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Hallo zusammen,
ich bin aus dem ziemlich in Verruf geratenen Medilearn-Forum zu Besuch.
Gerade ist bei uns (endlich, werdet ihr sagen) diese Frage aufgetaucht:
"Mich würde das auf jeden Fall interessieren mit welchen Methoden, nach welchen Leitlinien und aufgrund welcher Studien HP ihre Patienten behandeln."
quelle (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?p=323975#post323975)
Nun, mich würde das auch interessieren, da ich keine Ahnung habe und auch keinen Heilpraktiker kenne, den ich fragen könnte.
Es muss nicht unglaublich viel sein. Mir ist schon klar, um die Antwort auf diese Frage zu haben, müsste ich all eure Bücher lesen und mich total reinknien.
(Genauso müsste ich wohl einem, der mich fragt: "Wie behandelt ihr Mediziner eure Patienten" sagen, studier du mal die 6 Jahre, dann arbeite noch ein bisschen in der gewählten Fachrichtung, dann weißt dus.)
Ich meine daher, so grob. So, einen Überblick.
Und so, dass ich Rückfragen stellen kann.
Ich würde mich freuen.
Gruß,
Marvin
hallo marvin,
es gibt sehr viele verschidene fachrichtungen und behandlungsmethoden.
oft werden heilpraktiker und homöopathie untrennbar zusammen in einen topf geworfen.
viele heilpraktiker arbeiten damit, aber einige auch gar nicht.
inzwischen sind ja auch viele ärzte homöopathen. also schließt das eine das andere nicht aus.
um nur einige fachrichtungen zu nennen:
dorn-breuss
akupunktur
akupressur
reflexzonenstimulation
ausleitungsverfahren
kinesiologie
atemtherapie
ayurveda
bachblüten
biochemie nach schüssler
heilfasten
kraniosakrale osteopathie
phytotherapie
shiatsu
traditionelle chinesische medizin
verschiedene massagetechniken
beratende tätigkeiten
reiki oä
das ist natürlich nicht alles - und keiner macht alles.
wenn du zu den einzelnen behandlungsmethoden fragen hast, werde ich dir sicher nicht zufriedenstellend antworten können.
ich bin anfängerin und habe noch keine abgeschlossene fachrichtung.
für die oben genannten methoden muß man kein arzt sein.
ich kenne aber ärzte, die einiges davon in ihren praxen anbieten, oder "alternative" behandler bzw behandlungen empfehlen.
ein verantwortlich arbeitender heilpraktiker kennt seine grenzen, und weiß wann es an der zeit ist seinen patienten zum arzt zu schicken.
sei es für die bestätigung oder zum ausschluß seiner verdachtsdiagnose, oder zur behandlung.
natürlich gibt es leider auch fragwürdige behandlungsmethoden und behandler. das sollte man aber nicht verallgemeinern.
wenn man sich einmal von einem arzt schlecht oder falsch behandelt fühlt werden ja auch nicht gleich alle ärzte nieder gemacht.
ich habe mich keineswegs von der schulmedizin abgewendet nur weil ich hpa bin.
mit einigen beschwerden gehe ich zu meiner hausärztin oder zum facharzt, und mit einigen beschwerden gehe ich zu einer heilpraktikerin.
ich lutsche nicht nur globuli sondern werfe mir auch mal eine dolormin rein.
der patient hat die wahl, und das finde ich im ramen der eigenverantwortung für die gesundheit nur gut und richtig.
viele schulmedizinische und alternative methoden lassen sich sehr gut kombinieren oder ergänzen.
gerade deshalb währe eine gute zusammenarbeit für das gleiche ziel so wertvoll.
lg
Lieber Marvin,
nur zum Verstaendnis oder besser, dass keine Missverstaendnisse entstehen.
Bevor ein Heilpraktiker seine Pruefung nicht abgelegt hat, wird er waehrend seines Studiums, auf keine der oben genannten Therapieformen geschult, es sei denn, er macht es parallel zu seiner Grundausbildung.
Wenn Du Lust hast und Dir die Muehe machen moechtest, dann klicke auf die folgende Adresse, mit der ich Dir den Gegenstandskatalog, einer Amtsarztstelle
in Husum schicke.
Die Pruefungen werden Regional gemacht, doch der Gegenstandskatalog entspricht der Norm, in allen Regionen.
In einer Pruefung koennen alle Themen erfragt werden und es geht nicht nach bestimmten Gebieten. Du musst also in der Lage sein, auf alle Thematiken Rede und Antwort stehen zu koennen. ( Vor allen Dingen natuerlich in der Muendlichen )
http://www.nordfriesland.de/media/custom/45_2784_1.PDF?LA=1&object=med/45.2784.1
Schoen, dass Du mit Interesse zu uns gekommen bist!
Liebe Gruesse Gila
P.S Bei uns laeuft noch eine Diskussion ueber Homocystein. ( "Was haltet ihr von Synervit" )
Viele fragen sich, ob der erhoehte Spiegel, Konsequenz- oder Ursache, der damit verbundenen Pathologien ist. Habt ihr aus Medi Kreisen, mehr Informationen darueber?
Vielen Dank Gila
Hallo Marvin,
ich kann Deine Frage nur so beantworten, wie ich später praktizieren möchte und wie ich jetzt lerne. Sicher gibt es in dem Bereich Psychotherapie sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Es soll rund 500 verschiedene Therapieformen geben, von denen nur sehr wenige auch auf ihre Wirksamkeit in klinischen Studien geprüft sind und nur sehr wenige in Deutschland anerkannt sind.
Als Leitfaden nutze ich das Lehrbuch "Klinische Psychologie. Psychotherapie. Klassifikation, Diagnostik, Ätiologie, Intervention" von Meinrad Perrez, Urs Baumann. Das ist ein 100 % "schulmedizinisches" Lehrbuch, dessen Literaturangaben ich für das Weiterführende nutze. Für die Prüfung ist der Stoff genau richtig. Vielleicht sogar zu Umfangreich, so dass das Buch auch selektiv gelesen werden kann.
Mein Steckenpferd ist die Reformpsychiatrie und da hilft mir das Lehrbuch "Irren ist menschlich" (Klaus Dörner u.a.) die Dinge auch noch mal von einer anderen - eben einer weniger medizinischen - Seite zu betrachten. Im Bereich der Psychotherapie orientiere ich mich da an Gaetano Benedetti, Arno Gruen und anderen Vertretern der sogenannten (und so beschimpften) Antipsychiatrie.
Das Verfahren, das ich erlerne und für das ich mich entschieden habe ist die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers; eine inzwischen in dieser insgesamt ja jungen medizinischen Fachrichtung schon traditionelle Therapieform. Sie hat den Vorteil, dass sie nicht nur anerkannt ist, sondern auch relativ viel Spielraum dem Patienten und dem Therapeuten lässt.
Ich freue mich, dass Du diese Frage gestellt hast.
Grüße aus Kiel
Christian
orientiere ich mich da an Gaetano Benedetti,
................uebrigens schrieb er, wunderschoene Poesien.
Gila
Also, verstehe ich das richtig: Ihr habt z.B. vor euch auf ein Gebiet zu spezialisieren, sagen wir, Akupunktur und Phytotherapie.
Dazu macht ihr erst mal die Grundausbildung, lernt eine Menge Grundlagen (siehe Link) und macht die Heilpraktikerprüfung.
Dann könnt ihr, nachdem ihr alles, was ihr finden konntet, über euer Spezialthema gelernt habt, da eine Praxis aufmachen und das anbieten?
Wie lernt ihr denn das Praktische, zum Bsp bei Akupunktur? (Oder auch schon in der Grundausbildung: Untersuchungen, Blut abnehmen..)
Geht ihr dann bei einem, der es schon kann in "Lehre" oder macht Praktikas, oder lernt man das schon in der HP-Schule, wenn man zu einer geht?
Auch wenn die Frage doof klingt: Warum ist eure Ausbildung eigentlich so "kurz" und unsere so lang?
Geht man denn davon aus, dass man um Akupunktur und chinesische Medizin zu lernen keine Mindestlehrzeit braucht, im Gegensatz zu den 'schulmedizinischen' Fächern?
Wegen Homocystein, ich weiß nicht mehr als ihr (anscheinend Risikofaktor Arteriosklerose, warum: keine Ahnung, Vitamine: Umbau zu Methionin wichtig um Folsäure in ihren funktionsfähigen Zustand zurückzubringen, dazu Vit B12 notwendig) Ich hatte noch kein Pharma und wenig Biochemie, aber ich werd mal unsere Leute fragen.
Warum ist die Ausbildung des Mediziners länger als die des Heilpraktikers:
na ja, der Mediziner kann ja auch mehr Tätigkeiten ausüben als der HP.
Und dann noch etwas, was nicht so schmeichelhaft für den HP Beruf ist: Der HP muss in seiner Prüfung "nur" nachweisen, dass er keine Gefahr für die "Volksgesundheit" darstellt mit seiner Tätigkeit. Also, dass er genug Wissen hat, so dass Menschen nicht Schaden nehmen. So ist das vom (veralteten!) Heilpraktikergesetz und den Durchführungsverordnungen angelegt. Das ist ja beim Mediziner im Saatsexamen ganz anders, denn die Prüfungen sind ja nicht auf den Nachweis von Mindestkenntnissen zum Schutze der Allgemeinheit gerichtet. :-)
Allerdings verlangt die Rechtsprechung auch, dass der HP sich regelmäßig wie ein Arzt fortbildet und damit eine "Sorgfaltspflicht" gegenüber den Patienten erfüllt.
Grüße
Christian
Nachtrag zur Länge der Ausbildung: Auch macht der Mediziner ja eine wissenschaftliche Ausbildung und nicht nur eine Ausbildung die auf die Praxis gerichtet ist. Vergleichbar ist das dann auch mit dem früher noch bestehenden Beruf des Rechtsberaters gegenüber dem Rechtsanwalt. Der Rechtsberater war eben kein Akademiker, der auch gelernt hatte wissenschaftlich zu arbeiten. Trotzdem hatte er aber praktische Teilfunktionen eines Rechtsanwaltes ausgeübt.
Habe grad nicht Zeit ausführlich hier zu antworten, begrüße aber dieses Gespräch und seine Form, bis heute abend, Kim
Ich schalte mich einfach mal ein, weil mich die Thematik auch sehr interessiert.
Warum ist eure Ausbildung eigentlich so "kurz" und unsere so lang?
Das liegt, wie schon gesagt wurde, zum Teil an der Art, wie man an die Krankheiten ran geht. Ein Heilpraktiker wird sich bei Mukoviszidose nicht mit den Pathomechanismen beschäftigen. Die braucht er für seine Therapie nicht. Ein Arzt hingegen muss wissen, dass Amilorid nun mal die Na+ Ionenkanäle blockiert.
Daraus kann er wieder weiter Konsequenzen ableiten und Nebenwirkungen verstehen.
Ein Heilpraktiker hingegen muss nur wissen, dass Mukoviszidose die und die Symptome verursacht und eine ernsthafte Erkrankung ist, die von einem Arzt auf jedenfall behandelt werden muss.
Aber was ich nicht verstehe ist, warum ihr euch nicht an klinischen Studien richtet. Gut es sind nicht viele da, aber warum kann man an Methoden Glauben, die nicht empirisch überprüft worden sind. Die alternativen Methoden unterliegen doch auch diesen mathematischen Modellen und bevor man eine Therapie anbietet sollte die nunmal wenigsten empirisch überprüft werden.
Und eine große Frage: Wie könnt ihr wissenschaftliche Modelle und manche alternative Methoden vereinbaren. Widersprechen die sich nicht zum Teil?
Hallo Radiolog E,
auf Deine Frage, wie man Alternativ- und Schulmedizin unter einen Hut bringt, möchte ich Dir folgendes Beispiel vorstellen:
Meine älteste Tochter hatte mit ca. 9 Jahren ganz schweres Asthma. Sie hatte nich mal mehr 40 % des Lungenvolumens, konnte keinen Sport mehr treiben, ohne die Gefahr von neuen schlimmen Anfällen. Für sie und uns war das ganz schreckich. Alles mögliche wurde getestet, irgendwie immer ohne Befund. Unsere Lungenfachärztin in Garmisch, war laut ihrer eigenen Aussage mit dem "Latein am Ende". Das stärkste Medikament brachte keine wirkliche Besserung und die Krankheit wurde immer schlimmer. Ich hatte nichts mehr zu verlieren, denn es konnte bloß noch schlimmer werden. Nun, wir hatten in Garmisch eine Kinderärztin (anerkannt auch von den Krankenkassen), welche eine schulmedizinisches Studium abgeschlossen und 20 Jahre auch so praktiziert hat. Danach hat sie sich auf Homöopathie spezialisiert und auch überwiegend so praktiziert. Die Meinungen waren sehr geteilt, aber ich bin mit meinen Kindern trotzdem zu ihr gegangen. Der Erfolg ist für mich heute noch umwerfend.
Es hat eine Zeit gedauert, bis zur "dauerhaften Heilung", aber heute ist meine Tochter kerngesund, treibt Sport und fühlt sich pudelwohl. Medikamente (fürs Asthma) braucht sie schon lange nicht mehr, weder Spray noch Globuli. Diese Ärztin hat die Homöopathie nie für ein "Allheilmittel" erklärt, ber mit ihr gigantische Erfolge (nicht nur bei uns) erzielt. Sie hat auch die Schulmedizin nie verteufelt, sondern in Akutsituationen immer abgewogen. Das war eine ganz tolle Mischung und eine ganz fantastische Frau.
Du siehst, das Eine muß das Andere nicht ausschließen. Wir sollten nur den Mut haben, alles auszuschöpfen und für alles offen zu sein.
Ich wünsch Euch allen schöne Ostertage
Meggy
Das freut mich natürlich für dich! Aber trotzdem sollten wir kritisch hinterfragen, was diese Heilung wirklich ausgelöst hat. War es ein Ereignis, dass wir noch nicht verstehen oder war es wirklich die Homöopathie.
Ich denke, dass in der Wissenschaft diese Frage sehr wichtig ist.
Denn solche Fallbeispiele hör ich häufiger. Verlorener Patient wird von Homöopathie, wie durch ein Wunder gerettet.
Das ist ja sehr schön, allerdings was ist, wenn es die Selbstheilungskräfte des Körpers waren?
Ich sage es gibt sogar noch mehr Beispiel wo eine sehr kranker Patient trotz Homöopathie gestorben ist.
Wie du siehst ist deine Beispiel für dich zwar sehr schön, allerdings lässt es keine allgemeingültige Aussage zu ;)
Naja, Radi, sooooo naheliegend ist es nun auch nicht, dass ein Heilpraktiker "nuuur" wissen muss [blabla] während wir [das alles] wissen sollen.
Immerhin geht es beides Mal um Medizin, Betreuung von Patienten, wenn auch mit anderen Methoden.
Ich erwarte doch von einem Menschen, der mir Nadeln in die Haut rammt auch, dass er weiß, was er da tut. Oder von jemandem, der mir bestimmte Pflanzen, Kräuter gibt erst recht, dass er versteht, was er da tut, versteht wie seine Mittel wirken und warum er mir die geben muss und keine andere, und was das alles für Folgen hat. Nur weil es ach so natürlich ist ist das alles doch nicht ungefährlich. Sonst kann ich auch meine Oma fragen, oder mich selbst "therapieren", bei Muskelschmerz hier rumdrücken, frische Luft, Tee, Honig, hinlegen und entspannen, das und das essen tut mir jetzt gut... da brauch ich keinen Professionellen dafür.
Und ich zum Bsp wäre, würde ich meine eigene Praxis eröffnen, leider definitiv eine 'Gefahr für die Volksgesundheit'. Naja, ok, das vielleicht nicht, aber leider relativ unfähig.
Meggy, ich glaube Radi meinte eher das:
Es geht ja eigentlich nicht darum *warum* etwas wirkt, sondern *dass* es wirkt. (Auch wenn das "wie" auch interessant und wichtig ist). Also, dass es einen nennenswerten größeren Effekt hat als Placebo-Effekt. Der auch extrem wichtig ist, keine Frage.
Wie etwas wirkt ist sehr schwer herauszufinden.
Aber dass etwas wirkt geht relativ "leicht", wenn man genügend Geld springen lässt. Über die von uns so zitierten Studien.
Ich hab das auch nicht so gemeint, das es allgemeine Gültigkeit hat. Es zeigt aber doch auf, das man beides erfolgreich vereinen kann.
Die Homöopathie ist auch keine Wundermedizin und hat keine Wundermittel. Trotzdem glaube ich fest an die Wirkkraft in der Arznei, egal ob bewiesen oder nicht. Was wäre, wenn die Globuli die Selbstheilung aktiviert haben. Darüber kann man endlos lang nachdenken und kontrovers diskutieren. Nicht von der Hand zuweisen sind jedoch auch Beispiele bei Babys und Tieren, welche den Placeboeffekt ja gar nicht kennen. Alles ungelöste Fragen auf die wir auch so schnell keine Antwort finden werden.
Liebe Grüße
Meggy
Ach, genau, und was für die meisten Mediziner unverständlich ist, ist:
Warum ist es denn so egal, ob etwas nun ein Placebo ist, oder auch mehr als ein Placebo?
Hallo Marvin,
ich galub nicht, dass das mit den Placebo sooo egal ist. Ich glaub ich kann dir da sogar ein ganz gutes Beispiel geben:
Meine Kids waren allesamt an einen Magen-Darm-Virus erkrankt. Alles sprach für Arsenicum album. Wir bekamen es in einer höheren Potenz, aber die Wirkung blieb aus. Ich besprach mich erneut mit unserer Ärztin und darauf hin bekamen sie Ipecacuhana. Dieses Mittel wirkte innerhalb kürzester Zeit und der Virus war überwunden.
Wenn in den Globuli nur Milch-Zucker wäre, wäre es ja eigentlich egal welche man nimmt.
Liebe Grüße
Meggy
Naja, Radi, sooooo naheliegend ist es nun auch nicht, dass ein Heilpraktiker "nuuur" wissen muss [blabla] während wir [das alles] wissen sollen.
Naja, aber du wirst mir zustimmen, dass das Beispiel von mir schon zieht. Ein Heilpraktiker hat wenig mit den molekularen Vorgängen im Körper zu tun und betrachtet das eher makroskopisch. Außerdem ist das homöopathische Prinzip etwas simpler (ist nicht beleidigend gemeint)
Es geht ja eigentlich nicht darum *warum* etwas wirkt, sondern *dass* es wirkt. (Auch wenn das "wie" auch interessant und wichtig ist). Also, dass es einen nennenswerten größeren Effekt hat als Placebo-Effekt.
Naja, also mir geht es schon auch darum, wie es wirkt. Denn nur so können wir etwas lernen und es vielleicht sogar verbessern und wieder auf andere Dinge anwenden.
Die Homöopathie ist auch keine Wundermedizin und hat keine Wundermittel. Trotzdem glaube ich fest an die Wirkkraft in der Arznei, egal ob bewiesen oder nicht.
Dann würde mich mal interessieren, wie man denn den Wirkungsmechanismus von Homöopathie momentan erklärt. Denn die Frage nach dem Wie ist auch sehr wichtig und sicherlich nicht ganz uninteressant. Wenn man sich diese nicht stellt, dann kann man die Therapie auch nicht verbessern.
Wenn man die Wirkungsweise der Homöopathie so einfach erklären könnte, brauchten wir uns ja nicht unsere Köpfe zu zerbrechen :D !
Liebe Grüße
Meggy
Hei Meggy.
Um die Frage zu beantworten, ob etwas eine Wirkung hat, die über die eines Placebos hinausgeht, reicht es nicht das an 2 Leute zu testen. Auch nicht an 10 oder 20.
Das ist wie wenn du einen Würfel hättest, von dem behauptet wird, der sei getürkt, so dass man damit minimal öfter 6 würfelst. Wenn du nun herausfinden wölltest, ob das stimmt, würde es nicht reichen ein Mal zu würfen (6 = getürkt. 2 = ungetürkt). Sondern du müsstest richtig oft wüfeln, alles zusammenzählen und gucken, ob die 6 signifikant öfter gewürfelt wurde. Sonst kannst du eine Aussage über deinen einen Wurf machen, aber nicht über den Würfel an sich.
Und das ist meiner Meinung nach der Sinn von Studien. Dass man sagen kann: Ok, das wirkt im Schnitt öfter als das, nimm das. Bei der einzelnen Person kann das natürlich alles ganz anders sein... du kannst auch mit deinem getürkten Würfel 10 mal hintereinander keine 6 würfeln.. passiert.
Dann schließt sich eine andere Frage an. :D
Wenn wir den Wirkungsmechanismus erklären können und auch empirische Erfolge zu verzeichnen sind. Nimmt die Schulmedizin, dann die Homöopathie in sich auf und lehrt den Studenten das Prinzip? ;)
Je häufiger du einen Würfel wirst, desto eher nähert sich die absolute Häufigkeit der relativen Häufigkeit an.
Mit anderen Worten das Ergebnis wird immer genauer. (Ich hoffe das stimmt, ich hasse Statistik)
So ist es auch in der medizinischen Empirik. Deshalb müssen Studien auch immer groß angelegt sein, um möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen.
Radi, für einen Menschen, dem es nur um die Praxis geht, ist es wichtigER zu wissen, ob etwas wirkt als wie es wirkt.
Beides ist sehr wichtig, hab ich nicht bestreitet.
Es wird ja auch in der "Schulmedizin" so viel angewendet, von dem keiner erklären konnte, warum es wirkt.
Natürlich möchte man es wissen (und ich auch).
Aber, auch so wird es angewendet, warum, weil Studien belegt haben, *dass* es wirkt, und das reicht.
Radi, wenn Homöopathie durch so eine große fette hieb und stich-feste Studie definitiv als Mehr-als-Placebo belegt wird, wird es natürlich angewendet werden.
Alle werden sich die Hirner drüber zermartern, wie das sein kann, mit dem Atom im großen Ozean und so... Den Studenten würde beigebracht werden: Warum es wirkt wissen wir nicht, aber dass es wirkt zeigte XYZ.
Edit: Wir reden zu viel.
Gut, in dem Punkt stimme ich dir zu.
Hallo Marvin,
auch das ist uns glaub ich allen klar, das an 2 Leuten keine Studien ausgeführt werden können. Aber warum muß es denn immer nur über Studien bewiesen werden, Hahnemann und seine Nachfolger haben schon so viele Beweise für die Wirkkraft gebracht. Leider werden diese nicht ernst genommen und alles nur als Zufall herunter gespielt.
Nicht jedes Medikament, welches getestet wurde, hat beim Patienten die erwünschten Wirkungen, sondern vielmehr auch krasse Nebenwirkungen (Contergan). Viagra hatte man ja ursprünglich auch einen anderen Zweck zugedacht. :D
So Jungs, jetzt geh ich in den Osterurlaub. Vielleicht komm ich am Wochenende mal an einen Rechner, dann schau ich vorbei. Ich find unsere Diskussion äußerst spannend. Spätesten Dienstag machen wir weiter!
Liebe Grüße aus München
Meggy
Ja und ich geh arbeiten :rolleyes: , bis irgendwann spät oder morgen.
Finds auch sehr interessant,
ach ja, bevor die Frage untergeht,
mich interessiert wirklich, wie ihr eure praktischen Fähigkeiten übt und lernt? In der HP-Schule? Praktika?
rabenstein
13.04.06, 15:25
Hallo zusammen
Die Praxis ist ein absolutes Stiefkind der HP-Ausbildung. Mehr als ein Kurs wird selten angeboten. Man muß sich also selber darum kümmern, und das ist verdammt schwierig, weil wir fast alle berufstätig sind und das alles so einfach nebenher machen.
Ich hospitiere seit 2 Jahren bei einem Heilpraktiker, der bervor er HP wurde mehr als 20 Jahre Intensivpfleger war. Leider ist meine Zeit auch recht knapp bemessen und die Patienten kommen nicht gerade dann, wenn ich mal ein paar Stunden frei habe, insgesamt also unbefriedigend.
Wenn man dann so einigermaßen weiß, was zu tun ist, dann muß eben die Familie als Übungsobjekt herhalten, auch unbefriedigend, weil da wieder keiner daneben steht und "halt falsch" sagt.
Die HP-Praxis ist auch nicht unbedingt ein besonders guter Ort um umfassend zu lernen. Selten kommt mal ein Patient, bei dem eine komplette Anamnese und anschließend körperliche Untersuchung gemacht wird.
Alles in allem also noch viele weiße Flecken auf der Ausbildungskarte. Wie bei so vielen anderen Berufen auch, fängt das "richtige" lernen erst nach der Prüfung an.
Grüße
Inge
Naja, aber du wirst mir zustimmen, dass das Beispiel von mir schon zieht. Ein Heilpraktiker hat wenig mit den molekularen Vorgängen im Körper zu tun und betrachtet das eher makroskopisch. Außerdem ist das homöopathische Prinzip etwas simpler (ist nicht beleidigend gemeint)
Das würde ich so jetzt nicht verallgemeinern. Es kommt immer darauf an, welchem Gebiet sich der Heilpraktiker widmet. Heutzutage bleibt einem fast nichts mehr anderes übrig als sich auf etwas zu spezialisieren z.B. Hauterkrankungen oder ähnliches.
Zum Thema klinische Studien bzw. Studien allgemein. Welchen Studien soll ich glauben schenken? Denen die von der Pharmaindustrie gesponsert wurden? Den Studien von der Stiftung Warentest die sich damit ein Eigentor geschossen haben? Bei Studien, egal von wem sie durchgeführt worden sind, bin ich immer sehr skeptisch. Außerdem denke ich das nicht für jede Heilmethode eine Studie vorliegen muß um dessen Wirksamkeit zu bestätigen, zumal die meisten Methoden von den naturheilkundlich behandelnden Ärzten ebenso ohne großes Hinterfragen angewendet werden.
Ich übe zwar die Homöopathie nicht aus (warum die HP's wohl immer mit Homöopathie in Verbindung gebracht werden?) aber mich würde es trotzdem interessieren wie sie funktioniert.
@ rabenstein
Die Praxis ist ein absolutes Stiefkind der HP-Ausbildung. Mehr als ein Kurs wird selten angeboten.
Genau das halte ich für sehr fatal und ist ein Hauptkritikpunkt, weshalb ich auch die alternativen Methoden lieber in der Hand von Ärzten sehen würde.
Welchen Studien soll ich glauben schenken?
Das ist halt die Frage... Aber trotzdem sind sie unerlässlich.
Wieso gibt es eigentlich so wenige Studien in Homöopathiekreisen?
Ich übe zwar die Homöopathie nicht aus (warum die HP's wohl immer mit Homöopathie in Verbindung gebracht werden?) aber mich würde es trotzdem interessieren wie sie funktioniert.
Was für eine Methode übst du denn aus, wenn ich fragen darf?
Das ist halt die Frage... Aber trotzdem sind sie unerlässlich.
Wieso gibt es eigentlich so wenige Studien in Homöopathiekreisen?
Keine Ahnung, das darfst du mich auch nicht fragen. Wie ich schon geschrieben habe befasse ich mich nicht so ausgiebig mit der Homöopathie. Kenne aber zwei Homöopathisch arbeitende Ärzte und werde diese mal bei Gelegenheit nach Studien befragen.
Was für eine Methode übst du denn aus, wenn ich fragen darf?
Ich übe folgende Methoden aus: Dorn-Therapie, Ordnungstherapie, Phytotherapie, Schröpfen, Ausleitungsverfahren, und belege gerade diverse Kurse der Ortho-Bionomy (ähnlich Osteopathie)
Ich übe folgende Methoden aus: Dorn-Therapie, Ordnungstherapie, Phytotherapie, Schröpfen, Ausleitungsverfahren, und belege gerade diverse Kurse der Ortho-Bionomy (ähnlich Osteopathie)
Die meisten davon kenne ich gar nicht :D
Was mich noch brennend interessiert, ohne jemand zu nahe treten zu wollen, wie viel verdient man denn als Heilpraktiker?
Sicherlich ist das sehr unterschiedlich aber es gibt doch sicher so einen Durchschnittswert.
Lieber Radiolog E
Ich wollte Dir das Gebuehrenverzeichnis, fuer Heilpraktiker rueberschicken, hab aber im Moment die falsche Adresse.
Du kannst sie auch im Internet finden.
Gila
Danke!
Aber hat jemand noch Infos, wie viel denn dann am Ende des Monats übrigbleibt. Denn aus den Zahlen kann ich mir nur schwer ein Gehalt vorstellen...
Danke!
Aber hat jemand noch Infos, wie viel denn dann am Ende des Monats übrigbleibt. Denn aus den Zahlen kann ich mir nur schwer ein Gehalt vorstellen...
Unterm Strich, kommt es auf Deine Patientenzahl und Behandlungsmethoden an.
Das variiert bei jedem Heilpraktiker. Zuckerlecken, ist jedenfalls was anderes! :D
Gila
Auf so eine Antwort habe ich gewartet! :D
Also liegt es eher im 2.000er Bereich oder im 10.000er :)
Auf so eine Antwort habe ich gewartet! :D
Also liegt es eher im 2.000er Bereich oder im 10.000er :)
Du, wenn ich nun sage 34.000, wirst du dann vielleicht doch noch Heilpraktiker? :p Das war natuerlich Spass.
Ich weiss es wirklich nicht und koennte auch wirklich keine Bilanz ziehen, denn Du hast ja auch viele Nebenkosten usw. und so fort.
Vieleicht kann/ moechte Dir jemand eine reale Auskunft geben.
Gila
Du, wenn ich nun sage 34.000, wirst du dann vielleicht doch noch Heilpraktiker? Das war natuerlich Spass.
Vielleicht! :p
Vieleicht kann/ moechte Dir jemand eine reale Auskunft geben.
Das würde mich freuen :)
Vielleicht! :p
Das würde mich freuen :)
herzlich willkommen in unser Gemeinschaftspraxis. Du kriegst die schweren Faelle :D und ich lese Zeitung..............:p
Liebe Gruesse Gila
herzlich willkommen in unser Gemeinschaftspraxis. Du kriegst die schweren Faelle und ich lese Zeitung..............
Erstmal muss ich Abi machen :D
Erstmal muss ich Abi machen :D
Wann ist es denn soweit?
Wir druecken Dir die Daumen, auf alle Faelle.:cool:
Gila
Noch ein Jahr! :eek:
Danke
Noch ein Jahr! :eek:
Danke
Da hilft nur ranklotzen und das gilt auch fuer mich. Ich mach die HP Pruefung in einem Jahr. :eek:
Wir werden das schon schaffen!
Liebe Gruesse Gila
Ich bin aber so verdammt faul :D
Naja, dir dann auch viel Glück.
Ich glaube wir sind stark off-topic! :D
Ich bin aber so verdammt faul :D
Naja, dir dann auch viel Glück.
Ich glaube wir sind stark off-topic! :D
Sei bedankt. Ich werde die Pruefung hoffentlich bestehen, schon um Dich zu aergern :D
Gegen Faulheit, hab ich im Moment kein Mittel parat, sonst koennten wir sofort, hier und heute, eine Studie starten und wahrscheinlich gaaaaannnnnzzzz viele Versuchskaninchen finden.
Wird schon schiefgehen!
Gila
Hallo Marvin, nun habe ich die Zeit und die Ruhe zu schreiben... :rolleyes:
Ich finde das dein Standpunkt und der von RadiologE genau das Grundthema widerspiegeln. Den Einen ist es wichtig warum etwas funktioniert und das es erklärbar (beweisbar) ist und den Anderen ist das soweit egal, wenn es denn dem Patienten besser geht.
Auch unter uns HP Anwärtern ist das ein kontrovers diskutiertes Thema (siehe: Energiearbeit, New Age...). Ich persönlich kann nur immer wieder (so habe ich es auch im Medi-Forum vertreten) um Toleranz werben. Man sollte einfach nie alles und jeden über einen Kamm scheren!
Am Anfang habe ich meine Mentorin immer gefragt: „Ja, aber wenn du verschiedene Methoden gleichzeitig anwendest, dann weißt du doch gar nicht, WAS gewirkt hat!“ Sie schaute mich an und sagte: „Und, was macht es für einen Unterschied?“
Ich habe das für mich anders empfunden und mir war klar, dass ich das aber wichtig finde und gerne wissen möchte welche Methode nun geholfen hat...:confused:
Letzte Woche nahm mein Bruder meine Hilfe zum Ersten Mal in Anspruch (musste ihn aber förmlich bedrängen), er hatte einen ziemlichen Hexenschuss, war auch schon beim Arzt gewesen und kriegte nun auch Massagen. Jedenfalls hab ich gesagt okay, ich geh da nachher bei (ich behandelte ihn aus der Ferne :D) und er schaute mich perplex an und sagte: „Ja, aber woher weiss ich dann, was mir geholfen hat (Massage oder meine Behandlung)?“ Und ich guckte ihn an und hörte mich sagen: „Das ist doch völlig egal, Hauptsache dir geht es besser, oder nicht?“
:) Tja, so verändern sich die Prioritäten... Ich nehme mich nicht mehr so wichtig, mir ist nicht mehr soooo wichtig ob ich mir die Besserung eines Zustandes auf die Fahne schreiben kann oder nicht.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu üppig, viele Grüße Kim
mich interessiert brennend, wie etwas funktioniert. würdest du mir eine erklärung von - zum bsp - homöopathie geben, die mit dem, was ich in schule und uni über chemie, physik, etc.. so gelernt habe (was wohl die gängigen kenntnisse sind, und ich glaube an diese naturwissenschaft) vereinbar ist, ich würde es dir aus der hand fressen. ebenso akupunktur, akupressur usw. mich interessiert das so sehr brennend, ich glaube deutlich mehr als die meisten, die ich kenne. die sagen: solangs wirkt, was kümmerts? oder: soll das wer anderes rausfinden. ich find die denkweise absolut ok, aber ist nicht meine.
ich verstehe dich schon, kim. ich würde auch antworten: "egal. hauptsache es hat geholfen." ich kann das sehr gut nachvollziehen. ich habe ja auch freunde, die ziemlich kaputt sind/waren und denen es echt schlecht ging, und ich war da ziemlich mitten drin, denn (ganz einfache sache), die gingen zum psych und wurden da behandelt, aber wenn sie mir etwas erzählen wollten, habe ich zugehört. das klingt trivial, aber ist es nicht, heute hört nämlich fast nie jemand einem anderen zu. (ok, und der psy vermutlich, hoff ich mal). und was wurd ich schon gelobt, was ich alles geholfen hätte, weil ich zuhöre etc... man könnte meinen, gerade so jemand wie ich, wölbt nun die nun brust und denkt sich: "was bin ich ein toller hecht". aber es war absolut nicht so, denn mir war tatsächlich völlig *egal*, ob ich nun toll war, weil ich zugehört habe, oder der psych toll war, weil so kompetent, oder meine freunde selber, weil sie sich von ganz allein auch ohne uns aus der scheiße gerappelt hätten... völlig schnurz, hauptsache es ging ihnen wieder gut. also, ich verstehe das schon, was du da schreibst!
trotzdem, unabhängig davon interessiert es mich sehr!, bei irgendwelchen medizinisch wirksamen mittelchen und methoden und zeugs, was mittels untersuchung an vieeeeelen leuten und mit festgelegten (nachlesbaren etc) bedingungen über die wirksamkeit gefunden wurde.
weiß aber nicht in wie weit das weit führt hier über studien zu reden. mal gucken.
ich hab übrigens noch mal über unsere zwei schlammthreads nachgedacht, die beide gleichermaßen schrecklich sind, und wie das sein kann, das alles und so. und was denn an unserem so völlig schrecklich war, hab ich nachgedacht. erst dachte ich mir, ok, sicher kein toller thread, aber auch nicht so schlimm, wie ihr geschrieben habt. bis auf ein paar Leute, die völlig Anti-HP waren, was ich verstehen kann, dass das einem (zukünftigen) HP auf den sack geht, war ja evil nett, flauta nett, die meisten anderen haben nur gesagt, dass sie die HP-fragen konnten und sonst nix zum thema gesagt, milz war nett (versteh gar nich, warum er sich nun in ne schublade begeben hat), seb war nett, fraggle war nicht völlig un-nett... etc. komisch´dachte ich mir, als ich dann euren thread las. (na ok, ich dachte mir mehr als "komisch", aber egal).
naja, also über die kastrationsangst von naturwissenschaftlern reden wir noch mal ^^ aber mir ist was aufgefallen. kann das sein, dass ein paar von euch (zumindest die, die in dem einen thread viel geschrieben haben) absolut gegen zynismus sind? das würde ein bisschen was erkären, auch das mit dem vorwurf mit dem niveaulosen spruch etc und weswegen ihr sachen mit "nettem" inhalt trotzdem so umöglich fandet. weil doch sehr viel in dem forum einen gewissen prozentsatz an sarkastischen sachen enthält. ich glaube, das ist etwas, was unter die kiste: sollte man nicht so eng sehen. ich kenne leute, die machen sprüche, schwarz wie die nacht, man würde, wenn man sie nur daran messen würde denken: was für ein arsch! aber ich habe gesehen, wie sie handeln, und da denke ich mir: was für ein wunderbarer mensch! also kneift beim zynischen ein äuglein zu. ich meine, ihr habt euch mit dem alten-leute-thread auch einen der zynischsten threads ausm forum rausgesucht, wenn ihr doch wisst, dass ihr zynismus nicht mögt, dann ist das keine gute lektüre. :p
radi, sehr beeindruckend, wie du das wort "selbstheilungskräfte des körpers" in deinen aktiven wortschatz aufgenommen hast. ^^ so langsam mag ich dich fast wieder *kuschel*
nun, ich laber zu viel, zurück zur aufklärung und information:
eine sehr abgedroschene frage, die man trotzdem immer wieder stellt:
warum habt ihr euch entschieden hp zu werden, was war eure motivation?
ich weiß selbst, dass man diese frage nie vollständig beantworten kann, aber ein bisschen was euch interessiert was ausschlaggebende sachen waren, wo bei euch der reiz dessen liegt, warum ihr noch dabei seid... etc. das würde mich wirklich interessieren. was sind eure ziele?
macht man als HP dann eine praxis auf, oder gibt es da andere wege?
viele von euch haben eine gewisse unzufriedenheit über die HP-ausbildung und vor allem prüfung geäußert. diese unzufriedenheit gibt es auch bei medizinstudenten, natürlich, und jeder malt sich ein bisschen aus, wie er es gerne hätte.
also, wie hättet ihr es gern? wie sollte die HP-ausbildung ablaufen? im vergleich zu heute?
mag über rechtschreibund und satzbau motzen wer mozen mag.
so langsam mag ich dich fast wieder *kuschel*
*freu* :o
Mich würde es übrigens auch interessieren, wie man sich das alles erklärt. BEsonders, weil ich es mir überhaupt nicht erklären kann. Ich habe keine Ahnung warum ein nicht-vorhandenes Mittel heilt.
genau. wie funktioniert placebo-effekt. auch sehr sehr interessant.
weiß 'man' da etwas drüber? ich weiß nix drüber.
oh gott, ich hab da oben mal den ganz schlimmen satzbaufehler weggemacht, so versteht mich ja kein mensch. ^^
Ich glaube man erklärt sich den Placeboeffekt mittels Neurotransmittern (Endorphin?)
Stand mal in etwa so in meinem Neurobuch. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung! :D
Wiso ist das Mittel nicht vorhanden????
nur weil es mit den normalen Geräten nicht messbar ist?? bei mir ist das der Springende Punkt .. für manche von uns sind diese sachen messbar ...aber nciht für´s labor ..
und nachmal auf die Psyche zurück zu kommen ...ich kenne Leute die sind von einem Arzt zum anderen keine konnte helfen und nach dem sie beim HP oder Geistheiler waren ging es ihnen gut sehr gut sogar ...ic habe in meinem n Leben und mit meinen 3 Kindern schon leider viele Ärzte kennen lernen müßen ... und es war manchmal sehr schrecklich wie ich behandelt wurde den ich hatte schon vorhergewußt das was pasiert und die Ärzte erklärten mich für Hysterisch .... uns ich bin mit meinem Kind im Krankenhaus geblieben ...(nicht weils da so schön ist ) und in der Nacht gehen die Türen auf und der Prof ein paar Ärzte und Schwestern stehen da mit Trombozytentransfusion und sie müßten schnell reagieren Trobo wert 8000 !!!!!!!!!! Diagnose ITP
das gleiche habe ich bei meinem anderen SOhn erleben müßen bei EHEC immer waren es die Ärzte die mich weg geschickt hatten und meinten was den sein soll ....
aber ich habe auch Ärzte kennenlernen dürfen die htten Herz und Verstand ...als mein Kevin geboren wurde und nur 21 Tage leben durfte (PPHN)... da haben wir MENSCHEN kennen lernen dürfen ...er kam zuerst in eine Klinik wo er nur Bett 21 war es war schrecklich ....wenn man als Mutter zusehen mus wie sein Kleines Baby nur als GEGENSTAND ODER KRANKHEIT betrachtet wird... die Ärzte haben gestitten vor uns und ein NOtwendiger TRansprot wurde zuerst verweigert da die Lebenscance sehr gering sei ...(natürlcih wurde das anderst verpackt)
mein schatz kam nach Mannheim ...und darüber bin ich heute noch dankbar ...den ob die Ärtze oder Schwestern es waren Menschen ich habe heute noch kontakt den ich finde es wundervoll das diese menschen es Geschaft haben tortz dem Leid das sie Täglich sehen und erleben müßen das sie ein Herz haben ....
oh das war jetzt auch ein wenig Off ...aber na ja ...mein Traum wäre es wenn Ärzte Hp und Geistheiler an einem Strang ziehen würden ....JEDER und ich meine Jeder würde davon Profitieren ....besonders DER MENSCH PATIENT ....
das nenne ich ganzheitlich .......aber solange wir Geistheiler unn die HP (der ich ja noch nciht bin) als Konkorenz gesehen werden wird sich daran nciht ändern leider ..
in diesem sinne schöne Ostern euere ALexa
rabenstein
14.04.06, 09:21
Liebe Alexa
Ich kann sehr genau nachfühlen und bestätigen, was du da schreibst.
Das sind Erlebnisse, die du nicht mitteilen kannst, das übersteigt das Vorstellungsvermögen von Menschen, die nicht etwas ähnliches erlebt haben, und das ist auch gut so!
Ich habe damals die Erfahrung gemacht, daß viele der Ärzte einfach auch nur aus einer Hilflosigkeit heraus so unmenschlich waren. Es widerspricht allem, was sie gelernt haben. So hat mir das damels jedenfalls der Arzt meiner Tochter erklärt.
Ärzte treten an mit der festen Überzeugung, heilen zu können, das ist ja auch Sinn der Sache. Die Tatsache, daß sie dann vor einem Menschen stehen und sagen müssen"ich der große Heiler, bin am Ende" das bringt ihnen niemand bei (uns übrigens auch nicht). Vor allem wenn es um Kinder geht, ist die emotionale Belastung ungeheuer.
Ich will hier nicht unmenschliche Ärzte in Schutz nehmen, aber nach 6 Jahren im Krankenhaus habe ich vieles gesehen und nach und nach auch verstanden, ohne es hier gutheißen zu wollen.
Das Thema führt hier etwas zu weit, denke ich.
Ich kann dich sehr gut verstehen
Einen lieben Gruß
Inge
Alexa, erstmal mein Beileid für diese Geschichte. :(
nur weil es mit den normalen Geräten nicht messbar ist?? bei mir ist das der Springende Punkt .. für manche von uns sind diese sachen messbar ...aber nciht für´s labor ..
Siehst du? So kommen wir doch nicht weiter. Wieso sind denn für manche von euch die Dinge messbar und für ein Labor nicht?
Ich denke um bei Medizinern akzeptiert zu werden muss man seine Methode glaubwürdig erscheinen lassen. Dazu gehören allerdings unmessbare Stoffe (und somit nicht vorhandene) in einem Mittel nicht dazu. Denn wo kein Wirkstoff vorhanden ist, kann auch nichts wirken.
Der Körper funktioniert in einer bestimmten Art und Weise nach Gesetzen der Chemie und Physik. Kommt nun ein Stoffwechselmechanismus ins Schwanken, weil ein Stoff A beispielsweise zu viel vorhanden ist, gibt es mehrere Möglichkeiten den Metabolismus wieder auszugleichen. Man kann Stoff A nun versuchen direkt zu hemmen, die Produktionsstätte von Stoff A zu hemmen usw.
Das erscheint uns alles sehr logisch. Natürlich gibt es auch beispiele, wo man zufällig gemerkt hat, dass ein Stoff auf die Symptome einer Krankheit wirkt. Mit den Psychopharmaka zum Beispiel. Deren Wirkung versteht man nicht genau, aber sie wirken eindeutig.
Bei der Homöopathie vermiss ich beides!
oh das war jetzt auch ein wenig Off ...aber na ja ...mein Traum wäre es wenn Ärzte Hp und Geistheiler an einem Strang ziehen würden ....JEDER und ich meine Jeder würde davon Profitieren ....besonders DER MENSCH PATIENT ....
Gut, aber das kannst du leider nicht erwarten, wenn man mit Argumenten kommt, wie: "Ich kann den Stoff fühlen, das Labor allerdings nicht nachweisen. Und überhaupt heilen wir mit Stoffen in einem Lösungsmittel, deren Wirkstoffe mathematisch nicht vorhanden sind."
Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder die Homöopathie unterzieht sich der empirischen Probe und gilt als Wirksam sogar über den Placeboeffekt.
Oder
Man versucht den Wirkungsmechanismus zu verstehen. Dann folgt daraus auch eine Wirksamkeit.
Meiner Meinung nach kann man von keinem Arzt erwarten, dass er an eine Methode glaubt, die momentan eher von einem Glauben ausgeht, als von einer Wissenschaft. Denn man wirft ja heutzutage auch niemanden etwas vor, wenn er nicht an Gott glaubt ;)
Momentan ist Homöopathie eine Glaubenssache - und ich glaube nicht dran!
Danke!
Aber hat jemand noch Infos, wie viel denn dann am Ende des Monats übrigbleibt. Denn aus den Zahlen kann ich mir nur schwer ein Gehalt vorstellen...
Das kommt immer darauf an wieviel du arbeiten willst. ;) Wenn man einen vernünftigen Patientstamm hat, dürfte es ausreichend zum überleben sein. Es hängt auch stark von der verwendeten Methode ab. Jemand der die ECT (Elektro Cancer Therapie) anbietet verdient sicherlich mehr als diejenigen die sich auf Phytotherapie und ähnliches beschränken. Man kann also pauschal nicht sagen wieviel ein HP am Monatsende verdient. Das lässt sich bei Ärzten sicherlich auch nicht verallgemeinern. Fakt ist jedenfalls, das es zum Leben ausreichen muß, sonst würde man sich ja nach etwas anderem umsehen.
Meiner Meinung nach kann man von keinem Arzt erwarten, dass er an eine Methode glaubt, die momentan eher von einem Glauben ausgeht, als von einer Wissenschaft. Denn man wirft ja heutzutage auch niemanden etwas vor, wenn er nicht an Gott glaubt ;)
Momentan ist Homöopathie eine Glaubenssache - und ich glaube nicht dran!
Genau das üben aber viele Ärzte aus. Zum Beispiel Homöopathie, TCM oder Akupunktur.
Hi Radilog E,
ich habe vor 6 Jahren mein Abi gemacht, dann eine Ausbildung zur Arzthelferin und befinde mich nun in meiner HP-Ausbildung. Ich arbeite immer noch als Arzthelferin (bei einem Neurochirurgen). Natürlich kribbelts einem da manchmal unter den Fingernägeln, aber natürlich darf ich noch niemanden behandeln o.ä. Mein Chef steht der ganzen Sache wechselseitig gegenüber. Mal unterstützt er mich, mal findet er total doof, dass ich die Ausbildung machen.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich hoffe, dass ich weiterhin beiden Seiten offen gegenüber stehe (Schulmedizin und Naturheilkunde). Für mich wärs einfach toll, wenn ich auch nach abgeschlossener Prüfung weiterhin mit meinem Chef zusammenarbeiten könnte und man sich die Patienten gegenseitig "zuweisen" könnte.
LG
Melanie
Ok, aber die Gründe warum es zu einem Problem werden könnte stehen etwas weiter oben.
Schaut doch zum Beispiel mal, wie Lioness, angehende Ärztin, um Informationen fleht, die man verstehen kann. Sie sagt nicht, dass das kompletter Mist ist, aber sie will das Prinzip verstehen und solange man das nicht kann, kann man auch von keinem verlangen, dass er daran glaubt.
Genau das üben aber viele Ärzte aus.
Das ist ja kein Argument ;)
Alexa, erstmal mein Beileid für diese Geschichte. :(
Man versucht den Wirkungsmechanismus zu verstehen. Dann folgt daraus auch eine Wirksamkeit.
Meiner Meinung nach kann man von keinem Arzt erwarten, dass er an eine Methode glaubt, die momentan eher von einem Glauben ausgeht, als von einer Wissenschaft. Denn man wirft ja heutzutage auch niemanden etwas vor, wenn er nicht an Gott glaubt ;)
Momentan ist Homöopathie eine Glaubenssache - und ich glaube nicht dran!
ich danke dir .....
aber
warum kann man das von einem arzt nicht erwarten ???
ich denke das ist auch einstellungs sache den es gibt mediziner die es verstanden haben das es wichtig ist Symtome "ganzheitlich" zu therapieren ..
darf ich dich mal fragen wie alt du bist ???
ich habe hier noch einen langen text geschrieben daber das würde wieder in einer Diskusion enden und das will ich nciht .. ich wünsche mir eben nur das mediziner die ich ja bewundere was sie alles leisten "können" nciht aus den augenverlieren das sie es mit menschen zu tun haben die eine seele haben und auch die muß in einklang ein.....und und und
lange rede es giblt solche uns solche in beiden bereichen ...
alexa
Ok, aber die Gründe warum es zu einem Problem werden könnte stehen etwas weiter oben.
Schaut doch zum Beispiel mal, wie Lioness, angehende Ärztin, um Informationen fleht, die man verstehen kann. Sie sagt nicht, dass das kompletter Mist ist, aber sie will das Prinzip verstehen und solange man das nicht kann, kann man auch von keinem verlangen, dass er daran glaubt.
man kann im leben aber nicht alles so in Formeln erklären ....:D
aber
warum kann man das von einem arzt nicht erwarten ???
Es gibt sichrlich Ärzte, die alternative Methoden verwenden. Aber man kann es eben nicht von jedem erwarten, so wie man von ihm erwartet, dass er die Ursachen von Krebs und den Pathomechanismus mal gelernt hat.
darf ich dich mal fragen wie alt du bist ???
Ich bin 18
ich wünsche mir eben nur das mediziner die ich ja bewundere was sie alles leisten "können" nciht aus den augenverlieren das sie es mit menschen zu tun haben die eine seele haben und auch die muß in einklang ein
Ich verstehe unter ganzheitlich aber etwas anderes und zwar, dass er auch auf die Seele des Patienten eingeht. Das ist für mich nicht mit alternativ gleichzusetzen. Ein Arzt sollte dem Patienten Mut machen und anhand seiner seelischen Verfassung entscheiden, wie die Behandlung stattfinden sollte. Sollten Psychologen hinzugezogen werden? Ist es sinnvoll noch mit Chemotherapie zu behandeln. WILL der Patient noch die 10. Operation, obwohl es sein Leben geringfügig verlängert und die Lebensqualität verschlechtert? Das versteh ich unter ganzheitlich.
das würde wieder in einer Diskusion enden und das will ich nciht ..
Was ist denn an einer Diskussion so schlimm? :)
man kann im leben aber nicht alles so in Formeln erklären ....
Aber man kann auch nicht aus dem Zusammenhang gerissenen Zusammenhänge als ganzheitlich Therapie verkaufen, nur weil man das Leben nicht in Formeln erklären kann ;)
Ich versuchte dies in meiner letzten Antwort schon zu verdeutlichen:
Die einen interessiert es mehr WARUM eine Behandlung zum Erfolg führt und die anderen eben, DAS sie zum Erfolg führt!
Es tut mir leid Interessierte hier damit so abspeisen zu müssen.
@ lioness: Ich kann dir über Homöopathie nicht das geringste sagen. Ich weiss nur, dass die paar Male, die ich damit gearbeitet habe sehr erstaunlich waren.
Ich habe Arzthelferin gelernt (u. a.) und mich hielt in diesem Bereich die absolute Ehrfurcht vor dem "Wunderwerk Mensch". Warum ich nicht Medizin studiere? Weil ich auch die Möglichkeit haben möchte Methoden anzuwenden, die NOCH nicht erklärbar sind. Und, was soll ich sagen? Ich fühl mich sauwohl :D ob dieser Entscheidung (wobei das für mich ehrlich gesagt keine Frage war :) )
Kim
Die einen interessiert es mehr WARUM eine Behandlung zum Erfolg führt und die anderen eben, DAS sie zum Erfolg führt!
Aber beides steht in den Sternen!
Weil ich auch die Möglichkeit haben möchte Methoden anzuwenden, die NOCH nicht erklärbar sind.
Das hat mal als Arzt aber auch!
aha, wie willst du das denn abrechnen (wann fängst du denn mit dem Studium an?)
aha, wie willst du das denn abrechnen
Privat! Wie der Heilpraktiker auch ;)
(wann fängst du denn mit dem Studium an?)
Ich hoffe nächstes Jahr September! Aber vemutlich in Ungarn!
Dann mach mal ´n bisschen Lebenserfahrung und dann sprechen wir uns wieder, sorry aber manches bringt eben erst das Leben und der Beruf mit sich an Erfahrung. Ich wünsche dir viel Erfolg in Ungarn.
Kim
Dann mach mal ´n bisschen Lebenserfahrung und dann sprechen wir uns wieder,
:D Ach, das kenne ich schon!
Aber ich kann nur sagen, dass es auch Leute mit Lebenserfahrung gibt, die so denken wie ich. Aber ich muss sagen, dass ich immer noch nicht verstanden habe, wie Homöopathie wirken soll!
Ich wünsche dir viel Erfolg in Ungarn.
Danke :)
Aber ich muss sagen, dass ich immer noch nicht verstanden habe, wie Homöopathie wirken soll!
Danke :)[/QUOTE]
Ich finde, nun ist es langsam gut.
Du wirst keine Beweise finden, erstens weil wir hier nicht genug
Geld haben, um sie zu finanzieren, denn wie Du weisst kostet Forschung viel Geld und der Wunsch nach Resultat ist abhaengig von Politik und Wirtschaftsinteresse, noch dazu kommt, dass Du ein Gegner bleiben willst und das ist ehrlich gesagt Dein Problem.
Wenn Du ernsthaft beweisen kannst, dass es nicht funktioniert, dann mach es. Aber mach es so, dass ich es auch verstehen kann!
Gila
[QUOTE=Radilog_E]:D Ach, das kenne ich schon!
Aber ich kann nur sagen, dass es auch Leute mit Lebenserfahrung gibt, die so denken wie ich. Aber ich muss sagen, dass ich immer noch nicht verstanden habe, wie Homöopathie wirken soll! QUOTE]
Und wir kennen das schon, dass jemand herkommt und auf einen tatsächlichen Austausch gar nicht aus ist, sondern uns belehren will, dass unsere Methoden nicht "richtig" sind, da wir sie ja nicht erklären können... Ich werd unendlich müde...
Guck doch in anderen Foren (speziell Homöopathie Foren!) wäre sicherlich sinnvoll (oder geht es dir gar nicht um Information :cool: )
Das war´s für mich, schöne Ostern
Kim
dass Du ein Gegner bleiben willst und das ist ehrlich gesagt Dein Problem.
Die Frage ist nicht, was ich will, sondern, was ich mit mir vereinbaren kann. Ich würde die Homöopathie wirklich gerne akzeptieren... Die Gründe warum es nicht geht habe ich ja zu genüge aufgelistet. ;)
Und wir kennen das schon, dass jemand herkommt und auf einen tatsächlichen Austausch gar nicht aus ist, sondern uns belehren will, dass unsere Methoden nicht "richtig" sind, da wir sie ja nicht erklären können... Ich werd unendlich müde...
Schade, dass das so aufgefasst wird, nur weil mich die Argumente nicht überzeugen.
Was soll ich unter solchen Aussagen verstehen:
"Man muss ganzheitlich behandeln."
"Die Ärzte sollten mit uns kooperieren."
Ihr sagt solche Dinge, ohne Argumente dafür einzubringen.
Außerdem ist eine Diskussion nicht dazu da andere zu überzeugen, sondern um Gedanken auszutauschen. Ihr seid sicher nicht die ersten mit denen ich über Homöopathie diskutiere. Ich schreibe seit langer Zeit schon in diesem Forum:
www.med1.de
Wie ihr seht bin ich für Homöopathie sehr offen. Aber bitte eine, die nicht nur auf romantischen Vorstellungen beruht ;)
[
Ich würde die Homöopathie wirklich gerne akzeptieren...
Dann musst Du auch selber, dafuer etwas leisten.
Studiere sie, probier sie aus, vergleiche Erfahrungen........................
Hab den Mut, Dich fuer einmal, einfach auf ihre Seite zu stellen, ohne Vorurteile! Ich sagte schon einmal, dass allopathisches Aspirin, in der Naturopathie an den Baeumen haengt. Versuch es.........
Gila
Hallo ihr lieben
ihr dreht euch schon wieder im Kreis....leider ...
ich habe dich gefragt wie lt du bist nicht um mich als oberlehrerin aufzuspielen ..sonder weil ich auch denke das Leben bbrigt sovieles mit ...das es sein kann das du deine Denkweise ncoh änderst ...ic habe aber nciht gesagt das man wenn man jung ist nicht seine meinung vertreten kann oder soll....
ich würde sagen jeder soll den weg gehen den er oder sie für richtig empfindet ....aber ich wünsche mir von Herzen das du für dich einen weg findest der es zu läßt den mensch nciht zu vergessen ...
in diesem sinne viel erfolg und spaß beim studium
lg alexa
lieber radiolog e,
probier`s doch einfach mal aus...
ich kann mich gila und kim nur anschließen - die ganze zeit auf die gleiche frage herumzureiten ist wirklich sehr ermüdend...
ich sehe an meinen kindern wie phantastisch homöopathie wirkt.
ein pseudo-krupp-anfall von meinem sohn ist innerhalb von minuten ausgestanden wenn er seine globulie bekommt.
und er weiß nicht was er da nimmt (homöo oder medi) - aber es hilft.
lg
ich würde sagen jeder soll den weg gehen den er oder sie für richtig empfindet ....aber ich wünsche mir von Herzen das du für dich einen weg findest der es zu läßt den mensch nciht zu vergessen ...
AHHHH! :D
Ich kann den Menschen doch trotzdem beachten und schätzen, indem ich in meiner Art und Weise auf ihn eingehe! Dazu muss man doch nicht alternativmedizinisch bewandert sein!
das ist jetzt nicht fair ...ich habe das ehrlich gemeint ...das war weder Kritik noch sonst irgend was ...
ich habe dir nur gewünscht das du auf deinem weg nicht VERGISST das es menschen sind ...da wärst du nciht der erst mediziener ...
aber lass wenn du dich von mir angegriffen fühlst oki ...
lies dir meine zeilen nochmal durch dann verstehst du viellecih was ich mein
lg alexa
Warum funktionieren "diese" heilmethoden "
eigetlich ganz einfach ..wir habe nicht nur unseren Pysischenkörper nein es gibt noch mehrere z.b Mentalkörper Ätherkörper usw..
wenn eine störung in einem anderen bereich liegt al s im pysischenkörper dann kann und wird die Schulmedizin nur symthome heilen und nicht die ursache ..
ganz einfach und BB und Heilsteine und noch viel mehr wirken auf ihrer spezielen ebene ...auch hier ist es so das wenn die Störung auf anderen ebende liegt dieses nciht greif ...
punkt um
ich habe dir nur gewünscht das du auf deinem weg nicht VERGISST das es menschen sind ...da wärst du nciht der erst mediziener ...
Werde ich nicht ;)
ganz einfach und BB und Heilsteine und noch viel mehr wirken auf ihrer spezielen ebene ...auch hier ist es so das wenn die Störung auf anderen ebende liegt dieses nciht greif ...
Wie kann ich mir so eine Ebene denn vorstellen?
Waas du bist nicht aurasichtig !!!????????????????????
na mal spaß bei seite
meinst du das das Fleisch blut und sonstiges alles ist in unserem Körper ??? meinst du nicht das es da noch was anders gibt ..???
schau dich einfach mal in netzt um ...du wirst fündig werden ...
meinst du das das Fleisch blut und sonstiges alles ist in unserem Körper ???
Ähm... Addier noch den Geist dazu dann passt es!
Wenn Du ernsthaft beweisen kannst, dass es nicht funktioniert, dann mach es. Aber mach es so, dass ich es auch verstehen kann!
Gila
Dem gibt es nichts hinzuzufügen!
Wenn Du ernsthaft beweisen kannst, dass es nicht funktioniert, dann mach es. Aber mach es so, dass ich es auch verstehen kann!
Ich denke, dass man beweisen muss, dass eine Therapie wirkt und nicht der Rest der Welt aufzeigen muss, dass eine Therapie nicht wirkt. ;)
Aber von mir aus:
In einem homöopathischen Mittel ist ganz einfach nichts drin was wirken könnte. :)
In einem homöopathischen Mittel ist ganz einfach nichts drin was wirken könnte.
Das war jetzt sehr wissenschaftlich Radiolog E und wuerde mich ueberzeugen, wenn wir einfach so tun koennten, als haetten wir kein Intelligenzpotential.
Da wir aber beide, ueber ein wenig Bregen verfuegen, muesstest Du mir bitte andere Studien, bringen. Sonst denken wir noch, dass die Erde platt ist und befuerchten, dass wenn sie denn rund waere, wir runterrutschen koennten.
Wir wollen doch vorwaerts gehen und nicht rueckwaerts..........oder?
Gila
http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/
Bitte schön
Eine glaubhafte und nachprüfbare Erklärung, warum derart hohe Verdünnungen wirksam sein sollen, konnten Homöopathen bisher nicht geben.
Genau das was ich sagte und die Frage ist sicherlich nicht dumm. Denn schließlich ist dort kein Molekül mehr vorhanden. Warum soll es also wirken?
also jetzt habe ich es verstanden ...wenn ich meinen kinder Globulis gebe weil ich ja dumm bin und es hilft ihnen dann habe ich als mutte so eine überzeugungskraft auf meine kinder das sie gesund werden ...und wenn eine mutter zu mir kommt mir einem 2,5 jährigen kind und das ht immer offene wangen und kein azt konnte dem kind helfen auser mit Kortisonsalbe ...und ich sage zu ihr mensch versuchs mal mit eines bb salbe nach krämer und das kind brauch seid her kein Kortison mehr .habe ich so eine überzeugungskraft auf das kind das es dem kind besser geht ??ß
suppppppppppppppppppiiiiiiiiiii also ist ja auch ok für mich ist die hauptsache den kindern gehts besser und sie werden gesund ...
so jetzt kuscheln wir noch eine runde hier im forum und gut ist ...
langsam fühl ich mich von dir auf den armgenommen ...ich finde wir waren sehr fair ...und ich meine sehr offen zu sein für alles möglich und ich habe durch meine erfahrungen im leben gelernt das menschen die immer sachen schlecht machen von denen sie keine ahung haben einfach ncoh nciht fest im leben stehen ... und ihr Charakter noch nich besonders ausgereift ist ..in diesem sinne ...
bedenke immer bevor du was schlecht machst du bist nciht allwissend ...
bedenke immer bevor du was schlecht machst du bist nciht allwissend ...
...aber vieles ist mir bewusst! :D
War natürlich nur als Spaß gemeint.
Es geht mir darum, dass ich eben nicht Dogmen einfach so akzeptiere. Mir geht es darum, was denn geholfen hat.
Man hat auch lange Zeit geglaubt, dass die Erde wirklich ein ein paar Tagen erschaffen wurde.
Aber ich möchte niemanden davon abhalten weiterhin Homöopathie zu nehmen oder zu verabreichen. Das ist ja nicht meine Aufgabe.
Aber für mich persönlich möchte ich mehr wissen. Mich interessiert, was denn in diesem Fall geholfen hat.
Ist es wirklich die Homöopathie oder der Placebo.
Diese Frage ist sehr relevant und hat sicherlich nichts mit auf dem Arm nehmen zu tun. ;)
[QUOTE=Radilog_E]http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/
Bitte schön
QUOTE]
:eek:
am besten finde ich immer das Homöo. und B nur in Apotheken zu kaufen gibt mittlerweile auch Schüssler ...sind ja APO pflichtig ...aber zugleich Wirkungslos ...da könnt ich mcih kugeln ...
tztzt vor was haben die solche Angst frag ich mich ???
Ein paar Punkte sind allerdings schon recht berechtigt. Besonders der missverständliche Ausgangspunkt aus dem die gesamte Theorie Hahnemanns entstanden ist. :cool:
http://hugostamm.kaywa.ch/p27.html
Der Artikel ist auch ganz in Ordnung!
boah ... ist das ein ellenlanger Threat! Habe nicht mehr alles gelesen, aber ich kann einen Kommentar nicht zurückhalten, sonst vergesse ich ihn (auch wenn es vielleicht inhaltlich in den nur überflogenen Antworten stehen mag):D
1.) meine ich mal gelesen zu haben: "wer heilt hat recht" (Schitt was auf die wissenschaftlichen Hintergründe, die sind nicht immer wichtig, denn vor mir steht ein Patient, dem geholfen werden kann/konnte! - Es steht also der Mensch im Vordergrund und nicht die blanke Theorie und analytischer "Wahn" um alles akribisch belegen zu können)
Ich setze mal voraus, dass jeder HP weiß was er tut und auch, dass er über ein solides Wissen verfügt!
2.) es tauchte die Frage auf, ob es nicht die Selbstheilungsprozesse waren.... Ja aber Hallo, das ist es doch was wir erreichen wollen! Oder sieht das hier jemand anders?
Wir dürfen ja überhaupt nicht viel behandeln. Ernste Erkrankungen gehören in die Hand der Schulmediziner und das ist auch richtig so.
Wir können meist nur begleitend, Immun-System-Aufbauend, Prophylaxe-Betreibend, schmerzlindernd, seelsorgerisch für die Patienten da sein und das ist eine richtige Aufgabe, ich finde sie auch sehr schön. :)
Somit dürfte eigentlich der große Unterschied zwischen Schulmedizin und "Naturheilkunde" geklärt sein ;)
Nun ja, das war's erst einmal und ich finde es richtig gut, dass Ihr Euch zumindest interessehalber zu uns begebt und mal nachfragt
zu 1) Ja, aber mich interessiert auch die Frage wer denn heilt ;)
Ich finde es nicht ethisch eine Methode zu verkaufen, die gar nicht funktioniert. Deshalb halte ich einen Wirkungsnachweis auch für so wichtig.
es tauchte die Frage auf, ob es nicht die Selbstheilungsprozesse waren.... Ja aber Hallo, das ist es doch was wir erreichen wollen!
Selbstheilungskräfte kann man auch gut durch eine gesunde Ernährung unterstützen ;)
Ich habe da so an viele Proteine, Vitamine, Mineralien usw gedacht.
Selbstheilungskräfte kann man auch gut durch eine gesunde Ernährung unterstützen ;)
Ich habe da so an viele Proteine, Vitamine, Mineralien usw gedach
( Mit oder ohne Pflanzenschutzmittel/Gift fuer Menschen? )
Auch das gehoert in Fachhaende, denn zuviel, richtet viel Unheil an.
Das Prinzip ist: Weniger ist Mehr!
Gila
Eine gesunde Ernährung gehört doch nicht gleich in Fachhände, oder habe ich dich da falsch verstanden!
So, ich glaube es ist an der Zeit, dass Du mir mal eingehend erklaerst, was
Du und nur Du, ueber Homoeopathie weisst und was Du verstanden hast?
Danach koenntest Du mir bitte noch sagen, wie Du zu Deinem Verstaendnis kamst, welches immer es auch sein sollte.
Gila
Wenn du magst und es hilft.
Also Samuel Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie, welche vor ungefähr 200 Jahren von ihm entdeckt worden ist.
Das Prinzip ist, dass man versucht nach dem Prinzip "Ähnliches heilt ähnliches" eine Krankheit individuell zu behandeln. Im Vordergrund steht hier die Symptomatik und nicht die Krankheit an sich. Man versucht also nach Kriterien, die ich nicht kenne (Ich glaube nach Charakter und Temperament und eben Symptome) ein Mittel zu produzieren. Der Wirkstoff wird nach dem obengenannten Prinzip ausgewählt und potenziert (Das muss ich aber nicht weiter erklären oder?)
Dann wird man damit in einem bestimmten Zeitraum behandelt. Dabei kann es angeblich zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen, die Ausdruck dafür sind, dass ein Mittel wirkt.
So, darf ich mich wieder setzen, oder langt das? :D
Mein Wissen beziehe ich primär aus dem Web.
Wenn du magst und es hilft.
Also Samuel Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie, welche vor ungefähr 200 Jahren von ihm entdeckt worden ist.
Das Prinzip ist, dass man versucht nach dem Prinzip "Ähnliches heilt ähnliches" eine Krankheit individuell zu behandeln. Im Vordergrund steht hier die Symptomatik und nicht die Krankheit an sich. Man versucht also nach Kriterien, die ich nicht kenne (Ich glaube nach Charakter und Temperament und eben Symptome) ein Mittel zu produzieren. Der Wirkstoff wird nach dem obengenannten Prinzip ausgewählt und potenziert (Das muss ich aber nicht weiter erklären oder?)
Dann wird man damit in einem bestimmten Zeitraum behandelt. Dabei kann es angeblich zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen, die Ausdruck dafür sind, dass ein Mittel wirkt.
So, darf ich mich wieder setzen, oder langt das? :D
Mein Wissen beziehe ich primär aus dem Web.
Oh, Du haettest das auch im Sitzen erledigen koennen!
Ja, mir, die die Homoeopathie benutzt, wuerde dieser Paragraph reichen, aber Du kannst mir damit kein Wissen beweisen!
Weisst auch wie Impfungen funktionieren?
Gila
Aktive, oder passive Impfung ;)
Ich weiß, dass es ein Modell gibt, welches die Wirksamkeit von Homöopathie so erklärt. Aber wir sind uns sicherlich einig, dass der Unterschied zwischen Homöopathie und einer Impfung ein ziemlich großer ist!
Aktive, oder passive Impfung ;)
Ich weiß, dass es ein Modell gibt, welches die Wirksamkeit von Homöopathie so erklärt. Aber wir sind uns sicherlich einig, dass der Unterschied zwischen Homöopathie und einer Impfung ein ziemlich großer ist!
Nicht im Geringsten!
Gleiches mit Gleichem.
Gila
Was erwartest Du Dir von einer Impfung?
Gila
Ich habe vor ein paar Monaten mal ein Erklärungsmodell gelesen, dass sich dem Impfprinzip bedient! Aber war wahrscheinlich schrott.
Wieso fragst du mich denn ob ich weiß, wie eine Impfung funktioniert?
Wieso fragst du mich denn ob ich weiß, wie eine Impfung funktioniert
Du moechtest doch versuchen, die Homoeopathie zu verstehen, oder?
Ich habe Dich auch gefragt, wie eine Impfung funktioniert und was Du Dir von einer Impfung erwartest?
Gila
warum hängst du dich eigentlich so an einer sache auf, an die du sowieso nicht glaubst? :confused:
lass es doch einfach gut sein.
lg
Ich habe Dich auch gefragt, wie eine Impfung funktioniert und was Du Dir von einer Impfung erwartest?
Ich erwarte mir von einer Impfung, dass ich gegen eine entsprechende Krankheit "bewaffnet" bin.
Aktive Impfung: Niedrige Konzentration von Krankheitserregern, wodurch das Immunsystem Gedächtniszellen ausbilden kann.
Passive Impfung: Spritzen von spezifischen Antikörper.
warum hängst du dich eigentlich so an einer sache auf, an die du sowieso nicht glaubst?
Weil es mich interessiert. Ich glaube auch nicht an Gott so wie es in der Bibel steht und trotzdem interessiert es mich.
]
Ich erwarte mir von einer Impfung, dass ich gegen eine entsprechende Krankheit "bewaffnet" bin.
Wie und aus welchem Grund, passiert das?
Erklaer mir bitte, was im Koerper stattfindet, waehrend und nach einer Impfung?
Gila
Viele Menschen nehmen an, dass alles, was pflanzlich ist, auch automatisch Homöopathie sei. Dies stimmt so nicht.
Die Homöopathie ist ein eigenständiges und ganzheitlichesHeilverfahren, das die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.
Hierzu werden in der Homöopathie speziell aufbereitete Arzneimittel verwendet. Dieses Aufbereitungsverfahren wurde vor über 200 Jahren von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet und erfreut sich zunehmender Bekanntheit und auch Anerkennung.
Nach einer Umfrage des Allensbach-Institutes aus dem Jahr 2001 haben sich 37% der Bundesbürger schon einmal mit Homöopathie behandeln lassen. Damit rangiert die Homöopathie auf der Beliebtheitsskala der Alternativmedizin auf dem ersten Platz, vor der Akupunktur.
Wie funktioniert Homöopathie?
Folgendes Beispiel soll die Denk- und Funktionsweise der Homöopathie veranschaulichen:
Nehmen wir an jemand leidet an Kopfschmerzen. Werden Sie „schulmedizinisch“ (orthodox) behandelt, wird man versuchen bösartige oder andere Prozesse (Bluthochdruck etc.) auszuschließen. Soweit dies geschehen ist, wird von einem „Schulmediziner“ meist ein Schmerzmittel verordnet.Dies wäre vernünftig, wenn damit die Ursache der Kopfschmerzen beseitigt wäre.
Sind Ihre gesundheitlichen Probleme durch die Einnahme eines Schmerzmittels tatsächlich geheilt?
Bei vielen Patienten kehren die Beschwerden in großer und unangenehmer Regelmäßigkeit wieder. Und mit der Häufigkeit der Einnahme „schulmedizinischer“ Medikamente nehmen leider die Probleme vieler Patienten auch zu; sei es durch Nebenwirkungen der Medikamente oder der Verschiebung der Symptome auf andere Körperbereiche.
Diese Art der Symptomverschiebung ist mittlerweile auch der „Schule“ bekannt, wie zum Beispiel einem (unterdrückend) behandelten Ekzem bei Kindern (Cortisonderivate), welches sich in ein Asthma „verschieben“ kann. Dieses Phänomen ist in der Schulmedizin als " Etagenwechsel" bekannt.
"Diese Art der Symptomunterdrückung ist ungefähr so sinnvoll, als ob an ihrem Auto die Ölkontrollampe leuchtet und sie in der Werkstatt darum bitten, das Birnchen herauszudrehen - weil es Sie nachts blendet."
Vielleicht schütteln Sie jetzt energisch den Kopf und sagen: „So einen Unfug würde ich mit meinem Auto nie machen!“
Mit ihrem Körper machen es die meisten aber genau so. Ich bin auch nicht gegen Cortison und andere pharmazeutische Medikamente. In der Notfalltherapie sind diese unerläßlich und auch lebensrettend.Die Entwicklung der Antibiotika, des Cortisons, Insulins und vieler anderer Medikamente ist eine große Leistung unserer Pharmaindustrie! Dies sollten auch alle Naturheilkundigen nicht vergessen.
Wenn es aber um die Behandlung chronischer Beschwerden und Krankheiten geht, hat die Naturheilkunde und auch die Homöopathie erstaunliches zu bieten. Entweder als alleinige Behandlungsform oder auch ergänzend zur schulmedizinischen Therapie.
Auch viele akute Krankheiten lassen sich sehr gut mit Homöopathie behandeln.
Das Ziel der Behandlung mit Homöopathie
Das Ziel der Homöopathie gilt der Anregung der selbstregulatorischen Heilkräfte des Organismus. Dies geschieht mit Hilfe in einer bestimmten Weise aufbereiteten Arznei, die jedem Patienten und seiner persönlichen Reaktionsweise entspricht.
Das Besondere der Homöopathie ist ihr Ähnlichkeitsprinzip: Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt. Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, bei dem Kranke mit Mitteln behandelt werden, die bei Gesunden ähnliche Krankheitserscheinungen hervorrufen würden.
Menschen erkranken auf ganz spezifische Weise, mit ganz persönlichen Krankheitssymptomen, für die das entsprechende Arzneimittel gefunden werden muß. Homöopathische Mittel können in Form von Tabletten, Globuli (Kügelchen), Tropfen oder auch als Ampullenpräparate (Injektion) angewendet werden.
Verdünnt? Potenziert!
Homöopathika werden „potenziert“.verabreicht. Die verwendeten Ausgangsstoffe werden nicht einfach „verdünnt“, wie vielfach behauptet wird, sondern potenziert oder auch dynamisiert. Dieses Verfahren geht über die bloße Verdünnung weit hinaus und bewahrt so die eigentliche „Information“ der Ausgangssubstanz. Dieses Wirkprinzip ist mit den Gesetzen der Chemie nicht zu erklären nach dem Motto: „Das ist ja wie ein Tropfen im Bodensee“.
Erklärungsmodelle für die Wirkungsweise der Homöopathie aus der Elementarphysik und Molekularchemie sind unbrauchbar, weil sie dieses Phänomen nicht erklären können. Theoretische Überlegungen zur wissenschaftlichen Begründung der Homöopathie gibt es aber dennoch - nämlich aus der Physik – genauer der Quantenphysik; aber auch Beispiele aus der Biologie:
„Schüttet man vor Hawaii oder vor Ostaustralien einige Becher Blut in den Ozean, so schießen die Haifische aus meilenweiter Distanz darauf zu. (…) Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß der Haifisch innerhalb von Sekundenschnelle chemisch-stofflichen Kontakt mit dem Blut hatte. Und wenn dies entgegen aller Wahrscheinlichkeit der Fall gewesen wäre: Woher wüßten sie die Richtung, in welche sie streben sollten?
Die Medien im Raum, am ehesten vielleicht die Wasser-Dipole, müssen also ein Signal vermitteln, welches zwar durch einen definierten Stoff erzeugt wird, im weiteren Verlauf jedoch unabhängig davon wirkt.
Solange orthodoxe Mediziner, welche mit der Homöopathie im Clinch liegen, diese Phänomene nicht anerkennen, werden alle ihre Bemühungen, die Homöopathie zu verstehen, den Stempel eines hoffnungslosen naturwissenschaftlichen Dilettantismus tragen.“
Dr. Hans Nieper in „Revolution in Medizin und Gesundheit“ 1998, S.60
Grüssle Sabine
Eigentlich wollte die Professorin Karen Nieber, Leiterin des Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig beweisen, dass Homöopathie unwirksam ist und höchstens durch Placebo-Effekte erklärt werden kann.
Auf der Suche nach einer Versuchsanordnung, bei der jeglicher Placebo-Effekt ausgeschlossen werden kann, hatte sie auf folgende Idee:
Ein Rattendarm wurde in einer Nährlösung befestigt und über organische Fäden an einen Sensor angeschlossen, sodass Verkürzungen des Darmes durch Kontraktion gemessen werden konnten. Dann gab Sie in die Nährlösung ein Reizmittel, das starke Kontraktionen des Darmes verursachte.
Die Professorin erwartete, dass die Gabe eines homöopathischen Mittel gegen Darmkrämpfe in einer Potenz jenseits der C12 keinen Effekt haben dürfte, weil ab dieser Potenz kein Wirkstoff mehr vorhanden sei.
In Leipzig gab man in die Nährlösung mit dem durch das Reizmittel verkrampften Darm Atropin in homöopathischer Aufbereitung hinein und: der Darm entkrampfte sich, sodass die Messapparaturen dies anzeigten.
Und hier noch was dazu:
http://www.daserste.de/wwiewissen/thema.asp?id=rx885gjvycgkn76p&cm.asp
Ich finde das sollte für diese Diskussion doch reichen.
Man könnte nun natürlich endlos weiter diskutieren, warum,wieso ,weshalb.
Ich persönlich finde das sehr leidlich.
Mir wäre es wesentlich wichtiger, dass Ärzte und Heilpraktiker endlich mal ein paar Schritte aufeinander zugehen. Weder die Homöopathie noch die Allopathie sind Allheilmittel. genauso wenig wie alle sonstigen Heilverfahren.
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit der Ohrakkupunktur gemacht, das heißt für mich noch lange nicht, dass ich jetzt nur noch diese anwende.
Ich glaube Patienten wäre am besten geholfen, wenn Ärzte und Heilpraktiker vernünftig zusammenarbeiten würden.
Ich möchte hier nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren, bitte fühlt Euch nicht angegriffen, aber ich habe da schon Dinge erlebt, da kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ich nenne Euch da morgen gern Beispiele.
Und sicher gibt es auch unter den Heilis schwarze Schafe, das will ich gar nicht bestreiten.
In der Hoffnung,das diese Diskussion ein kleiner Anfang ist wünsche ich Euch jetzt erst einmal eine gute Nacht.
Sabine
Ok, ich denke meine Meinung ist ersichtlich geworden. Ich mach mich jetzt auf, denn die Diskussion von vorne aufzuziehen halte ich wirklich für unangebracht und ich werde auch nicht die Vorgänge während einer Impfung erklären. Ich sehe darin keinen Sinn.
Also viel Glück euch allen! ;)
Oh wow!!
Elf Seiten Text seit ich weg bin! und doch hab ich fast nix verpasst. :D
@Radi: Oh Mann! :rolleyes: Bei allem Respekt für deine Ausdauer, aber spätestens hier:
Und wir kennen das schon, dass jemand herkommt und auf einen tatsächlichen Austausch gar nicht aus ist, sondern uns belehren will, dass unsere Methoden nicht "richtig" sind, da wir sie ja nicht erklären können... Ich werd unendlich müde...
hätte absolut Sense sein müssen. :-meinung
Immer diese sich im Kreis drehenden Diskussionen.
Außerdem kannst du doch nicht hingehen und den Leuten hier erklären, wie Mediziner argumentieren und denken. Wie *du* denkst vielleicht schon, das ist auch nicht uninteressant. Du bist ja sogar selbst kein Mediziner.
@Rest: Ich hol drei Fragen hoch, die jetzt im Eifer des Gefechts ganz untergegangen sind. Die interessieren mich immer noch.
Wie kommt ihr an eure praktischen Fähigkeiten und Übungen? (also ihr selber) Wie siehts aus, wenn man in einer HP-Schule lernt, hat man da mehr Möglichkeiten dazu?
und:
eine sehr abgedroschene frage, die man trotzdem immer wieder stellt:
warum habt ihr euch entschieden hp zu werden, was war eure motivation?
ich weiß selbst, dass man diese frage nie vollständig beantworten kann, aber ein bisschen was euch interessiert, was ausschlaggebende sachen waren, wo bei euch der reiz dessen liegt, warum ihr noch dabei seid... etc. das würde mich wirklich interessieren. was sind eure ziele?
macht man als HP dann eine praxis auf, oder gibt es da andere wege?
viele von euch haben eine gewisse unzufriedenheit über die HP-ausbildung und vor allem prüfung geäußert. diese unzufriedenheit gibt es auch bei medizinstudenten, natürlich, und jeder malt sich ein bisschen aus, wie er es gerne hätte.
also, wie hättet ihr es gern? wie sollte die HP-ausbildung ablaufen? im vergleich zu heute?
Das würd mich jetzt auch interessieren.
PS, Radi: Vielleicht 'fleht' Lio nicht deswegen nach verstehbaren Infos, weil sie angehende Ärztin ist, sondern weil sie in die Forschung will, diese Leute sind einfach so. (Außerdem hat sie doch geschrieben, wenn es ernst ist, ist es ihr auch egal, was gewirkt hat.)
Oh wow!!
Elf Seiten Text seit ich weg bin! und doch hab ich fast nix verpasst. :D
@Radi: Oh Mann! :rolleyes: Bei allem Respekt für deine Ausdauer, aber spätestens hier:
hätte absolut Sense sein müssen. :-meinung
Immer diese sich im Kreis drehenden Diskussionen.
da muß ich dir 100 Prozentig recht geben *gähn*
Außerdem kannst du doch nicht hingehen und den Leuten hier erklären, wie Mediziner argumentieren und denken. Wie *du* denkst vielleicht schon, das ist auch nicht uninteressant. Du bist ja sogar selbst kein Mediziner.
@Rest: Ich hol drei Fragen hoch, die jetzt im Eifer des Gefechts ganz untergegangen sind. Die interessieren mich immer noch.
Wie kommt ihr an eure praktischen Fähigkeiten und Übungen? (also ihr selber) Wie siehts aus, wenn man in einer HP-Schule lernt, hat man da mehr Möglichkeiten dazu ???
also einen teil lehren wir in der HP Schule ...Untersuchungstechniken und Injektionen usw... das andere durch Praktika und Lehrgänge ...(wie bei euch uch )
und:
Das würd mich jetzt auch interessieren.
was ??? habe ich was überlesen ???
ach du mienst warum ich HP werden will ???
um mit meinen Behandlungsmethoden keine Gefahr für die Bevolkerung zu sein !!! lach
warum willst du Mediziner werden ???
[QUOTE=Marvin]
PS, Radi: Vielleicht 'fleht' Lio nicht deswegen nach verstehbaren Infos, weil sie angehende Ärztin ist, sondern weil sie in die Forschung will, diese Leute sind einfach so. (Außerdem hat sie doch geschrieben, wenn es ernst ist, ist es ihr auch egal, was gewirkt hat.)
ich denke sie hat aucheinfach mehr erfahrung ..oder ???
Lieber Marvin,
um auf Deine Fragen, nur mal kurz zu antworten ( viele Erklaerungen findest Du auch in unseren Seiten )
Wer aus einem medizinischem Bereich kommt, hat schon mehr Moeglichkeiten gehabt, praktische Arbeit zu leisten, die durch weitergehende Schulungen unterstuetzt werden kann/muss.
Wer aus einer ganz anderen Sparte kommt, macht Schulungen und Kurse an der HP Schule, stellt dann fest, dass sie ungenuegend sind und organisiert sich privat, bei Aerzten und HP.
Wir wuerden uns alle gerne vorstellen koennen und wuerden es auch gerne in die Tat umgesetzt sehen, das die Ausbildung pflichtmaessig und einheitlich in und an allen Schulen ( nicht privat sondern staatlich ) gleich gelehrt werden wuerde. Ganz besonders wuerden wir es begruessen, wenn die Grundausbildung, mehr Praktika beinhalten wuerde und das nicht zu privaten, teuren Preisen.
Dadurch wuerde grundlegend eine einheitliche Transparenz entstehen und anschliessend kann dann jeder sein Spezielles Studium angehen.
Fuer Aerzte gibt es ein Album, wir versuchen uns Verbaenden anzuschliessen, da es noch kein Album fuer HP gibt, welches dann begruessenswert waere.
Ja und wer sich schon lange mit Medizin beschaeftigt, aus welchen Gruenden auch immer, faengt irgendwann an, sie auch zu hinterfragen und stellt dann fest, dass es eben nicht immer nur einen Weg gibt und schon gar nicht
" Nur Einen und Richtigen! "
Warum sich dann jemand entscheidet HP zu werden, ist eine sehr persoenliche Entscheidung. Jeder kennt nur seine eigene Antwort.
Liebe Gruesse Gila
Ich habe gerade ncohmal im anderen Forum nachgelesen das die sich kuglich lachen über uns die meinen immer noch wir sind der KIndergarten und sie die Hochschule ..
ich dachte das soll ein fairer erfahruns austausch sein aber so wie man lesen kann sehen die uns nur als ....
schade .....
Alexa,
was ??? habe ich was überlesen ???
ach du mienst warum ich HP werden will ???
Ja, ich mein ne Antwort auf die zwei Fragen von Lioness. :)
Warum ich mitm Medizinstudium begonnen habe?
Ich dachte, das was man da lernt ist sicher extrem interessant, man hat viele viele Möglichkeiten, die Tätigkeit könnte ich mir vorstellen, das Abi stimmte, ich wollte kein leichtes Studium, ich wollte mich nicht gleich festlegen, sondern wollte was breitgefächertes.
Warum ich noch dabei bin?
Das, was ich an der Uni lerne ist tatsächlich extrem interessant, bisher hab ich mich (im Gegensatz zu damals Schule) noch nie mit was quälen müssen, das mich nicht interessiert. Es bleibt weiterhin ne Herausforderung. Die Praktika, die ich gemacht habe, haben sehr viel Spaß gemacht. Bürojob wäre weiterhin nix für mich. Ich rede(kommuniziere) gern mit Menschen, ich kann gut mit Menschen, ich freue mich auch was praktisches zu tun, ich freue mich etwas zu tun, dass nicht langweilig ist, sondern vielfältig, ich freue mich, wenn ich nem Menschen irgendwie helfen konnte (egal wie), ich glaube, ich kann den Job machen. Das, was man danach werden kann, verschiedensten Fachrichtungen, Forschung, sonst was, ist so vielfältig, das macht mich zuversichtlich, dass jeder etwas findet, dass er gut kann und dass ihm Spaß macht. Ich erlebe dauernd interessante Sachen.
So, das wärs so grob. ^^
Und, ja, Alexa, die praktische Ausbildung ist bei uns auch schlecht, leider. Alles lernt man bei Praktikas. Oder halt gar nicht..
Ich kenn Lio, Radi nicht so, und weiß nix von seinen Erfahrungen. Aber ich denk, es kommt vor allem darauf an, was man aus seinen Erfahrungen macht und zieht.
Hei Gila, danke! Genau, nach den ganz pesönlichen Antworten frage ich.
Alexa, ich hab auch hier euren Thread gelesen, wo ihr euch über uns auslasst, und ich habs auch nicht gern gelesen. Aber ich denk mir: Ok....das ist ein neuer Thread.
Du hast recht ...
aber radi tut hier so als ob ihm UNSERE MEINUNG WICHTIG IST und drübern läst er sich feiern als der ders den zükünfigen HP´s schon zeigt ...aber schwamm drüber ..du bist nicht er
Eigenlich sind unsere Interessen ähnlich ...nur das ich halt nach einem anderen
weg gesucht habe ..denn ich hatte bei mir persönlich
sehr oft das pech an Ärzte gekommen zu sein die gerade als ich kam einen schlechten tag hatten ....leider
und ich möchte den Menschen helfen ...gesund zu werden und bleiben ...und dafür Lerne ich das hier alles ...
und wie ich schon 1000 fach erwähnt habe wwürde ich gerne mit einem schulmediziner zusammen arbeiten ...denn ich denke beides hat seine Grenzen ...
als mein sohn vor kurzem eine Lungenentz. gehabt hat und der Arzt mir das Antibi... verschreiben wollte sagte er das wird ihen jetzt nicht passen .????hallo ich bin doch kein idiot meinem Kind ging es sehr schlecht und da muß ich handeln ....
aber ich finde es krausam wenn ich sehe das der besagte arzt einem 1 jährigen kind nur weil die nase läuft antibi...werschreibt ...verstehst du ??
ZUSAMMEN ...könnte man viel erreichen ...nur gibt es uch bei den HP welche die meinen sie seinen GÖTTER ...
ich danke dir für deine sehr ehrliche und schöne antwort ....
deine alexa
Lieber Marvin,
schoen, dass Du fuer Dich, Deinen Weg gefunden hast und ich wuensche Dir weiterhin viel Erfolg und Freude.
Bitte nimm es mir nicht uebel, aber ueber meine persoenlichen Beweggruende, mit 48 ein Studium in HP zu machen, moechte ich mich hier nicht unterhalten, geschweige denn, darueber eine Diskussion fuehren.
Bestimmt ist vordergruendig, fuer jeden von uns, sei es nun schulmedizinisch oder anders, von Bedeutung, dass man etwas positives erwirken moechte und es anderen zukommen laesst.
Liebe Gruesse Gila
Marvin du hast mir drüben aus der seele geschreiben ....
danke
rabenstein
15.04.06, 11:25
Hallo zusammen
Nun verfolge ich das ja schon eine ganze Weile und muß sagen, das wird echt nervig.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, da versuchen Menschen sich zu verständigen, die in völlig unterschiedlichen Sprachen sprechen.
Zum einen haben die angehenden Mediziner oft nicht die geringste Ahnung, was denn nun welche Methode überhaupt bedeutet und einige sind auch gar nicht bereit, sich Erklärungsversuche unsereseits anzuhören (zB Heilpraktiker = Homöopathie = Phytotherapie)
Zum anderen können wir hier auch nicht erwarten, daß Methoden wie Fernheilung oder Geisterheilung das große Aha-Erlebnis bei den Medizinstudenten auslöst.
Solange nicht die Bereitschaft da ist, einander zuzuhören und auch mal andere Meinungen gelten zu lassen, ohne sie sich gleich zu Eigen machen zu müssen (das gilt für beide Seiten) sehe ich keinen großen Sinn in dieser Diskussion.
Ich denke auch nicht, daß wir uns als Lügner bezeichenen lassen müssen, wenn wir von Erfolgen unserer Methoden berichten und diese von den Studenten nicht nachvollzogen werden können. Auf dieser Basis geht das nicht.
Für mich ist an diesem Punkt Schluss mit der Diskussion. Wenn sich die Sachlichkeit und Toleranz wieder durchsetzt, gerne wieder, aber ich muß mich nicht von einem Andersdenkenden lächerlich machen lassen.
Inge
Wobei ich das gefühl habe
das wir hier Marvin nicht in den Topf mit Radi oder so stecken dürfen ..!!!
das wäre nciht fair ....mitte macht jetzt nciht den gleichen fehler wie die ...!!
Marvin er hat ehrlich gefragt und auch ehrlich geantwortet !! also bitte ...
LG alexa
rabenstein
15.04.06, 11:45
@Alexa
Nein, natürlich werden nicht alle in einen Topf geworfen. Mir ging es auch nicht darum, irgendjemanden persönlich rauszustellen, sondern vielmehr um die Art der Unterhaltung.
Es gibt auf beiden Seiten sehr gute Ansätze, die aber leider immer wieder von unsachlichen und polemischen Äußerungen unterbrochen werden.
Das ist sicher auch nicht das Ende der Diskussion, aber eine schöpferische Pause könnte allen guttun
Mir liegt es fern pauschale Urteile zu fällen.
Inge
Marvin, ich habe in euerm Forum, Deinen letzten Beitrag gelesen und bedanke mich fuer Deine Aufrichtigkeit.
Diese Art der Haltung ( auf beiden Seiten ) ist die Einzigste, die eine gosse
Chance haette, eine Diskussionsbasis zu werden.
Liebe Gruesse, aus Dir wird was
Gila
rabenstein
15.04.06, 11:51
Dem kann ich nur zustimmen :)
Tja, so ist das Leben.... Es gibt positive Meinungen und Negative. Muss man mit leben. :D
Trotzdem komme ich immer noch nicht damit klar, warum einige angehenden Mediziner Jemanden, der gerade mal auf dem Papier erwachsen ist und noch keine Uni von innen gesehen hat, als ihr Sprachrohr feiern...oder habe ich da was falsch verstanden?
Sabine
Und ich weiß nicht, warum viele mit dem jungen Alter ankommen müssen.
Ist schon relativ nervend und völlig egal. Denn es zählt, was ich sage und nicht wie alt ich bin. Denn auf das Alter einzugehen ist schwach!
Hallo Marvin endlich bist du wieder da :p
Ich habe mit Interesse gelesen warum du Arzt werden möchtest und kann das nur absolut unterschreiben.
Ich denke die meisten HP´s haben schon einen anderen Beruf gelernt und oft kommen sie sogar aus dem medizinischen Bereich, so dass sie nicht von etwas reden, was sie noch nie praktisch ERFAHREN haben...
Das heißt, die meisten haben entweder Erfahrung im Umgang mit Pat. oder sie waren selbst Pat oder hatten kranke Verwandte und somit Erfahrung sammeln können, die sie dazu bewogen haben auch nach anderen Wegen zu suchen.
Die Frage nach der Ausbildung kann nicht einheitlich beantwortet werden, da es wie schon gesagt keine tatsächliche Richtlinie gibt. Der Gegenstand der Prüfung ist "nur" die Schulmedizin. Jede weitere Fortbildung (Phytotherapie, Kinesiologie, Wirbelsäulenbehdlg., etc.) muss selbst angestrebt werden. Aber es gibt auch Schulen die das mit anbieten...
Ich persönlich wollte vor etlichen Jahren HP werden, weil ich mich eben für den Körper, die Funktionsweise (aber nicht im wissenschaftlichen Sinne, sondern im Sinne der Begeisterung was der menschliche Körper alles z. B. kompensieren kann...) und auch für die Phytotherapie interessiert habe :)
Und nun? Ist alles anders! :D
Ich habe trotz aller Bodenständigkeit, die ich absolut wichtig für mich finde, immer die Neugier gehabt etwas selbst auszuprobieren, bevor ich mir ein Urteil bilde. Und nun bin ich ´ne spinnerte Eso-Tussi :D (Zumindest denken das Menschen die mich nicht kennen)
Kim
Und ich weiß nicht, warum viele mit dem jungen Alter ankommen müssen.
Ist schon relativ nervend und völlig egal. Denn es zählt, was ich sage und nicht wie alt ich bin. Denn auf das Alter einzugehen ist schwach!
du erinnerst mich an mein Nachbars kind der weiß auch nicht wann genug ist ...
wir sprechen hier deshalb auf das alter an wei lich meine das es im leben auch ein wenig auf erfahrung ankommt und ich war auch mal 18 und ich muß sagen ich habe seid her sehr viel gelernt ...und ich werde ncoh in den kommenten jahre sehr viel lernen ...aber du meinst ja wirklich die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben ....weißt du zu seinem wissen kommt man nciht nur durch lesen ...auch durch leben ....
und sorry da fehlst halt bei dir noch ....und den Frauen den du an den Kopf wirfst sie wären schwach ..könnten von alter her deine Mütter sein das heißt die kennen sich aus mit Pupertierenden ...
so ich habe jetzt echt die Faxen dicke ...du treibst es finde ich einwenig zu weit ....las marvin und uns hier WIE erwachsene menschen einen erfahrungsaustausch machen denn du meinst wirklcih nur weil dir ein paar gesagt haben das machst du super du wärst hier der SUPERMACKER ...
Ich halte es tatsächlich für ein schwaches Diskussionsverhalten mit dem Alter von anderen zu argumentieren und wenn es meine Mutter wäre, die mir das sagt. Aber nun gut...
:D
Ich halte es tatsächlich für ein schwaches Diskussionsverhalten mit dem Alter von anderen zu argumentieren und wenn es meine Mutter wäre, die mir das sagt. Aber nun gut...
:D
aber was ???? ach so ich vergass du sthest ja über den dingen ...geh doch mal auf das thema lebenserfahrung ein ...
aber das kannst du ja nicht ja du hast gelesen ..du hast heir mal geschrieben das du es nciht magst nur auf LEHRSÄTZE zu hören ...du willst dir deine eigene meinung bilden ...
deine eigen meinung ..ok wie oft hast du es schon versucht mit HOMÖO oder Reiki Oder Schüßler oder anderen dinge ...????
wieviel erfhrung hast du damit ???
so jetzt mal klartext du liest irgendwelche dinge GLAUBST das das das gesetzt istun und willst uns weißmachen das du nur glaubst was du Nachgeforscht hast ....
sorry aber für mich ist das alles bla bla du laberst viel nach was su irgedwo gelesen hast un mehr nicht ...
punkt
Ich denke, dass ich mich darauf nicht einlassen muss. Denn das was alexa abzieht ist nicht mehr sachlich.
Also machts gut! :)
sorry aber da platzt mir die hutschnur ....
war ja klar das du dich von ackermachst ...was andes habe ich von dir nicht erwartet ...
unsachlich ... nein sorry finde ich nciht ich stehe zu den was ich geschrieben habe ...jedes wort
und ncoh was mir ist es vollig egal wie alt jemand ist darauf komt es im leben nciht an ...aber wenn ich jemand nach meine Meinung und Erfahrung fragt und ich habe schon mit vielen Menschen zu tun gehabt die bei mir waren und weinten und total am ende waren und ihnen konnnte geholfen werden ...
und dann kommt jemand der Wiklich meint nur das was er sagt ist richtig obwoh er von dem keine ahnung hat ...ne da ist bei mir schluß egal ob 13 oder 80
lg alexa
es tut mir leid das ich das hier im HP forum tun mußte ich hoffe mit meiner meinung nichts negatives für diese forum getan zu haben ...aber das was Radi macht hat für mich ncihts mir erfahrungs austausch zu tun er wollte uns verarsch... was man ja eindeutig nachlesen kann ...
in diesem sinn ich steh zu dem was ich zu ihm gesagt habe
Ich schließe mich alexa an.
Und wenn es dann wieder um Erfahrungsaustausch geht beteilige ich mich auch gern wieder, aber im Moment kann ich meine Energie sinnvoller nutzen!
Grüssle Sabine
Hallo zusammen,
nun beruhigt euch mal wieder :-).
Ich bin weder Mediziner noch HP, sondern Naturwissenschaftler und verfolge die Diskussion hier und die bei medilearn auch mit großem Interesse, aber sozusagen aus neutraler Sicht.
Ich habe die Homöopathie als Kleinkind "am eigenen Leib" erfahren, denn meine Großeltern und Eltern waren in einem Hahnemann-Verein, und wenn ich mal eine fiebrige Erkältung hatte, hat mir meine Mutter immer Bryonia und Aconit gegeben. Einen Tag später gings mir dann meist tatsächlich besser.
Als Kind habe ich mir über die Wirkungsweise der Flüssigkeiten und Globuli keine Gedanken gemacht, aber später, als in der Forschung tätiger Naturwissenschaftler, habe ich mich mit den gleichen Fragen beschäftigt wie Radi und bin zum gleichen Ergebnis gekommen. In den Flüssigkeiten und auf den Globuli sind keine Wirkstoffe enthalten. Trotzdem können homöopathische Mittel im Sinne eines Placebo-Effekts wirken, wenn man daran glaubt (ich glaube nicht daran), indem sie die Selbstheilungskräfte stärken.
Zitate aus Post Nr. 86/begima:
begima:
>>es tauchte die Frage auf, ob es nicht die Selbstheilungsprozesse waren.... Ja aber Hallo, das ist es doch was wir erreichen wollen! Oder sieht das hier jemand anders?<<
>>Wir dürfen ja überhaupt nicht viel behandeln. Ernste Erkrankungen gehören in die Hand der Schulmediziner und das ist auch richtig so.<<
>>Wir können meist nur begleitend, [...............] Prophylaxe-Betreibend, schmerzlindernd, seelsorgerisch für die Patienten da sein und das ist eine richtige Aufgabe....<<
Ein Heilpraktiker mit einem solchen Selbstverständnis hat meine Zustimmung. Wenn er dazu homöopathische Medikamente verwendet: meinetwegen gerne, denn schaden können sie m. E. nicht, und wenn sie eine Placebowirkung haben: umso besser.
Schöne Osterfeiertage wünscht
Pasteur
Und ich weiß nicht, warum viele mit dem jungen Alter ankommen müssen.
Ist schon relativ nervend und völlig egal. Denn es zählt, was ich sage und nicht wie alt ich bin. Denn auf das Alter einzugehen ist schwach!
Nö, das finde ich nicht schwach! Alter läßt sich schließlich nun wirklich mathematisch-naturwissenschaftlich herleiten! Du bist 18 x 365 Tage + 4 -5 Tage für die Schaltjahre + x Tage seit Deinem 18. Geburtstag. In dieser Zeit hast Du laufen, sprechen, rechnen.....und viele andere Fähigkeiten erlernt und stehst jetzt kurz vor dem Abi. Außerdem kann ich aus Deinen Beiträgen ersehen, dass Du eine Menge weiteres Wissen durch Lesen erworben hast. Aber in diesem Zeitraum auch noch persönliche (Lebens-)Erfahrung zu sammeln, ist mir rein rechnerisch zu knapp.:D
Ich habe auch noch mal ne Frage: Welche Gründe hast Du denn eigentlich, Dein Berufsziel so vehement und absolut anzustreben?
Sabine
Sabine, in deiner Rechnung vergisst du aber ganz klar die Einheit Erfahrungszuwachs pro Zeit. Multilpliziert mit einem Alter kann sich daraus theoretisch eine individuell größere Erfahrungseinheit trotz kürzerer Lebensdauer ergeben. :D
Ich habe auch noch mal ne Frage: Welche Gründe hast Du denn eigentlich, Dein Berufsziel so vehement und absolut anzustreben?
Wie du meinen Interessen entnehmen kannst, interessiere ich mich auch für die Luftfahrt, was bedeutet, dass ich mir auch überlege Pilot zu werden. Ich werde mich auf jedenfall diesem Einstellungstests stellen.
Ich bin aus familiären Gründen praktisch mit der Medizin aufgewachsen. Am Anfang war es nichts besonderes für mich, doch als ich in der 9 Klasse den Tipp meines Vaters befolgte und ein Praktikum in einem Krankenhaus machte, merkte ich, dass es wirklich eine super Sache ist. Ich war auf der Gastro und bin sehr gut mit den Patienten zurecht gekommen. Ich wurde von ihnen gefragt, ob ich sie mit zu den Untersuchungen begleiten möchte und eine hat mich belächelt, als ich wegen einer Rückenmarkpunktion fast umgekippt bin. :D
Naja, nach dem Praktikum habe ich mir medizinischen Stoff reingezogen und alter Lehrbücher ausgekramt. Ich habe ziemlich viel Zeit damit verbracht den Kram zu lesen und im Internet danach zu suchen.
Irgendwann stand für mich dann fest. Du versuchst Arzt zu werden!
Das hat auch meine LK Wahl geprägt! Ich habe Bio genommen und das ist das Beste was mir passieren konnte.
Als Fazit kann ich sagen, dass im Vordergrund das Interesse an der Medizin und den Naturwissenschaften steht und ich denke zugleich, dass das eine wichtige Vorraussetzung ist. Natürlich hilft man dadurch auch Menschen, aber ich denke nicht, dass dies der Hauptgrund sein sollte um sich für ein Medizinstudium zu entscheiden. Die Mischung machts!
Sabine, in deiner Rechnung vergisst du aber ganz klar die Einheit Erfahrungszuwachs pro Zeit. Multilpliziert mit einem Alter kann sich daraus theoretisch eine individuell größere Erfahrungseinheit trotz kürzerer Lebensdauer ergeben.
..wobei ich die Schwankungsbreite als zu vernachlässigen erachte!:D :D
Danke, dass Du mal ein bißchen über Dich berichtet hast. Eine ausführliche Antwort bekommst Du in den nächsten Tagen, über mich ist der Familien-Oster-Stress gekommen!:cool:
Freut mich übrigens, dass Du mit Deinem Bio-LK so zufrieden bist...ich bin ürsprünglich Biologin und Chemikerin.;)
Sabine
Freut mich übrigens, dass Du mit Deinem Bio-LK so zufrieden bist...
Ok, aber zieh das Thema Ökologie und Evolutionsbiologie ab! Das ist FURCHTBAR!
..wobei ich die Schwankungsbreite als zu vernachlässigen erachte!
Ich habe Fälle kennengelernt, wo die Schwankungsbreite weit über Durchschnitt war! :D
homöopathie:
wenn es euch um solche dinge geht wie erfahrung, selbstheilungskräfte, glauben an wirksamkeit etc., dann studiert doch psychologie.
das ist wenigstens eine richtige ausbildung und die leute arbeiten mit wissenschaftlich anerkannten methoden (manchmal auch nicht ;-) ), in denen sie genau die erwähnten dinge versuchen zu stärken.
warum studiert ihr nicht psychologie?
ihr arbeitet aber mit methoden, die sich jemand vor 200 jahren ausgedacht hat (weil er seine dutzend kinder ernähren musste), und die nie belegt werden konnten. ich bewundere hahnemann für die genialität seiner ideen - nur leider existieren sie in unserer welt nicht.
ihr befindet euch mit euren methoden im spannungsfeld zwischen somatisch orientierter medizin und psychologie, aber wendet keine der methoden an, sondern nehmt dinge aus der psychologie und arbeitet mit ihnen, ohne richtige psychologie gelernt zu haben.
erfahrung mit heilung: wie wollt ihr nachweisen, dass eure erfahrungen mehr sind als placeboeffekte und zufall?
mit welcher methode???
erfahrung heisst doch: ich habe so und so häufig jmd mit dem symptom gehabt, und in der mehrzahl der fälle hat es gewirkt. was aber ist das anderes als evidenzbasierte statistik???
oder geht ihr ins casino, setzt 50 euro auf "10", und wenn sie dann kommt, und ihr habt dann 1750 euro gewonnen, sagt ihr: das war der beweis, meine erfahrung; brauche kein bankkonto mehr und keine arbeit, denn im casino gewinne ich immer und es ist mir bank und geldesel zugleich??
würde mich interessieren, wie ihr mit euerem weltbild im alltag zurecht kommt ;-).
ciao
fraggle
ps. ich würde gerne eine quelle dafür haben, dass haie einen becher blut über mehrere meilen anpeilen können, ohne dass das über stoffliche übertragung geht oder sogar schneller ist als jede mögliche art der stofflichen ausbreitung.
das ist erstmal nur eine behauptung (aus p.m.? ;-) ), und glaube ich so nicht.
auch ist es nicht möglich, hier argumente aus der qantenmechanik anzuführen, denn diese dinge gelten nunmal nur in der quantenwelt. bis jetzt ist es ein grosses problem für die physiker, diese mit den anderen theorien zu vereinheitlichen. die gesetze der quantenmechanik gelten nur in der welt der quanten!
ciao
fraggle
Bevor diese Diskussion auch wieder aus den Fugen läuft: Lest euch Eure Beiträge nochmals durch bevor ihr auf abschicken klickt und prüft ob ihr mit manchen Sätzen nicht zu sehr verletzend und beleidigend wirkt.
Anbei wünsche ich allen noch schöne Ostern.
Gruß
Jochen
Hallo Fraggle,
Solange orthodoxe Mediziner, welche mit der Homöopathie im Clinch liegen, diese Phänomene nicht anerkennen, werden alle ihre Bemühungen, die Homöopathie zu verstehen, den Stempel eines hoffnungslosen naturwissenschaftlichen Dilettantismus tragen.“
Ein Quellennachweis stand drunter!!
Das stammt nicht von mir!!
auch ist es nicht möglich, hier argumente aus der qantenmechanik anzuführen, denn diese dinge gelten nunmal nur in der quantenwelt. bis jetzt ist es ein grosses problem für die physiker, diese mit den anderen theorien zu vereinheitlichen. die gesetze der quantenmechanik gelten nur in der welt der quanten!
Genau, Fraggle! Und solche Brüche in der Beweisführung wie zwischen Quantenmechanik und "normaler" Physik bringen mich persönlich immer näher zu der Erkenntnis, dass wir mit unserem naturwissenschaflichen Verständnis und unserer Erkenntnis noch lange nicht am Ende sind.
Ich gehe davon aus, dass wir auch in Zukunft Vieles entdecken werden, dass wir zunächst nicht erklären, geschweige denn messen können.
LG Sabine
sorry, hab ich wirklich überlesen.
naja, jetzt habe ich auch gesehen dass "dein" text gar nicht deiner ist, sondern von dieser seite stammt:
http://www.naturheilkunde-preetz.de/homoeopathie-informationen.html
hast du ihn geschrieben? wenn nicht sollte man das als zitat kennzeichnen, denn sonst könnte dieses forum auch ein problem mit urheberrecht bekommen. auch sonst ist es besser, quellen immer zu kennzeichnen.
auf jeden fall weiss ich nicht,wie derjenige zu dieser aussage kommt. naja, vielleicht gibt es ja aufklärung im "skeptical inquirer" ;-)
@ all + administrator: wollte hier niemanden verletzen, deshalb halte ich mich auch schon sehr zurück. da es anscheinend so empfunden wird.
nichts für ungut: mir geht es hier um argumente, fakten, hintergründe, begründungen. mir geht es um argumentation, und da kann man schon mal etwas strenger + stringenter argumentieren, denn es hat ja nichts mit den einzelnen personen zu tun. dahinter steht eine theorie, unabhängig von der persönlichkeit des behandelnden (vielleicht nicht von der rolle als behandelnder).
auf jeden fall kann ich es nachvollziehen, heilpraktiker zu werden, und auch homöopath. darum ging es mir hier nicht. das ist voll ok und wird auch so bleiben,egal, was ich hier schreibe.
werde mich auch weiterhin möglich raushalten, -
(manchmal "überfällt" es mich nur)
schönes osterfest!
ciao
fraggle
Yo schönes Osterfest an alle! :)
Lieber Radi,
auch Dir wuensche ich Frohe Ostern.
Weisst Du, ich habe nochmal ueber die letzten Tage und ueber die letzten Seiten Nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, Dir noch etwas schreiben zu wollen.
Ich bin 48 Jahre alt und Du bist 18. Das Du 18 bist ist eine tolle Sache, doch ich glaube, wenn Du mit mir, ueber Lebenserfahrung sprechen moechtest, dann kannst Du nicht vom Tisch weisen, dass uns 30 lange Jahre trennen.
Du hast auf Deiner Seite die Frische, aber auch die Schwierigkeit, eines 18 jaehrigen, der sich in dieser Welt, fuer die ich uebrigens mitverantwortlich bin, zurechtzufinden. Ich finde Du hast auch gute Ansaetze. Du hinterfragst, Du bist hartnaeckig und Du willst es wissen. Bestimmt fehlen diese Eigenschaften, vielen Deiner Freunde.
Doch weisst Du Radi, wenn Du all diese Qualitaeten, in Dein 18 jaehriges Leben, mit 18 jaehriger Erfahrung bringen willlst, dann musst Du auch so konsequent bleiben und Dich auch wie ein 18-jaehriger verhalten und nicht wie ein bockiges Kind, welches " Wenn und Aber und nochmal Wenn" benutzt.
Auf der anderen Seite, haette ich Instrumente, mit meiner 48
Lebenserfahrung, Dich ganz schnell zu kicken. Meine Lebenserfahrung erlaubt mir aber, soetwas nicht zu machen, denn das waere eine Gemeinheit Dir gegenueber und auch ich wuerde verleumden, dass ich mal 18 gewesen bin.
Gerne wuerde ich einige Jahre aus meinem Leben verbannen koennen und Dir wuensche ich nur Gutes, dennoch, wenn Du respektiert werden moechtest, dann musst Du die Regeln akzeptieren.
Ich habe nicht vor, Dir aufzuzaehlen, was ich und andere in Bezug auf Medizin usw. schon gelebt und praktiziert haben, aber ich versichere Dir, dass es anders aussah, als ein kleines Praktikum auf der Gastro, wo man jeder Zeit wieder gehen kann, wenn man nicht mehr kann. Durchhalten sieht anders aus!
Du sagtest doch, das Dein Vater Arzt ist. Also wirst Du in Deiner Familie,auch zu spueren bekommen haben, wie anstregend es ist, den ganzen Tag, Verantwortung fuer andere Menschen zu uebernehmen.
Viele Dinge im Leben sind geheimnisvoll und bis jetzt undurchschaubar und darin liegt der Reiz, es immer von Neuem auszuprobieren.
Hinterfrage weiterhin, ich mache es staendig. Wie Du siehst,sitze ich hier am Ostersonntag und schreibe Dir einen oeffentlichen Brief, waehrend andere im Garten Ostereier suchen.
Wenn Du eines Tages wirklich Lust hast, Dich ueber ganz wichtige Thematiken auseinanderzusetzen, ohne staendig " Nee, aber usw." zu benutzen und wirklich Interesse zeigst, dann bin ich gerne bereit mit Dir zu reden. In der Zwischenzeit, bleiben wir alle, bei der Naturwissenschaft, welches das Wissen aus und ueber die Natur "schafft!" Jeder auf seine Art und Weise.
Wahrscheinlich wirst Du Dich nie, an ein paar doofe Tussies, aus einem HP Forum erinnern, aber vielleicht bleibt haengen, das es verschiedene Moeglichkeiten gibt, dass Leben zu leben und es zu interpretieren.
Ich wuensche Dir alles Gute, fuer Deine Zukunft und beende hiermit.
Gila
Liebe Gila,
wir kennen uns nicht, aber beim Lesen Deiner Beiträge in diesem Thread und auch in einigen anderen Threads hier habe ich mir ein Bild von Dir gemacht. Ich vermute , Du hast sehr viel Empathie für deine Patienten, nimmst Dir viel Zeit für sie, hörst ihnen aufmerksam zu und nimmst ihre Probleme ernst.
20 bis 30 Prozent aller Beschwerden, mit denen Patienten zum Hausarzt gehen, haben wahrscheinlich psychsomatische Ursachen, die durch Psychotherapie besser zu behandeln wären als durch Medikamente. Ich kann mir gut vorstellen, dass manche dieser Patienten bei Dir gut aufgehoben wären.
Noch etwas zur Homöopathie und zu Radi. Ich denke nicht, dass er euch verar§chen wollte. Es ging ihm m. E. einfach darum, herauszufinden, wie ihr dazu steht, dass es keinen reproduzierbaren naturwissenschaftlichen Beweise für die Wirkung homöopathischer "Medikamente" gibt, und das ist nun mal so. Selbst die Leipziger Forscher, die einen Beweis erbracht zu haben schienen, haben ihre Veröffentlichung inzwischen widerrufen und den Preis, den sie für ihre Arbeit bzw. die Ergebnisse erhalten hatten, zurückgegeben.
Siehe dort:
http://www.xy44.de/belladonna/index.htm
http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&id=302
Wenn ich Homöopath wäre, würde ich nicht weiter nach solchen Beweisen suchen, sondern einfach dazu stehen, dass diese "Medikamente" vermutlich in Form eines Placebo-Effekts Selbstheilungskräfte von Patienten stärken können und auf diese Weise "wirken". [Etwas provokant gesagt: Vielleicht ist das Einnehmen der Globuli einfach ein Ritual? Ich will das aber nicht ausdiskutieren ;-)]
Schöne Osterfeiertage wünscht Dir
pasteur
Ich bin 48 Jahre alt und Du bist 18. Das Du 18 bist ist eine tolle Sache, doch ich glaube, wenn Du mit mir, ueber Lebenserfahrung sprechen moechtest, dann kannst Du nicht vom Tisch weisen, dass uns 30 lange Jahre trennen.
Ich will ja gar nicht abstreiten, dass du mehr Lebenserfahrung hast. Aber ehrlich gesagt ging es darum nicht, weshalb ich das Argument nicht verstehe. Wir hatten eine Diskusiion primär über die Wirkungsweise von Homöopathie. Dabei geht es aber nicht um Lebenserfahrung, sondern darum wie es funktioniert. Sicherlich wirst du deine Erfahrungen damit gemacht haben, allerdings können diese nicht als Argument in einer Diskussion gelten, weshalb die Lebenserfahrung bei dieser Diskussion ausgeklammert werden muss.
Doch weisst Du Radi, wenn Du all diese Qualitaeten, in Dein 18 jaehriges Leben, mit 18 jaehriger Erfahrung bringen willlst, dann musst Du auch so konsequent bleiben und Dich auch wie ein 18-jaehriger verhalten und nicht wie ein bockiges Kind, welches " Wenn und Aber und nochmal Wenn" benutzt.
Wenn ihr einfach gesagt hättet, dass ihr mir die Frage nicht beantworten wollt, dann hätte ich auch nicht weiter gefragt. Außerdem hätte auch der Satz genügt, dass ihr nicht mehr diskutieren wollt. Denn dazu gehören mindestens 2 und solange jemand mitredet kann man nicht die "Schuld" auf einen schieben, der permanent Fragen stellt.
ohne staendig " Nee, aber usw." zu benutzen
Dieses Wort benutze ich vorrangig, wenn ich anderer Meinung bin oder etwas anders sehe. Das willst du mir doch nicht vorenthalten oder? ;)
Wie gesagt; wann mit einer Diskussion Schluss ist bestimmen mehrere.
Grüß und nochmal frohe Ostern
Hallo,
bin jetzt auch mal von den Medis herübergekommen ;) , weil ich u.a. sehr an alternativen Heilmethoden interessiert bin. Bin erst durch den inzwischen allseits bekannten Thread (der inzwischen auch bei uns geschlossen ist) auf das Forum aufmerksam geworden. Werde wahrscheinlich in den meisten Fällen nur mitlesen können, weil's mir wohl zu sehr an Fachwissen mangelt, aber gelegentlich werd ich euch dann mit ein paar Fragen nerven. (Bin aber ganz ungefährlich - meistens jedenfalls:p )
Hey Radi.
Wusste gar net, dass du eine HP Ausbildung machst. :D :D :D
LOL! Habs gerade gesehen. Ok, muss ich mal wieder ändern. :D
Hallo Tanita freu mich das du da bist fand deine Zeilen drüber super genau so sollte man es sehen
freu mich auf deine Fragen
lg alexa
wir kennen uns nicht, aber beim Lesen Deiner Beiträge in diesem Thread und auch in einigen anderen Threads hier habe ich mir ein Bild von Dir gemacht. Ich vermute , Du hast sehr viel Empathie für deine Patienten, nimmst Dir viel Zeit für sie, hörst ihnen aufmerksam zu und nimmst ihre Probleme ernst.
20 bis 30 Prozent aller Beschwerden, mit denen Patienten zum Hausarzt gehen, haben wahrscheinlich psychsomatische Ursachen, die durch Psychotherapie besser zu behandeln wären als durch Medikamente. Ich kann mir gut vorstellen, dass manche dieser Patienten bei Dir gut aufgehoben wären.
Liebe/lieber Pasteur
ich bedanke mich fuer Deine Aufmerksamkeit und hoffe, dass Du mir noch andere Dinge zutraust!
Liebe Ostergruesse Gila
Hallo,
bin jetzt auch mal von den Medis herübergekommen ;) , weil ich u.a. sehr an alternativen Heilmethoden interessiert bin. Bin erst durch den inzwischen allseits bekannten Thread (der inzwischen auch bei uns geschlossen ist) auf das Forum aufmerksam geworden. Werde wahrscheinlich in den meisten Fällen nur mitlesen können, weil's mir wohl zu sehr an Fachwissen mangelt, aber gelegentlich werd ich euch dann mit ein paar Fragen nerven. (Bin aber ganz ungefährlich - meistens jedenfalls:p )
Hallo Tanita und herzlich willkommen!
Wann immer Du moechtest, wirst Du bei uns einen Gespraechspartner finden und wenn wir auf irgendetwas keine Antwort finden, dann suchen wir eben gemeinsam.
Frohe Ostern Gila
So, und ich verabschiede mich. Machts gut!
Aber es könnte sein, dass ihr mich noch nicht ganz los seid. :o
Mal sehen, momentan fällt mir grad noch nichts ein, aber spätestens, wenn ich mal wieder eine Freundin (HP) getroffen hab, die mein Hirn wieder mal mit ein paar Homöopathie-Behandlungsfakten füllt, hab ich wohl doch wieder ein paar fragen. Wir kommen nämlich immer so schnell von einem ins andere, da fällt mir dann immer erst daheim wieder ein, was ich noch wissen wollte.:D
So, und ich verabschiede mich. Machts gut!
Aber es könnte sein, dass ihr mich noch nicht ganz los seid. :o
:eek: ;) :D *winke*
rabenstein
16.04.06, 18:51
Hallo Tanita
Erst mal willkommen bei den Heilis :p
Homöopathie = Naturheilkunde = Heilpraktiker?
Das kommt immer wieder durch. Woher kommt das?
Warum wird das so gleichgesetzt?
Ich selber habe nur ganz rudimentäre Kenntnisse der Homöopathie (und die kommen aus der Pharmazeutenausbildung)
Fangen wir doch erst mal damit an, Begriffe zu definieren. Das könnte bestimmt das eine oder andere Mißverständnis ausräumen
Grüße
Inge
Homöopathie = Naturheilkunde = Heilpraktiker?
Hab ich nie behauptet!
Ich hab nur zufälligerweise eine gute Bekannte/Freundin, die HP ist und einen Großteil ihrer Patienten mit Homöpathie behandelt. Und wenn ich mit ihr über medizinische Sachen rede, geht's eben meist um Homöopathie. Außerdem hab ich gesehen, dass es ja noch das Unterforum dazu gibt und wenn ich ne ganz spezielle Frage haben sollte, werd ich sie wahrscheinlich auch da stellen.
Aber ganz allgemein bin ich mir schon im Klaren darüber, dass Heilprakter nicht alle Homöopathen sind. (Hab in der 11.Klasse mein Pflichtpraktikum bei einem HP gemacht, der sich auf Ostheopathie spezialisiert hat und so gut wie überhaupt nix mit H. am Hut hat)
Also keine Sorge, zu der Unterscheidung bin ich schonmal fähig.
Homöopathie = Naturheilkunde = Heilpraktiker?
Das kommt immer wieder durch. Woher kommt das?
Warum wird das so gleichgesetzt?
Inge
Hallo Inge,
die Unterschiede sind mir schon klar. Die Diskussion hatte sich zwar auf die Homöopathie konzentriert, aber die Unterschiede zwischen Phytotherapie, Homöopathie, Naturheilverfahren usw. sind mir schon klar.
Grüße und erholsame Rest-Ostern
Pasteur
rabenstein
17.04.06, 00:05
Ich will keinem hier unterstellen, den Unterschied zwischen Homöopathie und Phytotherapie nicht zu kennen.
Trotzdem kann es nicht schaden, vor einer Diskussion erst mal die Begrifflichkeiten festzulegen.
Was nützt mir der schönste Disput, wenn der eine von Äpfeln und der andere von Birnen redet? Die schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein und stellen 20 Seiten später fest, hätte man sich vorher auf den Begriff Obst geeinigt, wie schnell wäre man zu einem Konsens gekommen und hätte sogar, statt Beschimpfungen Erfahrungen austauschen können.
Ich wünsche mir ganz einfach, daß wir hier wissen, wovon wir sprechen.
Gute Nacht, jetzt kommt nur noch Quatsch
Inge
SidVicious
18.04.06, 17:55
So, ich habe mich durchgekämpft.
Verstehe ich das richtig, dass ihr eher aus dem Gefühl heraus behandelt?
Woher habt ihr eure Erfahrungen?
Gruß
SidVicious
So, nun ich auch mal. Ich finde diese verbalen Schlagabtäusche einfach sinnlos, es soll doch wohl niemand bekehrt werden, oder ??? Schön wenn hier auch Mediziner vorbeischauen, in unserem Kurpfuscherforum wie sie es anscheinend finden-JEDEM SEINE MEINUNG !!!
Wenn jemand nicht an Homöopathie glaubt oder nichts davon hält und sagt es frei raus, dann ist er authentisch, das finde ich gut.- Aber bitte nicht zum Hobby machen aus niederen Beweggründen wie z.B. Langeweile andere deswegen angreifen und in sinnlose Debatten verstricken.
Und an alle von der anderen Seite verschwendet nicht Eure Zeit, wer nicht will, der will nicht, ich versuche niemanden mehr von Dingen zu überzeugen, von denen er nichts hält, wozu, er wird es nie so sehen wie ich, egal was ich sage,und, ist es schlimm ????
Und noch ein kleiner Nachschlag für SidVicious- nur aus dem Bauch raus, immer frei weg, pi mal Daumen, wir schiessen drauf los das die Heide wackelt, haben natürlich keinerlei Erfahrung, verstümmeln und vergiften Leute nun kriege ich noch die Kurve zum commerziellen Ansatz, Frage von Radi, also eigentlich verdienen wir uns damit dumm und dusselig.
Noch Fragen?
Und noch ein kleiner Nachschlag für SidVicious- nur aus dem Bauch raus, immer frei weg, pi mal Daumen, wir schiessen drauf los das die Heide wackelt, haben natürlich keinerlei Erfahrung, verstümmeln und vergiften Leute nun kriege ich noch die Kurve zum commerziellen Ansatz, Frage von Radi, also eigentlich verdienen wir uns damit dumm und dusselig.
Noch Fragen?
*ambodenkugel* *bauchheb* *daumenhoch*
ja so ises:D
alles nur spaß
Für den Bereich Psychotherapie ist der Eindruck von Sid Vicious für meine Vorstellungen nicht unzutreffend. Vielleicht könnte ich sagen, man arbeitet nicht aus dem Gefühl heraus, aber doch ganz oft intensiv mit den Gefühlen.
Das Heilpraktiker aber ihre Diagnosen aus dem Bauch heraus stellen ist schon eine Vermutung, die ich doch gerade nach dem bisher gelesenen gerade nicht teilen kann. Intuition und Einfühlung (Empathie) allerding sind Eigenschaften, die doch auch in jedem (!) Heilberuf ganz viel wert sind, finde ich.
Grüße
Christian
Ps. Wäre schön, wenn wir es hinbekommen, dass der Ton hier nicht wieder unsachlich und beleidigend wird. Ich nehme mich selber da nicht aus und möchte den (meinen) alten Fehler nicht wiederholen.
war von mir wilkich nur spaß
ich stimme dir voll und ganz zu
Und noch ein kleiner Nachschlag für SidVicious- nur aus dem Bauch raus, immer frei weg, pi mal Daumen, wir schiessen drauf los das die Heide wackelt, haben natürlich keinerlei Erfahrung, verstümmeln und vergiften Leute nun kriege ich noch die Kurve zum commerziellen Ansatz, Frage von Radi, also eigentlich verdienen wir uns damit dumm und dusselig.
Noch Fragen?
Na danke, dass du, durch so eine Antwort auf eine einfache und schlicht formulierte Frage, die Kommunikation zwischen HPs und Ärzten und die Information von Medizinstudenten so unterstützt. :rolleyes:
*scnr*
.äääähh... gut, gut ich höre hier schon auf immer Polizist zu spielen. Ich schäme mich ja auch.
*weg*
Verstehe ich das richtig, dass ihr eher aus dem Gefühl heraus behandelt?
Ich weiss nicht, wie Du zu diesem Gefuehl gekommen bist, aber ich moechte Dich darauf hinweisen, dass sich
Mamma-Carzinom, mit Lymphknotenresektion,
Entgleister Diabetes ( hypoglykaemisches Koma )
Tourette
Infektionskrankheiten,
Notfall Erstmassnahmen
Diagnosenstellung und Weiterempfehlung zur Abklaerung
Schildruesenueber/untefunktionen/ Mixoedem
etc.
nicht wirklich, zu Gefuehlsdiagnosen gehoeren.
Was das Behandeln betrifft, sind wir nicht fuer die primaeren Therapien, der aufgefuehrten Pathologien zustaendig, ( wenn Du im Forum mal nachlesen moechtest, wie sich ein HP definiert ) sondern koennen und wollen mit sehr viel Gefuehl und Bodenstaendigkeit, unsere Patienten begleiten und integrative Unterstuetzung bieten. ( Von Fall zu Fall, kann das anders aussehen )
Auch ich moechte nochmal darauf hinweisen, dass sich bitte niemand im Ton vergreift, denn auch eine einzige, offensichtlich unschuldige Frage, kann zwischen den Zeilen, mehr Inhalt haben, als man lesen kann.
Gila
SidVicious
19.04.06, 10:41
@Spagyria: Ich habe 2 Fragen gestellt. Das war alles. Zu deiner Verwunderung gehöre ich zu den Leuten, die mit Heilpraktikern gute Erfahrungen gemacht haben. Ohne jemmanden vor den Kopf zu stoßen, bin ich aber der Meinung,wenn jemmand in einem Heilberuf arbeitet und Therapiert, sollte er auch Arzt sein. Das ist ein anderes Thema und ich möchte hier auch nicht darüber diskutieren.Dies habe ich im Medi-Learn forum zum Thema geschrieben. Weiterhin habe ich einen Zusammenhang zwischen dem leichten Zugang zum Heilpraktiker-Beruf und dem Nationalsozialismus beschrieben. Dies bedeutet nicht, dass HP etwas mit Nationalsozialisten zu tun haben.
@all:
Mit einer Gefühlsmäßigen Therapie meine ich eher, dass ihr ja nicht oder schlecht auf Statistiken zurückgreifen könnt. Daher muss es ja einen anderen Grund dafür geben, wie ihr Therapiert. Und, korriegiert mich bitte, ist es nicht so, dass, wenn der ganze Mensch Therapiert werden muss, auch der ganze Mensch erfasst werden muss?
Das stelle ich mir sehr schwierig vor.Vieleicht kann ja jemmad was dazu schreiben.
Gruß
SidVicious
@ SidVicious
Kannst Du mir bitte erklaeren, auf welche Statistiken ein Arzt greift, wenn er es mit einer Psychosomatischen Pathologie zu tun bekommt.
Bist Du Dir ganz sicher, dass man Gefuehl, nur eine Existenzberechtigung zuschreiben kann, wenn es dafuer Statistiken gibt?
Doch von dem Gefuehl mal abgesehen. Ich weiss nicht , wo Deine Schwierigkeit liegt, mich zu verstehen? Ich habe Dir in meinem letzten Beitrag eine Aufzaehlung, ueber schulmedizinische Diagnostik aufgefuehrt.
Statistik ist, dass ca. 35% aller weiblichen Wesen, rein theoretisch, an Brustkrebs erkranken koennen.
Statistik ist, dass von diesen 35%, dreiviertel erkrankten, nachdem sie in ihrem psychischem Dasein, schwere Situationen ausgesetzt waren ( Immunsystem/Modulation )
Fakt ist, das in der Schulmedizin, darauf mit Chemo, Kobalt, Hormonen geantwortet wird. ( gut so )
Fakt ist, das dabei nicht automatisch, die psychische Situation abgeklaert wird.
Fakt ist, das die Forschung weitergeht ( Forschung der PTX 3/ Pentraxine )
Fakt ist, das sie nicht nur, durch Chemo usw. gesund werden, sondern dass andere Felder mit abgelaert werden muessen.
Fakt ist, das auch die Schulmedizin, noch Fortschritte machen muss, um sich dann auf Statistiken berufen zu koennen.
Diese Liste koennte unendlich lang werden, doch Fakt ist und bleibt, das sich ein Arzt um die Abklaerung, dieser Pathologie kuemmert und ein HP unterstuetzend, eingreift, in dem er den Toxinspiegel senkt, der sich zum Beispiel bei der Chemo ansammelt.
Fakt ist, das er sich um Verbrennungen kuemmert, die bei Kobalt Bestrahlungen auftreten koennen etc.
Also, warum bitte schoen, reitest Du auf Statistiken herum?
Gila
P.S ich hatte vergessen, auf Deine Frage zu antworten.
.............wenn der ganze Mensch therapiert werden muss, auch der ganze Mensch erfasst werden muss? Ich stelle mir das sehr schwierig vor.
Ganzheitlich = ad Integrum
Das ist bestimmt eine schwierige Angelegenheit, im Anbetracht der Tatsache, dass auch jeder Therapeut ( Arzt und HP ) nur ueber hoechstens 20%, seines Gehirns verfuegt.
Doch liegt diese Schwierigkeit, nicht gerade bei den Medizinern, die sich dem Symptom zuwenden und nicht der Ursache?
Bevor jetzt der naechste Anstoss, auf Kuscheltherapie kommt, moechte ich vorsorglich darauf hinweisen, dass in diesem Forum, intelligente Menschen sind und auch als solche behandelt werden moechten. Sie denken nicht, dass sie mit Gefuehl, oder Wegpusten, Pathologien in den Griff bekommen, an denen sich auch Mediziner, schon die Zaehne ausbeissen!
Also bitte, wenn schon Austausch, dann anstaendiger.
Hallo Ihr alle,
erstmal Respekt an die "Schulmediziner" das sie mit uns Quacksalbern und Handauflegern überhaupt reden ;-), nein im ernst: finde ich wirklich gut!
Direkt eine Frage an die Medis (nicht provokativ sondern informativ): Bei welchen Krankheiten kennt Ihr denn wirklich bis ins Detail die Entstehung bzw. den Auslöser und könnt enstprechend behandeln?
LG, Michael
Direkt eine Frage an die Medis (nicht provokativ sondern informativ): Bei welchen Krankheiten kennt Ihr denn wirklich bis ins Detail die Entstehung bzw. den Auslöser und könnt enstprechend behandeln?
Mukoviszidose ist beispielsweise gut erforscht. Durfte ich mir in einem Referat zu nutze machen!
Sid Vicious stellt Frage :" ...ist es nicht so, dass, wenn der ganze Mensch Therapiert werden muss, auch der ganze Mensch erfasst werden muss? "
Ich glaube, dass das auch nicht möglich ist. Vielleicht ist es aber möglich einem Menschen auch Angebote zu machen sich selber mit seiner Erkrankung mehr zu "erfassen" und verstehen zu können (wenn er denn danach sucht). Ich beziehe das jetzt auf seelische Erkrankungen und körperliche Erkrankungen die einen seelischen bzw. psychosozialen Hintergrund haben.
Grüße
Christian
...gehöre ich zu den Leuten, die mit Heilpraktikern gute Erfahrungen gemacht haben. ...bin ich aber der Meinung,wenn jemmand in einem Heilberuf arbeitet und Therapiert, sollte er auch Arzt sein.
Wie widersprüchlich ist das denn?
Fragt sich warum du überhaupt zu einem HP gegangen bist, wenn du dieser Meinung bist.
SidVicious
19.04.06, 15:35
Wie widersprüchlich ist das denn?
Fragt sich warum du überhaupt zu einem HP gegangen bist, wenn du dieser Meinung bist.
Naja, ich hatte geschrieben, dass ich der Naturheilkunde offen gegenüberstehe. Der Heilpraktiker zu dem ich gehe ist zusätzlich Arzt.
Ich habe dies in meinem 2 Post geschrieben, da ich ähnliches im Medi-Learn Forum bereits erwähnt hatte und ich verhindern wollte, dass das jemmand sieht und mir dies zum Vorwurf macht. Wer mit mir über diese Meinung diskutieren will, kann das gerne per PM tun.
@Michael
natürllich kennen wir die meisten Gründe für Krankheiten auch nicht. Manche sind gut erforscht, andere schlechter. Heilbar sind sowieso die wenigsten Krankheiten. Wenn der Körper es nicht selbst schafft kann man IMHO in den meisten Fällen nicht mehr Kurativ eingreifen.
@Glia
Du hast mich glaube ich bisher mißverstanden. Ich bin ebenso, wie du der MEinung, dass der ganze Mensch Therapiert werden muss. Anders als eventuell Kollegen/Komulitonen von mir bin ich der Meinung, dass jede Krankheit auch Psychosomatisch behandelt werden muss.Ich gehe davon aus, dass die allermeisten Krankheiten einen Systemischen ursprung haben (bio-psycho-soziales Modell) Auch da stoße ich nicht immer auf gegenliebe.
Es geht mir hier nicht darum, über eine Notwendige psychische Unterstützung von Patienten zu diskutieren.
Ich würde gerne verstehen, wie ihr Arbeitet. Wenn ich einen Paientmit einer Pneumonie vor mir habe, dann sehe ich im Röntgenbild evtl. Infiltrate. Das Labor sagt mir, evtl einen CRP anstieg. Der Patient klagt über Luftnot. Der pO2 Status ist schlecht.
Natürlich gibt es nicht immer ein so klares Bild.
Meine frage ist, wie stellt man als HP die Diagnose ohne Röntgen oder Labor?
Um das nochmal ausdrücklich klar zu machen: Ich führe hier keinen Kampf mit euch, welche Medizin die "bessere" ist.
Gruß
SidVicious
Sid, bist du dir sicher, dass das bio-psych-sozio Modell für alle Krankheiten gilt? Ich denke dass man da von Krankheit zu Krankheit differenzieren sollte. Ein homozygoter Gendefekt, kann nicht durch die Psyche kompensiert werden. Genauso, wie bei nicht vorhandenen Gendefekten die Psyche auslösend für einen Gendeffekt ist.
SidVicious
19.04.06, 15:59
Sid, bist du dir sicher, dass das bio-psych-sozio Modell für alle Krankheiten gilt? Ich denke dass man da von Krankheit zu Krankheit differenzieren sollte. Ein homozygoter Gendefekt, kann nicht durch die Psyche kompensiert werden. Genauso, wie bei nicht vorhandenen Gendefekten die Psyche auslösend für einen Gendeffekt ist.
Darum geht es auch nicht. Es geht um die verarbeitung und den Umgang mit der Krankheit. Die Theorie ist, dass Krankheit (oder das erleben) als Problem des ganzen Menschen angesehen wird.(sozial/Psychisch/biologisch)
Achso ist das gemeint.
In dem Punkt stimme ich dir mit meinem beschränkten Wissen zu.
Aber sehen das manche Mediziner nicht so?
Meine frage ist, wie stellt man als HP die Diagnose ohne Röntgen oder Labor?
Mein Gott SidVicious, wenn wir das koennten, dann waeren wir wirklich Wunderdiagnostiker!
Es tut mir leid, aber wir reden irgendwie aneinander vorbei.
Vorhin habe ich mit unterstrichenen Saetzen, immer wieder darauf hingewiesen, das ein Arzt fuer die Ab/Aufklaerung ( Diagnostik ) zusataendig ist, doch wenn ein/mein Patient zu mir in die Praxis kommt und zu mir nebenbei sagt, dass er immer so schwer Luft bekommt, oder es rasselt und pfeift, dann muss ich in der Lage sein, an eine Pneumonie, mit allen ihren DD zu denken, ihn abhorchen, eine Anamnese machen und ihn schnellstens, an einen Arzt oder ins Krankenhaus ueberweisen. Erst in zweiter Linie, werde ich dann diesen/meinen Patienten wiedersehen, ( mit allen Medikamentenindikationen ) nachdem er Antibiotikum bekam, nachdem man vielleicht eine noch gravierendere Diagnose gestellt hat.
Sollte er nun aber causa/Antibiotikum, einen Pilz haben oder die Magen-Darmschleimhaut ist angegriffen, dann werde ich ihm weiterhelfen.
Bitte Lieber SidVicious, mach Dir die Muehe und lies auch ein paar andere Seiten bei uns/von uns, dann kannst Du viel erfahren und wir brauchen nicht mehr aneinander vorbeireden.
Gila
Die Psychosomatik ist ein Teilgebiet, welches doch schon Erklärungsmodelle nachweisen kann, oder?
Soma und Psyche gehören irgendwie zusammen. Da ist doch klar, dass eine gegenseitige Beeinflussung statt findet. Alleinb Stress zeigt schon Konsequenzen auf die Vitalfunktionen.
SidVicious
19.04.06, 16:42
Hi Gila,
ich habe das Gefühl, dass du hier vom Idealfall ausgehst. Die Pneumonie war nur ein beispiel.
So wie ich deine Ausführungen verstehe, besteht die Hauptaufgabe der HP darin, Therapien von "Schulmediziner" zu unterstützen.
Aber es gibt doch bestimmt auch andere Bereiche, in denen ihr ohne einen Arzt handelt.
Es interessiert mich, wie ihr dann Diagnosen stellt.
Wie sehen die gängigen Untersuchungspraktiken aus?
Gruß
SidVicious
Meine frage ist, wie stellt man als HP die Diagnose ohne Röntgen oder Labor?
Hallo Sidvicious,
es ist einem HP unbenommen, mit einem Labor zusammenzuarbeiten!
Blutabnahme und die Interpretation von Laborwerten sind Bestandteil der Ausbildung und auch prüfungsrelevant.
LG Sabine
Was lernt ihr denn noch so für diagnostische Fähigkeiten und wie ausführlich, würde mich mal interessieren.
Auch Bilddiagnostik?
SidVicious
19.04.06, 16:47
Hallo Sidvicious,
es ist einem HP unbenommen, mit einem Labor zusammenzuarbeiten!
Blutabnahme und die Interpretation von Laborwerten sind Bestandteil der Ausbildung und auch prüfungsrelevant.
LG Sabine
Hi,
dass wußte ich nicht.
Auf welche Parameter wird wertgelegt?
ich habe das Gefühl, dass du hier vom Idealfall ausgehst.
Nein, das ist kein Idealfall, fuer den Patienten, ist es ein Idealfall, denn es wird versucht, viel mehr, von ihm zu erfassen.
So wie ich deine Ausführungen verstehe, besteht die Hauptaufgabe der HP darin, Therapien von "Schulmediziner" zu unterstützen.
Das ist ganz richtig, so wie Du es denkst und ich es erklaerte
Es interessiert mich, wie ihr dann Diagnosen stellt.
Darauf, kann ich Dir nur persoenlich antworten und nicht fuer jeden sprechen. Ich bediene mich, einiger Diagnostik-Techniken z.B Pathophysiognomie nach Ferronato, Munddiagnostik nach Kramer und Zungendiagnostik nach der Chinesischen Medizin.
Mit diesen 3 Techniken ( alle 3 zusammen und jede in die gleich Richtung fuehrend ) kann ich feststellen, in welchem Organ/Organsystem, sich eine Stoerung abspielt ( das bedeutet keinesfalls, dass die Pathologie schon manifest ist ) oder Manifeste Symptome, spiegeln sich in Form, Farbe u. Konsistenz, in meinen aufgefuehrten Diagnostiken.
Also, es geht von hinweisend bis manifest
Sollte es sich um Stoerungen/Pathologien handeln, die unbedingt, in die Hand eines Arztes gehoeren, wird der Patient, sofort mit einer Verdachtsdiagnose, an den Facharzt ueberwiesen, der dann seine Methoden ( die uebrigens auch meine sind/sein koennten ) einsetzen wird, um die Diagnose zu bestaetigen oder zu entkraeftigen.
[QUOTE]Wie sehen die gängigen Untersuchungspraktiken aus?
Darauf kann ich nur sagen, Schulmedizinisch.
Anamnese ( akut, Vergangenheit, Familie )
Untersuchung ( von Kopf bis Fuss )
( Auskultation, Perkussion, Inspektion )
Labor
Zusaetzlich, nimmt jeder seine eigenen Diagnostik-Methoden, mit hinein.
Gila
Man muss auch als HP in der Lage sein, z.B. ein Großes Blutbild zur DD zu interpretieren. Beispiel: Unterscheidung der Anämien...wie sollte das sonst gehen?
LG Sabine
Hallo sid,
gute Frage (Zitat: "Auf welche Parameter wird wertgelegt?").
Was würdest Du darauf antworten? Ich vermute Du würdest sagen: Kommt darauf an weshalb der Patient zu mir kommt. Bei Fußpilz beispielsweise ist das Schädel-CT nicht die Untersuchung erster Wahl oder bei einem Unfall mit offener Tibiafraktur werde ich mir die Irisdiagnose auch für später aufsparen.
Wir behandeln die gleichen Menschen mit den gleichen Krankheiten und den gleichen Werten wie Ihr und benutzen zum Teil sogar die identischen Lehrbücher.
Ein zentraler Teil unserer Ausbildung ist der, zu lernen wo unsere Grenzen sind, sprich wo unsere Zuständigkeit aufhört und Eure anfängt.
Natürlich gibt es bei uns noch andere Arten der Diagnostik, aber die setzt fast immer erst da an wo die schulmedizinische endet.
LG, Michael
SidVicious
19.04.06, 17:16
Man muss auch als HP in der Lage sein, z.B. ein Großes Blutbild zur DD zu interpretieren. Beispiel: Unterscheidung der Anämien...wie sollte das sonst gehen?
LG Sabine
Ich frag mal Lustig drauf los.
Wie Therapiert ihr eine Anämie? Gebt ihr Eisen oder VitB12, oder gibt es andere Möglichkeiten eine Anämie zu therapieren?(Wir gehen mal vom Idealfall aus)
Meine Frage mag dumm klingen und bitte das zu entschuldigen. Ich möchte nur eigenen Missverständnissen vorbeugen.
EDIT:
Ich glaube ich fange an zu verstehen, worum es geht. Vielen Dank für die Aufklärung.
Ich frag mal Lustig drauf los.
Wie Therapiert ihr eine Anämie? Gebt ihr Eisen oder VitB12, oder gibt es andere Möglichkeiten eine Anämie zu therapieren?(Wir gehen mal vom Idealfall aus)
Meine Frage mag dumm klingen und bitte das zu entschuldigen. Ich möchte nur eigenen Missverständnissen vorbeugen.
Das kommt auf den Haematologischen Status an.
Ist es ein Mangel an Intrinsic-Faktor? ( muss ich mich um den Magen kuemmern )
Ist es eine Okkulte Blutung ( Abklaerungsdiagnostik )
Ist es eine Malassimilations Anaemie ( Abklaerung/ Diagnostik )
Darauf kann ich Dir keine einheitliche, klare Antwort geben.
Ich kann Dir aber sagen, dass wenn ich die Produktion, an roten Blutkoerperchen anregen will, und mein Patient, nicht mit Eisenpraeparaten zurecht kommt ( einige unterbrechen die Kur vom Arzt, wegen der Nebenwirkungen ) dann kann ich an die Alge Spirulina denken, welche gute Erfolge ( Labor Bestaetigung ) zeigte und noch viele andere.
Gila
Ich kann Dir aber sagen, dass wenn ich die Produktion, an roten Blutkoerperchen anregen will, und mein Patient, nicht mit Eisenpraeparaten zurecht kommt ( einige unterbrechen die Kur vom Arzt, wegen der Nebenwirkungen ) dann kann ich an die Alge Spirulina denken, welche gute Erfolge ( Labor Bestaetigung ) zeigte und noch viele andere.
Bei leichten Fällen hilft schon eine gezielte Ernährung mit roten Früchten, Gemüse und rotem Fleisch. Begleitend können auch noch Schüßler Salze eingenommen werden.
LG Sabine
SidVicious
19.04.06, 17:37
Alge Spirulina
Gila
Ist da Eisen drin ?Sorry, dass ich frage, aber ich bin ausschließlich Naturwissenschaftlich ausgebildet und es stellt sich mir die Frage, wie kann das helfen. Ich weiß wir sind schon wieder am Anfang der Diskussion.
Du kannst das wirklich an Laborparametern ablesen?
na gut, ich glaube wir können es sid jetzt sagen: Eigentlich diagnostiziert der Heilpraktiker an sich bei Vollmond und zwar wie folgt: Man wirft eine schwarze Katze über die linke Schulter rückwärts über eine Friedhofsmauer und je nachdem wo sie landet, so wird behandelt! (reimt sich sogar fast)
---nur´n spass---
LG, Michael
Du kannst das wirklich an Laborparametern ablesen?
Die Alge?:D
Sabine
SidVicious
19.04.06, 17:46
na gut, ich glaube wir können es sid jetzt sagen: Eigentlich diagnostiziert der Heilpraktiker an sich bei Vollmond und zwar wie folgt: Man wirft eine schwarze Katze über die linke Schulter rückwärts über eine Friedhofsmauer und je nachdem wo sie landet, so wird behandelt! (reimt sich sogar fast)
---nur´n spass---
LG, Michael
und den Genickbruch der Katze dann mit Bachblüten therapieren, oder Geistheilung?:-))
Ist da Eisen drin ?Sorry, dass ich frage, aber ich bin ausschließlich Naturwissenschaftlich ausgebildet und es stellt sich mir die Frage, wie kann das helfen. Ich weiß wir sind schon wieder am Anfang der Diskussion.
Du kannst das wirklich an Laborparametern ablesen?
Die Laborparameter, muessen doch auch Dir die Richtung geben.( wie stellst Du denn fest, mit welcher Art von Anaemie, Du es zutun hast )
Anhand der Groesse, des Volumens, Haemoglobin, Relation von Ferritin, Transferritin etc.
kannst Du doch erkennen, in welche Richtung, die " Anaemie " Dich bringt.
Zur Spirulina sei gesagt: bitte Sid, suche im Internet, es gibt Seitenweise Aufklaerung. Nicht weil ich sie Dir nicht geben will, aber es wirklich viel Arbeit.
Gila
Link: http://hepatitis-c.de/algen/htm zur Spirulina
Also im Idealfall können wir aus den Laborparametern genauso viel oder wenig ablesen wie die Docs, wobei ich stark annehme das bei sehr spezifischen Fragen der Doc der bessere weil kompetentere Ansprechpartner ist weil er eben mehr Erfahrung hat.
Genauso mit Bilddiagnostischen Verfahren, natürlich werde ich als HP Röntgenbilder veranlassen, aber ich werde mich hüten sie zu interpretieren wenn das ein Arzt machen kann der das jeden Tag macht.
LG, Michael
..bei Genickbruch der Katze ist die Diagnose infaust oder man muß sich beim Hersteller der Katze beschweren... :D
Also im Idealfall können wir aus den Laborparametern genauso viel oder wenig ablesen wie die Docs, wobei ich stark annehme das bei sehr spezifischen Fragen der Doc der bessere weil kompetentere Ansprechpartner ist weil er eben mehr Erfahrung hat.
Genauso mit Bilddiagnostischen Verfahren, natürlich werde ich als HP Röntgenbilder veranlassen, aber ich werde mich hüten sie zu interpretieren wenn das ein Arzt machen kann der das jeden Tag macht.
LG, Michael
so unterschrieben
Gila
Was wirst Du eigentlich mal für ein Arzt? Also ich meine fachrichtungsmäßig?
upps, oder bist Du schon Doc??
SidVicious
19.04.06, 17:56
Super ich danke euch.
Ich glaube ich habe ein wenig verstanden, wie die Arbeit eines HP aussieht und konnte einige Vorurteile ausmerzen(jetzt wo ich das mit der Katze weiß).
Gruß
SidVicious
Ein Tipp sei Dir mitgegeben: Falls Du eine dieser "Diagnostik-Katzen" mit in den OP nehmen willst sei vorsichtig, denn beim steril waschen gehen die oft kaputt und autoklavierbar sind sie auch nicht...
..und vorsicht mit Computer-Mäusen
LG, Michael
SidVicious
19.04.06, 17:59
Was wirst Du eigentlich mal für ein Arzt? Also ich meine fachrichtungsmäßig?
upps, oder bist Du schon Doc??
Ich werde Arzt. Das dauert noch ein wenig. Meine Angestrebte Fachrichtung ist Neurologie und Psychatrie. Evtl Jugenpsychatrie.
Welcher Fachrichtung gehörst du denn an?
Super ich danke euch.
Ich glaube ich habe ein wenig verstanden, wie die Arbeit eines HP aussieht und konnte einige Vorurteile ausmerzen(jetzt wo ich das mit der Katze weiß).
Gruß
SidVicious
Schoen, SidVicious, dass wir Dir helfen konnten.
Ja und die Katzen...............sind die Patienten, der speziellen Art!
Gila
SidVicious
19.04.06, 18:01
Ein Tipp sei Dir mitgegeben: Falls Du eine dieser "Diagnostik-Katzen" mit in den OP nehmen willst sei vorsichtig, denn beim steril waschen gehen die oft kaputt und autoklavierbar sind sie auch nicht...
..und vorsicht mit Computer-Mäusen
LG, Michael
Bei uns kiegt eh jede Katze antibiotika
Psychiatrie? Ach Du bist nur zum Praktikum hier im Forum ;) ?
Nein ehrlich: Jugendpsychiatrie? respekt, Du mußt hart im nehmen sein.
Wenn ich groß bin werde ich HP für Frauenheilkunde.
LG, Michael
Bei uns kiegt eh jede Katze antibiotika
..da haben wir´s, alle Vorurteile bestätigt: Mediziner geben immer gleich Antibiotika :) :) :)
Meine Angestrebte Fachrichtung ist Neurologie und Psychatrie. Evtl Jugenpsychatrie.
Kompliment, da hast Du was vor Dir.
Ich wuensch Dir alles Gute.
Gila
Bei uns kiegt eh jede Katze antibiotika
Die armen Mietzen!
Aber mach das nicht auch mit den Humanen so!
Den gibst Du lieber, ab und zu, mal einen Bonbon.
Gila
Hmmm, jetzt traut sich keiner mehr etwas zu sagen. Und das obwohl wir hier gerade Zeuge einer denkwürdigen Begebenheit in der Menschheitsgeschichte sind: Mediziner und Heilpraktiker im friedlichen Dialog.
Schade das sowas nicht viel öfter passiert....
Meine Angestrebte Fachrichtung ist Neurologie und Psychatrie.
Seeeeeehr gut! ;)
Hmmm, jetzt traut sich keiner mehr etwas zu sagen. Und das obwohl wir hier gerade Zeuge einer denkwürdigen Begebenheit in der Menschheitsgeschichte sind: Mediziner und Heilpraktiker im friedlichen Dialog.
Schade das sowas nicht viel öfter passiert....
Komm Michi, sei nicht gleich maulig. Jedem darf der Bleistift mal abbrechen.:eek:
Ja, es ist wirklich erholsam und vielleicht wird ja auch eine kleine Angewohnheit, daraus. Oder ein Ritual? :D
Liebe Gruesse Gila:)
SidVicious
19.04.06, 18:33
Hmmm, jetzt traut sich keiner mehr etwas zu sagen.
Sorry, aber auch Studenten duschen ab und zu:-)
Sorry, aber auch Studenten duschen ab und zu:-)
Ne, nich? Ohne Dich hier vorher abzumelden?
So geht das aber nicht!
Wir meditieren hier, ueber diesen Austausch..........und ER, GEHT DUSCHEN!
Gila
...aber bestimmt nicht warm, oder?
...aber bestimmt nicht warm, oder?
Doch, nach dem Sprung..........ins kalte Wasser.....!!!!
Gila:)
Du meinst mentale Kneipp-Kur für angehende Mediziner?
Nein, glaube ich nicht ;)
Du meinst mentale Kneipp-Kur für angehende Mediziner?
Natuerlich und das Wassertreten erst, in erfrischenden Jungbrunnen!!!!!!!
Soll alles seine Wirkung haben:confused:
Gila:cool:
Vielleicht war es eine " Kneif-Kur "
...duschen denn jetzt alle???...
ach Gila Du bist noch da
SidVicious
19.04.06, 18:43
Du meinst mentale Kneipp-Kur für angehende Mediziner?
Jup, war sehr gut:-)
Jetzt melde ich mich ab, ich muss leider Essen gehen:-).
Bis demnächst, wenn mich mal wieder die Frage packt, ob ihr wirklich keine Statistiken benutzt.:eek:
In diesem Sinne, bis denne
SidVicious
Laß Dir´s schmecken! ...Duschen , Essen,... Student müßte man sein ..
Statistisch gesehen, koenntest Du Dich ueberfressen. Aufpassen!!!!!!!
Ciao Gila
Ich melde mich für heute auch ab.
Schönen Abend an alle!
Michael
Ich melde mich für heute auch ab.
Schönen Abend an alle!
Michael
Tschuessi und schoenen Abend :)
Gila
Zitat von Sid
Spagyria: Ich habe 2 Fragen gestellt. Das war alles. Zu deiner Verwunderung gehöre ich zu den Leuten, die mit Heilpraktikern gute Erfahrungen gemacht haben. Ohne jemmanden vor den Kopf zu stoßen, bin ich aber der Meinung,wenn jemmand in einem Heilberuf arbeitet und Therapiert, sollte er auch Arzt sein. Das ist ein anderes Thema und ich möchte hier auch nicht darüber diskutieren.Dies habe ich im Medi-Learn forum zum Thema geschrieben. Weiterhin habe ich einen Zusammenhang zwischen dem leichten Zugang zum Heilpraktiker-Beruf und dem Nationalsozialismus beschrieben. Dies bedeutet nicht, dass HP etwas mit Nationalsozialisten zu tun haben.
Du stösst vor den Kopf, falls Du es nicht merkst. Einfach schon solche Assoziationen auszusprechen ist ein Unding und wenn DU der Meinung bist wir sind unfähig weil wir keine Ärzte sind ist ja schön, willst Du als nächstes das Rad neu erfinden ???
Das HP Gesetz der Nazis hat übrigends das HP-Wesen erst geregelt, vorher gab es garkeine Prüfung, somit ist es durch die Nazis schwerer geworden HP zu werden und nicht leichter. Und obwohl A.H. Vegetarier war war er dennoch eher der Schulmedizin zugetan, was sein Medikamentenkonsum belegt, da war nix mit Phytotherapie also bitte.
Es ist beleidigend zu betonen das wir keine Nazis sind, denn das stand nie wirklich zu Disposition, genauso wie es nicht sonderlich verwunderlich ist dass Du auch GUTE Erfahrung mit HP gemacht hast.
Liebe Spagyria!
Ich glaube auch, dass die - von SidVicious, eine unglueckliche Aussage war, die so geraten ist, aber nicht so gemeint. Es hat es heute, selbst nochmal zur Sprache gebracht, ansonsten haette er darauf nicht mehr zurueckkommen brauchen. Ich glaube, dass es ihm selber unangenehm war, dass dieser von Dir angesprochene Eindruck entstand.
Sein weiteres Verhalten, hat demonstriert, dass er versucht etwas zu verstehen und das sollten wir positiv bewerten.
Wir koennen darueber hinwegsehen, oder?
Liebe Gruesse Gila:)
Liebe Gila,
ich bin es halt auch manchmal leid immer diesem Angriffsverhalten von Skeptikern ausgesetzt zu sein.
Wenn es uns laut Gesetz erlaubt ist die Heilkunde auszuüben, weil wir unsere Prüfung bestanden haben, dann braucht auch niemand daherkommen und sagen er weiss es besser, die HP können ja alle nix, sind ja nicht ausgebildet.
Warum stellt man uns denn immer in Frage, mir stösst es jedenfalls gehörig vor den Kopf, und sicher auch noch anderen, denn unsere Intensionen sind gut, wir verstossen nicht gegen das Gesetz und viele von uns haben schon vielen Menschen geholfen. Ob das nun einigen Medizinstudenten hier passt oder nicht. Und wenn eben kein Respekt vor HP vorhanden ist, dann bitte Respekt vor anderen Menschen, die mit einer Sache von der sie überzeugt sind gutes tun-es gibt schlimmere Missstände auf der Welt, an denen man sich auslassen könnte. Wie wäre es mit einem Arrangement für die SOS Kinderdörfer.
Liebe Gila,
ich bin es halt auch manchmal leid immer diesem Angriffsverhalten von Skeptikern ausgesetzt zu sein.
Wenn es uns laut Gesetz erlaubt ist die Heilkunde auszuüben, weil wir unsere Prüfung bestanden haben, dann braucht auch niemand daherkommen und sagen er weiss es besser, die HP können ja alle nix, sind ja nicht ausgebildet.
Warum stellt man uns denn immer in Frage, mir stösst es jedenfalls gehörig vor den Kopf, und sicher auch noch anderen, denn unsere Intensionen sind gut, wir verstossen nicht gegen das Gesetz und viele von uns haben schon vielen Menschen geholfen. Ob das nun einigen Medizinstudenten hier passt oder nicht. Und wenn eben kein Respekt vor HP vorhanden ist, dann bitte Respekt vor anderen Menschen, die mit einer Sache von der sie überzeugt sind gutes tun-es gibt schlimmere Missstände auf der Welt, an denen man sich auslassen könnte. Wie wäre es mit einem Arrangement für die SOS Kinderdörfer.
Liebe Spagyria,
ich verstehe vollkommen Deine Gefuehle und bin mir sicher, dass sie sehr den meinen aehneln. Wie Du in anderen Seiten gelesen haben wirst, bin ich da nicht zimperlich.
Leider oder besser noch, wird es immer Skeptiker geben, doch es gibt welche die es als Heimsport betreiben und dann gibt es welche, die sich eine Meinung gebildet haben ( die auch sehr falsch sein kann ) und stellen sich der Konftrontation. Ein bisschen Strampeln gehoert dazu. Ich wuerde auch nicht gerne, freihaus, meine Meinung revidieren, ohne zu wissen, auf was ich mich da einlasse.
Also auf "Heimsportler" bin ich auch nicht gut zu sprechen, weil nicht die Kritik in sich im Vordergrund steht, sondern der fast schon paranoide Protagonismus.
Sie brauchen ein Publikum und schade wer drauf reinfaellt.
Dann gibt es noch die Anderen, die gerne erfahren moechten, warum sich jemand so, fuer sein " Credo " einsetzt, denn auch das ist eine Staerke.
In der Hoehle der Loewen mit Fleischfetzen schmeissen, ist nicht jedermann Sache.
Ich meine, dass eine gesunde Kritik auf beiden Seiten foerderlich ist und die andere Seite versuchen zu verstehen ist nicht gleich synonym, mit annehmen.
Doch beiden kann sie nur helfen, zu wachsen und Dinge ( auch aus den eigenen Reihen ) immerwieder infrage zu stellen.
Manchmal ist es ein Geduldsspiel und es kommt drauf an, wer die laengere Puste hat, aber es lohnt sich. Glaube ich jedenfalls.
Das Handtuch, kann man vor anderen Dingen schmeissen, die bestimmt bedrohlicher sind, als jemand der falsche Informationen, ueber eine Sache, in sich zugelassen hat.
Liebe Gruesse und nochmal, ich kann gut versehen, was Dich bewegt
Gila:)
Liebe Gila,
ich bin es halt auch manchmal leid immer diesem Angriffsverhalten von Skeptikern ausgesetzt zu sein.
Wenn es uns laut Gesetz erlaubt ist die Heilkunde auszuüben, weil wir unsere Prüfung bestanden haben, dann braucht auch niemand daherkommen und sagen er weiss es besser, die HP können ja alle nix, sind ja nicht ausgebildet.
Warum stellt man uns denn immer in Frage, mir stösst es jedenfalls gehörig vor den Kopf, und sicher auch noch anderen, denn unsere Intensionen sind gut, wir verstossen nicht gegen das Gesetz und viele von uns haben schon vielen Menschen geholfen. Ob das nun einigen Medizinstudenten hier passt oder nicht. Und wenn eben kein Respekt vor HP vorhanden ist, dann bitte Respekt vor anderen Menschen, die mit einer Sache von der sie überzeugt sind gutes tun-es gibt schlimmere Missstände auf der Welt, an denen man sich auslassen könnte. Wie wäre es mit einem Arrangement für die SOS Kinderdörfer.
So unterschrieben - nur will ich mich nicht mehr aufreiben lassen!
Kim
Bleibt nur noch zu sagen, dass
- als Nicht-Heilpraktiker-(Anwärter) in diesem Forum kommen und euch zu eurem Tun und euren Ansichten Fragen zu stellen -
nicht gleich
- euch in Frage stellen -
ist.
Manchmal beinhaltet eine harmlose Nachfrage ein "in Frage stellen", manchmal nicht. Gerade in *diesem* Thema hier oft nicht.
Auch wenn ich am Anfang unzufrieden war, dass diverse Diskussionen von meinen Fragen abgelenkt haben (grrrrr.... :D ) , und dass trotz eines so friedlichen Beginn trotzdem irgendwie böses Blut fließt (pfffffft.... )
... ICH finde diesen Thread unterm Strich sehr gut und ich habe auch einiges gelernt, das ich nicht wusste. Da ich keine Heilpraktiker kenne kann ich auch schwer anders an meine Infos kommen.
Daher an alle, die kluge Fragen gestellt, Mißverständnisse geklärt, bestimmte Aspekte erläutert, die Fragen ehrich beantwortet haben (und so weiter) vielen Dank!!
Ihr seid toll. :cool: (Kuschel.....)
Freut mich, dass Du es so siehst! Dir auch Danke für das aufrichtige Interesse.
Vielleicht bleibst Du ja auch nach dieser Diskussion hier im Forum aktiv? Würde mich freuen!
Grüße
Christian
Hallo Marvin (und sid und die anderen Medis),
ich möchte mich Christian anschließen und Dir für Dein Interesse danken. Desweiteren finde ich es durchaus mutig - trotz der Anonymität des Internets - sich als Medi in die "Höhle des Löwen" zu wagen und zu versuchen Dir ein eigenes Bild zu machen.
Ich wünsch Dir und allen anderen Medizinern und Heilpraktikern dieselbe Offenheit und Neugier.
Sei(d) jederzeit herzlich willkommen!
Michael
Eine gute Diskussion besteht meiner Meinung nicht nur aus dem Formulieren von neutralen Fragen. Leute greifen genauso meine Meinung in bestimmten Diskussionen an, wie ich das bei euch getan habe. Aber ein Punkt muss gewährleistet sein und zwar Sachlichkeit. Man kann alles sagen, solange es sich nicht direkt in negativer Weise auf den Diskussionspartner bezieht.
Ich habe meistens nicht sonderlich populäre Meinungen und bin es deshalb gewohnt, dass jemand auch etwas progressiver argumentiert ohne seinen Gegenüber zu verletzen.
Und Marvin, jetzt ist ja auch gut mit der Anfangsdiskussion, die von deinen Fragen abgelenkt hat! :D
Meist ist es ein leichtes seine Fragen noch mal zu stellen und zu kopieren. ;)
Mal ne Frage an Christian (die aber wahrscheinlich auch andere beantworten können):
HPPA ist doch HPA für Psychotherapie, richtig?!?
Und das nennt sich dann der "kleine" HP, weil man nicht so viel machen darf, wie normale HPs (keine manuelle Therapie...).
Dauert die Ausbildung genauso lang wie zum Hp (weil man z.T andere Sachen lernt), oder ist die kürzer?
Darf man als HP alles, wass ein HPP darf oder gibts auch Gebiete, wo nur der HPP dran arbeitet?
Mich würde auch was zum HPP interessieren.
Was unterscheidet ihn von einem psychologischen Psychotherapeut?
Was bietet er für Leistungen, die ein Psychologe nicht bieten kann?
Hallo Tanita,
zu Deinen Fragen:
"HPPA ist doch HPA für Psychotherapie, richtig?!?" Richtig! :-)
"Und das nennt sich dann der "kleine" HP, weil man nicht so viel machen darf, wie normale HPs (keine manuelle Therapie...)."
Auch richtig! Eingeschränkte Heilerlaubnis auf das Gebiet der Psychotherapie; so heißt das im Amtsdeutsch. Deshalb "kleiner Heilpraktiker".
"Dauert die Ausbildung genauso lang wie zum Hp (weil man z.T andere Sachen lernt), oder ist die kürzer?"
Grundsätzlich ist die Ausbildung an den HP-Schulen für den HP Psychotherapie kürzer, als die für den "allgemeinen Heolpraktiker". Die Ausbildungszeiten sind von Schule zu Schule unterschiedlich lang. Der HP Psychotherapie lernt die psychiatrischen, psychologischen und psychotherapeutischen Zusammenhänge; Anatomie z.B. entfällt völlig.
"Darf man als HP alles, wass ein HPP darf oder gibts auch Gebiete, wo nur der HPP dran arbeitet?"
Der "allgemeine Heilpraktiker" darf auch Psychotherapie ausüben. In der Ausbildung lernen sie auch die Grundlagen und bei der Prüfung können auch Fragen zur Psychiatrie und Psychotherapie gestellt werden. (Hallo Gila! Das höre ich aus Husum!!!!)
Viele Grüße und Danke für Dein Interesse!
Christian
Hallo Radiologe!
In der Psychotherapie gibt es nach meiner Sichtweise sehr wenig Unterschiede zwischen den vom Heilpraktiker angewendeten Verfahren und den Verfahren die auch von Psychotherapeuten aus der klinischen Psychologie angewendet werden.
Anders als beim Verhältnis HP - Arzt gibt es zwischen HP Psych - Psychotherapeut überwiegend Gemeinsamkeiten in der praktischen Tätigkeit. Beide Berufsgruppen wenden sehr oft die gleichen (anerkannten) Verfahren an.
Der HP Psychotherapie bietet meiner Meinung nach keine anderen (alternativen) Leistungen zu denen des Psychotherapeuten an.
Es hängt sehr von dem Verfahren ab. So z.B. sollte die Gesprächspsychotherapie nach Rogers bei einem HP auch nicht anders sein, als die bei einem Psychotherapeuten.
Der HP ist aber öfter auch auf Verfahren spezialisiert, die in Deutschland nicht von den Kassen anerkannt sind oder noch nicht anerkannt sind.
Viele Grüße
Christian
Danke für die Antwort!
Aber was für Gründe gibt es denn anstatt zu dem Psychologen zu gehen, der Teilweise von den Kassen bezahlt wird und zum HPP zu gehen.
:-)) Das ist auch ein sehr gute Frage, finde ich.
Für einige privat Versicherte bestehen auch bei der Behandlung durch den HP Psychotherapie Erstattungsansprüche.
Die Gründe für den Besuch beim HP Psychotherapie sind oft mehr praktischer Natur. Einige Patienten finden es "niederschwelliger"; auch weil sie bedenken haben sonst als "verrückt" in den Computern ihrer Krankenkasse zu landen und weil sie kein Vertrauen in den Datenschutz haben. Leider ist das ein Grund, den ich mehrfach gehört habe.
Ein anderer Grund ist der, dass inzwischen mit sehr langen Wartezeiten bei Psychotherapeuten zu rechenen ist. In einigen Städten bis zu einem Jahr! Da ist der HP Psychotherapie oft zunächst eine Notlösung.
Grüße
Christian
Ok, interessant!
Wo würdest du denn sagen sind deine Grenzen oder denkst du, dass du die gleichen Kompetenzen wie ein Psychologe hast?
@Marvin: es gibt eben solche und solche Fragensteller! Da geht es nicht um den Inhalt der Frage, sondern wie sie gestellt wird.
Kuschel zurück... :D
Kim
Puuuuhuuu! :-)) Du kannst fragen! :-)
Ich glaube, das der akademische Psychotherapeut sehr viel besser auf seinen Beruf vorbereitet ist. Einige sind ja auch noch Ärzte und können dann auch medikamentös eingreifen, was für den Patienten eigentlich auch sehr praktisch ist. Er ist dann nicht bei verschiedenen Therapeuten mit der selben Erkrankung gleichzeitig in Behandlung.
Die schweren Erkrankungen wie z.B. das Borderline-Syndrom und psychotische Erkrankungen würde ich niemals psychotherapeutisch begleiten können. Das gehört nach meiner Meinung in die Hände von sehr erfahrenen Psychotherapeuten.
Erkrankungen, die man mehr den Neurosen zuordnet, möchte ich wohl später genau auch wie ein Psychotherapeut behandeln können. Jedenfalls hoffe ich das und das ist mein Ziel.
Ich glaube, Psychotherapie ist zunächst eine Beziehung zwischen zwei Menschen. Wenn diese Beziehung gelingt, dann ist das weitere nach meiner Sichtweise "Handwerk", dass über den menschlichen Faktor hinaus auch erlernbar und ständig zu verbessern ist.
Grüße
Christian
Ok, danke!
Ich habe keine weiteren Fragen! :)
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