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Hildegard
28.01.08, 19:25
Welche Psychotherapiemethoden würdet ihr gerne im Premiumforum als nächstes kennenlernen wollen:

Silvana
28.01.08, 20:28
Huch da war ich wohl die erste ;)

...ansonsten interessiere ich mich für/werde ich anwenden

Individualtherapie
NLP (auch wenn das eher kontrovers als Therapieform diskutiert wird)
Gesprächstherapie

Gibt es einen Grund warum die Psychoanalyse nicht dabei steht?

Gibt es einen Grund, warum die % überall 100 sind?

Sybille
28.01.08, 20:32
...............war ja klar, was ich ankreuze :D:D

Nicole
29.01.08, 16:42
Ich würde gerne wissen was mit Hypnotherapie gemeint ist ?
Also, daß es um Hypnose geht is klar ;) ..... hoffe ich doch :p

Was ist Heilhypnose? Was ist das im Gegensatz zur Hypnotherapie oder andren Hypnoseformen.

Jessias hat ja die Ausbildung zum Rückführungsbegleiter, darüber würde ich auch gerne mehr erfahren.
Und auch " Die Familienaufstellung" ist auch ein Thema worüber ich gerne mehr lesen würde.

Danke schön
LG Nicole

kapinnow
29.01.08, 20:35
Die Idee NLP anzuschauen hatte ich auch schon, Silvana. Wo liegt das Problem?
Psychoanalyse im eigentlichen Sinn können wir nicht anbieten, wohl aber psychoanalytisch orientierte Verfahren, oben "Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie" genannt.
LG
Kai

Silvana
29.01.08, 21:22
Die Idee NLP anzuschauen hatte ich auch schon, Silvana. Wo liegt das Problem?

Naja weil - ich meine auch hier - wäre im Gespräch gewesen, das NLP al Therapie nicht sinnvoll ist???


Psychoanalyse im eigentlichen Sinn können wir nicht anbieten, wohl aber psychoanalytisch orientierte Verfahren, oben "Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie" genannt.
LG
Kai

Ja das dachte ich mir so schon, deswegen hab ich ja auch alles ausser das systemische angeklickt ;)

Silke Uhlendahl
30.01.08, 21:58
Hallo ich habe eine kleine Verständnisfrage, ist es sinnvoll für mehrere Themen zu stimmen?

Ich finde die Themen alle interessant- aber evtl hab ich ja was nicht verstanden, dachte es geht darum was als nächstes kommt??

Hildegard
30.01.08, 22:26
Hallo Silke:),

du kannst auch mehrere ankreuzen, es ist so, ich wollte gerne eine Art "Interessensbild" haben, um zu wissen, was wir alles in den Methodenkoffer noch mit aufnehmen können/sollten.

Die Anzahl der Klicks zeigt lediglich, wo das größte Interesse besteht und was wir als nächstes in der Umsetzung andenken sollten! :)

Aber erst mal lassen wir die Umfrage noch ein bisschen online, bis noch mehr abgestimmt haben.:)

Liebe Grüße

Hildegard:)

kapinnow
01.02.08, 10:03
Hallo Silvana,

wir können hier ev. unterscheiden, was prüfungsrelevant gelernt werden sollte, und was uns hier interessiert bzw. was uns ev. einen Vorteil für uns oder unser Arbeiten liefert.

NLP erscheint sehr nützlich, wenn es um Themen der Lebensplanung oder inneres Wachstum geht. NLP kann auch helfen, wenn wir neue Therapiemethoden kennen lernen wollen, da es ja urprünglich dabei um so etwas wie Modelllernen, nämlich die Frage, warum bestimmte Therapeuten so gute Ergebnisse erzielen, ging.

Von daher könnten wir das Thema aus meiner Sicht schon vertiefen, wenn wir wollen! Wir sollten dann halt schauen, wie wir das machen können. Hast Du eine Idee dazu?

Liebe Grüße
Kai

Silvana
01.02.08, 14:42
Hmm ne Idee hab ich nicht so parat, aber interessieren würde mich das eben auch sehr - also ich belese mich da eh gerade intensiv, da ich das auf jeden Fall mit in mein Programm aufnehmen werde... ich übe auch an einer methode (aber wirklich nur eine und ich stehe ganz am Anfang, aber sie hat schon mehrfach funktioniert... und das begeistert mich sehr).

Also ich weiß nicht in wie fern das Prüfungsrelevanz hat... denke eher keine... vll könnte man eben bestimmte Techniken üben und hier seine Ergebnisse on stellen... daraus könnten sich wiederum Tipps ergeben die jeden weiter bringen.

labbi96
16.02.08, 20:06
ich fände es auch interessant etwas über die NLP zuerfahren.

LG

sabine13
16.02.08, 22:09
Hallo,

Also auch ich würde mich sehr für Jessias´ Erfahrungen (und Techniken) mit Rückführungen interessieren. Ansonsten hab ich noch für Hypnose gestimmt.

Liebe Grüße,
Sabine

Jörg
16.02.08, 22:18
Hallo,

Also auch ich würde mich sehr für Jessias´ Erfahrungen (und Techniken) mit Rückführungen interessieren. Ansonsten hab ich noch für Hypnose gestimmt.

Liebe Grüße,
Sabine

Liebe Sabine,

Ich fange mal ein Thread zum Thema im Unterstützerforum an...

Liebe Grüße
Jörg

sabine13
17.02.08, 00:30
Lieber Jessias,
Das ist ja klasse:021: vielen Dank!

Sabine

sabine13
17.02.08, 00:32
Ich Idiot- grad seh ich, Daß Du Jörg heißt...sorry, bin offenbar im Lernstreß doch etwas confused...

Jörg
17.02.08, 01:05
Ich Idiot- grad seh ich, Daß Du Jörg heißt...sorry, bin offenbar im Lernstreß doch etwas confused...

Ja... jessias ist der Nick und Jörg der Realname:D... also beides richtig:helau:

Jörg
17.02.08, 13:02
so dass mit der Namenverwirrung konnte ich mit Jochens Hilfe lösen...

Den Thread zu Reinkarnationtherapie findet ihr hier:
http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=5507

Liebe Grüße
Jörg

sanni
25.02.08, 13:42
Hallo,
bei "andere Verfahren" möchte ich noch die Tiergestützte Therapie ins Spiel bringen.
Ich finde sie sehr hilfreich in der Altenpflege, bei Dementen, aber auch in der Arbeit mit Kindern, z. B. bei Autismus, ADHS, Verhaltensauffälligkeiten.
Schon vor vielen Jahren habe ich im ehrenamtlichen Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht in der Reit-und Pferdetherapie mit blinden Kindern.
das waren auch sehr schöne Erfahrungen.

Liebe Grüße

Sabine

Manja
26.06.08, 21:30
Hallo,
bei "andere Verfahren" möchte ich noch die Tiergestützte Therapie ins Spiel bringen.
Ich finde sie sehr hilfreich in der Altenpflege, bei Dementen, aber auch in der Arbeit mit Kindern, z. B. bei Autismus, ADHS, Verhaltensauffälligkeiten.
Schon vor vielen Jahren habe ich im ehrenamtlichen Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht in der Reit-und Pferdetherapie mit blinden Kindern.
das waren auch sehr schöne Erfahrungen.

Liebe Grüße

Sabine

Welche Möglichkeiten gibt es denn noch so zur Anwendung bei dementen Menschen?

sanni
26.06.08, 23:35
Hallo Manja,

als da wären(die ich kenne:p):

-basale Stimulation
-Validation
-Klangtherapie(startet jetzt gerade ein super Projekt in dem Altenheim , in dem ich arbeite)
-Aromatherapie
-Maltherapie
-Beschäftigungstherapie/Alltagstätigkeiten
-Vorlesen/Märchen(bitte keine gruseligen bei dementiell Erkrankten)

Im Moment fällt mir nichts anderes ein, außer natürlich noch die naturheilkundlichen Therapien, aber die meintest Du ja ,glaube ich, nicht.

Liebe Grüße

Sabine

Kalindi
27.08.08, 11:13
Ich interessiere mich besonders für die RET, die Rational Emotive Therapie nach Albert Ellis, welche eine spezielle Form der Verhaltenstherapie ist.

Hier die Beschreibung aus Wikipedia:

Die Rational-Emotive Therapie (RET) bzw. Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) gehört zu den psychologischen Verfahren und ist sowohl gesprächs- als auch verhaltensorientiert. Sie gehört nach einem langen Entwicklungsprozess heutzutage zu der Gruppe der Verhaltenstherapien und speziell zu den kognitiven Verhaltenstherapien. Mittelpunkt ist der Mensch als zielorientiertes und soziales Wesen das daran leidet, von blockierenden Einstellungen und Gefühlen an der Erreichung von Zielen gehindert zu werden. Dabei wird durch Veranschaulichung veränderter Attributionen aufgezeigt, dass man diesem Leiden nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern dass mit Hilfe der eigenen geistigen Kräfte gelernt werden kann Gefühle und Verhalten aktiv zu verändern. Die Therapie setzt an (gegenwärtigen und vergangenen) Konflikten auf der Einstellungs-, Gefühls- und Verhaltensebene an.

momoko
23.10.08, 16:06
hallo zusammen,

ich interessiere mich im humanistischen Bereich neben der VT vor allem für klientzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und für Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg.

Außerdem interessieren mich die verschiedenen Techniken der energetischen Therapie, vorallem EFT, Emotrance, Seamorg Matrix nach Asha Clinton.

und, ganz aktuell: Gestern war ich auf einer Tagung zum Thema Bindungsstörung und Trauma - die war super spannend. Viele Traumatherapeuten nutzen ja in Ihrer Arbeit EMDR, und nachdem ich das gestern mal wieder gesehen habe habe ich durchaus Lust bekommen, EMDR zu lernen. Leider sind die EMDR'ler meines Wissens nach ein bißchen "elitär" und wollen in den klassischen Ausbildungen keine HP's. (belehrt mich, wenn es anders ist :-) ) Ich glaube aber, dass in den modernen Traumatherapie-Ausbildungen oft auch EMDR enthalten ist, und so eine Ausbildung würde mich auch interessieren.

Aber eines nach dem anderen.
Jetzt erst mal die mündliche..
und die Gesprächstherapieausbildung zu Ende bringen...
und dann mit dem vorhandenen Handwerkszeug erst mal Geld verdienen..

und dann neu weiterbilden :-)

LG an alle

momoko

@kalindi

In meiner VT Ausbildung - und ich glaube, in jeder VT Ausbildung, gehören die Grundlagen nach Ellis dazu, gibt es gesonderte Ausbildungen dafür?

Spongebob
24.10.08, 08:21
Hallo momoko,

Zitat:
Viele Traumatherapeuten nutzen ja in Ihrer Arbeit EMDR, und nachdem ich das gestern mal wieder gesehen habe habe ich durchaus Lust bekommen, EMDR zu lernen. Leider sind die EMDR'ler meines Wissens nach ein bißchen "elitär" und wollen in den klassischen Ausbildungen keine HP's.

Aus eigener Erfahrung und aus Gesprächen mit Fachärzten f. psychotherapeutische, psychosomatische Medizin, kann ich folgendes dazu sagen.
EMDR ist nicht bei jedem Patienten anwendbar, d.h. der P. muss eine gewisse emotionale Grundstabilität mitbringen.
Problem ist insbesondere bei der EMDR - Traumatherapie , das hohe Risiko, dass es im Rahmen einer Therapiesitzung durch erneutes Durchleben eines Traumas individuell zu starken emotionalen Aus-/Durchbrüchen kommen kann, das sich teilweise bis zu psychotischem Verhalten steigern kann. Dann hast du auf einmal einen psychotischen P. auf der Couch und dann....?????
Es kommt vor, dass der P. dann auch akut medikamentöse Unterstützung benötigt, um erstmal etwas "abgeschirmt" bzw. psychovegetativ entkoppelt zu sein.
Schlimmstenfalls kann es dazu kommen, dass der P. aus der Traumasituation nicht mehr herauskommt .... und dann????

Ich persönlich denke darüber, dass es ganz ok und sinnvoll ist, wenn diese z.T. doch recht stark risikobehaftete Technik nur an Fachärzte vermittelt wird, denn wir haben einfach nicht die Möglichkeiten auf unvorhergesehenes Verhalten schnell genug und effektiv genug reagieren zu können.


VG Micha

momoko
25.10.08, 13:47
Lieber Micha,

ich bin grundsätzlich selbstverständlich deiner Meinung, dass Traumabehandlung ein ganz schwieriges und sensibles Feld ist. Ebenso sollte natürlich jedem Therapeuten bewusst sein, dass EMDR nicht immer und ohne zu hinterfragen grundsätzlich die Therapie der Wahl ist. Das Auslösen von Flashbacks ist immer eines der möglichen Risiken bei jeder Form von Traumabehandlung. - Und : insbesondere klomplexe Traumaerkrankungen sind meist im stationären Setting zu behandeln. Von diesen Punkten bin ich als selbstverständliche Grundlage ausgegangen, ohne sie explizit zu erwähnen.

Wenn du aber auf meine Aussage, dass ich mich für eine Traumaausbildung zu einem späteren Zeitpunkt interessieren würde, schreibst:

I
ch persönlich denke darüber, dass es ganz ok und sinnvoll ist, wenn diese z.T. doch recht stark risikobehaftete Technik nur an Fachärzte vermittelt wird, denn wir haben einfach nicht die Möglichkeiten auf unvorhergesehenes Verhalten schnell genug und effektiv genug reagieren zu können.


fühle ich missverstanden und auch ein Stück weit angegriffen. Deshalb ist es mein Bedürfnis, dies nicht so stehen zu lassen und wie folgt zu erläutern:
1. Fachärzte für Psychotherapie sind oft in Therapieverfahren viel schlechter ausgebildet als Psychologische Psychotherapeuten, so dass ich diese Einschhränkung zunächst als nicht richtig erachte

2. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie sind wir nicht aufgrund der Berufsbezeichnung per definition schlechter qualifiziert: Als HPP mit guter, solider mehrjähriger therapeutischer Ausbildung, (ich rede hier nicht von einem Wochenendkurs in xy), mit Hospitation in PT-Praxen oder Psychiatriepraktikum, mit einer zusätzlichen umfassenden Traumatherapieausbildung kann und wird ein HP ganz bestimmt auch sehr gute und verantwortungsvolle Therapien leisten und seine Grenzen können kennen.

Genaue Prüfung, wer so eine Ausbildung machen darf, dafür bin ich unbedingt.
Aber pauschal zu sagen, wow, Ärzte können das und HPPs nicht - das finde ich falsch.

Liebe Grüße

momoko

Spongebob
25.10.08, 15:44
Hallo momoko ,

Zitat:
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie sind wir nicht aufgrund der Berufsbezeichnung per definition schlechter qualifiziert

Doch, denn es fehlt sowohl ein Psychologiestudium sowie eine anerkannte Qualifikation in Psychotherapeutischen Verfahren.
Die therapeutische Qualifikation des HPP mag für einfache Phobien, leichtere Neurosen, psychologische Beratungen reichen. Aber der überwiegende Rest (schwere affektive Strg. / Psychosen, schwere Traumen) gehört meiner Ansicht nach nicht in die Hände eines HPP sondern in die, einer höher qualifizierten Person. Egal ob Psychotherapeut , FA für Psychiatrie, Psychotherapie, u.a.

Zitat:
Aber pauschal zu sagen, wow, Ärzte können das und HPPs nicht - das finde ich falsch.

Das habe ich auch nicht behauptet.


Zitat:
fühle ich missverstanden und auch ein Stück weit angegriffen

Es ist kein Angriff gegen dich gewesen, wenn du jedoch meine objektiv gerichtete Meinung zu o.g. Thema bereits als solchen ansiehst, dann wäre es sinnvoll noch mal zu überlegen, ob der HPP für dich das richtige Arbeitsgebiet darstellt, denn dort wirst du ganz andere Sachen hören.



VG Micha

momoko
25.10.08, 15:57
Micha,

dein Posting ist inhaltlich falsch,
es gibt sehr wohl HPP die ein abgeschlossenes Psych-Studium haben und auch anerkannte PT -Verfahren erlernt haben, ihnen fehlt dann nur die Approbation um als Psych.PT zu arbeiten, bzw. manche wollen das aus persönlichen Gründen auch nicht.

Dein inhaltsleerer Ratschlag, meine berufliche Zukunft zu überdenken, empfinde ich als Frechheit in diesem Zusammenhang.

Dennoch - wir sind eben unterschiedlicher Meinung und ich werde hiermit die Unterhaltung mit dir zu diesem Thema beenden.

momoko

Su71
26.10.08, 00:12
Hallo Momoko,
ich arbeite sehr viel mit Traumapatienten und habe verschiedene Traumatechnicken erlernt. (in der Körperpsychotherapie)

Wenn Du EFT erfahren bist, dann suche Dir doch in diesem Zusammenhang eine Traumafortbildung!
Ich bin (in 3 Wochen:D) MET Therapeutin (was ja sehr ähnlich ist wie EFT) - und da gibt es auch im Rahmen der Ausbildung eine Traumatechnik, die man lernt. Ich mache jetzt noch zusätzlich ein Traumaseminar, um diese Technik noch intensiver zu erlernen.
Ich bin sehr begeistert von diesen Methoden - und mache sehr gute Erfahrungen damit!
EMDR ist auf jeden Fall auch eine gute Technik - aber bleib doch einfach da, wo Du angefangen hast - und ich bin mir sicher, dass Du auch EFT Fobis finden wirst zum Thema "Traumatherapie"...;)

LG
Susanne

Maerchenhexe
01.11.08, 22:02
Die therapeutische Qualifikation des HPP mag für einfache Phobien, leichtere Neurosen, psychologische Beratungen reichen. Aber der überwiegende Rest (schwere affektive Strg. / Psychosen, schwere Traumen) gehört meiner Ansicht nach nicht in die Hände eines HPP sondern in die, einer höher qualifizierten Person. Egal ob Psychotherapeut , FA für Psychiatrie, Psychotherapie, u.a.

Sog. schwere Erkrankungen gehören zum Mediziner, keine Frage- aber supportiv kann ein HPP sehr wohl mitbehandeln. Da der psychologische Psychotherapeut genausowenig Medikamente verschreiben kann wie ein HPP wüsste ich jetzt nicht, warum da ein Unterschied sein soll zwischen einer Therapie bei einem HPP oder einem PsychPT? Passende Ausbildung vorausgesetzt? Psychologische Beratung machen psychologische Berater, ich glaube nicht, dass die meisten HPP's den langen Weg gegangen sind um reine Beratung anzubieten. Mir jedenfalls war die Ausbildung "psychologischer Berater/in" bei weitem zu unzureichend. Gute Grundlage für ein weiterführendes Studium, aber m.E. viel zu wenig um "auf die Menschheit losgelassen" zu werden. Oder wie sehen die anderen Kolleginnen und Kollegen das hier?

kapinnow
01.11.08, 22:32
Hallo zusammen,

eine gemeinsame Arbeit von Arzt und Heilpraktiker ist selten, auch wenn das manchmal vielleicht wünschenswert wäre. Allerdings ist klar, dass alle Aktiven des Gesundheitssystems (vom Psychologischen Berater, über Heilpraktiker Psychotherapie und Psychologischen Psychotherapeut bis zum Psychiater) für typische Themengebiete ausgebildet sind bzw. bestimmte favorisieren und sich dazu die jeweils passenden Methoden aneignen.

Manche sind dabei sehr erfolgreich, andere leider weniger, und manche wählen leider auch unpassende Themen oder Verfahren - und das gilt leider manchmal auch für Ärzte z.B. wegen einer sich entwickelnden Gegenübertragung. Wichtig scheint mir, dass jede Fortbildung mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein seitens Lehrern und Schülern stattfindet. Dann wird in der Regel auch eine gute, professionelle Arbeit herauskommen - und die wünsche ich mir auf allen Ebenen.

Liebe Grüße
Kai

Maerchenhexe
02.11.08, 09:51
Wichtig scheint mir, dass jede Fortbildung mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein seitens Lehrern und Schülern stattfindet. Dann wird in der Regel auch eine gute, professionelle Arbeit herauskommen - und die wünsche ich mir auf allen Ebenen.


Gäääänau. So sei es!