
Hi,
ich hab mir selbst Hörbucher für die HP-Prüfung gesprochen. Eigentlich war ich skeptisch, bin aber inzwischen verblüfft, wieviel dabei vom Stoff hängen geblieben ist.
Gruss
Ulli
glaubst du, das lag am hörbuch oder daran, das du selbst gelesen und besprochen hast...? könnte ja ein zusammenhang bestehen.
Guten Morgen.
Ich halte die Meinung, der Mensch kann ausschließlich über den bevorzugten Sinneskanal besser lernen, für nicht tragbar. Jeder Mensch nutzt alle Sinneskanäle, der eine etwas mehr den visuellen, der andere mehr den auditiven. Kinästheten sind wir alle ziemlich gleich stark. Allerdings bringt, meiner Erfahrung nach, die Nutzung verschiedener Sinneskanäle sowie die ständige Wiederholung den besten Erfolg.
z.B.: Ich schaue mir im Buch ein Bild an und lese dabei laut die Bezeichnungen. So nutze ich visuell und auditiv. Besser noch ich male das Bild selbst, so kommt der kinästhetische Teil mit ins Spiel. Durch mehrfaches Wiederholen wandert der Inhalt ins Langzeitgedächtnis.
Grüße.
Ich habe natürlich auch bei der Erstellung des Hörbuches viel gelernt, da ich ja ruhig und konzentriert gesprochen habe. Und dann denke ich, dass es die Wiederholungen sind, die zählen.
Nicht jeder kann übrigens gut die eigene Stimme hörenAlso vielleicht als Alternative eine Freundin lesen lassen, dann fällt aber das Lernen beim Erstellen weg.
Gruss
Ulli
Ich habe viele besprochene CD´s angehört. Sogar im Bett, ich bin manchmal mit den Kopfhörern eingeschlaffen.
CD´s habe ich nur zur Vertiefung genommen um die AHA-Effekte zu haben. Nur mit CD´s hätte ich vermutlich nicht sehr viel gelernt. Ich muss es sehen, lesen und selber schreiben bzw. malen.
Aber jeder lernt anders.
Gruß
Duschi
Ich lerne auch über verschiedene Wege. Wie auch Duschi schon schrieb, nur über hören würd ich mir nicht alles merken, aber zur Ergänzung finde ich das Klasse.
Ich habe sowohl etwas auf meinem MP3 Player (Bonner Seminar) und dies höre ich mir so oft wie möglich an. Zwischendurch spreche ich mir selber etwas darauf, was den Vorteil hat dass ich es selber formulieren muss.
Dann habe ich DVD´s wo ich sowohl auditiv als auch Visuell etwas habe, dann versuch ich mich auch an ABC Listen und KAWA´s und zusätzlich natürlich Skripte bearbeiten (ich markiere mir da viel und schreibe etwas dazu) und Bücher lesen.
Ich denke jeder muss seinen Weg finden wie er am effektivsten lernt.
Liebe Grüße
Heike
Hallöchen,
Birkenbihl hat die Theorie des passiven Lernens übers Hören.
Dabei soll man nebenbei den Stoff, den man bereits gelernt und begriffen hat, der aber noch nihct im Hirn fest verankert ist hören...so leise, das man ihn gerade noch versteht, wenn man bewußt hinhört...kann/soll sich dabei aber bewußt auf was anderes konzentrieren.
Das können schon fertige Texte sein, aber sie findet es auch besser, wenn man den Stoff selber auf Band/mp3 spricht...
Liebe Grüße
Andrea
Das Unmöglicheist oft auch das Unversuchte...
Ich habe ebenfalls alles genutzt:lesen,schreiben,Geschichten und Merksätze daraus basteln und eben auch gelerntes zum Wiederholen hören und muss sagen,dass ich die Hörzeiten geliebt habe.Auch unbewusst wird einiges aufgenommen.
Mir selbst war eine fremde Stimme lieber,ich denke das sollte jeder für sich probieren.
viel Erfolg!
Liebe Grüße
Manja
Auf und davon........Den Käfig der Bedenken öffnen und alle Wünsche frei lassen, sich tragen lassen vom Wind der Kühnheit, davonfliegen mit den Flügeln der Phantasie....
Hallo Ulli,
ja, mir ging es eine ganze Zeit auch so, dass mir meine Stimme unangenehm war. Dann habe ich gemerkt, dass das ein tolles Training meiner eigenen Sprechweise sein könnte und mir sind die armen Studenten und Kollegen eingefallen, die unter meinen Vorträgen leiden müssen. Ich habe da meist ein Problem, ausreichend Pausen zu machen und verschlucke auch gern man eine Silbe oder auch zwei. Das ist zwar immer noch nicht Tagesschau tauglich, aber nun habe ich richtig Freude daran gewonnen, meine Texte für mich aufzusprechen und mich Satz für Satz zu verbessern.
Ansonsten kann ich nur zustimmen. Lernen mit allen Medien bringts. Und den Text selbst erarbeiten und aufsprechen ist unvergeßlich.
Liebe Grüße
Kai
Frei, reich und glücklich leben, ist ein Geschenk. Da kann man nur Danke schreiben.



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