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Thema: Tee bei Fibromyalgie

  1. #1

    Tee bei Fibromyalgie

    Hallo und ein ganz dickes Lob für die interessanten Rezepte auf dieser Seite.
    Auch ich möchte heute ein Rezept hier einstellen, für ein Leiden, dass ein gewisses Stiefkinddasein in der Schulmedizin fristet.
    Fibromyalgie, das unbekannte Wesen
    Ich habe mehrere Patienten für die ich einen Tee zur Linderung der Schmerzen zusammengestellt habe. Nach einigen Verbesserungen hat sich folgende Rezeptur bestens bewährt.

    20gr Rosmarin (klassisches Antirheumatikum)
    20gr Pappelknospen (antientzündlich, siehe Propolis)
    40gr Tayuya (Schmerzstiller)
    40gr Krallenwurzelrinde (Immunmodulator)
    40gr Schafgarbe (entzündungshemmend)

    Erinnert zwar ein bisschen an einen Weichteilrheumatismustee, hat sich aber - auch wenn Fibromyalgie keine Entzündungserkankung ist - sehr gut bei den schmerzgeplagten Patienten bewährt.
    Die Dosierung ist jedoch recht hoch mit einem Esslöffel (ca. 5gr) auf eine Tasse (150 ml) kochendes Wasser. Der Tee sollte 3 bis 4 mal am Tag getrunken werden.
    Würde mich mal interessieren ob jemand noch andere Rezepturen für diese Erkrankung kennt.
    Viele Grüße stampy66

  2. #2

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    Dieses Rezept hört sich wirklich gut an.
    Wie lange muss der Tee getrunken werden, bis eine Wirkung eintritt?
    Ist diese Rezeptur auch für schwierige Fälle geeignet?
    Mich würde auch eine Rezeptur für die entzündliche rheumatoide Arthritis interessieren.
    Hast du da etwas auf Lager?
    Welche Mischung empfiehlst du bei den Patienten wo eine Kombination von rheumatoide Arthritis und Fibromyalgie auftritt?
    Freue mich auf Deine Antwort
    Herzliche Grüße

  3. #3
    Susann Avatar von ceridwen
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    40gr Tayuya (Schmerzstiller)
    40gr Krallenwurzelrinde (Immunmodulator)
    wo kriegt man das, das kenn ich nicht


    kannst du mir bitte die lat. namen geben?
    lg
    Man wächst mit seinen Aufgaben!

  4. #4
    Themenstarter

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    Bei entzündlicher rheumatoider Arthritis habe ich gute Erfahrungen mit folgender Grundmischung gemacht:
    Eschenrinde (Cortex Fraxini) 30gr
    Pappelknospen (Gemmae Populi) 30gr
    Teufelkralle (Radix Harpagophyti) 20gr
    Mädesüßblüten (Flores Spireae) 30gr
    Rosmarin (Folia Rosmarini) 20gr
    Lapachorinde (Cortex Tabebuiae) 30gr

    Eschenrinde enthält natürliche entzündungshemmende Salicylate und ist genauso wirksam wie Weidenrinde, aber besser magenverträglich.
    Pappelknospen sind meine echten Favoriten, riechen toll, und sind antibakteriell, antiviral, antifungal und entzündungshemmend. Sie sind eine gute Möglichkeit Propolis in Teeform zu verwenden.
    Teufelskralle, schulmedizinisch ist die Wirkung bewiesen, und entsprechende Extrakte sind als Fertigarzneimittel auf dem Markt. Wenn man sie in einen Tee macht, muss man zwei Dinge berücksichtigen: erstens schwer wie Blei (ein durchschnittlicher Teelöffel sind 7 Gramm!) und hart wie Stein (laaaaaaaannnnnnngggggggeeeeee ziehen lassen, eventuell Kaltansatz über Nacht).
    Mädesüß. Diese Pflanze ist der Namensgeber des Aspirins und enthält reichlich entzündungshemmende und schmerzstillende Salicylate und gibt einen angenehm süßen Geschmack (die Germanen süßten ihren Met damit). Wer es exotischer möchte kann auch Blutweiderich verwenden.
    Zu Rosmarin braucht man wohl nichts zu sagen.
    Und Lapacho ist immunstimulierend. Mit der Mistel könnte man auch noch was probieren und die Goldruten sind vielleicht noch zu erwähnen, die sich ja im Veterinärbereich gut bewährt haben.
    Ich mache alle meine Tees immer sehr individuell auf den Patienten anpassen, sowohl was Inhaltsstoffe als auch Dosierung betrifft, da ich immer Alter, Lebenslage und bestehende Therapien und Medikamentionen berücksichtige.

    Krallenwurzelrinde heißt übrigens korrekt: Cortex Uncariae. Man findet entsprechende Lieferanten aber besser wenn man unter Una de Gato, Cat´s Claw, Katzenkralle etc. sucht. Da Schleichwerbung garantiert hier nicht erwünscht ist werde ich keinen Lieferanten hier nennen.
    Tayuya ist eine südamerikanische Kürbispflanze die als Cortex Tayuyae langsam aber sicher den Weg über den großen Teich gefunden hat.
    Sowohl Krallenwurzelrinde, als auch Tayuya sind ethnopharmazeutisch bewährte Amazonasmedizinpflanzen.
    Ich hoffe ich konnte alle eure Fragen beantworten.
    Wenn ihr wollt kan ich auch noch ein super Rezept gegen schwitzende Füße hier posten (aber nicht heute), denke dass ich genug geschrieben habe für heute.
    Grüße

  5. #5

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    Danke für Deine Anregungen!
    Bis bald

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