Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einfluss auf den weib. Zyklus
Peppermint Betty
30.01.08, 11:02
Hallo ihr Lieben und hier gleich meine erste Frage:
wer kann mir etwas über Zyklusveränderungen bei Frauen berichten, die ihre Ernährung vegetarisch umgestellt haben? Ich habe von meinen Beratungsklientinnen eine deutliche Verringerung der Blutungsmenge und eine Verlängerung des Zyklus berichtet bekommen.
Liebe Grüße und vielen Dank
Agnese
Kann ich bestätigen, allerdings ist das bei mir auch so, wenn ich mich gezielt basischer ernähre! Die veget. Kost ist ja überweigend basisch, aber wenn ich darauf achte, dass auch meine Normalkost (also auch mit Fleisch) basisch ausgeglichen ist, kann ich meinen Zyklus verlängern und die Blutmenge verringert sich drastisch. Der Eisprung bleibt gleich nur die Tage danach werden länger (von 28 auf bis zu 32 Tage insgesamt).
Ich habe mich mal im Rahmen einer Fastenkur und danach streng vegetarischer Kost im Selbstversuch beobachtet.
Das ging über mehrere Monate. Als ich wieder zu normaler Mischkost überging hatte ich wieder meinen 28 Tage-Zyklus und eine deutlich höhere Bluungsmenge. Ich rechne es also dem Säure-Basen-Haushalt zu, dies zu steuern (bzw. zu beeinflussen) denn es geht auch mit Mischkost mit dem Schwerpunkt auf basischen Lebensmitteln.
Hmm ich denke da kommt es darauf an wie vernünftig man damit umgeht. Ich kenne nur 2 Fälle aus meinem Umfeld, von denen ich aber auch sagen würde, dass sie da eben nicht vernünftig waren... auffallend wurden dann Anzeichen ähnlich der Anorex. Zyklus total durcheinander, teilweise Menses ausgeblieben, Haarausfall usw usf... war wirklich schlimm, aber selbst verschuldet, da völlig übertrieben.
Wenn man sich vernünftig gesund ernährt und bewusster lebt, kann ich mir schon vorstellen, dass einiges im Körper sich zum Positiven verändert oder einpendelt... sollte ja auch eigentlich so sein ;)
Wenn du dich mit Jentschura/Lohkämpfer und dem Buch "Gesundheit durch Entschlackung" beschäftigst, wirst du auch auf diese Beobachtung stoßen.
Ich wollte es ausprobieren und mein Körper spielt da einwandfrei mit.
Da ich schon immer einen sehr regelmäßigen Zyklus habe, ließ es sich sehr gut vergleichen. Das Buch hat ganz gute Ansätze, wenn ich auch nicht alles rückhaltlos glaube. In Bezug auf meinen Zyklus und das Muskelsystem haben die beiden Herren jedoch recht. Interessante Lektüre, wenn man kritisch liest.
Hallo Agnese,
ich hab vor über einem Jahr meine Ernährung vo heut auf morgen auf vegetarisch umgestellt. Allerdings nehme ich Milchprodukte zu mir.
Ich habe an meinem Körper nur beobachtet, daß ich mich sehr wohl ohne fleisch fühlte. Ansonsten keine Veränderungen.
Liebe Grüße
Sybille
Peppermint Betty
30.01.08, 15:52
Das ist ja schon interessant, vielen Dank bis hierher.
Habt ihr auch Beobachtungen bezüglich Eisensubstituion und Blutungsstärke bzw. Dauer gemacht? Ich habe Beobachtungen, dass unter Eisensubstitution die Blutungen verstärkt sind, als wolle der Körper überschüssiges Eisen wieder loswerden. Durch Absetzen der Sub. ging auch die Blutung wieder zurück.:confused:
Ich habe vor 8 Jahren meine Ernährung auf Vegetarisch umgestellt. Ich bin Ovo-lacto Vegetarier, esse aber nur sehr selten Eier (nur von den Hennen die ich fast persönlich kenne;) ).
Mir ging es wie Sybille, außer das ich mich ohne Fleisch besser fühlte, fiel mir nichts weiter auf.
Vor der Schwangerschaft hatte ich einen stabilen Zyklus von ca. 28/29 Tagen, nach der Schwangerschaft hat sich das geändert. Ich nehme Agnus Castus um wieder auf meinen "alten" Zyklus zu kommen.
Elke
studierende
24.02.08, 23:13
Zu diesem Thema kann ich eine ganze Menge sagen, denn ich bin seit 25 Jahren Vegetarierin, komme aus einer ganz deutsch-bürgerlich kochenden Familie.
Mir war schon als Kind die Vorstellung meine liebsten Freunde zu essen, abstrus und so bekam meine Mutter Fleisch kaum in mich hinein.
Kurz nachdem ich beschlossen hatte, absolut keine Tiere mehr zu essen, wurde auch meine Familie - sprich Eltern und Großeltern, mehr Familie habe/hatte ich nicht - Vegetarier und zwar überzeugte Vegetarier.
In meiner Familie wurden Natur und Tiere immer schon sehr geachtet und so war es im Grunde lang überfällig, diesen Schritt zu tun.
Einige Jahre später dann stiess ich in der Stadt auf einen Stand einer Tierrechtsorganisation und als ich stolz sagte: ich bin doch schon Vegetarierin, entgegnete man mir: aber du weisst, dass Milch weisses Blut ist...?
Über den Satz dachte ich nach (habe Milch schon als Kind gehasst und nicht vertragen, wie Quark, Eier usw.) und so wurde ich wirklich von einer Sekunde zur anderen Veganerin und bin es bis heute. Etwas Anderes kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Ich habe 3 vollkommen gesunde und normalgewichtige Kinder zur Welt gebracht und diese allesamt 3 Jahre lang gestillt (1 Jahr voll, 1 Jahr teilw. und 1 Jahr eher nur als 'Beilage' ;-)).
Meine Kinder wuchsen vegan auf und allen Unkenrufen zum Trotz ergaben die Blutuntersuchungen - die ich zum Seelenfrieden einiger Leute, die meinte, ich schade meinen Kindern - durchführen liess, dass meine Kinder mit vegan-biologisch-dynamischer Ernährung mit viel Rohkost vollkommen gesund waren.
Meine Kinder hatten NIE Schnupfen, Erbrechen oder andere Krankheiten.
Kinderkrankheiten bisher Windpocken, Scharlach - den wir ohne Antibio durchgestanden haben mehrfach - Keuchhusten (die beiden Grossen).
Auch heute haben sie eigentlich nie irgendwas und ich selbst bin auch seit 25 Jahren rundum gesund, hatte vllt 3 x nen Schnupfen.
Jetzt sind die Kinder grösser und ich schreibe ihnen nicht vor, was sie essen sollen/dürfen.
In einem sind sie sich absolut einig: niemals Tierleichen zu essen und haben inzw auch schon einige Schulfreunde bekehrt :-)
Zuhause kaufe ich keine nicht-veganen Produkte, sage aber nichts, wenn die Kinder sich ein Eis kaufen oder so.
Sie müssen und dürfen das selber entscheiden und für Kinder ist es schwer, zuzuschauen, wenn Freunde Eis essen.
Ich mache zwar aus gefrorenen Früchten und Mandelmus selbst Eis, aber das hat man ja nicht immer parat.
Sie kennen meine ethischen Beweggründe für meine Ernährung, die nat. auch gesundheitl. Aspekte hat und akzeptieren das auch, können aber einfach nicht auf alles verzichten und das sollen sie auch nicht. Immerhin haben sie den freien Willen.
LG
studierende
studierende
24.02.08, 23:16
äh, fast vergessen ;-)
Mein Zyklus ist vollkommen normal, so normal, dass ich jahrelang mit der Temperatur Methode verhütete.
Seit der letzte Geburt aber haben sich die Blutungen extrem verstärkt, so dass ich mit einem homöop. Mittel etwas einschreiten musste.
Eisenmangel habe und hatte ich nie und auch sonst sind meine Blutwerte die einer 20 Jährigen, sagte meine Ärztin bei der letzten Untersuchung.
SaskiaInger
21.03.08, 10:45
Hallo,
also wenn ich noch aus Sicht der TCM etwas beitragen darf:
Die Milz, welche in der TCM unter anderem für die Blutbildung zuständig ist, aber mit ihrer Energie auch gleichzeitig das Blut in den Gefäßen hält, kann durch energetisch kalte Nahrung, d.h. z.B Rohkost geschwächt werden und damit ihren Aufgabe nicht mehr nachkommen. Das hieße also in unserem Fall entweder schwächere Blutung (falls das ein TCMler liest: ich weiß, die Leber spielt für de Blutversorgung des Uterus eine wichtige Rolle, aber die Leber erhält ja das Blut von der Milz...) oder aber im zweiten Fall eine verstärkte Blutung, da die Milz das Blut nicht mehr in den Gefäßen halten kann.
Was ich also sagen will: Die Zyklusstörungen bei vegetarischer Ernährung könnten sich also beheben lassen, wenn (jetzt mal ganz vereinfacht gesagt) nicht zu viel Gemüse, Obst und Getreide ROH gegessen würde. Ideal wäre es leicht gedünstet, kurzgebraten und v.a. Getreide sollte gegart werden (sprich keine harten Getreideflocken mit eiskalter Milch zum Frühstück).
Es gibt einige Obstsorten, die energetisch warm sind, z.B. Kirschen, die wären dann also auch roh möglich.
Ansonsten wüsste ich auch nicht, was gegen eine vegetarische Ernährung spricht, wenn man eben kein Puddingvegetarier ist. Der vorhergehende Beitrag von der Studierenden hat das ja gezeigt.
Bei jeder Ernährung finde ich wichtig, keine Dogmen zu erstellen.
Das betrifft auch diejenigen, die behaupten ohne Fleisch könne man sich gar nicht gescheit ernähren. Eine Dozentin bei uns hat immer gesagt:
"Und wie kommt das viele Calcium in die Milch, wo die Kuh doch nur Gras frißt ?":rolleyes:
Liebe Grüße,
Saskia
Wenn du die Pille nimmst verändert sich bei einer Ernährungsumstellung auch der Zyklus nicht.
Wenn du die Pille nimmst verändert sich bei einer Ernährungsumstellung auch der Zyklus nicht.
Weil man unter der Pille auch keinen echten Zyklus hat ;)
Ich war schon beides, Vegetarierin und Fleischesserin, konnte aber keinen Unterschied feststellen. Ich hab zu dieser Zeit da allerdings auch nicht sehr drauf geachtet und hab mich auch als Vegetarierin nicht sooo gesund ernährt (aber immer noch weit entfernt vom Pudding ;))
Hallo zusammen,
die Ernährung hat einen Einfluss auf die Menstruation. Bei einer Umstellung auf Rohkost konnten schon viele Frauen beobachten, dass Beschwerden nachlassen und Dauer und Menge der Blutungen geringer werden. Erfahrungsberichte darüber gibt es hier: http://wiki.allesroh.de/wiki/Erfahrungsberichte ==> weiter unter Menstruation schauen.
Die Ernährung kann auch ein Grund für die immer früher auftretende Menarche bei Mädchen in westlichen Kulturnationen sein. Interessante Beobachtungen bei Pavianen, die sich von menschlichem Abfall ernähren, kann man hier nachlesen: http://www.allesroh.de/archiv/forum51774/messages/17999.htm .
Gruß
Susanne
Schon lange her, dass hier geschrieben wurde. Trotzdem möchte ich meine Erfahrung dazu berichten.
Nachdem ich mich 2000 habe sterilisieren lassen hatte ich mächtige Probleme mit meinem Zyclus. Er war kürzer, ich hatte erbärmliche Schmerzen an den Tagen des Eisprungs und noch viel schlimmere Schmerzen wenn meine Periode einsetzte. Solche Schmerzen, dass ich mich häufig übergeben musste und ohne Schmerzmittel überhaupt nicht arbeitsfähig war für mindestens drei Tage. Die Blutungen waren so stark, dass ich so manches Mal nicht aus dem Haus gehen konnte.
Sylvester 2008 kam mittags meine Tochter zu mir und meinte: "Und Mama ... machst du mit, ich werde heute zum letzten Mal Fleisch essen". Das kam mir sehr gelegen. Wir sind seit dem also Vegetarier, essen Käse und Jogurt, Milch konsumieren wir immer seltener und ohnehin nur in Bio-Qualität - ebenso wie die wenigen Eier. Wir tendieren schon richtung Vegan (mein Sohn und meine Schwiegertochter sind schon lange Veganer und reden uns halt auch ins Gewissen).
Wir, meine Tochter und Ich, haben einen starken Effekt: Wir haben nur noch leichte Schmerzen und nur noch sehr selten muss es mal eine Schmerztablette sein, meine Blutungsmenge ist auf ein Normalmaß gesunken, den Eisprung spüre ich nur noch als ziepen.
Und mein Bluttest brachte super Ergebnisse - keines von den in meinem Alter üblichen Ärgernissen.
Ich bin zufrieden :)
Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende
Patricia
Silkemallorca
18.09.10, 18:03
Hallo miteinander
Ich habe immer einen sehr unregelmäßigen Zyklus gehabt, seit dem ich mich überwiegend lakto-vegetarisch (mit Eier von glücklichen Hühnern und Fisch) ernähre ist der Zyklus noch unregelmäßiger geworden (teilweise 6 - 8 Wochen ohne Blutung)
Eine Blutanalyse hat bei mir im Juni ergeben: eklatanter Eisenmangel. Ich nehme zur Zeit ein entsprechendes Präparat, kommenden Dienstag habe ich die Ergebnisse einer Blutuntersuchung der letzten Woche, hinzu kommt eine Hormonanalyse, da ich für die Wechseljahre eigentlich noch zu jung bin.
Ich schiebe die Blutungsaussetzer auf die einsetzenden Wechseljahre und die damit verbundene Hormonumstellung. Hinzu kommt, dass ich seit Januar sportlich aktiv geworden bin. Ich laufe seit Mai 5 - 7 mal die Woche zwischen 5 und 8 Kilometern, was mir für mein seelisches Gleichgewicht sehr zu gute kommt.
LG
Silke
Hallo Silke,
vermutlich kommt es darauf an, was man isst ... einfach nur Fleisch weglassen reicht ja nicht nur nicht aus, sondern ist in der Tat in höchstem Maße ungesund.
Ein eklatanter Eisenmangel machte sich mal bei mir breit als ich mich lange nach Weight-Watchers ernährt habe und da den Fehler machte Mini-Portionen Fleisch und viel Kohlehydrate zu essen. Blöd auch... heute weiss ich das besser :-)
Aber wie wir alle wissen, ist jeder Organisus ähnlich aber eben nicht gleich.
Ich wünsche dir jedenfalls schnell gute Besserung.
Patricia
Brennesseltee gegen den Eisenmangel.
Frauenmantel und Mönchspfeffer gegen die Wechseljahrbeschwerden.
Löwenzahntee zum Entgiften und zur Galle,-Leberanregung.
Sauerkraut und Lichen islandicus(nur bei intakter Schilddrüse !) zum Vit. B -aufbau.
Fleisch sollte gegessen werden - in Maßen, sonst muß man gut die Kombination mit Getreiden beherrschen - wir haben 6 Jahre auch mal kein Fleisch gegessen!
Silkemallorca
18.09.10, 22:36
Hallo ihr zwei
Danke, dass bringt bei mir ein wenig Licht ins Dunkel. Ich esse mittlerweile ein sehr gesundes Müsli (verschiedene Getreidekombis), immer wieder auch Getreidebratlinge aus verschiedenen Getreiden, sorge dafür, dass ich eisengünstige Gemüse zu mir nehme und zusätzlich viel Vitamin C, damit das aufgenommene Eisen auch entsprechend verwertet werden kann. Kohlehydrate habe ich schon entsprechend reduziert bzw. esse ich bis mittags. Abends eher Fisch bzw. eiweißhaltiges.
Mal schauen, was mir das neue Blutergebnis bringt und die genannten Teesorten besorgen.
Gute Nacht
Silke
Brennesseltee gegen den Eisenmangel.
Frauenmantel und Mönchspfeffer gegen die Wechseljahrbeschwerden.
Löwenzahntee zum Entgiften und zur Galle,-Leberanregung.
Sauerkraut und Lichen islandicus(nur bei intakter Schilddrüse !) zum Vit. B -aufbau.
Fleisch sollte gegessen werden - in Maßen, sonst muß man gut die Kombination mit Getreiden beherrschen - wir haben 6 Jahre auch mal kein Fleisch gegessen!
Hallo Vennhexe,
vielen Dank für die "Kräutertipps".
Ich lebe in der Hoffnung, dass sich die Wechseljahrbeschwerden in Maßen halten werden - Sojaprodukte sollen hier ja sehr hilfreich sein (Japanerinnen kannten so lange keine solche Beschwerden bis auch dort der Genuss von Fleisch überhand nahm ... man führt das auf den regelmässigen Genuss von Sojaprodukten in allen möglichen Formen zurück).
Du schreibst, Fleisch sollte gegessen werden. Was ist denn da drin das nicht pflanzlich ersetzbar wäre? Von dem ich vielleicht noch nichts weiss? Wenn ich als "Jungvegetarier" oder "Interessierter vielleicht bald Vegetarier" lesen würde, dass man eine Kombination von Getreiden beherrschen muss, bekäme ich ziemliche Zweifel. Das klingt für mich so, als müsste man sich mit Berechnung und Planung herumschlagen. Tatsächlich ist es aber so, dass man sich einfach nur ausgewogen ernähren sollte und ein bisschen Mut zum experimentieren und ausprobieren von Neuem mitbringen. Und Soja-, Weizen-, Reisprodukte gibt es in großer Fülle und sehr lecker.
Aber ich muss niemanden überzeugen - jeder wie er mag... nur interssiert mich jetzt natürlich, welchen Grund ihr hattet nach 6 Jahren wieder Fleisch zu essen?
Ich bin soooo neugierig :)
LG
Patricia
Ich lebe in der Hoffnung, dass sich die Wechseljahrbeschwerden in Maßen halten werden - Sojaprodukte sollen hier ja sehr hilfreich sein (Japanerinnen kannten so lange keine solche Beschwerden bis auch dort der Genuss von Fleisch überhand nahm ... man führt das auf den regelmässigen Genuss von Sojaprodukten in allen möglichen Formen zurück).stimmt - im Soja sind Pflanzenhormone enthalten, die sich positiv auf die Wechseljahre auswirken.
Du schreibst, Fleisch sollte gegessen werden.Von Natur aus ist der mensch ein Allesfresser............ Was ist denn da drin das nicht pflanzlich ersetzbar wäre?Viatamin B12 ist schwer in Pflanzen zu ersetzten, aber natürlich möglich: In Weißkohl, Sauerkraut, Lichen islandicus und Chlorella enthalten - CAVE !!! - die beiden letzen enthalten auch Jod, deshalb NUR bei intakter Schildrüse anzuwenden. Von dem ich vielleicht noch nichts weiss? Wenn ich als "Jungvegetarier" oder "Interessierter vielleicht bald Vegetarier" lesen würde, dass man eine Kombination von Getreiden beherrschen muss, bekäme ich ziemliche Zweifel. Das klingt für mich so, als müsste man sich mit Berechnung und Planung herumschlagen.Ist auch so, Gemische aus Hirse, Buchweizen, Wiezen....und anderen Getreidearten sind wichtig. So was merkst du natürlich auch nicht sofort. Die Vit. B12 Speicher im Körper reichen für ca. 5 Jahre. Tatsächlich ist es aber so, dass man sich einfach nur ausgewogen ernähren sollte und ein bisschen Mut zum experimentieren und ausprobieren von Neuem mitbringen. Und Soja-, Weizen-, Reisprodukte gibt es in großer Fülle und sehr lecker.Stimmt.
Aber ich muss niemanden überzeugen - jeder wie er mag... nur interssiert mich jetzt natürlich, welchen Grund ihr hattet nach 6 Jahren wieder Fleisch zu essen?
Als meine älteste Tocher in der Schule (Bio) Tierhandel hatte, wollte die davon nichts mehr essen. Ich war eh nie ein großer Fleischesser(meinte ich) - darum hab ich dann umgestellt.
Ich kann gut vegetarisch kochen und mangelerscheinungen traten nicht auf. Abgesehen - man ist bei Freunden, Feiern, Restaurants doch ein wenig eingeschränkt.
Irgendwann schlich sich das Fleisch peu a peu wieder ein - als Biofleisch.
Heute isst jeder von uns wieder alles und mein Körper und auch die meiner Kinder waren gierig dannach.
Müsste ich die Tiere selber töten, würde ich wahrscheinlich sofort wieder darauf verzoichten.
:)
Wechseljahrsbeschwerden hatte ich keine, hab allerdings auch seit 11 jahren keine Gebärmutter mehr.
Was ich hatte, waren Pickel ( durch die Hormonschwankungen) - das hat sich aber auch völlig wieder gegeben, seit ca. 3 - 4 Jahren.
Hallo Vennhexe,
nur, damit hier keine falschen Informationen stehen: von einem B12-Mangel sind Veganer bedroht, Vegetarier nicht unbedingt weil:
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen des Vitamins, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. Spirulina, Chlorella und AFA).[19] Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.
Für Veganer empfiehlt sich Veg1 zu nutzen um diesem Mangel (meines Wissens nach ireversibel) vorzubeugen.
Oder bin ich fehlinformiert? Ich bin gespannt.
Viele Grüße und schönen Sonntag Abend
patricia
Hallo Vennhexe,
nur, damit hier keine falschen Informationen stehen: von einem B12-Mangel sind Veganer bedroht, Vegetarier nicht unbedingt weil:stimmt
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen des Vitamins, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. Spirulina, Chlorella und AFA).Bin mir da nicht sicher, woeit ich weiß, kannst du den Mangel damit ausgleichen, dazu hört auch Lichen Islandicus - wobei wir aber wieder das Problem mit der Schildrüse haben. [19] Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthaltenstimmt und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.stimmt
Für Veganer empfiehlt sich Veg1das kennich nicht, wir waren aber auch nie Veganer (könnt ich auch nicht, zuviel Genussverlust....für mich. zu nutzen um diesem Mangel (meines Wissens nach ireversibel) vorzubeugen.
Oder bin ich fehlinformiert? Ich bin gespannt.
Viele Grüße und schönen Sonntag Abend
patricia
Der erkennt hier meinen Text nicht an, muß also noch was schreiben.....Flöt....
Sojaprodukte sollen hier ja sehr hilfreich sein (Japanerinnen kannten so lange keine solche Beschwerden bis auch dort der Genuss von Fleisch überhand nahm ... man führt das auf den regelmässigen Genuss von Sojaprodukten in allen möglichen Formen zurück).
Dies findet man ja immer wieder als Zitat ... es gibt aber auch diese Informationen:http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
Soja hat in unseren Breitengraden nie zur Ernährung gehört, erst seit 10-20 Jahren. Meiner Meinung nach ist es nicht sinnvoll für uns, im Gegenteil.
Die Sojabohne an sich als Gemüse wäre noch okay (als Edamame beim Japaner übrigens sehr lecker), diese wird aber nie verzehrt, sondern immer verarbeitete Industrieprodukte.
Japaner essen Soja überwiegend in der Form von Miso Suppe und Sojasauce. Diese Lebensmittel wiederum sind gesund, weil sie fermentiert sind.
Japaner essen keinen Brockentofu wie es ihn bei uns gibt ... dort gibt es nur Seidentofu, der in kleinen Mengen in der Suppe zu finden ist oder auch mal pur mit Algen gegessen wird.
Sojamilch ist auch dort erst in letzter Zeit populär geworden, diese gehört nicht zur traditionellen Ernährung.
Der große Unterschied in der Ernährung von uns und den Japanern ist, dass Japaner traditionell immer frisch kochen ... beste Qualität schätzen (dafür auch Geld ausgeben) ... viel Fisch und Algen essen. Wir dagegen essen überwiegend Fleisch und stärkehaltige KH, kaum frisches Gemüse, vielleicht gerade noch Salat.
Die Lösung für uns ist es nicht, nun Miso Suppe, Fisch und Algen zu essen ... weil die Japaner damit ja so gesund sind (die Massai sind mit Blut, Milch und Fleisch ihrer Rinder auch gesund) sondern uns an unsere Lebensmittel zu halten, die hier wachsen und die für uns gut sind.
Für mich sind solche Aussagen daher sehr fraglich ... man kann nicht das Soja isoliert betrachten und sagen, daher gibt es dort weniger Brustkrebs. Japaner haben dafür mehr Magenkrebs ... Emotionen runterzuschlucken bzw. zu verdrängen, das wird von klein an gelernt.
Übrigens ist der Fleischkonsum in Japan nicht sehr groß ... ich bin auch absolut dagegen, Fleisch zu verdammen, es kommt auf die Qualität und die Menge an - wie bei allem ... was sich hingegen geändert hat, ist, dass die Japaner ebenso wie wir hier immer mehr Fast-Food essen, immer amerikanischer essen - weg von ihrer gesunden traditionellen Kost. So etwas kann sich dann auf Dauer auch auf den Zyklus auswirken.
VG
Isabel
Erfahrungen aus meiner Praxis zeigen, dass gar nicht so wenige Frauen überzeugt vegetarisch essen, aber mangelernährt sind. Sie essen sowohl meist zu wenig, als auch das falsche. Gemüse wird viel zu wenig gegessen und auch auf die wichtige Kombination von pflanzlichen Eiweißen wird kaum geachtet. Aminosäuren (und auch die richtigen Fette) sind aber sehr wichtig für unseren Körper. Ein Mangel kann sich auch auf das Hormonsystem auswirken.
Ich sollte echt mal nach Japan fliegen...
Vielen Dank für deine ausführlichen Gedanken ... ich werde ganz sicher drüber nachdenken.
Dennoch mag ich im Moment kein Fleisch essen.
Viele Grüße
Patricia
Silkemallorca
20.09.10, 22:24
Dies findet man ja immer wieder als Zitat ... es gibt aber auch diese Informationen:http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
Die Lösung für uns ist es nicht, nun Miso Suppe, Fisch und Algen zu essen ... weil die Japaner damit ja so gesund sind (die Massai sind mit Blut, Milch und Fleisch ihrer Rinder auch gesund) sondern uns an unsere Lebensmittel zu halten, die hier wachsen und die für uns gut sind.
Für mich sind solche Aussagen daher sehr fraglich ... man kann nicht das Soja isoliert betrachten und sagen, daher gibt es dort weniger Brustkrebs. Japaner haben dafür mehr Magenkrebs ... Emotionen runterzuschlucken bzw. zu verdrängen, das wird von klein an gelernt.
Übrigens ist der Fleischkonsum in Japan nicht sehr groß ... ich bin auch absolut dagegen, Fleisch zu verdammen, es kommt auf die Qualität und die Menge an - wie bei allem ... was sich hingegen geändert hat, ist, dass die Japaner ebenso wie wir hier immer mehr Fast-Food essen, immer amerikanischer essen - weg von ihrer gesunden traditionellen Kost. So etwas kann sich dann auf Dauer auch auf den Zyklus auswirken.
VG
Isabel
Erfahrungen aus meiner Praxis zeigen, dass gar nicht so wenige Frauen überzeugt vegetarisch essen, aber mangelernährt sind. Sie essen sowohl meist zu wenig, als auch das falsche. Gemüse wird viel zu wenig gegessen und auch auf die wichtige Kombination von pflanzlichen Eiweißen wird kaum geachtet. Aminosäuren sind aber sehr wichtig für unseren Körper. Ein Mangel kann sich auch auf das Hormonsystem auswirken.
Hallo Isabel
an deinen Aussagen ist etwas wahres dran. Seit ich hier auf Mallorca lebe (mittlerweile im 6. Jahr) hat sich meine Ernährung schon ein Stück weit an das Inseltypische angepasst. Ich esse erheblich mehr Gemüse (aus heimischen Gärten, ganz ohne Chemie), Reis, Getreide und auch Fisch (früher höchstens mal Fischstäbchen...) nur Fleisch und Wurst mag ich nicht, mochte ich schon als Kind nicht so besonders gerne. Dabei finden hier im Dorf sogar noch Hausschlachtungen der Schweine statt und ich könnte sogar selbst Schwein, Schaf, Huhn, etc. halten und entsprechend gut füttern.
Ich versuche, das Beste aus beiden Kulturen in meinen Speiseplan zu integrieren und habe mittlerweile auch ein sehr gutes Gefühl für meinen Körper entwickelt. Ich bin dabei durch ein Ernährungstagebuch zu überprüfen, ob ich genügend Nährstoffe und auch ausreichende Menge esse. Durch den langen Sommer und Bikinizeit habe ich extrem auf Kalorien geachtet. Mein Gewicht ist o.k, ich müsste aber erheblich weniger Bauch haben, als ich das zur Zeit habe.
Regennasse Inselgrüße
Silke
Durch den langen Sommer und Bikinizeit habe ich extrem auf Kalorien geachtet. Mein Gewicht ist o.k, ich müsste aber erheblich weniger Bauch haben, als ich das zur Zeit habe.
Den langen Sommer hätte ich hier auch gerne gehabt ... kaum war er da, war er schon wieder weg. Jetzt haben wir nachts nur noch drei Grad ...
Wenn Du viel Gemüse isst (mind. halber gehäufter Teller) und dazu etwas Fisch und etwas Reis (max ein Viertel des Tellers), dann kannst Du Dich richtig satt essen, davon nimmst Du nicht zu. Problem in der heutigen Zeit ist meistens das Brot, die Nudeln, der Reis, die Kartoffeln ... davon wird zu viel gegessen ... zusätzlich zu Wein, Bier, Süssigkeiten, Eis, Chips etc. Und auch Obst, Kaffee oder Milchprodukte können bei manchen Stoffwechseltypen zu Übergewicht führen.
VG
Isabel
radialnerve
21.09.10, 14:36
Hallo an Alle!
Sehr interessante Diskussion hier.
Ich selbst bin vegetarisch aufgewachsen (bin nun 31) und habe daher noch nie Fleich gegessen bzw. auch nie das Verlangen danach gehabt. Bei meiner Mutter, sie ist nun seit mehr als 33 Jahren Vegetarierin, und bei meinen drei Schwestern haben sich nie irgendwelche Probleme mit dem Zyklus ergeben. Es haben sich auch keinerlei Mangelerscheinungen gezeigt.
Bei meiner Freundin jedoch hat der Zyklus einige Monate nach der Umstellung auf Vegetarische Kost aufgehört und seit dem nicht mehr eingesetzt. Einige Ärzte meinen dass es hier einen Zusammenhang gibt. Meine Freundin hat aber nie viel Fleisch gegessen, oft viele Wochen nicht, daher bin ich mir mit diesem Ansatz nicht sehr sicher.
In meinem Bekanntenkreis z.B. gibt es viele langjährige Vegetarierinnen (alle über 10 Jahre und mehr) und da gab es nie irgenwelche Probleme in diese Richtung.
Viellecht ist das ja generell ein Phänomen in der jüngeren Generation mit dem unregelmäßigen Zyklus oder gar dem Aussetzen davon.
Die Gynäkologin meiner Freundin meinte, dass sie so eine Tendenz bei jungen Frauen wahrnehme. in unserem Freundeskreis gibt es noch ein paar andere Fälle mit unregelmäßigem Zyklus oder oft monatelangem Aussetzen, die essen aber alle Fleisch. Also ich weis nicht ob das wirklich so einen Zusammenhang hat.
Zur gesundheitl. Diskussion:
Ich glaube es ist heute kein Geheimnis mehr, dass übermäßiger Fleischkonsum ein Gesundheitsrisiko gleich dem Rauchen darstellt. Beides begünstigt Krebsarten, steigert die Wahrscheinlichkeit von Herzkreislauferkrankungen und jedes für sich kann eine ganze Latte an anderen Erkrankungen fördern.
Den schädlichen Einfluß der industriellen Tierzucht auf die Umwelt brauch ich glaub ich gar nicht zu erwähnen...
Einige antike Kulturen, wie die vedische Kultur in Indien oder Philosophen im alten Griechenland, aber auch weise Menschen wie Jesus (man lese nach im in der aramäischen Urfassung des Johannes-Evangelium), Buddha und sogar Albert Einstein haben immer wieder auf die Vorteile einer vegetarischen Lebensweise hingewiesen. Zum einen aus gesundheitlichen Gründen und zum anderen aus moralisch-ethischen Gesichtspunkten.
Für mich persönlich stehen die gesundheitlichen Gründe, kein Fleich zu essen, nicht so sehr im Vordergrund. Da überwiegt der moralisch-ethische Gesichtspunkt, keine ermordeten, blutenden und verwesenden Kadaver unserer fühlenden Mitlebewesen zu essen. (Alle Fleischesser und -genießer mögen mir an dieser Stelle bitte verzeihen).
Tja so ist das mal,....jetzt hab ich den Faden verloren, aber ich hab geschrieben was ich schreiben wollte...
Sodenn, vielleicht hab ich ein bisschen Öl ins Feuer gegossen auf dass die Dikussion munter weitergehe :D
euer radialnerve
Mein Gewicht ist o.k, ich müsste aber erheblich weniger Bauch haben, als ich das zur Zeit habe
Wenn Dein Gewicht an sich OK ist, dann kommt der Bauch nicht vom Fett, sondern entweder durch nicht straffe Muskulatur oder durch zu viel Luft im Darm (Dysbiose?)
Es ist leider eine "Frauenkrankheit", dass selbst schlanke Frauen meinen, sie könnten ihren Bauch weghungern. Das funktioniert nie. Spätestens nach einer Geburt und ansonsten mit zunehmendem Lebensalter bekommen alle einen mehr oder weniger großen Bauch (natürlich auch wir Männer). Außer man/frau betreibt extrem intensives Bauchmuskeltraining - was dann oft wieder zu Rückenproblemen führt, wegen der Verkürzung der vorderen Muskelketten.
Wollte ich nur mal anmerken, weil ich das Thema ständig auch in der Praxis habe, wenn mich - schlanke - Patientinnen fragen, was sie gegen ihren Bauch unternehmen können. Ich sage dann meist: "Am besten gar nichts. Stehen Sie dazu."
Was anderes ist es, wenn jemand offfensichtlich einen Blähbauch hat. Da kann man etwas tun und sollte es auch. Nicht weil der Bauch so schlimm wäre, sondern, weil die dahinterstehende Darmstörung auch noch andere Folgen hat.
Gruss Rudolf
Silkemallorca
22.09.10, 20:57
Hallo miteinander,
erst alle mal ein wenig wetterneidisch machen: Wir haben noch immer tagsüber bis zu 27 Grad und Sonne, aber auch hier kommt der Herbst. :)
Meine Eisenwerte sind erheblich besser geworden und bewegen sich im Minimumbereich. Also noch drei Monate weiter die Kapseln schlucken, um auf einen höheren Wert zu kommen. Und die Gewißheit, dass ansonsten alles o.k. ist.
Bezüglich Darm:
Ich setze jetzt in Sachen Bauchmuskeln stärken an, 2 x die Woche Gymnastik und ein Mal Thai-Chi, dazu täglich 5 KM laufen und dann hat sich bis zum nächsten Sommer auch das Bauchproblem erledigt.
Ich gehe jetzt einen Kaffee :rolleyes:btrinken und den neuesten Dorftratsch austauschen, sofern es denn welchen gibt.
Gute Nacht ins kalte Deutschland
Silke
Hallo Silke - Sport in Maßen ist gesund, alles was darüber geht, schädigt dein Knochengerüst und kann zu Arthrose führen.
5 km/tägl. sind zuviel.
Nicht dass du denkst, ich will dir was - vor 16 Jahren war ich auch noch so....3x pro Woche 10 - 15 km in 1 - 1/2 Std. Bis ich eine massive Gelenkentzündung bekam. Mein Gewicht war damals im übermäßig mehr als optimalem Bereich.
Kräutermäßig kannst du viel mit Equisetum (Ackerschachtelhalm) machen - auch für deinen Körper, der stärkt das Bindegewebe und enthält jede menge Kieselsäure.
Für den Eisenmangel - Brennessel - es gibt nichts Besseres, immer mal eine Unterbrechung zwischendurch und dann weiter..............
Zum Wetter - bäh... du bist fiess, lach.......................
Silkemallorca
24.09.10, 12:38
Hallo Vennhexe
zum Wetter: seit gestern regnet es wie aus Kübeln, soeben schleicht sich die Sonne hinter grauen Wolken hervor, angenehme 24 Grad
Tja bezüglich Laufen: Ich trainire für den Marathon (jedoch "nur" 10 KM) am 17. Oktober in Palma. Dieses Training wird von einem Internisten und einem Orthopäden begleitet. Auf Grund deiner Erfahrung kommt mir "Ein Schelm, der sich böses dabei denkt" = sprich sich selbst Patienten verschaffen....
Im Ernst: wenn jetzt auch hier die dunkle Jahreszeit einkehrt wird sich mein Lauftraining ein Stück verringern. Dafür kommt der andere Sport.
Danke auch für die Tipps bezüglich Eisen und Bindegewebe. Muss mal schauen, ob ich das hier auftreiben kann, da in Spanien nicht alles erhältlich ist bzw. unter ganz anderen Namen geführt wird.
Ein schönes Wochenende
Silke
Bei mir als Vegetarier ist mein Zyklus völlig normal. Jedoch denke ich dass viele meinen dass wenn sie kein Fleisch mehr essen, sie gesunde Vegetarier sind. Die Bestandteile die wir vom Fleisch aufnehmen kann nicht einfach wegelassen werden, sondern muss ersetzt werden duch zum Beispiel. Nüssen und Hülsenfrüchten.
Wenn der Körper wirklich vegetarisch alle Bestandteile bekommt, die er braucht, is(s)t er gesund. Das könnte der Grund sein, warum die einen Vegetarier mit der Periode etwas Schwierigkeiten haben können und die anderen nicht.
Ich habe schon genug ungesunde Vegetarier getroffen, die sich vorallem von Teigwaren, Brot und winzigem Grün ohne Böhnchen ernähren und ständig erkältet sind oder sonst nicht besonders fit sind.
Vegetarisch sich ernähren zu wollen heisst, sich vorher genau zu informieren, damit alles gedeckt ist.
Viel Spass und guten Apetit mit vielem Grün!
eine sehr interessante diskussion!
Ich bin also kind einer metzger-familie großgeworden. fleisch war umsonst, rest musste zugekauft werden. entsprechend war die ernährung....
ich bin wesentlich größer geworden als alle anderen in der familie (mein bruder ist viel älter und war schon zu beginn der selbständigkeit der eltern in der pubertät)...
zudem bekam ich meine regel bereits mit 11, was damals doch eher früh war (heute ist das ja normal).
ich kann fleisch nicht mehr riechen (der geruch einer metzgerei macht mich wahnsinnig!!) und esse seit 2 jahren kein fleisch mehr. fisch allerdings alle paar wochen mal ein stückchen...
da ich seit 2003 mit einem immer größer werdenden myom gekämpft habe und dieses vor einem jahr entfernt wurde, kann ich nicht genau sagen, ob die ernähurng nun einfluss auf den zyklus genommen hat.
fakt ist: ich blute so wenig wie seit vielen jahren nicht mehr. auch die pms probleme haben sich auf ein minimum reduziert.
meine haut ist viel besser, und das meine grottigen eisenwerte wieder gut sind, schiebe ich auf das entfernte myom, nicht auf die ernähurngsumstellung.
ich achte darauf, alle mahlzeiten warm zu essen, habe milch durch sojamilch ersetzt (weil ich es anders nicht mehr gut vertrage), und esse täglich amaranth.
meine familie (mann und tocher) lieben fleisch und essen es auch (persönlich bekannte tiere eines nebenerwerbsbauern im hessischen). es hat aber nie den stellenwert gehabt, wie es in vielen ruhrpott familien noch der fall ist!
außerdem waren die ersten 2 jahre meiner tochter vegetarisch und kartoffellos - dafür gabs getreidebrei.
ich denke, damit habe ich einen besseren start ins leben hingelegt als bei mir -und spätestens ab kindergarten waren ja eigene versuche angesagt - und ruckzuck war da eine fleischfressende pflanze! aber: jeder mensch ist anders - und jeder kann sich jederzeit ändern! warten wir es ab..........
gruß
petra
Unendlichkeit
31.05.11, 14:31
Hi Leute,
meine Mitarbeiter und Fleischesser hat mit empfohlen, diesen Film anzuschauen: EARTHLINGS, Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (http://www.forumgesund.ch/hinter-den-kulissen/earthlings-t158.html).
Sorry, jetzt hat es mir gereicht und ich esse kein Fleisch mehr. Komisch das alle Mitagessen-Kollegen deswegen Mühe haben und glauben, ohne Fleisch lebt man nicht gesund. Aber über solche Ausagen darf man lächelnd hinwegsehen....
wer kann mir etwas über Zyklusveränderungen bei Frauen berichten, die ihre Ernährung vegetarisch umgestellt haben? Ich habe von meinen Beratungsklientinnen eine deutliche Verringerung der Blutungsmenge und eine Verlängerung des Zyklus berichtet bekommen.
Ist ja interessant, bewirkt das auch weniger Regelschmerzen dadurch, dass die Blutungsmenge geringer ist oder hat das nichts miteinander zu tun?
Hallo Violetta,
die Blutungsmenge hat sich bei mir nicht wirklich verändert aber die Schmerzen! Ich war oft für 1-2 Tage arbeitsunfähig, musste mich so manches Mal vor Schmerzen übergeben oder habe groß Mengen Schmerzmittel genommen um überhaupt denken zu können.
Etwa 3 Monate nachdem ich aufgehört habe Nahrungsmittel von totem Tier zu essen stellte ich fest, dass diese Schmerzen sich auf ein sehr erträgliches Maß reduziert hatten. Heute - nach fast drei Jahren ist das immer noch so, ich brauche nur alle paar Mal mal eine Schmerztablette (immer dann, wenn ich unter extrem großem Streß stehe).
Ich kann natürlich nicht sicher sagen, dass die fleischlose Ernährung diese Besserung bewirkt hat, aber es ist ausgesprochen auffällig. Meiner Tochter geht es übrigens ebenso - wir haben uns gemeinsam zur vegetarischen Ernährung entschlossen. Auch sie hatte extreme Schmerzen und musste Schmerzmittel nehmen.
Ich rate also: ausprobieren - schaden kann es nicht ;-)
Liebe Grüße
Hallo Patricia,
vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Mal schauen, ob das was bringt, am Freitag geht's einkaufen und dann mal gucken, ob's was hilft. Ich hab nämlich auch oft in den ersten Tagen extrem starke Schmerzen, sodass ich mich nur auf ne Liege legen (http://www.fashion4home.de/liegen-chaiselongues) kann und mehr nicht, arbeiten geht dann gar nicht vor lauter Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen.
Liebe Grüße
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