Silke Uhlendahl
08.06.08, 13:19
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate dienen in der Hauptsache der schnellen Energieversorgung des Organismus. Sie gelten nicht als essentiell und können in der Gluconeogenese synthetisiert werden. Kurzfristig wird Glucose als Glycogen in der Leber und im Muskelgewebe gespeichert. Wenn die Versorgung der Gewebe mit Kohlenhydraten größer ist als ihr Verbrauch, wird der Überschuss in Fett umgewandelt und gespeichert. Die Energiefreisetzung erfolgt im Normalfall in der nicht-oxidativen Glycolyse und im oxidativen Citrat-Zyklus. Der Energiegehalt von einem Gramm Kohlenhydrat beträgt rund 17,2 Kilojoule (kJ) (4,2 kcal).
Viele Pflanzen werden gezielt als Kohlenhydratquelle angebaut. Die in der Ernährung wichtigsten Kohlenhydrate sind:
Stärke aus allen Arten Getreide und Getreideprodukten (Reis, Brot, Nudeln), Kartoffeln, Bohnen
Cellulose aus Gräsern und Holz
Rohrzucker aus Zuckerrohr und Zuckerrübe
Fruchtzucker aus Obst und Honig
Traubenzucker aus Honig und als Bestandteil anderer Zucker
Milchzucker aus Milch und Milchprodukten
Quelle Wikipedia
Dabei ist der persönliche Bedarf sehr unterschiedlich und hängt von den jeweiligen Lebensumständen ab. Bei einer normalen ausgewogenen Ernährung wird eine Zufuhr von ca. 5-6 Gramm je Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Mit Körpergewicht ist hier das Normalgewicht gemeint. Auch wenn Sie mehr wiegen, sollte die zugeführte Menge nicht höher sein. 50 bis 55 Prozent der gesamten Energiezufuhr sollten aus Kohlenhydraten bestehen.
Quelle Medizininfo
1. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Zerkleinerung der Speisen und Zugabe von Enzymen durch den Speichel im Mund
Neben der Zerkleinerung der Nahrung werden im Mund durch den Speichel Enzyme (Amylase) freigesetzt, die bereits den Vielfachzucker aufspalten.
2. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Spalten der Zweifach- und Vielfachzucker in Einfachzucker (Glucose) im Dünndarm durch die Fermente der Bauchspeicheldrüse
Bereits bei der Aufnahme der Nahrung erhält die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) das Signal, dass der Verdauungsprozess eingeleitet wird. Fermente wie Amylase und Lipase aber auch das körpereigene Hormon Insulin werden nun von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Zweifach- und Mehrfachzucker werden nun in ihre kleinste Form, den Einfachzucker (Glucose) gespalten, so dass sie im weiteren in die Blutlaufbahn aufgenommen werden können (Resorption).
3. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Aufnahme der Nährstoffe im Dünndarm
Glucose kann in seiner kleinsten Form ebenso wie andere Nährstoffe (Wasser, Fette, Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente) vor allem im letzten Teil des Dünndarms (Ileum) in die Blutbahn aufgenommen werden und steht nun dem Zellstoffwechsel zur Verfügung. Die primäre "Anlaufstelle" für die Glucose ist die Leber.
4. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Umbau und Speicherung in der Leber
Um Glucose in der Leber zu speichern, ist die Umwandlung in Glycogen erforderlich. Ca. 150 g Glycogen werden jeweils in der Leber und den Muskeln gespeichert. Bei körperlicher Leistung wird dieser Energiespeicher zuerst angegriffen. Der Körper kann diese Energieform sehr schnell verwerten.
5. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Umwandlung und Speicherung als Körperfett
Wenn die Glycogenspeicher in Leber und Muskel voll sind, wird der Rest als Fett gespeichert.
Die Rolle des Insulins beim Kohlenhydratstoffwechsel
Insulin wird als glucosesenkendes Hormon in den ß-Zellen der Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Hauptreiz für die Insulinausschüttung ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.
Durch Aktivierung und Neubildung von Schlüsselenzymen der Glycolyse (Glucokinase) bewirkt Insulin einen Abbau der Glucose und somit eine Senkung des Blutzuckerspiegels. Außerdem erreicht Insulin durch den erhöhten Pegel an Glucose-6-phosphat eine Steigerung der Glycogenese und trägt daher folglich zu einer Zunahme von Glycogen bei. Schließlich hemmt Insulin noch die Schlüsselenzyme der Gluconeogenese (Glucose-6-phosphatase).
Quelle Diabetes aktuell
Studien zufolge verringert eine kohlenhydratreiche Ernährung durch den höheren Insulinausstoß die Fettoxidation um bis zu 35 Prozent. Das kann noch sechs bis acht Stunden nach einer Mahlzeit der Fall sein
quelle Wikipedia
Kohlenhydrate dienen in der Hauptsache der schnellen Energieversorgung des Organismus. Sie gelten nicht als essentiell und können in der Gluconeogenese synthetisiert werden. Kurzfristig wird Glucose als Glycogen in der Leber und im Muskelgewebe gespeichert. Wenn die Versorgung der Gewebe mit Kohlenhydraten größer ist als ihr Verbrauch, wird der Überschuss in Fett umgewandelt und gespeichert. Die Energiefreisetzung erfolgt im Normalfall in der nicht-oxidativen Glycolyse und im oxidativen Citrat-Zyklus. Der Energiegehalt von einem Gramm Kohlenhydrat beträgt rund 17,2 Kilojoule (kJ) (4,2 kcal).
Viele Pflanzen werden gezielt als Kohlenhydratquelle angebaut. Die in der Ernährung wichtigsten Kohlenhydrate sind:
Stärke aus allen Arten Getreide und Getreideprodukten (Reis, Brot, Nudeln), Kartoffeln, Bohnen
Cellulose aus Gräsern und Holz
Rohrzucker aus Zuckerrohr und Zuckerrübe
Fruchtzucker aus Obst und Honig
Traubenzucker aus Honig und als Bestandteil anderer Zucker
Milchzucker aus Milch und Milchprodukten
Quelle Wikipedia
Dabei ist der persönliche Bedarf sehr unterschiedlich und hängt von den jeweiligen Lebensumständen ab. Bei einer normalen ausgewogenen Ernährung wird eine Zufuhr von ca. 5-6 Gramm je Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Mit Körpergewicht ist hier das Normalgewicht gemeint. Auch wenn Sie mehr wiegen, sollte die zugeführte Menge nicht höher sein. 50 bis 55 Prozent der gesamten Energiezufuhr sollten aus Kohlenhydraten bestehen.
Quelle Medizininfo
1. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Zerkleinerung der Speisen und Zugabe von Enzymen durch den Speichel im Mund
Neben der Zerkleinerung der Nahrung werden im Mund durch den Speichel Enzyme (Amylase) freigesetzt, die bereits den Vielfachzucker aufspalten.
2. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Spalten der Zweifach- und Vielfachzucker in Einfachzucker (Glucose) im Dünndarm durch die Fermente der Bauchspeicheldrüse
Bereits bei der Aufnahme der Nahrung erhält die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) das Signal, dass der Verdauungsprozess eingeleitet wird. Fermente wie Amylase und Lipase aber auch das körpereigene Hormon Insulin werden nun von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Zweifach- und Mehrfachzucker werden nun in ihre kleinste Form, den Einfachzucker (Glucose) gespalten, so dass sie im weiteren in die Blutlaufbahn aufgenommen werden können (Resorption).
3. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Aufnahme der Nährstoffe im Dünndarm
Glucose kann in seiner kleinsten Form ebenso wie andere Nährstoffe (Wasser, Fette, Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente) vor allem im letzten Teil des Dünndarms (Ileum) in die Blutbahn aufgenommen werden und steht nun dem Zellstoffwechsel zur Verfügung. Die primäre "Anlaufstelle" für die Glucose ist die Leber.
4. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Umbau und Speicherung in der Leber
Um Glucose in der Leber zu speichern, ist die Umwandlung in Glycogen erforderlich. Ca. 150 g Glycogen werden jeweils in der Leber und den Muskeln gespeichert. Bei körperlicher Leistung wird dieser Energiespeicher zuerst angegriffen. Der Körper kann diese Energieform sehr schnell verwerten.
5. Schritt des Kohlenhydratstoffwechsels:
Umwandlung und Speicherung als Körperfett
Wenn die Glycogenspeicher in Leber und Muskel voll sind, wird der Rest als Fett gespeichert.
Die Rolle des Insulins beim Kohlenhydratstoffwechsel
Insulin wird als glucosesenkendes Hormon in den ß-Zellen der Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Hauptreiz für die Insulinausschüttung ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.
Durch Aktivierung und Neubildung von Schlüsselenzymen der Glycolyse (Glucokinase) bewirkt Insulin einen Abbau der Glucose und somit eine Senkung des Blutzuckerspiegels. Außerdem erreicht Insulin durch den erhöhten Pegel an Glucose-6-phosphat eine Steigerung der Glycogenese und trägt daher folglich zu einer Zunahme von Glycogen bei. Schließlich hemmt Insulin noch die Schlüsselenzyme der Gluconeogenese (Glucose-6-phosphatase).
Quelle Diabetes aktuell
Studien zufolge verringert eine kohlenhydratreiche Ernährung durch den höheren Insulinausstoß die Fettoxidation um bis zu 35 Prozent. Das kann noch sechs bis acht Stunden nach einer Mahlzeit der Fall sein
quelle Wikipedia