Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage an ehem. Selbstudierende die schon bestanden haben
Hallo,
ich habe nochmal ein paar Fragen an die ehem. Selbststudierenden , die schon die Prüfung geschafft haben.
Ich muss mich aufgrund von vielen geschäftlichem Hin -und Herreisen nun doch für ein Heimstudium entscheiden. Habe das bei Paracelsus getan, weil die 100h incl. anbieten an Unterrichtsstunden .
Frage ist jetzt: Bei welchen Themen würdet ihr empfehlen diese zu nutzen, bzw. welche Praxisthemen sind wichtig für die Amtsarztüberprüfung.
Zweites Thema : Man hört ja über Heimstudium solches und solches. Lassen einen denn die Prüfer wirklich durchfallen , wenn man Heimstudium macht und einfach nur die Praxis in der Schule?
Ist es für die Prüfung wichtig das "nur" die Krankheiten diagnostiziert ,oder fragen die einen dann auch mit welchen Methoden und wie man das dann behandeln würde- welche Naturheilverfahren muss man beherrschen?
Sollte man gegenüber dem Prüfer erwähnen das man erstmal die Prüfung bestehen will und sich danach der z.Bsp. Homöopathie Akkupunktur, etc zuwendet und halt noch einige Jahre an Heilverfahren lernen will. Kommt das gut an?
Ich hoffe ihr könnt mir da helfen.
:)
Hallo,
ich habe nochmal ein paar Fragen an die ehem. Selbststudierenden , die schon die Prüfung geschafft haben.
Ich muss mich aufgrund von vielen geschäftlichem Hin -und Herreisen nun doch für ein Heimstudium entscheiden. Habe das bei Paracelsus getan, weil die 100h incl. anbieten an Unterrichtsstunden .
Frage ist jetzt: Bei welchen Themen würdet ihr empfehlen diese zu nutzen, bzw. welche Praxisthemen sind wichtig für die Amtsarztüberprüfung.
Zweites Thema : Man hört ja über Heimstudium solches und solches. Lassen einen denn die Prüfer wirklich durchfallen , wenn man Heimstudium macht und einfach nur die Praxis in der Schule?
Ist es für die Prüfung wichtig das "nur" die Krankheiten diagnostiziert ,oder fragen die einen dann auch mit welchen Methoden und wie man das dann behandeln würde- welche Naturheilverfahren muss man beherrschen?
Sollte man gegenüber dem Prüfer erwähnen das man erstmal die Prüfung bestehen will und sich danach der z.Bsp. Homöopathie Akkupunktur, etc zuwendet und halt noch einige Jahre an Heilverfahren lernen will. Kommt das gut an?
Ich hoffe ihr könnt mir da helfen.
:)
Hallo Toni,
ich habe zwar kein Selbststudium gemacht, denke aber, dass ich trotzdem etwas zur Beantwortung Deiner Fragen beitragen kann.
Wichtig ist, die körperlichen Untersuchungsmethoden ( nach dem Schema IPPAF - Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation und Funktionsprüfung( zu beherrschen. Wichtig sind weiterhin die Injektionstechniken und sachgerechte Erste Hilfe (Du bist dann KEIN Laienhelfer mehr und mußt z.B. in der Lage sein, einen venösen Zugang zu legen).
Fit mußt Du ebenfalls in Gesetzeskunde, Hygiene, Notfall und den Infektionskrankheiten sein. Als Faustregel: Alles, was Du nicht behandeln darfst, solltest Du erkennen können!
Weiterhin solltest Du Anatomie, Physiologie und Pathologie der gesamten Organgebiete kennen - einschließlich der malignen Geschehen.
Welche Therapien Du anwenden/später erlernen willst, ist erst mal zweitrangig. Danach wirst Du so gut wie nie gefragt, es sei denn, Du bist HPPA.
Dass HPA, die ein Selbststudium gemacht haben, eher durchfallen, halte ich für ein Gerücht.
Wenn Du dieses Stundenpaket bei Paracelsus hast, empfehle ich Dir, diese in die Untersuchungs-/Injektionstechniken, Notfall/Erste Hilfe und in die Themen, bei denen Du merkst, dass Unsicherheiten vorhanden sind, zu stecken. Schön wären auch ein paar Stunden Anamnesetraining.
Ich würde auch mal die Protokolle des GA lesen, wo Du beabsichtigst, in die Prüfung zu gehen. Oft entdeckt man dort einen gewissen "roten Faden".
Liebe Grüße
Coco Sue
hallo toni,
ich hab offen gesagt, dass ich keinerlei schule besucht habe und keinerlei fernkurse belegt habe.
mein vorteil sind halt meine zusatzausbildungen, die ich schon vorher hatte und als HP jetzt nutzen kann
für die schriftliche prüfung brauchst du ein großes wissenspektrum...von anatomie, physiologie, krankheitslehre...gesetzeskunde, infektionserkrankungen....
im mündlichen:
wo du absolut sicher sein musst sind herz-kreislauf-stoffwechselerkrankungen (Volkskrankheiten), notfallmedizin im hinblick auf notfallsituationen (herzinfarkt, apoplex, anaphylakt. schock etc)
differentialdiagnostik... wichtig zB hautkrebsarten von sonstigen effloreszenzen unterscheiden zu können
ganz wichtig: du musst wissen, was du nicht darfst!
nur mal so, ganz kurz :-)
susanne
Ich habe im Selbststudium gelernt und in Köln im ersten Anlauf die prüfung geschafft. Es hat keiner nachgefragt, ob ich eine Schule besucht habe. Du brauchst also keine Angst haben, dass Selbstlerner benachteiligt werden.
Gruss
Ulli
Ist es für die Prüfung wichtig das "nur" die Krankheiten diagnostiziert ,oder fragen die einen dann auch mit welchen Methoden und wie man das dann behandeln würde- welche Naturheilverfahren muss man beherrschen?
Sollte man gegenüber dem Prüfer erwähnen das man erstmal die Prüfung bestehen will und sich danach der z.Bsp. Homöopathie Akkupunktur, etc zuwendet und halt noch einige Jahre an Heilverfahren lernen will. Kommt das gut an?
Ich hoffe ihr könnt mir da helfen.
:)
Hallo Toni,
ich hab die Erfahrung gemacht, dass die schon auch mal fragen, was man denn naturheilkundlich machen kann bei der ein oder anderen Erkrankung.
Oder z.B fragen welche Ausleitungsverfahren es gibt, oder so.
Wenn man denen sagt, dass man NACH der Prüfung erst die Therapie erlernen möchte, könnten die sagen, dass man aber mit dem Bestehen der Prüfung schon alles machen DÜRFTE; niemand prüft nachher wie lange und wodrin du dich weiterbildest.
Ich glaube nicht dass das Vorteile bringt, dies zu erwähnen, es sei denn sie fragen dich. Was sie meist aber erst nach der Prüfung tun.
Ich denke, was Sue aufgelistet hat ist genau das, was man braucht -
aber vielleicht auch die gängigsten Mittel oder Verfahren bei Volkskrankheiten zumindest benennen können, kann nicht schaden.
LG Susanne
Zweites Thema : Man hört ja über Heimstudium solches und solches. Lassen einen denn die Prüfer wirklich durchfallen , wenn man Heimstudium macht und einfach nur die Praxis in der Schule?
Ist es für die Prüfung wichtig das "nur" die Krankheiten diagnostiziert ,oder fragen die einen dann auch mit welchen Methoden und wie man das dann behandeln würde- welche Naturheilverfahren muss man beherrschen?
:)
Ich kann auch nicht bestätigen, dass dsa ein Nachteil bei der Prüfung ist. Wenn sie überhaupt nachfragen, was sie manchmal durchaus nicht tun, dann fragen sie noch seltener, ob man eine Schule besucht hat....... Sie legen einfach großes Augenmerk auf Sicherheit!!!
Du musst auch nicht bereits Verfahren beherrschen. Es kann aber durchaus vorkommen, dass sie fragen, mit welchen Therapien du vorhast, zu arbeiten. Du musst ja nicht sagen, dass du noch keine gelernt hast, sondren einfach nur, was dich interessiert und was du beabsichtigst, zu praktizieren. Ich hab noch von keinem Fall gehört, in dem sie gefragt hätten, wie du mit "deiner" Therapie dies oder jenes behandeln würdest! Denn meist hat der AA davon eh keine Ahnung...... und es interessiert sie auch nicht und hat mit der Überprüfung, ob du eine Gefahr für die VG bist, nix zu tun.
Hallo Inna,
ich bin in der Mündlichen gefragt worden, womit ich später mal arbeiten möchte.
Ich habe dann Homöopathie geantwortet, aber direkt dazu gesagt, dass ich die Ausbildung noch nicht angefangen habe.
Ich sollte mir dann ein Fallbeispiel ausdenken, was ich mir so denke, was ich als HP mit Homöopathie behandeln kann. Ich hab eine einfache Erkältung ausgewählt und dann gings weiter mit Fragen, ab wann ich das denn nicht mehr behandeln darf/soll, also ab wann ich an den Schulmediziner weiterverweise.
Ich musste also keine konkrete Frage zur Homöopathie beantworten.
In Köln wird allerdings gerne schon mal Kontraindikationen zur Akupunktur, Gefahren der Neuraltherapie etc. gefragt, wenn man angibt, diese Therapien ausüben zu wollen.
Gruss
Ulli
Ja, ich denke, auch das ist, wie so vieles, individuell und hängt vom Prüfer ab.....
Aber ich glaube, man kann sagen, dass es nicht die Regel ist, ne? Dennoch - rechnen muss man mit -fast- allem....:rolleyes:
In Köln wird allerdings gerne schon mal Kontraindikationen zur Akupunktur, Gefahren der Neuraltherapie etc. gefragt, wenn man angibt, diese Therapien ausüben zu wollen.
Das wird man andernorts sogar gefragt wenn man angibt diese Therapien nicht anzuwenden :rolleyes:
danke für das schnelle feedback
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