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leesha
13.08.08, 15:48
Ich bin fast fertig mit meinem Studium zur psychologischen Beraterin. Mache meine Prüfung im Oktober. Wer kennt den Unterschied zum kl. Heilpraktiker?
Gibt es vielleicht gar keinen? Oder kann ich nach meiner Prüfung zur Beraterin, gleich die Prüfung für den kl. Heilpraktikerschein ablegen?

Noch mal über 1000,--€ für den Schein zur kl. Heilpraktikerin sind mir einfach zuviel.

Würde mir sehr helfen, wenn jemand bescheid wüsste.

Viele Grüße Leesha

Jörg
13.08.08, 16:21
Liebe Leesha,

Willkommen im Forum!!!

Als psych. Beraterin, darfst du Menschen coachen, supervidieren beraten, entspannungs- und selbsterfahrungsübungen mit ihnen machen...

Du darfst aber nicht therapeutisch tätig werden, das heißt Krankheiten feststellen, heilen oder lindern. Das heißt überall da wo ein Krankheitswert vorliegt darfst du nicht tätig werden.

Liebe Grüße
Jörg

leesha
13.08.08, 18:00
hallo jörg, danke für deine antwort, das heist also, dass ich dann mit dem kleinen hp schein, diagnosen stellen und therapieren darf? krankheiten erkennen, ist ja ein teil der ausbildung zur beraterin schon, ich muss sie nur in diesem fall weiter schicken.

das heist für mich wohl, dass ich wenn ich den kl. hp schein möchte, doch noch dieses studium anhängen muss? Denke aber, dass in diesem fall, viel doppel gemoppelt ist.

na, da werde ich wohl durch müssen.

liebe grüsse
leesha

Jörg
13.08.08, 20:55
Liebe Leesha,

Du musst das nicht als Studium betreiben, genausogut kannst du erst Beratungserfahrungen sammeln und dich nach und nach (oder schnell:D) selbst auf die Überprüfung vorbereiten... (Drei bis vier gute Bücher, damit kommt man schon ganz schön weit...)

Ich kenne einige, die den HPP ohne schulische Begleitung gut geschafft haben... (einschließlich mir...)

Du darfst als HPP aber auch nicht alles behandeln also alles was organisch bedingt ist (gehört dem Neurologen) und schizophrene und affektive Psychosen (gehören dem Psychiater) aber man sollte es sicher erkennen können... und da wir als Hpp keine organischen Ursachen ausschließen können, bleiben unsere Diagnosen wohl immer ein Verdacht...

liebe Grüße
Jörg

leesha
13.08.08, 21:15
hallo jörg, danke für deine antwot. ich habe mir inzwischen einmel genau durchgelesen was z.b. die heilpraktikerschule bei uns in der stadt so über das berufsfsbild zu sagen hat. auf jedenfall steht da, nach der ausbildung kann man sich entweder "psychotherapeutische heilpraktikerin" nennen oder "psychologische beraterin". also wird der unterschied nicht so groß sein bei der ausbildung.

ich werde mir bücher besorgen über die themen die bei meiner ausbildung nicht dabei waren und mich über die möglichkeit erkundigen, nur die prüfung ab zu legen.

was man nicht darf ist mir schon klar, das lernen wir hier auch. ich würde es ja nicht direkt brauchen, aber ich kenne halt viele leute, die privat versichert sind und zu mir kommen, die haben dann eben gemeint, wenn ich eine heilpraktikerin wäre, dann könnten sie die kosten über ihre versicherung abrechen. das ist eigentlich meine ganze motivation, wegen dem hpp.

Su71
13.08.08, 21:47
Hallo Leesha,
ich hab den HPP Schein auch im Selbststudium gemeistert - und mit dem Wissen, das Du schon mal durch den psych. Berater hast (und wie Jörg sagt ein paar guten Büchern;)) - ist das auch zu meistern.

Lohnen tut sich das schon, finde ich! Wie Du selbst bemerkt hast - die Möglichkeit, dass Privatpat. mit der Kasse abrechnen können ist gegeben und ausserdem sind Beratungsleistungen Umsatzsteuerpflichtig! - und Heilbehandlungen nicht... - das finde ich auch, ist ein sehr wichtiger Punkt -...

LG Susanne

apolin
13.08.08, 22:05
Liebe Leesha,

nach der Ausbildung kann man sich entweder psychologische Beraterin oder psychotherapeutische HP nennen?? Das ist doch aber nicht das Gleiche! Verstehe ich nicht!


Lieber Jörg, liebe Su 71,

Ihr habt es mit einigen guten Büchern geschafft, das macht Mut. Ich habe leider schon zu viele Bücher gekauft. Gut finde ich sie alle - nur weiß ich jetzt nicht, mit welchen ich bevorzugt arbeiten soll.

Wärt Ihr bereit, die drei bis vier Bücher, die Ihr für die Prüfungsvorbereitung benutzt habt, zu nennen?

Mir selber gefällt der GK 3 sehr gut, zum ausführlicheren Nachschlagen Möller /Laux / Deister. Koeslin: "Psychiatrie und Psychotherapie für HP" finde ich auch ganz gut, aber etwas unübersichtlich strukturiert. (Das war jetzt wieder mehr als Tipp für Leesha gedacht).

Liebe Grüße apolin

Jörg
14.08.08, 08:59
Wärt Ihr bereit, die drei bis vier Bücher, die Ihr für die Prüfungsvorbereitung benutzt habt, zu nennen?

Mir selber gefällt der GK 3 sehr gut, zum ausführlicheren Nachschlagen Möller /Laux / Deister. Koeslin: "Psychiatrie und Psychotherapie für HP" finde ich auch ganz gut, aber etwas unübersichtlich strukturiert. (Das war jetzt wieder mehr als Tipp für Leesha gedacht).

Liebe Grüße apolin

Also, für ein vertieftes verstehen der Krankheitsbilder kann ich ohne jede Einschränkung "Irren ist menschlich" von Prof. Dörner u.a. empfehlen. Sonst habe ich fast ausschließlich mit Möller, Laux und Deister gearbeitet. Ergänzt durch so ein Buch "Vorbereitung zur Heilpraktikerüberprüfung (Psychiatrie)" aber das fand ich viel zu oberflächlich... natürlich der Pschyrembel, das ICD 10 und Wikipedia....

Liebe Grüße
Jörg

Manja
14.08.08, 09:09
Auch ich möchte, ohne die Ausbildungsgrundlagen der psych.Berater zu kennen, zum HP-Schein ermutigen.
Machbar ist er, auch im Selbstudium, ich habe dafür folgende Bücher genutzt:


-ICD 10 Kap.5,Klinisch-diagnostische Leitlinien ,Dilling/Mombur
-Wörterbuch Psychiatrie und med.Psychologie,Peters
-DallÁrmi:Prüfung Psychotherapie(MC-Fragen)
-Die vielen Gesichter psych.Leids,offizielles Fallbuch der WHO,Verlag Hans Huber
-Psychiatrie und Psychotherapie für HP,Köslin
-Kompaktkurs HP Psych,Karin Isikli(9 Hör-CD´s,Skript,Hörskript)
-HP-Trainer Psychologie,Stahl-Kadlec/Dornhauser(Fragen+Antworten für die mündl.Prüfung)
-Psychiatrie und Psychotherapie,Möller,Duale Reihe

Orientiert habe ich mich am Kompaktkurs,die anderen Bücher "drumherum" genutzt und der Möller kam aus Liefergründen erst nach der Prüfung dazu...........den genieße ich nun ab und an ohne Lernstreß.
Wichtig ist ein Gerüst,eine Struktur an der ihr lernt.

Viel Erfolg und Spaß am Lernen(auch wenn es nicht immer wie "geschmiert" läuft,das gehört dazu!)

Manja
14.08.08, 09:10
Also, für ein vertieftes verstehen der Krankheitsbilder kann ich ohne jede Einschränkung "Irren ist menschlich" von Prof. Dörner u.a. empfehlen. Sonst habe ich fast ausschließlich mit Möller, Laux und Deister gearbeitet. Ergänzt durch so ein Buch "Vorbereitung zur Heilpraktikerüberprüfung (Psychiatrie)" aber das fand ich viel zu oberflächlich... natürlich der Pschyrembel, das ICD 10 und Wikipedia....

Liebe Grüße
Jörg

Ja-das habe ich zwischenrein auch gelesen!

leesha
14.08.08, 09:11
Liebe Leesha,

nach der Ausbildung kann man sich entweder psychologische Beraterin oder psychotherapeutische HP nennen?? Das ist doch aber nicht das Gleiche! Verstehe ich nicht!

Mir selber gefällt der GK 3 sehr gut, zum ausführlicheren Nachschlagen Möller /Laux / Deister. Koeslin: "Psychiatrie und Psychotherapie für HP" finde ich auch ganz gut, aber etwas unübersichtlich strukturiert. (Das war jetzt wieder mehr als Tipp für Leesha gedacht).

Liebe Grüße apolin

hallo apolin, das mit der Berufsbezeichnung steht genau so im Internet. war auch verwundert, dass es das gleiche ist. aber wenn ich mir so die zeiten ansehe, die für den kl. hp gebraucht werden, könnte es fast stimmen. bei mir dauerte es drei semester, d. h. 18 studienbriefe, zwei seminar, dann noch schriftliche prüfung, beim gesundheitsamt und eine abschlussarbeit über 12 - 15 seiten. ich werde mal bei meiner dozentin nachfragen.

bluemchen78
14.08.08, 10:14
Ich wollt nur mal kurz was zur Berufsbezeichnung beitragen:

Ich meine, wenn man HPP ist darf man sich auch Psychologischer Berater nennen, jedoch nicht andersherum. Ich hab folgendes dazu gefunden:

"Den Abschluss "Psychologischer Berater" erhalten Sie nach der Diplomprüfung der Schule. Als Psychologischer Berater darf man psychisch gesunden Menschen in akuten Problem- oder Belastungssituationen beratend zur Seite stehen.
Nur nach bestandener Heilpraktikerprüfung darf man die Berufsbezeichnung "Heilpraktiker für Psychotherapie" tragen (sogenannte eingeschränkte Heilpraktikererlaubnis auf das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie) und darf auch therapeutisch tätig sein. Das bedeutet: die Ausübung der Psychotherapie bei psychisch Erkrankten, z. B. bei depressiven Beschwerdebildern, Persönlichkeitsstörungen u. a. Dabei ist es immer wichtig, verantwortlich mit den eigenen Kompetenzen umzugehen. Bezüglich der Sorgfalts- und der Weiterbildungspflicht sind an Heilpraktiker die gleichen Anforderungen wie an den Arzt gestellt."

Ist also nicht ganz das gleiche! ;)

Quelle: Deutsche Helpraktikerschule - Internetseite

Su71
14.08.08, 13:26
Yep - Danke Bluemchen;) genau so stimmt es auch!

Zu den Büchern
ich hab auch vorwiegend
-->Möller, Laux und Deister, Duale Reihe "Psychiatrie und Psychotherapie" genutz, ansonsten
-->"Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie" von Lieb, Frauenknecht, Brunnhuber --> das gibt es in einer ganz aktuellen Auflage mit Online Zugang - das heißt man hat das ganze Buch auch online verfügbar und kann gleichzeitig ein Lexikon nutzen...ect. - klasse Sache!
--> GK 3
zur Mündlichen Prüfung hatte ich noch
--> "Heilpraktiker für Psychotherapie" von i.M. Simon und
--> "Die mündliche Prüfung Heilpraktiker Psychotherapie" von Marcus Mery (sehr zu empfehlen!)

- bei Köselin und Dall`Armi muss man vorsichtig sein, diese Bücher enthalten Fehler!
- die Superlearning CD`s von K.I. kann ich auch empfehlen - aber auch da kritisch hinhören, weil es manche "Unebenheiten" gibt, die manchmal etwas unglücklich formuliert sind und so auch falsch rüber kommen können ---

LG Susanne

leesha
14.08.08, 16:59
vielein dank blümchen, jetzt bin ich jedenfalls ein bisserl schlauer als vorher.;)

ich werde jetzt mal die prüfung erst für die psychologische beraterin ablegen und dann genau informieren was mir noch fehlt für den kleinen hp und dann es mir über bücher einverleiben. ich denke jedenfalls, dass der unterschied nicht so groß ist, habe bei den inhaltsverzeichnissen eigentlich nur die anatomie vermisst, bei dem studium jetzt.

werde dann, nach meinem abschluss den rest noch büffeln und eine neue prüfung machen.

vielen dank euch allen nochmal für die informationen.:)

apolin
14.08.08, 22:04
Herzlichen Dank für Euere LIteratur-Empfehlungen!

Lieber Gruß apolin

Hedwig24
27.08.08, 16:26
Hallo apolin
mit deinem Wissen brauchts du , so glaube ich für die PRüfung zum HPP kein Buch dazu.
Und wenn dann nur " Psychiatrie fast" ISBN 978-3-89862-243-1das kannst du überall mit hinnehmen.(Habe ich auch gemacht)
Dieses Buch war für mich ein guter Leitfaden.
OK: einig andere Bücher habe ich noch dazu gelesen.
Z:B: Grundformen der Angst. Hatte mir dies nur ausgeliehen,weiß die ISBN Nr nicht .
Bin beim 1x gleich durchgekommen.
L.G. Maria

apolin
27.08.08, 22:05
Danke, Maria,

"Psychiatrie fast" fehlt tatsächlich noch in meiner "Sammlung", steht schon auf der "Wunschliste". Wie kommt es denn, dass ich einen so "wissenden" Eindruck mache??? Da muss - leider - was falsch rübergekommen sein1

Liebe Grüße

apolin

jacqui
16.04.09, 00:15
Hallo,

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, beschäftige mich schon lange mit dem Thema Heilpraktiker bzw. Studium der Psychologie/Medizin und finde einfach keine Antworten, auf die ich mich verlassen könnte.

Den Unterschied zwischen dem Psychologischen Berater und dem HPP habe ich ja nun verstanden :)

Aber ein paar Fragen habe ich noch:

Schließt der "große HP" den HPP mit ein? Oder sind die verwendeten Begriffe (großer, kleiner HP) irreführend?

Was genau darf ein Psychotherapeut (Studium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten) mehr als der HPP? Wo sind da die Grenzen, es müsste doch welche geben oder?

Habe sämtliche Ausbildungen vorliegen, doch so wirklich schlau werde ich leider nicht draus. Wäre für Antworten diesbezüglich sehr, sehr dankbar.

Liebe Grüße
jacqui

Hedwig24
16.04.09, 07:05
[QUOTE=jacqui;204599]Hallo,

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, beschäftige mich schon lange mit dem Thema Heilpraktiker bzw. Studium der Psychologie/Medizin und finde einfach keine Antworten, auf die ich mich verlassen könnte.

Den Unterschied zwischen dem Psychologischen Berater und dem HPP habe ich ja nun verstanden :)

Aber ein paar Fragen habe ich noch:

Schließt der "große HP" den HPP mit ein?

Ja

Was genau darf ein Psychotherapeut (Studium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten) mehr als der HPP? Wo sind da die Grenzen, es müsste doch welche geben oder?

Ein Studiumabschluss des PP erlaubt dir dich nach dem Therapeutengebühr abzurechen. Welches deutlich höher angesetzt ist als die Gebührenordnung für den Heilpraktiker zu dem ist es einfacher mit den KK abzurechenen.

Was genau der "studierte" 'Therapeut darf findest du sicherlich im PP Forum



LG Maria

P.G.B.
16.04.09, 10:17
Was genau darf ein Psychotherapeut (Studium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten) mehr als der HPP? Wo sind da die Grenzen, es müsste doch welche geben oder?

Da gibt es keinen Unterschied! Behandeln dürfen beide das gleiche!

manu2810
16.04.09, 10:28
Was genau darf ein Psychotherapeut (Studium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten) mehr als der HPP? Wo sind da die Grenzen, es müsste doch welche geben oder?

Da gibt es keinen Unterschied! Behandeln dürfen beide das gleiche!

Dann muss ich jetzt mal ganz blöd fragen, wo dann der Unterschied ist? Bisher dachte ich ein HPP darf nicht soviel behandeln wie ein psychologischer Psychotherapeut!?

Medikamente verschreiben darf ein psychologischer Psychotherapeut auch nicht, das ist nur den Psychiatern vorbehalten.

LG Manuela

P.G.B.
16.04.09, 10:53
Das ist keine blöde Frage, Manuela.
Der Unterschied liegt in der Ausbildung. Ein Psychologe studiert Psychologie, hat damit allerdings keine Zulassung, psychotherapeutisch zu arbeiten. Er hat 2 Möglichkeiten:
1. eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten in einer best. Therapierichtung, meistens VT, Tiefenanalyse. Das sind von der Krankenkasse anerkannte Behandlungsverfahren. In der Neuzeit kamen für einige bereiche noch die Hypnosetherapie hinzu.
2. er macht die Prüfung als HPP
Dann darf er therapieren.

Ein HPP hat also nicht zwingend eine Ausbildung als Psychologe. Sie kommen aus vielen anderen Berufszweigen. Ebenso wie die HP.
Begrenzt wird die Möglichkeit der Behandlung durch unsere eigenen Fähigkeiten. So sollte jeder für sich gut entscheiden, was kann ich oder eben nicht.
Ohne eine Zusatzausbildung nach der HPP-Prüfung behaupte ich jetzt einmal: Er kann nicht wirklich therapieren...obwohl er dem Gesetz nach dürfte!

manu2810
16.04.09, 11:00
Ok danke für deine Auskunft :) Jetzt bin ich wieder etwas schlauer. Psychotherapie interessiert mich u.a. nämlich auch!

LG Manuela

*Bille*
16.04.09, 11:06
Der psych. Psychotherapeut ist approbiert!!!! Er kann auch eine Kassenzulassung bekommen, sofern er sich in einem Gebiet niederläßt, wo Bedarf besteht.
Das ist schon ein großer Unterschied zum HPP. Zudem hat er eine VORGESCHRIEBENE Ausbildung zu absolvieren im Gegensatz zum HPP.

VG
Sybille

P.G.B.
16.04.09, 11:06
Psychotherapie interessiert mich u.a. nämlich auch!

Das kann ich sehr gut verstehen!;)

P.G.B.
16.04.09, 11:12
Der psych. Psychotherapeut ist approbiert!!!! Er kann auch eine Kassenzulassung bekommen, sofern er sich in einem Gebiet niederläßt, wo Bedarf besteht.
Das ist schon ein großer Unterschied zum HPP. Zudem hat er eine VORGESCHRIEBENE Ausbildung zu absolvieren im Gegensatz zum HPP.


Sag mal bitte, wo besteht in deiner Aussage jetzt der Unterschied zu meiner?

Du wählst hier Worte, die eine Begrifflichkeit erklären, nicht die Möglichkeiten in der Wahl dessen, was in deren Tätigkeitsgebiete fallen.

Die Ausgangsfrage war eine andere:
(Wenn du noch einmal nachschauen magst)
Die Frage lautete:
Bisher dachte ich ein HPP darf nicht soviel behandeln wie ein psychologischer Psychotherapeut!?

Ich habe als HPP gelernt, sehr dezidiert auf Fragen einzugehen und meine eigene Interpretation außen vorzulassen!

*Bille*
16.04.09, 11:15
Was genau darf ein Psychotherapeut (Studium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten) mehr als der HPP? Wo sind da die Grenzen, es müsste doch welche geben oder?

Ich habe die Frage beantwortet, mehr nicht!
Was hast du für ein Problem mit mir???

P.G.B.
16.04.09, 11:20
Wieso Problem:confused:

ich habe lediglich etwas nachgefragt, was ich nicht verstanden habe!

manu2810
16.04.09, 11:21
Das kann ich sehr gut verstehen!;)

Ich auch :D Es gibt soviele Dinge die ich machen möchte! Aber erstmal alles nacheinander. Ich schnupper in einigen Dingen aber schonmal rein. So habe ich jetzt Unterlagen für den HPP, Skript und Hörbuch (Heilpraktiker für Psychotherapie - Superlearning - Superhearing - Amtsarztfragen) Ich hoffe das kann man empfehlen!?

und ein Buch für Phytotherapie (kleines Heilkräuter-Lexikon)

So kann ich schonmal etwas reinschnuppen und mich einlesen, außerdem ist es mal eine Abwechslung zu den Skripten von I. Richter.

P.G.B.
16.04.09, 11:23
Da hast du ja noch so einiges vor der Brust!
Hast du das Programm von K.Isikli?

manu2810
16.04.09, 11:26
Da hast du ja noch so einiges vor der Brust!
Hast du das Programm von K.Isikli?

Nein, das kenne ich nicht! Wo bekomme ich das?

Kann man die Skripte/Hörbücher empfehlen, kennst du die?

LG Manuela

P.G.B.
16.04.09, 11:32
Nein, eben nicht.
Hier im Forum war kürzlich darüber eine Diskussion. Ich selbst hatte mir vor einigen Jahren dieses Programm mal zukommen lassen...und war nicht wirklich begeistert.
Ich galube, was ich hier so gelesen habe, dass Buch von Kai ist da empfehlenswert
(ich habe selbst nicht reingesehen).
Womit arbeitest du? Was hast du dir da zugelegt?

manu2810
16.04.09, 11:37
Ich habe bisher lediglich "Heilpraktiker für Psychotherapie - Superlearning - Superhearing - Amtsarztfragen" das soll ein Selbststudium sein. Bücher habe ich bisher keine, weil ich mich hautsächlich erstmal auf den HP konzentriere, will mich aber zur Abwechslung schonmal in Psychotherpie, Phytotherapie, Akupunktur, Ohrakupunktur, Neuraltherapie und Allergiebehandlungsmöglichkeiten einlesen. Bzw. was ich jetzt nicht schaffe, kommt eben nach der Ausbildung, die ich ja ohnehin in Form von Fortbildungen und Seminaren belegen und verinnerlichen werde. Außerdem ist mein Budget momentan mehr als knapp, da ich arbeitslos bin. Aber dafür habe ich eben viel Zeit :D

P.G.B.
16.04.09, 11:42
"Heilpraktiker für Psychotherapie - Superlearning - Superhearing - Amtsarztfragen"
Ich muß gestehen, dass kenne ich nicht!

Wenn du momentan weniger Geld zur Verfügung hast, es gibt eine Menge guter Literatur bzw. Infos im Netz. Ansonsten eins nach dem anderen...dass machst du schon gut so! Erst den HP und dann weiter sehen...

manu2810
16.04.09, 11:46
Ich frage mal in einem Extra Thread nach ob da jemand was zu sagen kann.

Ja denke ich auch! Auch wenn ich total viel Zeit habe, aber ich muss mir ja auch alles merken können. Gehe ja auf die 30 zu :D

manu2810
16.04.09, 14:28
Da hast du ja noch so einiges vor der Brust!
Hast du das Programm von K.Isikli?

Ich sehe gerade in der Quellangabe dass das doch von K. Isikli ist. Habe ich gar nicht gesehen. :)
Wer lesen kann ist schwer im Vorteil :D

LG Manuela

jacqui
16.04.09, 16:10
Hi,

das find ich total faszinierend, dass es eigentlich keine wirklichen Vorteile des Studiums gibt (Die anschließende Ausbildung ist ja auch wahnsinnig teuer, habe gehört ab 15.000 €), nur um über Kassen abzurechnen? Ich weiß ja nicht. Ok, es ist vielleicht mehr, aber dürfte nach meiner Rechnung auch nicht mehr aufgehen (Zeit des Studiums, Ausbildung, Jobmarkt)

Also ist es wirklich so, konnte das gar nicht glauben... sprachlos... eröffnet ne Menge Möglichkeiten :)

Muss da immer an einen Hypnosetherapeuten denken, bei dem ich mal war, der hat auch Psychologie studiert und anschließend die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemacht...er hat mir doch wärmstens ans Herz gelegt nicht Psychologie zu studieren, weil es sich überhaupt nicht lohnen würde, ...ich meine, wer weiß wie lang die Gesetzlichen noch bleiben, wird ja immer weiter heruntergestuft.

Nur, naja, ich will es halt immer ganz genau wissen ;)

Vielen, vielen Dank, habt mir sehr geholfen!

Liebe Grüße
jacqui

manu2810
16.04.09, 16:19
Hi,

das find ich total faszinierend, dass es eigentlich keine wirklichen Vorteile des Studiums gibt (Die anschließende Ausbildung ist ja auch wahnsinnig teuer, habe gehört ab 15.000 €), nur um über Kassen abzurechnen? Ich weiß ja nicht. Ok, es ist vielleicht mehr, aber dürfte nach meiner Rechnung auch nicht mehr aufgehen (Zeit des Studiums, Ausbildung, Jobmarkt)

Also ist es wirklich so, konnte das gar nicht glauben... sprachlos... eröffnet ne Menge Möglichkeiten :)

Muss da immer an einen Hypnosetherapeuten denken, bei dem ich mal war, der hat auch Psychologie studiert und anschließend die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemacht...er hat mir doch wärmstens ans Herz gelegt nicht Psychologie zu studieren, weil es sich überhaupt nicht lohnen würde, ...ich meine, wer weiß wie lang die Gesetzlichen noch bleiben, wird ja immer weiter heruntergestuft.

Nur, naja, ich will es halt immer ganz genau wissen ;)

Vielen, vielen Dank, habt mir sehr geholfen!

Liebe Grüße
jacqui

Bis gerade habe ich das so auch nicht gewusst. Meine sogar irgendwo mal gelesen oder gehört zu haben, dass es da Unterschiede gibt. Aber auch ich wurde gerade eines besseren belehrt. Ich werde mir auf jedenfall mal ein Buch zum einlesen kaufen. Die eigentlichen Fortbildungen mache ich ja wie gesagt erst im Anschluss der HP-Ausbildung.

Machst du den HPP oder bist du noch in der Entscheidungsphase, oder "nur" eine Interessierte?

LG Manuela

jacqui
16.04.09, 16:25
Hi,

uff, würde sagen in der Entscheidungsphase, aber eher mal wieder ;) Hatte mich eigentlich für das Studium Psychologie entschieden...Habe schon diverse Ausbildungen gemacht, aber im HP - Bereich noch keine Prüfung abgelegt, da es doch schwer ist konkrete Antworten zu finden.

Ich versuche einfach den besten Weg zu finden, um Hilfe so umzusetzten wie ich es für am Besten halte, gar nicht einfach, hmm...

Nun muss ich erstmal wieder grübeln, hihi, also eindeutig Entscheidungsphase ;)

Liebe Grüße
jacqui

P.G.B.
16.04.09, 16:29
Nur zur kurzen Erinnerung (falls das überhaupt nötig ist;)):

So eine HPP-Ausbildung ist nicht mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt...das weiß ja jeder!

Wer meint, er brauche sich da ja wohl nicht lange durch ein Studium etc.pp. zu quälen, der wird spätestens am Gesundheitsamt die rote Karte erhalten...und das zu Recht! (meine ich jetzt generell).

Ich persönlich hatte einfach keine Lust, mich noch durch ein Psychologiestudium zu quälen, da ich dort nicht nur das gelernt hätte, was ich für meine Arbeit wollte...und das war die Klinische Psychologie!

Ansonsten wurden die Argumente bzw. Meinungen dazu hier im Forum bereits mehrfach diskuttiert.

Ich wünsche euch bei euren Entscheidungen und der Ausbildung, gleich welcher Art viel Erfolg und weiterhin Freude!

manu2810
16.04.09, 16:29
Hi,

uff, würde sagen in der Entscheidungsphase, aber eher mal wieder ;) Hatte mich eigentlich für das Studium Psychologie entschieden...Habe schon diverse Ausbildungen gemacht, aber im HP - Bereich noch keine Prüfung abgelegt, da es doch schwer ist konkrete Antworten zu finden.

Ich versuche einfach den besten Weg zu finden, um Hilfe so umzusetzten wie ich es für am Besten halte, gar nicht einfach, hmm...

Nun muss ich erstmal wieder grübeln, hihi, also eindeutig Entscheidungsphase ;)

Liebe Grüße
jacqui

Ja das klingt absolut nach Entscheidungsphase :D Schau dich in Ruhe hier um du findest sicher noch einige Antworten auf deine Fragen und wenn nicht, dann stell sie (nochmals) konkret. Dafür sind wir ja da. ;)

LG Manuela

jacqui
16.04.09, 16:32
Hihi, ja diese Diskussionen breche ich irgendwie immer an, dafür hab ich ein Talent, verzeiht, will niemals irgendwen angreifen, ist nur meine Selbsteinschätzung, bzw. Erfahrung, bin recht gut im Lernen, deswegen formuliere ich es unterbewusst so...

:) Danke Manuela, sehr lieb :)

LG
jacqui

manu2810
16.04.09, 16:33
Nur zur kurzen Erinnerung (falls das überhaupt nötig ist;)):

So eine HPP-Ausbildung ist nicht mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt.

Wer meint, er brauche sich da ja wohl nicht lange durch ein Studium etc.pp. zu quälen, der wird spätestens am Gesundheitsamt die rote Karte erhalten...und das zu Recht!

Ansonsten wurden die Argumente bzw. Meinungen dazu hier im Forum bereits mehrfach diskuttiert.

Ich wünsche euch bei euren Entscheidungen und der Ausbildung, gleich welcher Art viel Erfolg und weiterhin Freude!

Na das hat ja auch niemand gesagt. Zumindest habe ich das nirgends so aufgefasst. Einfach ist die Ausbildung ganz sicher nicht und ich denke wer durchfällt tut dies ja auch nicht ohne Grund (Fehler der Prüfer, die leider mal vorkommen, mal ausgenommen), ganz egal ob HP oder HPP. Ich möchte wie gesagt, den HP abschließen und mich dann fortbilden. Bis dahin möchte ich mich einlesen und da kann es ruhig der Stoff sein, den ihr auch lernt in der HPP Ausbildung, das ich damit nicht therapieren kann ist mir auch bewusst, das kommt wie gesagt später. Wer also noch Buchtipps hat oder Skripte, Hörbücher oder was auch immer, immer her damit ;)

LG Manuela

P.G.B.
16.04.09, 16:36
Ich sag's doch... ist generell gemeint!;)...schätze dich auch so nicht ein, Manuela!:)

manu2810
16.04.09, 16:45
Na dann :) Habe mich aber auch nicht angegriffen gefühlt! War mir aber auch nicht sicher wen du meintest! Und selbst wenn du mich damit hättest ansprechen wollen, fasse ich Kritik eigentlich immer ganz auf. Finde das in unserem Beruf auch wichtig.

LG Manuela

*Bille*
17.04.09, 12:44
Hi,

das find ich total faszinierend, dass es eigentlich keine wirklichen Vorteile des Studiums gibt (Die anschließende Ausbildung ist ja auch wahnsinnig teuer, habe gehört ab 15.000 €), nur um über Kassen abzurechnen? Ich weiß ja nicht. Ok, es ist vielleicht mehr, aber dürfte nach meiner Rechnung auch nicht mehr aufgehen (Zeit des Studiums, Ausbildung, Jobmarkt)

Also ist es wirklich so, konnte das gar nicht glauben... sprachlos... eröffnet ne Menge Möglichkeiten :)

Muss da immer an einen Hypnosetherapeuten denken, bei dem ich mal war, der hat auch Psychologie studiert und anschließend die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemacht...er hat mir doch wärmstens ans Herz gelegt nicht Psychologie zu studieren, weil es sich überhaupt nicht lohnen würde, ...ich meine, wer weiß wie lang die Gesetzlichen noch bleiben, wird ja immer weiter heruntergestuft.

Nur, naja, ich will es halt immer ganz genau wissen ;)

Vielen, vielen Dank, habt mir sehr geholfen!

Liebe Grüße
jacqui



Hallo Jacqui,
ich möchte noch anmerken, daß es durchaus noch einen wichtigen unterschied zwischen dem psych. Psychotherapeut und dem HPP gibt:
Als PPT darfst du als alleinige Psychotherapie z.B. Tiefenpsychologisch fundierte PT verwenden. Der HPP darf nur elemente davon verwenden.
Beispiel: eine Kollegin hat auf ihrer Homepage stehen:
Bei der Psychotherapie verwende ich Elemente der Gesprächstherapie nach Rogers, lösungsorienterte PT und tiefensych. fund. PT.

so ist das korrekt.

Viele Grüße und viel Erfolg bei Deiner entscheidungsfindung
Sybille

kapinnow
17.04.09, 16:04
Hallo zusammen,

zu dem Thema ist einerseits die Durchführungsverordnung zum HPG zu betrachten (vgl. diesen recht aktuellen Artikel (http://www2.bptk.de/uploads/ptj_0803_heilpraktikerrecht.pdf) "Heilpraktikerrecht und Psychotherapie" von Johann Rautschka-Rücker von der Psychotherapeutenkammer Hessen). Andererseits gibt es für manche Fortbildungen, wie eben Psychoanalyse, klare Zugangsbeschränkungen. Im übrigen ist es auch zweifelhaft, ob es Sinn macht, mit approbierten Psychotherapeuten zu konkurrieren, da Heilpraktiker nur in eingeschränktem Maße Leistungen über die Krankenkasse verrechnen können.

Liebe Grüße
Kai

bindi
15.12.09, 10:45
Wärt Ihr bereit, die drei bis vier Bücher, die Ihr für die Prüfungsvorbereitung benutzt habt, zu nennen?

Koeslin: "Psychiatrie und Psychotherapie für HP" finde ich auch ganz gut, aber etwas unübersichtlich strukturiert. (Das war jetzt wieder mehr als Tipp für Leesha gedacht).

Liebe Grüße apolin

Den Koeslin fand ich nun wieder hervorragend zum Lernen. Ich denke, man sollte sich in einem Buchladen alle Alternativen kurz anschauen. Jeder hat eine andere Lernstrategie und ist ein anderer Lerntyp. Denk an den auditiven Typen, der sollte sich lieber ein Hörbuch zulegen !
Zusätzlich hatte ich mir das kleine Pocket "Psychiatrie fast" besorgt und natürlich den ICD 10. Den braucht man ja auch später in der Praxis (zum
Abrechnen).

LG Bindi

Maerchenhexe
15.12.09, 11:18
Nö, einen kompletten ICD10 hab ich mir geschenkt, gibt im Netz genug davon und in unserer "Lernbibel" (Tölle und Windgassen, Psychiatrie) war sowieso die für unseren Bereich relevante Klassifizierung drin.
Duale Reihe und GK3 sind eigentlich fast ein Muss. Meine Meinung. Die schwarze Reihe ist auch interessant. Gibt's oft ganz gut gebraucht zu kaufen.