
Hallo,
mit einigen Kolleginnen habe ich mich zu dem Thema eben schon in einem andern Thread ausgetauscht, aber ich möchte die Frage aus (für mich) aktuellem Anlassgerne noch einmal gesondert stellen:
Als HPPs, bietet ihr ein kostenloses Erstgespräch an?
Was sind eure Beweggründe dies zu tun, bzw. nicht zu tun?
Mir ist klar, daß das ganz individuell ist, aber ich hätte gerne ein bischen Gedankenfutter, da ich bei dem Thema hin- und hergerissen bin.
Liebe Grüße,
Carolina
hallo semiramis,
also auf die idee bin ich noch nie gekommen, da fehlt mir jetzt auch die begründung dazu, warum sollte ein hpp ein kostenloses erstgespräch anbieten?
also den tread werde ich jetzt mal suchen gehen.
lg carolin
Den findet man leider unter Stichwortsuche nicht, aber ich hab das auch mal gelesen. Das ist individuell verschieden, einige nehmen wirklich nichts dafür. Ich betreibe keine Praxis, kann ich also nicht wirklich mitreden. Würde aber berechnen.
Ein Erstgespräch ist ja kein Therapiegespräch, eher eine Information des Patienten was generell möglich ist. (zum beispiel welche Therapieformen bietet der Therapeut an)
So sehe ich das.
Und dafür dann Geld verlangen...hmmmm.....
Susanne
„Tu das, was du kannst, mit dem, was du hast, da wo du bist“
Elisabeth Even
nicht mitmachen heißt nicht immer unschuldig sein.
nicht mitmachen, aber es nicht verhindern, macht mitschuldig.
H. Seethaler, Wiener Aktionskünstler
Liebe Laxshmi und Märchenhexe,
der Thread ist der kleine "Barbezahlung" Thread von heute morgen, auch von mir gestartet.
Ich setze mich im Moment mit den Honorar-Formalien auseinander, daher ist da momentan mein Thema.
Bin halt hin und her gerissen. Einerseits finde ich ein kostenloses Gespräch wirklich sehr nobel, andererseits muß ich meine Miete zahlen...
In gewisser Weise gehört das Gespräch für mich schon zur Therapie, da ich ja meine Zeit, mein Wissen usw. einbringe.
Ich habe "drüben im anderen Thread" auch schon geantwortet... hole mal meinen Eintrag rüber
Für mich gehört das kostenlose EG dazu.. die Klienten sind auch dankbar dafür und die Überwindung, zu ner Therapie zu gehen, wir dadurch kleiner (erstmal schauen, wer das da ist, wie ich zu dem passe, ob ich mir vorstellen kann, ihm zu vertrauen, ob ich mich in den Räumen wohlfühle, etc)... wenn ich Anfragen am Tele bekommen und vorschlage, sie können zum kostenlosen und unverbindlichen EG vorbeikommen, merke ich, dass das vielen die Entscheidung erleichtert... und beim EG sage ich dann, dass sie nichts sofort entscheiden müssen - sie können alles auf sich wirken lassen, in Ruhe drüber schlafen und dann enstcheiden und sich melden oder nicht... meist dauert das EG auch nicht solange (20 min)...
Ich für mich finde es wichtig und fahre bisher gut damit![]()
Von Mensch zu Mensch
Sieht der Patient/Kunde/Klient das genauso?
Oder rechnet Ihr das dann an auf die Folgehonorare?
So wie im Handwerk: da kostet der Kostenvoranschlag - das Erstgespräch - natürlich auch was, wird aber nicht fällig wenn sich der Kunde zum Auftrag entschließt.
Susanne
„Tu das, was du kannst, mit dem, was du hast, da wo du bist“
Elisabeth Even
nicht mitmachen heißt nicht immer unschuldig sein.
nicht mitmachen, aber es nicht verhindern, macht mitschuldig.
H. Seethaler, Wiener Aktionskünstler
Ich denke, der Klient sieht es als das, was es ist (bei mir) - kostenloses Infogespräch: wie ich arbeite, ob wir thematisch zusammenpassen, menschlich zusammenpassen, Rahmenbedingungen (Schweigepflicht, Geld, Dauer der Stunde)....
Ebenso ist dieses Gespräch auch wichtig für mich... es kann ja auch mal sein, dass ich einen Klienten ablehnen muss / möchteUnd so kann ich mir auch einen ersten Eindruck von der Thematik und vom gegenüber machen...
LG![]()
Von Mensch zu Mensch
ja jede/r hat wohl eine andere vorgehensweise, ich lasse mir im erstgespräch erst mal den grund des kommens nennen und dann mach ich eine anamnese. nur dann habe ich alle informationen, die ich brauche um den klienten raten zu können. es gibt ja durchaus geschichten, da bin ich nicht die richtige.
das ist dann allerdings schon therpeutisches arbeiten, selbst wenn die klienten dann nicht mehr kommen egal aus welchem grund auch immer, haben sie doch schon allein durch das sammeln der fakten, unter umständen die eine oder andere erkenntnis gewonnen.
die situation das mich jemand anruft und dann keinen termin ausmacht kenne ich auch nicht, also komme ich erst gar nicht auf die idee den anrufenden den weg zu mir zu "erleichtern"
ansonsten kann ich nur sagen ich bin voll-hpp, lebe also davon. das einzige was ich zu "verkaufen" habe ist zeit. ich habe ja weder geräte noch medikamente noch sonst irgendetwas was ich in rechnung stellen könnte, also kann ich es mir auch nicht leisten, meine arbeitszeit kostenlos zur verfügung zu stellen.
großzügig bin ich dem punkt der zeitermittlung also da kann schon ne vierte stunde weniger berechnet werden.
Ich bin auch in Vollzeit tätig und habe auch Kosten.... aber für mich ist das Konzept trotzdem so stimmig![]()
Von Mensch zu Mensch



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