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Thema: Hömöopathie und Nebenwirkungen

  1. #1
    Avatar von silverpearl
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    Rheinland-Pfalz
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    HPA

    Hömöopathie und Nebenwirkungen

    Könnt Ihr mir die Risiken und möglichen Nebenwirkungen der Hömöopathie erklären?
    Bisher hab ich nichts konkretes gefunden.



    Viele Grüße
    S.

  2. #2
    Sybille
    Guest
    Hallo Silverpearl,
    kurz erläutert, Nebenwirkungen KÖNNEN sein, die homöopathische Erstverschlimmerung, daß e sdem Pateinten nach Einnahme des Mittels kurzfristig etwas schlechter geht.
    Falsch gewähltes Mittel über zu langen Zeitraum gegeben, kann zu Arzneimittelprüfungen führen, d.h. daß er zusätzliche Symptome bekommt.
    Auch in der Homöopathie gibt es Kontraindikationen, z.B. in der Schwangerschaft, gibt es diverse Mittel, die nicht gegeben werden sollten (ausser wenn sie wirklich in der Repertorisation absolut passend sind), da sie u.U. Fehl-oder Frühgeburten auslösen können.
    Es gibt auch Mittel, die z.B. Spiralen o.ä. abstoßen könnten.....usw.
    Ich hoffe, das hilft dir schonmal!

  3. #3
    Sarah Renner
    Guest
    Also allgemein unterschätzt man die Wirkung der Homöopathie ziemlich, was wirken kann , kann bei falscher Anwendung natürlich auch unerwünschte Wirkungen machen. Sybille hat ja schon einiges angeführt. Dazu kommen noch die Möglichkeiten einer Belastung des Abwehrsystems (Vithoulkas beschreibt das sehr genau) und ein bisher nicht geklärtes Problem, ob auch eine homöopathische Unterdrückung stattfinden kann (aktuell angesprochen in der AHz:Ködel Robert: Entstehung von Krebs bei homöopathisch behandelten Patienten). Ich bin der Meinung, dass bei falscher Anwendung der Homöopathie auch eine Unterdrückung stattfinden kann und damit der Krankheitszustand verschlimmert werden kann. Ich habe bei Tieren sowas schon gesehen, die falsch behandelt wurden. Damit meine ich auch nicht eine Ausprägung des Arzneimittelbildes, sondern wirklich eine Verlagerung der Krankheit auf tiefere Ebenen. Vithoulkas spricht da allgemeiner von homöopathisch verpfuschten Fällen.

  4. #4
    Das interessiert mich auch!
    Kann tatsächlich durch eine falsch geführte homöop.Behandlung eine Unterdrückung stattfinden?
    Liebe Grüße
    Manja


    Auf und davon........Den Käfig der Bedenken öffnen und alle Wünsche frei lassen, sich tragen lassen vom Wind der Kühnheit, davonfliegen mit den Flügeln der Phantasie....

  5. #5
    Themenstarter
    Avatar von silverpearl
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    Status:
    HPA
    ...Nebenwirkungen KÖNNEN sein, die homöopathische Erstverschlimmerung, daß e sdem Pateinten nach Einnahme des Mittels kurzfristig etwas schlechter geht.
    ...

    Hallo Sybille!

    Danke für die schnelle Information- was zeigt eine homöopathische Erstverschlimmerung an? Sagt sie etwas aus über das eingenommene Mittel?
    Gibt es hier richtig oder falsch oder ist es -ohne eine Aussage zu treffen-, schlicht eine mögliche Nebenwirkung?

    Viele Grüße
    S.

  6. #6
    Themenstarter
    Avatar von silverpearl
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    Rheinland-Pfalz
    Status:
    HPA
    Ps.: und das mit dem Zitieren muss ich wohl noch üben..

    S.

  7. #7

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    Status:
    THP/HP
    Die schlimmste "Nebenwirkung" in meinen Augen ist die falsche Beurteilung der Reaktionen. Ich gebe ein Mittel gegen XY und dieses Mittel bringt plötzlich, weil es das Konst.mittel ist, alles heraus, was vorher, meist schulmedizinisch unterdrückt wurde. Jeder Hom. würde sich da freuen, doch manche Menschen erkennen das nicht und behandeln dieses Erscheinen erneut. Oder Veränderungen werden gar nicht bemerkt. Wenn Tierhalter mich anrufen und sagen, dass sich so gar nichts geändert hat und wenn ich dann abfrage kommt oft: ach..hatte der das mal, nein da ist jetzt nichts mehr.
    Und ja, auch mit der Hom. kann man unterdrücken. Zu erkennen ist das z.B. daran, dass ich ein Mittel gebe und die körperlichen Symptome zwar zurückgehen oder lindern, aber die Psyche schlechter wird (wird reizbarer oder ängstlicher usw.). Oder die Krankheit verlagert sich nach der Mittelgabe nach innen, z.B. bei einem Hautausschlag der weg ist, aber der Pat. jetzt Asthma oder Husten bekommt. Solche Dinge können Laien oft nicht beurteilen.
    Ebenso muss man aufpassen, wenn stark geschwächte Pat. Hochpotenzen bekommen. Unter Umständen könnte eine Hochpotenz die Lebenskraft überfordern. Erstverschlimmerungen werden ja oft begrüsst, weil damit angezeigt wird, dass die Lebenskraft noch in der Lage ist, zu reagieren. Das ist ja alles schön und gut, aber eine zu heftige Erstreaktion zeigt eher an, dass die Potenz zu hoch war. Und wie gesagt, bei schwacher Lebenskraft kann das evtl. zu heftig sein.

    LG Marion

  8. #8
    Sybille
    Guest
    Zitat Zitat von silverpearl Beitrag anzeigen
    ...Nebenwirkungen KÖNNEN sein, die homöopathische Erstverschlimmerung, daß e sdem Pateinten nach Einnahme des Mittels kurzfristig etwas schlechter geht.
    ...

    Hallo Sybille!

    Danke für die schnelle Information- was zeigt eine homöopathische Erstverschlimmerung an? Sagt sie etwas aus über das eingenommene Mittel?
    Gibt es hier richtig oder falsch oder ist es -ohne eine Aussage zu treffen-, schlicht eine mögliche Nebenwirkung?

    Viele Grüße
    S.

    Richtig oder falsch ist in der homöopathie sehr schwer einzuschätzen, dazu gehört einfach sehr gute Kenntnisse.
    Eine Erstverschlimmerung beim richtig gewählten Mittel sollte nach 2-3 Tagen wieder abklingen, wenn sie bestehen bleibt, muß man in Betracht ziehen, nicht richtig zu liegen und ein anderes Mittel zu geben.
    Aber das ist alles ganz difficil, es könnte auch an einer falsch gewählten Potentz liegen, also ein einefaches Schema nach dem Motto so uns o ist das und wenn nicht, ist es so, das gibt's nicht in der Homöopathie. Die Kenntnisse, die Praxis und die Erfahrung machen einen Homöopathen immer besser

    Warum stellst Du die Fragen? Hast du aktuell ein Problem?

  9. #9
    Ist schon klar Sybille,dass es kein Schema gibt.

    Noch ´ne andere Idee..hälst du für möglich,dass auch der Homöopath mal einer (natürlich unbewussten)Übertragung/Gegenübertragung unterliegt und aus dieser heraus ein Mittel anders gewichtet und mal hypothetisch gesagt seinen eigenen Bedarf gespiegelt bekommt und am Klienten behandelt?

    Klingt das kompliziert? Ich übertrage das mal aus der Psychotherapie.
    Liebe Grüße
    Manja


    Auf und davon........Den Käfig der Bedenken öffnen und alle Wünsche frei lassen, sich tragen lassen vom Wind der Kühnheit, davonfliegen mit den Flügeln der Phantasie....

  10. #10
    Sarah Renner
    Guest
    @ Silverpearl

    Es gibt einige Homöopathen, die "Schemata" zur Reaktion auf die Mittelgabe zeigen, so dass man auch als Anfänger ein bißchen besser einschätzen kann, was nun angebracht ist oder auch nicht. Dazu gehören zum Beispiel Vithoulkas (sehr ausführlich und genau, aber nicht so Anfänger geeignet - V. schreibt etwas "hochgestochen") und Kent (finde ich persönlich einfacher geschrieben und damit auch Anfänger geeignet). Die beschreiben beide Mittelgabe -Reaktion (Verschlechterung, Verbesserung) - Prognose.....Wenn ich es richtig im Kopf habe (Senilität setzt wohl jetzt schon ein) unterscheidet V. 18 Reaktionen und Kent 12. Grundsätzlich ähneln sich bei beiden die Ansätze...damit es nicht zu langweilig wird gibt natürlich auch andere
    Wie auch immer ich finde beide sehr hilfreich und nehme bei schwierigen Fällen auch diese Bücher immer wieder in die Hand, um einfach die beobachtete Reaktion noch Mal besser abschätzen zu können Wo das ganze sehr einfach erklärt ist, ist beim Grimmer. Weiß aber nicht, ob es den auf Deutsch gibt.

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