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Unterschied FSME-Nosode und FSME vacc Nosode?

Dieses Thema im Forum "Klassische Homöopathie" wurde erstellt von ZartesGlueck, 3. Juli 2012.

  1. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Hallo,

    ich ärger mich gerade ein wenig(über mich selbst?Über die Apotheke?).Ich habe mir eine Zeckenbissfiebernosode bestellt( so dachte ich)und bekam diese nun. Nun wollte ich mich nochmal einlesen und rückversichern und nun sehe ich das kleine Zusätzchen vacc. hinter FSME auf meinem Globuli-fläschchen. Ich wollte damit eigentlich eine Prophylaxe mit mir und meiner Familie durchführen.

    Nun ist meine Frage-ist das mit der FSME vacc-Nosode auch möglich oder dient die lediglich zur Impfausleitung nach bereits erfolgter FSME-Impfung? Denn meine Kinder sind z.B. dagegen noch nicht geimpft und meine liegt Jahre zurück.
    Oder muß ich nun doch noch eine FSME-Nosode bestellen?

    Vielen Dank für eure Hilfe.
  2. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Achja,nochwas. Ich dachte die FSME-Nosode ist die Zeckenbissfieber-nosode, nun fand ich im Netz einen Artikel,da hieß es,das seien verschiedene Nosoden??Langsam bin ich verwirrt!:)
  3. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Status:
    HPA
    Man kann ja da unterschiedlicher Meinung sein, aber ich halte die Gabe von Nosoden für eine Prophylaxe für nicht geeignet.
    Ich verstehe nicht warum man einen gesunden Menschen einer Reiztherapie aussetzen soll. Die gabe potenzierter Arzneimittel bewirkt immer eine Veränderung im Organismus. Wie sich diese Veränderungen längerfristig auswirken weiss kein Mensch........

    Das Prinzip der Isopathie (gleiches mit gelichem) sagt ja schon dass die FSME vacc. Nosode dazu ist um Impfschäden nach einer FSME-Impfung zu behandeln.

    Zur FSME:
    Ich finde gerade bei der FSME wird viel übertrieben - Bei kindern sind in der Litaratur kaum schwere Fälle bekannt (1 Fall mit folgeschäden im deutschsprachigen Raum) - in Slowenien gab es bei über 300 nachweislich an FSME infizierten Kindern zu keinem einzigen schweren Verlauf
    Quelle: http://www.impfschaden.info/de/fsme/erkrankung.html

    Die beste Prophylaxe auch in Abwägung mit Lyme-Borreliose ist es sich nicht von einer Zecke beissen zu lassen (http://www.heute-gesund-leben.de/Ze...zecken-so-vermeiden-sie-einen-zeckenbiss.html) und die Immunabwehr in Gang zu bringen.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Juli 2012
  4. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Sehe ich ähnlich. Eine prophylaktische Gabe von Nosoden widerspricht eigentlich dem homöopathischen Prinzip, denn hier ist ja noch keine Krankheit da, für die man ein Simile finden könnte.

    Ich halte solche Nosodengaben für eine Art "Gewissensplacebo". Man hat Angst vor der Krankheit und Angst vor der Impfung - und beruhigt das Gewissen durch eine Nosodenimpfung.

    Ansonsten sehe ich es wie Rindviech: Es gibt kaum dokumentierte FSME-Folgeschäden. Eine Impfung macht vielleicht bei Waldarbeitern Sinn (und da würde ich erstmal den Titer überprüfen, weil die wahrscheinlich durch stille Feiung längst immunisiert sind...).
  5. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Status:
    HPA
    Die Frage ist auch die persönliche Disposition - es gibt Menschen die irgendwie nicht von Zecken gebissen werden - ich hatte in 42 Jahren keinen einzigen Zeckenbiss - genauso verhält es sich bei meinen Eltern - alle 3 Landbevölkerung mit Waldbesitz - Mein Bruder (jäger) wird ständig von Zecken gebissen - weiss der Geier warum das so ist.

    Es ist imo nicht nur eine Frage des Prinzips - viel spannender finde ich was macht eigentlich so ein potenziertes Arzneimittel. Ich hab mal eine Photonensequenz von jemanden der über 3 Monate ein Homöopathikum einnahm von Reiner "testen" lassen. Teile der Sequenz des Homöopathikums wurden in die Sequenz des "Patienten" eingebaut. Sofern man dem theoretischen Ansatz trauen kann, dass Homöopathie etwas mit Zellkommunikation (Stichwort: Biophotonen) zu tun haben könnte, scheint es mir logisch, dass potentzierte Arzneimittel da tiefgehend eingreifen.
    Das interessante dabei war, dass es nach einem anfänglich schnellen erfolgen durch das Homöopathikum zu einem Stillstand der "Heilung" kam und natürlich auch zur Frustration warum es nicht weiter geht.
    Deshalb würde ich ein Hom. immer mit grösster Sorgfalt wählen und nie auf Verdacht oder auf Grund von irgendwelchen Überlegungen "blind" und auf Grund eines einzigen Symptoms ein Hom. geben.
  6. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Hallo,

    danke für eure Antworten.

    Ich wollte hier keine Grundsatz-diskussion starten ob das sinnvoll ist oder nicht. Ich frage auch nicht-was haltet ihr vom Impfen oder was ist besser!Das muß jeder für sich beantworten. Es gibt viele Homöopathen die sehr viel von Nosoden halten und es wurde mir selbst von einem empfohlen.
    Da ich aber nicht in 20 Foren unterwegs sein will und kann und ich hier mit meinen Fragen bisher immer gut aufgenommen wurde,wollte ich euch die Frage stellen.Um den Rest kümmer ich mich!:)Und ich denke,wenn jemand Angst vor der Krankheit hat,sich aber nicht impfen lassen will(aus welchen Gründen auch immer)dann ist das doch eine vielleicht sinnvolle Alternative,über die hier aber nicht diskutiert werden muß!Bitte versteht mich nicht falsch,aber wenn man selbst sowieso schon diverse Gedankengänge durchgeht und dann alle davon abraten(aus welchen Gründen auch immer),dann irritiert das auch wieder auf eine gewisse Art und weiße.
    Das ist wie,wenn ich in einem Forum für Impfbefürworter einwerfen würde,das Impfen sch*** ist!Dort würde ich auch zerfleischt werden,obwohl es sicher auch Gründe dafür gäbe.

    Und blind gehe ich persönlich schon mal garnicht an die Sache ran.;-)
    Aber ich bin durchaus der Meinung,das man Prohylaxe betreiben(oder es versuchen kann),wenn möglich. Bewegung tut auch gut.Da schreit auch niemand-stopp,du könntest ja umknicken,also bleib lieber immer sitzen,das Risiko für KHK o.ä. ist doch so gering.Blödes Beispiel,aber ich denke ihr versteht was ich meine.
  7. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Und vor FSME habe ich persönlich keine Angst.Das Risiko ist in der Tat sehr gering.Aber Borreliose ist nicht zu unterschätzen und vielleicht kann man Borrelia-Nosoden ein bischen weniger Schaden erleiden,wenn einem eine infizierte Zecke sticht.
  8. Corinna

    Corinna Energieheilkunde Heilpraktiker

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Status:
    HP
    Wenn eine Zecke sticht, kann man homöopathisch gut behandeln. Vorher würd ich das auch nciht machen.
    Zu deiner Eingangsfrage kann ich nichts sagen, der Unterschied ist mir nicht bekannt.
  9. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Status:
    HPA
    Das kommt soweit ich weiss aus der Schule von Ravi Roy, der das immer wieder empfiehlt - ein klassischer Hom. wird sich da vermutlich eher die Haare raufen.

    Um Deine Frage zu beantworten:
    1. FSME vacc-Nosode wird aus irgendeinem Impfstoff hergestellt - welcher das genau ist musst Du nachfragen und dient zur Behandlung von Impfschäden durch diesen Impfstoff
    2. FSME-Nosode ist gegen FSME und sollte aus dem FSME-Virus hergestellt sein
    3. Zeckenbisfieber ist eine Infektionskrakheit, die durch Bakterien übertragen wird (Rickettsia rickettsii und Rickettsia conori) es ist also auch hier wichtig zu wissen, welcher Erreger im spiel ist).

    Wenn das alles so einfach wäre, dann könnte man ne nosode gegen Umweltgifte, Krebs, alle möglichen Infektionskrankheiten nehmen und schon wird der Organismus nicht mehr krank - das soll mir mal einer erklären wie eine hom. Impfung so funktionieren soll .......
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Juli 2012
  10. Hilde24

    Hilde24 Hildegard Nobis Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    16. Juli 2008
    Status:
    HP
    OK - wenn das so ist, hat Rindviech doch hier mal eine klare Antwort geliefert (ich kannte das auch nicht)

    ... vacc ist gegen die Nebenwirkungen der Impfung
    ... ist gegen FSME

    Ich bin ja keine Hom - aber mit Homöopathie Impfen? Das erschließt sich mir auch aus dem System (das ich doch einigermaßen verstehe) nicht.

    Ich halte ja auch ganz viel von Nosoden - wenn der Körper bereits in Kontakt mit dem Ursprung gekommen ist....

    Allerdings bin ich völlig überzeugt (das meine ich nicht sarkastisch) wenn jemand so ein Mittel nimmt und glaubt, dass er nun dagegen geschützt ist - dann besteht tatsächlich ein gewisser Schutz (das ist aber eine andere Diskussion)
  11. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Status:
    HPA
    Ich mein das jetzt ausnahmsweise auch nicht ironisch: Dazu braucht es keine Nosode, die vielleicht noch zu ner unerwünschen Reaktion führt, da hilft ein Gebet zu wem auch immer genauso..... wenn nicht vielleicht sogar noch besser ..... schliesslich ist ein meditativer Zustand nicht das schlechteste für die Immunabwehr .....

    Spannend wird es natürlich dann, wenn man schon mal ne symptomfreie FSME durchlebt hat und man eine Nosode gibt .... und es zu ner heftigen Reaktion kommt ......... aber darum gehts ja nicht wir wollen ja den einfachen weg ......
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Juli 2012
  12. Petra Ochs

    Petra Ochs Heilpraktikerin, Dozentin Heilpraktiker

    Registriert seit:
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    Status:
    HP
    homöopathisch betrachtet kann dies dann zur vollständigen Ausheilung führen, falls da noch was im Körper schlummert und heimlich-still-und-leise eine Belastung des Organismus darstellt ;)

    Zur Eingangsfrage kann ich leider auch nichts zusätzliches beitragen, als schon gesagt wurde.
  13. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Ok,aber ist das nicht auch eine Art Prophylaxe,wenn ich nach einem Zeckenbiss mit Nosoden behandel?Ich kann ja nicht wissen,ob die Zecke infiziert war?Und ob ich dann auch schon infiziert wurde?

    Und man kann sich ja auch in gewisserweise vor Dingen wie Krebs,Infektionen und Co "schützen",wenn man z.B. ein starkes Immunsystem hat oder dieses durch z.B. gesunde Ernährung oder auch durch naturheilkundliche Maßnahmen unterstützt.
    Und die Verfechter der-ich sags mal vereinfacht-Zeckenprophylaxe sagen ja auch trotzdem,es schützt einem nicht vor einer Zecke(genauso wie eine Zeckenimpfung nicht vor Zecken schützt,auch wenn das viele Patienten glauben),und es schützt einem nicht vor einer Infektion,aber diese kann vielleicht harmloser verlaufen oder garnicht ausbrechen.Und das ist doch wenigstens etwas.

    Ich denke es ist persönliche Risikoabwägung. Wenn ich ins Ausland fahre kann ich Malaria-prophylaxe einnehmen(sind ja teilweise ziemliche Hämmer),oder warten ob was passiert und dann was einnehmen.Einer Freundin ging es so bei unserer Vietnam-reise. Ich nahm eine Prophylaxe,sie hatte was für den Notfall dabei. Nun bekam sie irgendwann hohes Fieber,die Ärzte dort verstanden uns kaum,sie war total kraftlos und halb im Delier.So,und nun darf man als Laie dann entscheiden-ist das nun Malaria oder nicht?Denn das Mittel war dann ein wirklich heftiges.Super.
    Wäre da nicht eine Prophylaxe sinnvoller?Muß man denn immer warten,bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?
    Sicher gibt es Gründe,warum ich meinen Körper nicht vorher schon mit einer Nosode "belaste",aber belaste ich ihn nicht viel mehr,wenn ich ihn erstmal Infizieren und dann heilen lassen muß?Das ist doch etwas,was die Kassen zum Beispiel auch nicht verstehen. Sie zahlen irre teure Operationen,aber Prävention oder vorbeugende Behandlungen die deutlich günstiger und weniger einschneidend für den Patienten sind zahlen sie nicht.
    Nur so als Gedankenansatz.

    Aber ich wollte wie gesagt keine Diskussion starten,denn Meinungen gibt es wie Sand am Meer und es gibt ja auch keine einheitliche Lösung. Und wenn es irgendwann eine Impfung gegen Borrelien tatsächlich mal geben sollte-ich würde mich impfen lassen. Da kann ein strenger klassischer Homöopath noch so den Kopf schütteln.Warum mit mit so einem dramatischen Keim und dessen Verlauf gefährden wenn es anders geht?(Und das heißt nicht,das das generell auf alle Impfungen übertragbar ist oder sein soll)

    Jetzt weiß ich aber auf jedenfall das ich das falsche bestellt habe,aber wichtiger waren mir die Borrelia-Nosode,die ist richtig!:)
  14. Corinna

    Corinna Energieheilkunde Heilpraktiker

    Registriert seit:
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    HP
    Nach einem Zeckenbiss automatisch eine Nosode zu geben ist ebenfalls nicht sehr homöopathisch gedacht. M.E. sollten auch Nosoden nur dann gegeben werden, wenn sie zum Beschwerdebild passen. Ansonsten wird vielerseits empfohlen, im Akutfall erstmal Ledum (Stich) zu geben.

    im homöopathischen Sinn meinst du? Da interessiert eine Diagnose "Malaria oder nicht" erstmal nicht - sondern auf die Symptomatik und das Beschwerdebild kommt es an.
  15. Helmut

    Helmut Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Status:
    HP
    Dann solltest du den fragen, der so etwas empfiehlt. Ein Forum für klassische Homöopathie ist für unhomöopathische Methoden nun einmal kein guter Ort.
  16. Helmut

    Helmut Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Status:
    HP
    Das ist keine Frage der Überzeugung; es ist vielmehr nachgewiesenermaßen so, dass die Angst vor Infektionen eben diese begünstigt. Das erklärt sich unter anderem durch die immunsuppressive Wirkung des Stresshormons Cortisol.

    Aber den Patienten in seiner Krankheitsphobie zu unterstützen, indem man ihm suggeriert, er müsse eine bestimmte Behandlung durchführen, um geschützt zu sein, ist für mich ganz eindeutig der falsche Weg.
  17. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
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    Status:
    HPA
    Das Leben ist nunmal voller Risiken....... Und hier kommt man zu was wichtigem - das Konzept der Homöopathie beinhaltet ja nicht nur das schmeissen mit Kügelchen und die Anamnese - es beinhaltet ja auch Ordnungsmassnahmen, wie Bewegung, Ernährung etc.


    Es gibt auch Homöopathen, die behaupten man kann den Körpergeruch verändern, und dann sticht einem die Zecke überhaupt nicht mehr - bei der langen liste der Krankheiten (http://de.wikipedia.org/wiki/Zeckenstich#.C3.9Cbertragene_Krankheiten) die Zecken so übertragen können - erscheint mir das sinnvoller als auf jede einzelne dieser Krankheiten mit einer Nosode zu schmeissen.


    Natürlich ist Prävention wichtig und richtig - aber ich finde es falsch wenn man den Leuten sagt: Pfeifft euch ein Kügelchen rein und die Zecke macht Euch nicht mehr krank - zecken übertragen sehr viele Krankheiten, von denen einige genauso wenig Spass machen wie eine FSME. Wo war meine Prävention, wenn der statts ner mild verlaufenden FSME eine Humane Granulozytäre Anaplasmose (durchseuchung der Zecken 1,6-4%, Letalität einer symptomatischen Anaplasmose 2-3%) bekommt?
    Man hat den Leuten sicherheit eingeredet und sinnvolle Schutzmassnahmen wie lange und helle Kleidung zu tragen oder sich bei erhöter Expositionsgefahr mit nem Zeckenmittel einzureiben werden frei nach dem Motto vergessen - mir kann ja eh nix passieren ich hab ja ne Prophylaxe .........

    Ich bemerke das immer wenn ich in Hep A risikogebieten unterwegs bin - ich bin nicht geimpft, gegen gar nix und damit auch nicht gegen Hep A - hab auch nicht vor das zu verändern - hab aber auch keine grosse Lust darauf ne Hep A zu durchleiden. Also ziehe ich meine Prophylaxe durch - Cook or Peal - verbringe die ersten 1-2 tage damit mich und meinen Körper ans Milleu zu gewöhnen, vermeide Alkohol und kalte Getränke und saufe stattdessen liebend gerne wenn ich in der Arabischen Welt bin mit Freunden einen Tee.
    Ich habe es schon erlebt dass in einem Hotel 80% der Leute mit Medikamententüten mehrere Tage mit Fieber und heftigen Durchfällen im Bett gelegen haben - weil ihnen ja nix passieren kann - sie sind ja geimpft. Bisher hatte ich im Urlaub noch nichts dergleichen und das obwohl ich gerne ausserhalb der Touristenbunker mit einheimischen um die Häuser ziehe ..... was solls ein gutes Immunsystem will trainiert werden ........

    Ich möchte dir anhand einer Theorie, mal erklären wie Homöopathie funktionieren könnte:
    Unsere Zellen strahlen sehr schwaches Licht aus (das ist erst einmal Fakt), Über dieses Licht könnten Informationen transportiert werden, vereinfacht gesagt über Licht unterschiedlicher Wellenlänge (das ist umstritten weil die Kohärenz nicht nachgewiesen wurde). Ein potenziertes Arzneimittel, das ja chemisch in Form von einem Globus nur Milchzucker ist (das ist fakt) speichert diese Informationen (das ist umstritten), diese Informationen sorgen aber dafür, dass sich der Körper umstimmt (also die Kommunikation der Zellen untereinander verändert wird).
    Zur homöopatischen Impfung:
    Warum sollte man die Zellkommunikation, wenn sie gut funktioniert denn überhaupt einfach mal so umstimmen, nur weil ich angst habe, dass mich irgendwann mal eine infizierte Zecke stechen könnte? Was passiert denn, wenn ich die Zellkommunikation, die bisher recht gut funktioniert hat umstimme? Verschiebe ich da vielleicht ein Geleichgewicht? Vielleicht sorgt ja diese Umstimmung dafür, dass ein Hom. das ich irgendwann mal brauchen könnte nicht mehr so gut funktioniert, oder ich hab zu viel mit Kügelchen geschmissen und jetzt überlegt sich das kypernetische System - mir wurst was da rein kommt - ich reagiere überhaupt nicht mehr drauf.

    Ich denke man sollte gerade in der Naturheilkunde erst mal wieder dazu kommen dass man vertrauen in die eigene Regulationsfähigkeit des Körpers setzt und eben diese durch eine entsprechende Lebensweise unterstützt, anstatt das kypernetische System bei jedem krummen Furz und prophylaktisch mit möglichst noch nach indikation verordneten Homöopathika zu bombardieren.

    @Petra: ich gebe Dir da Recht - aber es ist eine Frage der Interpretation und des Erkennens und des Wissens - ich habe schon heftigste Erstverschlimmerungen erlebt und war heilfroh ein Backup zu haben, um diese Reaktionen richtig einordnen zu können - das meinte ich damit.
    Ist schon erstaunlich zu sehen wenn nach der Gabe eines informierten Arzneimittels jemand innerhalb eines Tages von Kopf bis Fuss mit Pickeln übersäht ist und der vor einem steht und sagt du hast mich vergiftet .......
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Juli 2012
  18. ZartesGlueck

    ZartesGlueck Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Mai 2012
    Status:
    HP
    Also es ist nicht so,das ich eure Ansichten nicht verstehe oder teilweise sogar teile.Doch frage ich mich ernsthaft,wie man teilweise so stur sein kann,oder vielleicht sogar verbissen.Entschuldigt,ich will euch nicht angreifen sondern eher mein Unverständnis äußern. Wenn ich mich über Borreliose einlese oder mich mit erkrankten unterhalte wird mir keiner sagen-ich bin froh keine Prophylaxe eingenommen zu haben. Jeder dieser einzelnen Patienten wird auf gewisse Art und weiße leiden und seine Krankheit verfluchen. Was ist da das Problem,wenn ich vorbeugen könnte?Ich verstehe die Logik nicht.Aber gut,vielleicht ist das auch nicht zu verstehen!;-)

    Ok,es tut mir leid,das ich scheinbar im falschen Unterforum bin.Klassisch Homöopathisch werde ich vermutlich nicht arbeiten.Ich verfolge durchaus auch die Möglichkeit der Kombination mit anderen Therapien,was ja klassisch Homöopathisch auch nicht gern gesehen wird. Muß aber beides nicht verkehrt sein!;-)

    Nichts für ungut.
  19. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Das ist nicht das Problem. Es ist aber fraglich, ob diese Art der "Prophylaxe" funktioniert. Es hat ja nie jemand überprüft, ob sie funktioniert, auch die nicht, die sie empfehlen.
  20. Rindviech

    Rindviech Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Status:
    HPA
    Ob das was mit stur zu tun hat weiss ich nicht - es gibt auf der einen Seite Dogmen, auf der andern Seite Vernunft und auf der dritten Scharlatanerie.

    Und wenn sich jemand ein paar Borrelien einfängt, dann wird er sagen - die hats nicht drauf und hat mir für teuer Geld Scheiss verkauft. Schon allein deshalb ist es sinnvoll den Leuten aufzuzeigen, dass das Leben eben voller Gefahren ist und dass es einen 100%igen Schutz nicht gibt. Sonst übernimmst Du die Verantwortung für die Gesundheit der Leute wenn Du ihnen suggerierst schluck mal und dir passiert da gar nix mehr - ich persönlich halte das für ethisch nicht korrekt

    Und zur Scharlatanerie: ich nehme eine Krankheit, die nicht so verbreitet ist - aber in den Medien z.b. Morgellons sage zu einem Zuckerkügelchen 3x hulla hulla und verkaufe das dann als die ultimative Prophylaxe für teuer Geld und natürlich werden mir die meisten äusserst dankbar sein weil sie nicht an Morgellons erkranken.
    Da erreiche ich mehr Dank und Geld als mit prophylaktischen Nosoden.

    Das Problem ist, du kannst mit einer Nosode nicht vorbeugen - du kannst es nicht belegen. Du suggerierst aber den Leuten, dass Du es tun würdest. Als HP musst Du meiner Meinung nach die Leute ehrlich aufklären und denen auch sagen, dass Du es nur glaubst, dass du mit einer Nosode vorbeugen kannst - aber dass es immer noch das Risiko gibt sich durch die Zecke was einzufangen und Du bist nach der Rechtssprechung sogar dazu verpflichtet das zu tun und bewährte wissenschaftlich fundierte alternativen aufzuzeigen.


    Ich denke es muss Dir nicht leid tun - aber ich bin immer froh wenn mir jemand mit Erfahrung mal den Kopf zurecht rückt - denn ich glaube dass es wichtig ist seine eigene Meinung mal zu überprüfen ob die wirklich nah an der Realität ist. Leute die mir immer nach dem Mund reden haben mich im Leben auf alle fälle nicht weiter gebracht.
    Und ich denke das sollte der Unterschied zwischen einem Fachforum sein und einem Hausfrauenforum wo alle erzählen wie toll man mit kügelchen schmeissen kann - mir fehlt da oft die gesunde Selbstkritik.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Juli 2012

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