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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Praktikum für HP für Psychotherapie



Kerry
08.10.06, 22:32
Hallo,

ich bin neu hier. Ich mache z. Zt. eine Ausbildung zur HP für Psychotherapie.

Hat irgendjemand eine Idee wie man an eine Praktikumsstelle rankommt während man noch in der Ausbildung ist?

PLZ 57...

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Kerry

trewer
22.10.06, 22:58
Hallo Kerry,

sorry, aber ich sehe Dein Problem nicht......

was ist daran so schwer, seine Arbeitskraft für einen bestimmten Zeitraum kostenlos jemandem anzubieten ????

Telefonbuch.... oder sonstige Dir bekannte Therapeuten einfach fragen.

LG, Anja

Kerry
23.10.06, 12:08
Hallo Anja,

danke für Deine Antwort ("was ist daran so schwer" klingt "nett") gleich auf meinen ersten Beitrag hier im Forum. Da fühlt man sich doch gleich willkommen.

Auf die Idee "Telefonbuch" bin ich bereits selbst gekommen ohne größeren Erfolg. Kliniken, Altenheime u. s. w., leider ohne Erfolg.

Vielleicht kann ja jemand anderes meine Frage besser nachvollziehen.

Viele Grüße
Kerry

Jochen
23.10.06, 12:36
Am besten ist es wenn du dir ein paar HP´s aus dem Telefonbuch suchst und dort mal nachfrägst. Beim HP der Psychotherapie ist es etwas schwieriger einen Praktikumsplatz zu bekommen als beim HP. In Kliniken oder Altenheimen wird das eher nicht gern gesehen. Eventuell kannst du auch mal bei deiner Schule nachfragen ob dort jemand etwas weiß.

trewer
23.10.06, 19:27
Hallo liebe Kerry,

bitte entschuldige meine unglückliche Wortwahl, ich wollte Dir nicht auf die Füße treten. Es war nicht böse gemeint.

Gemeint war damit nur:
schauen, wer wo niedergelassen ist - und dann - wer wagt gewinnt: sich als Praktikant anbieten.
Muß ja nicht gleich eine bindende Geschichte von vielen Wochen werden, sondern erst mal vielleicht 3 oder 4 Wochen. Für beide Seiten zum Schnuppern.
Schlimmer als ein >"Tut mir leid, ich brauche keinen Praktikanten"< kann es ja nicht werden.

Kleiner Tipp nebenbei:
frage lieber bei "jemandem", der etwas weiter weg ist.
Denn der potentielle "Praktikumsgeber" könnte in Dir auch seine zukünftige Konkurenz sehen. Vielleicht möchte der "Praktikumsgeber" ja nicht seinen zukünftigen Konkurenten in seine Karten schauen lassen.

Liebe Grüße, Anja

kapinnow
23.08.07, 21:53
war, ggf. zu einer psychatrischen Ambulanz an einem Krankenhaus zu gehen. Bei Psychotherapie ist ein Praktikum problematisch, da die Beziehung zwischen Patient und Theapeut sehr wichtig ist.
Grundsätzlich ist ein Praktikum aber sehr empfehlenswert, denn es ist eine ganz andere Sache, Schizophrenie oder Delir aus einem Buch zu lernen, oder direkt mit derartig Erkrankten konfrontiert zu sein.

Liebe Grüße
Kai

Silvana
09.11.07, 12:33
Auch wenn das hier schon ein sehr alter beitrag ist - ich habe wirklich etliche HP's und andere Praxen angeschrieben, angerufen usw - ich habe KEINEN Praktikumsplatz gefunden... einen hätte ich haben können - in einer HP-Praxis, aber leider nicht zu dem Zeitpunkt, wo ich es gebraucht hätte... aber so kann ich zumindest sagen, von ca 30 die ich kontaktiert habe, hat genau eine Praxis ja gesagt - und was ich persönlich viel unschöner finde... kein der Praxen, die ich angeschrieben habe, hat es für nötig gehalten, wenigstens abzusagen - es wurde einfach nicht reagiert - finde ich schon nicht so ein klasse Zeugnis für die HP's muss ich zugeben, leider...

LG
Silvana

Hildegard
09.11.07, 13:03
Ja Silvana, das ist wirklich nicht besonders höflich von den Praxen, aber die Erfahrung ist leider gar nicht so selten. Ich denke dass es bei HP-Praxen und bei HPP-Praxen folgende Gründe gibt, warum diese keine (oder nur selten) Praktikumsplätze vergeben:

In dem Moment, wo ich eine eigene Praxis eröffne und Geld investiere in Miete etc. ist der Druck da, auch in gewisser Weise Patienten/Klienten zu gewinnen und an die Praxis zu binden. Das ist völlig legitim. Unbewußt wird jeder HP-Anwärter als potentieller "Konkurrent" erlebt, so könnte ich mir eine gewisse Abwehrhaltung erklären.
IN HPP-Praxen steht der von Kai genannte Grund im Vordergrund. Wenn ich den Verlauf von Therapien beobachte, so muss ich klar sagen, die Themen sind intim und die Klienten brauchen schon mal eine Menge Mut, die einem anderen Menschen anzuvertrauen. Sitzt ein zweiter, am therapeutischen Prozess unbeteiligter dabei, wird es ungleich schwerer für den Klienten sich anzuvertrauen. Der 1. Grund trifft natürlich auch auf HPP-Praxen zu.


Ich denke das dies z.T. unbewußt abläuft, ist aber keinesfalls eine Rechtfertigung dafür, sich bei dem Bewerber nicht zu melden...

LG

Hildegard

Silvana
09.11.07, 14:15
IN HPP-Praxen steht der von Kai genannte Grund im Vordergrund. Wenn ich den Verlauf von Therapien beobachte, so muss ich klar sagen, die Themen sind intim und die Klienten brauchen schon mal eine Menge Mut, die einem anderen Menschen anzuvertrauen. Sitzt ein zweiter, am therapeutischen Prozess unbeteiligter dabei, wird es ungleich schwerer für den Klienten sich anzuvertrauen. Der 1. Grund trifft natürlich auch auf HPP-Praxen zu.
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LG

Hildegard

Das sehe ich genauso und deswegen habe ich z. B. HPP-Praxen garnicht erst mit einbezogen - einfach weil es ja auch völlig verständlich ist, dass man da nicht einfach so mitmachen kann...