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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lehrerin für Autogenes Training



Winterhexi
12.09.06, 11:30
Hallo

melde mich auch mal wieder. Bin nun arbeitslos geworden. Tja also wird es erstmal mit dem Hp nix. Vor allem denk ich dass es erstmal gut ist wenn ich was anderes in der Branche mache, damit ich schon mal was habe. Hat jemand Erfahrung mit einer ausbildung zum Lehrer für Autogenes Training? Wo habt ihr das gemcht und wie teuer ist das? Wie lange dauert es? Wie sind die Berufsaussichten? Also ich muss nicht unbedingt Vollzeit beschäftigt sein brauch mir würde es schon reichen so TZ- Gehalt. Ich würde dann erst später den HP in Angriff nehmen. Hab schon im Internet geschaut und nicht viel über die Ausbildung AT gefunden. Gibt ja auch Fernkurse, aber ich weiß nicht. Hat jemand da schon einen Fernlehrgang gemacht? Bringt denn so ein Fernlernzeugnis was für AT-Lehrer? nicht dass man dann nirgends Arbeit findet.
Wäre nett wenn ihr mir antworten würdet.
DAnke

Arpana-Tjard
14.09.06, 02:07
Hallo,
ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber wie wäre es mal mit Köln. Wär das nicht etwas für dich.
Arpana
In Köln wird für halbtags (nachmittags) von Montag bis Donnerstag eine Sprechstundengehilfin für eine HP-Praxis gesucht. Wie gesagt, weiblich soll sie sein und zwischen 18 und 28 Jahren. Möglichkeit später in die Praxis einzusteigen besteht, wenn der HP-Schein gemacht wird.
Kontakt: Jürgen 0221/2764794
Arpana

Winterhexi
29.09.06, 09:41
Hallo Arpana

danke für das Angebot, aber ich wohne in der Gegend um München.
Hallo wie geht es?

ist schwierig das Richtige zu finden. Hab früher einige Semester Lehramt studiert, allerdings keinen Abschluss gemacht, weil mir das an den Schulen zu heftig war. Leider hab ich mich zu viel beeinflussen lassen und habe meinen Wunsch auf Pädagogik zu wechseln verworfen ( was ich immer noch total bereue). Wie gesagt hab mich zu sehr beeinflussen lassen von Familie (So nach dem Motto Kind mach was womit du einen Job kriegst und Geld verdienen kannst). Naja hab dann auf VWL gewechselt musste das aber wegen gesundheitl. Probleme aufhören. Das war eh nicht meine Welt. Mit 25 Jahren war ich dann auch nicht mehr so jung und hab schließlich damit ich endlich Abschluss habe Berufsabschluss in Bürokauffrau gemacht ( war das Einzige was ich auf die Schnelle machen konnte, da ich lange Zeit als Werkstudentin gearbeitet habe). Hab für kurze Zeit was gefunden aber wurde gekündigt wegen Pleite. Bin deswegen zur Zeit arbeitslos. Aber das Büro ist einfach nicht meine Welt. Schau deshalb nach Sachen im Bereich Medizin und Pädagogik, weil diese Sachen michinteressieren. Nur hab ich halt immer das Problem mit dem lieben Geld, diese Sachen sind ja sehr zeit- und geldintensiv. Deshalb auch die Idee mit Fernstudium. Dann kann man sich nebenbei Geld verdienen und an seinem Traum arbeiten.

Ich weiß hab jetzt sehr viel über mich erzählt, bin übrigens 27, aber vielleicht kennt diese Situation jemand von euch.
Hab zur Zeit einfach das Gefühl auf der Stelle zu treten und meinem Traum kein Stück näher zu kommen.

Kennt ihr noch andere Ausbildungen im Bereich Pädagogik oder Medizin, die man per Fernstudium oder u. U. auch in Abendschule in München erlernen kann? Weiß noch jemand was über die Berufe Entspannungspädagogin, Lehrerin für Autogenes Training, Gesundheitsberater? Kann man da zu mindestens etwas verdienen? Wie sind da die Chancen? Was gibt es noch für Möglichkeiten? Schau zwar immer im Internet aber ist so unübersichtlich

danke im Voraus für Antworten
Liebe Grüße
winterhexi

peter.kasten
01.10.06, 21:59
Hallo Winterhexi,
Deine Fragen:
....Weiß noch jemand was über die Berufe Entspannungspädagogin, Lehrerin für Autogenes Training, Gesundheitsberater? Kann man da zu mindestens etwas verdienen? Wie sind da die Chancen? Was gibt es noch für Möglichkeiten?.....

Im Grunde genommen sind das alles ungeschützte Berufsbezeichnungen, die jeder benutzen kann und darf. Im einfachsten Fall mit Paintshop, Word, Corel eine Urkunde erstellen und "fertig" ist Deine neue "Ausbildung". ;)
Sich damit eine Praxis aufzubauen ist m.E. wesentlich schwerer als eine HP-Praxis und davon zu leben ist noch viel, viel schwerer. Überlege es Dir gut.

Warum nicht autodidaktisch weiter lernen und Deinen HP machen?

Lieben Gruss
Peter

Winterhexi
04.10.06, 10:45
Hallo
danke für die Antworten. Hab auch schon gelesen, dass das ungeschützte Berufsbezeichnungen sind. Mir würde es Spaß machen im Altersheim oder Krankenhaus oder über VHS Kurse in AT und PM zu geben. HP ist halt schon heftig zum Lernen und der Abschluss sehr schwer so wie ich das gehört habe. Außerdem muss man da ein Gesundheitszeugnis auch nachweisen und auch die seelische Gesundheit. Danach kriegt man das nicht und dann war alles umsonst. Hatte nämlich zwei Jahre ne Essstörung und weiß nicht wie das dann ist. Weiß auch nicht und hatte jetzt halt überlegt erst Entspannungspädagoge dann erst mal Kurse anbieten usw. und wenn es dann läuft evtl den HP.

Hat jemand Erfahrung mit BTB, da würde ich wahrscheinlich anfangen?
Sind die Chancen als Entspannungspädagoge so schlecht?
Vollzeit muss nicht sein
Danke

Spagyria
04.10.06, 19:33
Hallo Winterhexi,
mit 27 liegt Dir die Welt zu Füssen, und Du machst Dir Gedanken das ist doch toll!
Immerhin hast Du eine abgeschlossene Berufsausbildung, und ein Studium abzubrechen ist wohl keine Schande.
Geh doch mal zur Uni und lass Dich beraten, habe Deinen vorletzen Beitrag gelesen. Greife doch den Gedanken mit dem Pädagogik Studiengang nocheinmal auf, und schau was die dort sagen. Oder hast Du das schon gemacht?
Du bist noch so jung, natürlich ist es nicht toll nochmal von vorne anzufangen, gerade wenn man so wie Du schon reichlich die Schulbank gedrückt hat, aber als ich Deine Beitrage las fand ich dass Du Dich mit dem Gesundheitsberater usw. ja eigentlich nur auf einen Kompromiss einlässt, um sofort tätig werden zu können, aber ich denke das wird nicht von Erfolg gekrönt sein, und dann ist es schade um Deine Kraft, investiere sie in etwas solides, es lohnt sich. Gib Deinen alten Traum nicht her.
Sei ein wenig stolzer auf Dich , Du hast schon viel gemacht, und davon war nichts umsonst.

Merlin
05.10.06, 09:01
Außerdem muss man da ein Gesundheitszeugnis auch nachweisen und auch die seelische Gesundheit. Danach kriegt man das nicht und dann war alles umsonst. Hatte nämlich zwei Jahre ne Essstörung und weiß nicht wie das dann ist.

Hi Hexi,...

ich hatte mit meinen 125-130 Kilo ca. 15 Jahre ne Essstörung. Jetzt mit ca. 94 bin ich "trockener Fresser" wie ich mich bezeichnen würde. Rate mal wo ich heute schon richtig gut bin........ in dem was ich kenne und da wo ich den Schmerz selber erfahren habe. 2 Jahre Essstörung ist eine Lebenserfahrung und kein Fleck auf dem Lebenslauf. Sei froh über jede Erfahrung die du machen und überleben durftest und mach vor allem was Gutes daraus.

Neben bei...... meine Freundin mit der ich zusammen den HP mache war 14 Jahre Essgestört mit einem minimum Gewicht von 42 Kilo vor viele Jahren. Ihren Schwerpunkt im psychologischen Bereich will sie auf körperorientierte Psychotherapie mit essgestörten Frauen und Mädchen legen. Sag mir bitte wer dies besser kann als jemand der selber durch diese Hölle durch ist. Zu wem hattest du oder hättest du am meisten Vertrauen gehabt während deiner Essstörung? Zu einem netten theoretischen Psychologen mit viele Diplomen an der Wand, oder.....

mach was draus...

Ralf

Granger
13.10.06, 20:41
Die Essstörung ist eigentlich egal, es sei denn, Du leidest immer noch sehr darunter und kannst deswegen nicht richtig arbeiten. Davon abgesehen wurde uns aber immer gesagt, daß wir unsere Pathologie nicht zu unserem Beruf machen sollten. Da ich auch essgestört war, würde ich nie solche Patienten schwerpunktmäßig behandeln wollen. Da wäre ich immer noch zu sehr involviert, denke ich. Aber als HP haste ja ein breites Spektrum ;)

Winterhexi
23.10.06, 13:24
Hallo
endlich funktioniert mein PC wieder und ich kann antworten. Danke Merlin und Spagyria für eure aufbauenden Antworten. Ich werde auf jeden Fall die Ausbildung zur Entspannungspädagogin machen und später den HP. Noch ne Frage zu diesem Attest was man bei HP macht. Also körperlich bin ich nicht mehr magersüchtig, hab es dank meinem Freund geschafft. Aber die psychischen Gründe der Magersucht (kein Selbstvertrauen usw.) ist halt nicht so leicht wegzukriegen ist zwar schon viel besser,aber natürlich nicht weg. Wie läuft denn jetzt das mit dem Attest ab? Wie testen die einen psychisch? kann denn Magersucht oder psychische Probleme dazuführen, dass man kein Attest bekommt? Noch eine Frage zur Bierbach: Wie lernt man mit dem Buch? Ich lerne jetzt halt immer so nebenbei mit meiner üblichen Technik durchlesen schriftlich zusammenfassen, Zusammenfassung durchlesen und dann nochmal ursprünglichen Text durchlesen. Also schon aufwendig. Lässt sich bei Bierbach allerdings schlecht durchführen, da die Texte etwas unstrukturiert sind. Wie macht ihr das Selbstlerner? Hab jetzt bald Kapitel 7 durch wie sollte ich da weiterlernen?
Ciao

Winterhexi
22.11.06, 12:14
Hallo Spagyria und Merlin und alle anderen,

klar habt ihr recht. Ich war wegen der Magersucht auch ne Zeit beim Psycho und soll ich euch was sagen es hat mir nicht sehr viel geholfen ich habe es dann alleine geschafft. Aber ich bin immer amzweifeln was besser ist. Hatte ja auch schon mit dem kleinen HP geliebäugelt,aber weiß nicht ob das so gut ist.
Ich bin ein sehr sensibler Mensch mit ausgeprägten Einfühlungsvermögen, was ja sehr wichtig für diesen Beruf ist. Einerseits ist dies eine Gabe und eine Stärke von mir andereseits ist es ein Fluch. Denn dieses Einfühlungsvermögen und die Sensibilität verursachen dass ich selber mich emotional involviere in die Probleme anderer. Ich finde dass ein Therapeut Sicherheit und Stabilität ausstrahlen muss und das weiß ich nicht ob ich das kann. Ich denke an einen Trauerfall, den z.B. ein Klient hat. Ich glaube ich würde da mitweinen. Wie seht ihr das? Ich habe mir seither gewünscht im medizinischen, sozialen oder pädagogischen-psychologischen Bereich tätig zu sein, die Frage ist habe ich die Stärke dazu und was wäre das Beste für mich? Ein Universitätsstudium kommt für mich deshalb nicht mehr in Frage, weil mir dazu das Geld fehlt und mein Freund und ich bauen. Also brauchen wir Geld. Ich habe viel Fantasie, kann gut zuhören und wie gesagt kann mich gut einfühlen. Ich hab ja mal Lehramt studiert aber nicht zu Ende gemacht. Ich fand es schrecklich soviele Menschen mit Problemen vor mir zu haben und Ihnen nicht helfen zu können und ihnen nicht die Aufmerksamkeit geben zu können die sie gebraucht hätten
Wie seht ihr das?

????
23.11.06, 20:47
Hallo Winterhexi, Entspannungspädagogik ist allerdings auch etwas was zunächst Geld kostet und wenig einbringt. Diejenigen, die ich so kenne sind alle mehr oder minder Selbstständig, dh. sofern sie nicht noch eine Anstellung irgendwoanders als Sozpäd oä. haben. Das heiß, es ist nicht unbedingt sicher ob Geld reinkommt, und das scheint ja bei Deiner Situation nicht grad förderlich zu sein.
Ich fände die Idee auch nicht schlecht erstmal an der Uni nachzufragen, inwieweit du dir deine Lehramtscheine auf Päd. anrechnen lassen kannst und das dann evtl noch hinterher zu schieben.
Auf der anderen Seite seh ich schon ein Problem zu verkopft an die Sache ranzugehen, Entspannungspädagogik greift sehr in die Seele ein und wenn du dir nicht sicher bist, deine Psychischen Probleme in den Griff bekommen zu haben, könnte das zu neuen Problemem führen. Spätestens wenn du Kurse gibst, wird es schwierig mit mangelndem Selbstvertrauen zum einen wirklich ein guter Lehrer zu sein, also eine Respektsperson, von der ich etwas lernen will, zum anderen ob du dich traust, auf Volkshochschulen u.a. Träger zuzugehen und denen Deine Dienst anzubieten. Warum probierst du es nicht mal mit anderen Themen, ob dies wirklich etwas für dich ist. (Biete zB. einen Kurs über Schulprobleme, ADHS oder womit du dich sonst so beschäftigt hast) an der VHS an. Wenn du dich das traust, dann ist Entspannungspäd. oder etwas ähnliches für dich sinnvoll.
Andernfalls denke ich wäre ein etwas naturwissenschaftlicherer Einstieg evtl besser für dich. Das ginge zB. mit einem (meist recht günstigen) Kurs als Schwesternhelferin (dauert hierzulande 6 Wochen + Praktikum, aber es gibt auch die Krankenpflegehelferin, die dauert 1 JAhr), zB. beim DRK. Dabei lernst du auch gleich ein paar Lebenslektionen für die späteren HP-Pläne und kannst ziemlich bald Geld verdienen, wenig mit viel Arbeit, aber dafür angestellt statt Selbstständig. Oder du machst eine Ausbildung als Rettungssani. oä. Also generell diese kleinen medizinischen Hilfsberufe (nicht die mit erst noch 3 JAhren Ausbildung, aber die Bezeichnungen sind regional wohl sehr unterschiedlich).
Dadurch dass sie auf eine angestellte Tätigkeit ausbilden, ist oft auch einen Förderung vom AA möglich.
Hab übrigens PSychologie im Magister Nebenfach gehabt, würd mich aber nicht unbedingt trauen, den kleinen HP zu machen, da mich Psychische Pat. nervös machen (hab einen im weiteren Bekanntenkreis und eine Bekannte die HPP ist). Ich weiss nie, ob das was ich von denen will, auch so bei ihnen ankommt, dazu die ständige Angst bei denen etwas zu triggern (anzuschubsen).
Also würde ich mich da sehr genau prüfen, mit dem echten HP hast du bessere Möglichkeiten, dich evtl doch mehr auf andere Gebiete zurückzuziehen. Evtl schaust du dich auch mal ein wenig bei den Körperbezogenen Therapien um, die können für dich selbst hilfreich sein (Tanztherapie, Klangmassage, andere Massageformen).
Schöne Grüße S:confused:

Winterhexi
24.11.06, 08:44
Hallo ????
Danke für deine nette und ausführliche Antwort. Mit der Uni ist es halt das Problem, dass ich aufgrund meiner Fächer- und Studienwechsel mir beim letzten Wechsel gesagt wurde, dass dies aber der letzte sein muss, denk nicht dass ich da Chancen habe nochmal immatrikuliert zu werden und andere Unis kommen nicht in Frage, weil ich hier gebunden bin. Bei mir ist vieles schief gelaufen. Hab mein ganzes Leben bis jetzt immer das getan was andere von mir erwartet haben und mich nie damit glücklich gefühlt. Jetzt will ich etwas machen, was mir spaß macht und was einfach meines ist. Nur ist es mit 27 nicht so leicht von vorne anzufangen. Eine Ausbildung ist da aufgrund des Alters und meinen Studienwechseln sehr schwierig. Also Schwesternhelferin finde ich keine schlechte Idee. Wie sind denn da die Aufnahmebedingungen? Geht das auch wenn man Rückenprobleme hat? Weißt du ob es da noch andere Möglichkeiten im medizinischen, sozialen oder pädagogischen Bereich gibt mit einer relativ kurzen Ausbildungszeit?
Ist schon blöd wenn man sich durch vergangene Fehlentscheidungen so ins Abseits manövriert hat und man nicht mehr rauskommt. Leider kann man es nicht mehr ändern.
Danke

gila
24.11.06, 10:22
Liebe Winterhexi,

ich finde, dass Du da etwas ganz wichtiges geschrieben und erkannt hast.
- immer nur das getan, was andere von Dir wollten -

Kompliment, dass ist doch wirklich ein erster- und wichtigste Schritt, etwas zu veraendern. Aus diesem Grund kann ich Deinen Satz


Ist schon blöd wenn man sich durch vergangene Fehlentscheidungen so ins Abseits manövriert hat und man nicht mehr rauskommt. Leider kann man es nicht mehr ändern.
Danke

als entkraeftigt ansehen.
Du bist auf dem besten Weg, etwas sehr Grosses in Bewegung zu setzen und ich bin mir sicher, dass Du einen Weg finden wirst, der Dein Weg sein wird und keinem anderen gefallen soll/muss.

Ich wuensche Dir alles Gute und hoer tief in Dich hinein. In uns allen wohnt immer eine Stimme, die alles von uns weiss und manchmal klueger ist als wir.

Liebe Gruesse Gila ;)

gila
24.11.06, 10:23
Liebe Winterhexi,

ich finde, dass Du da etwas ganz wichtiges geschrieben und erkannt hast.


- immer nur das getan, was andere von Dir wollten -

Kompliment, dass ist doch wirklich ein erster- und wichtigste Schritt, etwas zu veraendern. Aus diesem Grund kann ich Deinen Satz


Ist schon blöd wenn man sich durch vergangene Fehlentscheidungen so ins Abseits manövriert hat und man nicht mehr rauskommt. Leider kann man es nicht mehr ändern.
Danke

als entkraeftigt ansehen.
Du bist auf dem besten Weg, etwas sehr Grosses in Bewegung zu setzen und ich bin mir sicher, dass Du einen Weg finden wirst, der Dein Weg sein wird und keinem anderen gefallen soll/muss.

Ich wuensche Dir alles Gute und hoer tief in Dich hinein. In uns allen, wohnt immer eine Stimme, die alles von uns weiss und manchmal klueger ist als wir.

Liebe Gruesse Gila ;)

peter.kasten
26.11.06, 13:39
Hallo Winterhexi,
die Idee mit der Schwesternhelferin von Gila ist ganz ausgezeichnet, nur, bei Rückenproblemen wirst Du in diesem Beruf noch mehr Probleme bekomen. (Ursache?)
Alternativ fällt mir z.B. der Beruf des Heilerziehungshelfers oder Heilerziehers ein, wenn Du Dich mit Behinderten einlassen kannst oder eine Ausbildung zur Rettungshelferin/Rettungssanitäterin. Diese kannst Du kostenlos bei den Hilfsorganisationen erhalten.
Lieben Gruss
Peter

Winterhexi
06.12.06, 11:51
Hallo,
danke für die netten Antworten. Also mit vor der Gruppe stehen habe ich keine Probleme. Am Anfang des Lehramtstudiums konnte ich mir das auch nicht vorstellen wegen meines mangelnden Selbstwertgefühls, aber da man während des Studiums dauernd gezwungen war Referate vor den Mitstudenten und im Praktikum Unterricht vor Klassen zu halten habe ich mich daran gewöhnt und es mit der Zeit als normal empfunden. Also Entspannungspädagogin will ich auf jeden Fall machen. Da man damit aber finanziell sowie arbeitstechnisch nicht ganz auf der sicheren Seite ist wollte ich mich dann weiterbilden. Da ist halt die Frage was. Studium kommt wegen Dauer, Kosten und zu vieler vergangener Wechsel wahrscheinlich nicht in Frage. Wie ich ja schon gesagt habe, habe ich immer das gemacht was von mir erwartet wurde und war nicht glücklich damit und habe immer gemeint, dass ich glücklicher werde, wenn sich die äußeren Umstände ändern (sprich das Studium oder Fach wechseln, das auch z.T. durch Beeinflussung von außen). Musste mir das sogar zweimal vom Unileiter genehmigen lassen und das letzte Mal hat er mir auch gesagt dass nun keine Wechsel mehr möglich sind. Heute weiß ich, dass diese Wechsel ein Ausdruck meiner Hilflosigkeit waren und ein Versuch mein Leben zu verändern, was aber durch das Ändern äußerer Umstände nicht geht sondern nur durch das Ändern meiner inneren Einstellung mich auch als wenigstens etwas wertvoll zu erachten.
Ansonsten spiele ich ja noch mit dem Gedanken den HP zu machen oder den Kleinen HP (zweifel da aber ob das sinnvoll ist wegen meiner Probleme). Oder Gesundheitsberaterin. Ich muss einfach noch mehr ausloten, was das Meine ist. Interessieren tut mich viel. Ich lerne sehr gerne und kann mir ein Leben ohne Lernen nicht vorstellen. ABER was ist nur das Richtige?
Ich hoffe auf Meinungen zur besseren Reflexion
Ciao

charlie
13.12.06, 09:42
Hallo Winterhexi,

habe gerade Deinen Thread gelesen. Vielleicht kann ich Dir zu Fragen bzgl. Trainerin für AT und PM weiterhelfen (habe diese Ausbildung selber gemacht). Außerdem habe ich einen Kurs zur Babymassagekursleiterin absolviert.

Gerne kannst Du Dich auch per PN melden.

LG Charlie