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Thema: Männerstammtisch

  1. #1

    Registriert seit
    Jun 2007
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    HPA

    Männerstammtisch

    Hallo.
    Und hier die mehrmalig geforderte Neueröffnung des Männerstammtisches.

    Nun gut.
    Gleich mal zum Thema.
    Vor knapp 2 Stunden hatte ich folgendes Erlebnis.
    Ich habe mal 3 Jahre in einem Alten-und Pflegeheim gearbeitet. Als "Mobilisator" und dann nat auch intensiv im sogenannten begleitenden Dienst. Betreuuung, Basteln, Veranstaltungen planen, durchführen etc.
    Dahingehend habe ich mich in einem betreuten Wohnen beworben, die eine Stelle suchten.
    Die eine Betreiberin war in heller Aufregung. Sie findet keine Mitarbeiterin. Alle die kommen o. geschickt werden (speziell Ergo´s) können mit der Problematik der Betreuung nicht so richtig was anfangen. Sie wollen alle lieber in eine Praxis gehen. Sie hätte am liebsten schon gestern jemand aber die Leute hier sind da auch eine Frau gewohnt wie mehrfach so nebenbei betont wurde.
    Mit meiner Erfahrung und einer Fortbildung darin rechnet man sich da ein wenig Chancen aus. Man geht halt davon aus, das nach Qualifikation entschieden werden würde...
    Es wurde Probearbeit angesprochen, wozu ich mich nat. bereit erklärte.

    Nach einiger Zeit fragte ich wegen Probearbeit nach. Rumgeunke als Antwort.
    Eine Bekannte von der Arge fragte dann mal nach. Siehe da, man hatte jemanden. Mir weder abgesagt noch Papiere zurückgeschickt. Man war heilfroh, das dann meine Bekannte sich anbot mir Bescheid zu sagen. (schlechtes Gewissen?)
    Als ich daraufhin anrief, war die Geschäftspartnerin am Apparat und ich fuhr hin um meine Papiere abzuholen.
    Ich bestellte einen schönen Gruß an ihre Partnerin (war zur Fortbildung) und sie solle bestellen:"Wenn sie schon geschlechtsspezifisch diskriminiert, solle sie wenigstens die Papiere wieder zurückschicken."
    Die Partnerin tat konsterniert. Also sie würden so nicht dikriminieren.
    Man hätte ja schließlich auch mal männliche Praktikanten!!!
    Freudsche Rationalisierung
    Ich sagte das man Praktikanten in der Regel auch nicht einstellt (kamen von einer Ergoschule) und das das jetzt deshalb wohl kein Grund für Nichtdiskriminierung sei.
    Sie fragte mich, wieviel Kindergärtner es wohl gibt. Ich sagte ihr verhältnismäßig wenige weil sich diese Berufszweige Männer eher weniger aussuchen.
    Grund: geringe Verdienstchancen, Aufstiegschancen, mangelnde Arbeitplätze kaum Aufstiegsmöglichkeit, keine höhere Zielverfolgung möglich, natürl. auch auch das dann eher geringe gesellsch. Ansehen von seiten anderer Männer aber genauso auch von Seiten der Frauen usw.
    Während Männer also da eher wieder pragmat. denken spielt bei Frauen der emotionale Faktor häufig die wichtigere Rolle als das das man damit genug für seinen Lebnsunterhalt verdient.
    Es ist halt ungemein wichtig - ich sag´s mal fies - das man ja haach mit Menschen was zu tun hat und der Beruf soooooo tolllll ist.
    Das ist nat. positiv damit in Einklang zu sein. Bei vielen Männern nicht so und das macht Probleme. Es kommt auf das Maß an.

    Naja
    Hinterher ist mir aber aufgegangen, was sie sich aus dieser Situation herausinterpretiert hat.
    Sie gab dann an, das die Bewohner ja im Prinzip auch wie Kinder seien. Ich wußte erst nicht was sie meinte und teilte ihr mit das ich das weiß, da ich 3 Jahre lang mit solchen Bewohnern gearbeitet habe!!!
    Sie erwähnte kreatives Vorgehen und Basteln mit den Bewohnern usw - und ich sage wieder - das ich das weiß, da ich 3 Jahre lang mit solchen Bewohnern gearbeitet habe!!!

    Sie meinte wohl, da Männer keine Kindergärtner sind, sind sie für Kreativität, menschl. Empathie und Umgang mit evtl schwierigen Menschen usw schlicht vollkommen ungeeignet. NUR Frauen können so was richtig aber sie war fest überzeugt nicht zu diskriminieren.
    Es ist halt nur Tatsache, das Männer ein bißchen tumb sind.

    Einzelfälle?
    So was passiert permanent.
    Ein Fall vor ein paar Tagen. Nein - Frauen würden nicht diskriminieren - war sie der Meinung. Sie versteht aber das Prax.nhaberinnen keine Männer wollen weil Frauen nicht von Männern behandelt werden wollen.
    In der Gegend wußte ich von nur 2 weibl. Gynäkologinnen. Ich fragte zu welcher von beiden sie denn gehe? Sie verneinte und sagte sie gehe zu einem anderen Arzt. Ich darauf, das kann ja dann nur ein Mann sein!

    Und jetzt wieder was für Hildegard

    Ach - wenn´s um den Intimbereich geht, da soll´s ein Mann sein aber anscheinend sind alle männlichen Physioth. sexuelle Tatscher o. was? Aber sie haben sonst keine absonderlich diskriminierenden Vourteile?
    Da hat se dann aufgelegt. HM.
    Aber sie war sich ganz sicher keine Männer zu diskriminieren.

    Solche o. solch ähnliche Geschichten passieren permanent. Mir - und nach Recherche Vielen Vielen anderen.

    Leider
    Männer sind Menschen. Männer diskriminieren. Frauen sind auch Menschen. Damit ist es nur logisch, das Frauen nicht minder diskrimineren.
    Nur tun sie es verschleierter und es wird kaum draufgeschaut.


    Gruß Lars

  2. #2
    Rudolf Avatar von RWH
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    Leider
    Männer sind Menschen. Männer diskriminieren. Frauen sind auch Menschen. Damit ist es nur logisch, das Frauen nicht minder diskrimineren.
    Nur tun sie es verschleierter und es wird kaum draufgeschaut.
    Und Frauen besitzen derzeit die "Deutungshoheit"...

    Gruss Rudolf

  3. #3
    bin zwar kein mann - darf ich trotzdem was sagen?

    Ich machs einfach schnell: ich kenn das Problem, was Lari erzählt, von meinem Bruder (Physio)... er bekommt auch aus benannten Gründen keinen Job... Männer wollen vin Frauen massiert werden und Frauen auch... ich verstehs nicht... Frauenärzte! sind m.E. auch die besseren (meine Erfahrung!)... sicher muss ich (!) mich an Männerhände (Masseur) gewöhnen -dauert vielleicht etwas länger - aber nee, fremde Hände sind fremde Hände und Gewöhnung dauert genauso lange...

    so, bin schon wieder weg
    Von Mensch zu Mensch

  4. #4

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    Zitat Zitat von RWH Beitrag anzeigen
    Und Frauen besitzen derzeit die "Deutungshoheit"...

    Gruss Rudolf
    ja das ist doch gut so oder findest nicht

  5. #5
    Hola.

    Ich kann das nicht ganz bestätigen. Ich habe meine Praxis ja in einem Hotel und dort ist ein grosser Teil der Gäste weiblich. Ich hatte bis jetzt noch keine Frau die es abgelehnt hat von mir massiert zu werden.

    Was die Frauen im allgm. angeht, bin ich da mit der Situation auch nicht ganz zufrieden. Da ist einiges durcheinander was nicht kompensiert wird.
    Ich beneide den nachwachsenden männlich Rohstoff wirklich nicht. Die wissen ja gar nicht mehr was sie sind. Pinkel ich jetzt im stehen oder muss ich mich setzen ? Dazu kommt, dass durch die hohe Zahl der alleinerziehenden wenig männlicher Einfluss in der Erziehung besteht. Man sieht das auch ganz gut an der sehr hippen Metrosexualität, die z.B. ein David Beckham darstellt, der meiner Meinung nach die totale Tunte ist. Aber ich reg mich schon wieder auf und darum mach ich jetzt lieber schluss

    Gruessle

    Oliver

    P.S. Übrigens warte ich noch auf die Frau die vor dem Bundesverfassungsgericht klagt, dass sie nicht Müllwagenfahrerin geworden.

    P.P.S. Das schlimme ist, ich mag sie ja die Frauen !!!
    Heute ist morgen schon gestern

  6. #6
    Maerchenhexe
    Guest
    Name des Hotels, Routenbeschreibung und Öffnungszeiten her!

  7. #7
    Rudolf Avatar von RWH
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    ja das ist doch gut so oder findest nicht
    Sagen wir es mal so: Wenn ich eine Frau wäre, dann fände ich das auch gut so...

    Zum Thema Massagen kann ich Laris Erfahrung nicht bestätigen. 80% meiner Patienten sind Frauen, ich mache relativ viele Breuss-Massagen und andere manuelle Therapie - und einige Patientinnen kommen nur deshalb. (Muss ich mir jetzt was einbilden..?)

    Gruss Rudolf

  8. #8

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    Zitat Zitat von RWH Beitrag anzeigen
    Sagen wir es mal so: Wenn ich eine Frau wäre, dann fände ich das auch gut so...

    Zum Thema Massagen kann ich Laris Erfahrung nicht bestätigen. 80% meiner Patienten sind Frauen, ich mache relativ viele Breuss-Massagen und andere manuelle Therapie - und einige Patientinnen kommen nur deshalb. (Muss ich mir jetzt was einbilden..?)

    Gruss Rudolf
    ich fürchte nein. ich vermute 80% deiner patienten sind frauen, weil frauen generell aufgeschlossener sind was alternative therapien anbelangt.

    zu dem thema massage generell kann ich aus meiner erfahrung folgendes sagen: ich achte mehr auf qualität und weniger darauf ob mann oder frau.

    ich denke jedoch wenn frau ehrlich ist, wird sie zugeben, dass es ihr leichter fällt sich zu entspannen bei einer masseurin. auch wenn für die männlichen masseure klar ist vor mir liegt nur "fleisch", dürft ihr nicht vergessen, das die meisten frauen einfach schon übergriffe erlebt haben, jetzt muss mann sich nur die massagesituation vorstellen, die kann schon beunruhigend sein, weil frau liegt ja doch relativ wehrlos da.

    also würde ich an laris stelle es nicht persönlich nehmen, sondern einfach meine arbeit tun, weil wenn frau merkt hier läuft nix verkehrt, geht sie gerne auch zum masseur.

  9. #9
    Rudolf Avatar von RWH
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    ich fürchte nein. ich vermute 80% deiner patienten sind frauen, weil frauen generell aufgeschlossener sind was alternative therapien anbelangt.
    Hm, ja, das hast Du wohl recht. Schade, ich dachte schon, ich könnt mir was einbilden...

    Ich achte bei meinen weiblichen Patienten darauf, dass z.B. immer nur die Kleidungsstücke abgelegt werden müssen, da für die jeweilige Behandlung unbedingt weg sein müssen - es sei denn, die Patienten entscheidet selbst, dass sie z.B. ohne BH bequemer liegt.

  10. #10
    Hola.

    Ich denke je "normaler" und unverkranpfter man damit umgeht je "sicherer" fühlt sich die Pat. Wenn der Mann schon unsicher ist wie er sich verhalten soll wird es die Pat. auch sein.

    Gruessle

    Oliver
    Geändert von okossmann (06.03.09 um 12:05 Uhr)
    Heute ist morgen schon gestern

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