Sebat
03.04.08, 00:14
Die Kornnatter (Pantherophis guttatus)
Sie gehört zu der Gattung der Kletternattern.
Der Name Kornnatter leitet sich aus dem Amerikanischen Cornsnake ab. Wörtlich übersetzt müsste die Pantherophis guttatus eigentlich "Maisnatter" heißen.
Sie ist eine relativ kleinbleibende Würgeschlange, die ausgewachsen ungefähr eine Länge von 1,20 Meter bis 1,40 Meter erreicht. Ihr Körper ist kräftig aber schlank, der Kopf ist wenig ausgeprägt, so dass er sich kaum vom Körper abhebt, was ihr beim Klettern sehr hilfreich ist.
Die Färbung einer wildlebenden Kornnatter ist in der Grundfarbe dunkelbraun, mit orangefarbenen Sattelflecken, die schwarz abgegrenzt sind. Die Bauchseite ist schachbrettartig schwarz weiss gefärbt. Die Genetischen Farben sind Rot, Schwarz und Gelb.
Der ursprüngliche Lebensraum erstreckt sich über den gesamten Südosten Nordamerikas. Im Gegensatz zu anderen Schlangenarten hat somit die Kornnatter ein breit gefächertes Klimaspektrum. Die durchschnittlichen Temperaturbedingungen liegen tagsüber im Sommer von 26° C bis zu 30° C, nachts bei 20° C, Luftfeuchtigkeit bei 60% bis 70%, und im Winter tags und nachts zwischen 5° C bis 10° C. Einige wildlebende Arten in Südamerika halten eine Winterruhe, andere die sich z.B. in Florida tummeln, sind das ganze Jahr aktiv.
In der freien Natur findet man die Kornnatter in relativ feuchten Biotopen wie z.B. Laub- und Sumpfgebieten, in der Nähe von Seen und Flüssen aber auch in Stein- und Berglandschaften und vereinzelt sogar in Steppengebieten.
DIe Kornnatter ist eine sehr anpassungsfähige Schlange. In Nordamerika findet man sie sogar in der Nähe von Menschen, wie in Gärten, Scheunen, Felder und Farmen. In der Nähe des Menschen befinden sich auch ihre Beutetierem wie Mäuse, Ratten, Vögel usw.
Da sie dämmerungsaktiv ist, kann sie auf Beutefang gehen, ohne oft vom Menschen gestört zu werden. Tagsüber sucht sie geeignete Verstecke wie Baumhöhlen oder sogar unbewohnte Gemäuer auf.
Da es eine ruhige, gutmütige und neugierige Würgeschlange mit nicht so peniblen Klimabedingungen ist, gilt sie in Reptilienkreisen als "Anfängerschlange". Nur sollte man das Terrarium als absolut ausbruchsicher gestalten, da sie wegen ihrer Neugier gerne mal entwischt.
Bei der Gestaltung des Terrariums kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Da es sich hier um eine Kletternatter handelt, sollte man auch für Äste und Grünzeug sorgen, damit sie ihren Bedürfnissen nachgehen kann. Auch Versteckmöglichkeiten wie ein "Steinhaufen" oder Büsche oder sogar einen Blumentopf sollte man ihr bieten, sie wird es dankend annehmen.
Laut Gesetz gibt es ein Mindestmaß an Terrariumsgröße, welche man mindestens den Tieren bieten sollte.
Die Rechnung lautet: (Länge x Breite x Höhe)
1,0 x 0,5 x 1,0 -fache der Körperlänge der Kornnatter.
Wenn es sich um junge Kornnattern handelt, die man in einem relativ kleinem Terrarium hält, reicht als "Heizung" ein gewöhnlicher Spot. Zur Luftfeuchtigkeit kann man alle 2 Tage mit nem Blumensprüher den Boden und das Grünzeug besprühen. Die Tränke sollte ruhig etwas größer sein, da die Kornnatter auch manchmal auf die Idee kommt zu baden.
Den Bodengrund kann man bei jungen Kornnattern ruhig höher aufschütten, da sie sich auch gerne einbuddeln damit der Besitzer wieder fein nen Herzinfarkt bekommt wenn er ins Terrarium guckt und keine Schlange mehr entdeckt.
Ein zukünftiger Besitzer einer Würgeschlange muss sich klar sein, das dieses Tier halt Wirbeltiere zum fressen gern hat. Zum Glück für einige Besitzer (so auch für mich) fressen die Kornnattern auch soganntes "Frostfutter". Da sind die Beutetiere bereits tot. Andere Schlangen nehmen nur Lebendfutter.
Schlangen können zwar den Unterkiefer ausklingen, damit sie die Beute verschlingen können, jedoch sollte die Beute nicht schwerer als 20% des Eigengewichts der Schlange sein, sonst ist die Beute zu groß und die Schlange verweigert entweder das Fressen, oder aber wenn sie ziemlich ausgehungert ist, versucht sie trotzdem die Beute zu verschlingen, und wenn sie diese nicht wieder auswürgen kann, besteht die Gefahr des Erstickens.
Jungtiere benötigen etwa alle 5 Tage ihr Futter, später werden die Abstände länger, sodass man sie nur alle 2 Wochen füttern muss.
Das fazinierende an der Kornnatter sind die Farbvarianten die im Laufe der Jahre gezüchtet wurden. Wir erinnern uns, die Wildfarbe ist genetisch gesehen Rot, Gelb und Schwarz. Bei den Züchtungen allerdings bekommt man die Kornnatter in allen möglichen Farben. Von Weiss bis fast knall Orange oder Rot bis hin zu dunkelbraun. Unifarben oder mit abgesetzten Sattelflecken oder Streifen.
Für mich (und für meine jüngste Katze) ist es ein völlig interessantes Tier, was auch anscheinend manchmal den Schalk im Nacken sitzen hat. Sie sind gutmütig, gewöhnen sich bei guter Behandlung fix an den Menschen und sind super neugierig.
Sie gehört zu der Gattung der Kletternattern.
Der Name Kornnatter leitet sich aus dem Amerikanischen Cornsnake ab. Wörtlich übersetzt müsste die Pantherophis guttatus eigentlich "Maisnatter" heißen.
Sie ist eine relativ kleinbleibende Würgeschlange, die ausgewachsen ungefähr eine Länge von 1,20 Meter bis 1,40 Meter erreicht. Ihr Körper ist kräftig aber schlank, der Kopf ist wenig ausgeprägt, so dass er sich kaum vom Körper abhebt, was ihr beim Klettern sehr hilfreich ist.
Die Färbung einer wildlebenden Kornnatter ist in der Grundfarbe dunkelbraun, mit orangefarbenen Sattelflecken, die schwarz abgegrenzt sind. Die Bauchseite ist schachbrettartig schwarz weiss gefärbt. Die Genetischen Farben sind Rot, Schwarz und Gelb.
Der ursprüngliche Lebensraum erstreckt sich über den gesamten Südosten Nordamerikas. Im Gegensatz zu anderen Schlangenarten hat somit die Kornnatter ein breit gefächertes Klimaspektrum. Die durchschnittlichen Temperaturbedingungen liegen tagsüber im Sommer von 26° C bis zu 30° C, nachts bei 20° C, Luftfeuchtigkeit bei 60% bis 70%, und im Winter tags und nachts zwischen 5° C bis 10° C. Einige wildlebende Arten in Südamerika halten eine Winterruhe, andere die sich z.B. in Florida tummeln, sind das ganze Jahr aktiv.
In der freien Natur findet man die Kornnatter in relativ feuchten Biotopen wie z.B. Laub- und Sumpfgebieten, in der Nähe von Seen und Flüssen aber auch in Stein- und Berglandschaften und vereinzelt sogar in Steppengebieten.
DIe Kornnatter ist eine sehr anpassungsfähige Schlange. In Nordamerika findet man sie sogar in der Nähe von Menschen, wie in Gärten, Scheunen, Felder und Farmen. In der Nähe des Menschen befinden sich auch ihre Beutetierem wie Mäuse, Ratten, Vögel usw.
Da sie dämmerungsaktiv ist, kann sie auf Beutefang gehen, ohne oft vom Menschen gestört zu werden. Tagsüber sucht sie geeignete Verstecke wie Baumhöhlen oder sogar unbewohnte Gemäuer auf.
Da es eine ruhige, gutmütige und neugierige Würgeschlange mit nicht so peniblen Klimabedingungen ist, gilt sie in Reptilienkreisen als "Anfängerschlange". Nur sollte man das Terrarium als absolut ausbruchsicher gestalten, da sie wegen ihrer Neugier gerne mal entwischt.
Bei der Gestaltung des Terrariums kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Da es sich hier um eine Kletternatter handelt, sollte man auch für Äste und Grünzeug sorgen, damit sie ihren Bedürfnissen nachgehen kann. Auch Versteckmöglichkeiten wie ein "Steinhaufen" oder Büsche oder sogar einen Blumentopf sollte man ihr bieten, sie wird es dankend annehmen.
Laut Gesetz gibt es ein Mindestmaß an Terrariumsgröße, welche man mindestens den Tieren bieten sollte.
Die Rechnung lautet: (Länge x Breite x Höhe)
1,0 x 0,5 x 1,0 -fache der Körperlänge der Kornnatter.
Wenn es sich um junge Kornnattern handelt, die man in einem relativ kleinem Terrarium hält, reicht als "Heizung" ein gewöhnlicher Spot. Zur Luftfeuchtigkeit kann man alle 2 Tage mit nem Blumensprüher den Boden und das Grünzeug besprühen. Die Tränke sollte ruhig etwas größer sein, da die Kornnatter auch manchmal auf die Idee kommt zu baden.
Den Bodengrund kann man bei jungen Kornnattern ruhig höher aufschütten, da sie sich auch gerne einbuddeln damit der Besitzer wieder fein nen Herzinfarkt bekommt wenn er ins Terrarium guckt und keine Schlange mehr entdeckt.
Ein zukünftiger Besitzer einer Würgeschlange muss sich klar sein, das dieses Tier halt Wirbeltiere zum fressen gern hat. Zum Glück für einige Besitzer (so auch für mich) fressen die Kornnattern auch soganntes "Frostfutter". Da sind die Beutetiere bereits tot. Andere Schlangen nehmen nur Lebendfutter.
Schlangen können zwar den Unterkiefer ausklingen, damit sie die Beute verschlingen können, jedoch sollte die Beute nicht schwerer als 20% des Eigengewichts der Schlange sein, sonst ist die Beute zu groß und die Schlange verweigert entweder das Fressen, oder aber wenn sie ziemlich ausgehungert ist, versucht sie trotzdem die Beute zu verschlingen, und wenn sie diese nicht wieder auswürgen kann, besteht die Gefahr des Erstickens.
Jungtiere benötigen etwa alle 5 Tage ihr Futter, später werden die Abstände länger, sodass man sie nur alle 2 Wochen füttern muss.
Das fazinierende an der Kornnatter sind die Farbvarianten die im Laufe der Jahre gezüchtet wurden. Wir erinnern uns, die Wildfarbe ist genetisch gesehen Rot, Gelb und Schwarz. Bei den Züchtungen allerdings bekommt man die Kornnatter in allen möglichen Farben. Von Weiss bis fast knall Orange oder Rot bis hin zu dunkelbraun. Unifarben oder mit abgesetzten Sattelflecken oder Streifen.
Für mich (und für meine jüngste Katze) ist es ein völlig interessantes Tier, was auch anscheinend manchmal den Schalk im Nacken sitzen hat. Sie sind gutmütig, gewöhnen sich bei guter Behandlung fix an den Menschen und sind super neugierig.