Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zu einer Übung
Ein herzliches 'Hallo',
ich hoffe Ihr könnt mir bei folgendem helfen: Ich habe ein Übung vor mir liegen, in der ich meine Gedanken aufschreiben soll.
Das Ziel soll sein, das Durcheinander meiner Gedanken zu ordnen, um mir Raum für selbstsichere Enscheidungen geben zu können. Es geht dabei um Gedanken, die man sich um Dinge macht, die man nicht beeinflussen kann oder die nie geschehen werden, um unnötige Sorgen, die immer mehr zu Selbstzweifel, Aufschub und Untätigkeit führen.
Die Übung soll so ablaufen:
Ich soll ( nach Möglichkeit täglich) 30 Min. lang all meine Gedanken auf ein weißes Blatt Papier aufschreiben und sie dabei nicht zensieren.
Ich soll alles, in der Reihenfolge wie die Gedanken auftauchen, aufschreiben - auch die dunkelsten Gedanken.
Nach Ablauf der Zeit soll ich dann das Blatt einfach *******en.
Soweit so gut, ABER: was mache ich, wenn mich die Gedanken weiterhin nicht loslassen bzw. ich sie nicht loslassen kann?
Vielleicht kann mir jemand bei der Beantwortung meiner Frage helfen - ich würde mich sehr freuen:)
LG,
Maja
Hallo liebe Maja:),
wie wäre es heute Abend als erstes zu schreiben: Ich mache mir Sorgen, dass diese Übung mir nicht wirklich helfen kann...
Ansonsten würde ich dich ermutigen die Übung zu machen, ich kenne sie und sie hat durchaus positive Effekte. Ich hatte sogar eine Klientin, der habe ich diese Übung (ein klein wenig abgewandelt) innerhalb einer Entspannungsübung am respiratorischen Feedback gegeben und weißt du was: der Entspannungswert ist während der Übung objektiv messbar gestiegen.
Lass dich doch vielleicht einfach auf die Übung ein...und werfe den Zettel mit "Ich mache mir Sorgen dass diese Übung mir nicht wirklich helfen kann...dann anschließend weg oder noch besser verbrenne den Zettel.
Hallo liebe Maja:),
wie wäre es heute Abend als erstes zu schreiben: Ich mache mir Sorgen, dass diese Übung mir nicht wirklich helfen kann...
Ansonsten würde ich dich ermutigen die Übung zu machen, ich kenne sie und sie hat durchaus positive Effekte. Ich hatte sogar eine Klientin, der habe ich diese Übung (ein klein wenig abgewandelt) innerhalb einer Entspannungsübung am respiratorischen Feedback gegeben und weißt du was: der Entspannungswert ist während der Übung objektiv messbar gestiegen.
Lass dich doch vielleicht einfach auf die Übung ein...und werfe den Zettel mit "Ich mache mir Sorgen dass diese Übung mir nicht wirklich helfen kann...dann anschließend weg oder noch besser verbrenne den Zettel.
Hallo Hildegard,
danke für Deine Antwort. Ich habe mich auf die Übung eingelassen, wenn auch nicht ganze 30 Min., und habe den Zettel auch wie 'gefordert' weggeworfen. Da ich danach aber noch immer einige der Gedanken im Kopf hatte, habe ich mich an Euch gewandt.
Gibt sich das mit der tägliche Übung? Aber was mache ich jetzt?? Schreibe ich die noch bestehenden Gedanken wieder auf und werfe den Zettel weg?
LG,
Maja
klar, du hast ja schon "geschummelt" und keine volle 30 min. gemacht!
Du solltest unbedingt die Zeit einhalten dass ist wichtig!!
klar, du hast ja schon "geschummelt" und keine volle 30 min. gemacht!
Du solltest unbedingt die Zeit einhalten dass ist wichtig!!
Auch wenn es immer ein und dieselben Gedanken sind, die ich da zu Papier bringe?
Lösen sie sich dann besser auf, oder wie kann ich das verstehen?
Das Buch, das ich zur Zeit lese gefällt mir sehr gut, nur ist bei der Übung nicht erklärt, was zu tun ist, wenn die Gedanken weiterhin bestehen bleiben.
Ich werde mich bemühen, die 30 Min. einzuhalten, finde die Übung aber wirklich anstrengend - habe daher nach 15 Min. aufgehört:o
Auch wenn es immer ein und dieselben Gedanken sind, die ich da zu Papier bringe?
Lösen sie sich dann besser auf, oder wie kann ich das verstehen?
Das Buch, das ich zur Zeit lese gefällt mir sehr gut, nur ist bei der Übung nicht erklärt, was zu tun ist, wenn die Gedanken weiterhin bestehen bleiben.
Ich werde mich bemühen, die 30 Min. einzuhalten, finde die Übung aber wirklich anstrengend - habe daher nach 15 Min. aufgehört:o
dann denkst du aber auch über etwas nach, worüber nachgedacht werden muss:)
gib Dich einfach hin und hinterfrag nicht alles, laß es mehr auf dich zukommen.
Ganz liebe Grüße
Sybille
dann denkst du aber auch über etwas nach, worüber nachgedacht werden muss:)
gib Dich einfach hin und hinterfrag nicht alles, laß es mehr auf dich zukommen.
Ganz liebe Grüße
Sybille
Hast ja recht:cool:
Da liegt aber noch ein großes Stück arbeit vor mir. Mache mir jetzt die Gedanken schlecht hin und nachher ist alles halb so schlimm (hoffentlich....)
Danke Dir!
LG,
Maja
Liebe Maja,
Wie bei den meisten Übungen, ist es da auch so, dass sie erst nach einer gewissen Zeit der stetigen Übung greifen... Auch wenn es am Anfang noch nicht wie im Bilderbuch funktioniert... Gut ist das *******en (loslassen...) zu ritualisieren z.B. durch verbrennen...
Liebe Grüße
Jörg
Liebe Maja,
Wie bei den meisten Übungen, ist es da auch so, dass sie erst nach einer gewissen Zeit der stetigen Übung greifen... Auch wenn es am Anfang noch nicht wie im Bilderbuch funktioniert... Gut ist das *******en (loslassen...) zu ritualisieren z.B. durch verbrennen...
Liebe Grüße
Jörg
Auch wenn sich die Gedanken/Probleme dadurch nicht verflüchtigen?
Vielleicht tue ich mich damit so schwer, es zu begreifen, weil es für mich irgendwie nicht greifbar ist.
Das Ziel des *******ens/Verbrennens kann ich schon nachvollziehen, 'nur' nicht, dass ich damit dann weniger Zeit für nicht beeinflussbare Dinge/Gedanken aufwende - zumal ja noch einige vorhanden sind und mich 'echt kirre' machen:mad:
Ich bin Euch allen aber wirklich dankbar für Eure Hilfe:)
LG,
Maja
Es gibt ein Buch das heißt :
Ich stehe nicht mehr zur Verfügung
Vlt was für dich !?
Aber den Satz kannste auch mal versuchen, ohne das Buch zu lesen.
" so ihr Gedanken, nun ist aber Ende, ich stehe euch nicht mehr zur Verfügung"
Oder so ähnlich .... versuchs mal, bei mir hats schon bei kreisenden Gedanken geholfen
Guggst Du das Buch
http://www.amazon.de/Ich-stehe-nicht-mehr-Verf%C3%BCgung/dp/3893855386/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1204397044&sr=8-1
GLG Nicole
Es gibt ein Buch das heißt :
Ich stehe nicht mehr zur Verfügung
Vlt was für dich !?
Aber den Satz kannste auch mal versuchen, ohne das Buch zu lesen.
" so ihr Gedanken, nun ist aber Ende, ich stehe euch nicht mehr zur Verfügung"
Oder so ähnlich .... versuchs mal, bei mir hats schon bei kreisenden Gedanken geholfen
Guggst Du das Buch
http://www.amazon.de/Ich-stehe-nicht-mehr-Verf%C3%BCgung/dp/3893855386/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1204397044&sr=8-1
GLG Nicole
Hallo Nicole,
danke für den Buchtipp.
Das mit dem visualisierten Stopschild funktioniert bei mir nicht so recht - leider.
Auch wenn ich quasi mit meinen Gedanken spreche (wie: 'ich nehme euch wahr, habe aber jetzt keine Zeit für euch' oder so ähnlich), hilft es mir nicht.
Habe mir den Buchtitel aber aufgeschrieben;) - Danke!
Liebe Maja,
ich kenne die Übung selbst und habe sie auch schon zwei meiner Patientinnen "verordnet" - mit großem Erfolg.
Es gibt da z.B. auch die Alternative, vier A4 seiten zu beschreiben (statt 30 Min.). Aber Du solltest diese Vorgabe schon einhalten und Dich dem einfach hingeben, wie Sybile schon schrieb.
Das Dranbleiben lohnt sich und es dauert natürlich seine Zeit ....... habe Geduld mit Dir selbst :), denn es hat auch seine Zeit gebraucht, daß "hartnäckige Gedanken" sich in Dir manifestiert haben, die so schwer loszulassen sind.
Meine eigene Erfahrung hat gezeigt, daß es hilft, wenn Du "einfach" diese Übung machst, die Zeilen verbrennst und Dich danach Deinem Alltag zuwendest, ohne weitere gedankliche Beschäftigung mit Deiner Übung .... bis zum nächsten Tag.
Vielleicht hilft es Dir auch - ich wünsche es Dir.
Liebe Grüße,
Carola
Hallo und vielen Dank!
Ich denke, ich werde den täglichen Zettel nicht einfach nur *******en, sondern verbrennen - ist vielleicht endgültiger.
Nochmals DANKE!
GLG,
Maja
Hallo Maja,
wie ist es Dir inzwischen damit ergangen?
Hier eine andere Idee, die Dich vielleicht interessieren könnte und die ganz gut unterwegs funktioniert. Bewegung ist außerdem insgesamt nützlich, um einen bewegten Geist zu beruhigen. Also am Besten mal raus und laufen, um das Folgende zu versuchen:
Wenn ich mich mal nicht mehr von einem Gedanken lassen kann, suche ich mir Gefäße, die in der Größe zu dem Gedanken passen und stelle mir vor, dass ich die störenden Gedanken einfach da einsperre. Das kann, je nachdem wo ich mich befinde, ein Mülleimer sein, ein Schrank, ein Elektrohäuschen oder etwas Anderes, dass mir ausreichend groß erscheint. Und dann entferne ich mich von diesen Gegenständen und lasse die störenden Gedanken da drin. Wenn es gleich beim ersten Mal nicht klappt, suche ich nach etwas Anderem, dass geeigneter ist.
Liebe Grüße
Kai
Hallo Maja,
wie ist es Dir inzwischen damit ergangen?
Hier eine andere Idee, die Dich vielleicht interessieren könnte und die ganz gut unterwegs funktioniert. Bewegung ist außerdem insgesamt nützlich, um einen bewegten Geist zu beruhigen. Also am Besten mal raus und laufen, um das Folgende zu versuchen:
Wenn ich mich mal nicht mehr von einem Gedanken lassen kann, suche ich mir Gefäße, die in der Größe zu dem Gedanken passen und stelle mir vor, dass ich die störenden Gedanken einfach da einsperre. Das kann, je nachdem wo ich mich befinde, ein Mülleimer sein, ein Schrank, ein Elektrohäuschen oder etwas Anderes, dass mir ausreichend groß erscheint. Und dann entferne ich mich von diesen Gegenständen und lasse die störenden Gedanken da drin. Wenn es gleich beim ersten Mal nicht klappt, suche ich nach etwas Anderem, dass geeigneter ist.
Liebe Grüße
Kai
Hallo Kai,
ich arbeite noch an bzw. mit meinem Problem. Die störenden Gedanken wegzusperren finde ich sehr interessant - ich werde es mal versuchen.
Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, manche Dinge vielleicht etwas anders zu betrachten - vielleicht erledigen sich dann die kreisenden Gedanken von alleine.
Es lieigt aber wohl noch ein langer Weg vor mir......#
Danke für Deinen Rat!
LG,
Maja
Hallo Maja,
wie weit bist Du auf Deinem Weg vorangekommen?
Liebe Grüße
Kai
Hallo Kai,
danke der Nachfrage - was soll ich sagen: ich bin (zum Glück) noch auf dem Weg, auch wenn ich noch nicht sehr weit gekommen bin. Es fällt mir noch immer schwer, die kreisenden/hartnäckigen Gedanken in ihre Schranken zu weisen, aber ich versuche es immer wieder.
Manchmal frage ich mich, ob mich der Gedanke in ein oder zwei Wochen noch immer beschäftigt und oftmals fällt die Antwort mit 'Nein' aus und dann ist der Gedanke auch ganz schnell weg.
Es gibt aber auch Gedanken, die 'schwerwiegender' sind und immer und immer wieder aktuell werden - und dann fällt es mir schwer, sie abzustellen.
Seit ein paar Tagen setze ich mich abends hin und blicke noch einmal kurz auf den Tag zurück und schreibe dann vor allem meine Gefühle und das, was ich mir (für mich oder andere) wünsche auf. Und irgendwie gehe ich dann etwas ruhiger ins Bett.
Ob ich damit etwas bewirken kann, weiß ich nicht - aber mir scheint es etwas zu helfen.
Lieben Gruß,
Maja
Hallo Maja,
na, das liest sich doch sehr zuversichtlich, dass Du nun mit Deinen eigenen Ideen ein gutes Stück vorangekommen bist. Das freut mich.:)
Und ich denke, dass das zwei sehr interessante Ansätze sind, die ich mir merken werden.:) Vielen Dank dafür!
Somit hast Du übrigens bereits etwas bewirkt.:D
Liebe Grüße
Kai
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