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RenateHansen
06.04.06, 14:19
Krankheitslehre (nach Dr. Hans-Heinrich Reckeweg 1905-1985), die die Krankheit als Reaktion des Organismus auf die Überflutung mit Giftstoffen (Homotoxinen) versteht.
Dauer und Stärke der Gifteinwirkung in Bezug zur Fähigkeit körpereigener Entgiftung bestimmen Art und Schwere der Krankheit. Die der Krankheitslehre entsprechenden Therapeutika sind die Antihomotoxischen Arzneimittel (wörtlich: gegen Homotoxine gerichtet) - «auch moderne Homöopathika genannt.»

Sechs-Phasen-Tabelle
Koordinatensystem der Homotoxikologie, das sechs Vergiftungszustände zunehmender Schwere (auf der Ordinate) in Beziehung zu davon verursachten Krankheiten (auf der Abszisse) stellt. Verschlimmerung läuft von links nach rechts (Progressive Vikariation), Verbesserung von rechts nach links (Regressive Vikariation). Die aktuelle Sechs-Phasen-Tabelle umfasst die 300 in Deutschland häufigsten Indikationen.
Sechs-Phasen-Tabelle (Übersicht)

Antihomotoxische Diagnose und Therapie
Für die Behandlung auf Basis des Verständnisses der Homotoxikologie (und Sechs-Phasen-Tabelle) gelten folgende Richtlinien:
Diagnosestellung unter Antihomotoxischen Gesichtspunkten (Stadium der Giftbelastung, Vikariations-Chancen u.a.)
Behandlungsplan auf Basis der empirischen (= erfahrungsmäßigen) «Gesetzmäßigkeiten» der Homotoxikologie - vor allem:
Vermeidung der Giftzufuhr (Einstellen des Rauchens, Vermeidung von Haushaltsgiften, Verwendung giftfreier Nahrungsmittel u.a.)
Einsatz Antihomotoxischer Arzneimittel (krankheitsorientiert z.B. Zeel bei Arthrose, Vertigoheel bei Schwindel u.a.)
Ergänzende Antihomotoxische Maßnahmen (Blockadelösung, Stoffwechselaktivierung, Umstimmung u.a.)

Antihomotoxische Arzneimittel
Wirkung:
Der Erfolg der Antihomotoxischen Arzneimittel beruht auf drei empirischen Ansätzen:
Giftausleitung = «klassische» entgiftende Wirkung auf die Matrix (netzartiges Bindegewebe zwischen den Zellen und Organen)
Stärkung der Funktion von Organen
Stärkung der Funktion des Immunsystems
Die empirische Wirktrilogie wird derzeit durch wissenschaftliche Studien untermauert.

Wirkmodell - Antihomotoxische Arzneimittel
Das Konzept der Antihomotoxischen Arzneimittel entspricht den empirischen Gesetzmäßigkeiten der Homotoxikologie, vor allem:
Sechs-Phasen-Verlauf
Phänomen der Vikariation

Wirksamkeit - Antihomotoxische Arzneimittel
Die Wirksamkeit Antihomotoxischer Arzneimittel ist in vielen Studien wissenschaftlich belegt.
Die Studien belegen:
Die therapeutische Wirksamkeit am Kranken
Die Gleichrangigkeit mit allopathischen Standardwirkstoffen
Die Eignung als (kassenübliche) Basistherapie
Weitere Studien dieser Art werden derzeit durchgeführt.

Moderne Homöopathie
Umschreibung für Homotoxikologie im umgangsprachlichen Bereich.