
Hallo,
ich wende mich heute an euch, weil ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Mein Meerschweinchen Chico (4 1/2) hat seit längerem mit Verdauungsstörungen zu tun. Zuerst war es Durchfall, der am Ende recht gut weg war. Er bekam nur Wasser/ Tee/ Heu und CC und BBB.
Leider musste er dann am Montag operiert werden, weil er große Schmerzen hatte und Blasensteine entdeckt wurden. Seit der OP hat sich seine Verdauung komplett gewandelt. Nun neigt er sehr stark zu Verstopfungen.
Durch die OP bewegt er sich nicht wirklich viel, er frisst auch von alleine sehr wenig. Ich fütter ihn ausreichend mit CC zu und achte darauf, dass er viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Leider verstopft er immer wieder und bekommt dann schwere Blähungen, die auch mit Sab nicht weggehen. Ich nehme an, dass er durch die Verstopfung nicht abgasen kann.
Bin jetzt beim googlen auf etwas gestoßen, was Nux Vomica heißt und wollte mal wissen, ob das seine Verdauung etwas in Schwung bringen würde.
Über Tipps würde ich mich sehr freuen.
Mit dem Medikament habe ich leider keine Erfahrungen...
Evtl. kannst du ja den TA der dein Meerschweinchen operiert hat danach fragen?
Hast du mit ihm schon über den Fall gesprochen? Vielleicht sind es ja Nachwirkungen der OP?
Ich glaube ich würde erstmal mit dem TA sprechen, bevor ich ein Medikament auf eigene Faust ausprobiere.
Gerade für den geschwächten Körper deines Meerschweinchens ist es bestimmt nicht gut, erstmal "rumzuprobieren".
Wer hat denn gesagt, dass ich rumprobieren will. Bin täglich mit dem kleinen beim Tierarzt, also hat das nichts mit rumprobieren zu tun. Sicher ist das eine Nachwirkung der OP, kommt aber in dieser Schwere recht selten vor.
Habe es meinem TA auch erzählt, aber er selber hat das Mittel noch nie bei einem Meeri angewendet, kann sich aber vorstellen, dass es geht. Deswegen wollte ich mal Leute fragen, die davon mehr Ahnung haben, als er und ich. Gerade in der Homöopathie gibt es ja viele Möglichkeiten zu helfen und bestimmt auch was für meinen kleinen. Nur kann auch mein Tierarzt nicht alles wissen.
hallo Lila,
Nux vomica kannst du sicher mal ausprobieren.Ich setze es nach Ops auch ein wegen der Medikamente,die für die Op gegeben werden und öfters Nachwirkungen haben.Ich nehme die C30.
lg
silver
Ich verstehe nicht, warum du dich von meinem Beitrag so angegriffen fühlst.
Aus deinem ersten Beitrag geht nicht hervor, dass du mit dem TA schon darüber gesprochen hast oder täglich dort bist. Deshalb meine Frage.
Bei Deinem Schweinchen handelt es sich um größere und mehrere Probleme. Durch die OP und das viele nicht selbständige Fressen kam der Magen-Darm-Trakt fast zum Erliegen. Ständiges Zufüttern geht zu Lasten der Kaumuskulatur, manche Schweinchen sind auch bequem und lassen sich gern zufüttern. Da muss man die Waage finden und evtl. andere Möglichkeiten.
Ich gehe mal davon aus, dass die OP eine Blasensteinentfernung war? Wie wurde das gemacht? OP, Ultraschall, zertrümmern, entfernen? Hat er Antibiose und Schmerzmittel bekommen? War er darunter besser? Wie steht es um sein Gewicht? Wie wird Schweinchen derzeit gehalten? In der gewohnten Umgebung? In der Gruppe? Einzeln? In Käfig? In Transportbox?
Ich denke, dass Nux Vomica allein nicht ausreichen wird. Gibst Du nach dem Sab Simplex auch etwas zu futtern? Sonst kann es nicht wirken. Da Meerschweinchen einen Stopfdarm haben, muss das Sab im Prinzip durch den Darm geschoben werden, also kräftig nachschieben in Form von CC oder sonst was.
Bei Verstopfung helfen auch MCP und Rodicolan Tropfen. Die beschleunigen fleißig. Zudem ein wenig Bauchmassage und etwas Feuchtfutter.
Parallel muss das Immunsystem gestärkt werden, weil eine solche OP schlaucht und Kräfte zehrend ist. Hier empfehle ich die "TA-Bombe" Cani Concept. Das ist hier unser kleines Wundermittelchen. Gibt es leider nur beim TA zu kaufen, aber ist nicht verschreibungspflichtig oder ähnliches. Eine Anschaffung dieser Art lohnt sich in jeder Weise.
Wegen der Blasensteine, würde ich noch harntreibenden Tee und evtl. Cantharis geben, sofern das Schweinchen zu Blasengries und -entzündungen tendiert.
Parallel nach den Ursachen suchen. Was wird gefüttert, auf calciumarmes Futter achten, viel Feuchtfutter, Wasserzufuhr, Umgebung sauber und trocken halten, Stress vermeiden, usw. Oftmals sind Blasenentzündungen Grund für unsaubere Haltung (was ich Dir nicht unterstellen möchte, aber meine Erfahrung ist), Zugluft oder zu kalter Boden, falsche Fütterung oder seelische Umstände, wie Stress in der Gruppe oder ähnlichem.
Danke für die Antworten. Dem Patienten geht es um einiges besser als die letzte Zeit. Haben die Verstopfung so lösen können und es kam dann auch nicht wieder vor.
Das zufüttern habe ich seitdem runtergefahren. Er bekommt noch 3x 6ml damit er seine Medikamente nimmt (BBB und Globulis mit Cantharis und Berberis). Sein Appetit ist noch nicht der Beste, aber er hält sich die letzten Tage zwischen 960 und 970g. Ich möchte ihn gerne wieder bei über einem Kilo haben.
Natürlich hat er nach dem Sab immer Futter bekommen und auch genug Flüssigkeit. Nachdem ich das mit den Blasensteinen wusste, bekommt er calciumarmes Futter und auch auf Oxalsäure versuche ich bei ihm zu verzichten, die Steine waren Calzium und Oxalat. Er scheint aber zu Blasengries zu neigen, ab und an entdecke ich bei der Kontrolle etwas an dem Fell.
Bei der OP musste die Blase eröffnet werden. Hier gibt es niemand der bei Meeris sowas mit Ultraschall macht, da hätten wir 150km weit fahren müssen. Antibiose und Schmerzmittel hatte er bekommen, jetzt ist alles schon mittlerweile abgesetzt und die Wunde gut verheilt.
Im übrigen zu meinen Haltungsbedingungen, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Die Tiere leben in einer 5er Gruppe in einem großen 3-Etagen Bau. Sie bekommen kein Trockenfutter, wo viel Calzium drinnen ist, sondern nur Heu und Gemüse. Wasser ist immer da. Und sauber ist es auch immer. Jetzt weiß ich, dass wir bei ihm auch beim Gemüse drauf achten müssen. Manchmal ist ein Tier halt anfälliger für sowas.
Hoffe jetzt nur, dass das reicht, damit er sowas nie wieder durchmachen muss.
@noma: Sorry, war nicht böse gemeint. Aber wenn es einem Tier nicht gut geht, ist es für mich selbstverständlich in ständiger TA Behandlung zu sein. Und weil das selbstverständlich ist, habe ich es nicht erwähnt. Ich würde auch nie mit Tieren herumexperimentieren und gehe immer davon aus, dass andere das hier auch so sehen.
Und genau da müsstest du nach völliger Genesung wieder ansetzen! Das muss man ja auch nicht so hinnehmen, sondern daraus kann man sicher ein gutes homöopathisches Mittel finden.Im übrigen zu meinen Haltungsbedingungen, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Die Tiere leben in einer 5er Gruppe in einem großen 3-Etagen Bau. Sie bekommen kein Trockenfutter, wo viel Calzium drinnen ist, sondern nur Heu und Gemüse. Wasser ist immer da. Und sauber ist es auch immer. Jetzt weiß ich, dass wir bei ihm auch beim Gemüse drauf achten müssen. Manchmal ist ein Tier halt anfälliger für sowas.
Alles Gute!![]()
Geändert von Melanie_M (08.09.10 um 08:31 Uhr) Grund: vertippt
Natürlich informiere ich mich auch weiterhin, wie man vorbeugend behandeln kann. Habe auch schon einiges entdeckt, bin aber mit den Recherchen noch nicht durch. Unter anderem bin ich auf ein Mittel namens Lysium gestoßen. Und bis auf weiteres bekommt er erstmal Globulis mit Cantharis und Berberis. Wenn ich weiterhin nur Gutes über Lysium finde, werde ich darüber nachdenken, wenn der TA das okay dazu gibt.
Hallo, ich wiedermal...
hatte die Ernährung umgestellt und 2 von 3 neuen Steinen hatte der kleine daraufhin von alleine ausgepullert, nur mit Hilfe von Brennesseltee und einer gut abgestimmten FriFu Ernährung. Nun ist noch ein Stein da und der unbedingt raus. Seine Verdauung ist zum Glück recht stabil, seit 2 Wochen kein Durchfall oder so.
Gibt es denn homöopatische Mittel, die den Abgang von Blasensteinen erleichtern können? Wenn ihr mir da helfen könntet, wär das echt toll.



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