Hi alle,

zufällig bin ich eben erst über das schon geschlossene Thema "Neue Bezeichnung für HPP" gestolpert und mich würde interessieren, wie ihr generell mit dem nicht endenwollenden (bzw. immer als Damolesschwert über uns schwebenden) Hick Hack um unsere Berufsbezeichnung umgeht.
In meinen Augen hat ja die Berufsbezeichnung, die ich verwende auch etwas mit meinem Selbstverständnis zu tun und da sind wir wirklich in einer misslichen Lage, da an der unseren ständig herumgeschraubt wird.

So wie ich es sehe, ist wohl eine Option, sich auf Dauer von der Berufsbezeichnung etwas freizumachen, das bedeutet für mich, dass ich den HPP als die gesetzliche Grundlage meiner Arbeit ansehe, aber mich nicht von den seltsamen Bestrebungen, und zu "beschränken" verrückt machen lassen will.

Da wir den Begriff "Therapeut" oder "Therape" ja verwenden dürfen, tendiere ich dazu, die jeweilige Spezialisierung in den Vordergrund zu stellen, z.B. Gestalttherapeutin oder Entspannungstherapeutin etc.

Da niemand weiss, wie lange die Krankenkassen auch die Therapien bei den psychologischen Psychotherapeuten bezahlen, fürchte ich ohnehin, dass (sollte sich das einmal ändern) der Kampf um die Fleischtöpfe richtig losgeht.
Denn wenn ALLE Therapeuten (so wie z.B. in den USA oder England) um Kunden "werben" müssen, haben wir den Kassentherapeuten einiges voraus, weil wir uns immer schon mit Marketing, Positionierung auf dem Markt etc befassen mussten. Bin gespannt, was dann auf uns zukommen könnte...

Was meint ihr? Sollten wir uns weiterhin so auf die Berufsbezeichnung fokusieren? Welche Optionen gibt es?


Interessiert und allen einen schönen Sonntag wünschend,
Carolina