PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe-drehe durch - kurz vor Prüfung



gratia
24.01.08, 22:31
ich lerne momentan so unkontrolliert für mich selber. Hilferuf tatsächlich brauch Menschen, die sich gerade auch mit der Thematik befassen! Meldet Euch bitte zum gemeinsamen Lernen. Danke!

Manja
24.01.08, 22:34
jo..........da bin ich.............. an derselben Stelle.........was nun?

Hildegard
24.01.08, 23:22
O.k. dann geb ich euch mal Aufgaben:

Ich bin jetzt die Amtsärztin:D:D: Nennen Sie mir bitte alle möglichen Einflussfaktoren für die Entstehung einer Depression!

Ich kenne 8 größere Einflußfaktoren(zumindest hab ich mir das vor der Prüfung herausgearbeitet), versucht mal euer Glück und vor allem versucht es erstmal ohne in den Unterlagen nachzuschauen ;)

LG
Hildegard

Hildegard
25.01.08, 00:28
Noch ne kurze Ergänzung zur Beantwortung, wer möchte, kann eine PN mit der Antwort schicken. Jessias hat mich auf die Idee gebracht, dann können mehrere üben.

Er war übrigens supergut mit seiner Antwort;), also strengt euch an, die Amtsärztin will es auch genau haben...:cool:

LG

Hildegard

Irmela
25.01.08, 00:55
ich hätte da auch noch eine hübsche Frage, die mal so ähnlich in einer mündl. Prüfung kam:
Wie entsteht der Singultus (Schluckauf) und wie ist er mit psychischen Störungen in Zusammenhang zu bringen?

(gemein, oder - aber die Frage gabs echt)

LG Irmela

Hildegard
25.01.08, 09:08
Hallo Irmela:),

zunächst einmal Kompliment für deine wirklich gute Leistung bei der Beantwortung meiner Frage!! Habe dir eine PN mit meiner Zusammenstellung von Antworten geschickt!

Schön, dass du auch eine Frage eingestellt hast, wenn du die korrekte Antwort kennst, können ja alle eine PN an dich schicken und du ergänzt gegebenfalls, so wie ich das jetzt auch gemacht habe.

@ all:
Ich fände es übrigens toll :D:D wenn alle, die mitlernen möchten, auch mal eine Frage stellen und die sozusagen in der Beantwortung auch "betreuen". So haben die, die sich auf die Prüfung vorbereiten eine Menge Übungsfragen und alle haben auch eine Kontrollmöglichkeit, ob noch einiges vergessen worden ist, wenn der Fragensteller auch auf die eintrudelnden PN´s antwortet.

Wir kriegen das schon gemeinsam hin:) euch März-Kandidaten fit zu machen für die Prüfung!!

LG

Hildegard

Irmela
25.01.08, 10:24
Guten Morgen,
danke, Hildegard.
Ich hab noch ne Frage - ich glaube, ich wäre besser Lehrerin geworden, anstatt Prüfling :)
also,
welche (4) Störungen haben das veraltete Hysterische Modell nach dem aktuellen ICD 10 abgelöst? Oder anders formuliert: Wo im ICD 10 findet man heute die Störungen, die früher im Hysterischen Modell zusammengefasst waren (4).

Einen schönen Tag euch (ich verschwinde nachher für drei Tage in ein Seminar).
Irmela

Hildegard
25.01.08, 10:31
@ Irmela:)

Als Lehrerin ist man ein automatisch auch ein guter Prüfling. Denn die Lehrerin kann die Fragen ja auch beantworten...:D:D

Das sind doch optimale Bedingungen für eine gute Prüfung!

LG

Hildegard:)

Irmela
25.01.08, 10:40
@ Hildegard, na, dein Wort in Gottes Gehörgang in der Hoffnung, dass er keinen Tinnitus oder dissoziative Taubheit hat ;)

LG Irmela

Jörg
25.01.08, 13:51
Guten Morgen,
danke, Hildegard.
Ich hab noch ne Frage - ich glaube, ich wäre besser Lehrerin geworden, anstatt Prüfling :)
also,
welche (4) Störungen haben das veraltete Hysterische Modell nach dem aktuellen ICD 10 abgelöst? Oder anders formuliert: Wo im ICD 10 findet man heute die Störungen, die früher im Hysterischen Modell zusammengefasst waren (4).

Einen schönen Tag euch (ich verschwinde nachher für drei Tage in ein Seminar).
Irmela

Liebe Irmela,
Das wären so fragen die mich bisher in der Prüfung total sprachlos mach würden.. da weiß ich so spontan garnichts zu... beim Schluckauf würde ich stottern und beim Hysterischen Modell ??? (was ist das bitte???) würde ich in Hystrionische Persönlichkeitsstörung, Hypomanie und Grundformen der Angst (Riemann) stochern...

kapinnow
25.01.08, 14:13
Hallo Jessias,
denk mal an "Hysterie". Da fällt Dir bestimmt mehr ein!
Liebe Grüße
Kai
P.S. das mit dem Schluckauf - Klasse!
P.P.S. Durch Lehren lernt man, also @Alle: WEITER SO!!!

Irmela
25.01.08, 14:38
Hallo Jessias,
siehste, und deswegen habe ich die Fragen gestellt, weil ich genauso davor stand, als ich die Fragen in Prüfungsprotokollen las. Die "klassischen" Fragen sind ja woanders hier im Forum schon unterwegs, da dachte ich, ich stifte mal ein bißchen VErwirrung ;)
Ich schreibe dir ne PN zur Lösung, damit andere noch rätseln können.
LG Irmela

Irmela
25.01.08, 14:48
und jetzt nochmal eine ganz fiese Frage aus meiner Klausur zum Akademieabschluss, die ich auch glatt verhauen hatte (also die Frage, nicht die Klausur ;) ):

Beschreiben Sie kurz die Rolle von Theorien zur Krankheitsentstehung (wie etwa die der psychoanalytischen Neurosenlehre) für die ICD 10 Klassifikation.

Bin gespannt

lG Irmela

Jörg
25.01.08, 15:15
ich schreibs als pn ... besser ist das

Irmela
25.01.08, 15:16
ok; 1 mit Sternchen ;)

Irmela
26.01.08, 00:32
wo sind denn die ganzen HPPAs? Ich habe zwei Leuts gehabt, die Antworten geschickt haben... Hildegard, hattest du mehr? ;)

Ich lass mich aber nicht aufhalten und hab' ne neue Frage, welche übrinx alles Fragen sind, an denen ich selbst mal geknabbert habe (Selbsterfahrung :cool: )

Grenzt mal bitte folgende Begriffe voneinander ab:
1. Leibliche Beeinflussungserlebnisse
2. Zönästhesien
3. taktile Halluzinationen
4. Dermatozoenwahn

was, wie, wer, wann (wobei)?

(und bei Gelegenheit wünsche ich mir auch mal Fragen - oder ruhig auch mal Antworten von den HPPs, weil wer rastet, der rostet :P )

ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Irmela

Hildegard
26.01.08, 17:05
So nachdem gestern Amstärztin Irmela, die Prüfungen abgenommen hat, wartet heute auf den Samstag nun wieder AA Hildegard auf ihre PN mit Lösungsvorschlägen :D:D :

Nennen sie bitte alle Ihnen bekannten Therapiemethoden bei der Manie!

Irmela
27.01.08, 15:56
Hallo Zusammen,
ich bringe euch eine Frage aus dem Seminar mit, von dem ich gerade zurück komme - ich habe sie auch mal so ähnlich in einem Prüfungsprotokoll gelesen:

Sie stehen kurz vor Ihrem wohlverdienten Jahresurlaub, als eine Ihrer PatientInnen suizidal wird und sich meldet. Was machen Sie?

Hildegard
28.01.08, 20:09
Zum Thema: Persönlichkeitsstil - Persönlichkeitsstörung:

Auf welche Persönlichkeitsstörung deuten folgende Persölichkeitsstile hin, wenn sie krankhaft /übersteigert sind?

zwanghaft
narzistisch
histrionisch
paranoid
borderline
dependent
schizoid
ängstlich-selbstunsicher
schizotypisch
dissozial

Liebe Grüße
Hildegard

Irmela
28.01.08, 20:50
öhm, mit der Emailbenachrichtigung ist die Lösung mitgekommen. Witzig,hm?
So sieht die Frage in der Email aus ;) :
um Thema: _Persönlichkeitsstil - Persönlichkeitsstörung_:

Auf welche Persönlichkeitsstörung deuten folgende Persölichkeitsstile hin, wenn sie krankhaft /übersteigert sind?

zwanghaft
narzistisch
histrionisch
paranoid
borderline
dependent
schizoid
ängstlich-selbstunsicher
schizotypisch
dissozial

Liebe Grüße
Hildegard

...frag nochmal, ja? Vielen Dank, weil ich hätte nicht alle auf Anhieb gewusst...

Hildegard
29.01.08, 00:35
Öhm Irmela:confused:, welche E-Mailbenachrichtigung :cool:;) , die Antworten sind aber richtig, sie stehen übrigens auch hinter dem Spoiler-Tag :D, wenn du die anklickst...
Liebe Grüße

Hildegard

sugar
29.01.08, 08:34
Kannst mir das mit dem Schluckauf mal erklären?
Das interessiert mich nämlich auch. Auch wenn ich nicht HPPA bin. *g*

Irmela
29.01.08, 09:58
@Hildegard -
wenn jemand einen neuen BEitrag in diesem Thema eröffnet, dann bekomme ich eine Email und diese Mail enthält dann die neuste Antwort. In der Email werden deinen Fragenkästchen nicht angezeigt, sondern die Antworten. ich habe oben das kopiert, wie es bei mir angekommen ist. Das war nicht meine Antwort ;) Und das wollte ich mitteilen, dass wenn man Fragen mit Kästchen zum Anklicken stellt, dass dann die Antwort in der Email steht.

LG

Zum Schluckauf:

Der Schluckauf entsteht, wenn sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht und dadurch der Atemreflex ausgelöst wird und man so heftig einatmet, dass die Luft durch den geschlossenen Kehlkopfdeckel (Glottis) gepresst wird. Dadurch entsteht der Hicks.

Schluckauf kann ausgelöst werden durch Affekte (Schreck, Angst) oder z.B. schnelles Trinken etc.
Er passt insofern in die Psychopathologie, da der Schluckauf als autonome somatoforme Funktionsstörung (der oberen Atemwege) (F 45.3 glaube ich) bekannt ist. Ebenso wie psychogenes Husten, Räuspern oder Würgen.
Außerdem kann ein Dauerschluckauf (organisch) entstehen, wenn der Nervus phrenicus (ZNS) geschädigt ist.
*hicks

sugar
29.01.08, 10:03
Danke Irmela, das wollte ich schon immer mal wissen :)

Irmela
29.01.08, 10:24
Jetzt habe ich nochmal eine Frage (ein Fall von der letzten Kölner mündl. Prüfung). Über die Lösung können wir ruhig diskutieren, weil ich die als richtig anerkannte Lösung nicht kenne. Also schreibt doch ruhig eure Gedanken hier herein anstatt PN.

Ein 27 jähriger gut aussehender, scheinbar selbstbewusster Mann kommt zu Ihnen in die Praxis. Es ist Musiker und hat eine 15 jährige professionelle Ausbildung absolviert. Jeder Mal, wenn er an der Oper vorsingen soll, bekommt er Halsschmerzen und Husten, sodass er die Prüfung nicht absolvieren kann.
1. Verdachtsdiagnose, Differenzialdiagnose
2. Wie gehen Sie vor?
3. Welches Verfahren setzen Sie ein?

Ich lass euch mal grübeln und dann setze ich mal meine Gedanken dazu ein.

Liebe Grüße
Irmela

P.S. Ich finde, dass die HPAs ruhig mitmachen sollten, wenn die HPAAs "fertig" sind. Würde mir helfen :)

Jörg
29.01.08, 10:43
Ein 27 jähriger gut aussehender, scheinbar selbstbewusster Mann kommt zu Ihnen in die Praxis. Es ist Musiker und hat eine 15 jährige professionelle Ausbildung absolviert. Jeder Mal, wenn er an der Oper vorsingen soll, bekommt er Halsschmerzen und Husten, sodass er die Prüfung nicht absolvieren kann.
1. Verdachtsdiagnose, Differenzialdiagnose
2. Wie gehen Sie vor?
3. Welches Verfahren setzen Sie ein?



1. Verdacht: Prüfungsangst - DD: Erklältungskrankheiten, Infekt
2. Anamnese: Wie war das in anderen Prüfungssituationen, wann treten Husten und Halsschmerzen sonst noch auf. Welche Bewältigungsstrategien hat er in schwierigen Situationen.
3. Verfahren erster Wahl ist die VT. Das biete ich nicht an. Wenn er trotzdem bei mir therapiert werden möchte, PMR nach Jacobsen und Rückführungstherapie um die ursachen der Angst zu finden und zu lösen.

Liebe Grüße
Jörg

Irmela
29.01.08, 12:12
Mein erster Gedanke war auch "Prüfungsangst" soziale Phobie. Dann fiel mir der Hinweis 15 Jahre auf und nun denke ich zuerst an eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung.
Verdacht: ängstlich-vermeidende PS; DD: soziale Phobie/ Prüfungsangst mit Konversionssymptomatik; Kontrolle HNO-Arzt wg. akut oder rezid. Sinusitiden, andere Infekte;
2. Es muss auf jeden Fall weiter, tiefer exploriert werden, um den Verdacht auf PS zu festigen. VErmeidungsverhalten, Bewältigungsstrategien, weitere Angstsymptome etc.
3. Sollte sich der Verdacht der PS bestätigen, dann wäre eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie ressourcenorientiert angezeigt. Emotionaler Lebenslauf, Selbstwerttraining, Entspannungstraining
Bei reiner Prüfungsangst bzw. sozialer Phobie eher VT: Analyse anhand SORK, Zielsetzung, Angstskala, Entspannungsverfahren, Desensibilisierung.

Ich muss dazu sagen, dass im Prüfungsprotokoll stand, dass die Prüferin Analytikerin ist und bei der Antwort des Prüflings, dass er VT anwenden würde, hat sie nachgehakt warum nicht tiefenpsycholog? Daraufhin kam ich auf die PS...

Irmela
30.01.08, 11:38
Eine neue Frage:
Nennt mal die Ansätze der Rational-Emotiven-Therapie nach Ellis und ordnet ihr Störungsbilder zu. Und wenn ihr wollt, nehmt auch mal kritisch Stellung.

Liebe Grüße
Irmela

Manja
30.01.08, 12:48
Eine neue Frage:
Nennt mal die Ansätze der Rational-Emotiven-Therapie nach Ellis und ordnet ihr Störungsbilder zu. Und wenn ihr wollt, nehmt auch mal kritisch Stellung.

Liebe Grüße
Irmela

........ähm............hatte gerade heut für mich beschlossen mich damit nicht mehr zu befassen.....................:eek:..........also denk ich doch nochmal drüber nach........

lg
Manja

Jörg
30.01.08, 13:32
Eine neue Frage:
Nennt mal die Ansätze der Rational-Emotiven-Therapie nach Ellis und ordnet ihr Störungsbilder zu. Und wenn ihr wollt, nehmt auch mal kritisch Stellung.

Liebe Grüße
Irmela

Sorry... da weiß ich garnichts drüber... ist das schlimm???

Liebe Grüße
Jörg

Irmela
30.01.08, 13:56
naja, ich wäre als Prüfer zufrieden gewesen, wenn ich gehört hätte, dass es eine Methode aus der VT ist (manchmal wird sie den humanistischen Verfahren zugeordnet) und dass es eine kognitive Methode ist. Das hättet ihr auch bestimmt gewusst!
Und die kritische Stellungnahme war eine egoistische Sache, weil RET nämlich mein Steckenpferd ist und ich wollte mal einfach die MEinungen aushorchen ;) Ich hätte nämlich dem Musiker von oben eine Rational-Emotive Therapie angeboten.

Liebe Grüße
Irmela, der gerade wieder ne Frage eingefallen ist...Achtung! ;)

Irmela
30.01.08, 13:57
Welche Ideen zur psychologischen/psychopathologischen Einordnung kommen euch spontan (oder auch durch Nachdenken) bei dem Stichwort "Stalking"?

Hildegard
30.01.08, 14:48
Hallo @ Iremla

Ich wollte dir hier an dieser Stelle mal ganz deutlich Danke :021: sagen für deine tollen Fragen, wo für mich alleine schon die Fragen darauf hindeuten, dass du sehr viel "Durchblick" :D hast. Das ist für euch alle eine gute Möglichkeit sicherer zu werden, egal was gefragt wird. Denn die Fragen aller Fragen (die die der AA dann tatsächlich an euch persönlich stellt), die kommen ja schließlich auch überraschend...
Übrigens dass mit der E-Mailbenachrichtigung bei den Spoiler-Tag-Fragen wußte ich nicht, danke für den Hinweis, das ist ja wirklich nicht im Sinne des Erfinders.Hab mich schibbelig gelacht als ich kapiert hab, was du meinst. :) Werde ich auch nicht mehr machen...

So jetzt aber noch mal ein Frage an alle:

Nenne die drei großen Kernsymptome des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms mit/ohne Hyperaktivität und bringe Beispiele dazu, wie sich das im Alltag des Kindes zeigt bzw. was kann man als Außenstehender bei den betroffenen Kinder beobachten?

So diese Frage hatte ich in meiner mündlichen Überprüfung :p jetzt müsst ihr ran!! Bzw. ihr könnt, wenn ihr Lust habt! :)

Liebe Grüße

Hildegard

Irmela
30.01.08, 21:18
Danke Hildegard *schäm

und dafür machen wir jetzt einen Runde "ausländisch"

Übersetzt doch mal folgende Begriffe:
1. Pathogenese
2. Interozeption
3. Dependence
4. noogen
5. Rezidiv
6. Latenz

:P Irmela

Manja
30.01.08, 22:19
Eine neue Frage:
Nennt mal die Ansätze der Rational-Emotiven-Therapie nach Ellis und ordnet ihr Störungsbilder zu. Und wenn ihr wollt, nehmt auch mal kritisch Stellung.

Liebe Grüße
Irmela

Ist das denn prüfungsrelevant??:eek:

lg
Manja

Manja
30.01.08, 22:20
Welche Ideen zur psychologischen/psychopathologischen Einordnung kommen euch spontan (oder auch durch Nachdenken) bei dem Stichwort "Stalking"?

Hier habe ich leider gar keine Idee....auch nicht bei längerem Nachdenken....

Persönlichkeitsstörung?

..nie begegnet der Fragestellung.......bitte um Aufklärung

lg
Manja

Irmela
30.01.08, 23:44
OK - also Stalking ist ja als Krankheitsbild nicht anerkannt und drum begegnet es dir nirgends in den Lehrbüchern. Es ging mir auch nicht darum zu testen, ob du das Lehrbuch gelesen hast, sondern ob man in der Lage ist, bestimmtes Verhalten einzuordnen und wenn, dann wo.
ich gebe mal in Stickworten wieder, wo ich das einordnen würde und jeder kann sich weitergehend Gedanken dazu machen (denn es steht nirgends geschrieben:
- Liebeswahn - man meint, man wäre an der "richtigen Stelle"
- dissoziale P.-züge (er merkt nix)
- Intelligenzminderung (der merkt auch nix)
- Übertragung ( der meint jemand anderen, der nicht da ist)
- sadistische Züge (der findet das klasse, wenn er jemanden quält)

und bestimmt fällt einem noch mehr dazu ein -
es ging bei der Frage darum, ob man weiter denken kann

LG irmela

Irmela
30.01.08, 23:55
HA! mir ist wieder eine Frage eingefallen:
Gibt es in der Psychiatrie spezifische psychopathologische Symptome? (Also Symptome, die nur bei dieser oder jenen Störung vorkommen)
Wenn ja, welche und in welche Störung sind sie einzuordnen.

(Denkt daran, dass ich immer auf Weitblick und Übersicht frage).

Irmela
31.01.08, 12:55
Ich habe heute Hausfrauentag und bin dabei, meiner "Stube" Kosmetik zu verpassen. Dabei brauchte ich eben Benzin zum Reinigen und da fiel mir eine neue Frage ein.
Nennt mir mal die Abhängigkeitstypen und ordnet das Schnüffeln der richtigen zu. *uuhhh, ist mir komisch ;)

Irmela
31.01.08, 12:57
Ist das denn prüfungsrelevant??:eek:

lg
Manja

Hey, Manja, ich würde sagen, dass das nur dann prüfungsrelevant ist, wenn du damit arbeiten willst. Ansonsten wärs ja schon ok, wenn man es den kognitiven Verfahren zuordnen kann. ich glaube aber eher nicht, dass die Prüfer von allein auf eine solche Frage kommen - aber wer weiß das schon ;)

LG Irmela

Manja
31.01.08, 13:19
Hey, Manja, ich würde sagen, dass das nur dann prüfungsrelevant ist, wenn du damit arbeiten willst. Ansonsten wärs ja schon ok, wenn man es den kognitiven Verfahren zuordnen kann. ich glaube aber eher nicht, dass die Prüfer von allein auf eine solche Frage kommen - aber wer weiß das schon ;)

LG Irmela

Na gut...dann beschränke ich mich mal darauf zu wissen wohin es gehört :p

Manja
01.02.08, 13:40
Hi,

habe eine Frage gefunden:

Wie schliessen Sie eine endogenen Psychose aus?

Auf die würde ich antworten,dass ich nach der Anamnese den psychopathologischen Befund erstelle,bei dem ich die Elemtarfunktionen erfrage und das anhand derer eine endogene Psychose ausgeschlossen werden kann.

Meint ihr das würde reichen?

lg
Manja

Manja
01.02.08, 13:49
weitere:

wo müssen Sie sich überall anmelden wenn Sie eine Praxis eröffnen?

-Gesundheitsamt(gilt das auchfür HPP?)
-Finanzamt
-Berufsgenossenschaft(steht im Prüfungstrainer)

Was sind eure Erfahrung mit schon eigerichteten Praxen?

lg
Manja

Manja
01.02.08, 13:58
Hat jemand bereits irgendwo ein Video eine Gesprächspsychotherapie nach Rogers gefunden?

Meine Frage ist,was sind Interaktionen des Therapeuten wenn er im Sinne der Nicht-Direktivität

-sich auf´s Zuhören beschränkt
-keine Fragen stellt
-keine Interventionen vorschlägt
-nicht analysiert
-nicht kommentiert
-nicht über eigene Erfahrungen spricht

Wüßte gern wie so ein Gespräch abläuft.

lg
Manja

Irmela
01.02.08, 16:12
Hi,

habe eine Frage gefunden:

Wie schliessen Sie eine endogenen Psychose aus?

Auf die würde ich antworten,dass ich nach der Anamnese den psychopathologischen Befund erstelle,bei dem ich die Elemtarfunktionen erfrage und das anhand derer eine endogene Psychose ausgeschlossen werden kann.

Meint ihr das würde reichen?

lg
Manja

Hi,
ich würde auf Nummer sicher gehen und zwar, wie du sagst, den psychopath. Befunde erheben - aber ich würde nicht ausschließen, sondern überweisen. Jeder VERDACHT auf endogene oder psychotische Vorgänge gehört in die Hände der FAchärzte. In der Prüfung ganz sicher sogar ohne wenn und aber.
also, jede dir wahnhaft vorkommende Geschichte, jede Form der Antriebslosigkeit und tiefer Traurigkeit - außerdem fehlt bei dir, die Suizidalität zu erfragen.
Ich würde sogar antworten: Da ich nicht in der Lage bin und auch nicht befugt, eine endogene Psychose auszuschließen, würde ich beim kleinsten Verdacht (und sowieso) nach Abklärung von akuter Suizidalität einen Psychiater mit einbeziehen. Gilt für depressive, manische und andere psychotisch wirkende Syndrome IMMER.

LG Astrid

Irmela
01.02.08, 16:15
weitere:

wo müssen Sie sich überall anmelden wenn Sie eine Praxis eröffnen?

-Gesundheitsamt(gilt das auchfür HPP?) JA
-Finanzamt JA
-Berufsgenossenschaft(steht im Prüfungstrainer) JA

und empfehlenswertaber nicht Bedingung ist ein BErufsverband.

Was sind eure Erfahrung mit schon eigerichteten Praxen?

lg
Manja

Wenn du eine eigene Praxis eröffnest, muss das Gesundheitsamt auch davon Kenntnis bekommen. Die möchten die HEilerlaubnis und deinen deutschen PErso.
Eventuell musst auch noch abklären, ob die Räume, die du als Praxis führen möchtest, von der Stadt als gewerblich zu nutzende Räume schon erlaubt sind, oder noch umgeschrieben werden müssen (hübsche Einnahmequelle an Gebühren für die Stadt). Außerdem musst du den Vermieter frage, ob er Publikumsverkehr gestattet.
HPPs dürfen je nach Wohnsitz (also Stadt oder Kreis) in ihrer Wohnung praktizieren.
LG Astrid

Irmela
01.02.08, 16:20
Hat jemand bereits irgendwo ein Video eine Gesprächspsychotherapie nach Rogers gefunden?

Meine Frage ist,was sind Interaktionen des Therapeuten wenn er im Sinne der Nicht-Direktivität

-sich auf´s Zuhören beschränkt
-keine Fragen stellt
-keine Interventionen vorschlägt
-nicht analysiert
-nicht kommentiert
-nicht über eigene Erfahrungen spricht

Wüßte gern wie so ein Gespräch abläuft.

lg
Manja

Es gibt von Jokers edition (bei Jokers.de) eine DVD von Thomas Schnura über die Gesprächspsychotherapie nach Rogers mit Fallbeispielen und viel Erklärung.
Das Gespräch läuft so ab, dass der Therapeut die Aussagen des Klienten "spiegelt". Er wiederholt, gern mit anderen Worten, was der Klient gesagt hat, sodass der Klient das mal von außen hört. Er denkt dann anders darüber nach, als wenn er sich selbst reden hört. Wobei ich nicht glaube, dass die Gespräche grundsätzlich immer ohne all das, was du genannt hast, ablaufen. Höchstens zu anfang.

LG astrid

Manja
01.02.08, 16:42
Hi,
ich würde auf Nummer sicher gehen und zwar, wie du sagst, den psychopath. Befunde erheben - aber ich würde nicht ausschließen, sondern überweisen. Jeder VERDACHT auf endogene oder psychotische Vorgänge gehört in die Hände der FAchärzte. In der Prüfung ganz sicher sogar ohne wenn und aber.
also, jede dir wahnhaft vorkommende Geschichte, jede Form der Antriebslosigkeit und tiefer Traurigkeit - außerdem fehlt bei dir, die Suizidalität zu erfragen.
Ich würde sogar antworten: Da ich nicht in der Lage bin und auch nicht befugt, eine endogene Psychose auszuschließen, würde ich beim kleinsten Verdacht (und sowieso) nach Abklärung von akuter Suizidalität einen Psychiater mit einbeziehen. Gilt für depressive, manische und andere psychotisch wirkende Syndrome IMMER.

LG Astrid

Ich hatte vorausgesetzt ,dass sich keinAnhalt für einen Verdacht bietet.
Alles andere ist klar.

Irmela
01.02.08, 16:58
Ich hatte vorausgesetzt ,dass sich keinAnhalt für einen Verdacht bietet.
Alles andere ist klar.

es muss trotzdem zumindest gesagt werden - differentialdiagnostsisch abklären - hau dir das in die Birne ;)
bei einer prüfungssimulation letzens im Seminar kam ich bei einer Fallschilderung bilderbuchmäßig auf den "Verdacht auf Demenz". Die nächste Frage war dann, wie gehen sie jetzt vor und ich spulte alles ab, was ich an Training dazu weiß . und der Seminarleiter meinte, "aber was noch?" und ich guckte groß; dann führte er mich netterweise dahin zu sagen: Das muss vom Facharzt abgeklärt werden.
ja na klar, das war mir schon klar aber ich hatte es NICHT GESAGT :)

das meinte ich

Manja
01.02.08, 17:02
es muss trotzdem zumindest gesagt werden - differentialdiagnostsisch abklären - hau dir das in die Birne ;)
bei einer prüfungssimulation letzens im Seminar kam ich bei einer Fallschilderung bilderbuchmäßig auf den "Verdacht auf Demenz". Die nächste Frage war dann, wie gehen sie jetzt vor und ich spulte alles ab, was ich an Training dazu weiß . und der Seminarleiter meinte, "aber was noch?" und ich guckte groß; dann führte er mich netterweise dahin zu sagen: Das muss vom Facharzt abgeklärt werden.
ja na klar, das war mir schon klar aber ich hatte es NICHT GESAGT :)

das meinte ich

Oki................in die Birne gehauen:D
Jepp.......der oder die AA weiss ja nicht,dass ich es weiss.........also werd´ich es ihnen sagen.

Gut so!
lg
Manja

Jörg
01.02.08, 22:15
Hat jemand bereits irgendwo ein Video eine Gesprächspsychotherapie nach Rogers gefunden?

Meine Frage ist,was sind Interaktionen des Therapeuten wenn er im Sinne der Nicht-Direktivität

-sich auf´s Zuhören beschränkt
-keine Fragen stellt
-keine Interventionen vorschlägt
-nicht analysiert
-nicht kommentiert
-nicht über eigene Erfahrungen spricht

Wüßte gern wie so ein Gespräch abläuft.

lg
Manja

Liebe Manja,
Die Gesprächspsychotherapie beschränkt sich nicht nur aufs zuhören...
Das Zuhören hat aber einen großen Stellenwert... Aktives zuhören, verstehen und erleben wollen, sich in die Situation des anderen hineinversetzen...
Aus dieser Empathie heraus (nicht aus dem analytischen Blick) bietet der Therapeut oft die eigenen Gefühle an, die er dabei empfindet... "Wenn Sie mir dass so schildern kann ich ihre Trauer richtig spüren..." oder er fragt nach "Habe ich sie richtig verstanden als sie sagten...." oder "meinten sie dass..."
Diese Atmosphäre ermöglicht, dass sich der Klient seine eigene Situation vollständiger erleben kann, merkt, dass er nicht komisch, krank oder absonderlich ist, sondern verstehbar... und nicht allein.
Jeder der in einer Krise dies so erfahren durfte, weiß wie unendlich gut dies tut...
Für mich diese, von Rogers beschriebene Haltung, das Verfahren der Wahl bei akuten Krisen und im Allgemeinen die Haltung die zu dem größtmöglichen Verständnis für die aktuelle Situation des Klientens führt.

Liebe Grüße
Jörg

Mir fallen dazu ein paar Worte von Sören Kierkegaard ein, die ich frecherweise einfach dazu setze...

Wenn wir beabsichtigen, einen Menschen zu einer bestimmten Stelle hinzuführen, müssen wir uns zunächst bemühen, ihn dort anzutreffen, wo er sich befindet und dort anfangen. Jeder der dies nicht kann, unterliegt einer selbsttäuschung, wenn er meint anderen helfen zu können.
Wenn ich wirklich einem anderen helfen will, muss ich mehr verstehen als er, aber zu allererst muss ich begreifen, was er verstanden hat. Falls mir dies nicht gelingt, wird mein Mehr-Verständnis für ihn keine Hilfe sein. Würde ich trotzdem mein Mehr-Verständis durchsetzen, dürfte dies wohl in meiner Eitelkeit begründet sein. Ich möchte meine Unterstützung durch seine Bewunderung ersetzen.
Aber jede wahre Kunst der Hilfe muss mit einer Erniedrigung anfangen.
Der Helfer muss zuerst knien vor dem, dem er helfen möchte. Er muss begreifen, dass zu helfen nicht zu beherrschen ist, sondern zu dienen;
- das Helfen nicht eine Macht, sondern eine Geduldausübung ist;
- dass die Absicht zu helfen einem Willen gleichkommt, bis auf weiteres zu akzeptieren, im Unrecht zu bleiben und nicht zu begreifen, was der andere verstanden hat.

Sybille
01.02.08, 22:18
Klasse Beitrag, Jörg!.....sorry, mußte ich jetzt mal sagen

Liebe Grüße
Sybille

Jörg
01.02.08, 22:33
Klasse Beitrag, Jörg!.....sorry, mußte ich jetzt mal sagen

Liebe Grüße
Sybille

Ich danke dir Sybille... habe ich auch gerne gehört... (ich bemühe mich auch nicht hochmütig zu werden - versprochen...)

Liebe Grüße
Jörg

kapinnow
02.02.08, 01:27
Hallo Jörg,

Spitzenbeitrag! und 1A-Ergänzung: wußte gar nicht, dass Kirkegard so tolle Sachen geschrieben hat. Hatte ihn eher unter Astronomie eingebucht...

APPLAUS!!!
Liebe Grüße
Kai

Jörg
02.02.08, 12:28
Lieber Kai,

vielleicht meinen wir ja unterschiedliche Kirkegaards... ich beziehe mich auf den Philosophen.... siehe auch hier: http://www.kierkegaard.de/

Danke für dein positives Feedback!!!

Liebe Grüße
Jörg

Manja
02.02.08, 15:53
Danke Jörg,

allmählich bekomme ich ein Bild von der Methode.

lg
Manja

Hildegard
02.02.08, 23:45
Der Helfer muss zuerst knien vor dem, dem er helfen möchte. Er muss begreifen, dass zu helfen nicht zu beherrschen ist, sondern zu dienen;
- das Helfen nicht eine Macht, sondern eine Geduldausübung ist;
- dass die Absicht zu helfen einem Willen gleichkommt, bis auf weiteres zu akzeptieren, im Unrecht zu bleiben und nicht zu begreifen, was der andere verstanden hat.[/COLOR][/I]

Ich muss sagen Herr Kierkegaard hat Recht, im Umgang mit dem Klienten und dessen Problemen, spielt Demut eine große Rolle. Und genau deshalb mag ich den lösungsorientierten Ansatz, weil der den klienten immer in der Rolle des "Fachmanns für sich selbst" belässt und dieser Ansatz das Gefälle "Ich Profi - Du Hilfesuchender" von Anfang an untergräbt. ;), das aber nur mal am Rande:D

Wie wäre es noch mal mit einer Frage an die Prüfungskandidaten? :cool:

Überlegt mal, welche psycho-sozialen Folgen eine hartnäckige Zwangserkrankung für die Betroffenen hat!

Und wenn ihr grad dabei seid:

Welche Zwänge kennt ihr so?;)

LG

Hildegard:)

TanjaHH
18.02.08, 13:58
Huhuhh,
habe diesen Thread erst jetzt wieder entdeckt.
Mögt ihr auch mal die Lösungen zu den offenen Fragen posten?
Das wäre toll!
Oder soll ich noch pn`s schicken, auch wenn es schon so lange her ist mit der Frage?

LG, Tanja

Hildegard
20.02.08, 00:09
Hallo Tanja:),

was mich angeht, kannst du gerne ne PN schicken, ich hab die Antworten gespeichert, wenn du möchtest kannst du üben und ich schick dir dann die Lösung als PN´s

Liebe Grüße

Hildegard

Irmela
20.02.08, 00:32
Mir ist gerade eine Frage aus einer mündlichen Prüfung begegnet, die ich mal zur Diskussion stellen möchte.
"Was machen Sie mit krankheitsuneinsichtigen und therapieunwilligen Patienten?"
(Die Frage hängt an einem Anorexia nervosa Fall - also es gibt nichts psychopathologisch Auffälliges, wie Psychose etc., Suizidalität ist abgeklärt)

(Ich schreibe später, was ich denke - macht ihr erst mal :) )

LG Astrid

Jörg
20.02.08, 10:32
Mir ist gerade eine Frage aus einer mündlichen Prüfung begegnet, die ich mal zur Diskussion stellen möchte.
"Was machen Sie mit krankheitsuneinsichtigen und therapieunwilligen Patienten?"
(Die Frage hängt an einem Anorexia nervosa Fall - also es gibt nichts psychopathologisch Auffälliges, wie Psychose etc., Suizidalität ist abgeklärt)

(Ich schreibe später, was ich denke - macht ihr erst mal :) )

LG Astrid

Als HPP muß ich mich ja fragen wie kommt so jemand in meine Praxis... Von den Eltern angeschleift?
Also die gute möchte nicht an ihrer Eßstörung arbeiten... aber vielleicht hat sie Lust an sozialen Störungen (mit Eltern usw.) zu arbeiten... bei einer sehr gefährdeten Anorektikerin muss oft vollstationär gearbeitet werden... die Therapie läuft in folgenden Schritten:
1. Füttern bis unkritisches Gewicht erreicht ist
2. Verhaltenstherapie für die Körperschemastörung und Eßverhalten
3. ggf systemische Therapie mit Angehörigen
4. Schulung der Angehörigen
5. Ambulante Betreuung

LG
Jörg

TanjaHH
20.02.08, 11:06
Guten Morgen, Astrid :-)!

Gerade anorektische Patientinnen haben ja häufig keine Krankheitseinsicht.
Wichtig wäre mir hier, abzuklären, ob aufgrund einer starken Gewichtsabnahme (BMI < 17,5) ein stationärer Aufenthalt mit evtl. Sonderernährung notwendig ist. Ist die Patientien eigengefährdet ist möglicherweise sogar an eine zwangsweise Unterbringung zu denken.

Ansonsten ist Therapiebereitschaft und Krankheitseinsicht natürlich unbedingt notwendig für eine erfolgreiche Therapie.

Mal hören, was den anderen so einfällt.

LG, Tanja

Irmela
20.02.08, 11:15
Guten Morgen,

ich hätte in diesem Fall auch daran gedacht, das Hauptaugenmerk von der Anorexie zunächst wegzuführen (vorausgesetzt es ist nicht so weit körperlich gesundheitsgefährdend), um überhaupt "einen Fuß in die Tür zu bekommen" (wie du immer so schön sagst, Jörg). Wenn jemand zur Therapie geschickt wird und nicht freiwillig kommt, ist das streng genommen eine Kontraindikation sowieso.
Mir ging es bei der Frage (und auch dem Prüfer) nicht darum zu hören, wie eine Anorexie behandelt wird, sondern, wie man auf Unwilligkeit und Uneinsichtigkeit reagiert.
Ich finde deine "Schleife" sehr elegant, Jörg.

LG Astrid

Strähle
20.02.08, 14:58
Hallo ihr Lieben,

sitze gerade da und muss feststellen ich weiß viel und gar nichts gleichzeitig.
Wenn ich daran denke, dass ich noch so viele Lücken aufarbeiten muss und das ohne Schule, wird mir ganz schlecht. Hilfreich wäre da eine Lerngruppe oder wenigstens einen HPA im Saarland zu finden. Ich denke ich habe einfach nach zehn Jahren Zwangspause den roten Faden verloren.
Also alle Saarländer- HILFE- wer möchte sich austauschen?
:confused::confused::confused:
Liebe Grüße
Manuela

TanjaHH
20.02.08, 15:35
Huhuhhh,

habe mir noch mal wg. Astrid`s Frage bezüglich der Schnüffelstoffe und Abhängigkeit Gedanken gemacht (und nachgelesen ;-)).
Da stand, dass es zu Intoxikationen und Rauschzuständen und Euphorie führt, aber wie bei den Halluzinogenen, zwar Missbrauch, aber keine Abhängigkeit besteht.

LG, Tanja

Jörg
20.02.08, 16:51
Ihr lieben,
Ich habe mich gerade mal mit (Zwangs) unterbringung nach PsychKG beschäftigt...
Da dieses Gesetz Ländersache ist und gern in Prüfungen befragt wird mal einen informativen Link dazu... http://de.wikipedia.org/wiki/Psychisch-Kranken-Gesetz

Da findet ihr auch alle Länderregelungen

studierende
22.02.08, 21:17
Oh wei...
Bisher habe ich mich damit beschäftigt, den Stoff erst einmal zu lernen, mir nahezubringen, bin auf Einzelheiten eingegangen etc.
Um aber diese Fragen beantwoprten zu können - vieles hatte ich noch nicht, bin ja erst bei Brief 6 - müsste ich wirklich intensivst alles bisherige wiederholen und nochmals wiederholen.

Frag mich grad, ob ich die Prüfung von Oktober auf März verschiebe :-(

Sagt mir bitte, wie ihr vorgeht und wie lang ihr studiert habt, bis zur Prüfung!

Danke!

studierende

Jörg
22.02.08, 21:55
Frag mich grad, ob ich die Prüfung von Oktober auf März verschiebe :-(

Sagt mir bitte, wie ihr vorgeht und wie lang ihr studiert habt, bis zur Prüfung!

Danke!

studierende

Aber warum denn... wenn es im Oktober schief gehen sollte kannst du ja im März einen neuen Versuch starten... Ich bin sicher ihr macht auch noch Prüfungsvorbereitungen...
Die Lernwege sind glaube ich sehr unterschiedlich... und vorbildungsabhängig... ich bin seit September im Selbststudium und vom Lernstil sehr caotisch...
LG
Jörg

Jörg
22.02.08, 21:57
So mal ne prickelnde Frage zum Wochenende...

Was fällt euch den zum Theme Sexualstörungen ein... Klassifikationen und ein wenig ausführen bitte... danke:D

Jörg

studierende
22.02.08, 22:00
Hi Jörg,

ich bin auch seit September dabei, also jeden Monat halt 1 Brief und ich wollte eigentlich nicht 12 Monate brauchen, sondern eher fertig sein und dann eben wiederholen.
Chaotisch bin ich nicht, allein durch die Briefe eben und die Übungsaufgaben und Einsendeaufgaben. Jetzt beginne ich halt mit Karteikarten systematisch zu wiederholen, aber wenn ich hier die Fragen lese...:eek:

Das Problem ist, wenn ich im Oktober durchfalle, muss ich im märz 1. nochmal 420 Euronen zahlen (die hab ich nicht mal für die erste Prüfung und muss siemir leihen) und hätte dann 2. noch mehr Bammel.

Sorry, ich habe jetzt deinen Werdegang nicht präsent. Welche Vorbildung hast denn du?

studierende

Hildegard
23.02.08, 00:46
Hallo Studierende, wenn dich Jörgs psychologische Vorbildung interessiert, das steht hier in diesem Thread ziemlich umfassend drin: http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=5350

Und studierende, ein Jahr ist wirklich wenig, aber es ist zu schaffen. Du bist fleißig und vor allen Dingen hochmotiviert, du kannst ja immer noch den Termin verschieben , wenn du merkst die Zeit reicht nicht, paralell jetzt schon mal Karteikärtchen zu machen und zu wiederholen, finde ich sinnvoll. Und bis Herbst ist ja auch noch was...

Ich drück dir die Daumen...

Jörg
25.02.08, 14:54
So mal ne prickelnde Frage zum Wochenende...

Was fällt euch den zum Thema Sexualstörungen ein... Klassifikationen und ein wenig ausführen bitte... danke:D

Jörg

Also ihr wißt es alle sicher oder... nicht der Rede wert???

LG
Jörg

gratia
27.02.08, 22:10
Störungen der Geschlechtsidentidät
-Transsexualismus
- Transvestismus
-Störungen der Geschlechtsidentidät im Kinesalter

Störungen dernsexuellen Präferenz
-Fetischismus
-Fetischistischer Transvetismus
-Exhibitionismus
-Voyerismus
-Pädophilie
-Sadomachomismus

Ich hab jetzt nochmal so ne Frage: Was is irrsinigerweise ein manischer Stupor? Bin für jede Antwort dankbar!

TanjaHH
27.02.08, 23:37
Huhuh,

mir fallen noch sexuelle Funktionsstörungen ein, wie
Alibidimie, Vaginismus, Ejakulationsstörungen, Satisfactionsstörung...mehr weiß ich gerade nicht.
..............

"manischer Stupor"???? Nie gehört :confused:!
Vielleicht "verharrt" dort einer in seinem Größenwahn oder in seiner übergereizten Stimmung oder Euphorie :D....kommt einfach nicht `raus aus seiner Manie :cool:...
Ehrlich, leider keine Ahnung.

LG, Tanja

studierende
27.02.08, 23:59
Hallöchen,

also der depressive oder manische Stupor entwicklelt sich im Vergleich zum katatonen Stupor eher langsam, daher kommt es hier auf die Fremdanamnese an.
Der manische Stupor ist selten, da eine affektive Störung vielerorts so frühzeitig behandelt wird, dass es erst gar nicht dazu kommt.

So, jetzt hab ich noch eine tolle Seite gefunden:

http://www.google.com/search?q=manischer+stupor&hl=de&rls=GGGL,GGGL:2006-27,GGGL:de&start=10&sa=N

hier bitte bis zum 8. link runterscrollen.
eine tolle PPS zum lernen.

LG

studierende

Jörg
28.02.08, 00:00
Ja ihr Lieben die sexuellen Funktionsstörungen:

Die kann man auch noch einteilen in die Phasen nach Masters und Johnson:

Störungen der Appetenzphase (z.B. Lustlosigkeit)
Störungen in der Erregungsphase (Errektionsschwierigkeiten, Schmerzen, Vaginismus)
Störungen in der Orgasmusphase (vorzeitige Ejakulation, ausbleiben des Orgasmus)
Die Entspannungsphase hat keine Störungen...

zu dem Manischen Stupor...
Mein Bild wäre, dass sich Erregungung und Ideenflucht so überschlagen, dass es zu einer Lähmung kommt... ist aber nur eine Idee wissen tu ich es nicht:cool:

LG Jörg

studierende
28.02.08, 00:12
So, jetzt habe ich auch eine Frage.
Sie stammt aus meinem letzten Studienbrief.

Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen Zwangsgedanken und Wahnideen :D

Und noch etwas zum Thema Suizid:

Skizzieren Sie welcher zeitliche Verlauf vom passiven Todeswunsch bis zur Suizidhandlung nach dem Kontinuitätsmodell häufig durchlaufen wird!


Welche der genannten Therapeuten-Patienten-Beziehungebn bergen ein besonders grosses Suizid-Risiko?

a) interaktionsreiche Beziehung
b) interaktionsarme Beziehung
c) pseudostabile Beziehung

Irmela
28.02.08, 00:22
Huhu,

vom manischen Stupor spricht man, wenn eine Hemmung vorliegt, der mit "bemühter" Heiterkeit, einem ständigen sichtbaren Sich-bemühen, gegen die Hemmung anzugehen, begegnet wird. Früher hieß das "heitere Verstimmung".
Beim katatonen Stupor liegt ebenso diese Hemmung vor, die aber handlungsunfähig, starr macht.

Irmela
28.02.08, 00:27
ja juchhuuu! Fragen! ;)

Zwangsgedanken sind Gedanken, die sich dem Betroffenen immer wieder aufdrängen, um deren Unsinnigkeit er aber eigentlich weiß. Da sie aber immer wieder auftauchen, empfindet er diese GEdanken als quälend und beeinträchtigend.
Wahnideen sind einzelne Gedanken, wie z.b. "ich weiß genau, dass meine Frau mich heute vergiften wird", von denen der Betroffene felsenfest überzeugt ist, die aber keinerlei reale Grundlage haben (wies beim Wahn so ist ;) )

Und schlimm sind interaktionsarme und pseudostabile Beziehungen, mal sowieso, und bei Suizidenten gleich dreimal, weil die Krise angesprochen und bearbeitet werden muss.

Sagichjetztmalso
LG

studierende
28.02.08, 15:12
also meine antwort zu den wahnideen und zwangsgedanken (war als richtig korrigiert):

Zwangsgedanken sind ständig und wiederholt auftretende Gedanken, Vorstellungen, Ideen, Impulse, die den Betroffenen als sinnlos und quälend erscheinen, was wiederum einen großen Leidensdruck ausübt.
Die Betroffenen Versuchen sich gegen die immer wieder stereotyp ablaufenden Gedanken zu wehren – vergeblich jedoch.
Obwohl sie von den Betroffenen als so sinnlos und teilweise auch abstoßend empfunden werden, so nimmt der Betroffene diese Gedanken doch als seine eigenen wahr.

Im Gegensatz dazu sind von Wahn Betroffene von ihrer Wahnidee überzeugt und erkennen diese nicht als unsinnig oder irreal.
Die Wahnideen haben dabei einen Wahninhalt (Eifersucht, Verarmung etc.) und können sich zu einem Wahnssystem zusammenfügen.
Es gibt die primären Wahnideen, welche nicht ableitbar sind, also plötzlich ohne einen Zusammenhang durch einen Impuls oder Reiz von Außen entstehen und die ableitbaren Wahnideen, welche durch krankhafte Verarbeitung äußerer Reize entstehen können. Es ist hierbei zwar ein Zusammenhang zur Realität nachvollziehbar, dennoch sind die Wahnideen inhaltlich falsch.
__________________________________________________ _________________________

studierende
28.02.08, 15:13
Erklären sie den Begriff Kontinuitätshypothese im Zusammenhang mit affektiven Störungen!

Hildegard
02.03.08, 21:46
So ihr Lieben, damit ihr nicht denkt AA Hildegard wäre schon frühzeitig in Rente gegangen:D:D hier wieder zwei (sehr bodenständige) Fragen:

Nenne alle dir bekannten Therapiemethoden, die angewandt werden bei einer Depression und ach ja

welche Depressionsformen kennt ihr so?:cool:

Viel Glück

Antworten bitte per PN, damit alle mitmachen können (Möglicherweise bekomm ich allerdings erst morgen Abend Zeit die Antwort zu schicken..)

Strähle
03.03.08, 05:24
So ihr Lieben, damit ihr nicht denkt AA Hildegard wäre schon frühzeitig in Rente gegangen:D:D hier wieder zwei (sehr bodenständige) Fragen:

Nenne alle dir bekannten Therapiemethoden, die angewandt werden bei einer Depression und ach ja

welche Depressionsformen kennt ihr so?:cool:

Viel Glück

Antworten bitte per PN, damit alle mitmachen können (Möglicherweise bekomm ich allerdings erst morgen Abend Zeit die Antwort zu schicken..)

Habe da ein wenig zusammengetragen:

Was ist ein Depression:
Umgangssprachlich spricht man häufig von einer "depressiven Stimmung", wenn man sich trübsinnig, niedergeschlagen oder durch einen Verlust oder eine Kränkung Kummer hat. Eine Depression (Major Depression, Dysthymie oder Bipolare Störung) ist jedoch eine Funktionsstörung (ähnlich wie z.B. eine Diabetes, Bluthochdruck oder andere Störungen), die sowohl Gedanken (sog. Kognitionen), Gefühle (Emotionen oder Affekte), körperliche Bescherden und das Verhalten verändert.

Verschiedene Faktoren und Lebensumstände spielen meist zusammen, wenn eine Depression entsteht. Hierzu gehören als Ursachen einer Depression u.a.

* Vererbung (genetische Ursachen) und Familiengeschichte
* Medizinische Erkrankungen
* andere psychische Beschwerden und Begleitstörungen
* seltener Medikamente
* Drogeneinfluss oder Auswirkungen einer Alkoholerkrankung
Depressionen sind also eine medizinische Krankheit und keine Schwäche.

Symptome:

* dauerhafte niedergeschlagene /trübe Stimmung
* niedriges Selbstwertgefühl
* Weinerlichkeit
* Schuldgefühle
* Wunsch allein zu sein / sich zu isolieren
* geringe Motivation
* fehlende Interessen
* Verlust von Freude
* Reizbarkeit
* Hoffnungslosigkeit
* Hilflosigkeitsgedanken
* Selbstmordgedanken
* Gedanken, andere zu verletzen (z.B. ein Baby)
* vermindertes sexuelles Interesse
* Morgentief
* Angst
* Grübelgedanken, zwanghaftes Denken und Handeln
* Schwierigkeiten mit Entscheidungen
* Grübelgedanken über eigene Kinder
* Unruhe
Körperliches Beschwerdebild:

* verlangsamte Bewegungen
* Schlafstörungen
* verlangsamte Sprache
* Appetitänderungen (meist vermindert, manchmal aber erhöht)
* Gewichtsänderungen (meist Gewichstabnahme, selten Zunahme)
* Schmerzen
* Energielosigkeit
* Verdauungsbeschwerden / Obstipation
* Veränderungen der Menstruation
* diffuse körperliche Beschwerden

Veränderung des sozialen Verhaltens:

* nachlassende Arbeitsleistungen
* verminderte soziale Aktivitäten
* Interessenverlust für Hobbys
* Vermindertes Interessen an Freunden
* Probleme zu Haus

Arten der Depressionen:

* Major Depression oder depressive Episode
* Rezidivierende depressive Störung
* Dysthymie / Dysthymia oder dysthyme Störung
* Bipolare Störung / Manisch-depressive Störung
* Cyclothymie / Zyklothymie
* Saisonale affektive Störung / Saisonale Depression
* Depressive Störung Nicht näher bezeichnet (Depressive Störung NNB)
* Symptomatische Depression (z.B. im Verlauf anderer Erkrankungen, nach einer Schwangerschaft etc.)





Klassifikation depressive Episode
1. Leichte depressive Episode (Der Patient fühlt sich krank und sucht ärztliche Hilfe, kann aber seinen beruflichen und privaten Pflichten gerade noch gerecht werden).

2. Mittelgradige depressive Episode (Berufliche oder häusliche Anforderungen können nicht mehr bewältigt werden).

3. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (Der Patient bedarf ständiger Betreuung. Eine Klinik-Behandlung wird notwendig, wenn das nicht gewährleistet ist).

4. Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (Wie 2. verbunden mit Wahngedanken, z. B. absurden Schuldgefühlen, Krankheitsbefürchtungen, Verarmungswahn u. a.).

5. Sonstige depressive Episoden

6. Depressive Episode, nicht näher bezeichnet


Behandlung:

Antidepressiva
Psychotherapie
Lichttherapie, besonders beim Winterblues bzw. der sog. saisonal
affektiven Störung.
Aktivierung und Bewegung
Richtige Ernährung
Ausreichender Schlaf
Umgang mit Stress / Stressbewältigung

Psychiatrie : Stationäre Behandlung bei Depressionen

Bei mittelschweren und schweren Depressionen mit Selbstmordgedanken oder schweren Beeinträchtigungen der Alltagsfunktionen kann eine Behandlung in einer Fachklinik erforderlich sein. Viele depressive Menschen haben jedoch Angst vor einer stationären Aufnahme. Lesen Sie mehr über die Aufnahme und die Behandlung in einer psychiatrischen Fachklinik

Je nach Art der Depression:

Bei leichter Depression: Johanniskraut

Dem Vitamin B Komplex wird hier auch eine positive Wirkung zugesprochen.

Die Orthomolekulare Therapie sieht bei der Depression vorallem die Gabe von Magnesium vor.

Akupunktur im Sinne der traditionellen chinesischen Medizin ist unbedingt in Erwägung zu ziehen, da sich hier hervorragende Ergebnisse erziehlen lassen.

Baldrian

Wanzenkraut (Bei psyschichen Störungen in den Wechseljahren)

Bachblütentherapie:
Mustard- Melancholie
Gentian- depr. Verstimmung
Star of Bethlehem- traumatische Erlebnisse
Gorse- Hoffnungslosigkeit
Sweet Chestnut- Verzweiflung
Cherry Plum- Hysterie
Wild Rose- Apathie

Physikalische Therapie

Beseitigung von Schadstoffen und geoathischen Störzonen

Aromatherapie zur unterstützung des Wohlbefindens

Farbtherapie

Mir persönlich hat Reiki sehr gut geholfen, a ich seit 1998 Reikianer bin, abe ich gerade hier sehr schöne Erfolge gesehen.

Sicherlich hat meine Zusammenfassung noch sehr viel Lücken, aber es ist gerade kurz nach 4:00 Uhr und ich bin noch nicht ganu da.

Gruß
Strähle

gratia
05.03.08, 21:43
Hallo,

also ich bin schon sehr beindruckt über Dein Wissen. Was ich jedoch differenzieren möchte ist der kleine Unterschied zwischen Dysthymie / Dysthymia. Unter einer Dystymie verstehe ich die veraltete Sprachform für eine melanchonische affektive Störung - eine Dysthymia hingegen verstehe ich als eine leichte, unterschwellige, depressive, andauernde Störung des Allgemeinbefindendens. Oder bring ich da was gehörig durcheinander? Liebe Hildegard, bitte um Klärung, da ansonsten schlflose Nächte!

studierende
05.03.08, 21:47
http://www.depressionen-depression.net/erscheinungsformen-von-depressionen/neurotische-depression.htm

http://www.depressions-sprechstunde.de/Depression-Diagnosen.htm

hoffe, es hilft dir :-)
ist grad mein thema in den studienbriefen.

studierende

gratia
05.03.08, 22:20
Liebe studierende,

das is ne Hammerfrage - vor lauter Lern - kein Duchblick mehr - was wär Deine Antwort?

Kontinuinierlich = gleichbeibend, eingermaßen sicher

Hypothese = vage Voraussicht, Begründung sollte überprüft werden - kann aber nich

Kann das sein, dass es sich hier bei der z.B. Schizo um die voraussichtliche Prognose bei persönlich, eingestelltellter Medikation und therapeutischer Behandlung handelt, bei der die Person betreffende Entlassung aus der Klinik gemeint ist?

Hildegard
05.03.08, 23:00
Hallo gratia:),

also zu deiner Frage mit der Dysthymia/Dysthymie: Meines Wissens sind das beides Synonyme für eine leichte, chronsiche Form der Depression über mindestens 2 Jahre andauernd.

Deine letzte Frage habe ich nicht verstanden :(

Liebe Grüße

Hildegard

sabine13
05.03.08, 23:21
Liebe studierende,

das is ne Hammerfrage - vor lauter Lern - kein Duchblick mehr - was wär Deine Antwort?

Kontinuinierlich = gleichbeibend, eingermaßen sicher

Hypothese = vage Voraussicht, Begründung sollte überprüft werden - kann aber nich

Kann das sein, dass es sich hier bei der z.B. Schizo um die voraussichtliche Prognose bei persönlich, eingestelltellter Medikation und therapeutischer Behandlung handelt, bei der die Person betreffende Entlassung aus der Klinik gemeint ist?

...möchte mich einmischen wegen der Kontinuitätshypothese :damit ist meines Wissens gemeint, daß man hypothetisch davon ausgeht, daß von Gesundheit zu Krankheit ein Kontinuum vorliegt (also keine scharfe Grenze zwischen:der ist noch gesund, der andere nicht mehr). Im Falle affektiver Störungen würde das heißen, es gibt ein Kontinuum von normaler Traurigkeit über leicht depressiv bis zu endogenen Depressionen. Oder irre ich mich?

Viele Grüße von Sabine

studierende
05.03.08, 23:57
Hallo Sabine und Gratia,

jetzt verstehe ich, worauf du hinauswolltest, Gratia :rolleyes:, hab nicht gecheckt, dass du dich auf meine Frage beziehst. Sorry!

Ja, Sabine, du liegst da sehr richtig.
Hier die Antwort aus der Musterlösung (meine war zwar auch richtig, aber nicht so fachlich schwer formuliert ;-)):

Die Kontinuitätshypothese ist ein Modell, wie man sich das Verhältnis zwischen gesundem und gestörtem affektiven Erleben vorstellt. Sie enthält die Vorstellung, dass es ein kontinuierliches Spektrum an Gefühlen gibt, das in seinen Extrembereichen als krankhaft angesehen werden kann. Es lässt sich keine scharfe Grenze zwischen psysiologischem und pathologischem Erleben ziehen.

studierende
05.03.08, 23:59
Nochmal eine neue Frage, die es in sich hat, wie ich finde.
Ich hatte sie mit einer Grafik beantwortet.

Wie lässt sich die spezielle Ausprägung einer Wahnsymptomatik für die Differenzialdiagnose von körperlich begründbaren psychischen Störungen, Schizophrenien und affektiven Störungen nutzen?

studierende

sabine13
07.03.08, 23:25
...mit ´ner Grafik? Wie geht das? Ich bitte um Aufklärung.
Von mir aus hätte ich mich auf bizarren Wahn bei Schizos, katathymen Wahn bei Depressiven, Größenwahn bei Manien, eher blöden Wahn beim Delir, nicht bizarrer Wahn bei wahnhaften Störungen bezogen. Aber als Grafik? Oder lieg ich da ganz falsch?
Liebe Grüße,
Sabine

studierende
08.03.08, 13:39
Hallo Sabine,
da hast du die Frage nicht richtig verstanden :D und ich habe auch etwas länger gebraucht (und auch die andere Mitstudierende) bis ich verstanden hatte, worauf sie hinauswollten....

Man soll hier die einzelnen Störungen aufführen und anhand des Wahns eine Art Differenzialdiagnose stellen.
Der Wahn ist ja nicht bei jeder Störung gleich ausgeprägt oder gar vorhanden.

Ich habe eben eine Liste der Störungen gemacht und dort verschiedene Bereiche angegeben: Wahn vorhanden, Wahn im Vordergrund etc. und da dann entsprechend 'ja' oder 'nein' angekreuzt.

Hoffe, ich konnte mich verständlicher ausdrücken, als die Fragesteller ;-)

studierende

sabine13
08.03.08, 19:19
...jaja, die Fragestellungen...ich hoffe ich begreife die am 19.3....

Würde immer noch diskutieren wollen weil spezielle Ausprägung der Wahnsymptomatik für mich nicht heiß Wahn oder kein Wahn sondern was für ein Wahn. Und bei den 3 aufgeführten KH- Bildern kann ja jedesmal Wahn auftreten, so daß man da alleiniges "Wahn ja/nein " grade nicht zur DD nutzen kann.

Verwirrt bin.
LG Sabine

kapinnow
08.03.08, 21:43
Wie lässt sich die spezielle Ausprägung einer Wahnsymptomatik für die Differenzialdiagnose von körperlich begründbaren psychischen Störungen, Schizophrenien und affektiven Störungen nutzen?

Nich verwirren lassen! Ich finde, Du lagst Da ganz richtig, Sabine. Wahn kann zwar bei allen diesen Themen auftreten, aber es gibt bzgl. der Wahnformen bestimmte Vorzugsformen. Bei Depressiven erwarten wir sicher eher einen Schuldwahn oder Verarmungswahn anstelle von Verfolgungswahn oder Größenwahn.

Liebe Grüße
Kai

P.S. Die Grafik würde ich auch gern mal sehen.