
Liebe HPPs, die ihr schon Prüfungserfahrung habt,
ich quäle mich noch immer mit meinem Unsicherheitsfaktor "nachweisbare Erfahrung" herum und mit dem, was ich in der mündl. Prüfung sagen werde, wie ich arbeiten will. Vielleicht könntet Ihr mich an dieser Stelle mal ein bißchen coachen. Sicher geht es auch anderen so, die noch vor der Prüfung stehen. Jedenfalls komme ich aus dem Gedanken-(Sorgen)Karussell nicht heraus.
In meinem Erfahrungskoffer ist drin:
50 Stunden Selbsterfahrung / Einzelsupervision bei einer Lehrtherapeutin Tiefenpsychologisch fundiert, Gesprächspsychotherapie
1 Praktikum Altenheim mit Demenz Kranken
1 Praktikum Kindertagesstätte Hausaufgabenbetreuung von ADHS-Kindern
Seminare: Katathymes Bilderleben; Supervision; Krisenintervention; Autogenes Training inkl. Oberstufe; Hypnose;
berufl.Tätigkeit seit Sept06 Ambulant Betreutes Wohnen psychisch Kranker, hier Beratung und Betreuung im Alltag (alles, was anliegt) Störungsbilder: Manie, Transsexualität, Borderline, Depressionen, Oligophrenie, Alkohol- Drogensucht (Job hat etwa 15-20 Std/Woche).
Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung
2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.
Was ich noch vorhabe für die Ausbildung: Ich warte auf den Start des Lehrgangs Verhaltenstherapie bei der ALH, der demnächst dort angeboten wird. ich beginne im April eine Grundlagenausbildung Schauspiel zur Selbst- und Fremdwahrnehmungs-Schulung und für die Rollenspiele; ich habe regelmäßig Teamsupervisionen und wenn es mein Portemonnaie erlaubt auch weiter Einzelsupervisionen.
Meine "Lieblings"Interventionen sind die kognitiven Techniken aus der VT und Gesprächspsychotherapie.
Bitte zeigt mir die Lücken auf! Nehmt mich auseinander und legt die Finger in die Wunden - wir sind hier nicht in einer Therapiesitzung, sondern ich möchte wissen, wo es in der Prüfung schwierig werden könnte zum status quo.
Und wer von den Prüflingen auch noch ergänzende Fragen hat, kann die super gerne hier drunter setzen.
Wir könnten diesen thread zum "Konzept-coaching" erklären
Vielen, vielen Dank
Irmela
Hi Irmela,Liebe HPPs, die ihr schon Prüfungserfahrung habt,
ich quäle mich noch immer mit meinem Unsicherheitsfaktor "nachweisbare Erfahrung" herum und mit dem, was ich in der mündl. Prüfung sagen werde, wie ich arbeiten will. Vielleicht könntet Ihr mich an dieser Stelle mal ein bißchen coachen. Sicher geht es auch anderen so, die noch vor der Prüfung stehen. Jedenfalls komme ich aus dem Gedanken-(Sorgen)Karussell nicht heraus.
In meinem Erfahrungskoffer ist drin:
50 Stunden Selbsterfahrung / Einzelsupervision bei einer Lehrtherapeutin Tiefenpsychologisch fundiert, Gesprächspsychotherapie
1 Praktikum Altenheim mit Demenz Kranken
1 Praktikum Kindertagesstätte Hausaufgabenbetreuung von ADHS-Kindern
Seminare: Katathymes Bilderleben; Supervision; Krisenintervention; Autogenes Training inkl. Oberstufe; Hypnose;
berufl.Tätigkeit seit Sept06 Ambulant Betreutes Wohnen psychisch Kranker, hier Beratung und Betreuung im Alltag (alles, was anliegt) Störungsbilder: Manie, Transsexualität, Borderline, Depressionen, Oligophrenie, Alkohol- Drogensucht (Job hat etwa 15-20 Std/Woche).
Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung
2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.
Was ich noch vorhabe für die Ausbildung: Ich warte auf den Start des Lehrgangs Verhaltenstherapie bei der ALH, der demnächst dort angeboten wird. ich beginne im April eine Grundlagenausbildung Schauspiel zur Selbst- und Fremdwahrnehmungs-Schulung und für die Rollenspiele; ich habe regelmäßig Teamsupervisionen und wenn es mein Portemonnaie erlaubt auch weiter Einzelsupervisionen.
Meine "Lieblings"Interventionen sind die kognitiven Techniken aus der VT und Gesprächspsychotherapie.
Bitte zeigt mir die Lücken auf! Nehmt mich auseinander und legt die Finger in die Wunden - wir sind hier nicht in einer Therapiesitzung, sondern ich möchte wissen, wo es in der Prüfung schwierig werden könnte zum status quo.
Und wer von den Prüflingen auch noch ergänzende Fragen hat, kann die super gerne hier drunter setzen.
Wir könnten diesen thread zum "Konzept-coaching" erklären
Vielen, vielen Dank
Irmela
..Hut ab..........Wovor hast du denn bloß Bange? Ich bin mir sicher,dass deine Kompetenz klar auf der Hand liegt und du "gut für die Volksgesundheit" bist!
Die Fragen sollten und werden sicher auch auf die schulmedizinischen Grundlagen der Psychiatrie/Psychologie ausgerichtet sein und wenn dann nachgeschoben wird wie du arbeiten möchtest,dann kannst du schon einen Kurzvortrag halten
liebe Grüße
Manja
Liebe Grüße
Manja
Auf und davon........Den Käfig der Bedenken öffnen und alle Wünsche frei lassen, sich tragen lassen vom Wind der Kühnheit, davonfliegen mit den Flügeln der Phantasie....
danke Manja, aber in Köln wird zu Anfang besonders nach dem Grund gefragt, warum man "den Schein" möchte und wie und womit und warum und wieso man arbeitet... erst danach kommt ein Fallbeispiel oder zwei...
ich weiß nicht, wovor ich mich bange mache, wahrscheinlich, weil ich nicht kontrollieren kann, was auf mich zukommt (gehört zu meinen "behandlungsbedürftigen" Eigenschaften)
LG I.
Liebe Astrid,In meinem Erfahrungskoffer ist drin:
Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung
2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.
Das klingt doch sehr fundiert! Ich kann mich Manja da nur anschließen...
Ich hätte als Amtsarzt da nur zwei Nachfragen...
Schlafsprechstunde... welche Methoden, welche Kompetenzen, was für Schlafstörungen...
Zu 1. wäre eine profunde rechtliche abklärung Notwendig... Also dein Status da... also entweder du intervenierst als Betreuerin wie dein Kollege der vielleicht Sozialpädagoge ist (und dann brauchst den den HPP Schein nicht dafür), oder du betreibst Psychotherapie... aber dann auf welcher strukturellen Grundlage???
Liebe Grüße
Jörg
So dann will ich auch mal in meinen Koffer wühlen...
Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und 12 Jahre Tätigkeit mit sogenannten geistig behinderten Menschen.
Heimleitung einer Einrichtung für sogenannt geistig Behinderte Menschen (49 Plätze)
~400 Stunden Ausbildung Beraten, Leiten, Supervisorisch Arbeiten - vorwiegend gestalttherapeutisch und klientenzentriert geprägt.
~50 Stunden Rückführungsbegleiter nach Sigdell
~30 Stunden Seminarleiterschein für PMR nach Jacobsen (in 14 Tagen)
1 Jahr gesetzliche Betreuung meines Nachbars (Schizophrenie)
im kleineren Rahmen Organisationsentwicklung, Leitbildarbeit und Supervision in sozialen Einrichtungen
Dozent u.a. für Kommunikation und soziale Kompetenz am Seminar für Sozialtherapie im Worpswede (HEP Ausbildung)
gebuchte Fortbildung:
120 Stunden Deeskalationstrainer (Mai-Dezember 08)
angestrebte Ausbildungen als HPP:
KIP (Kathatym Imaginative Psychotherapie)
Systemische Therapie
Was will ich mit dem Schein:
In meiner Hauptbeschäftigung als Heimleiter, merke ich, dass meine Arbeit nur noch zum kleinsten Teil aus einer direkten Hilfe für andere besteht. Formalismen, Verwaltungstätigkeiten und -abläufe und Behördengespräche haben hier ein Übergewicht bekommen. Ich möchte mich wieder verstärkt der direkten Hilfe für andere Menschen widmen. So will ich langsam mit einer Praxis ein zweites Standbein schaffen und langfristig (3 Jahre) die Heimleitung abgeben. In dieser Zeit möchte ich gern noch eine systemische Ausbildung machen (HPP Schein ist Vorausetzung) und ein Fortbildung für KIP. Seit einer Krise vor 4 Jahren, als ich mit der Reinkarnationstherapie in Kontakt kam, läßt mich diese Therapieform nicht mehr los... und ich würde gern anderen Menschen mit dieser Therapieform helfen. Dafür würde ich aber gern erst das KIP Seminar absolvieren, da beide Therapieformen sehr ähnlich sind.
Mein Angebot wird sich an Menschen in Lebenskrisen und schwierigen Veränderunssituationen richten... Nach dem KIP Seminar und mehr praktischer Erfahrung würde ich dieses Angebot auch auf Menschen mit neurotischen Beschwerden erweitern.
So nun nehmt das mal auseinander...
Danke
Jörg
Hallo Irmela,
mir fällt auf, dass dich die erste Frage der anstehenden Überprüfung scheinbar mehr ängstigt/verunsichert als die Fachfragen. Das überrascht mich doch sehr, ist es doch keinesfalls so als hättest du noch nie in dem Bereich Psychiatrie gearbeitet und übrigens, ich hatte lange nicht so einen voll gepackten Koffer auf meinem Rücken wie du und Jörg, allerdings muss ich zugeben war ich auch sorglos in dieser Richtung. Ich hab mir darüber gar nicht soviele Gedanken gemacht im Vorfeld und wußte auch nicht, ob und wie detailliert danach gefragt werden würde in der Überprüfung. Ich war auch ganz sicher, was ich wollte mit dem Schein, schließlich hab ich 5 Tage nach der Überprüfung meine Praxis eröffnetHeute frage ich mich ernsthaft wo ich damals das Selbstbewußtsein her hatte überhaupt nicht daran zu zweifeln, dass ich die Prüfung nicht bestehen könnte
Vielleicht war auch genau dieser fehlende Zweifel ein Mosaiksteinchen meines Bestehens
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Prüfer alles zusammen nehmen bei der Einschätzung des Prüflings und da gehört in jedem Fall ein sicheres Auftreten zu, das was du als Gründe genannt hast für dich den HPP zu machen, finde ich klar und einleuchtend besonders die unter Punkt 1 gennanten Gründe. Unter Punkt 2 würde ich lediglich sagen, dass du mittelfristig eine eigene Praxis anvisierst, in keinem Fall würde ich sagen, dass du das planst stundenweise in der Praxis deines Ex-Mannes zu tun. Für den AA könnte das eine Vorlage sein, dich in Diskussionen über rechtliche Aspekte, der Zusammenarbeit HPP/Arzt zu verwickeln und das muss ja nicht sein.
Gib deinem enormen Fachwissen (Hut ab) einfach den größten Raum in der Visualisierung deiner Prüfungssituation.Das ist dem AA sowieso das Wichtigste! Der Rest findet sich von selber, denn auch schon übers Internet kommt rüber, dass du sehr verantwortungsbewußt bist und auch dass du Erfahrung hast und zwar in vielen Dingen.
Ich wünsche dir alles Gute und keine schlaflosen Nächte wegen der ersten Frage...du bestehst sowieso, da bin ich mir fast sicherer als bei mir!
LG
Hildegard
Liebe GrüßeHildegard
Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tu, was du noch nie getan hast. Nossrat Peseschkian
Praxishomepage
Hallo Jörg,
auch du hast einen Koffer voller Qualifikationen und auch bei Dir bin ich mir ganz sicher, dass die Prüfer nicht im gernigsten zweifeln werden, dass du keine "Gefahr für die Volksgesundheit" sein wirst.
Auch deine Argumentation ist absolut stimmig und ich wüßte nicht was ich "auseinandernehmen sollte". Ich denke eher dass die Fülle der praktischen Erfahrungen auch schon in Leitungspositionen beeindruckend sein werden für die Prüfer.
Wirst du auch im März zur Prüfung gehen?
Ich drücke auch dir die Daumen, dass du alles gut hinter dich bringst und du deinen Weg gehen kannst und wieder mehr Zeit für individuelle Hilfen zu haben und den (öden) administrativen Teil etwas minimieren kannst.
LG
Hildegard
Liebe GrüßeHildegard
Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tu, was du noch nie getan hast. Nossrat Peseschkian
Praxishomepage
oh! *schluck - ja, öhm -
danke Hildegard - aus dem, was du geschrieben hast mache ich mir einen Karteikarte und lege sie unters Kopfkissen, hänge sie an den Badezimmerspiegel, trage es in der Brieftasche und spreche es als Abendgebet! Bis ichs für mich glaube - danke
Das solltest du DIREKT "glauben" !!!!!
Nix Kopfkissen und so. Du bist GUT!!! Sehr gut!!!!!!!
Liebe Grüße
Sybille![]()
@ Hildegard - Ich danke dir für deine aufbauenden Worte... Ich habe diesbezüglich auch nicht ganz soviele Bedenken wie Astrid... Ja ich habe mich für März zur Prüfung angemeldet... Gott sei dank ist ja bis dahin noch etwas Zeit
Liebe Grüße
Jörg



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