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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein trauriger Hundefall.....



Knöppi
26.09.06, 16:06
Haben wir noch Tierheilpraktiker unter uns?

Ich habe folgendes auf dem Herzen:

Heute morgen rief meine Freundin mich an und erzählte mir unter Tränen das heute nacht ihr Hund (ich muss jetzt lügen, ich glaube 3Jahre war sie) ganz furchtbar gestorben sei.
Sie hatte seit einiger Zeit unter na ich würde mal sagen Würgeanfällen verbunden mit so einem kurzen Röchelhusten mal mehr und mal weniger.
Der Tierarzt verschrieb ihr 2 mal Antibiotika, da das aber nicht geholfen hat nahm meine Freundin Kontakt mit einer Tierhomöopathin (ob sie THP ist weiss ich nicht!).
Sie hat wohl auch eine ausführliche Anamnese gemacht und ihr ein Mittel gegeben.
Anfänglich schien sich auch etwas zu tun, zumindest meinte die Homöopathin würde alles was sich zeigte zum Mittel passen und alles in bester Ordnung. U.a. lief ihr eitriger Ausfluss aus den Augen und in der letzten Woche war immer mal wieder etwas Blut (hellrote Fäden , wie meine Freundin sagt) bei dem "Ausgewürgtem" aber wie gesagt, die H. meinte, es gehört alles zum Mittelbild.
Als meine Freundin mir das am Samstag erzählte klingelten in mir die Alarmglocken und ich hab ihr gesagt, das ich mich da jetzt nicht mehr drauf verlassen würde und den TA um einen Ultraschall bitten würde, denn Blutungen, egal woraus, sind oft auch keine guten Zeichen.

So, und nun zu letzter Nacht. Ach was ich noch vergessen habe zu berichten ist, dass der Hund einen angeborenen Herzfehler hatte (fragt mich jetzt nicht welchen, weiß meine Freundin auch nicht so genau)! Der TA meinte man braucht ihn noch nicht zu operieren, sie darf nur nicht zu stark belastet werden (wurde sie auch nicht!).

Ja und in der letzten Nacht ist es passiert.
Meine Freundin ist um 1 Uhr aufgewacht und wollte runter in die Küche gehen, plötzlich sah sie das die ganze Treppe, der unter Flur, Teile der Küche voller Blut (viel Blut) waren. Sie ging in das andere Zimmer und fand ihren Hund tot! Aus dem Maul sickerte noch Blut. Furchtbar oder? Ich bin völlig erschüttert, die arme Kleine!

Meine Freundin macht sich grooooße Vorwürfe, dass sie nicht doch lieber gestern noch zum TA gegangen ist, denn sie hat auch gestern nicht richtig gefressen.
Nun ist es zu spät, wer weiß warum, keiner, es musste wohl so geschehen...

Könnte sich irgendjemand von euch vorstellen, um was für ein Krankheitbild es sich gehandelt hat.
Ich habe die Vermutung, das durch den Herzfehler die Lunge kollabiert ist (aber würde da so eine Menge Blut zu passen?).
Meine zweite Vermutung wäre ein bösartiges Geschehen in der Speiseröhre mit Varizenblutung (aber dann hätte sie sicher schon lange nichts mehr gegessen, oder?).
Oder durch den Herzfehler (wie gesagt, keine Ahnung welcher) ein Aortenaneurysma (würde man da aus dem Mund bluten?).
Ach meine Gedanken drehen sich schon den ganzen Tag um das Hündchen:(

Wäre euch sehr dankbar falls ihr eine Meinung oder eine Idee zu diesem Fall habe (vielleicht fällt auch den Nicht-THP´s etwas ein).

gila
26.09.06, 16:16
Ach Gott, das tut mir aber ganz doll Leid.
Bestimmt war und ist das schrecklich fuer Deine Freundin, doch gluecklicherweise hat sie Dich, die ihr beistehen kann.

Ich bin keine THP aber nach allem was Du schreibst, hoert sich das wirklich nach einer Gefaessruptur an. Vielleicht ein Aneurisma?

Ganz sicher, dass der Hund an kein Gift gekommen ist?

Ganz liebe Gruesse an Deine Freundin und hoffentlich kann sie bald wieder laecheln. :)

Gila

Sanftpfote
01.10.06, 13:32
Hallo,
ich bin erst heute früh vom Urlaub zurück gekommen deswegen schreibe ich erst jetzt was dazu.
Ist natürlich schwer was dazu zu sagen ohne den Hund gesehen und untersucht zu haben, aber ich hätte gleich an erster Stelle Ultraschal oder Röntgen lassen. Einfach um schon mal zu schauen wie es in der Luftröhre ausschaut.
Leider ist es nun für diese Dinge jetzt zu spät :-(
Es tut mir leid für deine Freundin, dass es so traurig ausgegangen ist.

Liebe Grüße
Isabella