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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Differentialdiagnose pocket und Anamnese und Untersuchung pocket



Peter28
28.07.06, 19:05
Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage zu zwei Büchern, vom Björn Bruckmeier Verlag.

Ich habe mir vor kurzem das Heilpraktiker Kompaktwissen pocket bstellt und finde es super, alles drin was man braucht und gerne mal auf die Schnelle lesen möchte.

Hat jemand zufällig die beiden o.g. Bücher und kann etwas über sie sagen.

Differentialdiagnose pocket: Ist es geeignet für HPA oder doch zu ärztlich

Anamnese und Untersuchung Pocket: Ist es vom Aufbau und vom Inhalt empfehlenswert?

Danke und Gruß Peter

rabenstein
28.07.06, 19:20
Hallo Peter
Ich kann dir diese Pockets nur empfehlen, nicht unbedingt als Lernmaterial, aber um zB dein Wissen zu überprüfen, mal eben nachzuschlagen, ob das was du denkst, richtig ist, einfach als kompakte Zusammenstellung, als Gedankenanstoss, Spikzettel.
Passt in die Hosentasche, kann man mal eben im Zug oder in der U-bahn rausholen.

Ich finde alle diese kleinen Büchlein recht hilfreich

Grüße

Inge

Peter28
28.07.06, 19:49
Hallo Inge,

danke für Deine Antwort.

Allerdings ´ne Frage, wieso sind die Bücher nicht unbedingt fürs lernen geeignet?


Gruß Peter

rabenstein
28.07.06, 23:26
Hallo Peter
Nicht geeignet zum grundsätzlichen Lernen, weil sie dafür einfach nicht konzipiert sind. Sie enthalten eine Menge Fakten, aber ohne nähere Erklärung.

Grüße

Inge

Rebecca
29.07.06, 11:42
Huhu ihr beiden!

So ein Zufall ... Ich kann Rabenstein nur zustimmen, für mich WÄRE es zum Lernen gedacht gewesen, aber als ich es in Händen hielt und durchgeschaut habe, musste ich feststellen, dass "Anamnese und Untersuchung Pocket" nicht das ist, was ich brauche - und hab`s vorgestern zurückgeschickt. ;)

Ich denke, da kann man gut drin nachschlagen, wenn man weiß, wonach man sucht und sich einfach nochmal vergewissern möchte, oder so - aber wie gesagt, zum Lernen war es für mich zumindest nicht zu gebrauchen.

Herzliche Grüße,
Rebecca

chrisnord
20.02.08, 08:42
Hallo,
mal eine Frage in die Runde.

Die Art und Weise der Herzauskultation und die einzelnen Auskultationspunkte findet man in der Literatur ja ausführlich diskutiert. Leider schreibt aber keiner, wie es praktisch ablaufen sollte, wenn man als männlicher Untersucher eine Patientin kardial auskultiert. Ich denke, es ist für viele Patientinnen sehr unangenehm, hierzu den BH abzulegen und für den Untersucher ist die Situation auch unangenehm.
Gerade wenn die Patientin aber eine große Mamma hat, ist es doch sehr schwierig, die Auskultationspunkte zu erreichen.

Wie sollte man das Problem in der Praxis lösen ?
viele Grüße
chrisnord

Rebecca
20.02.08, 09:08
Also ich hab mal gelesen, dass man bei seeeeehr großem Busen die Dame bitten sollte, die linke Brust ein wenig "beiseite zu schieben" um`s mal blöd zu formulieren.

So muss man nicht selber ran und sie kann mit ihren Händen auch ein wenig "Sichtschutz" schaffen ...

Allerdings gehe ich mal davon aus, dass da der Busen schon recht üppig sein muss, oder? Also ich hab jetzt nicht vor, mich hier über meine Oberweite auszulassen, aber wenn ich mal davon ausgehe, dass der am schwersten zu erreichende Punkt wohl der 5. ICR links sein dürfte und das noch ziemlich problemlos zu bewerkstelligen ist, hoffe ich einfach mal, dass das eher selten ein Problem sein wird?

Mir selbst wäre es auch unangenehm, zur Herzauskultation meinen BH ausziehen zu müssen - kam auch noch nie vor. Interessieren würde es mich aber schon, ob diejenien, die da auch schon täglich praktische Erfahrung mit haben, da anderweitige Berichte zu liefern können?

Sybille
20.02.08, 09:13
Also, wenn die Damen auf der Liege liegen, fällt ein natürlicher Busen sowieso zur Seite. Ist mit BH kein Problem. Man kann das Stetho auch ein Stückchen in den BH hineinschieben.
Es ist aber auch zu bedenken, daß es durchaus Patientinnen gibt, die gar keinen BH tragen. Damit sollte man kein Problem haben!

Liebe Grüße
Sybille

Rebecca
20.02.08, 09:19
Stimmt, die Schwerkraft müsste einem da ja eigentlich auch zuhilfe kommen ... ;) - die hab ich ganz außer Acht gelassen! :)

Sybille
20.02.08, 09:21
Jo, außer beim Silikon-Busen, der steht ja auch im Liegen wie ne Eins:D
Hab aber noch keinen in der Praxis gehabt:)

lokilowis
20.02.08, 22:08
Hallo Peter,

ich hab das DD-Pocket und kann Inge nur zustimmen...
Du hast ein Symptom aufgelistet und dann folgen je nach dem ellenlange Aufzählungen welche Erkrankungen das Symptom aufweisen...
Super zum Nachschlagen, sich vergewissern aber zum Lernen halt ich das nicht für sinnvoll, außer du stehst darauf ohne Zusammenhang auswendig zu lernen.
Du erhälst einen sehr umfassenden Überblick zu den vielen Symptomen..es ist eine tolle Zusammenfassung ohne weitere/nähere Erklärungen...

Mir gefällt es, mal so zum Überblick verschaffen, nachschlagen etc...

Liebe Grüße
Andrea

Peter28
20.02.08, 22:53
Hallo,

ich hatte mal zwei von solch Pocket Dingern, hab die aber schon lange wieder verkauft.

Irgendwie hatte ich damit kein Spass

Gruß Peter

chrisnord
21.02.08, 07:59
Nochmal zum Thema Herzauskultation: Danke Liv und Sybille für Eure Hinweise. Ich denke, ihr habt Recht, obwohl auch (z.T. auch von Ärzten) die Auffassung vertreten wird, zur Herzauskultation müsse der Oberkörper vollständig entkleidet sein, da man sonst nicht gründlich genug auskultieren würde und nur das sogenannte "Kassendreieick" abgehört werden könne. Dies habe ich auch auf einer anderen HP-Seite so gefunden.
lg
chris

Rebecca
21.02.08, 10:33
Das "Kassendreick" ... hihihi, den Ausdruck kenne ich gar nicht.

Aber trotzdem, wenn ich mich an die üblichen Auskultationspunkte halte, dann müsste man da doch in den allermeisten Fällen ganz gut rankommen, oder?
Hhhmmm - vielleicht dürfte es nicht gerade ein super-ultra-duper-Push-up sein, der könnte vermutlich die Mitral- und Trikuspidalklappe unter diversen Fleischmassen verbergen, aber anonsten?

Na mal sehen, kommt Praxis, kommt mehr Erfahrung ... ;)