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Thema: Arthrose beim nicht mehr ganz jungem Hund

  1. #1

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    Exclamation Arthrose beim nicht mehr ganz jungem Hund

    Hallo miteinander, ich bin neu hier und habe auch gleich eine Frage.
    Ich habe 3 kleine Hunde, alle schon etwas älter, und mit den damit verbundenen Wehwehchen. Hier geht es speziell um den kleinen Michl, ein Spitz-Dackel-Mix und 12 Jahre jung. Im großen und ganzen ist er noch sehr gut beieinander. Nur seinen beginnende Arthrose macht mir etwas Sorgen. Ich gebe ihn Rhus Tox. D6 3xtgl. und er reagiert sehr gut. Nun meine Frage, kann ich die Potenz erhöhen und den Zeitraum der Gaben vergrößern? Hat jemand Erfahrungen damit?
    Es ist sehr schön, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich werde mich noch gesondert vorstellen.

    VG mamabieb.
    Geändert von mamabieb (09.01.10 um 20:22 Uhr)

  2. #2

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    Oh wie schon, jemand aus meiner Geburtsstadt hier (Bin in Lengenfeld aufgewachsen.)

    Wie schwer ist der Hund denn, hast Du schonmal über Akupunktur oder Blutegel nachgedacht? Zur Dosierung in der Homöopathie kann ich leider noch nix sagen. Das kommt in meiner Ausbildung erst demnächst. Gibst Du spezifische Futterzusätze wie Grünlippmuschelextrekt? Was bekommt der Hund überhaupt zu fressen, wird er gebarft?

    LG Yvonne

  3. #3
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    Hallo, na das ist ja eine Überraschung jemanden hier aus dem Vogtland zu treffen .
    Ich gebe als Zusatz Calcium, mehr war bis jetzt meines erachtens nicht nötig, weil er sehr gut auf Rhus Tox. anspringt. Ich will ihm auch nicht zu viel geben, weil er noch zusätzlich homöopatisch gegen Herzinsuffizienz behandelt wird. An Futter bekommt er Reis mit Hühnchen und Gemüse (eine Empfehlung unseres TA). Das Futter bekommen die anderen beiden auch und es bekommt ihnen wunderbar. Er wiegt 7,5 kg. In der kalten Zeit wird er zusätzlich mit einem kleinen Wintermantel geschützt. Das tut ihm richtig gut.
    LG mamabieb

  4. #4

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    okay.... Also mit Calcium zufüttern is das so ne Sache. Zum einen braucht der Hund ausreichend Vit. D um das Calcium überhaupt einlagern zu können. Zum anderen muss das CalciumPhosphor-Verhältnis in der Hundenahrung passig sein, sonst lagert der Körper Calcium aus statt ein und setzt es an Stellen an wo es nicht hingehört. Besser wären Chondroitn-4,6-Sulfat oder Grünlippmuschel, MSM etc. Mit Blutegeln kann man bei Arthrose sehr gute Ergebnisse erzielen und auch Akupunktur - ggf. Goldakupunktur - sind Möglichkeiten über die man nachdenken kann.

    Weshalb hat Dein TA Reis mit Hühnchen und Gemüse empfohlen?? Da ist aus meiner Sicht der Fleischanteil doch insgesamt recht niedrig. Wenn man barft, sollen 80-90% den Fleischanteil ausmachen. Außerdem klingt die Ernährung recht einseitig. Kann mir nicht vorstellen, dass da das Ca-Ph-Verhältnis stimmt...

    Wo machst Du Deine Ausbildung? Wenn Du Lust hast, können wir uns mal treffen, wenn ich wieder im Vogtland bin...

    LG Yvonne

  5. #5
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    Danke für deine Antworten und dem Angebot, dass wir und einmal treffen können. Das klingt gut und ich würde dieses Angebot sehr, sehr gerne annehmen. Warum wir Reis mit Huhn füttern? Wir haben 2 Hündinnen, die eine
    (Beggi) ist kastriert und hat zudem auch noch etwas Übergewicht. Bei ihr machen wir es aus diätischen Gründen und es wirkt. Bei Tessy wurde im Frühjahr festgestellt, dass sie sehr hohe Leberwerte hat und aus diesem Grund füttern wir sie so und es geht ihr zusehens besser. Auch wenn es komisch klingt aber sie rennt wieder, was sie sehr lange nicht gemacht hat. Auch so im allgemeinen ist ihr Befinden sehr viel besser geworden. Und unser Michl war, als wir ihn bekommen haben, unterernährt und hatte keinerelei Muskeln. Wir füttern ihn wie die anderen und er hat jetzt sein Idealgewicht und ordentlich Muskelmasse bekommen. Auch wenn ihr jetzt mit mir schimpfen werdet, aber sie bekommen zusätzlich jeden abend in ihre Futterkugeln Premiumkatzenfutter zum rollen.

    Nun zu deiner Frage wo ich mein Studium mache, es ist bei Martha Liebeskind und ich fühle mich bei ihr gut aufgehoben. Ich bekomme auf jede Frage prompte Antworten und die Betreuung ist auch sehr gut, mal abgesehen von den Konditionen. Klar muss man da beim lernen etwas erfinderisch sein, weil man sich alles im Fernstudium selbst beibringen muss, aber dank Internet, Bibliothek und Co. geht das auch relativ einfach. Ich bin jetzt im 12.Monat und nicht der Meinung einen Fehler gemacht zu haben. Ich studiere 3-4 Stunden am Tag.
    LG mamabieb

  6. #6

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    Hi!

    Wenn sich Deine Hunde mit dem Futter so wohlfühlen, ist das natürlich schonmal ein guter Anfang. Trotzdem glaube ich nicht, dass das so wirklich gesund oder sogar optimal ist. Und Magelerscheinungen oder Pathologien aufgrund von Fütterungsfehlern zeigen sich ja ggf. erst nach einem längeren Zeitraum. Ich kenn auch jemand, der seinen Hunden komplett nur Fleisch gibt. Er sagt auch, dass es dem Hund noch nie besser ging als damit. Aber wenn man sich mit der Ernährung von Hunden auseinander gesetzt hat schwant einem da Böses... Wenn Du Lust hast, kannst Du die Futtermittel Deiner Hunde mal über 2-6 Wochen bilanzieren, dann kann ich das mal durch mein Program jagen, wenn ich bei Euch vorbei komme....

    Bezüglich Deiner Ausbildung: Da muss jeder für sich selbst entscheiden, wo er sich gut aufgehoben fühlt und welche Aspekte für die Auswahl der Schule entscheidend sind. Für mich waren Qualität des Unterrichts/der Skripten und der Praxisanteil ausschlaggebend. Bei uns ist der Anteil an Aatomie/Physiologie und Krankheitslehre sehr hoch, was ich sehr wichtig finde. Die Dozenten sind alle sehr qualifiziert und ergänzen sich super, weil die THP und Veterinärmediziner verschiedene Schwerpunkte haben und mit verschiedenen Verfahren arbeiten. Antworten bekomme ich da auch auf jede Frage und der Unterricht ist sehr anschaulich (mit Videos, Bildmaterial, Präparaten, praktischer Unterricht). Ich investiere ganz schön viel in die Ausbildung und habe bereits jetzt Zusatzseminare zu Akupunktur und Orthopädie gebucht, mir ist aber eine solide Grundlage sehr sehr wichtig. Ich hab mir das Probeskript von Martha Liebeskind angeschaut und mir ist das alles zu flach. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung...

    LG Yvonne

  7. #7
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    Hallo, von dem Probeskript kann man nicht auf das komplette Studium schließen. In der Probe sind nur sehr geringe Auszüge des Studium entalten.
    So sind z.B. 10 Lehreinheiten nur Anatomie und Physiologie im Allgemeinen und auf 8 weiteren Briefen werden die einzelnen Tiere nochmal genau unter die Lupe genommen. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass mein Studium einfach ist. Um etwas zu erreichen muss man sich eben auf den Hosenboden setzen und sich sehr viel allein erarbeiten. Das ist aber aus finanziellen Gründen der einzige Weg etwas zu erreichen. Da gibt es eben nicht viele Möglichkeiten. Aber wenn man sich dahinterklemmt, kann man auch über diesen Weg sein Ziel erreichen. Wo bist du eigentlich?

    Wegen des Futters, kannst du mir eine gute Alternative nennen? Ich möchte nicht Barfen und auch kein mit Chemie vollgestopftes Dosen- Schalenfutter füttern. Gibt es gutes Trofu? Ich habe mir einige Empfehlungen aus dem Netz gezogen. So z.B: Marengo, Canis Alpha pur, Canis Alpha, Real Nature, Markus Mühle, Josera und Solid Gold. Was fütterst du?

    LG mamabieb

  8. #8

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    Hi mamabieb,

    ich lerne bei ATM und bin dort echt glücklich...Natülich kann man sehr viel lernen durch Eigeninitiative. Keine Frage. Wie gesagt, es muss jeder selbst wissen, was für ihn wichtig ist. Ich kann mir für mich - halt nicht vorstellen, dass ich mir den ganzen Stoff hätte anlesen können und ihn dann ohne den praktischen oder mit Bildmaterial untermauerten Unterricht so verstanden hätte wie ich es nun tue. Und selbst lernen muss ich ja immernoch genug. Die Weiten der Tierheilkunde sind unergründlich

    Für Trockenfutter kann ich keine genaue Empfehlung geben. Ich selbst barfe und wenn ich schonmal trocken füttere, nehm ich das Futter von Aldi oder Lidl, einfach weil ich es überall bekomme und die Mädels es gut vertragen, auch das Fell ist sehr gut damit und das output stimmt.

    Unter den Nur-Trocken-Fütterern gibts verschiedene gute und schlechte Erfahrungen mit den verschiedensten Herstellern. Grundsätzlich sollte der Fleischanteil hoch und der Getreideanteil gering oder gar nicht vorhanden sein. Gesprochen wird z.B. über Platinum, Fenrier, Fromms, unsere Dozenten füttern "zwischen dem Barf" VetConcept. Ich würde mir einfach die Inhaltsstoffe genau anschauen und dann probieren, wie die Hunde reagieren. Wir hatten einen extra Block Ernährung von Hund/Katze, den hab ich allerdings noch nicht nachbereitet, aber auch da wurde nicht über konkrete Produkte gesprochen. Eine Bücherempehlung wäre Meyer /Zentek, den muss ich eben auch noch durcharbeiten...

    LG Yvonne

  9. #9
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    Hallo, danke für deine Antworten. Wir haben nun seit fast 20 Jahrene Hunde und nie war das Thema Futter so aktuell. Wir haben unseren letzten beiden bis zum Schluß Trockenfutter (erst für "normale" Hunde später dann Senior light) gefüttert und die sind 17 und 14 Jahre geworden. Ich glaube, dass man sich in Thema Futter auch leicht verrückt machen lassen kann. Ich habe gestern Selekt Gold für Senioren gekauft. Das geben wir jetzt halb und halb ich hoffe, dass alles gut geht.
    Wann bist du wieder im Vogtland?

    LG gribergb

  10. #10

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    Hi mamabieb,

    klar kann man sich verrückt machen. ich bin ja auch kein hardcore-Barfer. Es gibt ja wirklich noch diejenigen, die dem Hund Fleisch im Garten verbuddeln etc. ich denke auch, dass meine Hunde insgesamt sogar gesünder leben als ich. Weil bei dem Stress den ich so hab, kommt schon mal öfter ne Pizza in den Ofen oder ne Linseneintopf-Dose auf... Allerdings würde ich für mich selbst auch nicht auf die Idee kommen, mich komplett von Fertigkram zu ernähren und das tu ich dann halt auch meinen Hunden nicht an sondern achte auch bei deren futer auf eine artgerechte Zusammensetzung.

    im Vogtland bin ich um das erste Februar-Wochenende, weil ich an dem Sa und So nach Nürnberg fahre (endlich geht der Homöopathie-Unterricht los *froi*). Und ab dem 8.3. bin ich ne ganze Woche da. Ich würde mich dann nochmal melden.

    LG Yvonne

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