habt ihr dafür noch Anregungen oder Beispiele. Oder auch ermutigende Beispiele wo dies schon gelang?

Mit Gruß Nicole
 
Last edited:
Praxis mit Erfolg
Dieses nach dem Pareto-Prinzip aufgebaute Training habe ich aus meinen langjährigen Erfahrungen als Pilates-Lehrerin und Bewegungstherapeutin entwickelt.

Du musst nicht jeden Tag eine Stunde trainieren.
Mit kurzen, effektive Trainingseinheiten von ca. 10 Minuten/Tag erreichst Du schon einen Großteil der Ergebnisse.

28 Tage lang habe ich die besten und effektivsten Übungen für Dich zusammengestellt.

Wir machen die Übungen gemeinsam. Ich zeige Dir in "Echtzeit", wie Du die Übungen durchführst und sage Dir genau, worauf es ankommt.

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
Forumsunterstützer
Heilpraktiker
Location
Grünberg
Therapien
Hypnose, Traumatherapie (u.a. EMDR), KVT, systemische Verfahren, Sexualtherapie
Status
HPP
Vorab: lassen die Tarifbedingungen überhaupt eine Ausdehnung der Stunden nach Begründung zu?

Die derart limitierten Tarife, die ich kenne, tun das nämlich nicht. 20 oder x Stunden werden bezahlt, fertig. Ohne wenn und aber.

Wenn das nämlich so ist, kannst du die nämlich die Mühe mit dem Bericht sparen und damit Enttäuschung bei deiner Patientin und auch dir.
 

Nicole Y.

Neues Mitglied
Heilpraktiker
Location
Helmstedt
Status
HPP
Die Klientinin hat bei der Kasse nachgefragt und es handelt sich um eine "Kann" Leistung. Also eine Leistung die nach Abwägung durch die Kasse bewilligt werden kann oder nicht. Ich habe jetzt einen Bericht geschrieben, der mit Briefkopf nicht länger als zwei Seiten ist. Mit folgendem Aufbau:

- Daten, Diagnose, meine aktuelle Leitung nach GbüH
- seit wann die Klientin bei mir ist
- mit welchen Symptomen und Anliegen sie kam
- aktuelle Belastungen z.B. Familie, berufliche Situation, Corona
- Zielformulierungen und Behandlungsverlauf z.B. Im Vordergrund der Behandlung stand die Stärkung von vorhandenen Fähigkeiten, Förderung der Entspannungsfähigkeit...
- bisheriger Erfolg der Behandlung
- Befürchtungen der Klientin, falls die Behandlung nun endet
- meine eigenen Einschätzung was es für eine weitere Stabilisierung braucht, bzw. für den Erhalt des bisher Erreichten
- Empfehlung die Therapie zu verlängern

Ich finde den Aufbau gut, und so fiel Mühe hat es mir nicht gemacht ich habe schon früher Berichte geschreiben und ich hoffe die Form kann für andere hier im Forum ein guter Impulse sein.

Ich dachte nun die Klientin schreibt selbst ihr Anliegen an die Kasse und legt mein Schreiben dann dazu.
Ich habe mich gefragt ob wir das ganze noch verstärken können durch eine Empfehlung vom Arzt oder Psychiater.

Falls jemand noch eine Idee hat, gern her damit :)

Mit Gruß Nicole
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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Heilpraktiker
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Grünberg
Therapien
Hypnose, Traumatherapie (u.a. EMDR), KVT, systemische Verfahren, Sexualtherapie
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HPP
Im Vordergrund der Behandlung stand die Stärkung von vorhandenen Fähigkeiten, Förderung der Entspannungsfähigkeit...
Das hört sich zunächst nicht nach einer Störung mit Krankheitswert an. Hier solltest du den Bezug zur Störung und die Notwendigkeit dieser Therapieinhalte hervorheben.

Zudem: verwende am besten mehr Fachbegriffe. Für obiges als Beispiel: "Ressourcenaktivierung zur Verbesserung der Resilienz und der Affektregulation".

Wenn die Kasse mehr bewilligen soll, darf das Therapieziel noch nicht erreicht sein. Nur 'benötigte Stabilisierung' ist ohne weitere Infos zum Therapieablauf nicht ausreichend. Wird es vorweg als Teil des Ablaufs definiert, ist es verständlich und ok.

Weitere Schreiben vom Arzt oder Psychiater würde ich nur veranlassen, wenn klar ist, dass diejenigen nicht gegen eine Behandlung bei einer HPP intervenieren.
 
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