Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dosierung der Globulis
Hallo !!!
Ich wollte euch mal erzählen,wie ich die Globulis einnehme,bzw wie unsre HP dies handhabt.Was natürlich nicht heißen soll,daß es eine allgemeine Gültigkeit hat.Jeder wie er mag,sooo jedenfalls handhabe ich es.
Und ich muß sagen,es funzt so echt supi und ich habe sehr lange an meinen Röhrchen.Ich besorge mir in einer Internetapo.diese kleinen 1,5 g Zylinder und daran habe ich eeeewig.
Also grundsätzlich hab ich nur die C 30 Zuhause,bis auf Arnika,da habe ich auch C 10.000 da.
Wenn etwas akut ist,dann löse ich 3 Globulis in Wasser auf,verkleppern mit nem Plastiklöffel und lasse dann über den Tag verteilt immer mal wieder ein Schlückchen trinken....FERTISCH
Meist genügt dies,seltenst muß am nächsten Tag noch was nachgegeben werden.
Ja und chronische Dinge,da wird C 30 (einmal 3 Globulis) pur gegeben.
Das wars.
Und dann erst mal abwarten (ca 6 Wochen) was sich tut und dann unter Umständen noch ne 200er nachgeben.
Das Chronische hat die Hp behandelt in Form einer Konstitutionsbehandlung,aber halt auf diese Weise.Da halt ich mich als Laie eher bedeckt.Aber die Akutbehandlung funzt auf die beschriebene Weise echt supi.
Also Akutes aufgelöst und Chronisches pur.....
Gruß Nicole :)
....immer schoen nach dem Prinzip
" Weniger, ist Mehr "
Es liegt auch daran, dass die niedrig-Potenzen, laenger im Koerper bleiben, als eine 200 CH oder noch hoeher.
Die Hochpotenzen gehen zwar tiefer, bleiben aber am allerhoechsten 3-4 Tage im Koerper. ( deswegen pur )
Ich nehme/gebe meistens eine Hochpotenz und stimuliere zusaetzlich mit den niedrig-Potenzen. ( Kommt natuerlich auf den Menschen an )
Manche gehen auf Resistenz, wenn sie die Erstverschlimmerung haben und dann muss ich mich neu auf sie einstellen ( liegt fast immer noch ein aelterer Konflikt dahinter )
Liebe Gruesse und vielen Dank, fuer Deine Ratschlaege
Gila :)
Liebe Gila,
darf ich nochmal nachfragen,wie das mit den Hochpotenzen und dem Pur geben-bzw.,daß die kürzer im Körper verweilen-was das denn für einen Zusammenhang hat?Versucht man also durch die Purgabe zu erwirken,daß die Hochpotenzen länger im Körper bleiben sollen,oder wie?
Ich kapier das nicht ganz.
Und die niedrigeren Potenzen,wieso gibt man die aufgelöst?Bleiben die länger im Körper,da sie noch materielle Anteile haben?Und was bewirkt die Auflösung dann genau?Das sie etwa schneller wieder aus dem Körper gehen?
Ich versteh das nie so richtig!?
Und wie meinst Du das,mit der ersten Hochpotenzgabe und dann noch mit Reizsetzung über tiefere Potenzen zusätzlich?Meinst Du,daß hier erst das Gesamtbild des Menschen angesprochen wird-sprich:Geist +Körper,dann anschließend durch die Niedrigpotenz nochmals nur der Körper(damit das Krankheitsbild sich so ganz verliert?)
Und was meinst Du,mit Resistenz gegenüber der Erstverschlimmerung?Meinst Du ,daß sich nichts tut,da der Mensch aufgrund der Erstverschlimmerung resistent ist gegen das eingenommene Mittel und daß Du dann nochmals ein ganz neues,anderes Mittel wählen mußt?Hast Du dann hierbei die alten Symptome zu berücksichtigen,oder zeigen sich durch die Resistenz ganz neuartige Symptome?
Sorry,falls ich Dich jetzt gelöchert habe ohne Ende-aber mich interessiert das Thema sehr-nur blick ich da nicht so ganz(besser gesagt kaum)durch!!!
Danke Dir auch ganz lieb für die Info hierzu!
Sei gegrüßt,Pernell.
Hallo Pernell
Ich beschreibe es mal so:
Stell Dir vor wir haben eine Zwiebel ( unser Koerper, Geist, Seele ) die hat doch ganz viele verschiedene Lagen ( Haeutchen ) immer eine nach der anderen, von aussen nach innen.
Angenommen sie hat 12 Lagen ( Haeutchen ). Nun merken wir an ihrem Geruch, dass sie etwas faulig riecht, sehen aber das sie vollkommen intakt vor uns liegt.
Wir koennen also annehmen, dass der Schimmel in einer Schicht befindet, die wir nicht/noch nicht sehen koennen.
Wenn wir jetzt ein Mittel aussuchen muessten, welches den Schimmel beseitigen kann, dann muesste das eins sein, welches die Eigenschaft hat genau zu der tieferen Lage gehen zu koennen, ohne sich nun erstmal um die aeusseren Haeutchen zu kuemmern.
In diesem Fall wuerde ich eine Hochpotenz nehmen. Da kann schon eine 200 K sein usw.
Da diese hoehere Potenz aber in die Tiefe gehen musste, verweilt sie dann nicht so lange auf dieser Ebene. Der Koerper hat aber schon Bekanntschaft mit dem Mittel gemacht und abgespeichert, dass er es nun kennt.
Nachdem ich eine Hochpotenz gegeben habe, erwarte ich mir ja nun eine Reaktion. Ab hier kann ich nur ganz generell und nicht praezise antworten, denn nun kommt es darauf an, was ich erreicht habe.
Nehmen wir an, dass es sich um einen tieferen Schmerz gehandelt hat, der nun an die Oberflaeche gekommen ist und sozusagen eine " akute Gestalt "angenommen hat. Nun arbeite ich mit einer Niedrigpotenz ( Gedaechtnisreiz im Koerper ) z.B eine 30 Ch oder noch niedriger.
Da die Hochpotenz allerhoechstens 3-4-5 Tage im Koerper etwas leistet ( in der Tiefe ) geh ich mit der Niedrigpotenz an die aeusseren Schichten und setze Reize.
Die letzte-, meine Antwort ist nur partial ernst zu nehmen, denn es ist nur ein Beispiel. Unter Umstaenden, wurde aus dem Schmerz in der Tiefe, durch die von mir gegebene Hochpotenz ein Ausschlag auf der Haut ( aeussere Schicht ) und so haette ich langsam den Schmerz von innen nach aussen gebracht.
Die Resistenz auf die Erstverschlimmerung ist so zu verstehen. Der Patient kommt wegen Uebelkeit zu mir. Ich gebe z.B eine Nux Vomica ( Niedrigpotenz da er ja akut erkrankt ist )
Die Erstverschlimmerung kommt ( er muss nochmal brechen ) der Patient erschrickt, weil er ja gesund werden wollte und nich schon wieder brechen und wird resistent. Er kommt und sagt mir, dass er so nicht behandelt werden will, denn er waere ja schlimmer als zuvor.
Das ist fuer mich ein Anhaltspunkt, neuer Ueberlegungen!
Hinter dem Brechreiz ( abgesehen von schlechtem Essen usw ) sitzt ja auch der Mensch als Ganzes und um es nun mal ganz kurz auszudruecken, wuerde ich mich damit beschaeftigen, warum er dem UEBERGEBEN resistent ist?
Uebergeben= etwas uebergeben
Uebergeben = etwas von sich nach aussen geben
Uebergeben = etwas raus lassen
Uebergeben = etwas nicht ganz verdautes, schlechtes, uebelriechendes und beschmutzendes spucken
Uebergeben = das Uebergebene nicht sehen, riechen und anfassen wollen
Uebergeben = UEBER ein gewisses Mass hinaus geben/ueberlaufen
Uebergeben = Er kann/will nicht uebergeben
Die Liste meiner Gedanken koennte endlos weitergehen. Ich will damit nur sagen, dass die Resistenz meistens als eigenstaendiges Symptom gesehen werden muss und als solches muss ich auch darauf eingehen. Also werde ich mich nun erst mit dem Patienten und seiner Resistenz beschaeftigen und versuchen hier, einen Lernprozess einzuleiten, weil er mich sonst wegen der Blockade sowieso nicht an die tieferen Ebenen heranlaesst.
Ich hoffe es ist etwas verstaendlich fuer Dich, denn es ist nicht ganz einfach es zu erklaeren, da sich ja im menschlichen Koerper und mit der Homoeopathie viele Wege erst bestimmen, wenn man dabei ist. :)
Liebe Gruesse Gila
Wow,das hast Du aber toll erklärt!Ich kann Dir jetzt folgen und finde das sehr interessant.Von diesem Blickwinkel hab ich das mit der Resistenz noch gar nicht gesehen.Hast Du nach einer bestimmten homöopathischen Technik das erlernt?Nach einem bestimmten Behandler?
Ich lese auch viel Bücher (wenn ich die Zeit habe)über Homöopathie-aber wenn ich dann behandeln möchte,merke ich,daß ich oft verwirrt bin,da viele Autoren unterschiedlicher Meinungen/Auffassungen sind in bestimmten Bereichen.Und da mir die praktische Erfahrung noch ganz fehlt,lass ich es dann lieber ganz,da ich keinen schwerwiegenden Fehler machen möchte,der vll.erst das Ganze noch verschlimmert,sprich-tiefere Schichten aufbricht.Ich würde ja auch gerne eine Ausbildung in Hom.beginnen,aber der Lernstoff ist so viel,daß ich mich erst mal an die Amtsarztprüfung halte!Trotzdem fehlt mir oft die Praxis und so ein paar kleine Erfolgserlebnisse -das sture Lernen allein ist oft frustrierend für mich!Daher meine Überlegung mit der Homöop.-Ausbildung.Aber ganz abgesehen davon,könnte ich mir die auch gar nicht leisten zur Zeit.
Gila-wie lange beschäftigst Du Dich denn schon mit der Homöopathie?
Hast Du einen praktischen Kurs besucht,oder viel gelesen?Wenn ja,von welchen Autoren?
Danke für Deine Ausführungen und einen schönen Tag wünscht,
Pernell.
Wow,das hast Du aber toll erklärt!Ich kann Dir jetzt folgen und finde das sehr interessant.Von diesem Blickwinkel hab ich das mit der Resistenz noch gar nicht gesehen.Hast Du nach einer bestimmten homöopathischen Technik das erlernt?Nach einem bestimmten Behandler?
Ich habe mich vor der Homoeopathie, sehr viel mit Psychologie beschaeftigt und deswegen sind mir Blockaden/ Rausschmeisser/ Verhinderer/ Irrefuehrer/"notwendige" Pseudoalibis sehr bekannt. ( auch in mir :) )
Behandlung als solches, sollte ja immer zum Ziel haben, alle Schichten anzusprechen, auch wenn der Patient mit nur einer dieser " Schalen " zu uns kommt.
Ich denke, dass ich der Homoeopathie nach Hahnemann, mein Verstaendnis zu verdanken habe und gerne mit einzelnen Mitteln arbeite oder an sie denke.
Den Kombinationen bin ich grundsaetzlich nicht abgeneigt ( ich interessiere mich auch fuer Homotoxilogie ) denke aber, dass die Wahl der einzelnen Mittel, also evl. eine nach der anderen und nicht gleichzeitig, auch mehr meinem eigenen Naturell entsprechen. In der Diagnostik benutze ich gerne meine Faehigkeit der " Kreativitaet ", doch in der Behandlung liegt mein Schwerpunkt mehr auf einer geraden, klaren Linie, wobei ich bereit bin, wenn noetig, sie jede Sekunde neu zu ueberdenken und sie anzugleichen.
Ich lese auch viel Bücher (wenn ich die Zeit habe)über Homöopathie-aber wenn ich dann behandeln möchte,merke ich,daß ich oft verwirrt bin,da viele Autoren unterschiedlicher Meinungen/Auffassungen sind in bestimmten Bereichen.Und da mir die praktische Erfahrung noch ganz fehlt,lass ich es dann lieber ganz,da ich keinen schwerwiegenden Fehler machen möchte,der vll.erst das Ganze noch verschlimmert,sprich-tiefere Schichten aufbricht.
Du wirst immer unterschiedliche Skripte und Meinungen finden, was nicht darauf beruht, dass der eine Autor der bessere oder der schlechtere ist.
Homoeopathie ist eine ganz lebendige Methode und ist auch sehr an den Behandler gebunden. Ein Wort, eine Geste, ein Ausdruck oder ein Laecheln des Patienten koennen die Gedanken zur Auswahl eines Mittels, binnen Sekunden veraendern. Es ist eine dynamische Angelegenheit und in dem Wort Dynamik, versteckt sich halt Bewegung. Das ist nichts steifes, etwas Vorgeschriebenes.
Ich würde ja auch gerne eine Ausbildung in Hom.beginnen,aber der Lernstoff ist so viel,daß ich mich erst mal an die Amtsarztprüfung halte!Trotzdem fehlt mir oft die Praxis und so ein paar kleine Erfolgserlebnisse -das sture Lernen allein ist oft frustrierend für mich!Daher meine Überlegung mit der Homöop.-Ausbildung.Aber ganz abgesehen davon,könnte ich mir die auch gar nicht leisten zur Zeit.
Das ist schon ganz richtig. Erstmal die Pruefung, denn das wuerde wirklich zuviel werden und dann geht die Freude an der Neugier und am ( nicht lernen ) erfahren ( Homoeopathie kann man nur erfahren, Mittel kannst Du lernen ) abhanden. :)
Gila-wie lange beschäftigst Du Dich denn schon mit der Homöopathie?
Hast Du einen praktischen Kurs besucht,oder viel gelesen?Wenn ja,von welchen Autoren?
Danke für Deine Ausführungen und einen schönen Tag wünscht,
Ich habe schon viel gelesen, aber im Endeffekt zaehlt nur das Eine.
Das Prinzip der Homoeopathie zu verstehen und zu verinnerlichen. Danach ist jedes Buch in Ordnung, welches Dir ermoeglicht Erfahrungswerte zu sammeln.
Liebe Gruesse Gila
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