Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : HPP aber wie???
Hallo zusammen!
Ich habe vor die HPP-Ausbildung zu machen. Dazu hab ich grundsätzlich noch ein paar Fragen und hoffe, ihr könnt mir mit euren Erfahrungen etwas weiterhelfen.
Gleich zu allererst: Ist es wirklich so schwierig, die Prüfung zu bestehen? Nicht deswegen, weil das Wissen fehlt, sondern so wenig durchgelassen werden?? ich hoffe, das ist nur ein Gerücht!?:eek:
Gibts eine Art der Ausbildung, die zu bevorzugen ist? Es gibt ja alle möglichen Kursangebote, die gehen von 2 Wochen intensiv, über einmal die Woche für 5-12 Monate, Fernstudium bis 1 1/2 Jahre Ausbildung :confused:
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht??
Ich wär natürlich gern so schnell wie möglich fertig - aber nicht auf Kosten des Wissens!!
Ist eine zwei Wochen Vorbereitung wirklich genug (natürlich mit eigenem Lernen vorher und nachher - aber trotzdem??)??
Ich freu mich auf eure Anregungen und Tipps!!
VIELEN DANK!!
Sorbas
Hallo Sorbas:),
Ich denke eine zweiwöchige "Intensiv-Ausbildung" ist absolut illusorisch zum Bestehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies irgendjemend schaffen kann. Da du ja eine Menge schulmedizinisches Psychiatriewissen haben musst und auch eine ganze Menge über Psychotherapieverfahren und Gesetzesgrundlagen etc. parat haben musst, ist das eine ganze Menge Stoff zum lernen. Entscheidend ist wohl, ob du medizinische Vorerfahrungen hast, um entscheiden zu können wie schnell du dich einfinden wirst in der Thematik. Ich hatte eine abgeschlossene Krankenschwesternausbildung+ plus Erfahrungen in einer Psychosomatischen Klinik + über 4 Jahre Arbeit in einer psychiatrischen Facharztpraxis in petto und ich muss sagen, ich habe etwa ein Jahr gebraucht um den Stoff komplett zu können im Selbststudium (was ich wegen meiner Vorerfahrung einfach mal riskiert habe). Vielleicht wärs ein paar Monate schneller gegangen, wenn ich am Anfang mehr gelernt
hätte , aber ein halbes Jahr habe ich täglich mehrere Stunden nur für die Prüfung gelernt.
Bedenke immer der Prüfer ist ein Schulmediziner und er wird auch reines Fachwissen abfragen und geh mal davon aus, dass er sich für BB reichlich wenig interessieren wird. Er will beispielsweise wissen, ob du im Zweifelsfall erkennen kannst, welche Erkrankung dein Klient hat und ob du weiter überweisen wirst, wenn es nicht in deine Kompetenz fällt ihn zu behandeln, wie z.b. bei einem Psychotiker.
Die Frage ob es schwer ist die Prüfung zu bestehen ist immer schwer zu beantworten, dafür müsste man Statistiken haben. Subjektiv ist es immer anstrengend in der Prüfungssituation einen kühlen Kopf zu behalten und das gelernte Wissen präsent zu haben. Wenn mann jedoch viel gelernt hat, dann ist es gut machbar.:)
Hast du den schon medizinisches Vorwissen? Hast du über einen Lösung Fernstudium/Präsenzschule oder Selbststudium nachgedacht?
LG
Hildegard
Danke Hildegard, für die superschnelle Antwort!
Also medizinische Vorbildung hab ich keine (hab eine PKA-Lehre in Österreich gemacht und im Zuge meiner Berufsreifeprüfung ein Semester Psychologie)!
Aber ich geh davon aus, dass, wenn ich mich für einen Kurs entscheide, ich auch dementsprechend den Lehrstoff vermittelt bekomme! (Ich hoff, das ist nicht zuviel verlangt:(). Mit Heimarbeit und selbst intensiv lernen hab ich kein Problem, wenn die Basis gut vermittelt wird!
Das war eigentlich das, was mir am meisten Fragen aufgeworfen hat - wie komm ich zu dem Wissen!? Ich habs halt gern selbst in der Hand, was aber nicht immer sinnvoll ist. Deswegen wär Fernstudium eigentlich nix, denk ich! Für mich gäbs nichts Besseres, als einen Vortragenden, der sein Wissen gut und verständlich rüberbringen kann, aber ich hab schon oft erfahren müssen, das diese Menschen rar sind :(
Naja, ich werd mich dann mal erkundigen, was hier so angeboten wird!
LG
Sorbas
Danke nochmal!!
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