Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bedeutungen der Träume
Ich bin immer wieder erstaunt, wie Träume die Situation eines Menschen zeigen und wie Träume Schwierigkeiten in Bildern verdichten. Manchmal zeigen sie mir sogar auch Lösungen oder mögliche Lösungswege.
Ein guter Freund hat mir gestern einen gerade ganz genau zu seiner Lebenssituation passenden Traum erzählt: mein Freund sah sich in einem Schlosspark Laub harken. Immer dann wenn er das Laub zu einem kleinen Haufen zusammen hatte kam ein mächtiger Windstoss und machte seine Mühe vergeblich.
Ein starkes Bild, finde ich.
Ist natürlich sehr (!) persönlich und nicht immer einfach über seine Träume zu schreiben. Ich meine auch, dass zunächst jeder selber ein Experte für seine eigene Traumdeutung ist und sich niemand ungefragt eine Deutung anbieten lassen sollte.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Träumen gemacht? Beschäftigt Ihr Euch mit ihnen und haben sie für Euch Bedeutungen bei bewussten Entscheidungen?
Grüße
Christian
Christian, ich bin begeistert ueber dieses Thema! Vielen Dank.
Meine Traeume, sind meine wichtigsten und ehrlichsten Begleiter.
An dem Gefuehl welches sie mir hinterlassen ( am naechsten Morgen ) erklaeren sich sich in ihrer Identitaet.
In wichtigen Momenten meines Lebens, haben sie mir immer die Richtung gewiesen ( ich empfange sie auch mit offenen Armen ) und wenn der Inhalt auch manchmal nicht so schoen ist, weiss ich dennoch, dass er von ganz unten kommt.
Da wo die " Essenzen " wohnen. Da wo keine Filter Platz haben, sondern wo der Traum, die Buehne der Wahrheit benutzt und dennoch auf keinen Applaus wartet.
Manchmal sind meine Traeume auch sehr gutmuetig. Sie schicken mir Nachrichten und es ist ein unheimliches Glueckgefuehl, wenn mir Dinge so klar werden und ich feststelle, dass der Traum eine behutsame Hand war, die mir in der Dunkelheit ueber den Kopf strich.
Sie haben fuer mich auch eine beschuetzende Rolle und sie sind mutig, denn wenn ich mir viele Dinge nicht selber sage, weil ich mir natuerlich Alibis verschaffen kann, dann greifen sie ein, ohne mich dominieren zu wollen.
Ich glaube, dass ich mit meinen Traeumen, eine gute Freundschaft habe.
Sie leben gerne bei mir und ich gebe ihnen gerne ein festes Zuhause.
Sie brauchen nicht fliehen und auch ich habe das Recht, ihnen ab und an zu sagen; " Moment, habt Geduld mit mir, ich bin noch nicht so weit!"
Im Moment hoert es sich vielleicht so an, als waeren sie aussenstehende
" Personen " die zufaellig Visite bei mir halten!
Natuerlich weiss ich, dass meine Traeume " Ich " sind, doch es ist fuer mich angenehm zu wissen, dass ich eine Art von " Dialog " mit ihnen habe und ich mich selbst, ueber sie begleiten und kennenlernen darf.
Sie sind treue Begleiter und " wir " schaetzen uns sehr.
Liebe Gruesse Gila
Hm... Wenn ich mich an Träume erinnere, dann waren's meistens nur schlechte. Das sind dann aber meistens solche Sachen, die ich nicht deuten kann...
Wenn ich mal was schönes träume, dann hab ich morgens den Inhalt total vergessen, aber sobald ich im Alltag irgend etwas sehe oder tue, was irgendeine Ähnlichkeit mit dem Traum hat, dann hab ich so ein "Aha, da war doch was und es war toll"-Gefühl.
Bin ich total im Stress, träume ich gar nichts (zumindest hab ich absolut keine Erinnerung daran). Das liegt wohl zum Teil daran, dass ich dann sowieso nur wenig Schlaf bekomme, demnach todmüde bin, nachts ins Bett falle und "eine Minute" später klingelt schon wieder der Wecker.
Tritt dann aber wieder eine Entspannungsphase ein, dann träume ich in den ersten Tagen ganz wirre Sachen, aber so, dass ich manchmal Traum und Wirklichkeit verwechsle. Da kann's dann schonmal passieren, dass ich am folgenden Tag Freunde fragen muss, ob sie mir "das und das " wirklich erzählt haben, oder ob ich nur geträumt hab. Oder jemand hat mich im Traum mächtig auf die Palme gebracht und ich kann nichts dagegen machen, dass ich am nächsten Tag manchmal noch sauer deswegen bin, obwohl ich genau weiß, dass das nur ein Traum war.
Kann da mal jemand Struktur reinbringen?!?:D
[
Kann da mal jemand Struktur reinbringen?!?:
Hoppla, das ist eine Herausforderung!
Christian ist bestimmt der Fachmann der Wahl.
Gute Nacht und traeum was Schoenes!
Gila :cool:
Ich hab z.Zt. icht so viel Stress gehabt. Dh. ich werd wohl nichts träumen.
Oder halt was blödes, wo mich ein Alien verfolgt oder sowas.
Wahrscheinlich als Zeichen dafür, dass ich Angst davor habe mich dem Unbekannten auszuliefern. *mal interpretiere*
Hallo Tanita,
ich glaube, mir ging es auch etwas so wie Du es von Dir beschreibst als ich anfing mich mit meinen Träumen zu befassen. Ich empfand (und tue es auch jetzt noch manchmal) einen schlimmen Traum als ärgerlich und an viele konnte ich mich auch nicht erinnern. Das Erinnern von Träumen habe ich dann einfach geübt. Zunächst habe ich mir vorgenommen mich einfach mit den Träumen zu befassen und allein dadurch, so glaube ich, konnte mehr Traumgeschehen nach dem Erwachen in mein Bewusstsein gelangen. Als nächsten Schritt habe ich mir dann, zumeist dann beim Aufstehen unter der Dusche, den Traum nacherzählt und ihn dann beim Morgenkaffee einfach aufgeschrieben.
Ohne Träume würde das Gehirn eines Menschen Schaden nehmen; Träume sind für die biologische Leistungsfähigkeit der Neuronen notwendig und seelisch sind sie für die Stabilität des Gefühlslebens zuständig. Sogar die Schulpsychiatrie hat das inzwischen zu einem überwiegenden Teil anerkannt.
Ich glaube, Du hast auch ganz viele Träume. Auch wenn Dein Schlaf durch die beschriebene Erschöpfung in den Einschlaf-, Aufwach- und REM-Phasen vielleicht verkürzt ist. Die Träume in der Tiefschlafphase und das abrupte Aufwachen aus dieser Phase (zB. durch den Wecker) führen zu dieser kurzzeitigen Verwirrung (Verwechselung von Traum und Wirklichkeit), die Du beschrieben hast. Na, ja…nun hast Du bei Dir beobachtet, dass Deine Traumtätigkeit gerade für Dich erfahrbarer ist, wenn Du weniger Stress hast und entspannter bist. Vielleicht ist es dann so, dass Dein Bewusstsein in diesem Zustand mehr „durchlassen“ kann, weil es sich nicht so schützen muss vor der Erinnerung von belastenden Trauminhalten und der Raum dann da ist, in dem Du Dich mehr mit Dir selbst beschäftigen kannst und nicht so viele Kräfte für das tägliche Überleben gebunden sind.
Das Wirre der Träume und das Unzusammenhängende habe ich auch oft so empfunden. Aber nach einigem Nachdenken / Nachfühlen fand ich oft überraschend thematische Zusammenhänge. Manchmal in einer gegensätzlichen Sicht auf das gleiche Thema. Es ist ja gerade eine Natur des Traumes, dass er dem Träumenden sozusagen oft durch die Blume etwas sagt. Dann erscheint vieles zunächst wirr.
Interessant finde ich auch, dass es möglich ist ein Gefühl für die Wichtigkeit eines Traumes zu bekommen. Da gibt es die ganz großen Träume, deren Symbolik zu einem gerade sehr wichtigen Lebns-Thema einen geradezu erschlägt und die leiseren Träume, die einfach immer wieder kommen und nicht locker lassen.
Tja, Dein Angsttraum….., Du hast doch schon eine Erklärung gesucht und eine Antwort darauf gefunden. Ist sie für Dich klärend und passend wenn Du über Deine Situation und Dich nachdenkst? Wenn ja, dann hast Du doch etwas Wertvolles erreicht für Dich indem Du Dir diesen Traum angeschaut hast. Du findest einen ganz direkten Weg zu Dir und dem was Dich gerade beschäftigt. Ganz ohne einen Psychotherapeuten :-) sondern ganz aus Dir selbst heraus auf eine „natürliche“ Art. Vielleicht kannst Du ja mit der Botschaft dieses Traumes etwas anfangen für Dich. (Zum Beispiel: Du kannst Dir über etwas klar werden, etwas ändern oder eine Einstellung überdenken, etwas als ein Bedürfnis bei Dir anerkennen oder auch ganz konkret ein Unwohlsein an Dich heranlassen und zu prüfen, ob es denn für ein bisher nicht gesehenes Risiko ganz realistische Gefahren in Deinem Leben gibt) Wenn Dir das gelingt, dann war das ein ganz toller Traum; auch wenn er doch zunächst erschreckend ist.
Ein Bekannter von mir ist mit einer Peruanerin verheiratet. Einmal hatten die beiden Besuch von den Eltern und Brüdern aus Peru. Beim Frühstück wurden ganz selbstverständlich die Träume lebhaft diskutiert und gemeinsam nach Bedeutungen gesucht. Eine schöne Sitte, finde ich. Bei uns ist es doch leider oft so, dass wir über die Träume lachen und sie für Blödsinn halten.
Liebe Grüße und ich hoffe mit meinen Vermutungen und (Selbst-) Erfahrungen etwas Anregung zum Suchen nach der Struktur gegeben zu haben.
Christian
Tja, Dein Angsttraum….., Du hast doch schon eine Erklärung gesucht und eine Antwort darauf gefunden. Ist sie für Dich klärend und passend wenn Du über Deine Situation und Dich nachdenkst? Wenn ja, dann hast Du doch etwas Wertvolles erreicht für Dich indem Du Dir diesen Traum angeschaut hast. Du findest einen ganz direkten Weg zu Dir und dem was Dich gerade beschäftigt. Ganz ohne einen Psychotherapeuten :-) sondern ganz aus Dir selbst heraus auf eine „natürliche“ Art. Vielleicht kannst Du ja mit der Botschaft dieses Traumes etwas anfangen für Dich. (Zum Beispiel: Du kannst Dir über etwas klar werden, etwas ändern oder eine Einstellung überdenken, etwas als ein Bedürfnis bei Dir anerkennen oder auch ganz konkret ein Unwohlsein an Dich heranlassen und zu prüfen, ob es denn für ein bisher nicht gesehenes Risiko ganz realistische Gefahren in Deinem Leben gibt) Wenn Dir das gelingt, dann war das ein ganz toller Traum; auch wenn er doch zunächst erschreckend ist.
Ein Bekannter von mir ist mit einer Peruanerin verheiratet. Einmal hatten die beiden Besuch von den Eltern und Brüdern aus Peru. Beim Frühstück wurden ganz selbstverständlich die Träume lebhaft diskutiert und gemeinsam nach Bedeutungen gesucht. Eine schöne Sitte, finde ich. Bei uns ist es doch leider oft so, dass wir über die Träume lachen und sie für Blödsinn halten.
Liebe Grüße und ich hoffe mit meinen Vermutungen und (Selbst-) Erfahrungen etwas Anregung zum Suchen nach der Struktur gegeben zu haben.
Christian
Hey Christian,
erstmal danke für deine Mühe.
Das mit dem Alien, war nur ein Beispiel. Den hatte ich aber auch schonmal und wenn ich mich recht erinnere war das in einer Situation, als ich eine Aufgabe übernehmen sollte, bei der ich mir lange Zeit eingeredet habe, dass es mir kein bisschen liegt (Organisation eines Programms) und ich das das überhaupt nicht kann. Ich hab dann die Erfahrung gemacht, dass ich es sehr wohl kann - mögen muss ich es ja trotzdem noch lange nicht...;)
Zum letzten Kommentar: Sag mal, hast du mein Profil gelesen? Dann muss ich mich ja jetzt erst recht mit meinen Träumen beschäftigen.:D
Hallo Tanita,
jetzt habe ich Dein Profil gelesen :-) Das ist ja ein Zufall. Bist Du Peruanerin und dort aufgewachsen?
Grüße
Christian
Hallo Tanita,
jetzt habe ich Dein Profil gelesen :-) Das ist ja ein Zufall. Bist Du Peruanerin und dort aufgewachsen?
Grüße
Christian
Nein, bin ich nicht. Hab jetzt aber gerade wenig Zeit. Gila und ich hatten's schonmal davon, ich verlinke mal kurz:
Was mich mit Peru verbindet (http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=423&page=2)
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