
hallo...
mal ne rein prinzipielle frage... es geht also nicht um behandlungsvorschläge oder so....
ich hatte heute eine leicht pummelige dame, mitte 40, in der einzel(ernährungs)beratung
thema gewichtssreduktion
ihr problem, sagt sie selbst, ist schokolade
okay, das kenne ja viele :-)
stutzig hat mich gemacht, dass sie es selbst als sucht beschreibt
und zwar schon von frühester kindheit an
war nix an naschzeug da, hat sie schon wohl als kleinkind zucker mit kondensmilch gemischt und gierig verschlungen
war nie übergewichtig - bis zur geburt der beiden kinder
ist auch jetzt nicht extrem adipös... eher "sehr gut beieinander"
braucht aber unbedingt täglich zucker, in recht großen mengen (2-3 tafeln schoki täglich) - dafür ist sie sogar recht schlank
wäre das was für einen homöopathen?
könnte sie damit versuchen von dieser "sucht" loszukommen?
sie will nämlich - schafft es aber einfach nicht
susanne
hi,
da denk ich als erstes an die schilddrüse...
klingt doch nach erhöhtem grundumsatz mit "hypoglykämischen" zuständen...
lg
ceri
Man wächst mit seinen Aufgaben!
Oder ein Insulinom?
Hatte meine Tante; immer Bauchweh und Übelkeit, Konzentrationsschwäche - dann brauchte sie unbedingt Zucker (auch in Form von Schoki) und danach ging es ihr schlagartig besser. Manchmal mehrmals am Tag.
hab ich soweit schon durchgesprochen, sie ist ihres wissens nach kerngesund
geht regelmässig zu checkups, hat keinerlei hyperthyreosesymptomatik
die zuckersucht wäre schon seit dem kleinkindalter bekannt.
damals toleriert weil sie als kind eher zierlich war... so nach dem motto "das schadet der schon nicht"
sie kann etwa eine woche auf schoko/zucker verzichten, hats aber noch nie länger geschafft
hat eigentlich auch keine unterzuckerungssymptomatik...sie braucht es halt einfach - sagt sie
susanne
M.E. wäre das homöopathisch durchaus möglich, zu behandeln.

Die Dame könnt glatt ich sein. Ich brauch auch täglich meinen Schoki (habe leichtes Übergewicht). Ich würd das bei mir auch schon als Sucht bezeichnen. Haben wir Schoko zu Hause und mein Mann versteckt ihn vor mir, kann ich schon mal ein bißchen aggresiv werden (aber nur ein bißchen).
Ich suche auch noch nach Hilfe, weil wir in der Familie alle vorbelastet sind bzgl. Diabetes.
Ich werde es mal mit Ohrakupunktur probieren, mache ja in zwei Wochen eh einen Ohrakupunkturkurs, da werd ich bei Gelegenheit das Thema mal ansprechen.
Vor ca. zwei Jahren war ich zur klass. homöopathischen Konstitutionsbehandlung und hab damals auch meine Schokosucht angesprochen. Mir hat aber diese homöopathische Behandlung zumindest in dieser Hinsicht nichts gebracht. Ich hab weiter genascht und genascht.
Susanne, berichte doch mal wie's mit der Dame weitergeht.
LG,
Birgit
Und hat diese Behandlung in anderer Hinsicht Erfolg gehabt?

Ich habe nur bei zwischengestreuten akuten Geschichten eine Besserung bemerkt (Zahnschmerzen z.B.) da aber sehr wirkungsvoll und sogar auf dem Röntgenbild war der Rückgang der Entzündung an der Zahnwurzel sichtbar. Die Wurzelspitzenresektion, die der Zahnarzt durchführen wollte blieb mir erspart. War echt klasse.
LG,
Birgit
Und wie lange hat diese Behandlung gedauert?? Und mit welcher Potenz?? Denn fast hört es sich eher wie eine Akutbehandlung an.......
Hinter solch einer "Sucht" nach Süßem kann auch ein Pilzbefall des Darms stecken.



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