Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mistel bei Krebs
Hallo, kennt sich jemand mit der Misteltherapie bei Krebs aus? Wie lange und wie oft wird die Injektion empfohlen?(weiß nicht viel darüber, ist nicht mein Gebiet, aber oral würde es nicht den gewünschten Effekt bringen oder?) Neben oder nach der Chemo? Lg nanette
rabenstein
18.10.07, 14:56
Hallo Nanette
Wir hatten das Thema schon, schau mal hier http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=2568&highlight=mistel und hier http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=2600&highlight=mistel. Vielleicht wirst du da schon fuendig.
Liebe Gruesse
Inge
Hallo Nanette,
die Misteltherapie wird schon neben der chemo gemacht, weil sie die NW der Chemo sehr lindern soll.
Liebe Grüße
Sybille
Hallo Nanette,
die Misteltherapie wird schon neben der chemo gemacht, weil sie die NW der Chemo sehr lindern soll.
Liebe Grüße
Sybille
Ist aber nicht bei allen Krebsbehandlungschemta mit im Programm!!! es gibt best. Chemata die von der KV abgesegnet sind...und Mistel ist in best. Programmen mit von der Partie, aber auch nicht immer bei allen Therapieformen mit angezeigt.
Ist sicher von Arzt zu Arzt/Klinik verschieden...
Müßte man dann konkret erfragen!
Ansonsten ist das hier die beste Adresse um sich konkret zu informieren..
http://www.biokrebs-heidelberg.de/ Ist wirklich klasse!! Für Patienten, Angehörige, Ärzte und HPs...
Ist aber nicht bei allen Krebsbehandlungschemta mit im Programm!!!
Müßte man dann konkret erfragen!
Was heißt Programm? Gibt es ein festes Krebstherapie-Programm???
Ich denke, das ist auch von Arzt zu Arzt unterschiedlich.
Als Krebspatient würde ich meinen Arzt aber auf jeden Fall drauf ansprechen.
Liebe Grüße
Sybille
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habe mein posting erweitert..
Aber es gibt für best. Erkrankungen mittlerweile Standards, was die Therapeutika anbelangt...
und in dem zusammenhang übernimmt dann die KV auch die Misteltherapie und anderes... und bei anderen chemotherapien wird es nicht mit übernommen...hängt aber auch von der KV ab... -Mist, konkreter geht es grad nicht...
Ach so meinste das.
Doch, jetzt hab ichs kapiert. Das muss dann halt individuell abgeklärt werden.
Aber erwiesen ist es doch eigentlich, daß Mistel die NW erheblich abschwächen soll. Warum also ,bei der einen Thrapie ja und bei der anderen Nein?
Aber ide Kassen sind ja eh sehr kompliziert;)
Liebe Grüße
Sybille
die leider nix Genaueres sagen kann
weil es nicht bei allen Chemotherapien (sagt man) die erwünschte Wirkung hat!
Mist, bin zu lange aus der Onko raus...sonst könnte ich mehr schreiben...
biokrebs fragen fällt mir dazu nur ein...
< Info & Beratung (http://www.biokrebs-heidelberg.de/main.php?block=1)< Mistel
Mistel
Seit 1917 werden Injektionspräparate aus Viscum album in der Krebsbehandlung eingesetzt. Die von dem Anthroposophen Rudolf Steiner entwickelte Therapie fand in den letzten Jahrzehnten auch steigendes wissenschaftliches Interesse. Mit über 1.100 Publikationen zählt die Halbschmarotzerpflanze zu den am besten untersuchten Phytotherapeutika.InhaltstoffeWäßrige Mistelextrakte enthalten eine Vielzahl pflanzlicher Sekundärstoffe wie Flavonoide, Phenyle u.a. Für die immunaktive Wirkung sind vor allem hochmolekulare Stoffe wie Polysaccharide, Polypeptide (Viscotoxine) und Glykoproteine (Lektine) verantwortlich. Lektine haben die Eigenschaft, sich zuckerspezifisch an Rezeptoren von Zellen binden zu können. Sie sind wichtige biologische Signalempfänger und Informationsträger. Lektinrezeptoren finden sich auch an den zellulären Komponenten des Immunsystems und spielen bei der unspezifischen Immunabwehr eine Rolle.Immunaktive WirkungEnde der 80er Jahre haben Arbeitsgruppen um Hajto und Gabius am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen, sowie ein Arbeitskreis um Pulverer und Beuth an der Universität Köln wesentliche immunaktive Wirkungsmechanismen der Mistelextrakte aufgedeckt. Sie beruhen vornehmlich auf dem Mistellektin ML 1. Die Wirkungen anderer Mistellektine und Viscotoxine sind noch weniger gut geklärt.Relevant für die Anwendung von Mistelgesamtextrakten sind folgende Wirkungen auf das Immunsystem:Es kommt zu Vermehrung und Aktivitätssteigerung von Makrophagen, Natürlichen Killerzellen, Granulozyten und der Akut-Phase-Proteine. Zytokine werden vermehrt ausgeschüttet, so Gamma-Interferon, verschiedene Interleukine, TNF und GM-CSF. Angeregt wird auch die Freisetzung von Endorphinen.Wirksamkeit am PatientenDurch klinische, randomisierte Studien an Patienten können folgende Wirkungen als gesichert angesehen werden:
Verbesserung der Lebensqualität. Appetit, Gewicht und Stoffwechselaktivitäten nehmen zu, Schlaf, Leistungsfähigkeit und Stimmungslage verbessern sich.
Die Anfälligkeit für Infekte nimmt ab, ebenso die Schmerzempfindlichkeit.
Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie können abgemildert werden. Der Abfall von Leukozyten ist weniger ausgeprägt, die Immunität kann weitgehend erhalten werden.
Eine Lebensverlängerung ist bisher nicht durch Studien, jedoch durch zahlreiche Erfahrungsberichte belegt.Anwendung
Generell ist die Misteltherapie bei allen soliden Tumoren (Karzinome, Sarkome, Melanome) wirksam, unabhängig von Lokalität und Histologie. Mistelextrakte werden in der Regel subcutan gespritzt. Zurückhaltung ist bei der Behandlung von Hämoblastosen angezeigt. Eine mögliche Anregung des Tumorwachstums kann bislang nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Behandlung soll in Intervallen durchgeführt werden, etwa nach dem Schema: 8 - 12 Wochen Therapie, 4 - 6 Wochen Pause. Die Misteltherapie soll während einer Chemo- oder Strahlenbehandlung weitergeführt werden. Um einen ausreichend guten Immunstatus zu erreichen, soll sie schon 3 - 4 Wochen vor der belastenden Therapie begonnen werden.
Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen der Misteltherapie sind im Grunde nichts anderes als überschießende Ausprägungen des erwünschten immunstimulierenden Effekts. Mäßige Lokalreaktionen an der Einstichstelle (Rötungen) zeigen eine optimale Dosierung an. Bei übermäßigen entzündlichen Lokalreaktionen (größer als ein 5-Mark-Stück) sollte die Dosis reduziert oder das Präparat gewechselt werden. Auch leichtes Fieber oder Schwellungen von Lymphknoten sind möglich. Echte Allergien wie Urtikaria, Quincke-Ödem oder Schock sind sehr selten. Vor Beginn jeder Behandlung muß die Verträglichkeit durch langsame Dosiserhöhung geprüft werden.
Kontraindikationen
Entzündliche und fieberhafte Erkrankungen.
http://www.biokrebs-heidelberg.de/images/pdf.gif GfBK-Infoblatt: Misteltherapie (Patienteninformation) (http://www.biokrebs-heidelberg.de/user/download/GfBK_website_Mistel.pdf)
http://www.biokrebs-heidelberg.de/images/pdf.gif GfBK-Infoblatt: Hinweise zur Kostenerstattung (Patienteninformation) (http://www.biokrebs-heidelberg.de/user/download/GfBK_website_Mistel_Kostenerstattung.pdf)
http://www.biokrebs-heidelberg.de/images/pdf.gif GfBK-Infoblatt: Kostenerstattung (Therapeuteninfo) (http://www.biokrebs-heidelberg.de/user/download/2005_10_Mistel_Stebner.pdf)
einfach auf der www mistel eingeben...
Die Links haben sich in der Zwischenzeit geändert. Alle Infoblätter finden sich unter Bestellung | Download Infomaterial | Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (http://www.biokrebs-heidelberg.de/infomaterial/download) (dort einfach auf das Symbol hinter den Titeln klicken).
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