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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Adipositas



Lari
05.09.08, 11:11
Hm.
Ich erkläre es mal an einem Beispiel.
In einer Zeitschrift stand einmal - Rückenschulen funktionieren nicht. Diese Pauschale Aussage hat mich sehr geärgert, weil sie nicht weiter erläutert wurde und somit einen "Katzenbellenvergleich" darstellt. Im Grunde ist diese Aussage aber auch richtig.
Die RS zeigt, wie es besser geht. Das Problem ist aber das es Viele dann im Alltag nicht weiter umsetzen bzw. am Anfang noch enthusiastisch sind. Später flaut es ab.

In der glaube ich vorletzten "Psycologie Heute" war ein klasse Artikel. Ach du schei... - da hat sich einer in die Nesseln gesetzt - aber er hatte Recht. Aus diesem Grund hat er sein Buch und den Artikel mit Pseudonym verfast.

Er hat auch anhand von Studien nachgewiesen, das viele Coachingseminare, Führungskradt etc., in der Realität u. besonders im Kriesenfall für die Katz sind. (mit dort angesprochenen Ausnahmen)
Nat. wird dabei auch etwas mitgenommen. Personell untersch. mal mehr mal weniger.
Ob es dann aber auch definitiv optimal umgesetzt wird...?
Der Mensch neigt nun mal dazu nach eingefahrenen Mustern zu agieren, insbesondere wenn er "viel um die Ohren" hat und eine Konzentration auf Umsetzen anderer physiol. o. psychol. Muster nun mal auch gerade da einen deutlichen Mehraufwand bedeutet.
Da ich früher Kampfsport gemacht habe, weiß ich das es locker 3000 Wiederholungen braucht, damit ein Bewegungsablauf in das UNTERBEWUßTSEIN inegriert ist.
Zusätzlich muß man nat auch einen psych.emotionalen Aufwand betreiben um das durchzuziehen. Motivation zB - Freude am Sport. Das ist aber der Knackpunkt. Die Integration in´s Unterbewußtsein.

In solchen Seminaren u. auch RS wird über das BEWUßTSEIN Wissen vermittelt. Durch emot. Motivation wird es sicher auch noch in der 1. Zeit umgesetzt. aber dann...!
Es muß halt VERINNERLICHT werden.

Wie mit dem Abnehmen.
Wenn man die Kalorienzufuhr reduziert und den Kalorienverbrauch erhöht - nimmt man zwangsläufig ab.
Was dafür zu tun wäre, wissen die alermeisten Übergewichtigen auch, mehr o. weniger gut detailiert ganz genau.
Trotzdem werden viele Menschen immer dicker und Abnehmer haben Schwierigkeiten ihr Gewicht nicht wieder anwachsen zu lassen!
Einige andere haben es geschaft. Sie haben "ihr Programm" verinnerlicht und setzen es in ihr Leben integriert um. Mit Erfolg. Dazu gehört neben Essenumstellung nat. auch der >Aufwand< von mehr Sport im Leben und nat auch ein >logischer Bequemlichkeits- u. GenußVERZICHT in einigen Bereichen<.
Verzichten mag unser Unterbew. aber gar nicht so gerne. Der langfristige Gewinn interessiert eher mehr das Bewußtsein als das Unterbewußtsein.

Ergo. Verinnerlichung. Das geht nur über längeres Gewöhnen, Trainieren, damit sich das Unt.Bew. dran gewöhnt, "sich damit abfindet", es als selbstverständlich integriert.

Ich sehe das bei Lösungsfindung durch zB "Stellen" genauso.
Das Aufzeigen der Probleme und Lösungsansätze ist eine Sache. Das kann oft schon reichen. Man sollte aber auf jeden Fall intervenieren, damit nicht wieder in alte Muster zurückgefallen wird.

Wird da was gemacht?

Gruß Lars

britta
05.09.08, 13:15
@lari
Ich habe selbst auch schon Familienstellen gemacht und dabei festgestellt das es hierbei in erster Linie - und das kann natürlich bei anderen auch anders gewesen sein - um die Dynamik zwischen den Famileinmitgliedern geht. Insofern wird eine Lösung herbeigeführt indem der Konflikt zuerst aufgedeckt wird, ein Beispiel wäre wenn eine Mutter nicht hinter ihrem Kind stünde wo eigentlich ihr Platz wäre. Wenn der Konflikt aufgedeckt wurde nimmt das Kind verschiedene Positionen ein um zu erleben wie es sich z.b. für die Mutter anfühlt nicht hinter ihm zu stehen und es sieht das System der Mutter aus deren Blickwinkel. Man bekommt dadurch bestimmte Erfahrungen und Informationen die helfen den Konflikt von allen Seiten zu betrachten (z.b. die Mutter will ihr Kind schützen weil sie selbst Krank ist und lässt deswegen die Beziehung nicht zu). Mal angenommen das Kind glaubt nun es sei selbst daran schuld nicht geliebt zu werden dann bauen sich diese Gefühle (Wut, Trauer etc.) in der Psychodynamik der Beziehung zur Mutter und auch zu anderen Menschen auf und behindern das gesamte Umfeld. Dies wird in Aufstellungen sichtbar und man kann damit arbeiten. Der Klient kann z.b. durch aussprechen seiner Bedürfnisse den inneren Druck mindern und bringt die psychodynamik in Bewegung. Das finden der "Lösung" ist also ein erfahrungsorientierter Prozess und wird in dem Sinne nicht geübt oder angelernt. Der Klient erkennt neue Wege durch neue Erfahrungen und kann dadurch Einfluss nehmen auf die Psychodynamik die ihn bisher belastet hat. Das Kind könnte z.b. seiner Mutter sagen: "Ich wünschte mir du würdest hinter mir stehen" anstelle von stillschweigend zu glauben das es selbst schuld daran sei nicht geliebt zu werden. Oder das Kind erkennt das die Mutter sich gegenüber anderen Familienmitgliedern aufopfert um ihr Kind zu schützen.

Silkemallorca
05.09.08, 13:21
@Manuela

Ja, da hast du natürlich auch recht. Nur muss der Therapeut natürlich "offen" sein, um diese Lösung auch wirklich aus dem Klienten rauszukitzeln. Und das geht m.M. nach nur, wenn der Therapeut seine eigene Familie geklärt hat.

@Lars
Das hängt immer vom Klienten ab. Und machen wir uns nichts vor:
Wenn es darum geht, die persönliche Komfortzone zu verlassen, werfen sehr viele das Handtuch. Sie stellen ein Mal und hoffen, das Problem hat sich gelöst.

Sehr häufig ist es jedoch so, dass das nicht der Fall ist. Ich persönlich habe im April 2006 das erste Mal meine Ursprungsfamilie gestellt und arbeite seit dem regelmäßig, sowohl alleine als auch mit Therapeutin, an mir weiter. Ich war bereit mich auf den Veränderungsprozess einzulassen. Und das eben nicht nur mit Stellen. Gesegnet sei meine Therapeutin, die über 20 Jahre Erfahrung hat und in einigen Methoden ausgebildet ist.

Aber das sprengt jetzt diesen Thread.

Wie bei jeder Methode kommt es eben darauf an, in wie fern der Klient bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen und in die Veränderung zu gehen.

Sonnige Grüße
Silke

britta
05.09.08, 13:41
@Lari
was du weiter oben über die Verinnerlichung schreibst finde ich sehr interessant aber meiner Meinung nach übergehst auch du den wichtigsten Punkt bei deinem Abnehmbeispiel denn bei dir liest es sich mal zusammengefasst so: Programm machen - fertig! Den versteckten Vorwurf das das ja wohl jeder klarr denkende Mensch umsetzen können sollte erwähnst du nur am Rande - aber er ist allgegenwärtig. Du schreibst dann aber erstaunlicher Weise das das Unterbewusstsein eine große Rolle spielt in diesem Prozess des Abnehmens. Warum wird das in zahlreichen diät-abnehm- mehrsport- programmen nicht miteinbezogen? Warum wird nicht mehr geforscht auf diesem Gebiet wenn sich doch deutlich abzeichnet das es sich hier um ein Volksphenomen handelt. Sind denn alle einfach nur zu faul oder ist es einfacher den schwarzen Peter aus Unwissenheit weiter zu reichen? Selbst wenn könnte man ja mal der Frage nachgehen woher diese kollektive Faulheit kommt denn die ist ja nicht naturgegeben. Krankheiten wie Depression haben auch diese "streng dich doch einfach mal an" - Geschichte hinter sich und ich persönlich vermute das es bei Adipositas auch verschiedene Ursachen gibt die man als ganzes betrachten sollte. Ist die Volkskrankheit Adipositas vielleicht auch ein Phenomen das mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit, Unzufriedenheit und Verarmung zu tun hat? Adipositas hat auch eine Selbstschädigungskomponente über die sich die meisten bewusst sind - genauso wie das bei Alkoholkonsum der Fall ist. Nur das bei Alkohol keiner auf die Idee käme zu sagen: "streng dich doch einfach mal an" oder Tips wie "wenn du Lust auf Alkohol hast trink vorher ein Glas Wasser damit du weniger konsumierst".

in diesem Sinne lg britta

Lari
05.09.08, 14:55
Hm. Also eher kein "Training" vorgesehen.

@ Silke. Ja genau - Die Komfortzone. Wobei ich mich dabei nicht mal am Komfort orientiere sondern in das "in eingeschliffenen Bahnen Denken".
Übrigens ein sehr wichtiger Mechanismus.
Nur - wenn er nie hinterfragt wird, geht er oft mit der Realität nicht mehr konform. Das ist die Gefahr dabei.
Das ist auch der Haupteffekt des Stellens. Das Bewußtmachen der eigentlichen "Gruppenrealität". Dadurch zeigen sich dann sicherlich auch bessere Handlungsmuster - nur - werden die dann dauerhaft optimal umgesetzt? Besonders bei Auseinandersetzungen, wenn es dabei bei Vielen nicht um sachliche Argumente geht - bei denen man auch mal zugeben müsste NICHT im Recht zu sein. Bei denen es darum geht, zu gewinnen und sei es zB mit Fehlern von vor 5 Jahren, die wieder aufgewärmt werden usw. (Ich befasse mich rein studienhalber momentan damit). Wird da nicht oft wieder in´s alte Muster gefallen?!
Was du da schreibst mit einmal Stellen, kene ich auch aus der Physioth. und auch anderen Interventionen.
Ich nenne es "das Pillendenken". "Wenn ich mal Durchfall habe - nehme ich die o. die Pille und gut..."
So hat, so die Vorstellung Vieler auch alle anderen Methoden zu funktionieren.
In dem Sinn machst du es also vollkommen richtig und bleibst an dir dran.
Um den Erfolg bei den Klienten zu verbessern wäre also auch eine Art Training bzw auch eine Überprüfung mit einem evtl kleinen "Update" nach einiger Zeit sinnvoll!


@ Britta.
An deinem Schrieben glaube ich zu verstehen, das du auch ein wenig Gewichtsprobleme hastß Was soll´s - Ich auch.
Im Grunde ist meine Aussage was das Abnehmen angeht richtig.
Regelst du das mit den Kalorien, nimmst du zwangsläufig ab. Physikalisch baust du damit eindeutig Fett ab.
Das Problem ist eben das Regeln. DAS ist eben der Hauptfaktor und eben nicht mal leicht umgesetzt. Ich sage nur 3000 Wiederholungen.USW

"Den versteckten Vorwurf das das ja wohl jeder klarr denkende Mensch umsetzen können sollte erwähnst du nur am Rande - aber er ist allgegenwärtig."

Nein. Eben genau das stimmt deshalb so nicht und habe ich auch nicht ausgesagt. Im Gegenteil.
> Klar denkende Mensch - ja - Das BEWUßTSEIN weiß es.
Deswegen ist es aber noch lange nicht in der Realität umsetzbar im UNTERBEWUßTSEIN als integrierte Handlungsstruktur verinnerlicht.
Einigen fällt es leichter. Die machen das einfach. Statistisch gesehen ist es aber eben nicht so einfach - siehe auch RS.

"Sind denn alle einfach nur zu faul oder ist es einfacher den schwarzen Peter aus Unwissenheit weiter zu reichen?"

Ja. Wir sind zu faul. Das ist ein Urprogramm in unserem Unterbewußtsein. Der Drang zur Bequemlichkeit ist aber auch eine Supertriebfeder und hat zB Zentralheizung, Fernsehen, Couch, Autos, Geschirrspüler, Handys und Mallorca erfunden.:D
Ja - wir suchen uns oft bewußt/unbewußt ausreden für unser Verhalten.

"woher diese kollektive Faulheit kommt denn die ist ja nicht naturgegeben." Nein auch gesellschaftsbedingt.
Siehe deine Aussagen zu Arbeitslosigkeit, Resignation usw.

Ebenso kommen daher die hilfreichen Sprüche: Streng dich an, da mußt du durch, Iss halt so, So isses nu mal, Das kannst du doch nicht..., usw.

Schon witzig wie Alkohol in Massen in der Gesellschaft immer noch als cool gilt. Genauso wie Rauchen, der Wahn mit dem besten Auto u.o. Haus (Kredit!)zu glänzen aber für Gesundheit kein Geld auszugeben, usw.:cool:

Kurz und Gut. Es gibt also bisher da noch keine Trainingskonzeptionen. Das wollte ich wissen.

Gruß Lars

britta
05.09.08, 15:33
Lars, ich wollte damit aufzeigen das das Problem oft sehr einseitig und vor allem "kostengünstig" betrachtet wird. Ich meine damit in erster Linie auch Ärzte die versuchen eine Diagnose in statistisch gesehen 30 sekunden finden (müssen). Bei dicken Menschen ist das ja relativ einfach und man sieht auf den ersten Blick den Ursprung aller Probleme - das Gewicht! Kommt dann noch etwas psychisches dazu wird das einfach untergeordnet als Folge von... nicht als Ursache von... ich bemängel in erster Linie das vieles so oberflächlich geschieht und nicht als teil eines Gesamtbildes gesehen wird. In der Medizin ist immer alles so einfach: wenn dies - dann das, aber das trifft eben nicht auf alle Probleme zu. Natürlich gebe ich dir recht wenn du schreibst weniger Kalorien führen zu weniger Gewicht aber das umschreibt das Problem nicht komplett denn das Problem ist ja die Kalorienaufnahme zu regulieren - also den "Trieb" in Schach zu halten. Das ist ein interpersönliches Problem der Regulation bzw. der Konfliktbewältigung - ein Lebenskonzept sozusagen und hat nur sekundär mit Kalorientabellen zu tun. Schlimm finde ich das auch Kinder betroffen sind und in so einem System dann groß werden - wie sollen die da raus finden? Wenn man solche Phenomene mal globaler Betrachten würde könnte man auch mehr in Prävention investieren. Und sicherlich würde man dann auch noch Ursachen finden auf die bisher noch keiner gekommen ist.

Lari
05.09.08, 16:29
Also als Physiofuzzi sehe ich das primär doch etwas andersrum.
Da haben wir auch ein Unterschied Mann, Frau.
Frauen ersuchen primär am Essen was zu machen, Männer eher was mit Aktivität.

1. Wir haben nat. mittlerweile in vielen Bereichen eine arge Esskultur. Auch sind die Portionen heutzut. größer als früher. zb Chipstüten usw.. So krass ernähren sich aber auch viele schleichend übergewichtig gewordene auch wieder nicht.

2. Sehe ich ein größeres Problem in mangelnder Bewegung.
Nicht nur auf das Gewicht bezogen. Im Prinzip kannst du futtern wie du willst, wenn der Verbrauch stimmt...!
Auch das ist soooo nicht einfach umsetzbar.
Da kommen wieder kluge Sprüche - treibe halt mehr Sport...!

"Das ist ein interpersönliches Problem der Regulation bzw. der Konfliktbewältigung - ein Lebenskonzept sozusagen und hat nur sekundär mit Kalorientabellen zu tun."

Ja. Aber auch ein gesellschaftlich bürokratisches Problem.
Was wird immer noch für ein Theater zwecks der Ampelpunktregelung auf Lebensmittel gemacht. Klasse Idee. Wird aber in diesem Staat, wo Polit. die Marionetten der Wirtschaft sind nie eingeführt werden. Die Pol. kriegen ja nicht mal eine effektive Bekämpfung bei Gammelfleisch hin. Es müssten dann auch Alternativlebensmittel entw. werden.
Wenn ich ein Konzept entwickeln würde, was auch zB suggestiv intervenieren würde und damit mehr Erfolg bringen würde, wäre es eine unglaublich bürokr. hürde, das bei den Kassen durchzubringen.
Schließlich bin ich (noch nicht) auch nur ein HPpsy und als Physioth. würden meine sugg. Methoden nicht anerkannt. Ärzte würden sich verweigern, weil sie die Idee nicht hatten usw.

Gut britta. Ich würde aber sagen, das geht jetzt in eine nicht mehr dem Thema entspechende Richtung.
Da könnte man einen neuen Thread eröffnen.

GRuß Lars

britta
05.09.08, 17:45
jo, da haste wohl recht.

Silkemallorca
05.09.08, 18:14
@Lars
Obwohl es doch ganz einfach ist:
Mit der Speckschicht "schütze" ich mich! Und da gilt es eben auch zu schauen, was hinter diesem Schutz steckt. Was vermeidet die Person, durch ihr dick sein? Was gewinnt diese Person durch ihr dicksein? Was versucht die Person mit Essen zu kompensieren?

Es ist nun mal so, das wir von unserem Umfeld stark geprägt wurden. Wir haben überwiegend Großeltern und Eltern, die ein bis zwei Weltkriege erlebt haben.

Da fehlt halt bei vielen die Liebe und Anerkennung. Die haben sie nicht bekommen, weil auch die Eltern nicht die Liebe und Anerkennung bekommen haben. In den Familien wo Hunger gelitten wurde, hat Essen einen ganz enormen Stellenwert und Belohnungseffekt.

Es ist ein unendliches Thema, was wir diskutieren können.

Für mich ist einfach wichtig, die Leute aus der Komfortzone zu holen, damit Gefühle und Glaubenssätze aufgelöst werden können um in ein neues, gesundes Verhalten zu kommen. Wir werden immer Klienten haben, da läuft es gut und schnell, und dann eben Klienten die dafür länger brauchen. Jeder hat eben sein eigenes Tempo und seine eigene Lebensaufgabe zu bewältigen.

Ein schönes Wochenende
Silke

Lari
07.09.08, 17:42
Hallo Silke
Wie gesagt, das wäre ein neues Forum wert.
Was du da ansprichtst, ist nat auch ein Ansatz.
Klar, das "Sich zurückziehen", das "frustessen", das "Belohnungsessen", das "Dick-sein, damit man eine Rolle in einem sozialen System einehmen kann" (identisch mit dem Klassenclown) usw.
M.M nach spielt das aber meist nicht die ausschlagende Rolle. Es ist einerseits die vom UB gesteuerten Bequemlichkeitstriebe + gesellsch. Meinungsbilder + wirtschaftlicher Interessen + verkorkstes Individual-Umfeld-Empfinden - Sprich Männer: Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel HUAAHUUAA!
Wenn ich heutzutage viele Frauen, Teenager sehe, dicke Rollen aber enge Hüfthose und Bauchfrei...!
Übergewichtig zu werden - dazu braucht es nicht viel - aber sich dann so zu geben... Das geht bei Männern wie Frauen besser.
Dazu kommen dann das Schönreden usw.
Naja - wirklich - eine neuer Beitrag erforderlich.

Gr. Lars

kapinnow
08.09.08, 00:18
Hier kann das betreffende Thema weiter diskutiert werden.
Liebe Grüße
Kai