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  #1
Alt 08.03.10, 07:30
Jochen
Administrator
 
Benutzerbild von Jochen
 
Registriert seit: Jul 2005
Ort: Neu-Ulm (Pfuhl)
Status: HP
PLZ: 89233
Alter: 33
Exclamation Petition Änderung Heilpraktikergesetz

Durch eine Email wurde ich auf folgende Petition hingewiesen.

http://www.msk-petition.de (Link bitte manuell eingeben )

Bitte in der Diskussion sachlich bleiben.

Viele Grüße

Jochen
__________________
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
Sebastian Kneipp
Jochen ist offline   Mit Zitat antworten
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  #2
Alt 08.03.10, 08:57
Jürgen
 
Benutzerbild von Jürgen
 
Registriert seit: Aug 2006
Ort: Berlin
Status: HP
PLZ: 10179
Wenn ich das lese was dort von den einzig Wissenden geschrieben wird u. mit dem an meiner Mama im KH praktizierten vergleiche, frage ich mich schon, was in 6 Jahren gelehrt wird.
Andererseits auch, ob man das KH nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung anzeigt, denn dort wird ja wissentlich gehandelt, nur darum kümmern sich die guten nicht, sondern erfinden immer neue Ausreden.

Ich halte mich aus der Disk. lieber heraus, ich koche noch etwas.

LG Jürgen
Jürgen ist offline   Mit Zitat antworten
  #3
Alt 08.03.10, 09:19
Linda F.
 
Registriert seit: Jan 2010
Ort: am Bodensee
Status: HPA
PLZ: 88690
Alter: 30
joooo, das kann man sehen wie man will...

Ich denke, das "bestmögliche" liegt immer im Auge des Betrachters, daher wird es wohl auch kein Gesetz geben, wie man seine Kinder zu behandeln hat.

Denke das ist sehr schwer zu entscheiden, daher wird es wohl keine Entscheidung geben. Außerdem verletzt ein Vorschrift dieser Art, ja auch wieder etliche Persönlichkeitsrechte, sowohl des Kindes als auch der Eltern...

Ich entscheide sehr intuitiv, welche Behandlung ich an meinen Kindern machen lasse und welche nicht. Ich würde mich niemals nur für entweder oder entscheiden, da spielen so viele Faktoren mit ein. Daher kann man so etwas denke ich auch nicht pauschalisieren.

Dass die Überprüfung für HP strenger werden soll, kann ich nachvollziehen, mir selbst wäre es auch lieber hier mehr Überprüfung zu haben, gerade was die Behandlungen angeht. Momentan kann man sich da nur durch viel Selbstinitiative auf einen guten Standard bringen. Für mich würde nichts dagegen sprechen zu den jeweiligen Behandlungsmethoden nochmals einzeln eine Prüfung abzulegen, bevor ich das in der Praxis einsetzen darf.

Grüße Linda
Linda F. ist offline   Mit Zitat antworten
  #4
Alt 08.03.10, 09:24
Maerchenhexe
 
Benutzerbild von Maerchenhexe
 
Registriert seit: Mar 2008
Ort: NRW
Status: HPP
PLZ: 58706
Zitat:
Denke das ist sehr schwer zu entscheiden, daher wird es wohl keine Entscheidung geben.
Kann man nie sagen, Recht und Recht ist Auslegungssache. Den Eltern kann niemand etwas vorschreiben, Kinder sind kein Staatseigentum- das HPG ändern steht auf einem anderen Blatt. Dafür ist aber m.E. die Formulierung juristisch nicht stichhaltig genug.
Was wird eigentlich aus den ganzen Petitionen, man hört mal was, unterschreibt mal was und dann ward es nie wieder gesehen??!!
__________________
Aufständische, die man ignoriert, gehen in den Untergrund (c) by vipi
Maerchenhexe ist offline   Mit Zitat antworten
  #5
Alt 08.03.10, 09:47
laxshmi
 
Registriert seit: Oct 2008
Ort: augsburg
Status: HPP
PLZ: 86150
Alter: 49
Im Schweizer Ärzteblatt gelesen:

Frei zitiert (also nicht eins zu eins übernommen)

Studien aus den USA haben ergeben, dass jährlich etwa 120.000 Personen am ärztlichen Wirken versterben (Iatrogen). Somit würde der ärztliche Kunstfehler an Platz fünf der Todesursachen stehen. Im weiteren Bericht wird abgeschwächt und darauf verwiesen, dass es nicht immer nur Kunstfehler wären, sondern einfach Kommunikationsprobleme und Verwaltungsfehler.
Fakt scheint zu sein, dass diese Menschen ohne ärztliche Behandlung noch leben würden.

Der Petitionsbetreiberin geht der Hut hoch, weil ein australisches Paar seinem Kind nicht die evidenzbasierte Behandlung zukommen habe lassen und dieses aufgrund der falschen (homöopathischen)Behandlung verstarb, die iatrogenen 120 000 sind ihr offensichtlich nicht bekannt, oder werden hingenommen weil ja von Akademikern begangen.

Eine Diskussion auf diesem Blog erscheint mir nicht sinnvoll, die scheinen mir nicht zugänglich.
laxshmi ist offline   Mit Zitat antworten
  #6
Alt 08.03.10, 09:48
Linda F.
 
Registriert seit: Jan 2010
Ort: am Bodensee
Status: HPA
PLZ: 88690
Alter: 30
@märchenhexe

das
Zitat:
Was wird eigentlich aus den ganzen Petitionen, man hört mal was, unterschreibt mal was und dann ward es nie wieder gesehen??!!
meinte ich damit
Zitat:
Denke das ist sehr schwer zu entscheiden, daher wird es wohl keine Entscheidung geben.
Es gibt immer viele die etwas ändern wollen, doch meistens bleibt das dann irgendwo auf der Strecke oder es dauert Ewigkeiten bis sich etwas tut.

Woran das nun liegen mag, am Engagement, der Umsetzung, des Wissens oder dann an höheren Institutionen kann ich nicht sagen, aber meistens passiert eben nicht viel....
Linda F. ist offline   Mit Zitat antworten
  #7
Alt 08.03.10, 10:39
Maerchenhexe
 
Benutzerbild von Maerchenhexe
 
Registriert seit: Mar 2008
Ort: NRW
Status: HPP
PLZ: 58706
Kunstfehler: Deutsche beschweren sich öfter über Ärztepfusch - Gesundheit | STERN.DE
Wobei ich mich frage, warum ein Fall in Australien der Dame so den Hut hochgehen lässt, dass sie sich derart dort hineinsteigert?
Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Fall - Namen hab ich alle vergessen- wo ein Ehepaar mit einem Kind, dass einen fußballgroßen Tumor im Bauch hatte, auf der Flucht vor den Behörden war? Klar sind das einzelne Aufreger. Eine Statistik über Ärztepfusch gibt es nicht und wird es auch nie geben, dazu sind die statistischen Anforderungen einfach nicht zu verwirklichen. Fakt ist, dass alternativmedizinische Kunstfehler viel mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Fakt ist auch, dass beispielsweise die Kriterien für den Grad der Schwerbehinderung geändert wurden. So derart herabgesetzt, dass ohne Klage und Gutachter ein überspringen der 50% GdB fast unmöglich ist. Und erst ab 50% bringt es ein bischen was. Aber auf Kosten der Finanzämter und das geht ja scheinbar gar nicht, da wird lieber prozessiert.
Das wären alles lohnendere Objekte für eine Petition, allerdings sehe ich das gelassen und chancenlos.
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Aufständische, die man ignoriert, gehen in den Untergrund (c) by vipi
Maerchenhexe ist offline   Mit Zitat antworten
  #8
Alt 08.03.10, 12:16
Jürgen
 
Benutzerbild von Jürgen
 
Registriert seit: Aug 2006
Ort: Berlin
Status: HP
PLZ: 10179
Worum geht es diesen Ärzten wirklich?

Unter besseren Vorraussetzungen bessere Arbeit zu leisten?

Kann ihre Arbeit nicht mehr genug Menschen von der Notwendigkeit überzeugen zum Arzt zu gehen?

Soll deshalb ein Gesetz novelliert werden um lästige Konkurenz abzuschaffen/einzuschränken?

Ich habe nicht das Gefühl, dass es den meisten dort diskutierenden tatsächlich um den Menschen als Patienten geht.

Wenn ich die Arbeit und die Argumentation der Ärzte nehme, die ich jetzt im Zusammenhang mit der Behandlung meiner Mama gesprochen habe, würde ich mal die Meinung der Ärzte dazu gerne wissen.
Infektionen mit NORO und MRSA werden dort billigend in Kauf genommen.

Erst einmal vor der eigenen Tür kehren, bevor wieder versucht wird andere mit Dreck zu bewerfen.
Ich wünschte mir eine gravierend höhere soziale Kompetenz der Ärzte.
Jürgen ist offline   Mit Zitat antworten
  #9
Alt 08.03.10, 13:10
laxshmi
 
Registriert seit: Oct 2008
Ort: augsburg
Status: HPP
PLZ: 86150
Alter: 49
Die Dame die diese Petition einreichen möchte ist keine Ärztin.
laxshmi ist offline   Mit Zitat antworten
  #10
Alt 08.03.10, 13:52
eve
 
Registriert seit: Dec 2009
Ort: Grenze Niederbayern/Salzburg
Status: HPA
PLZ: 83395
Zitat:
Zitat von laxshmi Beitrag anzeigen
Die Dame die diese Petition einreichen möchte ist keine Ärztin.
Stimmt..dann wahrscheinlich ihr Mann...oder Bruder
eve ist offline   Mit Zitat antworten
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