Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antidepressiva Nebenwirkungen
marie-claire
07.03.08, 01:00
hallo,
vor jahren bekam ich aufgrund von lithium-gabe hypothyreose
vor kurzem nahm ich aufgrund schwerer depressionen das mittel- cibraflex- und habe jetzt als neben wirkung psoriasis!!
gibt es denn außer johanniskraut keine naturheidlichen alternativen?
lg
monique
hallo,
vor jahren bekam ich aufgrund von lithium-gabe hypothyreose
vor kurzem nahm ich aufgrund schwerer depressionen das mittel- cibraflex- und habe jetzt als neben wirkung psoriasis!!
gibt es denn außer johanniskraut keine naturheidlichen alternativen?
lg
monique
Hallo monique,
soweit mir bekannt ist, ist Johanniskraut kontraindiziert bei lithium. Da muss man unheimlich vorsichtig sein. Der Blut - Serumspiegel ist sehr empfindlich und sollte nicht gestört werden.
Cibraflex kenne ich nicht, muss mich erst mal schlau lesen.
Als Alternative kann man an klass. Homöopathie, Gesprächsfhrung (da sind die HPP gefragt), Bach-Blüten, Lichttherapie usw. denken.
Hallo marie-claire,
Aufgrund der Indikationsliste von Lithium bin ich da äußerst skeptisch was eine alleinige naturheilkundliche Behandlung angeht. (Unterstützung wäre schon möglich....)
Indikationen:
Es gibt heute drei Indikationsgebiete für Lithium:
- wiederkehrenden Phasen von Depression
(unipolar rezidivierende Depression) oder von
- Depression und Manie
(manisch-depressive oder bipolare affektive Krankheit )
Bei diesen Patienten kann eine regelmäßige Lithiumeinnahme dem erneuten Auftreten von Krankheitsphasen vorbeugen.
Diese vorbeugende Behandlung (Stimmungsstabilisation) ist heute das Hauptanwendungsgebiet von Lithiumsalzen in der Medizin.
Zur Behandlung einer Depression können Lithiumsalze zu einem Antidepressivum hinzugegeben werden, wenn das Antidepressivum allein keine ausreichende Wirkung gegen die Depression entfaltet
(die sogenannte „Lithiumaugmentation“, von lat. augmentare = verstärken).
Eine Manie kann durch Lithiumgabe auch akut gebessert werden.
- therapieresistente Schizophrenie:
Dies ist die zweite noch gebräuchliche Indikation. Sie wird in Kombination mit Antidepressiva angewendet.
- "Mittel der zweiten Wahl" zur Prophylaxe bei Cluster-Kopfschmerz[4]
"Bei affektiven Störungen wie der Bipolaren Erkrankung oder Depressionen ist die Lithiumtherapie die einzige medikamentöse Behandlung, für die eine Suizidverhütende Wirkung eindeutig nachgewiesen ist."
Quelle: Wikipedia
Das Mittel Cibraflex ist leider in der roten Listen nicht zu finden:confused:
Liebe Monique,
Du meinst sicher "Cibralex" ..... soweit ich weiß, sind als Nebenwirkungen keine Erkrankungen der Haut aufgeführt.
Ist es sichergestellt, daß es sich um Psoriasis handelt?
Johanniskraut ist auch bei diesem Medikament kontraindiziert.
Da Du von einer schweren Depression sprichst, würde ich Johanniskraut als Alternative ausschließen.
Wie Duschi schon schrieb, klass. Homöopathie (Lichttherapie zusätzlich ist bestimmt gut), und / oder / kombiniert mit einer für Dich individuellen psychotherapeutischen Behandlung. Bachblüten sind eine Möglichkeit zur Unterstützung, wenn es Dir schon etwas besser geht - das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Liebe Grüße,
Carola
Hallo :)
Ich möchte hier nicht der Schlauberger sein. ;)
Dass ein geläufiges Medikament nicht zu finden ist, machte mich stutzig.
Aus meiner Berufserfahrung weiß ich allerdings, dass manches nicht gleich gefunden wird, weil die Schreibweise nicht bekannt oder dem Tippteufel zum Opfer gefallen ist.
Da dieser Thread für mich als Anfänger sehr interessant ist,
wollte ich doch wenigstens das entsprechende Medikament zum Abrunden hier dazuschreiben.
Es ist Cipralex und darunter auch in der roten Liste zu finden.
Sein Wirkstoff ist Escitalopram.
Anw.: Episoden einer Major-Depression, Panikstör. mit od. ohne Agoraphobie, soziale Angststör. (soziale Phobie) u. generalisierte Angststör., Zwangsstör.
Unter den Nebenwirkungen ist auch zu finden: "Erkrank. d. Haut u. d. Unterhautzellgew. häuf."
Danke für eure Zusatz-Informationen, die so "nebenbei" mit einfließen. :)
Lieben Gruß
Petra
Die Lichttherapie kann mit einer Saunalichtfarbmodultherapie sehr gut unterstüzt werde.
Die Kombination Hitze/ Kälte bringt den Köper in - wie sag ich das?-
Nun ja der Körper muss seine Aktivitäten mobilisieren.
Durch die Kombination wird der "normale Trott" unterbrochen.
Diese Therapie findet sich in den "epochialen Ländern"
Dort ist es Gang und Gebe.
Klar muss erst beim Arzt geklärt werden ob überhaupt diese Therapie in Augenschein genommen werden sollte.
Mit Medi - wie ihr wisst kenn ich mich nicht aus - da seit ihr besser ausgebildet.
Nur weiß ich aus Fachzeitschriften, das die Kombination Sauna und Farblicht schon sehr gute Erfolge erziehlt hat.
Maerchenhexe
20.11.08, 10:49
Bei einer Erkrankung aus dem Bereich der affektiven Störungen ist Phytopharmaka oder Lichttherapie nicht indiziiert.
Lithium wird meist als Phasenprophylaktika verabreicht, was bedeutet, daß die Krankheit mehr als einmal aufgetreten ist.
Eine Major Depression ist eine Erkrankung die nur, und wirklich NUR in die Hände eines Psychiaters gehört. Bei Nebenwirkungen muß der behandelnde Arzt entscheiden, ob ggf. die Medikation geändert wird oder werden kann.
Hallo,
bei den Angaben des Anfangsposters ist einiges merkwürdig. Grundsätzlich ist das Verschreiben von Lithium bzw. Quilonum und von Antidepressiva nur durch den Arzt möglich und somit eine Diskussion unter HP nicht produktiv.
Da trotzdem etwas über Psychopharmaka gelernt stellt sich die Frage warum bei Lithiumgabe noch ein Antidepressiva notwendig ist, das Lithium richtig eingestellt sollte manische oder depressive Episoden verhindern.
Bei einer schweren Depression ist der Gang zum Psychiater nicht zu verweiden, eine schwere akute psychische Störung ist vom HP nicht behandelbar.
Natürlich ist völlig ohne Medikamente eine Psychoedukation möglich aber nicht im akuten Zustand. Erst wenn die Symptome vom Psychiater behandelt wurden ist eine Stabilisierung auch in der Depression möglich z.B. ganz direkte und persönliche Zuwendung und Motivation durch den HP/HPP.
gruß dialog
Hallo marie-claire,
hier der Link zum BPZ von Cipralex (Escitalopram).
http://www.fachinfo.de/data/fi/pdf/00/59/005936.pdf
VG Micha
bei den Angaben des Anfangsposters ist einiges merkwürdig. Grundsätzlich ist das Verschreiben von Lithium bzw. Quilonum und von Antidepressiva nur durch den Arzt möglich und somit eine Diskussion unter HP nicht produktiv.
Naja, so einfach ist das ja nicht. Wenn ein Patient zu mir kommt, dann erwartet er von mir einen Rat oder eine Empfehlung. Wenn ein möglicher Zusammenhang zwischen seinen Beschwerden und den verordneten Mitteln bestehen kann, dann muss ich dem nachgehen. Habe ich den begründeten Verdacht, dann schicke ich den Patienten zu einem anderen Psychiater.
Bei schweren Zuständen wie Psychosen oder schweren Depressionen dürfen solche Mittel nicht einfach abgesetzt werden, aber man kann - so der Psychiater aufgeschlossen ist - (solche gibt es auch) parallel mit anderen Mitteln arbeiten und dann die Allopathikas ausschleichen.
In leichteren Fällen ohne Suizidgefahr habe ich auch schon mal ein Antidepressiva abgesetzt, insbesondere, wenn es vom Hausarzt verordnet wurde, weil manche Hausärzte dazu neigen, jeden Patienten, der "psychisch auffällig ist" oder "nervt" (= zu oft in der Praxis sitzt) mit Psychopharmaka zu versorgen.
Naja, so einfach ist das ja nicht. Wenn ein Patient zu mir kommt, dann erwartet er von mir einen Rat oder eine Empfehlung. Wenn ein möglicher Zusammenhang zwischen seinen Beschwerden und den verordneten Mitteln bestehen kann, dann muss ich dem nachgehen. Habe ich den begründeten Verdacht, dann schicke ich den Patienten zu einem anderen Psychiater.
Bei schweren Zuständen wie Psychosen oder schweren Depressionen dürfen solche Mittel nicht einfach abgesetzt werden, aber man kann - so der Psychiater aufgeschlossen ist - (solche gibt es auch) parallel mit anderen Mitteln arbeiten und dann die Allopathikas ausschleichen.
In leichteren Fällen ohne Suizidgefahr habe ich auch schon mal ein Antidepressiva abgesetzt, insbesondere, wenn es vom Hausarzt verordnet wurde, weil manche Hausärzte dazu neigen, jeden Patienten, der "psychisch auffällig ist" oder "nervt" (= zu oft in der Praxis sitzt) mit Psychopharmaka zu versorgen.
1. lebensgefährlich
2. Gesetzes Verstoß
Sorry, aber da irrst Du. Ich weiß nicht, wie das bei den HPP aussieht, aber als HP bin ich Ärzten gleichgestellt. Ein HP ist eigenverantwortlich tätig. Selbstverständlich DARF ich Medikamente absetzen. Ich muss mich allerdings, sollte das zu negativen Folgen für den Patienten führen, dafür verantworten - wie jeder Arzt auch.
Dürften wir keine Medikamente absetzen, dann könnten wir unseren Beruf aufgeben. 50% meiner Patienten kommen, weil sie ihre ärtzlich verordneten Medikamente und deren Nebenwirkungen nicht mehr haben wollen.
Falls ich da falsch liege, bitte ich Dich, mir den Gesetzestext mitzuteilen auf den Du Dich beziehst.
hallo rudolf
Zu 1.
ein antidepressivum lässt man im allgemeinen ausschleichen da beim absetzen erhöhte suizidgefahr besteht. (am rande würde mich noch interessieren wie du erkennst das ein patient nicht suizidal ist und ob du mit dem behandelnden hausarzt, die zugrunde liegende diagnose besprochen hast),
zu 2. daraus resultieren gegebenenfalls folgende gesetzesverstöße
straftaten gegen die körperliche unversehrtheit §§ 223-231 StGB
desweiteren möchte ich noch dazu anmerken: wenn die hier lernenden hpa´s bzw. hpp´s, bei ihrer mündlichen prüfung was von medikamente absetzen, die ein hausarzt verordnet hat erzählen, können sie gleich wieder gehen. Sie können sich ja dann einen anwalt nehmen und das dann mit deiner hilfe durchfechten, viel nützen wird es nichts.
Auch bei schriftlichen prüfungen, wird immer hintenrum abgefragt ob ein verordnetes medikament abgesetzt werden soll, antwort: nein niemals!
Hallo zusammen,
ich plädiere für das Verursacherprinzip: bei unangenehmen Nebenwirkungen den Klienten / Patienten wieder zu dem Arzt seines Vertrauens schicken (könnte dann ggf. auch ein anderer sein), und zwar mit der Empfehlung, nachzufragen, ob es vielleicht ein anderes Präparat gibt, dass bzgl. Nebenwirkungen besser verträglich sein könnte. Für uns HPP gilt in jedem Fall: wir geben keine Empfehlungen zu Medikamenten. Wir müssen die möglichen Nebenwirkungen kennen, um eine Situation richtig einschätzen zu können - das wars.
Liebe Grüße
Kai
Hallo laxshmi,
es ging hier nicht um die Frage, ob es sinnvoll oder therapeutisch richtig ist, ein ärztlich verordnetes Antidepressiva abzusetzen oder auszuschleichen, sondern ob ein HP das darf. Er darf!
Im Idealfall macht er das in Zusammenarbeit mit dem Arzt. Aber dieser Idealfall ist in der Praxis oft nicht gegeben, weil der Arzt kein Interesse an der Zusammenarbeit hat.
Ist das hier ein Prüfungsvorbereitungskurs? Dann sollten angehende HP trotzdem wissen, dass sie in der Praxis häufig auf sich allein gestellt sind und Entscheidungen treffen müssen, wenn z.B. der Patient offensichtlich unter Nebenwirkungen ärztlich verordneter Medikamente leidet.
Hallo Rudolf,
da hast du meine Antwort missverstanden, mir ging es nicht darum, ob ein HP das darf, sondern, das eigenmächtige „absetzen“ von Medikamenten, ist meiner Meinung nach ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht.
Zur Frage der mangelnden Zusammenarbeit mit einem Arzt, hat Kai schon einen Beitrag verfasst, im Zweifelsfalle verweise ich einen Patienten zu einem Facharzt, der die nötige Medikation überwacht.
Zum Thema Prüfungsvorbereitungskurs für HP: Nein das ist es nicht. Jedoch informieren sich im Forum auch HPás und auch wenn du sie vergessen hast HPPás, Sie mit Informationen dieser Art zu versorgen scheint mir nicht sehr sinnvoll, gut das ist meine subjektive Ansicht, der musst Du nicht folgen.
Was mich an Deinem Posting etwas irritiert ist folgendes:
Wir sind hier ein öffentliches Forum, sprich jeder kann hier mitlesen, was ja auch gut ist.
Wir haben jedoch nicht nur „wohmeinende“ Leser, ja gelegentlich haben wir noch nicht mal wohlmeinende „User“
Es geistern immer wieder Artikel durch die einschlägige Presse, die folgende These vertreten:
Heilpraktiker sind Scharlatane, setzen notwendige Medikamente einfach ab, liefern Ihre Patienten damit einer tödlichen Krankheit aus usw, google einfach nach. Da findest du genug.
Da finde ich es reichlich ungeschickt, wenn ein Heilpraktiker einen markigen Spruch absetzt, mit spitzen Fingern auf die Ärzteschaft verweist und ohne jegliche Begründung und Erklärung, ein Medikament einfach absetzt, (Nochmal: Antidepressiva lässt man ausschleichen!)
In anderen Postings von Dir habe ich gelesen, das Du von Therapien, verkaufen (damit meinst Du, wenn ich es richtig vestanden habe Psychotherapie) nicht viel hältst ,deine Patienten aus ländlicher Umgebung ebenfalls nicht, auch ständen Dir die Räumlichkeiten für ein therapeutisches Setting nicht zur Verfügung, usw.
Wenn der „wohlmeinende“ Leser, diese ganzen Infos zusammenträgt, kann ich das Geschrei, schon hören, Es würde in etwa so lauten: „Keine Ahnung von der Materie“, aber einfach reinpfuschen.
Zur Ärzteschaft allgemein möchte ich sagen, das es solche und solche gibt, ich habe mich zu einer Zusammenarbeit entschlossen und finde es auch durchaus effektiv, vor allem für die Patienten. Schau dich in Deiner Umgebung um, Du findest unter Garantie Ärzte und auch Fachärzte, die bereit sind mit Dir zusammen zu arbeiten. Das auch als Erklärung für die angehenden Heilpraktiker. Keiner muss alleine dastehen.
Jetzt mal grundlegend zu den HPP´s, wie eine geschätzte Kollegin von mir in einem anderen Thread schon begründet hat, sind wir den Fachärzten ebenfalls durchaus gleichgestellt. Die HPP´s sind auch nicht so stark dem Kreuzfeuer, der öffentlichen Kritik ausgesetzt. Wir haben unter bestimmten Voraussetzungen, sogar die Möglichkeit mit gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen.
So soll es auch bleiben!
Nun mal langsam. Anscheinend sind für HPPs einige Dinge anders, als für "normale" HPs. Das mag mit Eurem Sonderstatus zusammenhängen. However...
Für einen "ganzen" HP ist es normal, dass Patienten zu ihm kommen, die vorher bei anderen HPs oder Ärzten waren. Es ist sogar die Regel. (Viele Patienten gehen nur noch zu HPs, weil sie schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht haben). Daher gehört zu unserem täglichen Geschäft, die Medikation, die der Patient mitbringt, zu überprüfen und ggf. zu ändern, insbesondere dann, wenn sie offensichtlich falsch oder für die Beschwerden des Patienten verantwortlich ist. (Es ist nämlich keineswegs so, dass ein Arzt per se besser in der Lage ist, eine Diagnose zu stellen als ein HP - aus vielerlei Gründen, wie Zeitmangel, Kassenrestriktionen und schlicht fehlender Erfahrung. Ich habe immer wieder Patienten mit eklatanten Fehldiagnosen)
Was ganz klar ist: Wenn man Medikamente absetzt oder ausschleicht, dann muss man wissen, was man tut. Wer einfach nur Medikamente absetzt, weil sie "schulmedizinisch" sind und dann keine funktionierenden Alternativen hat, handelt fahrlässig.
Auf der anderen Seite sind wir auch nicht nur die "Deppen", die manche Mediziner gerne aus uns machen würden, und die dann "gelangweilten Hausfrauen" die Hände auflegen und ein wenig mit Licht und Farbe rumspielen, die "richtige" Medizin dann aber bitte dem Doc überlassen. (So die Aussage eines Facharztes bei einem Vortrag...)
Daher reagiere ich ein wenig gereizt, wenn HPs in vorauseilendem Gehorsam ihre eigenen Möglichkeiten unter den Teppich kehren.
Aber, wie Du schon sagtest, anscheinend gelten für die HPPs hier andere Spielregeln. Daher liege ich ja vielleicht falsch, bin aber froh dass ich mich entschieden habe, den "ganzen" HP zu machen. Als ich 1989 die Zulassung bekam, gab es gerade die ersten HPPs. Aber, wenn ich Euch so höre, dann stelle ich fest, dass es mir zu wenig wäre, nur auf psychotherapeutische Methoden beschränkt zu werden (obwohl ich ursprünglich aus dieser Richtung) komme.
Es gibt nun mal eine Menge Ursachen für gesundheitliche Probleme (auch psychische) und die Psyche ist nicht immer die Hauptursache dafür...
In anderen Postings von Dir habe ich gelesen, das Du von Therapien, verkaufen (damit meinst Du, wenn ich es richtig vestanden habe Psychotherapie) nicht viel hältst ,deine Patienten aus ländlicher Umgebung ebenfalls nicht, auch ständen Dir die Räumlichkeiten für ein therapeutisches Setting nicht zur Verfügung, usw.
Wenn der „wohlmeinende“ Leser, diese ganzen Infos zusammenträgt, kann ich das Geschrei, schon hören, Es würde in etwa so lauten: „Keine Ahnung von der Materie“, aber einfach reinpfuschen.
Es ging nur darum, dass es im ländlichen Bereich nicht so viele Menschen gibt, die offen für rein psychotherapeutische Methoden sind. Und mit dem fehlenden Setting meine ich, dass mir z.B. die Räumlichkeiten für Aufstellungen und dergleichen fehle. Ich habe fast 20 Jahre - neben meiner HP-Tätigkeit - als psychologischer Trainer gearbeitet und dabei auch immer wieder Therapeuten ausgebildet. Meine Frau ist Sozialpädagogin und ausgebildetet systemische Therapeutin und Trainerin. Ich denke schon, ich weiß von was ich rede.
Und der "wohlmeinende Leser" schreit heute über dies und morgen über das...
Maerchenhexe
23.02.09, 12:03
Moin!
Aber, wie Du schon sagtest, anscheinend gelten für die HPPs hier andere Spielregeln.
Rrrrrrrrrrrrrrichtig wie Paul Panzer sagen würde.
Daher würde es Neulinge oder im Prüfungsstress befindliche angehende Kolleginnen oder Kollegen außerordentlich verwirren noch lernen zu müssen, was der AllgemeinHP darf.
Es gibt nun mal eine Menge Ursachen für gesundheitliche Probleme (auch psychische) und die Psyche ist nicht immer die Hauptursache dafür...
Auch das ist uns "fertigen" HPP's bekannt, bewusst, wir sind auf Diagnose und Differentialdiagnose getrimmt und oft genug auch geprüft worden und wüssten wir nicht um die Unterscheidung, gäbe es wahrscheinlich schon keinen mündlichen Prüfungstermin für entsprechende Kandidaten/innen - oder spätestens damit wäre die Tatsache "gehe zurück auf Los" real. :D
Ich bin teils entsetzt, wenn ich Aussagen lese, wir sind ja keine....wasauchimmer plus die dazugehörigen üblichen Plattitüden. Die Zahlen der Dilling-Studie sprachen (schon 2004 nicht mehr die neusten) zu meiner Lernzeit schon Bände und unser Dozent lehrt uns, dass sie drastisch steigen werden. Unser erwählter Beruf ist hart erarbeitet worden, hat viel Geld gekostet und unwesentlich kürzer gedauert als ein kompletter HP-Lehrgang.
Wir alle haben unseren Beruf nicht im Lotto gewonnen, sondern hart erarbeitet und das sollte im Umgang untereinander klar sein. Gegenseitige Annahme und Respekt und ein Hand-in-Hand-arbeiten ziehe ich klar den vorherrschenden Animositäten vor, aber hier scheint eine ähnliche Barriere zwischen HP und HPP wie zwischen HP und Arzt zu sein. Das finde ich sehr schade. Ich finde jedoch, dieses Forum ist in der Lage, Brücken zu schlagen und vielleicht etwas daran zu ändern. Wünschenswert wäre es. Mehr Diskussion ohne Angriffe, mehr Erklärungen als übergestülpte Behandlungsmodelle und mehr Einfühlungsvermögen können uns allen nicht schaden.
Ich bin teils entsetzt, wenn ich Aussagen lese, wir sind ja keine....wasauchimmer plus die dazugehörigen üblichen Plattitüden.
Der zitierte Satz stammt nicht von mir, sondern von einem Facharzt...
aber hier scheint eine ähnliche Barriere zwischen HP und HPP wie zwischen HP und Arzt zu sein
Scheint so zu sein. Ich hatte bisher nicht viel mit HPP zu tun bzw. dachte, da sei kein großer Unterschied. Aber - mein Eindruck aus der Diskussion - so viel vorauseilenden Gehorsam kenne ich von HPs nicht.
Sorry, wenn ich hier manche verwirrt haben sollte, aber wie gesagt, ich wußte nicht, dass Ihr so aufpassen müßt...
Gegenseitige Annahme und Respekt und ein Hand-in-Hand-arbeiten ziehe ich klar den vorherrschenden Animositäten vor, aber hier scheint eine ähnliche Barriere zwischen HP und HPP wie zwischen HP und Arzt zu sein. Das finde ich sehr schade. Ich finde jedoch, dieses Forum ist in der Lage, Brücken zu schlagen und vielleicht etwas daran zu ändern. Wünschenswert wäre es. Mehr Diskussion ohne Angriffe, mehr Erklärungen als übergestülpte Behandlungsmodelle und mehr Einfühlungsvermögen können uns allen nicht schaden.
Ja Conny, das ist sehr schön auf den Punkt gebracht, was ich auch denke was die letzten Tage vermehrt passiert im Forum, dass der gegenseitige Respekt vor den Fähigkeiten und dem Fachwissen des anderen, egal ob HP,HPP oder Arzt mehr gezollt werden solte. Grundsätzlich gibt es in jedem Beruf "Fähige","Begnadete"und"reine Techniker", aber auch "Unfähige" und manchmal sogar "Unwissende und in gewissen Grade deshalb auch Verantwortungslose". So also auch in unseren Branchen. Es geht nicht darum generell eine bestimmte Berufsgruppe weniger wert zu schätzen, oder andere immer höher im Wert einzustufen.
Durch diese Diskussionen gerät immer wieder derjenige, um den es wirklich geht, unser Klient/Patient, raus aus dem Fokus. Aber auch das eigentliche Diskussionsthema gerät hier im Forum manchmal aus dem Blickfeld, weil die Energie verbraucht wird, dem Kollegen gegenüber zu versichern, dass man egal ob "kleiner" oder "großer" HP (ihr wisst ich hasse diese Wortschöpfung) oder gar Facharzt, man ja auch Kompetenzen und Wissen und praktische Erfahrungen hat.
Aber vielleicht schaffen wir es ja vielleicht ansatzweise die von Conny vorgeschlagenen Brücken zu schlagen, wenn wir uns darin üben, das Gegenüber zu respektieren und verschiedenste Therapieansätze nebeneinander stehen zu lassen und erst mal davon auszugehen , dass jeder das Beste für den Klienten/Patienten will.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...
Maerchenhexe
23.02.09, 13:03
Ja, das wäre wünschenswert, liebste Kollegin.
Und RWH:
so viel vorauseilenden Gehorsam kenne ich von HPs nicht..
Das hat nichts mit vorauseilendem Gehorsam zu tun sondern mit Gesetzen, die wir einzuhalten haben. Wir mussten uns auch mit Pharmakologie auseinandersetzen, wir sind nicht ungebildet oder gehorsam oder ahnungslos. Wenn wir oft zu einigen Sachen nichts sagen, dann rein aus dem Bewusstsein heraus, dass Meinungsbildung etwas mit "MEIN" zu tun hat und das Wort "DEIN" nicht darin impliziert ist.
Vielleicht wissen wir auch mehr als einigen lieb ist?? :D
Das hat nichts mit vorauseilendem Gehorsam zu tun sondern mit Gesetzen, die wir einzuhalten haben.
Es steht in keinem Gesetz, dass ein Heilpraktiker nicht befugt ist, ärztlich verordnete Medikamente abzusetzen oder auszuschleichen. Der Heilpraktiker übt die Heilkunde eigenverantwortlich und unabhängig aus. (Die Einschränkung besteht für HPP darin, dass sie aufgrund der Beschränkung auf Psychotherapie nicht mit Medikamenten arbeiten dürfen. Übringens auch nicht mit Bachblüten & Co. Aber bitte übertragt diese Einschränkung nicht auf die HPs. Für uns gilt sie nicht.)
Vielleicht wissen wir auch mehr als einigen lieb ist??
OK, belassen wir es dabei. Ich habe gelernt, dass HPP in einer anderen Welt leben (müssen). Ich bin froh, dass ich die Einschränkungen nicht habe.
...man o man, das sind ja Diskussionen hier, die gehen schon ins manische.
So wie Du argumentierst RWH braucht man sich nicht wundern wenn die akuten Fälle der psychischen Störungen zu chronischen Fällen werden. So wie Du behauptest dem Arzt, dem Psychiater gleichgestellt zu sein und meinst psychische Störungen auch medikamentös behandeln zu können treibst Du mit Deinen Naturheilmitteln die Dir zur Verfügung stehen die Patienten in die chronische psychische Schleife aus der sie ohne massive Hilfe der Psychiatrie nie wieder raus kommen. Deine Sicht auf psychische Störung und Dein Umgang damit führt jeden Psychotiker noch tiefer ins Leid. Ein Heilpraktiker ist nie in der Lage die Tragweite der schweren psychischen Erkrankung zu überblicken, er ist dafür auch nicht gedacht, selbst die Spezialisten an Fachärzten in der Psychiatrie haben ihre liebe Not. Habe da mal ein Praktikum gemacht und einige Erfahrungen gesammelt. Ansonsten ist für die Behandlung bzw. beratenden Unterstützung zum Heilen von psychischen Störungen der Heilpraktiker Psychotherapie mehr fachlich versiert als der allgemeine Heilpraktiker. Deshalb gibt es den HPP neben dem HP. Wie auch immer, die Annahme, dass der HP dem Arzt gleichgestellt ist grenzt schon an Realitätsverlust und das ist für ein HPP der gut gelernt hat ein typisches Symptom für psychische Auffälligkeit. Nur sind wir hier in der virtuellen Welt, da ist alles möglich.
gruß dialog
Lieber dialog,
so wie Du argumentierst empfehle ich Dir: Mach erstmal Deine Ausbildung fertig und gehe in die Praxis. Dann wirst Du feststellen, wie viel Ahnung manche Ärzte von Psychiatrie haben bzw. wer alles mit Psychopharmaka "eingestellt" ist. Da gehört dann auch die Oma dazu, die zu oft im Wartezimmer ihres Arztes herumgesessen ist - bis der sie als "depressiv" diagnostiziert hat, weil die Diagnose "Einsamkeit" nicht im Verzeichnis stand.
Ein Heilpraktiker ist nie in der Lage die Tragweite der schweren psychischen Erkrankung zu überblicken, er ist dafür auch nicht gedacht, selbst die Spezialisten an Fachärzten in der Psychiatrie haben ihre liebe Not.
Wir reden hier nicht von Patienten, die in der Psychiatrie sind. Und - wie Du richtig sagst - den Experten passieren oft genug "fauxpas". Solange Elektroschocks (deren Wirkung nie wissenschaftlich untersucht wurde), als Therapie in der Psychiatrie eingesetzt werden, zweifle ich sehr an der Kompetenz dieser Experten. Die Patienten aus der Psychiatrie wirst Du aber selten in einer Naturheilpraxis finden. Viel häufiger aber solche, die von ihren Hausärzten "diagnostiziert" worden sind und entsprechend "eingestellt". (Übrigens: Ich habe Psychologie studiert - Du auch?)
Wie auch immer, die Annahme, dass der HP dem Arzt gleichgestellt ist grenzt schon an Realitätsverlust und das ist für ein HPP der gut gelernt hat ein typisches Symptom für psychische Auffälligkeit.
Vorsicht! Du schrammst da gerade sehr an der Grenze zur persönlichen Beleidigung entlang. Ich empfehle Dir mal das Studium der Gesetzeslage. Der HPP existiert auf der Basis von einigen Gerichtsurteilen. Im Gesetz ist keine Differenzierung in einen "normalen" HP und einen HPP vorgesehen.
Mehr sage ich dazu nicht, es wäre sinnlos...
(ich verstehe jetzt aber, was Du meinst, wenn Du schreibst, dass Du in einem Forum mehr den persönlich-emotionellen, als den fachlichen Austausch suchst...)
Wenn ich mich nicht sehr täusche, bist Du in einem Anderen HP Forum wegen beleidigendem Verhalten gesperrt worden, Dialog.
Also lass gut sein hier!
Grüße Manuela
Hallo Rudolf,
um den wohlmeinenden "luser" (kontamination aus leser und user) nicht weiter zu füttern und um zu vermeiden, dass das hier in eine sinnlose diskussion "ums rechthaben" ausufert, verkneife ich mir einen weiteren meinungsaustausch.
abschließend jedoch folgendes: du bleibst weiter hartnäckig auf dem standpunkt das ein hp medikamente absetzen darft und schließst jetzt auch noch rück, das der hpp das nicht darf.
ich habe nie bestritten das ein hp medikamente absetzen darf, ein hpp darf es übrigens auch.
mein hinweis gesetzesverstoß bezieht sich auf deine aussage "antidepressiva absetzen", das ist ein behandlungsfehler! lies bitte die auswirkungen die es haben kann, wenn ein antidepressivum abgesetzt wird. das geht von unruhezuständen über panikzustände, bis hin zu suizidgedanken und suizidversuchen.
das ist in meinen augen, körperverletzung, ich habe dir auf deinen wunsch die dazugehörigen paragraphen genannt. also warum bleibst du immer noch bei dem ding du darfst das und die hpp´s seien so eingeschränkt das sie im vorauseilenden gehorsam, die medikamente billigenden in kauf nehmen.
ich verweise in so einem fall zum facharzt, weil ich das wohl meines patienten im sinn habe mir geht es nicht um die obrigkeit und das mir jemand was ans bein flicken könnte.
ich habe auch nicht bezweifelt, das du über die nebenwirkungen bzw auswirkungen bescheid weißt, ich habe lediglich darauf hingewiesen das dein spruch etwas zu markig war für meinen geschmack und mir die erläuterung fehlt.
nun weiter zu den ärzten, einem allgemeinarzt sprichst du die befähigung ab, antidepressiva einzusetzen, einem "allgemein heilpraktiker" sprichst du die befähigung zu diese medikamente wieder abzusetzen.
jetzt nochmal, dieses schießen gefällt mir nicht (reine subjektive meinung)
auch diese aussagen mit den expertenfauxpas.
sicher hast du recht es werden von allgemeinärzten psychopharmaka unnötig verschrieben, sicher ist nicht jeder einzelne psychiater ein käppsele (schwäbischer ausdruck für clever, es lesen ja auch ander bundeländler) mit, unbestritten.
es wird allerdings auch von einzelnen heilpraktikern und von einzelnen heilpraktikern psychotherapie, viel unsinn getrieben. auch "naturheilmittel" sind nicht gänzlich nebenwirkungsfrei.
aus unseren kreisen wird sich immer beschwert das wir von ärzten belächelt und als scharlatane abgetan werden, ja andersrum scheint es mir genauso.
also irgendjemand sollte mit dem respekt dann doch mal anfangen, wenn ich respekt will, fange ich an zu respektieren, hat noch immer gut funktioniert.
Zu den animositäten: achtung jetzt werd ich profilneurotisch:
ich habe die komplette hp ausbildung plus ein jahr homöopathieausbildung. (in bayern darf ich sogar homöopathika verordnen, tue es aber nicht auch da verweise ich zur kollegin hp)
ich habe den hpp schein und diverse therapeutische ausbildung.
aufgrund beider ausbildungen ist mein interesse und selbstverständlich mein respekt vor hp´s natürlicherweise gegeben, als vorschuss sozusagen.
ich habe desweiteren eine gemeinschaftspraxis mit einer hp kollegin. die betonung liegt auf gemeinschaft (wir sind nicht zusammengegangen um uns die miete zu teilen sondern arbeiten wirklich zusammen), zum wohle unserer patienten, jede von uns kennt ihre grenzen und verweist gegebenenfalls eine türe weiter.
ich arbeite auch sonst nach dem selben prinzip, mit weiteren hp-kollegen zusammen und jetzt kommts: auch mit ärzten, ich steh im regen austausch mit ärzten, die meiner thematik offen gegenüberstehen und ich natürlich der ihren.
wieder selbstverständlich das wohl meiner patienten im auge und nicht im vorauseilendem gehorsam, habe ich eine liste von allgemeinmedizinern, und fachärzten. an die ich gerne verweise, wir brauchen ja relativ oft organische abklärung, da jede psychische zustand organische ursachen haben kannn.
so jetzt schluss mit profilneurose.
was ich damit sagen will ist, ich habe keine animositäten, ich schätze meine kollegen aus den einzelnen fachgebieten, und ich werde auch von meinen kollegen geschätzt und nicht aus unkenntnis meines berufes, als halb oder nichtfertig oder als vorauseilender gehorsams-mensch, eingestuft
@dialog. was ist jetzt los, in einem anderen thread warst du jahrzentelanger ehrenamtlicher mitarbeiter in einer psychiatrie, hier hast du ein praktikum in der psychiatrie gemacht. was jetzt? ah mir deucht da was
Hallo laxshmi,
ist ja gut. Irgendwie liegt unser Diskussionsknoten wohl in den Generalisierungen. Ich sage nicht, ich setze Psychopharmaka grundsätzlich ab und gebe was "Pflanzliches". Das wäre grober Unfug...
Ich sage auch nicht, alle Ärzte sind unfähig. Das ist auch Unsinn. Ich arbeite sehr gut mit einigen Ärzten zusammen, aber leider nicht mit allen, weil viele den HP als unliebsame Einmischung empfinden.
Was ich sage (und NUR darum geht es mir) ist, es gibt Fälle (und das sind in der Regel eben keine, die gerade aus der Psychiatrie kommen...), bei denen es sinnvoll ist, die Medikation zu verändern. Es gibt aber leider nicht viele Ärzte, die bereit sind, diese auf Ersuchen eines HPs zu ändern. Insbesondere die, die - aus meiner Sicht - Patienten "vollstopfen", sind am allerwenigsten bereit, ihre Rezeptur zu überdenken. Mit den anderen Ärzten gibts die Probleme erst gar nicht. Leider gilt das auch für Psychiater. Es gibt welche, die versuchen mit minimaler Medikation auszukommen - und es gibt welche, denen ist nur wichtig, dass der Patient möglichst wenig Arbeit macht, sprich ruhig gestellt ist. (Versteh ich sogar: Die Leute haben die Praxen voll und sind froh, um jeden Patienten, der da morgens nicht drin sitzt...)
Kleines Beispiel: Vor einigen Monaten "brachte" eine Patientin ihren Vater, der gerade aus der Klinik (nicht Psychiatrie) entlassen worden war zu mir. Er war in der Klinik wegen unklarer, heftiger Schmerzen. Niemand hat die Ursache wirklich gefunden, also hat man ihn mit Schmerzmitteln vollgestopft (Morphin-Derivate, Diclofenac und noch zwei andere Wirkstoffe, darunter auch Psychopharmaka). Der Patient konnte kaum stehen und war eindeutig somnolent und geistig kaum ansprechbar. Ich hätte ihn auf der Straße für sturzbetrunken gehalten. Die Tochter wollte aber unbedingt, dass ich ihn naturheilkundlich behandle, weil er so ja nicht auf Dauer leben könne.
Ich habe ihr dann gesagt, dass es überhaupt keinen Sinn macht, mit naturheilkundlichen Methoden in so eine starke Medikation "reinzugreifen" - weil da nichts Gutes dabei rauskommt bzw. der Patient überhaupt nicht regulationsfähig ist. Sie möge bitte mit Ihrem Hausarzt reden und wenn der mitspielt, dann können wir die Medikation ausschleichen bzw. schauen was wir auf anderen Wegen erreichen. Es muss für den Schmerz ja eine Ursache geben...
Sie war da recht optimistisch (ich nicht) und meinte, da sei ja sicher kein Problem. Am nächsten Tag rief sie an, der Hausarzt habe ihr gesagt, der Patient sei von der Klinik optimal eingestellt - und wenn der HP irgendwas ändern wolle, dann soll er das auf seine Kappe nehmen. Er würde sich da nicht aus dem Fenster lehnen...
Daraufhin habe ich der Tochter gesagt, sorry, aber unter den Umständen kann ich nichts tun. Ich weiß nicht, was draus geworden ist, aber vermutlich wird der 65-Jahre alte Mann ein Pflegefall werden, da er unter dem "Drogeneinfluss" kaum eigenständig lebensfähig ist. Von den Auswirkungen auf Leber und Nieren rede ich schon gar nicht.
Das war jetzt ein Fall aus der Praxis...
hallo rudolf
schlimme geschichte, kommt vor zweifels ohne,
mit einem verweis an eine schmerzambulanz, bzw. an einen facharzt der die medikation koordiniert, kann auch solchen menschen, unter umständen geholfen werden.
Ja, habe ich auch empfohlen. Aber die Tochter kam aus 300 km Entfernung angereist, der Vater war bei mir "um die Ecke". Ohne den Hausarzt wollte sie dann auch nichts unternehmen - und der sah ja keinen Handlungsbedarf.
Ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber z.B. Antidepressiva setzt ein Allgemeinmediziner in meiner Nähe als Allheilmittel ein. Jeder, der auch nur die geringsten Anzeichen für Ängste oder "Depressionen" zeigt, wird damit eingedeckt. Und dann kommen die Leute zu mir und klagen über Schwindel und Herzrasen usw., Symptome die eigenartigerweise erst nach der Einnahme des Antidepressiva begannen...
Und glaub mir, ich kenne genau die Auswirkungen, die es haben kann, wenn man ein Antidepressiva einfach so absetzt. Sofern dieses aufgrund einer korrekten Diagnose verordnet wurde.
Der ganze "Streit" ging ja - aus meiner Sicht - deshalb los, weil ich die Absolutheit (man setzt keine ärztlich verordneten Medikamente ab) in Frage gestellt habe bzw. die Aussage, das sei "verboten".
Es hat sicher auch viel damit zu tun, welche Patienten man hat. Wenn man oft mit "schwerstgestörten" Patienten zu tun hat, dann wird man diese Frage anders beurteilen, als wenn man es im wesentlichen mit geistig Gesunden (also uns Normalneurotikern) zu tun bekommt, bei denen manche Medikamente nichts anderes als Bequemlichkeitsverordnungen sind.
Einverstanden, dass wir es so stehen lassen? Sonst fürchte ich wir drehen uns im Kreis. Ich denke, ich habe Deinen Standpunkt verstanden und hoffe, dass ich meinen klarstellen konnte.
Hallo,
nur kurz zur Orientierung, entschuldige mich dafür wenn ich jemanden beleidigt habe, es war nicht meine Absicht.
Beim Thema psychische Störung und Psychopharmaka bin ich hellhörig denn ich arbeite seit zehn Jahren in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung mit und kenne die Situation aus der Praxis. Gerade im psychiatrischen Bereich gibt es so viele Vorurteile, Unwissenheit und bewusste Falschaussagen weil es sich um seelische Erkrankungen handelt. Ganz schnell ist jemand wegen einer Formulierung verletzt oder fühlt sich falsch behandelt. Wenn dann sogar ein Heilpraktiker einen Feldzug gegen seelisches Empfinden und die Psychiatrie startet verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Heiler verurteilt die, die die meiste Schwerstarbeit leisten wenn es um den Umgang mit psychischen Störungen geht.
Ist egal, die Virtualität wird an meiner Praxiserfahrung nicht viel ändern können, sie dient sehr gut für die theoretische Schule zum HPP und nur darum geht es.
gruß dialog
@rudolf
1. kein streit
2. ich muß dir leider widersprechen in folgender einschätzung:
Und glaub mir, ich kenne genau die Auswirkungen, die es haben kann, wenn man ein Antidepressiva einfach so absetzt. Sofern dieses aufgrund einer korrekten Diagnose verordnet wurde.
auch wenn kein grund für die medikation vorhanden war, sprich der patient hat keine störung bei der es angeraten wäre ein antidepressivum einzunehmen, können nach absetzen der medikamente unruhezustände, angstgefühle bis hin zu suizidimpulsen auftreten.
auch wenn kein grund für die medikation vorhanden war, sprich der patient hat keine störung bei der es angeraten wäre ein antidepressivum einzunehmen, können nach absetzen der medikamente unruhezustände, angstgefühle bis hin zu suizidimpulsen auftreten.
Ja, ich weiß und beachte es auch. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es ein Unterschied ist, ob jemand vor einer Medikamentengabe schon suizidgefährdet oder schwer depressiv war - oder nicht.
Maerchenhexe
26.02.09, 10:12
Kommen wir einmal von der Theorie zur Praxis, nämlich zu dem, was dialog sagte: Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen jedweder Art eröffnet Erkenntnisse, die einem in der Praxis, sei es der eigenen oder dem "gewöhnlichen Leben" meist verschlossen bleiben. Wer in die Augen des tiefen Leids geblickt hat, dass diese Menschen mit sich tragen bekommt zur Medikation eine andere Einstellung.
Aus eigener Anschauung (nein, ich selbst nicht um das gleich mal klarzustellen) kenne ich Menschen mit den verschiedensten Störungen und weiß die heute erhältlichen Neuroleptika und AD durchaus zu schätzen, sind sie für viele einfach das Tor zu einem einigermaßen normalen Leben in einer Gesellschaft, die diese Menschen nach wie vor am liebsten wegschließen würde und ausgrenzt.
Wo Therapien kontraindiziert sind hilft schon ein Stück Menschlichkeit weiter. Die Menschen, die das- ob beruflich oder ehrenamtlich- begriffen haben und praktizieren verdienen meine allergrößte Hochachtung.
Da wirkt ein Streit um die Frage wer was wo wie kompetent sei oder die Verurteilung von Medikamenten mehr als....na sagen wir mal höflich: deplaciert.
...ja natürlich, da hast Du völlig Recht aber es gibt die Antipsychiatrie und sie hat ihre Anhänger, wahrscheinlich auch unter HPs und da wird Arzt und Medikament verteufelt und für Schuldig erklärt das Leid der betroffenen Patienten zu verursachen. Das ist natürlich sehr einseitig gesehen, denn wer mit psychischer Störung eine Behandlung braucht weil er alleine nicht mehr zurechtkommt hat eine lange Vorgeschichte bis diese Störung akut wird und braucht zunächst Hilfe. Die kann nicht darin bestehen Arzt und Medikament zu verteufeln, im Gegenteil, eher Mut machen diese Hilfe anzunehmen trotz gesellschaftlicher Vorurteile und häufiger Unwissenheit.
gruß dialog
Maerchenhexe
04.03.09, 08:36
Die Antipsychiatrie wird auch von Gruppen unterwandert, deren Interessen anderer Natur ist und zu deren Zweck missbraucht.
Genau das, nämlich die Behandlung bestimmter Störungen mit Medikamenten, wurde -zumindest mir- derart nahe gebracht, dass ich persönlich nicht den Hauch eines Zweifels habe an der Notwendigkeit solcher Maßnahmen und den Teufel tun würde, da hineinzupfuschen.
Du wirst in der Medizin immer Gegner und Befürworter für alles finden. Wer durch Ärzte/Therapeuten/Methoden Heilung oder Linderung erfahren hat, wird sie befürworten, wer dadurch Schaden erlitten hat, wird sie verteufeln. Das gilt auch für die Psychiatrie. (oder Naturheilkunde).
Niemand wird ernsthaft die Notwendigkeit von bestimmten Maßnahmen in bestimmten Fällen bezweifeln. Leider führt unser Gesundheitssystem dazu, dass nicht die beste Therapie zum richtigen Patienten kommt, sondern dass andere Faktoren oft entscheiden (Auslastung einer Praxis oder Klinik, persönliche Vorlieben des Therapeuten, kommerzielle Überlegungen usw.)
Wundert es da, dass dies auch Kritik auf den Plan ruft?
Hallo,
ja natürlich, alles im Leben hat zwei Seiten und sie gelten nicht für jeden gleich.
Wer sich erzählen lässt, das macht Dich glücklich und es ohne zu hinterfragen anwendet, dabei scheitert und dann den Erzähler verantwortlich macht und schuldig spricht wird es immer wieder erleben. Er ist nie bei sich selbst.
Natürlich ist im Gesundheitssystem, im System, in der Politik usw. vieles im Argen, der ganze Apparat ist schwerfällig, träge und konservativ aber das ist kein Argument als Praktiker beim Umgang mit Menschen. Jeder Einzelne hat die Chance es selbst anders zu machen. So frei wie heute in Mitteleuropa war der Mensch philosophisch noch nie, nur mit Geld und Besitz knechtet er sich, da haben es andere Kulturen besser.
Du klingst da total verbittert, frustriert und enttäuscht, keine gute Voraussetzung um kranken Menschen Hoffnung und Optimismus zu vermitteln.
Kann doch einem Patienten der mit Ängsten kommt, neben Depression die häufigste psychische Störung in Deutschland, nicht sagen, tja, das Gesundheitssystem in Deutschland ist so schlecht, lieber Patient geh und ändere das Gesundheitssystem und dann können wir über die Heilung Deiner Ängste reden, vorher hat es keinen sinn. Da haben wir bald nur noch chronische Angsterkrankungen auf der Straße, das wird lustig, jeder belauert jeden, schiebt es auf den Anderen und alle verstecken sich voreinander. Wer da dann selbstbewusst und in sich ruhend durch die Straße läuft hat Platz und freie Bahn...
"Durch die Unsicherheit und Angst meines übermächtigen Gegners überwand ich meine eigene Unsicherheit und Angst." schrieb Günter Wallraff mal.
gruß dialog
Maerchenhexe
04.03.09, 12:48
@dialog:
Ich muss da mal etwas aus einem anderen Fred herauskramen um das ganze mal verstädnlicher und komprimiert auf den Punkt zu bringen, nämlich: was willst Du eigentlich? Ich zitiere mal:
mich wundert dabei immer, dass es ausschließlich um das Bestehen der Amtsarztüberprüfung geht, um eine Erlaubnis zu bekommen ein Geschäft aufzumachen. Geht es beim Umgang mit Menschen, besonders bei kranken Menschen nicht um ganz andere Dinge, um Konflikt- und Beziehungsfähigkeit im Miteinander? Davon ist in keiner Prüfungsvorbereitung die Rede, das lässt sich nur durch Erfahrung (Lebenserfahrung), praktisches Üben und sich immer wieder Kriesen und Konflikten aussetzen erlangen. Die juristische Erlaubnis ist ein rein ökonomischer Aspekt aber der Umgang mit Menschen in keinster Weise. Man sieht es bei allen medizinischen und sozialen Berufen, wer des Geldes wegen arbeitet ist schlecht in diesem Bereich, es grenzt an Scharlatanerie denn den Mitmenschen "Gesundheit" zu Verkaufen um an Geld zu kommen hat nichts mit dem Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankhe it, bzw. die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung zu tun.
Hier tauschen sich Menschen der gleichen ich sag mal "Berufsrichtung" aus, Du kannst überhaupt nicht wissen, wie ihre Einstellung ist, was sie an Erfahrungen haben und und und. Ich lese immer wieder von Dir Negierungen, sei es persönlicher Art, nämlich wie hier direkt gegen die Userin, die wegen Superlearning nachfragte- oder gegen mich, zu lesen in der unbegründeten Psychiater versus HPP-Diskussion und ich frage mich langsam wirklich, was hier die Intention Deiner Beiträge ist?? In Deinem letzten Beitrag hier schreibst Du:
Du klingst da total verbittert, frustriert und enttäuscht, keine gute Voraussetzung um kranken Menschen Hoffnung und Optimismus zu vermitteln.
HALLO?? Ein bissel Konstruktivismus ohne Spekulationen würde einer solchen Diskussion mehr Gehalt verleihen als Unterstellungen, deren Wahrheitsgehalt überhaupt nicht überprüfbar ist so wie die Qualifikation eines jeden in diesem Forum gegeben, seine Fähigkeiten sich aber in der Praxis unter Beweis stellen und hier ist ein Austauschforum, keine Praxis. Also möchtest Du uns einmal über die Fundamente Deiner Ausbildung informiern? Nein, nicht über die angestrebte Therapieform sondern die Fundamente. Die kennen wir nämlich auch nicht. Und eigentlich fragt man hier auch eher nicht danach, denn die werden als gegeben vorausgesetzt. Denk mal darüber nach bitte.
LG
Du klingst da total verbittert, frustriert und enttäuscht, keine gute Voraussetzung um kranken Menschen Hoffnung und Optimismus zu vermitteln.
Lieber Dialog, es ist weder professionell noch respektvoll im Umgang mit anderen Menschen, seien dies nun Patienten oder Kollegen, wenn man sie - so nebenbei und auf die Ferne - mal schnell "psychologisiert" oder typisiert. Sei gewiss, jeder in diesem Forum verfügt über ausreichend Terminologie, um mal schnell irgendwelche "Diagnosen"-Etiketten zu verteilen. Seriös ist das nicht.
Wenn Du so schnell dazu neigst, anderen Menschen seelische oder geistige "Mängel" zuzuschreiben, dann weiß ich nicht, ob der Beruf eines HP(P) für Dich geeignet ist. Die Größe eines Menschen erkennt man nicht daran, wie schnell er andere in Schubladen steckt...
Nichts von all den Vorwürfen trifft auf meine Texte zu, es perlt einfach ab und lässt mich ganz gelassen. Das Problem mit einigen Kollegen, genauso wie mit einigen Mitmenschen und Patienten ganz allgemein ist einzig und allein, dass ich behaupte die Lösung aller Ungereimtheiten des Einzelnen liegen in ihm selbst und weniger in den äußeren Bedingungen. Bin überzeugt, dass die Entwicklung aus dem Kern nach außen tritt und die Umwelt lediglich begleitend ist aber nicht ursächlich. Das ist einigen Kollegen anscheinend unangenehm denn es trifft sie wohl persönlich wenn sie dazu neigen Schuld für Krankheit und Defizit im Umfeld zu suchen.
Natürlich ist auch das politische Thema Gesundheitssystem spannend zu diskutieren und es ist notwendig eine Position zu beziehen aber nicht in diesem Thread der "Antidepressiva Nebenwirkungen" heißt. Hier geht es um psychische Störungen der Patienten und wie der HPP damit umgeht, oder?
gruß dialog
Lieber dialog,
die "Qualität" Deiner Texte kann der aufmerksame Leser im "natur-forum.de" nachlesen.
Aber, wenn ich Dich richtig verstehe, dann lag es Dir fern, anderen ans Bein zu treten. Du hast nur einfach Deinen Kern nach außen treten lassen. So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Ein interessanter Gesichtspunkt.
Maerchenhexe
04.03.09, 15:54
Nichts von all den Vorwürfen trifft auf meine Texte zu, es perlt einfach ab und lässt mich ganz gelassen
Das freut mich. Gelassenheit im Umgang mit Mitmenschen ist immer wünschenswert.
Das ist einigen Kollegen anscheinend unangenehm denn es trifft sie wohl persönlich wenn sie dazu neigen Schuld für Krankheit und Defizit im Umfeld zu suchen.
War's das schon wieder mit der Gelassenheit?
ja natürlich, alles im Leben hat zwei Seiten und sie gelten nicht für jeden gleich.
Ach deshalb! Nun verstehe ich.
Natürlich ist auch das politische Thema Gesundheitssystem spannend zu diskutieren und es ist notwendig eine Position zu beziehen aber nicht in diesem Thread der "Antidepressiva Nebenwirkungen" heißt. Hier geht es um psychische Störungen der Patienten und wie der HPP damit umgeht, oder?
Eben. Bietet es sich an einen neuen Fred aufzumachen. Äh....wer schrieb da über die Kollegen und deren Umgang damit? Hab ich jetzt nicht so mitbekommen. :D
Lieber dialog,
die "Qualität" Deiner Texte kann der aufmerksame Leser im "natur-forum.de" nachlesen.
Aber, wenn ich Dich richtig verstehe, dann lag es Dir fern, anderen ans Bein zu treten. Du hast nur einfach Deinen Kern nach außen treten lassen. So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Ein interessanter Gesichtspunkt.
Dein Zynismus würde wohl jedem anderen Menschen die Luft nehmen und er würde aus Angst vor Dir alles zugeben und um Gnade winseln. Ich nicht, bin immun gegen solche Spielchen denn meine Giftigkeit, würde ich sie einsetzen, wäre sofort lähmend und ich hätte eine Sperre mehr, trallala trallala.
Es gibt sogar in der Virtualität das Gespür für Menschen die von Grund auf, durch und durch sich selbst ständig vernichtend schlagen. *Kopfschüttel...*
Da möchte ich kein Kollege sein, das raubt jede mühsam gewonnene Lebensfreude wenn man es mit dermaßen destruktiven und verbitterten Leuten zu tun hat.
Es gibt jedoch viele Menschen die großartiges leisten auf dem Gebiet der menschlichen Psyche, kenne einige davon persönlich und das ist es was zählt, das reale Lebensgefühl trotz aller Umstände.
gruß dialog
@RWH, vielleicht formulierst Du Deinen Frust noch einmal, bin noch nicht so lange im Forum und kenne nichts von Dir. Das Formulieren der Nöte ganz offen und ehrlich hilft immer, egal wie oft. Schreibe auf was Dich an der Welt alles ankotzt und reflektiere dabei besonders Deine innere Stimme. Vielleicht kommen wir so der Sache näher. Die Virtualität wird kaum eine Lösung in der Realität ermöglichen, egal wie viel Zeit man für das Netz investiert.
Was das natur-forum angeht ist es noch harmlos, wenn Du wüsstest was ich im Netz schon alles verbreitet habe, Internetkommunikation ist mein Hobby seit etlichen Jahren, da lasse ich alles raus was mir an Gedanken durch den Kopf geht, auch wirres Zeug manchmal, es hilft ungemein um sich auf die wirklich wichtige Arbeit zu Konzentrieren.
Schon mal darüber nachgedacht, dass ein "dialog" nicht dazu dient, sich "auszukotzen". Warum sollten sich andere Menschen das antun (lassen)? Wir sind hier keine "Therapiegruppe"...
Was das natur-forum angeht ist es noch harmlos, wenn Du wüsstest was ich im Netz schon alles verbreitet habe, Internetkommunikation ist mein Hobby seit etlichen Jahren
ich weiß es zwar nicht, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen
da lasse ich alles raus was mir an Gedanken durch den Kopf geht, auch wirres Zeug manchmal
ja das habe ich auch schon bemerkt
um sich auf die wirklich wichtige Arbeit zu Konzentrieren.
als da wäre?
Hi dialog,
nunja, nachdem ich diesen fred mit einigem Interesse und auch -ohne mich zu äußern- innerer Anteilnahme gelesen habe, konnte ich heute über Deine Beiträge erst nur noch lachen, leider ist mir auch das nun vergangen und ich schwanke zwischen Mitgefühl, dann "Gute Besserung!" und Ärger, Du klaust hier vielen Leuten Nerven und Energie, die wirklich auch noch ernsthaft auf Dich eingehen (und sich in Gleichmut üben:) @RWH). Behalt Deine Projektionen für Dich, ist ja albern!
Mit vielen Grüßen
Sabine
an die meisten Mitschreiber: LG Sabine:)
Eine dringende Bitte, an die Administratoren.
Löscht doch bittte bitte bitte endlich diesen Thread. Es ist ja kaum noch auszuhalten, dieses gegenseitige angreifen und angiften.
Solche Threads längere Zeit bestehen zu lassen, trägt sicher nicht unbedingt zu einem guten Forum bei. Oder ?
VG Micha
Was das natur-forum angeht ist es noch harmlos, wenn Du wüsstest was ich im Netz schon alles verbreitet habe, Internetkommunikation ist mein Hobby seit etlichen Jahren, da lasse ich alles raus was mir an Gedanken durch den Kopf geht, auch wirres Zeug manchmal, es hilft ungemein um sich auf die wirklich wichtige Arbeit zu Konzentrieren.
Nun das kannst du machen wo du willst, aber nicht hier im Forum!
Zurück zum eigentlichen Thema oder Thread wird geschlossen!
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Wir sind hier keine "Therapiegruppe"...
Wieso nicht? Alles was ich bisher von Dir hier gelesen habe ist reine Selbsttherapie für Dich. Finde das völlig in Ordnung, wozu sonst solche virtuellen Spielereien?
gruß dialog
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