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Ort: Region Heilbronn/Ludwigsburg
Status:
HPP
PLZ: 74394 Alter: 49
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Sicher und präsent in die Prüfung
Immer wieder hört und liest man von Prüfungsangst und in der Tat erlebe auch ich so manche Situation angsterfüllt, wenngleich die Realitätsprüfung etwas Anderes ergibt. Denn körperlich zumindest verlässt man die Amtsarztprüfung unversehrt. Da wird einem weder der Kopf zerquetscht noch die Hand abgehackt. Auch geht es dabei weder um das nackte Überleben angesichts wilder Tiere noch um Revierstreitigkeiten. Irgendwie scheint es andere Gründe für die Ängste zu geben. Persönliche. Sich diesen zu stellen, sie individuell zu bearbeiten, ist eine wichtige Aufgabe.
Aber mal anders herum gefragt: Ist die Angst eigentlich schlecht? Sie ist es nicht. Ganz im Gegenteil sollten wir unsere Ängste begrüßen, denn so wie sie sich evolutionär entwickelt haben, können sie von Vorteil sein. Die Angstkurve im Anhang illustriert, dass mit der Angst auch die Aufmerksamkeit, Konzentration und das Denken gesteigert werden, was angesichts realer wie auch gefühlter Gefahren sicher nützlich ist. Angst ermöglicht die schnelle Entscheidung für Kampf oder Flucht. Wenn die Angst allerdings zu groß wird, verschlechtern sich Aufmerksamkeit, Konzentration und das Denken. Dann hilft nur noch Totstellen als Überlebensstrategie. Bei Prüfungen geht es aber gar nicht um Kampf (und Flüchten oder Totstellen scheint auch nicht geeignet, um eine Heilpraktikererlaubnis zu erwerben). Da kann man sich die Frage stellen, was sich eigentlich mit der Prüfung wirklich verändert? Sind wir nach der doch recht kurzen Zeitspanne der Prüfung so viel anders als vorher? Ich glaube nicht. Das bedeutet doch: wenn wir nachher als frisch gebackene Heilpraktiker das Gesundheitsamt verlassen und damit die Volksgesundheit fördern dürfen, müssen wir doch vorher auch schon Experten in dieser Thematik gewesen sein. Damit verwandelt sich die Prüfung in ein Expertengespräch über Gesundheit und Krankheit. Dann ist kein Kampf notwendig, die Prüfer verwandeln sich in menschliche Wesen mit Stärken und Schwächen, und es findet ein persönlicher zwischenmenschlicher Kontakt statt. Dann kann ein wechselseitiges Geben und Nehmen, ein guter Gedankenaustausch stattfinden. Angst verwandelt sich so in ein wechselseitiges Interesse, das ebenfalls die Aufmerksamkeit, Konzentration und das Denken steigert. Mit dieser Haltung kann die Prüfung gelingen. Dieser Vortrag habe ich gestern zur Eröffnung des Topas-Seminar Ludwigsburg gehalten. Weitere Informationen findet ihr auch unter www.heilpraktikerschule-ludwigsburg.de. Quellen wurden keine speziellen verwendet. Die Grafik im Anhang ist basiert nicht auf gemessenen Daten sondern auf persönlicher Erfahrung. Gutes Gelingen für die nächsten Prüfungen - nicht nur die bei der Amtsärztin - wünscht Kai
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Frei, reich und glücklich leben, ist ein Geschenk. Da kann man nur Danke schreiben.
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