Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heilpraktikverbände
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr in einem Heilpraktikerverband seid und wenn, in welchem? Hat man durch eine Mitgliedschaft Vorteile?Ich habe schon die Suchfunktion genutzt, aber nichts gefunden. Wäre nett, wenn ihr mir Tipps geben könntet.
Liebe Grüße
Raissa
Hallo Raissa,
ich persönlich bin bisher noch keinem Verband beigetreten. Vorteile hat man schon, man kriegt regelmäßige Infos und bei Verbandsinternen Seminaren glaub ich auch Rabatte. Aber das ist sicher von Verband zu Verband auch unterschiedlich.
Mir ist nur aufgefallen, daß es Heilpraktikerverbände wie Sand am Meer gibt. Okay nicht ganz so viele aber doch reichlich und das sie z.T. mit recht unterschiedlichen Zielen an die Sache herangehen.
Das ist auch der Grund warum ich mir bis jetzt nicht schlüssig bin, welchem Verband ich mich anschließen möchte.
Es gibt genau 6 Heilpraktikerverbände. Mehr Informationen dazu hier: http://www.ddh-online.de
Ich bin Mitglied bei den Freien Heilpraktikern (http://www.freieheilpraktiker.de). Das ist für mich der Verband mit den besten Leistungen. Das sollte aber jeder für sich entscheiden. Vor allem HPA´s sollten prüfen ob der Verband Anwärter aufnimmt und wie sie unterstützt werden.
Ich werde noch eine Umfrage dazu erstellen.
Ich hatte auch schon einmal damit geliebäugelt, einem HP-Verband beizutreten. Auch für mich kämen die Freien Heilpraktiker in Betracht, da dies u.a. mit Vorteilen bei den Seminarpreisen, aber auch mit der Möglichkeit der Teilnahme an Arbeitskreisen verbunden ist. Zudem gibt es eine Verbandszeitschrift, die mich allerdings nicht wirklich vom Hocker gerissen hat.
Have a nice day!
Hängen die Verbände nicht teilweise auch dirket mit Schulen zusammen?
ich denke jetzt an paracelsus, die damit werben, von irgendeinem Verband empfohlen zu werden, aber auf der hp ist wiederum nur werbung für paracelsus, die e-mail adressen sind die selben und so sachen. ich weiß nicht mehr welcher verband, aber ich schau mal nach
so, gefunden!!!
"Die Paracelsus-Schulen sind offizielle Ausbildungsstätte des
Verbandes Freier Heilpraktiker und Naturärzte e.V."
VFHN
und so wie der jetzt, steht der oben nicht dabei
übrigens, eure Uhr geht falsch. es ist 20Uhr, ansonsten läuft mein Tag falsch ab und ich merk nix davon :o
Hallo!!!!
Ich bin direkt mit Beginn der Ausbildung in einen Verband gegangen. Dieses wurde mir damals von der Schule empfohlen und so bin ich da rein.
Klar, man hat Vorteile, unter anderem, dass man städig mit Infos versorgt wird, dass man Rabatte auf die Seminare bekommt und auch die Zeitschrift. Mehr Vorteile konnte ich allerdings nicht feststellen. Die Fragen, die ich an den Verband gestellt habe, wurden leider nicht zu meiner Zufriedenheit beantwortet und mir wurde in meiner Ausbildung auch keine große Hilfestellung gewährleistet.
Übrigens haut mich die Zeitschrift von den freien Heilpraktikern auch nicht vom Hocker. Ich finde sie optisch wenig ansprechend und auch unübersichtlich. Was mich am meisten stört: die Beitrage werden manchmal in Folge geschrieben und da liest man sich gerade so richtig ein und dann heißt es: Fortsetzung im nächsten Heft.... Und im nächsten Heft fangen die Berichte wieder mittendrin an. Das finde ich sehr unpraktisch.
Die DHZ-Zeitung finde ich dagegen super. Sehr gut aufgeteilt, immer ein Schwerpunktthema, optisch toll und alles Berichte sind interessant geschrieben.
Die meisten von Euch haben hier geschrieben, dass sie bei den freien Heilpraktikern sind. Könntet Ihr mir genau die Vorteile mitteilen, die ihr gegenüber den anderen Verbänden seht? Immerhin sind die freien Heilpraktiker fast doppelt so teuer wie die anderen! Eine Zeitschrift gibt es fast überall. Die Seminare sind schon sehr gut bei den freien Heilpraktikern, aber alle Seminare, die im Heft angeboten werden, finden auch nicht immer statt......
Was ich ein wenig bei denen bemängel ist, dass sie sehr bürokratisch sind und kein bißchen von ihrer Norm abweichen...... So ist es und so bleibt es.
Dagegen habe ich bei einem anderen Verband schon ein ziemliches Entgegenkommen gesehen. Also derzeit kann ich nicht sagen, was den einen Verband vom anderen so großartig unterscheidet und warum die freien Heilpraktiker die mit den besten Leistungen sein sollen. Aber ganz klar sehe ich, dass sie einen ziemlich hohen Beitrag haben.
Liebe Grüße
Tatjana
Hi:) ,
ich bin als HPP im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Ich finde den Verband nicht schlecht, ich habe direkt nach Verbandseintritt (ein Monat nach Praxiseröffnung)die Möglichkeit genutzt im Fragen und Antwortforum eine juristische Info zu bekommen, die wichtig für mich war, Antwort kam prompt, genauso der Verbandstempel, der Mitgliedsausweis und zwei Hefte der Verbandszeitschrift. Mir gefiel die Zeitschrift sehr gut, viele verschiedene Themen rund um die Psychotherapie. Ich finde sehr gelungen. Therapeutendatenbank gefällt mir und auch die Möglichkeit der Arbeitskreise auf lokaler Ebene reizen mich, allerdings lebe ich in einem "blinden Fleck" und müsste wohl selber aktiv werden und einen solchen Arbeitskreis mitinitieren, wäre spannend sich mit Kollegen zu treffen.
Fortbildungen/Zertifizierungen jede Menge, da der Verband den Paracelsusschulen angeschlossen ist, dafür gibts als Verbandsmitglied auch Rabatt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach.
Hallo Hildegard,
bin im selben Verband wie du nur für HP. Ich bin sehr zufrieden. Alleine die Rechtsauskünfte vor meiner Praxiseröffnung waren Gold wert. Zügig, kompetent und ohne Kosten. Beim Anwalt hätt ich dafür ein paar scheinchen hinlegen können. Und der Jahresbeitrag in höhe von 60 (!!) € kann bei Kursen noch abgezogen werden. Und das Kursangebot ist sehr umfassend.
Ich habe vorher bei vielen Verbänden reingeguckt.
Abgesehen davon, daß einige die Beiträge noch nicht mal veröffentlichen, musst erst anfragen, finde ich diverse Beiträge sehr hoch.
Alles in allem: Preis-Leistungsverhältnis bei meinem Verband sehr gut.
Hallo, also zum Thema "Verbände" möchte ich mich nicht allzu konkret auslassen. Nur soviel, leider findet immer mehr der Versuch ein gegenseitiges Überbieten im scheinbaren Bessersein als andere statt. Da werden bzw. wurden immense Prozesse wegen der Bedeutung von Buchstaben im Vereinskürzel geführt - ich denke nur an den gigantischen Prozess BDH ./. DHU (nicht zu verwechseln mit der DHU in Karlrsuhe) und und und. Wertvolle Zeit, Kraft und vor allem die Finanzen gingen für regelrechte Kindereien verloren. Und mal ganz ehrlich, was hat unsere Verbandslandschaft beim Gesetzgeber tatsächlich verhindern können? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als Anwärter in den Verbänden wirklich gut aufgehoben ist, gute Unterstützung erhält. Das will ich auch anerkennen. Als praktizierender HP stehe ich allerdings bei echten Problemen ziemlich verlassen da. Und wo hilft mir der Verband, wenn der Gesetzgeber mir immer mehr an therapeutischen Maßnahmen wegnimmt oder verbietet (z. B. Rauwolfia, Kawa-Kawa, Aristolochia etc. etc. - neuerdings auch die Lokalanästhetika)?
Lg. Hajo
Ich habe vor einem Heilpraktikerverband beizutreten. Bin noch dabei die Satzungen durchzulesen. Bis jetzt finde ich für mich persönlich den " Heilpraktikerverband Rheinland e.v." am besten. Dort werden ,wie wahrscheinlich in allen Verbänden, kostenlose Fortbildungen angeboten, und die sitzen in Frechen. Also in meiner Nähe.
Lieben Gruß
hier gibt es eine Gemeinschaftsinitiative der sechs grössten Verbände. Mit EINEM Wort zu sprechen ist besser als mit sechsen:
http://www.ddh-online.de/
LG kemue
"Mit EINEM Wort zu sprechen ist besser als mit sechsen":
Es wäre schön doch es ist leider nur THEORIE.
Es gab Zeiten, in denen sich die Senioren der DDH verdient gemacht haben, aber jetzt ist es höchste Zeit, jungen, frischen und hochmotivierten Kollegen Platz zu machen.
Liebe Grüße
Raethi
Hola, es gibt übrigens mehr als die 6 die auf der Page sind.
Diese 6 sind aber unter dem Dachverband zusammen gefasst.
Das Seniorenproblem ist tätsächlich eines. Im fall der Lokalanästhetika haben die Jungs dann leider auch kläglich versagt. Nun muss man sich mit "Off-Label-use" und so einem Zeug rumschlagen.
Das Probelm ist, dass wir einfach keine Lobby haben und solange nach oben (Politik) nicht mit einer Stimme gesprochen wird, wird das auch so bleiben.
Grundsätzlich bin ich schon dafür in einen Verband einzutreten, da eben die Lobbyarbeit stark von der Anzahl der Mitglieder die dahinter stehen, abhängt.
Gruessle
Oliver
Blue Spirit
25.10.07, 13:19
Ich bin HPA und beim BDHN als Anwärterin zum halben Preis
wenn man sich anwerben läßt, gibt es für den Werber 25,-- Euro man kann an Tagesseminaren in München und Nürnberg als Mitglied umsonst teilnehmen und die Zeitschrift ist sehr informativ.
Ich bin im Verband freier Heilpraktiker eV 2002, das ist der der den Paracelsus Schulen angeschlossen ist. Der steht aber nicht in der Umfrage, oder?
Liebe Grüße
Monika
Jeder Verband hat seine Vorteile uund natürlich Nachteile. Da was mich stört an den Verbänden (Mehrzahl), dass wir wiedereinmal mehr als einen haben. Ich vergleiche uns HP´s ähnlich wie mit den Ärzte. Unsere Ärzte haben einen Dachverband, der sich einsetzt und ziemlich viel damit erreicht und auch bewegt. Unsere HP-Verbände (6 an der Stück) wurschtelt wiedermal jeder selber rum und jeder gibt seinen eigenen Senf ab (meisten). Um das optimum zu erreichen bräuchten wir einen Verband mit fähigen Leuten die sich für die Lobby der Hp,s einsetzt. Siehe Sendung TV (viel blabla und nichts kam raus).
Ich weiß, meine Meinung ist diskussionswürdig, aber so denke ich nun mal!:019:
Schokokatzi
03.11.07, 21:32
hier gibt es eine Gemeinschaftsinitiative der sechs grössten Verbände. Mit EINEM Wort zu sprechen ist besser als mit sechsen:
http://www.ddh-online.de/
LG kemue
ehrlich gesagt: mir ist niocht klar, was daran besser ist als in einem einzelnen verband zu sein? oder verstehe ich da was falsch????
ist man dann trotzdem in dem jewieligen verband und ist das nur der verband der verbände oder ist das quasi wie ein verband????
find auf jeden fall schon allein die infos auf der Iseite ziemlich...dürftig!!!!
Waldgaenger
18.12.07, 14:11
@Schokokatzi
wenn ich das richtig verstehe, kannst Du nich im DDH Mitglied werden (und damit quasi allen sechs Verbänden angehören). Der DDH ist ein Dachverband, durch den die einzelnen Verbände versuchen, ihre Politik zu koodinieren.
M. Wittstadt
18.12.07, 14:45
Es gab mit der "Deutschen Heilpraktikerschaft" mal einen einzigen Dachverband nach dem 2. Weltkrieg.
Der scheint nicht ausgereicht zu haben, sonst hätten sich nicht fünf neue gegründet.
Ist bei den Physios übrigens genauso und bei Logopäden, Ergotherapeuten, Hebammen usw. wohl auch nicht anders.
Dass bei den Ärzten ein oder zwei große Verbände sprechen (dürfen) liegt an deren gesetzlicher Verankerung. Ohne diese Verankerung sähe es bei den Medizinern ähnlich aus wie in den anderen Heilberufen.
Und der Jahresbeitrag in höhe von 60 (!!) €
Hmm im Beitrittsformular steht was von 17 Euro - ich denke monatlich - also das wären wesentlich mehr als 60 Euro im Jahr... oder hab ich was falsch verstanden?!
LG
Silvana
Hallo Silvana,
es sind 60 / Jahr
https://ssl.webpack.de/heilpraktikerverband.de/members/new_member.php
ich weiß nicht ob der Link richtig angezeigt wird.
Geh mal auf die Seite: Mitglied werden, da siehst Du es
Liebe Grüße
Sybille
Aaah da haben wir das Problem - es gibt 2 Verbände freie Heilpraktiker - einmal der wo Jochen drin ist einmal der wo du drin bist - und der von Jochen kostet mehr... nun ist die Verwirrung aufgeklärt, danke ;)
frohe Weihnachten
Silvana
So isses!
Dir auch frohe Weihnachten.
Auf zum Endspurt:D
Liebe Grüße
Sybille
Ich stimme Markus zu, jeder muss sich und seine Interessen in seinem Verband wieder finden. Darum ist es auch nicht schlecht dass es so viele unterschiedliche Verbände gibt.
:D Ein frohes Fest
Reiner
marie-claire
03.01.08, 20:43
salut zusammen,
also ich interessiere mich für den deutschen naturheilbund kostet 42.- euro pro jahr!! und man erhält die zeitschrift der Naturarzt kostenlos. kennt den jemand von euch?
lg marie-claire
M. Wittstadt
03.01.08, 20:55
Hallo Marie,
ich schau mir den Verein diesen Monat bei seiner Jahreshauptversammlung an und entscheide dann, ob ich eintrete.
Icxh erstatte dann Bericht.
marie-claire
03.01.08, 21:40
hi wittstadt,
bin gepsannt auf deinen bericht. die zeitschrift-Der Naturarzt habe ich mir schon öfters aus der bücherei geliehen. finde ich sehr gut.
lg
marie-claire
Silke Uhlendahl
03.01.08, 21:55
salut zusammen,
also ich interessiere mich für den deutschen naturheilbund kostet 42.- euro pro jahr!! und man erhält die zeitschrift der Naturarzt kostenlos. kennt den jemand von euch?
lg marie-claire
Hallo Marie-Claire,
ich bin dort auch Mitglied, da es genauso teuer ist, wie der Bezug der Zeitung der Naturarzt über den Verlag, Jedoch ist das kein ausgewiesener Heilpraktikerverband mit berufspolitischem Hintergrund, wie die großen HP Verbände. Allerdings gibt es regelmäßig kostengünstige Vorträge zu verschiedenen Themen bei den jeweiligen Ortsverbänden und allein schon wegen der Zeitung ist es eine gute Sache.
LG Silke
Hola,
bin zwar nicht Mitglied, aber ich werde wohl zusätzlich in den BDH eintreten. Macht mir den fortschrittlichsten Eindruck und setzt darauf einen standatisierte Ausbildung durchzusetzten.
Gruesle
Oliver
Maria Bürschel
05.01.08, 00:00
Das scheint mir eine sehr vernünftige Entscheidung zu sein. Ich selbst bin zwar in keinem Verband, beobachte aber seit geraumer Zeit das Verbandsgeschehen sehr genau. Ich bin deshalb in keinem Verband, weil ich nicht Gefahr laufen möchte befangen zu sein, da ich häufig als Meckerliese auftrete. Meine Beobachtungen im momentanen Verbandsgeschehen: Ich wundere mich immer wieder über die Mitglieder der einzelnen Verbände, die so alles mit sich geschehen lassen. Da gibt es Präsidenten, die praktisch ihr Amt auf Lebenszeit besitzen und entsprechend auch reagieren (hochherrschaftlich, "nur kein Fortschritt", "Wir HP haben Qualität und Fortbildung nicht nötig..." u.s.w.)(Freie HP). Dann gibt es Präsidenten, die ihr Fähnchen nach dem Winde drehen um ja nicht unbeliebt oder gar abgewählt zu werden (Union). An der Stelle muss gesagt werden, dass da glücklicherweise einige Landesverbände nicht mitspielen (Baden-Würtemberg). Ein großer bayrischer Landesverband dagegen, eigentlich sehr rührig, hat aber auch noch nicht erkannt, was auf die HP zukommt (Gesetzgeber, Praxisbegehungen u.s.w). Und dann gibt es auch noch einen "bewahrenden" Verbandspräsidenten, der, weil er die Gelder aus dem 3. Reich verwalten darf, sich als alleiniger, unfehlbarer Herrscher aller HP´s ansieht und meint, dass alle nach seiner Pfeife zu tanzen hätten...(FDH).
Uneinigkeit wo man hinschaut. Und Einigkeit täte dringend Not! Und da hat man nun auch noch den in meinen Augen einzigen fortschrittlichen und innovativen Verband aus der DDH (loser Interessenverband der einzelnen Verbände, alleiniger Zweck: Durchführung von Karlsruhe und Essen) ausgeschlossen.
Ich kann allen Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen, kritisch die Leistungen und die Ziele der einzelnen Verbände zu hinterfragen, um herauszufinden, welcher Verband letztendlich unser aller Ziel - den Fortbestand unseres Berufes zu sichern - gewährleistet. Für mich ist dies zur Zeit nur der BDH, der sich inzwischen schon sehr verdient gemacht hat durch seine Qualitätssicherungsmaßnahmen, seine vorbildliche Fortbildungsstruktur und Vorstandsmitglieder, die nicht nur Präsidenten oder Stellvertreter sind sondern auch alle noch gut gehende Praxen selbst führen"!
Fortschritt ist, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen, umzusetzen und das beste für die Zukunft daraus zu machen!
Maria Bürschel
05.01.08, 00:03
Der Administrator schrieb mir, ich solle mich kurz vorstellen.
Ich bin seit 30 Jahren in der Naturheilscene tätig und beobachte seit geraumer Zeit die Verbandslandschaft. Durch sehr viele Teilnahmen an Fortbildungen, Messen uns sonstigen Veranstaltungen der Verbände habe ich - wie ich glaube - einen guten Überblick über unsere Berufslandschaft erhalten. Da ich den Computer erst relativ spät entdeckt habe, werde ich in Zukunft diese Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Freuden nutzen.
Gute Nacht
Gute Nacht auch für die, die glauben, alles bliebe wie es war...
Methusaline
05.01.08, 00:07
Probieres doch mal bei Kontrollzentum - Profil ändern - ganz unten.
Gruß Bärbel
Methusaline
05.01.08, 00:14
Na hat doch geklappt!
Maria Bürschel
05.01.08, 00:20
Danke Methusaline, ich hab´s gemerkt, bin halt noch ein Neuling, zumindest bei diesem Teufelskram.
M. Wittstadt
05.01.08, 08:23
Hallo Maria,
in meinem relativ kurzen Leben habe ich schon fest gestellen müssen, dass man Dinge nur von innen ändern kann. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, der etwas für den Beruf tun möchte, dass er versucht dies IN einem Verband zu tun.
Denn schlechter als in einem schlecht geleiteten Verband seinen Beruf zu vertreten ist es, dies allein zu tun. In unserer Gesellschaft findet eine Person überregional so gut wie nie Gehör.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr unglücklich über die Uneinigkeit unserer Berufsverbände und hänge dies zum Teil auch an den leitenden Persönlichkeiten der Verbände auf. Ich werde dagegen auch so schnell es mir möglich ist etwas tun; aber von innen.
Maria Bürschel
06.01.08, 16:01
Hallo M. Wittstadt,
ich glaube du hast Recht und ich bin wirklich am überlegen, ob ich einem Verband (und das kann für mich dann nur der BDH (nicht BDHN!)) sein. Mal sehen, wie die Konditionen sind, ich habe gehört, dass die Jahresgebühr relativ niedrig sein soll. Ich werde mich mal übernächste Woche nach Bad Dürkheim begeben und schauen, ob der BDH da wieder vertreten ist.
Hallo Du Paragraphen-Junkie:D
Ich hätt was für Dich:
Wir sind schon über 1400 Mitglieder. Da könnten wir ja langsam an einen eigenen Verband denken ( VLH = Verand der lustigen HP's):D
Welche Vorraussetzungen müssen wir erfüllen?
Spaßige Grüße mit 2 % Ernsthaftigkeit
Sybille:D
So, Markus ist wieder beschäftigt. Vor Schreck sind ihm die Gurken abgefallen:D
:D...................ich auch sehen will:D
Kanntet Ihr die schon?
www.lachesis.de
Nun, kann sich ja jeder sein eigenes Urteil bilden:)
Grüssle Mukki
Silke Uhlendahl
26.01.08, 21:03
Hallo Du Paragraphen-Junkie:D
Ich hätt was für Dich:
Wir sind schon über 1400 Mitglieder. Da könnten wir ja langsam an einen eigenen Verband denken ( VLH = Verand der lustigen HP's):D
Welche Vorraussetzungen müssen wir erfüllen?
Spaßige Grüße mit 2 % Ernsthaftigkeit
Sybille:D
Ich finde den Gedanken sooo abwägig nicht und muss sagen den hatte ich auch schon wir sind hier sooo viele und scheinbar die meisten ohne Verband- also liegt es doch relativ nah oder bin ich nu mal wieder zu naiv wegen Umsetzung etc?????
Ich finde den Gedanken sooo abwägig nicht und muss sagen den hatte ich auch schon wir sind hier sooo viele und scheinbar die meisten ohne Verband- also liegt es doch relativ nah oder bin ich nu mal wieder zu naiv wegen Umsetzung etc?????
So abwegig find ich das auch nicht.
Grüssle Mukki
Hola.
Fie Frage ist, was erwartet ihr von eurem Verband. Was soll er machen ?
Rahmenverträge Versicherung ? 1 Anruf
Rechtsberatung ? bei 1000 Mitgliedern a 30 eu Jahresbeitrag kann man schon ein paar Anfragen machen.
Schwierig wird es, wenn man in die Politik gehen möchte.
Also, was wollt ihr ?
Gruessle
Oliver
M. Wittstadt
27.01.08, 10:01
Wäre es nicht besser in die bestehenden Verbände zu gehen und zu versuchen dort in die Entscheidungsträger-Positionen vorzustoßen, um die Politik und Ausrichtung zu verändern?
Ich denke nicht, dass wir noch einen Verband brauchen.
Maerchenhexe
02.04.08, 16:17
So. Jetzt habe ich eine Statistik gefälscht. Nachträglich. :D
Ich bin nämlich gerade dem VfH beigetreten. Kenne den zwar schon etliche Jährchen, hielt aber bislang nichts davon in irgendwelche Verbände oder Vereine einzutreten. IHR seid schuld! :D
Ist ja leicht, das Statistik fälschen. :p :eek: :D
Als Verband seid Ihr aber wieder sehr abhängig von den Vorschriften, die es für Verbände und Vereine gibt.
Außerdem wird das dann auch wieder teuer.
Was haltet Ihr denn von einer Arbeitsgruppe, die ähnliche Vorteile wie ein Verband bringt, aber völlig verbandsunabhängig und ohne die Auflagen agieren kann? Das wird zudem auch wesentlich günstiger für die Mitglieder.
(Das mit den 30.- Euro kannst Du dann nämlich schon mal knicken. Denk nur mal an Steuerberater und die ganzen Posten, die Du für eine Verbandsgründung und Aufrechterhaltung brauchst.)
Ihr könntet so auch Verbände bei ihrer politischen Arbeit unterstützen, wenn es um Bekanntmachungen, Petitionen etc. geht. Aber Ihr müßt nicht und könnt Euch immer die jeweiligen Verbände je nach Interessenschwerpunkt zu einem Thema aussuchen.
So hat man viel mehr die Möglichkeit die eigenen wirklichen Interessen und Meinungen der Mitglieder zu vertreten. Weil hier alle gemeinsam entscheiden können und nicht nur 3-4 Leute aus dem Vorstand.
Wir haben ja so etwas im THP-Bereich gegründet und konnten schon einiges für unseren "Berufsstand" erreichen. Schaut doch mal auf unserer Seite, da findet Ihr einige Infos dazu: www.ag-thp.de
Ich persönlich habe diese Ag vor ein paar Jahren mit meiner Freundin und Kollegin gegründet, bin aber selber Mitglied in einem THP-Verband sowie in einem HP-Verband, weil ich Verbände nach wie vor für nötig und sinnvoll halte (solange sie auch wirklich unsere Interessen vertreten).
Der Unterschied liegt darin, dass die Verbände uns bei Behörden und in der Politik vertreten.
Aber auch da kann man dann wunderbar zusammenarbeiten.
Zu viele Verbände treten sich nur gegenseitig auf die Füße und dann kommen diese Bilder in die Öffentlichkeit, dass sich die HPs uneinig sind und wer sollte uns dann ernst nehmen?
Ich finde es besser, wenn 1-2 Große, die sich sehr gut auskennen in der Politik und mit Behörden und Gesetzen im Bezug Gesundheitswesen - HP etc., UNSERE Interessen vertreten.
Das Problem ist meistens die Kommunikation.
Mal ehrlich wie viele regen sich auf, aber informieren die Verbände darüber nciht?
Wenn jeder, der etwas zu beanstanden hat, sich an seinen Berufsverband wendet, dann würde vieles ganz anders aussehen.
So eine Gemeinschaft in Form einer Arbeitsgruppe oder wie Ihr es dann auch immer nennen wollt wäre dahingehend auch sinnvoll, weil Ihr gemeinsam auf so einer Plattform wie hier argumentieren und besprechen könnt und Ihr dann ein konkretes und ausgefeiltes Anliegen an die Verbände geben könnt, worauf sie ganz bestimmt reagieren werden.
Denn dann stehen nicht nur 5-10 kleine HPs dahinter sondern MASSEN, die man nicht ignorieren kann!
Die Erfahrungen machen wir und das ist gut und das bringt uns weiter!
Die HPs sind zufrieden mit ihren Kooperations-Verbänden und der Verband ist zufrieden, weil es gut läuft.
Nur mal so eine Idee...
LG, Luna
Ihr dürft die anstehenden Steuererklärungen etc. nicht vergessen.
Also müßt Ihr den Steuerberater bezahlen.
Ihr braucht einen Anwalt, ohne geht das gar nicht. Und der wird auch zwischendurch gebraucht, wenn rechtliche Fragen von Mitgliedern kommen oder zur Interessenvertretung bei unberechtigten Rechtsverfolgungen.
Der will auch bezahlt werden.
Ihr wollt sicher auch Fortbildungen organisieren, das kostet auch erst mal.
Werbung - kostet.
Verbandszeitschrift - kostet.
Porto (da kommt einiges zusammen) - kostet.
Angestellte für Büro etc. - die wollen auch ihr Geld haben, denn das ist ein Haufen Arbeit, den niemand kostenlos machen sollte.
Räumlichkeiten, Gerätschaften, Büromaterialien... - das kostet!
Der Verband muß zuerst eingetragen werden und zwar mit Namen und Verbandszeichen - das kostet a lot!
Ich mutmaße mal, dass Ihr niemals mit 20.- oder 30.- Euro im Jahr auskommt!
Die Verbände verdienen nicht an den Beiträgen, glaubt mir!
20-30.- Euro das geht als Aufwandsentschädigung mit einer Ag aber niemals mit einem Verband.
Wenn Ihr Euch wirklich überlegt einen Verband zu gründen, dann geht wenigstens mal zu den Verbandssitzungen und schaut, was alles gemacht werden muß und wofür man so viel Geld braucht.
Wer in einem Verband ist kann ja sowieso mal anfragen, wofür so hohe Beiträge benötigt werden.
Die Frage ist doch: was wollt Ihr mit einem Verband erreichen, was Ihr mit einer Ag nicht erreichen könnt?
Glaubt mir, wir haben uns zwischendurch lange einen Kopf gemacht, ob wir nicht doch ein Verband werden wollen.
Die Antwort nach allen Für und Wider war ganz klar: NEIN!
Sorry, ich will Euch das nicht einfach mies machen, ich will Euch nur aufzeigen, dass eine Menge dran hängt, auch an Kosten.
Ich bin selbst zusätzlich zur Ag im Vorstand eines THP-Landesverbandes und kenne mich da ein wenig aus. Übrigens bekomme ich da keinen Cent für, ich zahle sogar brav meinen Mitgliedsbeitrag wie jeder andere auch. Falls Ihr meint, das Geld ginge in die Vorstände... ;-).
Wenn Ihr trotz Abwägen aller Pro und Contra immer noch einen Verband gründen wollt, dann wünsche ich Euch dafür alles Glück und Gelingen der Welt! :-)
Uff! :-)
Das Ding ist ja nur, wollt Ihr es richtig machen und einen HP-Verband auf die Beine stellen, der dann auch was bewirken soll oder wollt Ihr das so larifari machen? Sorry für die Ausdrucksweise, aber ein Anwalt im Ruhestand etc...
Man braucht doch jemand, der sich aktuell auskennt und den Verband und die Mitglieder vor einem Gericht vertreten kann.
Ich meine, Ihr wollt doch dann auch was in der Öffentlichkeit repräsentieren, oder? Wer sollte Euch sonst anhören und ernst nehmen wollen? Ist doch alles schon schwer genug für uns im Gesundheitswesen.
Also wenn Verband dann würde ich es auch gleich richtig machen und schauen, wie weit man kommt.
Sicher kann man hier und da sparen.
Aber ein Berufsverband ist eben noch wieder etwas anderes als ein Verein. Man will doch ganz andere Dinge erreichen.
Und wie gesagt, ich finde, es gibt genug Verbände. Man sollte lieber zusammenarbeiten. Nach dem Motto "Gemeinsam erreichen wir mehr!".
Und so eine Arbeitsgruppe kann viel erreichen und wenn sie gut geführt ist, dann wird sie auch ernst genommen. Vor allen Dingen, wenn sie viele Mitglieder hat ;-).
Man sollte sich nur vorher die Vor- und Nachteile anschauen, sich fragen was man unbedingt braucht, um seine Ziele zu erreichen und dann entscheiden.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr was auf die Beine stellt. Egal ob Verband oder Arbeitsgruppe.
Ich will mich hier gar nicht streiten, ob ein Verein ein Berufsverband ist oder nicht. Es gibt sicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Ich denke, das kann jeder nachlesen, den es interessiert. Darum ging es mir nicht.
Kann ein Anwalt im Ruhestand auch aktiv einen Verband oder Mitglieder vor Gericht vertreten? Das war mein Bedenken. Ich habe nicht behauptet, dass die nichts mehr können. Wäre ja auch Blödsinn. Nur zur Beratung ist Deine Idee sicher gut.
...ich denk mal, wenn es um irgendwelche gerichtlichen Streitigkeiten gehen würde, würd der pensionierte Anwalt schon jemanden kennen, der den Verein/Verband was auch immer vertreten würde...ausserdem ohne Vitamin B läuft heutzutage eh nix mehr. Man kann davon ausgehen, das in jedem Verein jemand ist, der jemanden kennt, der sich mit der einen oder anderen Sache auskennt oder es günstiger macht.
Ach wo, da bin aber nun falsch rüber gekommen.
Ich habe Dich schon richtig verstanden. Wir haben doch damals genauso geträumt. Und mit träumen fängt doch alles an, oder?
Hab nur die "Wider-Ecke" etwas vertreten, weil wir das damals auch alles durchdacht haben.
Ich habe das mit dem Patentamt abgewickelt, alles mit dem Steuerberater durchsprochen (übrigens, in der Richtung könnte ich Euch vielleicht unterstützen. Ich kenne einen sehr guten, engagierten und erfahrenen SB, der sehr humane Preise hat und mit dem Ihr sicher mal reden könnt.
Und wer weiß? Vielleicht wird ja wirklich was draus.
Und wie gesagt: Ich würde mich auf jeden Fall freuen! :-)
Silke Uhlendahl
09.04.08, 16:28
Hmmmm ganz ursprünglich war das ja mal nu ein Späßle von wegen wir gründen den Forumsverband....:D
Also Grundsätzlich denke ich es wäre besser wenn die bestehenden Verbände sich besser untereinander schon mal einigen könnten.....je größer ein Verband desto größer auch der Einfluß oder?
...weisst doch Silke...aus Spass wird Ernst :D (und Ernst ist heut drei Jahre alt *hüstel)
Aber die ganzen Verbände, Vereine unter einem Hut zu bekommen, das sie gemeinsam für eine Sache kämpfen...ich glaub nicht das dies funktioniert.
Genau!
Als Ag kann man allerdings die "Interessen des gemeinen HP-Volkes" gut bei den Verbänden einbringen. Besser als einzeln. Das kann ganz schön viel ausmachen. Aber das ist auch ein Haufen Arbeit...
Wie gut das ich dann da der Pessimist bin...
Siehste ja...ansonsten könnt ich mir vorstellen, das wenigstens die HP´s mehr Rechte und Anerkennungen hätten als jetzt....aber jeder will ja sein eigenes Süppchen kochen und am liebsten mit geschwellter Brust sagen "...das hab ich erreicht". Solange dies nicht aus den Köpfen der Teppichetage verschwindet, passiert gar nix.
Bei uns THP gibt es ja eine Kooperation der THP-Berufsverbände. http://www.kooperation-thp.de/
Vielleicht sollte das mal im HP-Bereich von den Mitgliedern verlangt werden?
Ich weiß gar nicht, ob es so etwas in der Art im Humanbereich gibt.
Das ist allerdings auch nicht die Lösung für alles.
@Nicole: Es gibt ja bei der Ag-THP die Möglichkeit auch ohne Verbandsprüfung mit zu machen. (Siehe AGB) In diesem Sinne: Du hast Post! ;-)
Habe mich endlich durch den Thread gelesen und es stellt sich mir immer noch die Frage worauf wir HPP´s achten sollten vor Verbandseintritt???
Ist es von der Fachrichtung abhängig zu machen?
Am besten ich schaue gleich nochmal ob und wo es Psycho-Fortbildungen gibt....
lg
Manja
Habe mich endlich durch den Thread gelesen und es stellt sich mir immer noch die Frage worauf wir HPP´s achten sollten vor Verbandseintritt???
Ist es von der Fachrichtung abhängig zu machen?
Am besten ich schaue gleich nochmal ob und wo es Psycho-Fortbildungen gibt....
lg
Manja
Hallo Manja
Ich habe mich auch schonmal durch die einzelnen Verbände geleesen und ich denke,der Ansatz mit den angebotenen FoBi´s ist gar nicht so verkehrt.
Es wird sicherlich nicht einfach sein,den passenden verband zu finden,denn die Preispannen sind zum teil ja auch nicht gerade klein.
Viel Erfolg bei deiner Suche;)
Ne du..............gar nicht einfach...........HILFEEEEE...........
Monika Bienert
10.04.08, 22:10
Hallo,
ich bin zwar auch "noch" in einem Verband, allerdings nur noch bis Ende des Jahres. Ich habe es einfach satt, jedes Jahr meinen Beitrag zu bezahlen und wenn ich dann mal Hilfe nötig habe, ist keiner für mich da. Ich bin THP und HP und wollte beim Verband (ich nenne hier jetzt mal keinen Namen) auch als beides geführt werden. Deren Antwort war: Das ginge nur, wenn ich den doppelten Mitgliedsbeitrag bezahle, sonst muss ich mich für eins entscheiden. Ich habe im Januar mit einer Kollegin zusammen eine HP/THP-Schule gegründet, und wir wollten vom Verband Hilfestellung, damit wir keine wichtigen Sachen vergessen. Statt Hilfe wurden uns nur Steine in den Weg gelegt!!! Der gnädige Herr den ich am Telefon hatte, meinte nur wie ich mich denn erdreisten könnte HP auszubilden wenn ich selber keiner wäre (die haben seit 7 Jahren meine Erlaubnisurkunde vorliegen). Das Ganze ist meiner Meinung nach nur Abzocke, Hilfe kann man nicht wirklich erwarten. Oder kennt jemand einen Verband, bei dem das anders läuft?
LG Monika
Hallo Monika,
ich kann einen Verband sehr empfehlen. Ich habe auch schon einige durch. Allerdings ist das ein reiner THP-Verband.
Wenn Du in einem Verband für beides bist, gibt es ja nicht so viele Möglichkeiten. ;-)
Warum magst Du den Namen nicht nennen?
Ich bin damals auch aus einem raus, weil ich mich so geärgert habe, dafür ist dann der Beitrag wirklich zu hoch. Ich war auch nicht die einzige.
Gerade wenn man eine Schule gegründet hat, ist es doch sinnvoll, wenn man einen Verband hat, mit dem man zusammen arbeiten kann. Wenn man dann nur vor den Kopf gestoßen wird, ist das natürlich mehr als ärgerlich.
Wo ist denn Eure Schule? Gib mir doch mal bitte den Link, falls es einen gibt. Das interessiert mich natürlich immer sehr, falls sich mal jemand von Eurer Schule bei uns anmelden will ;-).
Ich wünsche Euch viel Freude und Erfolg mit Eurem Projekt!
Ich habe mal eine Frage bezüglich der Verbände für psychotherapeutisch tätige HPs.
Ich habe mich da jetzt auch ein bisschen durchgeschaut und konnte ehrlich gesagt keinen Verband finden, der zum einen unabhängig ist, zum anderen aber ordentliche und seriöse Weiterbildungen im Bereich Psychotherapie anbietet sowie Intervisionsgruppen o.ä.
Vielleicht habe ich aber auch den einen oder anderen Verband übersehen (da scheint es ja doch eine Menge zu geben). Kennt hier jemand einen solchen Verband?
Hallo Raissa!
Fairerweise zugegeben: ich bin BDH-Mitglied und finde deren Berufspolitik und deren Leistungen für ihre Mitglieder so gut, dass ich mich gerne für die einsetze und dort auch ein "Pöstchen" habe. Die Frage "Hat man schon als HPA was von einem Berufsverband" möchte ich beantworten mit: wenn man im RICHTIGEN ist schon!
Nachweislich hat man von einer Mitgliedschaft im BDH als HPA MINDESTENS folgenden Nutzen:
• Man bekommt über die Verbandsmitgliedschaft automatisch Die DEUTSCHE HEILPRAKTIKERZEITSCHRIFT zugestellt, was meiner Meinung nach eine wichtige zusätzliche Informationsquelle (und fast schon alleine das Geld wert) ist.
• Man erhält kompetente Beratung bei allen Fragen zu Ausbildung und Fachfortbildungen sowie bei strittigen Fragen bzgl. der Überprüfungen bei den Gesundheitsämtern.
•Man kann an vielen, vielen Fachfortbildungen, Workshops und Kongressen, die der BDH veranstaltet, zu deutlich reduzierten Gebühren teilnehmen. Das finde ich sehr wichtig. Man guckt mal über den Tellerrand der Schule, hat Abwechslung und hat Gelegenheit, erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu treffen und sich auszutauschen sowie zahlreiche Pharmafirmen und deren Präparate kennen zu lernen. Und so schnuppert man schon mal rein und kann sich von Anfang an im Berufsstand des Heilpraktikers heimisch fühlen. Und das wiederum motiviert für die Ausbildung.
• Die Verbandsschulen des BDH werden zur Kontrolle der Inhalte und formaler Abläufe regelmäßig geprüft. Dies gibt den Schülerinnen und Schülern dieser Schulen Sicherheit.
• Man bekommt - wenn man möchte - regelmäßig einen E-Mail-Newsletter mit tagesaktuellen Meldungen rund um den Berufsstand. Zugegeben: da ist der BDH großzügig - diesen sehr informativen Newsletter kann man auch dann kostenlos (!) abonnieren, wenn man in einem anderen oder in gar keinem Berufsverband Mitglied ist. Einfach anmelden unter www.bdh-online.de Lohnt sich, da da oft wichtige Infos drin stehen!
•Zwar kann man so etwas nie garantieren, weil bei den Praktikums-Vergebern und dem Praktikanten Chemie, Fahrwege, etc. "stimmen" müssen, aber der BDH hilft bei der Vermittlung von Praktikums- und Assistenzstellen.
•Dann gibt es noch Praxisgründungsberatung kostenlos
•und außerdem Vermittlung kompetenter und kostengünstiger Coaching-Angebote für die Gründungszeit
Und das Ganze kriegt man für 5 Euro im Monat. Ist schon gut, oder?
Und jetzt noch ein persönlicher Kommentar: Ich finde auch, dass die Frage nicht ausschließlich sein kann: was tut der Verband für mich? (Obwohl die Frage natürlich absolut berechtigt ist und an erster Stelle stehen darf!) Doch außerdem tue ich ja mit einer Mitgliedschaft in einem guten (!) Berufssverband auch etwas für meinen Berufsstand und trage ein klein wenig dazu bei, dass Leute sich für meine Interessen als HP einsetzen können und durch ihre (oft ehrenamtliche!) Arbeit dazu beitragen, dass Heilpraktiker in Deutschland auch in Zukunft noch in Therapiefreiheit und Eigenständigkeit therapieren dürfen. Das ist doch so ganz nebenbei auch noch wichtig....
Liebe Raissa - alles Gute und die richtige Auswahl bei der Verbandssuche!
Beste Grüße von ElBiba
Kann man die Verbände evtl. kostenlos mal testen?
Zarathustra
25.07.08, 10:05
Kann man die Verbände evtl. kostenlos mal testen?
Gute Idee, funktioniert aber leider nicht. Für die Verbände entstehen ja auch Kosten durch eine Mitgliedschaft (Zeitschrift, Beratung, Verwaltung, usw.)
Man kann aber vorher fragen, was die so machen. z.B.: Zeitschrift, persönliche Beratungen (z.B. bei Praxisgründungen, Wettbewerbsproblemen, Abrechnungsproblemen usw.), zukunftsfähige Berufspolitik, Fachfortbildungen, usw.
Ich hatte vor meinem Eintritt eine Checkliste und habe verglichen. Was ich so nicht finden konnte habe ich telefonisch erfragt.
LG
Zara
http://www.hp-berufshilfe.de:80/
Hallo! Lerst mal nach unter
<<www.hp-berufshilfe.de.url>>
oder
http://www.hp-berufshilfe.de:80/
Ihr müsst unter "Verbandsinfos" den Artikel lesen: "Normalfall, Vorfall oder Unfall " lesen! Leider gibt es gerade in diesen Verbänden eine Vielzahhl solcher Gestalten :019:, wie ich von Kollegen, die sich schon länger in der szene bewegen, immer wieder höre. Somit wird das Beschriebene kein Einzelfall sein....
Liebe Grüße
Morgiane
M. Wittstadt
04.08.08, 18:18
http://www.hp-berufshilfe.de:80/
Hallo! Lerst mal nach unter
<<www.hp-berufshilfe.de.url>>
oder
http://www.hp-berufshilfe.de:80/
Ihr müsst unter "Verbandsinfos" den Artikel lesen: "Normalfall, Vorfall oder Unfall " lesen! Leider gibt es gerade in diesen Verbänden eine Vielzahhl solcher Gestalten :019:, wie ich von Kollegen, die sich schon länger in der szene bewegen, immer wieder höre. Somit wird das Beschriebene kein Einzelfall sein....
Liebe Grüße
Morgiane
Das haut mich ehrlich gesagt nicht so vom Hocker. Das ist in allen Gruppierungen so, die von mehreren Verbänden "vertreten" werden.
Mißgunst, Polemik, Neid, Hinterlist usw. sind Triebfedern der Politik.
Zum Thema bekomme ich gerade was geschickt, was eine Mitstreiterin im Internet fand. Da kein Copyright drauf liegt, stelle ich das mal rein....
***
Die letzte Rede des letzten Großen Heilpraktiker-Präsidenten
Ich bin euer Präsident und Großer Vorsitzender, der sich den ganzen lieben langen Tag Gedanken um euch macht. Ich liebe euch alle, außer, ja außer... äh, dazu später. Ich tue unentwegt das Beste für euch und widerstehe jeder Veränderung. Manchmal stehe Ich dafür sogar richtig früh auf und schreibe das dann in Meine Zeitung. Wenn sich doch etwas verändert, dann darf das auf keinen Fall sein. Ich kenne wichtige Leute, Ich bin überall und habe schon ein paar Mal eine wichtige Hand geschüttelt. Deshalb bin Ich politisch und eigentlich auch ziemlich wichtig. Immer wieder berichte Ich euch voller Überzeugung, wieviel Gutes Ich für euch tue. Deswegen müsst ihr Mich alle lieben. Der romantische Beweis eurer Hingebung zu Mir wird sein, dass ihr Mir folgen werdet bis in den Untergang. Das ist das gewaltige Fest, auf das Ich seit Jahrzehnten schon hinarbeite, und die nach Mir werden die Früchte genießen. Wer jedoch gegen Mich ist, der ist unkollegial und ein gefährliches Element. Für immer und ewig soll der exkommuniziert werden, geächtet und getilgt aus Unserer Gemeinschaft, denn alleine das Zentralkomittee ist herrlich und mächtig. Doch Ich bin huldvoll und überaus milde. Wer sich Mir bedingungslos unterwirft, dem habe Ich noch immer Meine Gnade erwiesen.
Meine ganze Macht gründet sich auf die Vier Goldenen Wahrheiten. Diese lauten daselbst:
1. Alle Heilpraktiker sind qualifiziert, weil dies so ist. Weiter gehende Qualitätskonzepte widersprechen unserem Mythos und sind artfremd.
2. Europa ist für Heilpraktiker ohne jegliche Bedeutung.
3. WIR vertreten alle Heilpraktiker.
4. Die Erde ist eine Scheibe.
Diese vier Wahrheiten sind golden, weil der Glauben vieler Kollegen daran Mir ein goldenes Salär beschert.
Damit zur ersten Goldenen Wahrheit: Wir sind qualifiziert, weil wir Heilpraktiker sind und Heilpraktiker sind Freiberufler. Der Bundesverband der freien Berufe sagt, dass freie Berufe eine eigenverantwortliche qualifizierte Tätigkeiten beinhalten, und die müssen es ja wissen: also sind Heilpraktiker eigenverantwortlich und qualifiziert! Diese Beweiskette ließ ich schon einen Meiner hohen Vasallen verkünden, und daher glaube Ich es nun auch selbst. Kann man schöner schmeicheln? Einigen Unserer Schulen haben Wir gleichwohl gestattet, Unser Abzeichen zu verwenden und das Qualitätssicherung zu nennen. Die Kriterien sind nicht sehr transparent, denn Ich bin milde und gerecht.
Wirkliche Qualitätskonzepte, etwa solche mit klaren Fortbildungspflichten oder Praxis-Qualitätsmanagement sind bedrohlich, denn sie würden euch zum Schmalspur-Arzt machen. Denn Heilpraktiker sind mit nichts anderem vergleichbar, dies ist Mein unvergleichlicher Mythos, in welchem ich zehre von althergebrachten Traditionen. Mein Mythos hat sich nie weiterentwickelt, daher entwickle auch Ich Mich nicht. Dies bilde Ich Mir ein und Mich selbst deshalb auch nicht fort. Im Übrigen veranstalten Wir jedes Jahr den Großen Aufmarsch, da ist meistens dasselbe zu hören und das ist dann, kapiert's doch endlich, wirklich Fortbildung genug!
Die zweite Wahrheit: Europa ist unwichtig, weil Ich kein Englisch kann und weil es in Brüssel keinen Leberkäse gibt. Es übersteigt schlicht Meinen Horizont, dass der Heilpraktikerberuf sich infolge europäischer Richtlinien und nachfolgender Anpassung nationaler Gesetze und Bestimmungen in den nächsten Jahren massiv ändern wird, völlig verfassungskonform und selbst ohne Änderungen des Heilpraktikergesetzes. Falls Europa aber doch einmal wichtig sein wird, werden immer schon davor gewarnt haben.
Deshalb geht es Mir in Deutschland am besten. Ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es mit Mir habt! Falls aber die deutsche Gesundheitsministerkonferenz auf europäische Richtlinien zu sprechen kommen sollte: Auch das werden Wir immer schon gewusst haben! Schon zu Beginn des Jahrtausends haben Wir nicht die Bohne begriffen, was die Gesundheitsministerkonferenz eigentlich von uns wollte, denn dieses Jahrtausend hat mit Mir rein gar nichts zu tun, und Ich muss das ja schließlich am besten wissen! Wer immer sich den Herausforderungen unserer Zeit stellt, der bedroht Unseren Mythos und eure brotlose Freiheit, und vor allem hat der Schuld an allem was da kommen möge. Hütet euch vor solchen ruchlosen Verführern! Ich selbst bin alt genug und Mich betrifft das sowieso nicht mehr. Deswegen habe Ich noch immer jede Bemühungen unterlaufen, unseren Beruf so weiterzuentwickeln, dass auch die Generation nach uns selbstbestimmt und sinnvoll arbeiten kann.
Die dritte Wahrheit: Unser Zentralkomittee vermag nichts, kann jedoch alles. Niemand darf wagen neben Uns seine Stimme zu erheben, das ist Unsere Große Einstimmigkeit. In Wirklichkeit vertreten Wir schon längst nicht mehr die untergroße Überzahl, aber das ist Uns völlig entgangen. Dank Unserer Unermüdlichkeit sind immer mehr Heilpraktiker politikmüde, sind in keinem Verband oder anderswo vertreten. Doch WIR alleine denken und diskutieren für alle. Wir sind die Demokratie und der Konsens. Wir bedrohen freidenkende Landesfürsten und verkünden lauthals den Stillstand. Das ist Unser Ballonflug, heiße Luft produzieren Wir bis zum Abheben.
Viertens: Mehr als alles auf der Welt gefällt Mir jedoch das schon in der Antike bekannte Symbol der Erdscheibe. Gäbe es ein schöneres Sinnbild für die unverbrüchliche Übereinstimmung von "Einheit und Macht"? Wann immer Ich von dem einen rede, meine Ich automatisch das andere. Die Scheibe bedeutet: Unbeweglich sitze Ich in ihrer Mitte alles aus. Neben Mir haben dann noch einige Platz, die sich auch nicht bewegen und die Ich gewähren lasse. Sogar Meine Vasallen haben dies verstanden und verlängerten Meine Amtszeiten gebührend. Ich bin der alles zusammenhaltende Keil in der Scheibe Mitte! Dies ist die allumfassende Einheit der Heilpraktikerschaft.
Doch wer sich von Mir entfernt, schwups der ist weg! Runter von der Scheibe!
Weg ist der, weg, weg, WEG!!!!
NNNEIN, Ich trete NICHT ab!!!
NEIN, Ich trete NICHT ab!!
NEIN, Ich trete NICHT a...
NEIN, Ich trete N...
NEI.............
NE............
N...........
.........
......
...
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wrdammrich
01.09.08, 18:01
Nachdem ich vor Jahren Beiratsmitglied eines der "großen Verbände" war, kann ich den Wahrheitsgehalt und die Realitätsnähe dieser fiktiven Rede nur unterstreichen.
Verbände, die in Wirklichkeit nur dem Einkommen der Funktionäre dienen, die nicht mit einer Stimme sprechen können, weil jeder Präsi nur seine eigene gern hört, in denen Funktionäre jahrzehntelang mit ihren Hinterteilen an den einmal mit Schleimspuren eroberten Sesseln kleben, aber keine wirklichen Veränderungen auf die Reihe bekommen,
sind überflüssig, wie ein Kropf
Carl Classen
27.12.08, 22:17
Hallo,
danke für die Rede. Leider trifft sie bestimmte Missstände auf den Kern. Missverständlich ist die Rede eventuell im Sinne von "die da oben machen sowieso, was sie wollen". Da klatschen die Menschen bei Satire-Sendungen wie "Scheibenwischer" oder "Mitternachtsspitzen" und fühlen sich schon als heimliche Widerstandskämpfer, und hocken doch nur auf dem Sofa vor der Flimmerlaterne. Was "die da oben" anbelangt, gibt es schon immer Viele, die machen was sie wollen und was ihnen selber dient. Das ist nichts Neues. Funktioniert blendend auch in einer Demokratie. Aber nur ein recht bequemes Fußvolk vorausgesetzt! Nur dann, nur in einer Fußballdemokratie (22 rennen, 1000 brüllen). Daher gilt:
Wir können etwas tun, wir dürfen etwas tun. Falls wir die Freiheiten unserer Berufsausübung für uns und vor allem für nachfolgende Generationen erhalten wollen, müssen wir sogar ziemlich dringend etwas tun! Aber niemand wird uns dazu zwingen.
Wenn ihr etwas tun wollt, in euren Verbänden oder wie auch immer, interessiert euch vielleicht die untenstehende Pressemeldung, die Mitte Dezember von den unterzeichnenden Organisationen versendet wurde.
Viele Grüße, Carl
-------------------------
Pressemeldung: Gründung eines "Qualitätsforum Heilpraktiker"
Aus Sorge um die Therapiefreiheit des Heilpraktiker-Berufsstandes haben sich Berufsverbände und Fachgesellschaften am Samstag, den 2. November 2008 zu einem „Qualitätsforum Heilpraktiker“ zusammengefunden.
Anlass gaben Bedenken, welche uns die politische Öffentlichkeit hinsichtlich Risikoabwehr und Verbraucherschutz entgegen trägt, sowie nicht zuletzt auch interne Anliegen an die Qualitätsstandards unserer Berufsausübung.
Ziel war es, in drei Arbeitgruppen die Vorgaben zu beraten, die die GMK (Gesundheitsministerkonferenz) schon seit Mitte der 90er Jahre in Zusammenhang mit den „besonderen Therapierichtungen“ zum Gegenstand der Diskussion gemacht haben:
1. Angebot (der Heilpraktiker-Leistungen)
2. Bewertungsmethoden
3. Vermittlung von Wissen
4. Qualitätsanforderungen
5. Qualitätssicherung
6. Patientenschutz
7. Patienteninformation
8. Berufsausübung
Insbesondere zum Thema Qualitätssicherung fand ein Austausch statt mit dem Ziel einer koordinierten Nutzung bereits etablierter Systeme und deren Weiterentwicklung.
Das "Qualitätsforum Heilpraktiker" kam überein, 2009 diesen fruchtbaren Dialog fortzusetzen. Das "Qualitätsforum Heilpraktiker" lädt alle interessierten Verbände und Fachgesellschaften zur konstruktiven Mitarbeit ein.
Kontakt "Qualitätsforum Heilpraktiker": clg@vkhd.de
Teilnehmer:
AGAHP Arbeitsgemeinschaft anthroposophischer Heilpraktiker
AGTCM Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
BDH Bund Deutscher Heilpraktiker
BKHD Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands, inkl. BKHD -Zweckbetrieb
HPGO3 Heilpraktiker Gesellschaft für Ozontherapie
Lachesis Lachesis, Berufsverband für Heilpraktikerinnen
SHZ Stiftung Homöopathie-Zertifikat
SWH Verein für Supervision und Weiterbildung in der Homöopathik
UDH-BaWü Union Deutscher Heilpraktiker, Landesverband Baden-Württemberg e.V.
VKHD Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands
Carl Classen
27.12.08, 22:23
Noch ein Aspekt:
es gibt nicht "genau sechs Heilpraktikerverbände", wie im ersten Beitrag bei diesem Thema behauptet, sondern über ein Dutzend. Mithin genug Auswahl, um euch ganz in aller Ruhe umzuschauen.
Wichtiger denn je ist heute ein koordiniertes Zusammenspiel der Verbände, mithin ein koordinierter Pluralismus. Das ist die Zukunft, und nicht etwa zentrale Machtansprüche oder der Versuch, Strukturen nachzubauen wie sie etwa durch die Ärztekammern bestehen. Strukturen nachzubauen, gegen die sich jeder frei denkende Arzt wehren müsste (Buchtipp: "Der verkaufte Patient", von Renate Hartwig), kann nur unser Ende sein.
Viele Grüße, C.
Herr Classen hat recht:
"Wichtiger denn je ist heute ein koordiniertes Zusammenspiel der Verbände, mithin ein koordinierter Pluralismus. Das ist die Zukunft, und nicht etwa zentrale Machtansprüche....."
Nur wie?
Wie ich gehört habe, soll die UDH Baden-Württemberg von der UDH, also von ihrem eigenen Verband und auch von der DDH unter Druck gesetzt worden sein, und wohl auch erfolgreich, weil sie mit dem BDH zusammen Qualitätssicherung betreiben. Man hört, sie steigen wohl aus.
Um so mehr hat es mich erstaunt, nun bei Herr Classen zu lesen, dass die UDH Baden-Würtemberg auch bei Forum Qualitätssicherung mitarbeitet.
Es wird wirklich an der Zeit, dass man "die da oben" nicht mehr allein übers Spielfeld rennen lässt, die bisher zigtausende "brüllende Zuschauer" sollten doch nun einmal aktiv in das "Spiel" eingreifen und "ihren Oberen" mal die Rote Karte zeigen sonst wird das wieder nix.
Zarathustra
29.12.08, 18:40
Wie ich gehört habe, soll die UDH Baden-Württemberg von der UDH, also von ihrem eigenen Verband und auch von der DDH unter Druck gesetzt worden sein, und wohl auch erfolgreich, weil sie mit dem BDH zusammen Qualitätssicherung betreiben. Man hört, sie steigen wohl aus.
Um so mehr hat es mich erstaunt, nun bei Herr Classen zu lesen, dass die UDH Baden-Würtemberg auch bei Forum Qualitätssicherung mitarbeitet.
Dazu eine aktuelle Meldung (Quelle: BDH-Newsletter, Auszug aus der neuen DHZ)
Interview in der DHZ
UDH-BW Vorstand zum Fortbildungszertifikat für Heilpraktiker
Immer wieder war in den letzten Monaten in Veröffentlichungen der DDH und in der Sonderausgabe des top.Heilpraktiker, herausgegeben vom Verband „Freie Heilpraktiker e.V.“, zu lesen, dass die UDH-Ba-Wü aus dem Punktesystem des BDH aussteigen würde. Gemeint ist das Fortbildungszertifikat für Heilpraktiker, das von BDH und UDH-Ba-Wü angeboten wird, um Heilpraktikern die Dokumentation ihrer Fort- bildungen anhand eines im Gesundheitswesen allgemein anerkannten Systems zu ermöglichen. Die beiden Vorsitzenden der UDH-Ba-Wü, Evelin Pretzsch und Thomas Patzelt, geben der DHZ-Redaktion Auskunft über den Hintergrund dieser Debatte und das weitere Vorgehen.
Stimmt es, dass Sie sich künftig nicht mehr am Punktesystem des BDH beteiligen? Wenn ja, warum schätzen Sie das System heute anders ein als zu dem Zeitpunkt, als Sie sich für die Beteiligung entschieden hatten?
Die Union Deutscher Heilpraktiker, Landesverband Baden-Württem- berg e.V. (UDH Ba-Wü) sieht nach intensiven Recherchearbeiten das System des Bundes Deutscher Heilpraktiker e.V. (BDH) als das sinnvollste Qualitätssicherungs–System (QS) an, das derzeit dem Berufsstand der Heilpraktiker zur Verfügung gestellt wird. Aus diesem Grund ist die UDH-Ba-Wü damals (zum 1.1.2007) in das QS-System des BDH mit eingestiegen. Gemeinsam haben UDH-Ba-Wü und BDH seither das bestehende QS-System weiterentwickelt, weitere Lücken geschlossen und den aktuellen Bedürfnissen angepasst, die für eine sinnvolle Qualitätssicherung wichtig bzw. notwendig sind. Der BDH und UDH Ba-Wü sehen diese „Dynamisierungsarbeiten“ auch weiterhin für notwendig und sind sich in der Art und Weise der Umsetzung und auch in der Erfüllung der Ansprüche nach wie vor einig.
Welches Echo hat Sie erreicht?
Leider hat unsere Zusammenarbeit mit dem BDH zu Angriffen gegen den UDH Bundesverband geführt und zwar seitens außen stehender Verbände (seitens der DDH) und auch innerhalb der UDH-Landes-verbände (BDHN/UDH). Da die UDH Ba-Wü ein Landesverband der UDH ist, fühlen wir uns dem inneren Frieden der UDH verpflichtet und haben uns deshalb bereit erklärt, in ein gemeinsames QS-System-UDH zu wechseln. Die Grundvoraussetzung für einen Wechsel in ein gemeinsames UDH-QS-System ist unter anderem, dass ein gemeinsames System verabschiedet wird, das sich auf gleichem Niveau wie das bisher mit dem BDH gemeinsam praktizierte QS-System befindet und unsere bereits realisierten Zielvorstellungen und Inhalte bewahrt werden. Auch unter dem Aspekt, dass unseren Mitgliedern kein Nachteil daraus entsteht. Um eine Lösung in diesem Sinne bemüht sich die Gesamt-UDH. Wie die Bestrebungen der Gesamt-UDH und der evtl. damit verbundene Ausstieg der UDH Ba-Wü aus dem BDH-QS-System nach außen dargestellt wird (insbesondere im top.Heilpraktiker), ist nicht korrekt, sondern unsachlich und nicht gerechtfertigt. Das QS-System des BDH ist alles andere als „marode“.
Im top.Heilpraktiker war auch zu lesen, dass dieses Punktesystem keine „sachgemäße Qualitätssicherung widerspiegelt“. Wie sehen Sie das?
Diesen Vorwurf können wir nicht nachvollziehen. Bei dem QS-System von BDH und UDH Ba-Wü mit seinem Punktesystem handelt es sich sehr wohl um eine sachgemäße Qualitätssicherung. Man kann darüber diskutieren, ob man die Transparenz mittels Punktevergabe oder über eine andere Bemessungsgrundlage (z. B. Dokumentation von Stundenaufwand) regelt. Die hier kontrovers vertretenen Anschauungen betreffen lediglich die formelle Dokumentation, inhaltlich ist diese Qualitätssicherung dadurch weder sachlich, noch allgemein in Frage gestellt.
Ist das Archivieren der besuchten Fortbildungen in einer Weiter- bildungsdatei, wie es der FH im selben Newsletter seinen Lesern als Qualitätssicherung anrät, wirklich qualitativ hochrangiger zu bewerten?
Die Archivierung der besuchten Fortbildungen in Weiterbildungsdateien ist einer der wichtigen Eckpunkte einer anerkennungsfähigen Qualitätssicherung. Das sieht der FH (wie im top.Heilpraktiker zu lesen) ja ebenso unstrittig. Ob die von Herrn Schmidt (FH) angeratene QS-Sicherung qualitativ hochrangiger einzuschätzen ist, können wir nicht sagen, da uns die Transparenz bezüglich der Inhalte und Richtlinien fehlt. Es sollte den Verbänden weniger darum gehen, wer besser oder schlechter ist. Es wäre produktiver, mit gemeinsamen Kräften und an einem Tisch für ein System zu arbeiten, das letztendlich den allgemeingültigen Anforderungen gerecht wird und von allen Verbänden respektiert und anerkannt werden kann.
Herr Siewertsen behauptet in der Zeitschrift top.Heilpraktiker, dass Heilpraktiker „keine öffentlich anerkannten Medizin- und Gesund- heitsdienstleister“ sind. Schätzen Sie das auch so ein?
Herr Siewertsen stützt seine Meinung auf die Aussagen im Sozialgesetzbuch V (SGB V): Gemäß des SGB V gehören wir Heilpraktiker nicht zu den Personen (Gesundheitsdienstleistern), die berechtigt sind, mit den Gesetzlichen Krankenversicherungen abzurechnen. Das politische Interesse richtet sich aber nicht an Gesundheitsdienstleister, die im SGB V genannt sind, sondern gilt dem Schutz des Verbrauchers und des Patienten allgemein. D. h. der Heilpraktiker ist zwar nicht im SGB V genannt, ist aber grundsätzlich mit seinen Leistungen am Patienten als Dienstleister im Gesundheitswesen tätig. Die angedachten Auflagen der Politik beziehen sich daher auf den Schutz des Patienten allgemein, egal in wessen Hände sich der Patient begeben möchte, und beschränkt sich nicht auf einen Patientenschutz für Patienten, die in den Händen von Gesundheitsdienstleistern gemäß SGB V sind.
Herr Siewertsen meint, dass die Politiker keinen Bedarf sehen, am Status der Heilpraktiker etwas zu ändern oder dass es Absichten gäbe, das HP-Gesetz zu ändern. Sehen Sie das anders?
Diese Einschätzung stimmt mit der unsrigen insofern überein, als auch für uns im Moment keine Bestrebungen erkennbar sind, die darauf abzielen, das Gesetz zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung zu ändern. Eine Änderung dieses Gesetzes muss auch gar nicht angestrebt werden, da man elegantere Wege gefunden hat, den Heilpraktiker in seinen Tätigkeiten Stück für Stück und immer mehr einzuschränken: Man nimmt ihm sein „Handwerkszeug“ mit der Begründung, dass der Heilpraktiker nicht qualifiziert sei. Das beste Beispiel hierfür hat die Anwendungsbeschränkung von Procain gezeigt.
Welche Rolle spielt dabei die neue Patientendirektive der EU?
Die Patientendirektive ist zum jetzigen Zeitpunkt erst einmal ein Wegweiser, in welche Richtung die Politik „marschieren“ will. Diese Marschrichtung ist – wie bereits erwähnt – nicht beschränkt auf Personen, die im SGB V als Gesundheitsdienstleister genannt sind. Wir nehmen diesen Wegweiser sehr ernst, zumal in unseren Gesprächen mit Politikern aller Parteien Baden-Württembergs – und nicht erst seit 2008 – genau das zum Grundsatzthema gemacht wird. Da es sich um Direktiven handelt, die dem Schutz des Patienten dienen, halten wir die Bemühungen der Politik selbstverständlich auch für gerechtfertigt und sinnvoll.
Was ist berufspolitisch zu tun, damit der Heilpraktiker gut für die Zukunft gerüstet ist?
Wir wissen, dass die Heilpraktiker ihren Beruf verantwortungsvoll ausüben und auch dafür Sorge tragen, indem sie sich entsprechend aus- und weiterbilden. Aber es genügt nicht, dass wir es wissen. Dies muss nach außen transparent gemacht werden und eignet sich am besten über ein QS, das sinnvoll aufgebaut und entsprechend dokumentiert ist. Damit kann auch der Heilpraktiker zeigen, dass er sich denselben Ansprüchen und Regeln unterwirft, die dem Arzt und sonstigen Gesundheitsdienstleistern auferlegt werden und die zum Patientenschutz notwendig sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Heilpraktiker zukünftig gut aufzustellen, ist die Bereitschaft der Verbände, gemeinsam an einen Tisch zu kommen und eine ernst zu nehmende Lobby zu bilden, was von der Heilpraktikerschaft auch schon lange gefordert wird. Hier ist der größte Bedarf, um unseren Berufsstand zu schützen und zu stützen. Die Bemühungen bezüglich einer sinnvollen, möglichst allgemein anerkannten Qualitätssicherung ist dabei ein guter Ansatz und als Chance zu sehen.
Frau Pretzsch und Herr Patzelt, wir danken Ihnen vielmals für das Gespräch!
Quelle: Deutsche Heilpraktikerzeitschrift (DHZ)
Wir bedanken uns bei den MVS Medizin Verlagen in Stuttgart für die Freigabe des Interviewtextes für diesen Newsletter
Was ist berufspolitisch zu tun, damit der Heilpraktiker gut für die Zukunft gerüstet ist?
Wir wissen, dass die Heilpraktiker ihren Beruf verantwortungsvoll ausüben und auch dafür Sorge tragen, indem sie sich entsprechend aus- und weiterbilden. Aber es genügt nicht, dass wir es wissen. Dies muss nach außen transparent gemacht werden und eignet sich am besten über ein QS, das sinnvoll aufgebaut und entsprechend dokumentiert ist. Damit kann auch der Heilpraktiker zeigen, dass er sich denselben Ansprüchen und Regeln unterwirft, die dem Arzt und sonstigen Gesundheitsdienstleistern auferlegt werden und die zum Patientenschutz notwendig sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Heilpraktiker zukünftig gut aufzustellen, ist die Bereitschaft der Verbände, gemeinsam an einen Tisch zu kommen und eine ernst zu nehmende Lobby zu bilden, was von der Heilpraktikerschaft auch schon lange gefordert wird. Hier ist der größte Bedarf, um unseren Berufsstand zu schützen und zu stützen. Die Bemühungen bezüglich einer sinnvollen, möglichst allgemein anerkannten Qualitätssicherung ist dabei ein guter Ansatz und als Chance zu sehen.
Frau Pretzsch und Herr Patzelt, wir danken Ihnen vielmals für das Gespräch!
Quelle: Deutsche Heilpraktikerzeitschrift (DHZ)
Wir bedanken uns bei den MVS Medizin Verlagen in Stuttgart für die Freigabe des Interviewtextes für diesen Newsletter
Na endlich !!! Ich wurde erhört !!!
Gruessle
Oliver
Ich finde den Gedanken an eine Arbeitsgruppe recht gut.
Soweit ich als HPA da schon was anmerken darf. ...es dauert ja nicht mehr lang, dann lass ich das A fliegen (hoffe ich).
So könnte man sich den wichtigen Punkten der Zeit widmen und Zuarbeiten an die Verbände leisten ohne sich im Kleinkram zu verlieren. Es ist halt was für Idealisten mit Sinn fürs Ehrenamt (ohne Bezahlung).
Euer frühling
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr in einem Heilpraktikerverband seid und wenn, in welchem? Hat man durch eine Mitgliedschaft Vorteile?Ich habe schon die Suchfunktion genutzt, aber nichts gefunden. Wäre nett, wenn ihr mir Tipps geben könntet.
Liebe Grüße
Raissa
Vorteile wohl kaum. Nachteile habe ich schon öfter gehört. So stachelt ein Verband, dessen Namen ich nicht nennen möchte, gern seine Mitglieder an gegeneinander vorzugehen. Desweiteren schreiben einem die Verbände gern vor, dass man nach der Gebührenordnung für HP abrechnen muss. Das lehne ich ab. Ich habe keine Lust auf ständige Bevormundung und Kontrollen. Und dafür noch Geld bezahlen? Nein danke.
Müller-Lüdenscheid
30.06.09, 11:58
Nachteile habe ich schon öfter gehört. So stachelt ein Verband, dessen Namen ich nicht nennen möchte, gern seine Mitglieder an gegeneinander vorzugehen. Desweiteren schreiben einem die Verbände gern vor, dass man nach der Gebührenordnung für HP abrechnen muss.
Hallo Nordstern;
welchen Nachteile sind denn das?, und warum sollen Verbandsmitglieder gegeneinander vorgehen? Habe ich nicht ganz verstanden. :(
Und egal in welchem Verband man ist - mir können durch eine Mitgliedschaft Empfehlungen gegeben werden, aber keine Abrechnungs-Bestimmungen. Ob der Pat. von seinem Kostenträger dann alles bezahlt bekommt, ist was anderes. PKVen und Beihilfe halten sich leider an die GebüH und zwar die von '86
Ein gar kein so kleiner Teil von Hp's sind in keinem Verband und haben nur einen Stempel: "zugelassene(r) HeilpraktikerIn" oder so ähnlich, damit Kostenträger erkennen, dass es sich um einen amtlich zugel. Hp handelt
welchen Nachteile sind denn das?, und warum sollen Verbandsmitglieder gegeneinander vorgehen? Habe ich nicht ganz verstanden
Ein - theoretischer (?) - Nachteil ist es, dass man im Prinzip an die Verbandssatzung/Berufsordnung gebunden ist. Diese gilt - entgegen allen Beteuerungen der Verbände - nicht für alle HPs, sondern nur für die, die in den Verbänden organisiert sind.
Konkret: Bin ich in einem Verband, der den Mitgliedern Beschränkungen im Bereich der Werbung über die gesetzlichen (HWG/UWG) hinaus auferlegt, dann kann ein Verbandsmitglied gegen ein anderes vorgehen, wenn diese z.B. mehr wirbt, als in der Verbandsordnung erlaubt. Der "freie" Kollege dagegen kann im gesetzlich erlaubten Umfang werben, wie er will.
Letztlich sind auch die Verbände "schuld" daran, dass wir uns mit einer veralteten GebüH herumschlagen müssen - die auch nie mehr aktualisiert werden darf. Ein Verband - ohne gesetzlichen Auftrag wie z.B. Ärztekammern - ist eine freiwillige Vereinigung. Wenn so ein Verband dann eine Gebührenordnung für seine Mitglieder herausgibt, so ist das nach dem Wettbewerbsrecht eine Preisabsprache - und die ist nicht erlaubt.
Gruss Rudolf
Hallo Nordstern;
welchen Nachteile sind denn das?, und warum sollen Verbandsmitglieder gegeneinander vorgehen? Habe ich nicht ganz verstanden. :(
Und egal in welchem Verband man ist - mir können durch eine Mitgliedschaft Empfehlungen gegeben werden, aber keine Abrechnungs-Bestimmungen. Ob der Pat. von seinem Kostenträger dann alles bezahlt bekommt, ist was anderes. PKVen und Beihilfe halten sich leider an die GebüH und zwar die von '86
Ein gar kein so kleiner Teil von Hp's sind in keinem Verband und haben nur einen Stempel: "zugelassene(r) HeilpraktikerIn" oder so ähnlich, damit Kostenträger erkennen, dass es sich um einen amtlich zugel. Hp handelt
Die Nachteile nannte ich bereits. Vorteile sehe ich keine. Heutzutage noch eine Gebührenordnung von 1986 anzuwenden, die nicht mehr dem heutigem Stand der Lebenshaltungskosten entspricht, ist lächerlich. Nicht "ein gar kein so kleiner Teil von Hp´s" ist in keinem Verband, sondern die Mehrzahl. Und das hat schon seine Gründe! "Haben nur einen Stempel"...wieso nur? Jeder HP hat einen Stempel, egal ob mit oder ohne Mitgliedschaft in einem Verband. Sollte der Stempel irgend jemanden nicht reichen, kann er gerne meine Zulassungsurkunde sehen.
Hier mal was zum Thema Anstacheln:
http://www.heilpraktiker.org/fachartikel/werbung3.htm
Übrigens, ist Euch schon mal aufgefallen, dass einige Verbände die gleiche Anschrift haben, wie Heilpraktikerschulen? :rolleyes:
Heutzutage noch eine Gebührenordnung von 1986 anzuwenden, die nicht mehr dem heutigem Stand der Lebenshaltungskosten entspricht, ist lächerlich.
Nur, das liegt nicht daran, dass die Verbände sie nicht ändern wollen, sondern daran, dass sie sie nicht ändern DÜRFEN (Kartellrecht).
Im Übrigen: Ob Du im Verband bist oder nicht, ändert nichts daran, dass die PKV und ZV sich nach der GebüH richten. Du kannst natürlich andere Sätze nehmen - aber dann bekommt der Patient trotzdem nur den GebüH-Satz erstattet. Und vor Gericht gilt auch die GebüH als "übliches Entgelt". Wenn Du also davon abweichst, dann solltest Du Dir das von jedem Patienten schriftlich bestätigen lassen. (Ob Du dann genug Patienten bekommst, hängt ganz von Deiner Klientel und dem Umfeld ab.)
Zu dem Artikel über Werbung kann ich nur sagen, dass es der übliche Mist aus dem Munde eines etablierten Kollegen ist. Klar, wer eine gutgehende Praxis aufgebaut hat, der braucht keine Werbung mehr. Ich brauche sie heute auch nicht mehr, aber ohne intensive Werbung wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich kenne einige Kollegen, die sich das Geld für Werbung "gespart" haben (auch wegen solcher Ratschläge) - und nach 1-2 Jahren entnervt aufgaben oder sich entschlossen haben, die Praxis als "Hobby" weiterzubetreiben, weil sich trotz Engagement und guter Arbeit einfach kaum Patienten zu ihnen verirrt haben. Schließlich muss man, will man eine gute Chance haben, sowohl was Räumlichkeiten, Ausstattung, Therapieangebote - aber auch zeitliche Verfügbarkeit - angeht, einen gewissen Standart bieten. Das kann man aber nicht endlos lange vorhalten. Irgendwann gibt man dann auf oder ist pleite. (oder hat einen solventen Sponsor).
Es gilt daher der Satz "Wer nicht wirbt, stirbt".
Gruss Rudolf
Nur, das liegt nicht daran, dass die Verbände sie nicht ändern wollen, sondern daran, dass sie sie nicht ändern DÜRFEN (Kartellrecht).
Im Übrigen: Ob Du im Verband bist oder nicht, ändert nichts daran, dass die PKV und ZV sich nach der GebüH richten. Du kannst natürlich andere Sätze nehmen - aber dann bekommt der Patient trotzdem nur den GebüH-Satz erstattet. Und vor Gericht gilt auch die GebüH als "übliches Entgelt". Wenn Du also davon abweichst, dann solltest Du Dir das von jedem Patienten schriftlich bestätigen lassen. (Ob Du dann genug Patienten bekommst, hängt ganz von Deiner Klientel und dem Umfeld ab.)
Zu dem Artikel über Werbung kann ich nur sagen, dass es der übliche Mist aus dem Munde eines etablierten Kollegen ist. Klar, wer eine gutgehende Praxis aufgebaut hat, der braucht keine Werbung mehr. Ich brauche sie heute auch nicht mehr, aber ohne intensive Werbung wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich kenne einige Kollegen, die sich das Geld für Werbung "gespart" haben (auch wegen solcher Ratschläge) - und nach 1-2 Jahren entnervt aufgaben oder sich entschlossen haben, die Praxis als "Hobby" weiterzubetreiben, weil sich trotz Engagement und guter Arbeit einfach kaum Patienten zu ihnen verirrt haben. Schließlich muss man, will man eine gute Chance haben, sowohl was Räumlichkeiten, Ausstattung, Therapieangebote - aber auch zeitliche Verfügbarkeit - angeht, einen gewissen Standart bieten. Das kann man aber nicht endlos lange vorhalten. Irgendwann gibt man dann auf oder ist pleite. (oder hat einen solventen Sponsor).
Es gilt daher der Satz "Wer nicht wirbt, stirbt".
Gruss Rudolf
Ja, ich weiß, dass man die GebüH nie mehr ändern darf. Dennoch finde es es grotesk bis in alle Ewigkeit danach abzurechnen. Außerdem sind viele Therapiemethoden gar nicht drin enthalten. Schon das macht die Abrechnung schwer. Und denken wir mal 30 Jahre weiter. Wenn die Inflation so weiter geht, dann ist irgendwann ein Besuch beim Heilpraktiker soviel wert, wie eine Currywurst mit Pommes. Dafür habe ich wirklich nicht so lange gebüffelt und tausende für eine fundierte Ausbildung ausgegeben. Und schaut man sich mal an was es kostet eine Praxis zu unterhalten und wie teuer das Leben in einer Stadt wie Hamburg ist, dann wird schnell deutlich, dass man nach der GebüH nicht lange überleben kann.
Was die Abrechnung betrifft, sichere mich genau ab. Bevor ich überhaupt tätig werde, muss der Patient meine AGB´s lesen und dem Inhalt per Unterschrift zustimmen. Darin ist u.a. enthalten, dass grundsätzlich nur die eigene Preisliste und das individuell vereinbarte Honorar gilt und die Anwendung der GebüH oder anderer Gebührenverzeichnisse ausdrücklich ausgeschlossen ist. Ich kenne einige die das so handhaben. Des weiteren steht der Hinweis drin, dass eine Übernahme der Kosten durch Versicherungen nicht garantiert werden kann.
Klar ist es grotesk, aber leider erwarten viele Patienten, die PKV oder ZV versichert sind, dass die HP-Kosten voll erstattet werden - und das geht nur per GebüH.
Gruss Rudolf
Zitat von nordstern:
Bevor ich überhaupt tätig werde, muss der Patient meine AGB´s lesen und dem Inhalt per Unterschrift zustimmen.
Weiß jemand einen Link, auf dem man eine Vorlage für solch ein Schreiben anschauen kann?
VG
Isabel
Müller-Lüdenscheid
30.06.09, 23:35
Hallo Isabel;
habe hier (http://www.heilpraktikerin-ujs.de/agb.php) was gefunden. Ein Großteil bei Google ist kostenpflichtig
Natürlich ohne Gewähr...
Danke schön!
Gruß,
Isabel
Weiß jemand einen Link, auf dem man eine Vorlage für solch ein Schreiben anschauen kann?
VG
Isabel
Hallo Isabel,
ich habe unter diesem Link einen Vordruck gefunden, den ich für mich abgeändert habe
http://www.vfp.de/down/behandlungsvertrag.pdf Achtung Link funktioniert nicht mehr!
Viele Grüße
Emily
Für den psych. HP habe ich auch noch eine Seite gefunden:
http://www.therapeutenfinder.com/news/der-behandlungsvertrag-in-der-hp-psych-praxis.html
Und diese für HP:
http://www.heilpraktiker-heydrich.de/17ef1d8a564e31a41d2826384ee57f8c_Stamminformatione n%20und%20Behandlungsvertrag.pdf
http://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/wp-content/uploads/2008/04/behandlungsvertrag.pdf
(wenn man dann mal das googeln anfängt ... )
Nomencantor
16.05.12, 17:16
Halli-hallo..!
Hui, hier scheint ja insgesamt keine große Begeisterung für Verbände zu herrschen ;)
Ich bin ja seit neuestem HPA, und frage mich, ob eine Mitgliedschaft für mich Sinn machen würde.
Mir schweben da immer so tolle Sachen wie Mitgliedsstempelchen und Ausweiß vor Augen :D lol
Nee, Spaß....
Wenn ich das hier so lese, kommt mir aber der Verdacht, dass ich auch ganz gut ohne Verband klarkäme...Zeitschriften kann ich mir googeln oder sonst wie auftreiben.... Hm.
Was spräche denn dafür einen Verband zu suchen? Bin da gerade etwas irritiert.
lg!
-Nomencantor
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