Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wurmbefall
Hallöchen,
bin eigentlich momentan in Ausbildung für uns Zweibeiner,
aber habe mich auf die Suche begeben um auch meinen beiden
Lieblingen homöopathisch zu helfen.
Eine Wurmkur ist wieder einmal nötig und ich habe ein Mittel
gefunden, dass helfen soll.
Nun meine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit homöopathischen
Mitteln gegen Würmer?
Begleitend wird nun 1/3 des Futters durch fein geraspelte Möhren
ersetzt. Dann die Tropfen oben drauf und mal sehen ob es wirkt.
Eine Bekannte ist Tierärztin und hält wohl nicht so viel davon,
aber sie will eine Probe entnehmen und schauen, ob es wirkt.
Bin schon sehr gespannt.
Ach ja es sind 2 Kater :D
HABEN die beiden denn Würmer? Oder soll es prophylaktisch wirken?
Ich selbst habe keine diagnostiziert, aber meine Freundin meinte sie gehe
stark davon aus, dass sie welche haben. Irgendwie meinte sie, dass das Fell und das Oberlid darauf schließen lässt. Muß sie noch mal genauer fragen.
Sind ja keine Stubenkater, sondern echte Streuner und hier bei mir ruhen
sie sich immer von den Strapazen, des wilden Lebens aus. :rolleyes:
Der kleine kam nun mit einem Katzenschnupfen nach Haus und den hat sie
behandelt, denn da habe ich mich nicht rangetraut... :confused:
Ich würd erstmal den Kot untersuchen lassen. Dann weißt Du definitiv, ob wurmbefall da ist.
Grüßle
Sybille
Ja sie will eine Probe entnehmen, mal schauen.
Ist es nicht eher so, das durch die Futterumstellung mit den Möhren, oder grad wegen der Möhren, bei Katzen Durchfall entsteht??
hmmmm wir sind jetzt bei Tag 4 und die beiden haben keinen Durchfall.
Kann ich mir aber auch nicht erklären, wieso sollte das so sein?
Sugar,
Du weißt es es nicht und Deine Freundin meinte nur ...
Ich halte es auch für sinnvoll, dass Du erst eine Kotprobe veranlasst. Da gebe ich Sybille absolut Recht.
Welches ?
Keine Ahnung ob ich das nennen darf... ist ja im Zweibeinerforum auch nicht gestattet oder?
Wenn das Streuner sind, dann heißt das nicht zwangsläufig, dass die nur bei Dir essen und trinken. :)
Dessen bin ich mir durchaus bewußt, aber wo ist das Problem? Das kann und will ich nicht ändern, denn es sind Katzen! Ich sperre sie ganz sicher nicht ein nur damit sie nur aus einem Napf essen. Die vielen Mäuse und Ratten, die sie hier anschleppen mal nicht beachtet....
Meine Frage war eigentlich, ob schon mal jemand Würmer homöopathisch behandelt hat. Das war keine Frage nach einem Mittel, sondern mich interessiert, ob es da generell hier Erfahrungswerte gibt.
Sugar,
Es gibt sehr viele homöopatische Mittel, die man einsetzen kann. Man sollte aber immer wissen, was insgesamt alles vorher gemacht worden ist. Aber Du mußt nichts sagen öffentlich.
Nun es geht mir um die Überschaubarkeit dessen, was die essen und trinken, da Du mit der Nahrungsumstellung in dieser Form ja die Würmer "austreiben" willst. Wenn Du nix überschaust, dann kannst Du doch im Enddeffekt diese ganze Umstellung Dir sparen.
Du meinst also es bleibt alles wie es ist, wenn sie woanders noch fressen? Die Wurmkur wäre also zwecklos? Ich weiß nicht... bin aber auch kein THP... vor allem aber fehlt mir die Idee, wie ich den beiden die Freiheit lassen kann, dabei aber trotzdem alles schön überschaubar bleibt :confused:
Ich kann Dir durch die Fachliteratur homöopatische Mittel nennen...
Brauchst mir kein Mittel nennen ;)
Meine Neugier ist irgendwie völlig falsch interpretiert worden.
Und natürlich wurde vorher tierärztlich abgeklärt was die beiden haben.
Den Tip für das Mittel habe ich von einem HP aus Berlin, der auch Tiere behandelt...
ääääh...moment mal...irgendwas versteh ich nicht...erst heisst es, man wäre der Meinung das die Katzen Würmer haben, dann wolle man ne Kotprobe zur Untersuchung verschicken, und dann heisst es, man habe im VORFELD alles schon vom Tierarzt abklären lassen, was den beiden denn fehlt???
Ich hab ja echt nix gegen das Diskutieren über Erkrankungen oder Behandlungsmethoden...aber irgendwie kommt mir das doch etwas zu durcheinander vor...zumal ich echt nix davon halte, Katzen als Fleischfresser in einer für sie so hohen Dosis Möhren zu verabreichen.
Was mich aber brennend interessiert ist, wie kann man an Hand des Fells oder Oberlids eine Diagnose auf Würmer erkennen??? Für diese Antwort wäre ich Dir als THPA´ler sehr dankbar.
Das lasse ich jetzt unkommentiert, vor allem, wenn ich auf Deine ganzen Postings schaue
warum schreibst du dann trotzdem? :rolleyes:
Bei Pflanzenfressern ist die "Wurmaustreibung" in leichteren Fällen mit geraspelter Möhren und der Beigabe von Kapuziner-, Brunnen-, oder Gartenkresse möglich, sofern die Tiere diese Kost akzeptieren. Sollte man den Wurmbefall nicht innerhalb kurzer Zeit beseitigen können, so ist in jedem Falle der Tierarzt hinzuzuziehen, da viele Würmer durch Organbefall auch zum Exitus führen können.
Katzen = Pflanzenfresser ? Ich weiß ja nicht, aber ich meine nicht gehört zu haben, dass Katzen Pflanzenfresser sind. Die Hauskatze (Felis catus) ist ein fleischfressendes, zu den Katzen gehörendes Säugetier. Obwohl sie als Fleischfresser bezeichnet werden, brauchen Katzen aber auch durch Erhitzen oder Vorverdauen aufgeschlossene pflanzliche Nahrung. In der freien Natur geschieht dies durch den Verzehr von Darminhalt der Beutetiere und zusätzlichen Gräsern.
Das leuchtet mir ein und ist mal ein wirklich konstruktiver Ansatz für eine Diskussion. Mich wundert nur warum mein großer Kater immer angerannt kommt, wenn ich Kartoffeln schäle und um die Schalen bettelt und warum er sich diese auch mit Vorliebe vom Kompost holt?
Das mit den Möhren scheint also nicht so der richtige Weg zu sein, obwohl die beiden die Näpfe bis auf den letzten Fetzen ausleckern.
Die tierärztliche Untersuchung habe ich auf folgendes bezogen:
- vorangehende Verletzungen (Kater I) od. Krankheit (Kater II)
- dabei auf evtl. Wurmbefall hingewiesen
- Kotuntersuchung wurde bisher nie gemacht bei den Tieren
und das bei bisher 2 verschiedenen Ärzten über nun schon 11 Jahre (jedenfalls beim großen dder Kleine ist ja erst 9 Monate) - es wurden Wurmkuren verordnet und die haben die beiden auch bekommen
- da die letzte Wurmkur schon einiges her ist, hat sie mir eine empfohlen
- sie möchte die Kotprobe eine Woche nach der Wurmkur machen, um zu sehen ob das hom. Mittel wirkt
Und warum sollte ich die äußeren Anzeichen (Fell und Oberlid) in Frage stellen?
Ich mache die Anamnese doch u.a. anhand äußerer Marker?
Mag sein, dass es nicht nach Lehrbuch läuft, aber a) kenne ich die allg. Vorgehensweise nicht und b) vertraue ich meiner Freundin, sie ist nicht erst seit gestern TA und auf ihre Erfahrung baue ich einfach mal!
- sie möchte die Kotprobe eine Woche nach der Wurmkur machen, um zu sehen ob das hom. Mittel wirkt
Ähm mal so als Laie (bin ja keine THP) gefragt - wenn vorab keine Kotprobe gamacht und somit garnicht wirklich festgestellt wurde, dass Würmer vorhanden sind, wie will sie denn dann feststellen ob das Mittel wirkt oder nicht? Sie weiß ja nicht, ob Würmer da sind, sie vermutet das ja nur... also ich kann die Verwirrung der anderen durchaus verstehen...
Ich model das mal um - ich stelle mir vor, dass meine Ärztin - ohne nachgeschaut zu haben - sagt ich könnte eine Halsentzündung haben und mir ein Mittel dagegen gibt und nach ein paar tagen schauen will, ob die (eventuell garnicht vorhandene) Halsentzündung weg ist?!?!? Wo ist denn da dann der "Beweis", dass das Mittel gewirkt hat?
Also, ich versteh das auch net. Wurmkur gibts nur, wenn Würmer nachweisbar sind.Also, NACH Kotprobe. Eine homöopathische Wurmkur????????? Und dann ohne Nachweis Vorher/nachher?
Sorry, find ich eher seltsam.
Liebe Grüße
Sybille
Bisher wurden die Wurkuren immer ohne Kotprobe verordnet!
Sowas kenne ich auch nicht als ich noch zu Haus gelebt habe.
Wir hatten nen kleinen Bauernhof und da gabs eben regelmäßig eine Wurmkur.
Auch da wurden niemals Kotproben eingesammelt.
Das wäre auch gar nicht möglich gewesen, da hätte man den Katzen
ja den ganzen Tag hinterherrennen müssen.
Ich gehe mal davon aus, dass meine Freundin recht hat. Und der HP wird sich auch was gedacht haben, als er mir das Mittel empfahl...
[B]
Ich gehe mal davon aus, dass meine Freundin recht hat. Und der HP wird sich auch was gedacht haben, als er mir das Mittel empfahl...
Hmm beantwortet zwar nicht meine Frage, was genau denn nun mit einer probe DANACH festgestellt werden soll... aber ok - zu meinen und davon auszugehen, dass... ist natürlich auch eine Art zu antworten... bleibt dann eben ein großer Interpretationsspielraum... sorry...
Also unsere Hündin bekam auch immer einmal im Jahr ne Wurmkur und da wurde auch vorher nix getestet, aber das war auch eine Kur zur Vorbeugung und nicht, weil ein Verdacht eines Befalls (den deine Freundin ja geäussert hat) bestand - also der Tierarzt hat immer nur dann BEHANDELT, wenn er sicher war, dass auch was zum Behandeln da ist...
Einigen wir uns ergo vll darauf, dass du eine prophylaktische Wurmkur machst (kann ich mir zwar wiederum mit Homöopathika nicht vorstellen, aber ok)... mich würde aber trotzdem noch interessieren, warum deine Freundin danach eine Kotprobe untersuchen möchte, also was erwartet sie zu finden oder eben nicht... vll magst du mal nachfragen und das hier on stellen, denn es würde mich wirklich interessieren.
[QUOTE=Silvana;95803] ich stelle mir vor, dass meine Ärztin - ohne nachgeschaut zu haben QUOTE]
Sie hat die beiden ja untersucht... :rolleyes: und dabei nach der letzten Wurmkur gefragt. "Warum" hab ich gefragt und da meinte sie, dass sie aussehen, als ob sie Würmer haben. Ich meine sie sieht den ganzen Tag nichts anderes als kranke Tiere in der Praxis. Warum sollte man das also nach langjähriger Erfahrung nicht schon sehen?
Nimm es mir nicht übel, sugar... aber "sie sehen aus als ob sie Krebs haben..." würde dir als gesicherte Diagnose auch nicht reichen, oder?? Selbst wenn das ein Onkologe zu dir sagen würde, der täglich nichts anderes als Krebspatienten sieht ;)
Einigen wir uns ergo vll darauf, dass du eine prophylaktische Wurmkur machst (kann ich mir zwar wiederum mit Homöopathika nicht vorstellen, aber ok)... mich würde aber trotzdem noch interessieren, warum deine Freundin danach eine Kotprobe untersuchen möchte, also was erwartet sie zu finden oder eben nicht... vll magst du mal nachfragen und das hier on stellen, denn es würde mich wirklich interessieren.
Sie glaubt nicht an die Wirkung der Kügelchen!!! Und weil sie überzeugt ist, dass die Kater Würmer haben, möchte sie nach einer Woche eine Kotprobe
machen. Wenn sie Würmer haben (nehmen wir jetzt einfach mal an ok?) dann wird sie nach einer Woche vllt. keine Würmer mehr finden, aber evtl. Eier?
Ich weiß es nicht. Sie möchte sich eben überzeugen ob das Mittel was bringt.
Und zu deinem Vergeich mit dem Onkologen..... :rolleyes:
Da ich keinen Bedarf mehr an Diskussionen habe und lernen muß, ist für mich an dieser Stelle Schluss.
Das reimt sich :D und was sich reimt ist gut :cool:
Sie glaubt nicht an die Wirkung der Kügelchen!!! Und weil sie überzeugt ist, dass die Kater Würmer haben, möchte sie nach einer Woche eine Kotprobe
machen. Wenn sie Würmer haben (nehmen wir jetzt einfach mal an ok?) dann wird sie nach einer Woche vllt. keine Würmer mehr finden, aber evtl. Eier?
Ich weiß es nicht. Sie möchte sich eben überzeugen ob das Mittel was bringt.
Und zu deinem Vergeich mit dem Onkologen..... :rolleyes:
Da ich keinen Bedarf mehr an Diskussionen habe und lernen muß, ist für mich an dieser Stelle Schluss.
Das reimt sich :D und was sich reimt ist gut :cool:
Annett, jetzt muss ich mal nachfragen: Wenn deine TÄ nicht an die Homöopathie glaubt, sich aber nach einer Woche bei der Kotprobe ergibt, dass keine Würmer (und womöglich auch keine Eier?) enthalten sind........würde sie das denn dann von der Wirkung der Homöopathie überzeugen? Oder würde sie einwenden, dass sie sich möglicherweise doch getäuscht haben könnte bei ihrer Diagnose?
Inna darauf weiß ich keine Antwort, ich werde es in ein paar Tagen sehen.
Ich bedanke mich für die konstruktiven Beiträge hier,
bereue aber inzwischen, dass ich überhaupt etwas geschrieben habe...
wollte hier keine Grundsatzdiskussionen führen über Sachen von denen ich
nicht viel weiß.
In diesem Fall habe ich mich auf zwei Personen verlassen auf meine TÄ und nen HP wobei die TÄ darüber unterrichtet wurde was der HP verordnet hat.
Sie war damit einverstanden und möchte das gern prüfen.
So und damit bin ich durch. Das einzige, was ich dummerweise gemacht habe,
ist das mit den Möhren. Das hab ich nun gelassen.
Nein, Annett, warum denn? Natürlich kannst du jederzeit fragen! Aber im Grunde genommen hast du ja vollstes Vertrauen in deine TÄ, und so soll es ja auch sein!!! Fragen stellt man ja schließlich gerade dann, wenn man etwas nicht wirklich weiß, ne?;)
Bin gespannt, was sich bei deiner Katze dann ergibt!!!:)
Ey Kinders...ich lerne noch, und auch ich möchte wissen, wie man anhand vom Fell und Oberlid auf Wurmbefall schließen kann....Ist das Fell verändert? Wenn ja, wie? Wie sieht bei einem Wurmbefall das Oberlid aus???....Also wenigstens das möchte ich doch schon in Erfahrung bringen.
Sarah Renner
06.02.08, 18:18
Also, ich geb jetzt auch noch meinen Senf dazu:D
Allgemeines zur Verwurmung bei Tieren:
1. eine mittlere bis starke Verwurmung mit Rund- und/oder Fadenwürmern, Spulwürmern ist tatsächlich im Normalfall von außen bei Säugetieren erkennbar z.B. aufgegaster Bauch, struppig wirkendes Fell, Lidödeme
2. eine leichte Verwurmung ist so nicht feststellbar - da muss eigentlich eine Kotprobe her und selbst die kann täuschen!!! Es ist immer noch ein weit verbreiteter Irrtum, dass man Würmer oder Eier unbedingt im Kot finden muss. Sieht man lebende Würmer im Kot, ist die Verwurmung bereits dramatisch!!!!
3. Bandwürmer sind normalerweise nicht!!!!! von außen erkennbar, aber da hilft auch keine Kotprobe, sondern nur ein entsprechender Antikörpertest. Dass man Bandwurmglieder im Kot findet, stimmt nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
4. Viele TAs geben einfach eine Wurmkur ohne Kotprobe, da die Kosten für den Besitzer tatsächlich oft so günstiger sind, als wenn man jedesmal eine Kotuntersuchung+Antikörpertest macht.
5. Die meisten Tiere verwurmen, da der Wurmdruck im Normalfall durch unsere Haltungsbedingungen recht hoch ist. (Viele Tiere in kleinem Revier)
6. Eine homöopathische Entwurmung heißt, dass man eine Milieuänderung im Darm schafft, damit das Tier selbst mit den Parasiten fertig werden kann. Wurmfrei bekommt man die Tiere damit im Normalfall nicht (eine leichte Verwurmung ist in der Natur nämlich durchaus normal) - die Frage ist dann, ist das für den Besitze so ausreichend. Sind kleine Kinder im Haus, finde ich die Chemie dann doch angebrachter. Außerdem ist wie gesagt, der Wurmdruck höher wie in der Natur.
Ich habe schon Tiere an Würmern sterben sehen - und das ist ein ziemlich grausamer, schmerzhafter Tod. Also, man sollte das Thema Entwurmung auf jeden FAll ernst nehmen.
Ja danke, Muesar...jetzt bin ich was schlauer. Obwohl ich die Fellanalyse bei einem Streuner schwer finde, da die eh meisst harte Haare haben. Und das mit den Ödemen kannt ich auch noch net, ist mir bei meiner alten Katze damals nicht so wirklich aufgefallen.
...und wieder was schlauer geworden.....
Nicht nur struppiges Fell ist ein Anzeichen für einen Wurmbefall, sondern auch einzelne Stellen mit längeren Haaren! Oder plötzliche Gewichtsabnahme.
Ich muss Muesar recht geben, oft sehe ich in einer Kotprobe grad keinen Befall, da brauchts manchmal einige Proben.
Allerdings würde ich bei draußen lebenden Katzen, die wahrscheinlich Mäuse u. anderes Kleintier fangen u. fressen in der Regel von Wurmbefall ausgehen.Es gibt fiese Krankheiten, die nicht einfach zu behandeln sind, diese Schautafeln beim TA mit Lungen/ Herzwürmern usw. sind nicht zur Dekoration gedacht. Aus diesem Grund experimentiere ich da auch nicht rum!
Ich habe noch nicht homöopathisch entwurmt.
LG Martina
Vielen Dank Muesar,
viele Punkte die du aufgeführt hast, hat auch meine TÄ angesprochen und
mir direkt an den beiden gezeigt. Das an den Oberlidern hätte ich selbst gar nicht gesehen... weil ich darauf nicht geachtet hab.
Der HP redete auch von einer Milieuänderung im Darm.
Also ich finde beide Meinungen teilw. in deinem Thread wieder und bin nun noch fester überzeugt, dass die beiden wissen was sie sagen.
Leider hatte ich mir die Einzelheiten nicht detailliert gemerkt, daher meine Unsicherheit hier im Thread über die Anamnese der beiden.
Meine Frage am Anfang sollte sich ja nur um die Erfahrungen einer homöopathischen Behandlung drehen und nicht in eine Grundsatzdiskussion steuern.
Ich habe die Behandlung der beiden ja nicht angezweifelt und da es bisher
immer ohne Kotprobe Wurmkuren verordnet worden waren, hab ich hier keine
Veranlassung gesehen irgendetwas in Frage zu stellen.
Ich bin überzeugt, dass meine beiden in guten Händen sind!!!!
Zumal ja regelmäßig kontrolliert wird. Es würde mich unheimlich freuen, wenn das Mittel wirkt, denn vielleicht ist sie dann aufgeschlossener für diese,
für mich wunderbare Therapierichtung!
Und wenn meinen Tieren damit schonend geholfen werden kann, ist das natürlich das allerschönste!
So nun zum Thema:
Nun meine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit homöopathischen
Mitteln gegen Würmer?
Also falls jemand jetzt seine Erfahrungen mitteilen möchte, ich bin immer nochneugierig :) denn meine Frage wurde bisher nicht beantwortet.
Und damit keine Mißverständnisse entstehen es geht nur um die Behandlung, nicht um ein spezielles Mittel, sondern die Wirkung im allg., den Verlauf und die Symptome der Tiere. Gibt es auch so komische Sachen wie bei uns Menschen? Ich stelle mir eine Symptomsuche hier schwerer vor... es ging ursprünglich doch nur um die hom. Behandlung *grmpf*
Nicht nur struppiges Fell ist ein Anzeichen für einen Wurmbefall, sondern auch einzelne Stellen mit längeren Haaren! Oder plötzliche Gewichtsabnahme.
Ich muss Muesar recht geben, oft sehe ich in einer Kotprobe grad keinen Befall, da brauchts manchmal einige Proben.
Allerdings würde ich bei draußen lebenden Katzen, die wahrscheinlich Mäuse u. anderes Kleintier fangen u. fressen in der Regel von Wurmbefall ausgehen.Es gibt fiese Krankheiten, die nicht einfach zu behandeln sind, diese Schautafeln beim TA mit Lungen/ Herzwürmern usw. sind nicht zur Dekoration gedacht. Aus diesem Grund experimentiere ich da auch nicht rum!
Ich habe noch nicht homöopathisch entwurmt.
LG Martina
Danke Martina dein Beitrag zeigt mir wie ernst man mit Wurmerkrankungen umgehen muß. Sollte die hom. Behandlung keinen Erfolg haben, werde ich sicher nicht zögern und den Therapievorschlag meiner TÄ befolgen, aber ich gehe mal davon aus, dass es klappt ;)
Also ich bin auch eher der Meinung wie Muesar, das man die Wurmbekämpfung eher von vornerein "chemisch" angehen sollte.
Ich hab hier eine Katze aus schlechter Haltung, und nach einem halben Jahr hatte ich bei ihr schweren Wurmbefall festgestellt. Und um die Viecher wegzubekommen, brauchte ich fast alle drei Monate ne andere Wurmkur, bis ich meiner Katze dann den absoluten Hammercocktail verabreichen musste. Dann waren die Viecher erst endgültig weg.
Und am Anfang konnte man auch nix mit Kotprobe feststellen, geschweige denn das sich ihr Fell oder ihre Augen veränderten. Deswegen war ich ja auch so verwundert....
Also ich bin auch eher der Meinung wie Muesar, das man die Wurmbekämpfung eher von vornerein "chemisch" angehen sollte.
Ich hab hier eine Katze aus schlechter Haltung, und nach einem halben Jahr hatte ich bei ihr schweren Wurmbefall festgestellt. Und um die Viecher wegzubekommen, brauchte ich fast alle drei Monate ne andere Wurmkur, bis ich meiner Katze dann den absoluten Hammercocktail verabreichen musste. Dann waren die Viecher erst endgültig weg.
Und am Anfang konnte man auch nix mit Kotprobe feststellen, geschweige denn das sich ihr Fell oder ihre Augen veränderten. Deswegen war ich ja auch so verwundert....
Das beweist eigentlich, dass eine Kotprobe auch keine gesicherte Diagnosestellung gewährleistet.
Und das mit den Augen, da muß man schon genau drauf achten, es war das Oberlid innen, dass
geschwollen war bzw. leicht runterhing. Wäre mir nie aufgefallen!!! Aber ich bin auch kein TA ;)
Ich kann mir nicht vorstellen, warum ein chemischer Cocktail besser helfen sollte als die Homöopathie.
Das einzige was ich schwer finde, ist die Symptome ersteinmal zu erkennen!
Aber da laß ich gern die Tierspezi's ran :D
Sarah Renner
07.02.08, 12:16
Also, ich habe bis jetzt nur 2x Mal rein homöopathisch entwurmt, wobei es sich dabei um chronische sehr starke Verwurmungen trotz Chemie handelte. Die Tiere wurden von mir konstitutionell behandelt und zwar einmal ein Hund mit Belladonna und einmal ein Igel mit China. Hat beide Male prima geklappt. Hilft Dir allerdings nicht weiter, da es ja Konstitutionsmittel waren.
Typische homöopathische Entwurmungsmittel sind z.B. Abrotanum (Urtinktur oder D1) und Cina (D4). Mache ich bei meinen Tieren nicht (ich habe ein kleines Kind:D).
LG
Sarah
Also, ich habe bis jetzt nur 2x Mal rein homöopathisch entwurmt, wobei es sich dabei um chronische sehr starke Verwurmungen trotz Chemie handelte. Die Tiere wurden von mir konstitutionell behandelt und zwar einmal ein Hund mit Belladonna und einmal ein Igel mit China. Hat beide Male prima geklappt. Hilft Dir allerdings nicht weiter, da es ja Konstitutionsmittel waren.
Typische homöopathische Entwurmungsmittel sind z.B. Abrotanum (Urtinktur oder D1) und Cina (D4). Mache ich bei meinen Tieren nicht (ich habe ein kleines Kind:D).
LG
Sarah
Interessant finde ich es aber Sarah :) toll, dass du den beiden helfen konntest. Mich interessiert wie das bei den Tieren mit den Symptomen aussieht... ist das nicht schwer erkennbar, sie können ja nix sagen.
Steffi1304
28.02.08, 10:50
Ich habe meinen Hund auch schon einmal erfolgreich homöopathisch entwurmt und mache seit dem zweimal im Jahr eine homöopathische Prophylaxe mit Cina. :)
Sandra2009
15.12.08, 20:29
Hallo,
ich habe diesen Thread mit Interesse gelesen. Zwei meiner Katzen leben nur Draußen und lassen sich nicht anfassen. Sie sind sehr oft verwurmt, fressen sehr viele Mäuse. Meine Tierärztin hat mir empfohlen sie alle 3 Monate zu entwurmen, nun ja begeistert bin ich nicht davon, aber sie sind eben echte Wilde und Kotprobe geht kaum, müßte ich denen im Gestrüpp nachlaufen.
Eine Katze hatte Bandwürmer, die Glieder lagen in ihrem Schlafplatz im Schuppen und hinterher bekam sie noch Giardien (habe sie glücklicherweise Draußen gesehen, beim Geschäft machen und Kotprobe genommen, ab zum TA., dort wurde es festgestellt). Es war sehr schlimm, sie war total abgemagert und ich habe mir sehr viel Sorgen gemacht, die ganze Chemie hat auch nicht mehr geholfen. Durch eine Tierhomöopathin habe ich sie wieder hingekriegt, denn die TÄ hatte sie bereits aufgegeben, man könne nichts mehr machen, da man sie eben nicht anfassen kann.
Es war toll zu beobachten, wie es ihr Woche für Woche besser ging mit dem homöopathischen Mittel und jetzt ist sie wieder okay. Aber mit Würmer haben die ständig zu tun, ist schon heftig.
Der Kater hatte jetzt vor 2 Wochen einen Nickhautvorfall, obwohl die Entwurmung nicht lange her war. Mit Sulfur habe ich es bei ihm hinbekommen, eine Gabe und er sah schon gleich besser aus, ich habe es dann wiederholt, so wie die THP es mir gesagt hat und ihn allerdings vorher chemisch entwurmt. Ich entwurme mit Milbemax. Werden die Würmer denn irgendwann resistent gegen ein Mittel??? Von Cina habe ich bereits gehört und eine Gabe Calcium hinterher wäre gut. Ist es sinnvoller bei einer Verwumung mit D-Potenzen zu arbeiten??? Ich nehme immer C30 (laut meiner TH).
Ich glaube für die 2 Wilden wäre eine Kur mit Homöopathie nicht schlecht, um das Darmmilieu grundsätzlich zu verbessern. Nur mit was??? Cina?? Calcium???
Und wie gebe ich das? Meine TH meint, Vorsorge mit Homöopathie, davon hält sie nichts. Und ich hab da auch keine Ahnung.
Übrigens bin ganz neu hier möchte demnächst mit HP anfangen, später mit Tieren arbeiten in Richtung Homöopathie. Bin also Laie :o
Lieben Gruß
Die Hom. ist zwar keine Vorsorgemedizin, jedoch kann sie die Konstitution, bzw. den Körper/das Immunsystem soweit stärken, dass der Wurmbefall sich in der Waage hält und nicht zu Problemen führt. Eine Freigängerkatze wirst Du nämlich niemals ganz wurmfrei bekommen. Sie wird entwurmt, geht raus, fängt eine Maus ....und hat die nächsten Würmer. Welches (Konstitutions-)Mittel das sein wird, kann man nur nach einer gründlichen Anamnese sagen, es gehört zur Katze.
Meine Hunde bekommen z.B. regelmässig Propolis (wird auch zur Würmerbekämpfung genutzt) und werden roh ernährt. Sie wurden beide (7 und 4 Jahre alt) einmal im Welpenalter vom Züchter entwurmt, danach nie wieder.
LG Marion
Sarah Renner
16.12.08, 10:59
Zur chemischen Entwurmung: Die Mittel müssen gewechselt werden bei jeder Entwurmung, sonst bringen sie nichts, da die Würmer resistent werden.
Homöopathische Behandlung: Sprich doch mit Deiner Therapeutin. Konkrete Vorschläge könne nur individuell für ein Tier erstellt werden und dazu muss man den Patienten sehen!
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten den Darm zu unterstützen wie z.B. mikrobiologische Mittel, Phytotherapeutika etc.
Eine chronische Verwurmung in der beschriebenen Art ist definitiv nicht i.O. und sollte angegangen werden.
ICh orientiere mich bei meiner Katze an der Naturheilkunde für katzen von Becvar. Außerdem wird sie roh gefüttert und es kommt immer eine kräftige Prise frisch geraspelte Möhre, Kokosflocken oder Kleie unter das Fleisch. Die Würmer mögen das nämlich nicht. Soll zu sehr pieksen?!
Die Wurmkur habe ich mit Abrotanum gemacht und habe den verdacht, da es auch zur Potenzsteigerung eingesetzt wird, dass es die Rolligkeit auslöst, da sie mit der Gabe nach 2 Tagen rollig und extrem schmusig wurde.
Sie hat ein Traumfell und topfit. Ich sehe keinen Grund etwas anderes zu nehmen als Homöopathie, da die Chemie das wertvolle Milieu kräftig zerstört.
Gruß
Katja
Sarah Renner
16.12.08, 16:01
Die Würmer mögen das nämlich nicht. Soll zu sehr pieksen?!
Nein - so stimmt das leider nicht! Den Würmern ist das völlig egal!!!
Nahrungsstoffe werden im Magen durch die Säure zerlegt und gelangen als Brei in den Dünndarm, wo weiter zerlegt wird...Da piekst nichts mehr, wenn ja reißt der Darm...
Sarah Renner
16.12.08, 16:05
Grundsätzlich gilt eine homöopathische Entwurmung ist nicht möglich!!!!!!
Man kann nur das Milieu in sofern ändern, dass der Wurmbefall dem von gesunden Wildtieren entspricht. Diese Tiere sind nicht wurmfrei!!!
Der gesunde Körper hält allerdings eine Balance mit den Parasiten!
Das heißt aber man sollte sich immer im klaren sein, dass man sich potentiell anstecken kann. Wenn man das in Kauf nimmt ist das natürlich völlig i.O.
Nein - so stimmt das leider nicht! Den Würmern ist das völlig egal!!!
Nahrungsstoffe werden im Magen durch die Säure zerlegt und gelangen als Brei in den Dünndarm, wo weiter zerlegt wird...Da piekst nichts mehr, wenn ja reißt der Darm...
Woher kommt dann der Gedanke mit der geriebenen Möhre? Ist es dann nur die Zusammensetzung? Das Milieu der Nahrung?
Sarah Renner
16.12.08, 16:12
Ein Ammenmärchen, was leider sehr brav immer weiter getragen wird.
Grundsätzlich gilt eine homöopathische Entwurmung ist nicht möglich!!!!!!
Man kann nur das Milieu in sofern ändern, dass der Wurmbefall dem von gesunden Wildtieren entspricht. Diese Tiere sind nicht wurmfrei!!!
Der gesunde Körper hält allerdings eine Balance mit den Parasiten!
Das heißt aber man sollte sich immer im klaren sein, dass man sich potentiell anstecken kann. Wenn man das in Kauf nimmt ist das natürlich völlig i.O.
Ich habe meine Katze vor der Sterilisation ein Mal entwurmt vom Tierarzt. Das wird es aber dann auch gewesen sein.
Ich denke, so lange das Tier gesund aussieht und ihrem Naturell entsprechend leben und fressen darf, bleibe ich bei der Homöopathie. Ich habe Kinder, die aber groß genug sind, um zu verstehen, dass sie sich die Hände nach dem Anfassen waschen müssen.
Das sie nicht "steril" ist, ist okay. Mir ist es wichtig das Darmmilieu bei meiner Katze wurmunfreundlich zu bereiten.
Und wer von uns weiß schon genau, was in uns selbst so alles "mitlebt"!
Katja
Sarah Renner
16.12.08, 16:15
Die Pflanzen, die tatsächlich einen entwurmenden Effekt haben, machen praktisch alle in Überdosierung Durchfall. Da hat man tasächlich eine Milieuänderung, funktioniert - allerdings erwischt man damit keine Bandwürmer oder Lungenwürmer.
Ein Ammenmärchen, was leider sehr brav immer weiter getragen wird.
Werden denn Mäuse auch schon soweit zerkleinert, dass da keine gröberen Stücke mehr im Darm kursieren?
Bei meinem Pferd hab ich jetzt über ein Jahr Propolis eingesetzt als zusätzliche Unterstützung bei starker Verwurmung.
Und siehe da, diesen Winter hat er bisher noch keine sichtbaren Würmer ausgeschieden.
Die letzten beiden Winter war das leider so.
Das scheint also angeschlagen zu haben weil ich an der Anzahl der Wurmkuren nichts verändert hab.
Hunde und Katzen haben wir eigentlich nie routinemäßig entwurmt.
Unsere Hunde haben allerdings nie draussen was aufgenommen und die Katzen waren topfit.
Ich dachte immer, diese Empfehlungen mit den Möhren und anderem kommen einfach daher weil das ballaststoffreiche Kost ist und die Würmer dadurch irgendwie den Rückzug antreten*kicher*.:D
Wirklich glauben konnte ich noch nie dran weil dann müssten die Pferde ja alle wurmfrei sein, die regelmässig Möhren fressen.
LG
Antje
Sarah Renner
16.12.08, 16:31
Werden denn Mäuse auch schon soweit zerkleinert, dass da keine gröberen Stücke mehr im Darm kursieren?
Ja!
Probiere es doch Mal aus. Vielleicht besorgst Du Dir Mal Salzsäure (das ist die Säure im Magen) und gibst Mal Mal FLeisch... dazu. Du wirst Dich wundern, was da übrig bleibt. Damit wurden von Mördern ganze Leichen "entsorgt". (ein natürlich etwas makabres Beispiel :D)
Sandra2009
16.12.08, 16:39
Hi,
@Sarah
Leider kann ich die Katze nicht anfassen und mit ihr zur Tierhomöopathin fahren. Ich kann sie ihr nur beschreiben. Deshalb ist es eben sehr schwierig. Wenn die Würmer resistent werden gegen ein Mittel, dann versteh ich nicht warum mir das meine TÄ nicht sagt (Kopf schüttel) und mir ein anderes Mittel gibt, einleuchtent ist das ja schon für mich :rolleyes:
Lieben Gruß Sandra
Fakt ist: es gibt, egal ob auf natürlichem Weg oder auf dem chemischen Weg, keine Mittel, die eine 100%ige Wurmfreiheit garantieren können! Ich habe von vielen Fälle gehört (keine Angst, nicht nur hörensagen, sondern von Kollegen/innen, die das auch belegen können), die trotz mehrfacher chem. Keulen noch immer verwurmt waren und erst nach einer hom. Behandlung nachweislich wurmfrei waren (bis zum nächsten Mal...;)). Eine hom. Entwurmung ist also durchaus möglich, jedoch sterben die Würmer dabei nicht ab, sondern werden meist lebend ausgeschieden.
So gesehen werde ich bei leichtem Befall immer zuerst die schonendere Variante wählen. Ein TA hat einer besorgten Mutter erklärt, dass ihr Kind sich eher im Kindergarten eine Infektionskrankheit holt, als sich bei einem Haustier mit Würmern zu infizieren (natürlich unter den entsprechenden hygienischen Massnahmen, die natürlich sein müssen, ganz klar!). Denn, wie ich vorher schon geschrieben habe, ihr werden es niemals schaffen, eine z.B. Freigängerkatze auf Dauer wurmfrei zu bekommen. Das ist aber auch gar nicht notwendig, wenn das Immunsystem stark genug ist, den Wurmbefall im Gleichgewicht zu halten (und nicht durch Entwurmungen im z.T. Wochenrhythmus gestört wird...;)).
Übrigens reicht eine makroskopische Beurteilung von Kot meist nicht aus, um sicher sagen zu können, ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht, hier wäre eher eine regelmässige Untersuchung angebracht, vor allem bei Pferden.
Was die "Sterilität" angeht: gönnt eurem Immunsystem doch ein wenig Training, damit es im Ernstfall gewappnet ist und manchmal frage ich mich, wie ich meine Kindheit überlebt habe mit Essen von ungewaschenen Früchten und Sauerampfer und Co.....;)
LG Marion
Was die "Sterilität" angeht: gönnt eurem Immunsystem doch ein wenig Training, damit es im Ernstfall gewappnet ist und manchmal frage ich mich, wie ich meine Kindheit überlebt habe mit Essen von ungewaschenen Früchten und Sauerampfer und Co.....;)
Diese Panik vor Krankheiten! Ein Wesen kann doch gar nicht gesund sein, wenn es steril (nicht sterilisert!!) ist! So lange alles im Gleichgewicht ist, wird es auch einen gewissen Keimgrat aushalten und überstehen.
Würden auch wir uns noch naturgemäß ernähren, wäre auch unser Immunsystem stabil genug gegen so vieles!
Übrigens reicht eine makroskopische Beurteilung von Kot meist nicht aus, um sicher sagen zu können, ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht, hier wäre eher eine regelmässige Untersuchung angebracht, vor allem bei Pferden.
Das kann man wirklich nicht oft genug sagen.
Wenn man den Kot untersuchen läßt, kann man wenigstens einigermaßen gezielt behandeln.
Allerdings wenn beim Pferd makroskopisch Würmer zu sehen sind trotz regelmäßiger Wurmkuren leuchtet bei mir die Alarmglocke.
Es gibt ja inzwischen einige Mittel, die nicht mehr helfen weil sich Resistenzen ausgebildet haben.
LG
Antje
Sarah Renner
17.12.08, 09:14
Übrigens reicht eine makroskopische Beurteilung von Kot meist nicht aus, um sicher sagen zu können, ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht, hier wäre eher eine regelmässige Untersuchung angebracht, vor allem bei Pferden.
Ja, wobei auch die Kotuntersuchungen nicht sicher sind. Kotproben können mehrmals komplett wurmfrei sein und trotzdem können die Tiere stark verwurmt sein, auch leider keine Einzelfälle.
Das ist in meinen Augen wirklich ein Problem, dass man es am lebenden Tier nicht sicher nachweisen kann, ob und wie stark ein Befall da ist.
Gab da ne Untersuchung zu Dauerkolikern beim Pferd, die man nach misslungener OP seziert hat. Die hatten zu einem großen Teil geschädigtes Darmgewebe, das zu den Koliken führte, ausgelöst durch Bandwürmer. Kotproben waren immer i.O. gewesen....
Dasgleiche gilt auch für die Trematoden und Nematoden.
Man kann also eigentlich nur hoffen, dass trotz des hohen Wurmdruckes (der ist deutlich höher als bei Wildtieren) das Immunsystem dagegen hält.
Deswegen empfehle ich auch Kotproben über 3 Tage zu nehmen und diese dann nach 10-14 Tage erneut durchführen zu lassen. Dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit eines Treffers bei Befall höher, als bei einer einmaligen Untersuchung.
Eine andere Möglichkeit besteht ja über die Blutuntersuchung durch Bestimmung der Eosinophilen (ok, bei Allergikern nicht so aussagekräftig...).
Letztendlich wird es so oder so keine Garantie geben. Leider. Es gab da mal eine Untersuchung mit Mäusen, Parasiten und Helicobacter pylori. War ganz interessant, denn die Mäuse, die einen bestimmten Parasiten hatten (weiss nicht mehr genau welcher das war) hatten keine Probleme mit dem H.p., die anderen schon. Diese Untersuchung wurde durchgeführt, weil die Wissenschaftler herausfinden wollten, ob nicht auch eine Art Symbiose für den Organismus eines Tieres gut oder sinnvoll wäre. Fand ich einen interessanten Ansatz.
LG Marion
Sarah Renner
17.12.08, 12:06
Deswegen empfehle ich auch Kotproben über 3 Tage zu nehmen und diese dann nach 10-14 Tage erneut durchführen zu lassen.
Kenne ich auch so - habe damit allerdings auch nicht so gute Erfahrungen gemacht :(
Eine andere Möglichkeit besteht ja über die Blutuntersuchung durch Bestimmung der Eosinophilen (ok, bei Allergikern nicht so aussagekräftig...).
Sind häufig auch unter Wurmbefall normal.
Letztendlich wird es so oder so keine Garantie geben. Leider.
Ja - das ist halt das Problem und ich denke ein oft unterschätztes!
Mein Wallach hat ja die letzten beiden Winter öfter Würmer ausgeschieden und ich hab immer nach der Ursache für die unregelmäßigen Ausscheidungen gesucht.
Aus irgendwelchen Büchern wusste ich, dass angeblich der Wurmzyklus auch mit dem Mond zusammenhängt.
Viel Aktivität soll bei Vollmond sein.
Fand ich eher zweifelhaft.
Trotzdem hab ich danach geguckt obwohl ich nicht weiß, ob das für alle Würmer gilt.
Mein Pferd hat immer eine Woche vor Vollmond angefangen, Würmer auszuscheiden für ein paar Tage.
Über mehrere Monate immer der gleiche Rhythmus.
Deshalb entwurme ich nur noch kurz vor Vollmond und nehme auch nur noch aus dieser Zeit Kotproben.:D
Ich hatte bei meinem früheren Pferd auch öfter negative Proben trotz starker Verwurmung.
LG
Antje
Sandra2009
22.12.08, 18:33
Interessant mit dem Vollmond.
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