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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arthrose beim Kater



Vianda
06.07.08, 15:41
Hallo zusammen,

mein 9jähriger, kastrierter Kater leidet seit einigen Jahren an Arthrose. Auslöser könnte möglicherweise ein Unfall im Jahr 2003 gewesen sein, den er während seines Freigangs hatte. Er kam stark humpelnd nach Hause. Auf dem damaligen Röntgenbild wurden keine Brüche festgestellt. Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, sprach der TA auch erstmalig den Verdacht auf Arthrose aus.

Seitdem hat er immer wieder bei nass-kaltem Wetter leichte "Humpelattacken", die jedoch am nächsten Tag wieder weg waren. Da sich der Zustand jedoch im letzten Winter drastisch verschlechtert hatte, und auch das Metacam vom TA absolut keine Wirkung zeigte, haben wir sicherheitshalber noch mal geröngt.

Von zwei unabhängigen TÄ wurde die Diagnose Arthrose an beiden Vorderbeine bestätigt, rechts auch mit deutlichem Druckschmerz. Weitere Mittel wie Zeel und Phen-Pred brachten keine Verbesserung.

Im April wurde mir dann von einer THP Rhus toxicodendron (über 3 Tage 1 Globuli) und MSM empfohlen. Da sich zu dem Zeitpunkt das Wetter schlagartig besserte, verschwanden seine Beschwerden wiederum ohne dass ich ihm die Mittel verabreicht habe.

Grundsätzlich hatte er sonst vom Frühjahr bis zum Spätherbst überhaupt keine Probleme. Jetzt hingegen tauchen sie sporadisch trotz gutem Wetter auf. Die von der THP verordneten Arzneien zeigen auch keine Verbesserung (oder falls doch will ich nicht wissen, wie schlecht der arme Kerl ohne laufen würde).

Mein Kater ist Freigänger mit Leib und Seele. Nachts halte ich ihn gründsätzlich im Haus. Bei Dauerregen und sehr frischem Wind ebenfalls.
Ernährt wird er mit hochwertigem Futter (Prairie/Instinct, Auenland, Grau), Barf unter 20%, kein Trockenfutter.

Hat jemand von euch einen Ansatzpunkt, wie ich es meinem Kater erträglicher machen kann?

Viele Grüße
Vianda

Sebat
06.07.08, 19:30
Um welche Art von Arthritis soll es sich denn handeln??

Blue Spirit
06.07.08, 22:13
Schau doch mal ob du jemanden findest, der mit Dorn bei Tieren arbeitet.
Da hab ich vom Dieter Dorn selber auch schon einige Sachen erfahren.
Regenbogengrüße
Angi

Sybille B.
07.07.08, 00:43
Hallo ihr lieben THP und THPA,

...jetzt schlagt mich bitte nicht. Ich behandle Arthrose/Arthritis mit sehr guten Ergebnissen mit der Klangschalentherapie (beim Menschen)

Meine Erfahrungen auf dem Gebiet an Tieren beschränken sich auf zur Zeit zwei Hunden, einmal Hütftgelenksbeschwerden und das andere mal neurologische Störungen in den Hinterbeinen (Beine knicken weg), des weiteren bei zwei Pferden. Das eine leidet seit langer Zeit unter Kolliken, das andere unter chronischer Bronchitis.
Bei allen genannten Tieren deutliche Besserung unter der Behandlung, alle Tiere haben die Klangschalen toleriert. Mit Behandlung von Katzen habe ich noch keine Erfahrung sammeln können.
Mein Gedanke, Arthrose bei Deiner Katze kann man damit sicherlich behandeln, aber ich habe definitiv keine Ahnung ob Katzen diese Form der Therapie tolerieren. Ein Versuch ist es wert. Vielleicht arbeitet jemand in deiner Nähe mit Klangschalen.

LG Sybille

Vianda
07.07.08, 15:46
Danke für eure Rückmeldungen. Leider gibt es in meiner Nähe nur zwei THP, die sich auf Pferde spezialisiert haben. Fachkundige THP für Katzen zu finden, gestaltet sich da sehr schwierig. Kann mir vielleicht jemand einen THP im Bereich zwischen Köln und Trier empfehlen?

Kannst du die Klangschalen-Therapie mal näher beschreiben?

Betroffen sind bei ihm beide Ellbogen, auf dem Röntgenbild zeigten sich dort um das Gelenk herum "Ablagerungen".

Hazel
07.07.08, 18:02
Hallo Vianda!
Ich habe bei Hund und Pferd sehr gute Erfahrungen mit Harpagophytum D6 gemacht.Wie das bei Katzen aussieht weiss ich zwar nicht,ist vielleicht aber ein Anhaltspunkt um Dich weiter zu informieren.
Liebe Grüsse,Hazel

Sybille B.
07.07.08, 19:13
Hallo Vianda,

die Klangschalen-Therapie (beim Menschen) wird neben der Hinführung zur Entspannung und inneren Regeneration vor allem auch gezielt eingesetzt bei Beschwerden z.B des Bewegungsapparates. Hier verfüge ich über große Erfahrung im Bereich der Gelenkbeschwerden, (Arthrose, Rheuma usw.).
Die Klangschalen hält man auf den Körper (oder die betroffenen Körperzonen) und sie werden mit einem Klöppel angeschlagen. Der Schall des erzeugten Tons überträgt sich über die Haut auf den Körper, der als sanftes vibrieren vom Patienten wahrgenommen wird. Die ausgelösten Schallwellen bringen die Körperzellen in Schwung, es findet eine Art innere Massage statt, die hilft, Entzündungsprozesse abzubauen, durch die vermehrte Durchblutung.
Inwieweit eine Katze sich beschallen ließe, weiss ich nicht.

Hier in meinem Raum sind einige Pferdebesitzer, die an dieser Methode interessiert sind, da ich zwei Pferde auf einem Reiterhof damit behandelt habe. Mit den beiden beschriebenen Hunden klappte es auch. Natürlich geht man behutsam an die Tiere ran und muß sie erst mal mit den Tönen vertraut machen.
In der Forumsakademie kannst Du mehr darüber lesen oder im Forum wo Therapien vorgestellt werden, sofern Du dort reinkommst.
Sonst guck mal unter www.sybille-buchwald.de

LG und alles Gute für Deinen Kater,
Sybille

Hazel
07.07.08, 21:12
Hallo Sybille,
das ist ja interessant!
Darf ich fragen ob das einfach mal ein Versuch bei Tieren von Dir war oder wird diese Klangschalenterapie häufiger bei Tieren angewendet?
Und wurden die Tiere noch begleitend homöopathisch etc.behandelt?
LG,Hazel

Sybille B.
07.07.08, 22:46
Hallo Hazel,

die Tiere die ich bahandelt habe, waren sowohl tierärztlich als auch THP mäßig therapiert.
Es brachte aber nicht den gewünschten Erfolg.
Für mich war es ein Versuch, da der eine Hund mein eigener ist, der andere von einer Freundin und die zwei Pferde von einer Schülerin von mir, die neue Wege sucht, um ihren beiden zu helfen.
Mir sind bis jetzt keine Klangtherapeuten für Tiere bekannt. Meine Art damit zu arbeiten (beim Menschen) ist so nicht bekannt, da sich die Klangmassage vor allem im Bereich der Entspannung wiederfindet.

LG Sybille

Jürgen
09.07.08, 12:40
Tiere sind doch auch nur Menschen. :D

Wenn diese es tolerieren, funktioniert die richtige Hilfe, zum richtigen Zeitpunkt zumeist besser als bei uns Kopfgesteuerten. :)

Deshalb sollte man auch nicht ein verordnetes Mittel einfach nicht geben, bzw. dann ein halbes Jahr später. Alles hat seine Zeit und der Mond spielt da auch noch eine Rolle.

Viel Erfolg.

Tolle Sache Sybille.


LG Jürgen

Martin
10.07.08, 02:43
Hallo,


...jetzt schlagt mich bitte nicht. Ich behandle Arthrose/Arthritis mit sehr guten Ergebnissen mit der Klangschalentherapie (beim Menschen)

Innere Massage ... Ja, aber ob das ausreicht ? Denke da eher nicht.

Wie wäre es mit tierphysiotherapeutischer Behandlung ? Nur mal dumm gefragt ... Da müßte doch auch was gehen, oder ?

Sybille B.
11.07.08, 00:24
Hallo,



Innere Massage ... Ja, aber ob das ausreicht ? Denke da eher nicht.



Hallo Martin,
ich würde Dir gerne mal eine Klangschalen-Therapie angedeien lassen. Dann könntest Du körperlich die Erfahrung der inneren Massage machen. Was im Körper, sofort spürbar ist, können sowohl Patienten wie auch Schüler unmittelbar erfahren und wiedergeben.

LG Sybille

PS. Tiere können zwar nciht verbalisieren, zeigen aber durch ihr Verhalten, dass im Körper etwas passiert.

Sybille B.
11.07.08, 00:39
Hallo Nicky,:)

ich arbeite zwar auch mit Chakren, aber ich halte mich nicht an Farbbildern oder vorgegebenen Schalen. (Ich schreib Dir zusätzlich eine PN)

Mit Tieren ist natürlich sensibel umzugehen. Ihr Gehör ist um ein vielfaches ausgeprägter und sensibler. Sie nehmen die Schwingungen akustisch noch wahr, wenn wir sie nicht mehr hören. Wenn ich ein Tier mit Klangschalen behandeln will, brauche ich keine vorbereitenden Maßnahmen wie z.B. Rescuetropfen. Du mußt sowieso mit dem Tier in Kontakt treten, ich beachte da sein Tempo. Bei den Pferden z.B. habe ich erst ohne zu "gongen" Kontakt aufgenommen. Neugierig waren sie auf die Schale, es hätte ja Futter drin sein können. Also schnuppern, riechen, befühlen usw. Dann einen kleinen Ton erzeugen, was meinst Du wie die Ohren sofort und hellwach hochgehen. Langsam mit der schwingenden Schale Kontakt aufnehmen usw. Nie etwas tun, was das Tier nicht will. DAs gleiche bei Hunden und Katzen usw.

Wenn das Tier will, dann macht es mit und zeigt deutlich das es ihm gut tut.
Wenn nicht, dann nicht.

Und sag mal einem Tier, es soll noch ein paar Minuten liegen bleiben.Als mein Hund Ohrbehandlung mit Narkose hatte, hat sie den Zeitpunkt von Aufstehen und Aktivität bestimmt. Als meine Katze damals eine sehr große OP hatte, hat sie auch bestimmt wann sie aufsteht und sich bewegt. Ich halte also nichts von solchen Beschreibungen.

Natürlich kann man die Schalen auch neben dem Tier verwenden. Wichtig beim direkten Körperkontakt ist die Technik und das Beobachten.

LG Sybille;)

Vianda
11.07.08, 14:30
Danke für die ausführlichen Erklärungen zur Klangschalen-Therapie. Ich denke aber, dass ich das bei meinem Kater nicht durchführen kann. Ich hab bei ihm Jahre! gebraucht bis ich ihn anfassen konnte ohne dass er direkt eine Panikattacke bekam. Keine Ahnung, welche Erfahrungen der arme Kerl früher mal gemacht hat. Inzwischen kommt er von sich aus zu mir und holt sich kurz seine Streicheleinheiten ab.

Ich bin jetzt beim Stöbern im Internet auf einen THP in meiner Nähe gestoßen. Ich werde dort mal nachhören, welche Therapien er so anbietet.

Viele Grüße
Vianda

Vianda
18.07.08, 13:05
So, der THP ist gerade wieder weg. Er arbeitet vorwiegend mit der Bioresonanztherapie. Anhand von ein paar Haaren meines Katers hat er ihm nun folgende Mittel verordnet:
Symphytum D8
Solidago C30
Carduus mar. C30
Flor de Piedra C30

Es hat mich etwas überrascht, dass er eigentlich recht wenig über meinen Kater wissen wollte. Er hat den Kater nur mal kurz laufen sehen, eine weitere Untersuchung ist jedoch nicht erfolgt. Ist das so die normale Vorgehensweise? :confused:

Jürgen
18.07.08, 13:14
In welchen zeitlichen Abständen sollst du denn die Mittel geben?


LG Jürgen

Vianda
18.07.08, 14:30
Er meinte, die könnte ich alle zusammen geben, weil in der Homöopathie nichts gegensätzlich wirkt.

Täglich Globuli:
Symphytum 3x, Solidago 1x und die anderen beiden 2-3x

frisbee
18.07.08, 16:49
:eek: Ich möchte ja nicht die Behandlungsmethoden anderer Kolleginnen/en kritisieren, dazu kenne ich den Fall ja nicht, aber angesichts dieser Aussage bekomme ich als klassische Hom. Bauchgrimmen. Und wie lange sollen diese Hochpotenzen in dieser häufigen Wiederholung gegeben werden? Bei der D-Potenz kann ich das ja noch nachvollziehen, aber eine C30 2-3xtgl.....

LG Marion

Vianda
18.07.08, 17:08
Ehm, ich soll es ihm mind. 4 - 6 Wochen geben, dann soll sich eine Besserung einstellen. Darüver hinaus soll ich es aber noch weiter geben bis die Beschwerden abgeklungen sind.

Dass Solidago ist wohl wegen einer Nierenschädigung und carduus mar. und Flor wegen einer Leberschädigung. Daraufhin hab ich ihn dann gefragt, wie er darauf kommt, dass mein Kater eine Leberschädigung hat. Er hat das irgendwie "ausgependelt".

Ich hab gleich vor, bei meiner TÄ ein Blutbild erstellen zu lassen bzw. muss erst mal nachhören, ob es gleich besser ist oder wenn er morgen früh noch nüchtern ist. Einfach mal zur Überprüfung. Lasse ich eh einmal im Jahr machen.

Mein Kater wird dann ganz schön sauer mit mir sein. :(

Jürgen
18.07.08, 17:48
Also die Dosierung und Darreichungsempfehlung des THP sehe ich auch etwas kritisch.

Warum kein Konstitutionsmittel?

Ich arbeite auch mit einem Tensor, dass funktioniert schon ;).

Latente Organschäden sind selten über das Blutbild zu ermitteln, da muss schon eine starke Schädigung vorliegen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

LG

mlink
18.07.08, 17:48
Also als Homöopathin würde ich da auch Bauchschmerzen haben, weil die Mittel sehr wohl Wechselwirkungen haben können und im besten Fall sich nur aufheben.. Und ich hab gelernt wenn man Eine C 30 so häufig gibt und so oft wiederholt, kann es zu Prüfungssymptomen kommen, also einer deutlichen Verschlechterung?
Ansonsten ist es üblich bei Problemen im Bewegungsapp. auch Leber und Niere zwecks Ausleitung zu stärken, aber vielleicht lieber phytotherapeutisch?
LG Gabi

Vianda
18.07.08, 20:23
Und nun? :confused:
Jetzt bin ich noch verwirrter.

Ach, ich hab auch noch vergessen, dass er mir eine Pflanze als "Anschauungsmuster" mitgebracht hat: Beinwell, also Symphytum, das ich dann selbst sammeln kann. Aus den Blättern soll ich entweder einen Tee machen oder ganz klein geschnibbelt unters Futter mischen.

Soll ich denn jetzt die Mittel für Leber und Niere in geringerer Menge geben oder ganz weg lassen? Macht der Bluttest beim TA dann überhaupt Sinn? Ich soll deswegen am Montag in die Praxis kommen.


Ich arbeite auch mit einem Tensor, dass funktioniert schon .

Das beruhigt mich schon mal etwas.
Aber ich fand es trotzdem merkwürdig, weil ich bei der Terminvereinbarung lediglich erwähnt habe, dass mein Kater an Arthrose leidet und verschiedene Behandlungen keine Wirkung gezeigt hätten.
Er hatte 6 verschiedene Röhrchen mit verschiedenen Mitteln in den jeweiligen Potenzen dabei, die er ausgependelt hat. Zwei wurden dann aussortiert.

Ich hätte jetzt auch erst einmal eine ausführliche Anamnese erwartet. Aber vielleicht hat da ja jeder eine andere Vorgehensweise.

Sebat
18.07.08, 20:46
Also im Blutbild lassen sich schon etwalige Hinweise sehen, ob Leber oder Niere Schwierigkeiten haben. Ansonsten kann man anhand vom abtasten ja fühlen ob die Leber z.B. etwas vergrößert ist.

Was mich etwas beunruhigt ist die Tatsache, das dieser THP keine richtige Untersuchung gemacht hat, sondern wohl nach Augenschein ging. Auch das er keine Fragen gestellt hat, wundert mich doch schon...Kann sein, das ich da etwas überempfindlich bin, da ich für mich eh alles mögliche hinterfragen muss....

Und in der Homöopathie kenn ich mich zwar auch nicht wirklich gut aus, aber ich denk doch das es so einige Mittel gibt, die zusammen eine Aufhebung oder Wechselwirkung bewirken können. Und für den Zeitraum die C Potenzen zu nehmen......hmmmmmm

Vianda
18.07.08, 20:57
Was mich etwas beunruhigt ist die Tatsache, das dieser THP keine richtige Untersuchung gemacht hat, sondern wohl nach Augenschein ging. Auch das er keine Fragen gestellt hat, wundert mich doch schon...Kann sein, das ich da etwas überempfindlich bin, da ich für mich eh alles mögliche hinterfragen muss....

Sebat, du sprichst mir aus der Seele. So wie das ganze abgelaufen ist, hätte ich auch eine Fernbehandlung ín Anspruch nehmen können, abgesehen davon, dass er sich ein paar Haare vom Kater abgeschnitten hat. Okay, mein Kater ist zwar schon recht scheu und misstrauisch, aber Abtasten u.ä. wäre da schon drin gewesen. (Geht beim TA ja auch).

frisbee
18.07.08, 21:02
Hm, diese Mittel behindern sich zwar nicht im Sinne von einem feindlichen Mittel oder Antidot, aber wie gesagt, würde ich so viele Mittel auf einmal in einer Hochpotenz in dieser häufigen Wiederholung und dann auch noch trocken.....hm....nicht geben, da es in der Tat, wie bereits erwähnt, zu Prüfsymptomen kommen kann. In akuten Situtationen ist eine häufige Wiederholung zwar durchaus angebracht, dann allerdings in der Split-Dose-Methode. Hier werden Prüfsymptome durch die Verschüttelung vor jeder Gabe und die dadurch bedingte Veränderungen ebenso wie die LM-Potenzen verhindert, bzw. deutlich minimiert.
Wie gesagt, es ist normalerweise nicht meine Art, die Behandlung anderer zu kritisieren und das steht mir ja auch nicht zu da ich keine Anamnese gemacht habe, allerdings hat diese Methode nichts mit klassischer Homöopathie zu tun.
Ich würde auch lieber, wie Jürgen schon erwähnte, eine Konstitutionsbehandlung durchführen und evtl. organotrop EIN Mittel in der D-Potenz geben.

Letztendlich muss Du selbst entscheiden, ob Du Deinem THP vertrauen kannst. Wenn er einen guten Ruf geniesst, dann wird er wissen, was er tut. Viele Wege führen nach Rom, weshalb nicht auch dieser. Ich würde Dein Tier dann allerdings gut beobachten und bei Negativreaktionen entsprechend reagieren.

LG Marion

mlink
18.07.08, 21:08
Vom Beinwell wird arzneilich der Wurzelstock verwendet, wegen der Giftigkeit der Alkaloide wird vor der innerlichen Anwendung aber gewarnt, nur für Umschläge u.ä.. In der homöopathie wird er bei Brüchen und Verletzungen gern über einen längeren Zeitraum in D12 gegeben. Wie wärs mit Traumeel( Komplexmittel )?
Gabi

Hazel
18.07.08, 22:07
Und nun?
Jetzt bin ich noch verwirrter.
Ach du meine Güte,arme Vianda!
Aber da sieht man`s mal wieder wie unterschiedlich mit der Hom. umgegangen wird.Das verwirrt mich auch immer wieder.Eigentlich bin auch ich kein Freund von Komplexmitteln und frage mich was der Körper denn mit so viel Information anfangen soll?Eigentlich sollten die Gaben doch kleine,feine und sanfte Anstösse sein,aber das ist dann doch eher ein "Anschreien";)
Versuche Dir doch ein eigenes Bild zu machen,entscheide dann aus dem Bauch heraus?
Ich habe Bücher Tierhomöopathie,u.a. von Hilke Marx-Holena,vielleicht googelst Du mal nach Ihrer Homepage,sie bietet sehr günstig auch tel. Beratung an.
Nur so `ne Idee von mir.
Liebe Wünsche an dich und Katerchen!:)

Vianda
19.07.08, 02:28
Hm, diese Mittel behindern sich zwar nicht im Sinne von einem feindlichen Mittel oder Antidot, aber wie gesagt, würde ich so viele Mittel auf einmal in einer Hochpotenz in dieser häufigen Wiederholung und dann auch noch trocken.....hm....nicht geben, da es in der Tat, wie bereits erwähnt, zu Prüfsymptomen kommen kann.

Er meinte, ich könnte die Globuli auch auflösen. Also wäre das auf jeden Fall besser?


In akuten Situtationen ist eine häufige Wiederholung zwar durchaus angebracht, dann allerdings in der Split-Dose-Methode.
Split-Dose-Methode. :eek: Was ist das denn?
Ich bin bei meinem Fernstudium noch nicht bei Homöopathie angekommen.


Wie gesagt, es ist normalerweise nicht meine Art, die Behandlung anderer zu kritisieren und das steht mir ja auch nicht zu da ich keine Anamnese gemacht habe, allerdings hat diese Methode nichts mit klassischer Homöopathie zu tun.
Ich würde auch lieber, wie Jürgen schon erwähnte, eine Konstitutionsbehandlung durchführen und evtl. organotrop EIN Mittel in der D-Potenz geben.
So war auch in etwa meine Erwartungshaltung. Ausführliche Anamnese, Kater untersuchen und Mittel empfohlen bekommen...


Vom Beinwell wird arzneilich der Wurzelstock verwendet, wegen der Giftigkeit der Alkaloide wird vor der innerlichen Anwendung aber gewarnt,
Bezieht sich aber wirklich nur auf den Wurzelstock und nicht auf die Blätter, oder? :eek:




Zitat:
Und wie lange sollen diese Hochpotenzen in dieser häufigen Wiederholung gegeben werden? Bei der D-Potenz kann ich das ja noch nachvollziehen, aber eine C30 2-3xtgl.....

Vielleicht verkehrt aufgeschrieben ?

Hm, eher weniger. Er hat es ja selbst auf die Röhrchen geschrieben und ich hatte noch mal ausdrücklich nachgefragt.


Was mir auch etwas Bauchgrimmen verursacht ist die körperliche Untersuchung. Mal kurz drüber kucken, fertig ?
Genau so.


Ich ticke da dann doch etwas anders. Was diverse Nieren- und Leberschäden anbelangt würde ich dann auf jeden Fall mal ein Blutbild mit entsprechenden Werten mir zusätzlich anschauen.
Das werde ich am Montagmorgen auf jeden Fall machen.


Halte selber nichts von "Auspendeln" oder "Wünschelruteln" oder so etwas in der Art, auch wenn es das seit Menschengedenken gibt. Ist aber ein anderes Thema, jeder muß selber wissen, wie er zu seiner Diagnose kommt bzw. wie er dann zu seinem Ansatz kommt. Wichtig ist das Ergebnis.

Ich fand das auch sehr suspekt. Sicherlich eine Methode, mit der ich später eher nicht arbeiten werde. :D

Ein ganz dickes Danke an euch alle für die Super-Unterstützung.

Vianda
19.07.08, 02:40
Darf ich vorstellen, Felix, Chefkater meiner 6köpfigen Rasselbande, damit ihr wisst, um wen es hier eigentlich geht. (er ist der schwarz-weiße)

http://img329.imageshack.us/img329/9400/kimbaundfelixbu2.th.jpg (http://img329.imageshack.us/my.php?image=kimbaundfelixbu2.jpg)

Ja danke, Nicky. Es hilft schon ungemein, wenn man mit einem komischen Gefühl nicht so ganz alleine da steht. Hätte ja auch sein können, dass so eine Behandlungsart vollkommen üblich ist.

frisbee
19.07.08, 08:31
Also, einfach in Wasser aufgelöst bringt nicht allzuviel. Die Anwendung ist ähnlich wie bei der LM-Potenz:Globuli in 250ml Wasser auflösen, ca. 30 Tropfen Alkohol (Schnaps oder so)dazu, vor jeder Anwendung entsprechend schütteln, einen Teel. in ein halbes Glas Wasser und davon einen Teel. verabreichen.
Wenn es sich nur um eine kurze Wiederholungszeit handelt, also in hochakuten Zuständen wie z.B. einem Trauma, dann reicht mir die Wasserglasmethode: Globuli in einem Glas Wasser auflösen, aus diesem Glas 1-2 ml oral verabreichen, vor jedem Gebrauch kräftig umrühren.
Es geht dabei ja gerade darum, dass bei jeder Gabe die Dynamik/Potenz ein klein wenig verändert wird und damit eine Prüfung verhindert wird, weil man ja nie das genau gleiche Mittel, bzw. die gleiche Potenz einnimmt.

Was die "Wünschelrute" angeht: es gibt viele Methoden, die einem manchmal etwas esoterisch und unglaublich erscheinen. Leider gibt es darunter auch viele, die es sich einfach nur einfach machen wollen und keine wirkliche Ahnung davon haben (wie in der Hom.). Es gibt aber auch Therapeuten, die das wirklich gut können, die sind aber rar gesäht (womit ich jetzt nicht sagen möchte, dass Dein THP das nicht kann, dazu kenne ich ihn ja nicht). Ich halte es lieber mit der guten alten Repertorisation...;-)

@Nicki: Ja, wir kennen uns aus dem Naturforum...:)
Wie heisst es in dem Lied so schön: Erbarmen...zu spät...die Hesse kommen...:D

LG Marion

Hazel
19.07.08, 16:03
Ich auch nochmal:)

Nicky:
Telefonische Beratung ?
Im Prinzip zum gleichen Zweck wie es hier im Forum schliesslich auch geschieht:
Sich eine zweite Meinung zur vorgeschlagenen Behandlung einholen.
Nicky:
Also, dann lieber selber repertorisieren ...
Ohne Hom.-Kenntnisse?Hmm...
LG!

Jürgen
20.07.08, 13:30
Hallo Vianda,

wir sind ja entweder HP bzw. HPA, also denke ich sollten wir auch Menschen, die Gaben haben die wir nicht selbst besitzen, nicht negativ bewerten.

Es macht mir ein sehr ungutes Gefühl, solche Bewertungen auch von bereits längerfristig agierenden HP's zu lesen.
Es ist das Problem des Betrachters, nicht des Handelnden.

Die Hilfe ist doch entscheidend und nicht wie ich zum Ergebnis komme.

Wenn man es richtig sieht ist der Tensor zumeist nur die Krücke, für das was man schon weiß.

Ich kann dem Tier auch mit der Hand scannen wo Disbalancen sind und dann immer weiter einkreisen, die Hilfe wird sich dadurch nicht verändern.

Zur Diagnostik:

Ich kann dir sowohl über den Tensor, als auch über "manuelle" Diagnostik das jetzige Prob einkreisen.
Wenn dein Bild eines wäre aus den Tagen der Erkrankung, könnte ich das auch anhand des Fotos.
Ich habe so schon etlichen Menschen und Tieren sehr schnell und effektiv helfen können.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die genannten Mittel so wie angeordnet zu verabreichen sind, deshalb sollte man doch aber nicht von dem Behandler auf die Methodik schließen.


LG Jürgen

Jürgen
20.07.08, 15:24
Liebe Nicky,

ich habe nicht davon gesprochen, dass man bei eigener Unsicherheit nicht etwas absichern kann.

Ich spreche von der Unverständnis u Inakzeptanz für eine Methodik.
"Stehen lassen", zeugt auch nicht von Akzeptanz.
Jedem das Seine, Achtung und Respekt anderen gegenüber erzeugt das auch.

Welches Problem hast du mit meiner Aussage, bzw. mit mir?

Wenn man entsprechende Literatur liest, wird es sehr deutlich und erklärbar, natürlich nur wenn man sich auch dafür öffnet.


Achtung und Respekt drückt sich auch im Schreibstil aus.

LG Jürgen

Vianda
20.07.08, 18:16
So nu sind wir beide schon wieder off topic Irgendwie schaffen wir das immer wieder, obwohl ich mich wirklich bemühe beim Thema zu bleiben. Ich fürchte, wir müssen bald ein Nicky-Jürgen-Thread eröffnen oder privat mailen.

Och, ich finde eure Diskussion eigentlich recht interessant und es ist doch schön zu sehen, wieviele Behandlungsmöglichkeiten eigentlich offen stehen.

Ich möchte niemandem eine Gabe absprechen, aber leider wird damit auch oft genug Schindluder betrieben. Was passiert nun also, wenn ich meinem THP vertraue und die verordneten Mittel tatsächlich alle so geben würde?
Der Großteil der User hier hat doch sehr große Bedenken - und ehrlich gesagt, setze ich mehr Vertrauen in euch als in den THP.

Jürgen, dieses Bild ist auf jeden Fall während einer schlechten Phase aufgenommen worden: http://img398.imageshack.us/img398/9094/pict0016nu1.th.jpg (http://img398.imageshack.us/my.php?image=pict0016nu1.jpg)

Sebat
20.07.08, 19:27
Es ist ein sehr großer Kater, gell?
Und ich finde nix schlimmes dabei, sich verschiedene Meinungen einzuholen, zumal ja auch Vianda etwas skeptisch der Behandlung sieht. Es geht hier nicht darum irgendjemanden wegen irgendeiner Behandlung zu zerreissen, sondern um andere Meinungen. Wenn jemand mit der Art und Weise der Behandlung zu frieden ist, dann ist es doch ok. Wenn aber jemand die Behandlung doch noch hinterfragt oder noch verunsicherter ist als vorher, dann sollte man die Chance haben andere Möglichkeiten abzugrasen.

Der Hund von meiner Freundin hatte damals auch dicke Arthrose und die haben auch mal einen THP kommen lassen, der das passende Medikament ausgependelt hat. Meine Freundin hat zwar darüber die Nase gerümpft, weil sie mit Esoterik nix am Hut hat, aber sie hat es ausprobiert, weil eh schon alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft waren. Auch wenn die Behandlung funktionniert hat, bleibt sie trotzdem der Sache skeptisch gegenüber. - Ist sie jetzt deswegen jemand der nix aktzeptiert?

frisbee
20.07.08, 19:36
Das tut mir leid, wenn ich(wir) Dich verunsichert habe(n). Ich sehe das halt aus der Sichtweise eines klassischen Hom. heraus und da ist diese Verordnungsweis eben nicht klassisch homöopathisch. Es ging mir dabei auch weniger um die Art und Weise der Auswahl (und nur weil es nicht mein Ding ist, muss das nicht heissen, dass andere das auch nicht machen dürfen...), sondern vielmehr um die Behandlung selbst.
Es gibt aber auch "grosse" Homöopathen/innen, die auf ungewöhnliche Art und Weise eben ganz "unklassisch" ihre Erfolge haben. Da fällt mir z.B. Antonie Peppler ein, die häufig 2-3 Mittel in der C50000 mischt und tägl. auch 2-3 x gibt. Da biegen sich mir die Zehennägel hoch, aber der Erfolg gibt ihr recht und sie hat schon viele, schwere und schwerste Fälle geheilt.
Wenn der Hom. weiss was er tut und dahintersteht und es dem Pat. besser geht, bin ich die letzte die nicht sagt: wer heilt hat recht!

LG Marion

Vianda
25.07.08, 01:25
So Leute, das Blutergebnis liegt vor.
Mein Kater hat keine Leber- oder Nierenschäden. Die Werte liegen absolut im Normbereich.

Tja, anscheinend war die bioenergetische Begabung des THP noch nicht ganz ausgereift.

Aber aufgrund des Symphytum stellte sich bei Felix eine Verbesserung nach etwa 3 Tagen ein. Er läuft beinahe völlig klar.


Es ist ein sehr großer Kater, gell?

Hm, eigentlich ist er nicht sonderlich groß, nur sehr muskulös und athletisch.

frisbee
25.07.08, 08:21
Tja, anscheinend war die bioenergetische Begabung des THP noch nicht ganz ausgereift.

Hm, nicht unbedingt. Oft zeigen sich bereits Anzeichen, ohne dass erhöhte Parameter vorhanden sind. Es ist immer die Frage: wo fange ich an zu messen.
Es ist aber schön zu lesen, dass es Deinem Katerchen wieder besser geht. Alles andere ist ja auch völlig wurscht...;) Ich wünsche ihm weiterhin gut Besserung.

LG Marion

Vianda
29.12.09, 13:33
Hallo Leute,

nach langer Zeit möchte ich euch nun erzählen wie es mit meinem Felix weiter gegangen ist.

Die Arthrose war ja soweit eigentlich im Griff. Es traten aber bei ihm dann immer weitere Probleme auf. Er bekam Hautprobleme (es traten am Kopf, Hals und den Pfoten und einige wenige Wunden am Rücken) auf, die Lidödeme verschlimmerten sich, er schien zeitweise recht vergesslich (schien den Weg nach Hause nicht zu finden oder die Funktion der Katzenklappe bereitete ihm Schwierigkeiten), geschwollene Lymphknoten und es bildeten sich häufiger Abszesse bei ihm.

Daraufhin wandte ich mich im Januar 2009 verzweifelt an eine THP, die sich auf Katzen spezialisiert hat. Felix hat nun sein Konstitutionsmittel: Silicea! Nach und nach stabilisierte sich sein Zustand langsam.
Im Sommer kam noch einmal das Hautproblem durch, daraufhin wurde einige Zeit auf Sulfur umgestellt, um anschließend wieder mit Silicea weiterzumachen.

Felix geht es prima. Seit etlichen Monaten schlägt ihm selbst das nasskalte Wetter nicht auf die Knochen, er spielt zwischendurch ausgelassen mit den jüngeren Katzen, Erkältungssymptome sind bis auf eine geringfügig belegte Atmung (Geräusche waren vorher weitaus intensiver) zurückgegangen, Haut und Fell sehen spitzenmässig aus und suchen musste ich den kleinen Stinker auch nicht mehr. :)

Nur die Lidödeme halten sich weiterhin hartnäckig.

Ich bin froh, dass ich mit Felix den Weg der Homöopathie eingeschlagen habe. Und er ist der beste Beweis wie mächtig dieser Teil der Naturheilkunde sein kann.

Liebe Grüße
Vianda