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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die ideale HP-Schule



rabenstein
20.09.06, 17:10
Nun haben von 385 Mitgliedern hier im Forum doch 17 (!!!!!!!!!!) an der Umfrage nach dem Schultyp teilgenommen. Ich mag den Prozentsatz gar nicht ausrechenen:mad:

Neue Frage:

Was muss eine HP-Schule können? Was stellt ihr euch vor? Was erwartet ihr von der Ausbildung, von den Dozenten.

Ich bitte hier um eine Ideensammlung.
Die Besteher-Quoten lassen doch den Schluß zu, daß es mit der Ausbildung an einigen Ecken ganz schön hapert.

Also los: Was soll besser gemacht werden??

Bin gespannt

Inge

Murkel
20.09.06, 18:33
Hallo Inge,

fragst Du nach einer Vollzeit-Ausbildung oder geht es Dir auch um die Fernlehr-Schulen? Bei erster Variante kann ich dann gar nichts zu sagen....


LG
Iris

rabenstein
20.09.06, 18:52
Liebe Iris
Mir gehts einfach um eine Sammlung von Vorstellungen, wie die Schule, die Erfolg verspricht, unterrichten soll. Ich möchte gern das wissen, was die Schüler sich von einer guten Schule wünschen, ob nun realistisch oder nicht, das ist zunächst mal unwichtig
Dazu gehören Unterrichtszeiten und- inhalte ebenso wie Flexibilität usw.

Grüße

Inge

Merlin
21.09.06, 13:13
Hi Inge,

ich kann dir mal aufzählen was für mich wichtig ist.... Ob meine Schule all das anbietet.... naja zumindest einiges was wirklich ausschlaggebend war ;)

1. Flexible Zeiten

Abend / WE
Ich kann wählen zwischen Mo / Mi und Di / Do und Sa. In alle 3 Segmenten werden die Lern und Informationsabschnitte zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt und einige laufen auch nur an einzelnen Tagen. Vorteil.... wenn ich mal auserhalb der Schulferien in Urlaub gehe kann ich den Abschnitt jederzeit nachholen. Auch sollte es möglich sein die "Regelstudienzeit" der Schule ohne zusätzliche Kosten um ein Jahr zu verlängern.

Bei Vollzeit gelten sicherlich andere Regeln.


2. Lernüberprüfung

regelmäßige Möglichkeit der Überprüfung des Erlernten und fresch up Kurse.


3. Prüfungsvorbereitung

1-2 Wochen Prüfungstraining je nach Bedarf auf individuellem Level in Kleingruppen.


4. Fachausbildung

Angebot die Fachausbildung im Bereich der Schule durchzuführen, bzw Unterstützung bei der Auswahl. Info und Einführungsveranstaltungen sind meiner Meinung nach hier sehr hilfreich bei der anstehenden Entscheidung.


5. After Sales Support,.... (ja ich bin ein Vertriebler :D )

Auch nach der erfolgreichen Prüfung sollte die Schule bei der Praxisgründung und alle damit einhergehenden Fragen zur Seite stehen.


6. Bereich der Sagen und Märchen

Alles für Umsonst mit Sänften und Weintraubenservice
Naja, zumindest ein vernünftiges Preisleistungsverhältnis mit Teilzahlungsmöglichkeiten nach eigenem Vermögen sollte möglich sein.


7. Wohlfühlfaktor

100% sind immer gut

Ralf

Murkel
21.09.06, 14:46
Hallo Inge,

also für mich persönlich ist es wichtig gewesen, eine Schulform zu finden, die mit Familie vereinbar ist. Ich hätte nicht regelmäßig eine Schule aufsuchen können (ganz davon abgesehen, dass es hier in meinem näheren Umkreis auch keine gibt) und musste so eine Fernschule wählen.

Bei der Fernschule war mir wichtig, dass die Unterlagen ausführlich und gut übersichtlich gegliedert sind.
Ich würde bei meiner Schule nur eine Sache verbessern wollen:
- erst die komplette Anatomie und Physiologie und danach erst die Pathologie und nicht, wie sie es macht - Anatomie, Physiologie und bei jedem Thema gleich die Pathologie hineinwürgen...., das finde ich nicht so gut!

Außerdem wünsche ich mir am Besten, rund um die Uhr (kleiner Scherz) einen Dozenten, der eine "Engelsgeduld" hat und nicht gleich bei dem 14 mal nachfragen, aus der Hose springt :D , nein Spaß beiseite, der Dozent sollte schon echt geduldig sein und vor allem erreichbar, wenn einem etwas auf der Seele brennt.

Ich finde es auch sehr wichtig, Seminare mit einzubeziehen, um die nötigen Grundkenntnisse in Bezug auf körp. Untersuchung/ Methoden kennenzulernen. Gut wäre auch ein Prüfungsvorbereitungskurs, der möglichst an einem Stück besucht werden kann.

Wenn man es dann geschafft hat, wäre mir auch eine Hilfe nach der Prüfung angenehm, um erstmal einen Ansprechpartner zu haben, wenn jemand eine Praxis aufmachen möchte.


Ich habe garantiert noch was vergessen, was mir total wichtig ist, dann schreib ich halt einfach noch mal ;-))))


LG
Iris

rabenstein
21.09.06, 15:10
Was haltet ihr von der Idee, den Unterricht aufzuzeichenen (Video, mov-Datei), damit sich der Schüler das so oft ansehen kann, wie er will?

Gerade für Studenten im Fernstudium oder auch im Abendkurs, die doch oft recht weit auseinander wohnen, fällt mir eine Art Mailing-Liste ein, die auch nach dem Unterricht eine Kommunikation möglich macht, an der alle teilnehmen können (inkl. Dozent!)

Inge

gila
21.09.06, 18:56
Ich beziehe meine Gedanken jetzt nur mal auf ein Fernstudium

- Ich wuerde mir vorstellen, dass eine Gruppe nicht aus nicht mehr als 4 Personen bestehen sollte, plus Dozent/in.

- Es waere schoen, wenn ein Thema angekuendigt wird, man kann sich grob darauf vorbereiten und sich dann zusammen mit den anderen Teilnehmern, die Lektion ( vom Dozenten/in gehalten ) anhoeren und sehen ( ich denke hier an Web Cam + Audio )
Anschliessend waere es gut, ein wenig Zeit zu haben, um ganz wichtige Fragen, gleich klaeren zu koennen.

- Fuer mich ist es ganz wichtig, dass ich zu meinem Dozenten/in einen persoenlichen Kontakt aufbauen kann, sodass er auch versteht, wo meine Schwaechen sind ( und nicht nur was die Buecher anbetrifft )

- Sehr viel Wert, wuerde ich auch auf das gute Klima unter den Studenten, legen. Ein Gemeinschaftssinn in einer Gruppe, bewirkt manchmal Wunder.

- Es wuerde mir nichts ausmachen, wenn ich mehrere Dozenten/innen haette, so das sich jeder auf sein Spezialgebiet beziehen koennte.

- Flexible Uhrzeiten, sprich entweder Vormittags oder Abends, die austauschbar sind, waeren nicht schlecht.

- Der Stoff sollte natuerlich Pruefungsrelevant sein und die einzelnen Bundeslaender beruecksichtigen koennen.

- Es sollte die Moeglichkeit bestehen, dass ich mit einem Dozenten/in zu einem Einzelcoaching vereinbaren kann, wenn ich ganz besondere Hilfe brauche.

- Die Zeiten der Erreichbarkeit des Dozenten/in, sollte nicht zu kurz angelegt werden.

- Pruefungsvorbereitung, sei es nun theoretisch oder praktisch, sollten angeboten werden ( Kurse, Stage etc )

- Ich moechte das Gefuehl haben, dass es ein " Miteinander " ist und nicht nur eine Dienstleistung, fuer die natuerlich Kosten angerechnet werden.

Liebe Gruesse Gila :)

Möthi
21.09.06, 21:01
Hallo Frau Rabe,

so etwas mit Video gibt es doch von Kreawi, oder? Die machen doch wahnsinnig viel Werbung mit ihrem Video-Lehrgang. Soweit ich mich erinnere, kann man sich auf ihrer Website sogar eine Art "Demo" davon ansehen. Ich fand das allerdings etwas arg trocken: da sitzt jemand und liest vor, während Grafiken eingeblendet werden. Etwas mehr Enthusiasmus hätte ich da schon erwartet. ;-)

Have a nice day!
Der Möthi

rabenstein
21.09.06, 22:00
Hallo Möthi
Ne ne du, so ist das nicht gedacht
Eine Aufzeichnung des Unterrichtes, kein Videolehrgang.
Ein Live-Mitschnitt sozusagen, damit die Unterrichtseinheit nochmal nachgearbeitet werden kann. als Wiederholung.

Diese Lehrgänge auf Video gibts auch von Paracelsus, ich halte da gear nicht von.

Grüße

Inge

ela
24.09.06, 21:57
Hallo Möthi
Ne ne du, so ist das nicht gedacht
Eine Aufzeichnung des Unterrichtes, kein Videolehrgang.
Ein Live-Mitschnitt sozusagen, damit die Unterrichtseinheit nochmal nachgearbeitet werden kann. als Wiederholung.

Diese Lehrgänge auf Video gibts auch von Paracelsus, ich halte da gear nicht von.

Grüße

Inge

Ja die sind wirklich nichts besonders wer sie sich mal leihen will ich habe sie aber zum teil sind es leider schreckliche Dozenten!
Wichtig für mich das hat mich immer geärgert wenn die halbe Klasse nebenher gevespert hat.
UNd dann jammern sie wenn sie durchhageln!!
weiter sollten die Klassen klein sein so max 10- 15 Personen, das Feedback sollte auch getestet werden und zwar regelmässíg und nicht erst alle Schaltjahre mal !
naja und die Ausbildung sollte staatlich geregelt seín. Sowie auch geschützt werden!
Leute die Reki anbieten oder anders sollten tatsächlich eine HP-Erlaubnis haben und nicht einfach trauflos therapieren dürfen!
Das sollte alles geregelt sein.

peter.kasten
24.09.06, 23:02
Hallo Ela,
Du schreibst:
"naja und die Ausbildung sollte staatlich geregelt seín. Sowie auch geschützt werden!".....

Die Ausbildung zum/zur HP wird hoffentlich nie staatlich geregelt werden!!!
Warum? - nun ganz einfach:
Die EU hat ganz klargestellt: Solange Ihr uns mit Eurem dutschen HP in Ruhe lasst, lassen wir Euch diesen "Beruf". Sonst greifen wir ein. Das würde bedeuten, dass es ein Grundstudium Medizin (Abitur, N. clausus etc) geben wird, das dann nach dem Grundstudium in Naturheilkunde oder Schulmedizin unterteilt wird. Die Pläne liegen bereits in Brüssel, weil irgendwelche sogenannten "Europäischen HP-Vereine", natürlich deutsche, sich wichtig machen wollen.
Was hätten wir davon? Nichts, absolut garnichts! Keiner ohne Abi 1,0 mit Studiengebühren etc. hätte dann noch eine Chance. Wo bleibt dann die Erfahrungsheilkunde?
Rein rechtlich gibt es heute den Heilpraktiker nicht. Es ist keine geschützte Bezeichung wie z.B. Krankenschwester. Jeder kann sich so einen Stempel anfertigen und solange er/sie keine Heilkunde ausübt, auch praktisch tätig sein. (Probleme ggf. wegen Werbung etc).
Die Prüfung ist keine Prüfung, sondern eine Überprüfung. Danach erhält man die Zulassung zur Heilkunde und hat die Berufsbezeichnung HP zu führen. Mehr nicht!
Mit anderen Worten: Der HP ist im Status eines Hilfsarbeiters, im Ernstfall ohne anerkannten Beruf, Erwerbsunfähigkeitsrente (BG) usw.
Drängen wir auf Anerkennung mit staatlicher Prüfung, siehe oben, hätten wir ein Medizinstudium vor uns.
Lieben Gruss
Peter