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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Zeit werde ich zum Lernen brauchen?



Trainerin101
26.07.06, 10:05
Ab Oktober geht bei mir die HP-Schule an. Im Abendstudium 2x/Woche und alle 14 Tage am Sonntag die Naturheilkunde.

Wieviel Zeit verwendet Ihr für das Lernen?

Lernt Ihr täglich oder nur alle 2 Tage, wie handhabt ihr das?

Gruß
Trainerin

begima
26.07.06, 10:52
ich für meinen Teil lerne mitunter 6-8 Std. täglich, manchmal mehr manchmal weniger.
Es gibt Zeiten, da kann ich aus Zeitmangel auch mal zwei bis drei Wochen überhaupt nicht lernen. Das hole ich dann aber wieder nach.
Allerdings habe ich keinen Unterricht an einer Schule, sondern mache ein Fernstudium.
LG Bea

gillian
26.07.06, 10:54
hallo trainerin,

mir wurden am anfang der ausbildung 10 stunden die woche empfohlen.
damit war ich gut beraten.
zwischendurch gab es auch ein paar durchhänger und ich kam nur auf ca 4 stunden die woche. damit kommt man aber nicht lange aus und dann muß man wieder gas geben.
in der prüfungsvorbereitung muß man sich dann noch etwas mehr reinhängen.

kleiner tipp:
eine art "vokabelheft" das man von anfang an über die med. fachbegriffe führt ist sehr hilfreich.

lg

gillian
26.07.06, 11:05
@ bea:

wow, hut ab!
ich bin schon stolz wenn ich über zwei stunden am tag komme.
da muß ich mir mal ein beispiel nehmen.
kannst du mir verraten wie du beim lernen vorgehst? das wäre vielleicht eine hilfe für mich.

lg

hexelilli
26.07.06, 16:02
Hallo!
Ich lerne so 1,5 Std am tag. Da ich jeden Tag jeweils ne knappe Stunde mit dem Zug zur Arbeit und wieder zurück fahre, kann ich diese Zeit zum Lernen nutzen. Ich mache ein Fernstudium und nehme mir dann immer das entsprechende Skript und noch ,wenn nötig, den Anatomieatlas mit. In den anderen Büchern lese ich dann am WE nach.
6-8 Std am Tag würde ich nieeeeeeee schaffen- Wahnsinn! Hut ab!!!!!
Liebe Grüße Petra

Rebecca
26.07.06, 17:01
Hi zusammen!

Ich komme auch nicht auf soooo viele Stunden, aber jedenfalls auf mehr, als die von der Schule empfohlenen ... ;)

Durchschnittlich dürften es so um die 3 bis 4 Stunden täglich sein, was aber auch auf Vor- und Nachmittag verteilt sein kann, je nachdem.

Das mit dem Vokabelheft ist ne gute Idee, das hatte ich auch sofort angelegt und alle paar Tage hock ich mich hin und sortiere die neuen Worte in alphabetischer Reihenfolge in meine Liste im Ordner ein. Im Vokabelheft stehen sie halt kreuz und quer, was mir eben grad spanisch, bzw. ZU lateinisch vorkommt ... *grins*

Liebe Grüße,
Rebecca

Arpana-Tjard
26.07.06, 19:16
Eine pauschale Stundenanzahl für das Lernen des Prüfungsstoffes zu nennen ist schwierig. In den HP-Schulen wird einem in der Regel die Zahl von 7-10 Stunden die Woche genannt. Aber das hängst stark von dir ab. Wenn du einen Vollzeitkurs absolvierst wirst du viel mehr lernen müssen, als jemand, der wöchentlich die Schule besucht. Ich empfehle, nicht immer permanent vor den Büchern zu hocken, sondern das zu lernende auch spielerisch anzugehen. Zum Beispiel können medizinische Fachbegriffe, die zuerst verwirrend erscheinen auf dem Spiegel geschrieben werden oder auf einem Zettel, welcher dann in der Toilette aushängt. Bei jedem Spiegel- oder Toilettenbesuch stößt man dann auf diese Begriffe und liest sie. So prägen sie sich leichter ein. Es gibt da noch verschiedenste Tricks. Das würde zu lang werden, sie hier alle aufzuschreiben. Letzlich hängt es auch davon ab, was für ein Lerntyp du bist. Es gibt Schüler, die lernen den Stoff beim Abspielen von Audio-Tapes. Andere brauchen Bilder um sich den Sachverhalt visuell vorstellen zu können. Wiederum andere Schüler sind mehr kinestetisch veranlagt und stellen sich vor - z.B. beim Erlernen der Hämatologie - selbst ein Erythrozyt (rotes Blutkörperchen) zu sein, und was dann mit einem passiert. Ich kenne Schüler, die brauchen 1-2 Stunden die Woche, andere brauchen 2-3 Stunden pro Tag. Es gibt auch die Wahnsinns-Lerner, die 6 und mehr Stunden pro Tag im Lernstoff wühlen. Das hängst wirklich von dir ab. Und das kriegst du auch erst raus, wenn du mit der Schule oder dem Lernen angefangen hast. Meistens müssen wir alle erstmal das Lernen erlernen. In der Regel gehen einige Wochen oder Monate ins Land, bevor du einen regelmäßigen Lernrhythmus erreichst, bzw. du weißt, wie du am besten lernst. Das ist bei jedem anders. Das muss erst rausgefunden werden.
Viel Spass
Arpana-Tjard

begima
26.07.06, 19:52
@ bea:

wow, hut ab!
ich bin schon stolz wenn ich über zwei stunden am tag komme.
da muß ich mir mal ein beispiel nehmen.
kannst du mir verraten wie du beim lernen vorgehst? das wäre vielleicht eine hilfe für mich.

lg

:rolleyes: vermutlich gehöre ich zu den Oldies unter Euch (bin weeeeit über 40!). Somit benötige ich eben mehr Zeit um alles wirklich "zu fressen".
Da mir das Lernen so viel Spaß macht, merke ich die Stunden überhaupt nicht. Mein Glück ist meine flexible Arbeitszeit und ich kann mir alles wunderbar einteilen.

Ein fixes Lernmuster habe ich seit Anbeginn (bin im August 05 angefangen) nicht finden können. Ich habe etliches ausprobiert und meinte, man müsste doch alles irgendwie in ein Schema bekommen. Ich springe immer wieder zu einer anderen Methode, aber die Karteikarten scheinen die effektivste Methode zu sein. Ich nutze pro Pathologiefall eine DIN A-5 Karte damit alles draufgeht.
Parallel arbeite ich sehr viel mit meinem PC, da das Schreiben besser einprägt.
Ich versuche mir verschiedene sinnvolle Zusammenstellungen auszuarbeiten... wohlgemerkt: ich versuche :D

Knöppi
26.07.06, 20:50
Naja und letzten Endes ist es ja auch davon abhängig, wieviel Zeit man aufbringen kann. Ein Single, der sich außer um seinen Job und seinen Haushalt um nicht viel weiteres kümmern muss hat sicher viel mehr Zeit, als eine berufstätige Mutter, die noch Kinder und einen Haushalt zu versorgen hat.
Da muss halt jeder sein Zeit den Umständen anpassen.

hexelilli
26.07.06, 22:10
Knöppi-wie recht du hast!!!!! Ich habe neben meiner Hp-Ausbildung noch nen Halbtagsjob mit fast 3Std Fahrtzeit pro Tag, 2 Kinder und nen Hund. Nebenbei noch einen Haushalt und einen Göttergatten, der nur am Wochenende zu Hause ist. Abends bin ich so platt, dass fast nix mehr im Hirn hängenbleibt. Deswegen hab ich das Lernen abends aufgegeben.Ich genieße die Zugfahrt zum Lernen- da will keiner was von mir.....
Schon allein deswegen plane ich trotz Vorkenntnisse durch meinen Beruf mindestens 3 Jahre ein. Schön ist, dass ich das Gelernte oft gleich auf meiner Arbeit praktisch sehe. Ich arbeite als Ergotherapeutin in einer onkologischen Reha-Klinik und da hab ich gleich die verschiedenen Tumorarten kennengelrnt. Für die Patienten ist es natürlich nicht schön, aber ich weiß beim Lesen der Diagnose genau worum es geht. So behalte ich vieles besser, da ich ein Gesicht mit dem jeweiligen patholog. Bild verbinden kann.
Ansonsten denke ich, gut Ding braucht halt Weile- mehr als lernen kann man nicht und der Rest im Leben darf auch nicht zu kurz kommen.
LG Petra

hexelilli
26.07.06, 22:11
Knöppi-wie recht du hast!!!!! Ich habe neben meiner Hp-Ausbildung noch nen Halbtagsjob mit fast 3Std Fahrtzeit pro Tag, 2 Kinder und nen Hund. Nebenbei noch einen Haushalt und einen Göttergatten, der nur am Wochenende zu Hause ist. Abends bin ich so platt, dass fast nix mehr im Hirn hängenbleibt. Deswegen hab ich das Lernen abends aufgegeben.Ich genieße die Zugfahrt zum Lernen- da will keiner was von mir.....;)
Schon allein deswegen plane ich trotz Vorkenntnisse durch meinen Beruf mindestens 3 Jahre ein. Schön ist, dass ich das Gelernte oft gleich auf meiner Arbeit praktisch sehe. Ich arbeite als Ergotherapeutin in einer onkologischen Reha-Klinik und da hab ich gleich die verschiedenen Tumorarten kennengelrnt. Für die Patienten ist es natürlich nicht schön, aber ich weiß beim Lesen der Diagnose genau worum es geht. So behalte ich vieles besser, da ich ein Gesicht mit dem jeweiligen patholog. Bild verbinden kann.
Ansonsten denke ich, gut Ding braucht halt Weile- mehr als lernen kann man nicht und der Rest im Leben darf auch nicht zu kurz kommen.:)
LG Petra

rabenstein
26.07.06, 23:00
Das ist wie mit fast allem: Pauschalangaben sind nur ganz grobe Richtwerte
Ich denke aber, mit durchschnittlich 1 bis 2 Stunden pro Tag und das über ca. 3 Jahre ist es einigermaßen zu schaffen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Schülerinnen, die Hausfrauen sind und die Kinder im Kindergarten oder in der Schule haben, oft ein größeres Zeitproblem haben, als berufstätige Mütter mit 4 Kindern und 5 Katzen:D

Aber das ist halt einfach zu individuell.

Den Lernrhytmus zu finden ist für uns Oldies schon schwerer als für die jüngeren unter uns, aber es geht.

Viel Erfolg!

Inge

Micki
11.12.11, 23:47
Ich schieb den Thread mal hoch..

M.Schwarz
12.12.11, 07:50
Hallo,

ok, ich bin mal ehrlich. Ich habe während der ersten 2 Jahre gar nicht gelernt, allerdings ab 6 Monate vor der schriftlichen jeden Tag mehrere Stunden. Abends im Bett habe ich so lange Kreawi geklickt, bis ich alle Fragen auswendig konnte und auch verstanden (!) hatte. Ich bin jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden und habe vor meiner Arbeit noch 3 Stunden gelernt. Ab ein Jahr vorher bin ich aber immer 1x in der Woche zu einer offiziellen Vorbereitung gegangen und hab mir in einer Kleingruppe (wir waren 4, wer konnte ist gekommen) einen Coach genommen, bis 3 Tage vor der Prüfung. In grauer Vorzeit habe ich mal für 1,5 Jahre Krankenschwester gelernt und dann abgebrochen, ferner während des Studiums lange in der ambulanten Pflege gearbeitet.

LG

Melanie