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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was in meinem Koffer ist



Irmela
08.02.08, 19:24
Liebe HPPs, die ihr schon Prüfungserfahrung habt,

ich quäle mich noch immer mit meinem Unsicherheitsfaktor "nachweisbare Erfahrung" herum und mit dem, was ich in der mündl. Prüfung sagen werde, wie ich arbeiten will. Vielleicht könntet Ihr mich an dieser Stelle mal ein bißchen coachen. Sicher geht es auch anderen so, die noch vor der Prüfung stehen. Jedenfalls komme ich aus dem Gedanken-(Sorgen)Karussell nicht heraus.

In meinem Erfahrungskoffer ist drin:
50 Stunden Selbsterfahrung / Einzelsupervision bei einer Lehrtherapeutin Tiefenpsychologisch fundiert, Gesprächspsychotherapie
1 Praktikum Altenheim mit Demenz Kranken
1 Praktikum Kindertagesstätte Hausaufgabenbetreuung von ADHS-Kindern
Seminare: Katathymes Bilderleben; Supervision; Krisenintervention; Autogenes Training inkl. Oberstufe; Hypnose;
berufl.Tätigkeit seit Sept06 Ambulant Betreutes Wohnen psychisch Kranker, hier Beratung und Betreuung im Alltag (alles, was anliegt) Störungsbilder: Manie, Transsexualität, Borderline, Depressionen, Oligophrenie, Alkohol- Drogensucht (Job hat etwa 15-20 Std/Woche).

Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung

2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.

Was ich noch vorhabe für die Ausbildung: Ich warte auf den Start des Lehrgangs Verhaltenstherapie bei der ALH, der demnächst dort angeboten wird. ich beginne im April eine Grundlagenausbildung Schauspiel zur Selbst- und Fremdwahrnehmungs-Schulung und für die Rollenspiele; ich habe regelmäßig Teamsupervisionen und wenn es mein Portemonnaie erlaubt auch weiter Einzelsupervisionen.
Meine "Lieblings"Interventionen sind die kognitiven Techniken aus der VT und Gesprächspsychotherapie.

Bitte zeigt mir die Lücken auf! Nehmt mich auseinander und legt die Finger in die Wunden - wir sind hier nicht in einer Therapiesitzung, sondern ich möchte wissen, wo es in der Prüfung schwierig werden könnte zum status quo.
Und wer von den Prüflingen auch noch ergänzende Fragen hat, kann die super gerne hier drunter setzen.
Wir könnten diesen thread zum "Konzept-coaching" erklären :)

Vielen, vielen Dank
Irmela

Manja
08.02.08, 21:20
Liebe HPPs, die ihr schon Prüfungserfahrung habt,

ich quäle mich noch immer mit meinem Unsicherheitsfaktor "nachweisbare Erfahrung" herum und mit dem, was ich in der mündl. Prüfung sagen werde, wie ich arbeiten will. Vielleicht könntet Ihr mich an dieser Stelle mal ein bißchen coachen. Sicher geht es auch anderen so, die noch vor der Prüfung stehen. Jedenfalls komme ich aus dem Gedanken-(Sorgen)Karussell nicht heraus.

In meinem Erfahrungskoffer ist drin:
50 Stunden Selbsterfahrung / Einzelsupervision bei einer Lehrtherapeutin Tiefenpsychologisch fundiert, Gesprächspsychotherapie
1 Praktikum Altenheim mit Demenz Kranken
1 Praktikum Kindertagesstätte Hausaufgabenbetreuung von ADHS-Kindern
Seminare: Katathymes Bilderleben; Supervision; Krisenintervention; Autogenes Training inkl. Oberstufe; Hypnose;
berufl.Tätigkeit seit Sept06 Ambulant Betreutes Wohnen psychisch Kranker, hier Beratung und Betreuung im Alltag (alles, was anliegt) Störungsbilder: Manie, Transsexualität, Borderline, Depressionen, Oligophrenie, Alkohol- Drogensucht (Job hat etwa 15-20 Std/Woche).

Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung

2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.

Was ich noch vorhabe für die Ausbildung: Ich warte auf den Start des Lehrgangs Verhaltenstherapie bei der ALH, der demnächst dort angeboten wird. ich beginne im April eine Grundlagenausbildung Schauspiel zur Selbst- und Fremdwahrnehmungs-Schulung und für die Rollenspiele; ich habe regelmäßig Teamsupervisionen und wenn es mein Portemonnaie erlaubt auch weiter Einzelsupervisionen.
Meine "Lieblings"Interventionen sind die kognitiven Techniken aus der VT und Gesprächspsychotherapie.

Bitte zeigt mir die Lücken auf! Nehmt mich auseinander und legt die Finger in die Wunden - wir sind hier nicht in einer Therapiesitzung, sondern ich möchte wissen, wo es in der Prüfung schwierig werden könnte zum status quo.
Und wer von den Prüflingen auch noch ergänzende Fragen hat, kann die super gerne hier drunter setzen.
Wir könnten diesen thread zum "Konzept-coaching" erklären :)

Vielen, vielen Dank
Irmela

Hi Irmela,

..Hut ab..........Wovor hast du denn bloß Bange? Ich bin mir sicher,dass deine Kompetenz klar auf der Hand liegt und du "gut für die Volksgesundheit" bist!

Die Fragen sollten und werden sicher auch auf die schulmedizinischen Grundlagen der Psychiatrie/Psychologie ausgerichtet sein und wenn dann nachgeschoben wird wie du arbeiten möchtest,dann kannst du schon einen Kurzvortrag halten :)

liebe Grüße
Manja

Irmela
08.02.08, 21:37
danke Manja, aber in Köln wird zu Anfang besonders nach dem Grund gefragt, warum man "den Schein" möchte und wie und womit und warum und wieso man arbeitet... erst danach kommt ein Fallbeispiel oder zwei...

ich weiß nicht, wovor ich mich bange mache, wahrscheinlich, weil ich nicht kontrollieren kann, was auf mich zukommt (gehört zu meinen "behandlungsbedürftigen" Eigenschaften ;) )

LG I.

Jörg
08.02.08, 21:43
In meinem Erfahrungskoffer ist drin:

Was ich mit dem Schein will:
1. In der o.a. Einrichtung verantwortlicher und selbständiger arbeiten und psychotherapeutisch intervenieren bei neu oder wieder aufflammdenden Krisen, Gruppenarbeit anbieten Psychodeukation, Entspannung, Selbstwahrnehmung

2. mittelfristig eigene Praxis aufbauen, vorerst einmal in der Woche in der Arztpraxis des Ex-Mannes "Schlafsprechstunde" anbieten - später mehrfach bzw. in eigener Praxis, dann auch somatoforme Störungen.




Liebe Astrid,
Das klingt doch sehr fundiert! Ich kann mich Manja da nur anschließen...
Ich hätte als Amtsarzt da nur zwei Nachfragen...
Schlafsprechstunde... welche Methoden, welche Kompetenzen, was für Schlafstörungen...
Zu 1. wäre eine profunde rechtliche abklärung Notwendig... Also dein Status da... also entweder du intervenierst als Betreuerin wie dein Kollege der vielleicht Sozialpädagoge ist (und dann brauchst den den HPP Schein nicht dafür), oder du betreibst Psychotherapie... aber dann auf welcher strukturellen Grundlage???

Liebe Grüße
Jörg

Jörg
08.02.08, 22:43
So dann will ich auch mal in meinen Koffer wühlen...

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und 12 Jahre Tätigkeit mit sogenannten geistig behinderten Menschen.
Heimleitung einer Einrichtung für sogenannt geistig Behinderte Menschen (49 Plätze)
~400 Stunden Ausbildung Beraten, Leiten, Supervisorisch Arbeiten - vorwiegend gestalttherapeutisch und klientenzentriert geprägt.
~50 Stunden Rückführungsbegleiter nach Sigdell
~30 Stunden Seminarleiterschein für PMR nach Jacobsen (in 14 Tagen)
1 Jahr gesetzliche Betreuung meines Nachbars (Schizophrenie)
im kleineren Rahmen Organisationsentwicklung, Leitbildarbeit und Supervision in sozialen Einrichtungen
Dozent u.a. für Kommunikation und soziale Kompetenz am Seminar für Sozialtherapie im Worpswede (HEP Ausbildung)

gebuchte Fortbildung:
120 Stunden Deeskalationstrainer (Mai-Dezember 08)

angestrebte Ausbildungen als HPP:
KIP (Kathatym Imaginative Psychotherapie)
Systemische Therapie

Was will ich mit dem Schein:
In meiner Hauptbeschäftigung als Heimleiter, merke ich, dass meine Arbeit nur noch zum kleinsten Teil aus einer direkten Hilfe für andere besteht. Formalismen, Verwaltungstätigkeiten und -abläufe und Behördengespräche haben hier ein Übergewicht bekommen. Ich möchte mich wieder verstärkt der direkten Hilfe für andere Menschen widmen. So will ich langsam mit einer Praxis ein zweites Standbein schaffen und langfristig (3 Jahre) die Heimleitung abgeben. In dieser Zeit möchte ich gern noch eine systemische Ausbildung machen (HPP Schein ist Vorausetzung) und ein Fortbildung für KIP. Seit einer Krise vor 4 Jahren, als ich mit der Reinkarnationstherapie in Kontakt kam, läßt mich diese Therapieform nicht mehr los... und ich würde gern anderen Menschen mit dieser Therapieform helfen. Dafür würde ich aber gern erst das KIP Seminar absolvieren, da beide Therapieformen sehr ähnlich sind.
Mein Angebot wird sich an Menschen in Lebenskrisen und schwierigen Veränderunssituationen richten... Nach dem KIP Seminar und mehr praktischer Erfahrung würde ich dieses Angebot auch auf Menschen mit neurotischen Beschwerden erweitern.

So nun nehmt das mal auseinander...

Danke
Jörg

Hildegard
08.02.08, 23:36
Hallo Irmela:),

mir fällt auf, dass dich die erste Frage der anstehenden Überprüfung scheinbar mehr ängstigt/verunsichert als die Fachfragen. Das überrascht mich doch sehr, ist es doch keinesfalls so als hättest du noch nie in dem Bereich Psychiatrie gearbeitet und übrigens, ich hatte lange nicht so einen voll gepackten Koffer auf meinem Rücken wie du und Jörg, allerdings muss ich zugeben war ich auch sorglos in dieser Richtung. Ich hab mir darüber gar nicht soviele Gedanken gemacht im Vorfeld und wußte auch nicht, ob und wie detailliert danach gefragt werden würde in der Überprüfung. Ich war auch ganz sicher, was ich wollte mit dem Schein, schließlich hab ich 5 Tage nach der Überprüfung meine Praxis eröffnet:D Heute frage ich mich ernsthaft wo ich damals das Selbstbewußtsein her hatte überhaupt nicht daran zu zweifeln, dass ich die Prüfung nicht bestehen könnte :rolleyes: Vielleicht war auch genau dieser fehlende Zweifel ein Mosaiksteinchen meines Bestehens:)

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Prüfer alles zusammen nehmen bei der Einschätzung des Prüflings und da gehört in jedem Fall ein sicheres Auftreten zu, das was du als Gründe genannt hast für dich den HPP zu machen, finde ich klar und einleuchtend besonders die unter Punkt 1 gennanten Gründe. Unter Punkt 2 würde ich lediglich sagen, dass du mittelfristig eine eigene Praxis anvisierst, in keinem Fall würde ich sagen, dass du das planst stundenweise in der Praxis deines Ex-Mannes zu tun. Für den AA könnte das eine Vorlage sein, dich in Diskussionen über rechtliche Aspekte, der Zusammenarbeit HPP/Arzt zu verwickeln und das muss ja nicht sein.

Gib deinem enormen Fachwissen (Hut ab) einfach den größten Raum in der Visualisierung deiner Prüfungssituation.Das ist dem AA sowieso das Wichtigste! Der Rest findet sich von selber, denn auch schon übers Internet kommt rüber, dass du sehr verantwortungsbewußt bist und auch dass du Erfahrung hast und zwar in vielen Dingen.

Ich wünsche dir alles Gute und keine schlaflosen Nächte wegen der ersten Frage...du bestehst sowieso, da bin ich mir fast sicherer als bei mir!:cool:

LG

Hildegard

Hildegard
09.02.08, 00:02
Hallo Jörg:),

auch du hast einen Koffer voller Qualifikationen und auch bei Dir bin ich mir ganz sicher, dass die Prüfer nicht im gernigsten zweifeln werden, dass du keine "Gefahr für die Volksgesundheit" sein wirst. :cool:
Auch deine Argumentation ist absolut stimmig und ich wüßte nicht was ich "auseinandernehmen sollte". Ich denke eher dass die Fülle der praktischen Erfahrungen auch schon in Leitungspositionen beeindruckend sein werden für die Prüfer.

Wirst du auch im März zur Prüfung gehen?

Ich drücke auch dir die Daumen, dass du alles gut hinter dich bringst und du deinen Weg gehen kannst und wieder mehr Zeit für individuelle Hilfen zu haben und den (öden) administrativen Teil etwas minimieren kannst.

LG

Hildegard

Irmela
09.02.08, 00:15
oh! *schluck - ja, öhm -
danke Hildegard - aus dem, was du geschrieben hast mache ich mir einen Karteikarte und lege sie unters Kopfkissen, hänge sie an den Badezimmerspiegel, trage es in der Brieftasche und spreche es als Abendgebet! Bis ichs für mich glaube - danke

Sybille
09.02.08, 00:18
oh! *schluck - ja, öhm -
danke Hildegard - aus dem, was du geschrieben hast mache ich mir einen Karteikarte und lege sie unters Kopfkissen, hänge sie an den Badezimmerspiegel, trage es in der Brieftasche und spreche es als Abendgebet! Bis ichs für mich glaube - danke

Das solltest du DIREKT "glauben" !!!!!
Nix Kopfkissen und so. Du bist GUT!!! Sehr gut!!!!!!!

Liebe Grüße
Sybille:):)

Jörg
09.02.08, 00:35
@ Hildegard - Ich danke dir für deine aufbauenden Worte... Ich habe diesbezüglich auch nicht ganz soviele Bedenken wie Astrid... Ja ich habe mich für März zur Prüfung angemeldet... Gott sei dank ist ja bis dahin noch etwas Zeit :D:eek::confused:

Liebe Grüße
Jörg

Irmela
09.02.08, 00:36
Lieber Jörg,
danke für die Nachfragen.
ad 1 - Schlafsprechstunde heißt, dass die Menschen, bei denen sich durch ärztliche Untersuchungen herausgestellt hat, dass eine nicht-organische Insomnie vorliegt, eingeladen werden, an schlafhygienischen Maßnahmen teilzuhaben. Dazu gehört die Aufklärung über gesunden Schlaf, das Führen eines Schlaftagebuchs und Explorieren von evt. psychischen Problemen, die die Schlaflosigkeit initiieren (gerne auch in der Reihenfolge umgekehrt ;) ). Im Verfahren verhaltenstherapeutisch, vorab im Gespräch.
Dies geschieht in der Praxis des Ex als Organisationsgemeinschaft solange, bis ich so weit bin, mir eigene Räume "leisten" zu können.

ad 2. es gibt zwei noch zu besprechende Modelle: entweder ich arbeite auf eigene Kasse mit den Selbstzahlern unter unseren Klienten (davon haben wir mehr als die staatlich unterstützten), dann melde ich die Praxis mit der Adresse der Räumlichkeit, oder ich arbeite als Honorarkraft auf Stundenbasis und stelle die Rechnung an die "Dienstleisterin" - so wie es zur Zeit läuft (als Psycholog. Beraterin... das ist noch zu besprechen und beides möglich

Zu deinem Koffer:
ich finde, du hast auch ganz ganz viel drin! Wenn es jetzt rein um die Prüfung geht, dann würde ich die Rückführung etwas zurückfahren. Das ist eine Sache, die die Amtsärzte in ihrer Funktion nicht so ganz vorne anstehen haben wollen, wie du. (Meine Einschätzung, nachdem ich begriffen habe, dass das Konzept für die Prüfung eins ist, das was man nachher macht, etwas anderes sein kann).
KiP ist ein anerkanntes Verfahren und kannst du an dieser Stelle viel mehr nach vorn stellen. (Ich habe auch faszinierende Erfahrungen damit gemacht).

Ohne eigene Erfahrung, was die Prüfung angeht, habe ich bei dir aber ein ganz gutes Gefühl - einfach rund.

Liebe Grüße
Irmela

Irmela
09.02.08, 00:38
Das solltest du DIREKT "glauben" !!!!!
Nix Kopfkissen und so. Du bist GUT!!! Sehr gut!!!!!!!

Liebe Grüße
Sybille:):)

So, und jetzt hole ich mir wohl besser doch noch eine Stunde Supervision in Sachen Selbstwert :)

danke Sybille *ausdruck ;)

Jörg
09.02.08, 00:47
Liebe Astrid,

Was hältst du eigentlich von meinem Vorschlag in diesem Thread? http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=4436

LG Jörg

Manja
09.02.08, 08:32
So ihr Lieben,

da werde ich mich mal outen...........ich habe ne Menge Stoff für die Prüfung gelernt und trotzdem innere Restzweifel ob es wohl reichen wird.

Ausserdem beginne ich am kommenden Montag(also nicht mal mehr 2 1/2 Wochen vor der Prüfung) mit meiner Arbeit als Krankenschwester im stat.Hospiz,nachdem ich schon 1 1/2 Jahre Sterbende ambulant betreue.

Was bringe ich mit in meinem Koffer?

Bisher nur eine Ausbildung in Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation,bisher aus Zeitgründen nur in Anwendung an mir selbst.

Dazu Einzelsupervision(bisher vielleicht 30 Stunden) zur eigenen Entwicklung.

Parallel läuft die Ausbildung als Stress-und Traumatherapeutin(ROMPC-beziehungsorientierte-meridianbasierte Psychotherapie/Beratung/Coaching)) noch bis Okt.diesen Jahres,mit der ich dann ein umfassendes Handwerkszeug habe,das vielfältig einsetzbar ist.

Nun ist das alles kaum praktische Erfahrung und bis zu eurer Frage habe ich mir da ähnlich wenig Gedanken gemacht wie Hildegard.

So........nun sacht mal............

danke und schönes Wochenende euch allen!
Manja

PS: beim Nachdenken fällt mir noch etwas mehr ein:was will ich tun? zunächst hatte ich vor Kurse AT/PMR an der VHS anzubieten,was jetzt leider durch den Schichtdienst nicht funktioniert.

Bisher war ich in geringem Maße auch schon beratend tätig,an Menschen mit Bedarf bei Überlastungs-/Trauerproblematiken und es gibt 2 zukünftige Klienten in meiner "imaginären Warteliste",die darauf warten,dass ich die Prüfung hinter mir habe und durchstarte.

Ich habe erste Erfahrung mit Vorträgen zu "Fasten" und "Entstehung und Umgang mit Stress" gesammelt.

Ergänzend habe ich Reiki "im Gepäck"-wovon ich annehme,dass es den AA nicht interessieren wird.

Ich werde also erstmal AT/PMR einzeln anbieten.Eine HP-Kollegin möchte,dass ich zukünftig ihre Pat. mitbehandele und könnte dafür auch ihre Praxis mitnutzen,was mir sehr passend erscheint.Dort kann ich dann meine bisherigen Erfahrungen der ROMPC-Ausbildung einbringen.Ausserdem gibt es eine Anfrage einer Apothekerin,die mit mir eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen starten möchte.Dazu habe ich bereits versucht noch 2 HP-Kolleginnnen "ins Boot" zu holen,das würde dann die Chance eines "Netzwerkes" zur ganzheitlichen Behandlung bieten.

so......das war´s erstmal.

:-)

Silke Uhlendahl
09.02.08, 10:04
Liebe Irmela, lieber Jörg

ich finde ihr beide habt sehr viel in euren "Koffern"
ihr habt Erfahrung in verschiedenen Bereichen und werdet eure Prüfungsgespräche gut hinbekommen, weil ihr eben auch erfahren seid!

Ihr seid gut vorbereitet in Theorie und Praxis!!!

Eure Prüfungen sind doch nur noch Formsache!!!

Ihr seid erfolgreich!!!

Irmela
09.02.08, 10:17
Ihr Lieben,
vielen Dank für eure einschätzung. Das hat sehr gut getan!
ich nehem mir jetzt ein total lernfrei Wochenende und es wird nicht über die Prüfung gesprochen hier - das mussmal drin sein nach DEM Input :)

Vielen Dank und allen ein schönes sonniges Wochenende
Irmela

Jörg
09.02.08, 11:18
Liebe Manja,

Deine Kofferpräsentation klingt doch sehr gut! Wenn ich der Amtsarzt wäre würde mich das voll und ganz überzeugen...:) Von wegen Erfahrung... die begleitung Sterbender ist in diesem Zusammenhang eine Erfahrung die sehr viel wiegt!

Liebe Grüße

Jörg

Manja
09.02.08, 14:20
Danke Jörg!

lg
Manja

Hildegard
09.02.08, 15:00
Hallo Manja:),

ich finde auch, dass du schon einiges vorweisen kannst. Ich bin auch in die Prüfung hineingegangen mit dem Wunsch Entspannungstraining und Beratung machen zu wollen. Du hast auch schon einiges an Stunden gemacht in dieser Richtung und was mich sehr freut, du hast ja schon vor Ende der Prüfung erste Klienten in Sicht :D:D das ist doch wunderbar. Das hatte ich nicht! ;) Auch deine geplanten Vorträge finde ich klasse und da dich so wiele Menschen mit rein in ihr "Boot " haben wollen- das ist doch eine eine tolle Bestätigung. Auch du wirst deinen Weg gehen und ich sehe schon, es wird 2008 einige neue fähige HPP´s geben in Deutschland!!

Auch dir viel Glück!!

Liebe Grüße

Hildegard

P.S. du hast übrigens ein ganz bezauberndes Profilbild - das passt so schön zum Sonnenschein heute und dem Frühling, der schon in den Startlöchern ist...

Su71
09.02.08, 15:30
Hey das ist ne tolle Idee, dieser Thread, Irmela;):D

und ich muss sagen, was ich bisher gelesen habe von Euch Irmela, Jörg und Manja - klingt nach geballter Kompetenz:D ich glaube keiner von Euch hat irgendetwas "zu befürchten"!!!

Darf ich auch mitmachen? Und Euch erzählen, was in meinem Koffer ist?...ich hätte dazu nämlich auch ne Frage, die mich immer wieder beschäftigt....

Also ich meine erste Ausbildung als Ergotherapeutin abgeschlossen. Hab dann 5 Jahre mit Kindern gearbeitet. Dann hab ich in die Psychiatrie gewechselt - genauer in ein Wohnheim für chronisch psychisch Kranke. Dort habe ich reduziert gearbeitet und hab nebenher meine Ausbildung in Körperpsychotherapie begonnen. Diese dauerte 4 Jahre mit 180 Std Selbsterfahrung, begleitender Einzeltherapie und 90 Std Supervision. In dem Wohnheim für psychisch Kranke habe ich die ersten Körperpsychotherapeutischen Gruppen angeboten - vor allem Körperwahrnehmungsgruppen. Parallel zu der Ausbildung habe ich an einer Ergotherapieschule angefangen geringfügig zu unterrichten im Fachbereich Psychiatrie. (das mach ich bis heute).
Nach 3 Jahren Erwachsenen Psychiatrie bin ich in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort habe ich dann "gemischt gearbeitet - sowohl mit der Körperpsychotherapie, als auch mit der Ergotherapie).
Dann kam meine Tochter zu Welt und ich bin in Elternzeit gegangen.
Im Moment arbeite ich geringfügig für die Ergoschule, fange ab April in einer HP Schule an und habe 2 Einzelklientinnen, die als "Versuchskaninchen" herhalten, da ich noch eine Ausbildung in MET (Meriadian Energie Techniken) mache und dafür Behandlungsprotokolle sammeln muss.

Meine Frage: wie seht ihr das mit dem Körperpsychotherapie Verfahren? Das ist ja so ein Grenzding. In der Ausbildung waren Teile enthalten von der Massage bis zur Atemtherapie, auch in Cranio haben wir ein paar Sachen gelernt....angewendet habe ich bisher nur die Basics, die ich in Sachen Gesprächsführung gelernt habe, ein bisschen NLP, manchmal auch was aus der systemischen Strukturaufstellungsarbeit und eben die Wahrnehmungssachen, wie Entspannungstechniken und Meditation....
Was mach ich, wenn auf die KÖRPERPsychotherapie "auseinandergenommen" wird. Meint ihr ich komm damit durch, wenn ich sage, dass nur die oben aufgezählten Dinge anwende?...Wie offen kann/soll/darf ich sein:confused:
haltet Ihr das für einen "Gefahrenpunkt"

LG Susanne

Hildegard
09.02.08, 15:54
Hallo Susanne,

ich halte deine geballte Kompetenz und deine Erfahrungen keinesfalls für einen "Gefahrenpunkt".:D Vor allem wenn ich lese, wie du darüber schreibst, was die Ausbildung alles beinhaltet, das sind alles Dinge, die jeden AA und jeden Beisitzer zufriedenstellen werden.:) Du hast ja schon direkt mehrere Verfahren erlernt, die die meisten erst nach bestandener AA-Überprüfung überhaupt beginnen.
Ich finde du brauchst dich mit dieser Frage ob das "genüge" keine Minute zu belasten. Ich wünschte ich hätte soviel schon gekonnt, als ich in die Prüfung gegangen bin.:):)

Liebe Grüße und alles Gute auch für dich!

Hildegard

Manja
09.02.08, 18:41
Hallo Manja:),

ich finde auch, dass du schon einiges vorweisen kannst. Ich bin auch in die Prüfung hineingegangen mit dem Wunsch Entspannungstraining und Beratung machen zu wollen. Du hast auch schon einiges an Stunden gemacht in dieser Richtung und was mich sehr freut, du hast ja schon vor Ende der Prüfung erste Klienten in Sicht :D:D das ist doch wunderbar. Das hatte ich nicht! ;) Auch deine geplanten Vorträge finde ich klasse und da dich so wiele Menschen mit rein in ihr "Boot " haben wollen- das ist doch eine eine tolle Bestätigung. Auch du wirst deinen Weg gehen und ich sehe schon, es wird 2008 einige neue fähige HPP´s geben in Deutschland!!

Auch dir viel Glück!!

Liebe Grüße

Hildegard

P.S. du hast übrigens ein ganz bezauberndes Profilbild - das passt so schön zum Sonnenschein heute und dem Frühling, der schon in den Startlöchern ist...


Lieben Dank Hildegard für dein Feedback!

Jeder hat offensichtlich so seine ganz eigenen Zweifel vor dieser Prüfung.

Gibt es vielleicht noch einen kleinen Tip um noch ein wenig mehr Gelassenheit zu erlangen?(Meine Zweifel nagen und rumoren in mir und das obwohl ich dank zweier Coachingstunden schon viel mehr Bewusstsein erlangen konnte zu den Themen die "dahinter" stehen.)

liebe Grüße
Manja

Manja
09.02.08, 18:47
Hi Susanne,

natürlich .....mach´mit.........es tut uns gut uns gegenseitig Mut zuzusprechen und jeder glaubt zweifellos an den anderen obwohl an sich selbst zweifelt :rolleyes:.

Du bringst eine Menge Erfahrungen mit und ich kann mir gut vorstellen,dass dies überzeugend wirkt.

Deine Frage war wenn ich es richtig verstanden habe,ob die Körperpsychotherapie anerkannt ist als Methode für den HP?Soweit ich weiss,ja und wenn du deutlich machen kannst an welchen Grenzen du den Pat.unbedingt abgeben wirst,sollte das kein Problem sein.
@all:oder hat jemand bereits eine andere Erfahrung damit?

liebe Grüße und hab Vertrauen!
Manja

Irmela
09.02.08, 19:23
Liebe Manja und Susanne,

ich finde, Hildgard hat recht - das gibt einen großen Sack voller HPPs dieses Jahr :) Wir sollten ein Kompetenzzentrum so mitten in D eröffnen und alle zusammen arbeiten. HA! Da bekommt jeder seine Nische und zusammen wird das der Knaller!

Was die Körpertherapie angeht, da weiß ich leider nicht BEscheid, nur dass wir nicht berühren dürfen. Aber letzens gab mir jemand ein Stichwort, dass ich mir eingeprägt habe, er meinte: Es geht doch erst einmal "nur" um die Prüfung, wenn du dein Konzept bearbeitest, oder?" - will heißen, sagst halt nur das, was die Prüfer hören wollen und dürfen :)

Vertrauen in sich selbst - ja, das ist/wär gut. :)

Liebe Grüße
Astrid

Manja
09.02.08, 21:53
@Astrid,

klasse! Diese Idee mit dem Kompetenzzentrum!!! Prima die Vorstellung!
Das ist ein gutes Bild für den weg in die Prüfung........"auf ins neueste Kompetenzzentrum"!!!!!!

lg
Manja

Su71
09.02.08, 22:12
okay - Danke Ihr Lieben:D

studierende
11.02.08, 22:54
Pah, wenn ich das hier lese - von einigen weiss ichs ja schon durch PNs - was ihr für eine Erfahrung habt...
Da kann ich mich ja nur noch unterm Teppich verstecken :(

Wisst ihr, was ich in meinem Koffer habe bisher?
Eine Menge und zwar eine wirklich Riesenmenge an persönlicher Lebenserfahrung und diversen Schicksalsschlägen (was ja definitiv nichts zur Sache tut) inkl. Erfahrung als allein erziehende Mutter dreier Kinder; Eigentherapieerfahrung und seit 20 Jahren den brennenden Wunsch mich beruflich in dieser Richtung zu etablieren (was auch nix zur Sache tut).
Ich wollte nie einen anderen Beruf erlernen, als Psychotherapeutin oder (Kinder)Ärztin, aber auch dieser Wunsch wird den AA keineswegs beeindrucken, ebenso meine Uralt-Ausbildung als Industriekauffrau nicht oder mein unter schwierigsten Lebensumständen bestandenes Abitur...
So, nun habe ich mich zur Ausbildung bei der Seelsorge beworben und hoffe, sie befinden mich für geeignet, dann hätte ich bis Oktober zumindest diese berufsbezogene Erfahrung und ein Seminar in Heilhypnose steht mir noch bevor.
Das ist ALLES, meine Lieben, was ich da zu bieten habe!

Was ich bezwecke mit meinem Studium?
Wie gesagt, es war schon immer mein Wunsch in den Berufsbereich zu gehen.
Ich kann gut motivieren und coachen; bin kreativ in der Lösungsfindung für ein Problem; kann sehr gut organisieren; habe ein sehr gutes Gespür für mein Gegenüber und kann mich sehr gut einfühlen in Menschen und ihre jeweilige Situation ich bin engagiert in dem, was ich tue und hochmotiviert; kann sehr gut zuhören und zwischen den Zeilen lesen und finde, damit ich habe die Grundvoraussetzungen präsent.
Es ist mein Wunsch, Menschen helfend zu unterstützen, wo sie selber nicht mehr weiterwissen, denn ich kenne sehr, sehr viele ausweglose Situationen aus eigener Erfahrung, habe sie jedoch allesamt ohne professionelle Hilfe gemeistert, was mich sehr stark gemacht und dazu geführt hat, sagen zu können: ich liebe mich genauso, wie ich bin!

Ich möchte Menschen von meinen Lebenserfahrungen profitieren lassen und von dem, was ich daraus gelernt habe, wie ich mit Krisen umgegangen bin. Ich möchte Menschen zuhören, wenn sie von sich erzählen und das tue ich mit wirklichem Interesse am Anderen. Ich möchte Menschen dazu verhelfen, wieder einen Hoffnungsschimmer zu finden, neue Ziele zu entdecken, wieder ein Lachen zu finden, Mut machen, motivieren, sich selber zu finden und zu lieben.
Ich empfinde meinen Berufswunsch als Berufung.
Dies und nichts anderes kann und werde ich sagen, denn das bin ich. Das macht mich aus und alles andere wäre gelogen.
Wenn das dem AA nicht ausreicht, dann täte es mir sehr leid und ich würde einen anderen Weg zu meinem Ziel finden.

Was meine Erfahrung in dem Bereich betrifft, so muss ich da natürlich kleinlaut sein, denn die habe ich ganz klar nicht.
Aber wisst ihr woran ich immer denken muss?
An diesen einen Film mit Robbin Williams...wo er als nicht mehr ganz so junger Mann seinen Lebenstraum verwirklicht und Medizin studiert und ales über den Haufen wirft, was bisher an der Uni gelehrt wurde (allerdings war der ja auch medizinisch eine Koryphäe) in Sachen Therapie und er fand den Weg zu den Menschen.
Ich will mich keineswegs damit vergleichen. Darum erwähne ich das hier nicht, sondern, weil ich finde, gerade in einem solchen Beruf zählen das Herz und der unbeirrbare Wille und tiefste Wunsch, genau diesen Beruf auszuüben; den Weg zum Menschen zu finden, ihm entgegenzugehen und ihm dazu zu verhelfen, Lebensfreude (wieder) zu finden.

So, das ist mein Köfferchen und ihr habt alle Angst vor den Fragen des AA...oh menno...:(

studierende, die jetzt schon schlaflose Nächte hat und dem AA im Traum begnet ist *bibber* :eek:

TanjaHH
23.02.08, 17:56
Hallo,
habe jetzt erst diesen schönen thread entdeckt und muss sagen, dass ich beeindruckt bin, und zwar von all euren Berichten.
Diejenigen mit Vorausbildungen haben wirklich ordentlich etwas in ihrem Köfferchen und ich glaube nicht, dass ihr euch in irgendeiner Forum Sorgen machen müsst.
Das allerwichtigste ist meiner Meinung nach auch authentisch zu sein und mit Herz hinter der Sache zu stehen.
Das lese ich besonders in dem Bericht von "Studierende" und ich finde, dass du, liebe Studierende, das genauso wie du es hier schiderst auch dem AA sagen kannst. Jemand, der selbst gewisse Dinge erfahren und überwunden hat, kann sich doch viel besser in den Klienten einfühlen und wirklich hilfreich zur Seite stehen.
Dass jeder Einzelne Befürchtungen hat, kenn ich von mir selbst auch zu gut, schließlich haben wir alle den Wunsch, die Prüfung zu bestehen und möchten danach unsere Erfahrungen weitergeben und Menschen helfen.
Vielleicht mögt ihr auch etwas zu meinem Köfferchen sagen:
14 Jahre lang habe ich (in einem "alten Leben") in einer Bank in der Kundenberatung (Vermögensberatung) gearbeitet ;-).
Nach einer Trennung von meinem damaligen Mann habe ich angefangen für das Sanitätshauses meines Vaters zu arbeiten und war auf einmal im "Gesundheitswesen" tätig :-).
Durch eine eigene ererbte Erkrankung (Knochen...kann ich sehr gut mit leben) habe ich von 2003-2005 nebenberuflich eine Ausbildung zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung gemacht.
Diese Ausbildung hatte sozusagen drei Säulen: 1) ernährungsbedingte Erkrankungen...was kann ich tun, um mit Hilfe der Ernährung möglichst lange gesund zu bleiben...also Prävention. 2) lebensbedingte Erkrankungen, hier wurde viel von dem ansässigen Psychotherapeuten vorgetragen, unterrichtet.
3) klientenorientierte Gesprächsführung.
In unserem Sanitätshaus halte ich seitdem regelmäßig Vorträge über Vollwertkost, Essproblematiken usw und mache auch Einzelberatungen.
Da viele Klienten nicht nur etwas für ihre Gesundheit tun möchten, sondern auch mal ihre Seele baumeln lassen mögen, habe ich in 2006 und 2007 Ausbildungen in Wellnessmassagen gemacht. Sowohl bei den Beratungen als auch bei den Massagen schütten die Leute regelmäßig ihr Herz aus ;-) und ich habe die Ausbildung gemacht, um für mich Sicherheit zu gewinnen und um später auch therapeutisch und nicht nur beratend tätig sein zu dürfen.
(Bin schon nebenberuflich selbständig und wenn mein Vater in Rente geht, möchte ich nur noch "meiner Berufung" nachgehen).
Bei meiner Ausbilderin habe ich mich letztes Jahr in Hypnose speziell für den Bereich Gewichtsreduktion und Rauchentwöhnung ausbilden lassen, da dies sehr in mein Konzept passt und möchte im Herbst diesen Jahres die Hypnotherapieausbildung am Milton-Erickson-Institut machen (dafür brauche ich den Schein).
Einer Kollegin, die als psychotherapeutische HP arbeitet, assistiere ich bei ihren workshops über Ess-Störungen, das Wichtigste hier ist für mich der anschließende Austausch mit ihr (Lerneffekt).
Selbsterfahrung habe ich bisher in einigen Ausbildungen gesammelt, die in Richtung Energie- und Chakraarbbeit gingen, was ich aber lieber unter den Tisch fallen lasse.
Was mir Sorgen macht ist, dass ich keine tiefenpsychologischen Ansätze habe und die werden in Hamburg anscheinend fast schon vorausgesetzt.
Ihr habt ja die Fragen gesehen....sehr in Richtung Psychoanalyse.
Nun habe ich aber seit über einem Jahr auf diese Prüfung hingearbeitet, einen festen Termin habe ich noch nicht (wird wohl April werden) und sehe einfach mal optimistisch in die Zukunft und hoffe auf gutes Gelingen! :)
Mein Mann und meine Kinder wären mindestens ebenso froh, wenn die Lernerei bald ein Ende hat und sie nicht ständig über Bücher hinwegsteigen müssen :rolleyes:
LG, Tanja

studierende
23.02.08, 19:12
Hallo Tanja,

zuerst einmal herzlichen Dank für deine lieben Worte und ganz sicher ist Authentizität ein ganz wichtiger Baustein, denn ich bin nur authentisch, wenn ich in meiner Mitte bin und voll und ganz zu mir stehe und dies ist wieder Voraussetzung für diesen Beruf.
Aber eben leider nicht nur...
Auch du hast soviel Vorkenntnisse :( und als ich grad in der Stadt im Buchladen - mal einmal ohne Kinder unterwegs ;-) - mir ein Buch zu Prüfungsvorbereitung zur HPP Prüfung nahm und das Vorwort vor allem las in Bezug auf, was EIGENTLICH zu den Mindestanforderungen gehören müsste (näml. min. 2-3 Jahre Erfahrung in einem berufsnahen Bereich, 100 Lehrtherapiestunden etc., sehr gute Kenntnisse in wenigstens einem Therapiebereich...) wurde mir zusehends schlechter. Gut, es SOLLTE zu den Anforderungen gehören, tut es aber nicht offiziell (was eigentlich nicht richtig ist, wie ich finde), aber inoffiziell wird es erwartet und ich denke, die Prüfer können eine mündl. Prüfung schon so wenden, dass es darauf hinausläuft durch indirekte Fragen.

Ok, ich habe grosse Motivation, bin mit ganzem Herzen dabei, verfüge über viel Lebenserfahrung, angelesenes Wissen, ABER mir fehlt nunmal DER wichtigste Grundpfeiler: Erfahrung, wirkliche fachliche Vorkenntnisse!
Zwar beginne ich jetzt die Ausbildung bei der Seelsorge, habe mich angemeldet zu einem VHS-Kurs zur *Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg*, mache im April 2 WE Seminare zum Thema Heilhypnose und werde auch versuchen in EFT mind. die ersten zwei Level zu machen - wobei ich da zweifle, dass ich es unbedingt sagen sollte... - aber es sind eben nur kleine Mosaiksteinchen.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde: mein Ziel ist es nicht möglichst schnell den Schein zu haben, sondern ihn berechtigterweise zu bekommen, weil ich den Anforderungen entspreche, denn mir ist meine Verantwortung vollkommen bewusst. Tja und da ist nun mein Dilemma, denn es zählt auch nicht, was ich nach der Prüfung noch alles machen möchte...

Übrigens bietet mein Institut erst jetzt den Lehrgang zum Gesundheitsberater an.
Hätte es das eher gegeben, wäre das meine erste Wahl gewesen, eben wegen der Vielfalt und der Möglichkeit, sofort tätig zu werden.

Ich sehe, dass mein Weg noch recht weit ist, denn wie gesagt, was ich den Menschen anbieten möchte, ist ja kompetente, lösungsorientierte Hilfe zur Selbsthilfe und kein dummes Geschwätz.
Ein weiteres Problem ist für mich auch eben meine Situation. Ich kann froh sein, dass die Arge mich momentan noch nicht vermitteln kann, aber wenn das soweit ist, dann kann ich nicht noch nebenbei studieren. Ich b in mit den Kindern auch vollkommen allein und dazu noch Vollzeitjob UND Studium UND Fortbildungen - das ist absolut unrealistisch, wenn nicht dabei irgendwas auf der Strecke bleiben soll.

Vor der schriftlichen Prüfung habe ich keine Angst. Das ist nur Lernen und den Stoff bekomme ich schon rein, das fällt mir nicht schwer.
Jedenfalls drücke ich allen, die jetzt vor der Prüfung stehen ganz fest die Daumen!

studierende