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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Metall oder Plastik und anderes...



Kiksel
26.09.07, 21:13
Hallo,

es ist wohl durchaus üblich, Globuli in Wasser aufzulösen und dann einen Teelöffel zu verabreichen. Spielt es dabei eine Rolle, ob ein Metall oder Plastiklöffel verwendet wird?

Und was ist "verkleppern" oder so ähnlich? Also meine Hebamme gab mir bei der Geburt meines Sohnes die entsprechenden Globuli "verkleppert". So bezeichnete sie das "Schlagen/Rühren" mit dem Metalllöffel. Und ihrer Meinung nach intensivierte dies die Wirkung des Mittels. Ist das so? Ich würde eigentlich eher vermuten, dass ein in Wasser aufgelöstes Kügelchen schwächer wirkt, als ein direkt eingenommenes :confused:

Freue mich über Aufklärung :)

Liebe Grüße,
Elke

Corinna
26.09.07, 21:18
Halle Elke!

Nein, das Verkleppern potenziert sozusagen nochmal die Wirkung, verstärkt sie also! Und ein Globuli in Wasser aufgelöst wirkt auch noch stärker, weil das Wasser die Information aufnimmt.
Aber mit einem Metall-Löffel???:eek: Niemals ein homöopathisches Mittel mit einem Metalllöffel verabreichen oder umrühren, steht überall!

Verkleppern ist ein schnelles, rhythmisches Umrühren und soweit ich weiß, soll man das 10 x machen.

Ich hoffe, ich hab das alles richtig erklärt!

Sybille? Kannste ma kommen?

Sybille
26.09.07, 21:21
Hallo Elke,
man soll die Lösung immer nur mit Plastiklöffel nehmen.
Verkleppern ist eigentlich das Verrühren bis die Globuli sich aufgelöst haben.
Durch Schüttelschläge eines Fläschchens mit hom. Tropfen oder durch Verkleppern der Globuli in Wasser wird die Wirkung ( natürlich jetzt nicht wissenschaftlich ausführend) verstärkt, bzw. nochmal dynamisiert, ohne aber den Patienten stärker zu belasten. Verdünnte oder verklepperte Anwendungen werden manchmal halt auch besser vertragen. Das ist aber von Patient zu Patient und ich denke auch abhängig vom jeweiligen Mittel, verschieden.


Liebe Grüße
Sybille

Sybille
26.09.07, 21:22
bin doch da....schrei net so

Corinna
26.09.07, 21:23
bin doch da....schrei net so

Kommste jetz endlich mal auf die Party????http://www.smilies-smilies.de/smilies/lustige_smilies/190.gif (http://www.snukk.de)

Und du Elke auch!!!!!!!

Kiksel
26.09.07, 21:32
Hallo ihr zwei,

danke für eure aufklärenden Worte! Da hat meine Hebamme ja immerhin schon mal halb richtig gelegen. Verstärkt wird es, nur hat sie auf einen Metalllöffel bestanden. (War bis dahin nämlich auch davon ausgegangen, dass man NIE mit einem Metalllöffel (schönes Wort mit diesen 3 L :D) arbeitet...

Hä, Sybille??? War ich zu laut??? :D


Oh ja, die Party, werde wohl mal kurz schauen, bin aber nur noch kurz online...

Liebe Grüße,
Elke

elliu
26.09.07, 21:44
Hallo Zusammen,
frage mich schon seit längerem woher die Anweisung niemals einen Metalllöffel zu nehmen im Ursprung kommt. Gibt es dazu eine Hahnemann-Textstelle oder ähnliches? Im web bin ich bisher nicht fündig geworden und auch in meinen Büchern steht immer nur diese Anweisung, aber nirgendwo warum man keinen Metalllöffel nehmen soll.
Viele Grüße
Elli

Sybille
26.09.07, 21:47
Ich werd mal stöbern. Wenn ich was hab schreib ichs hier rein.
Liebe Grüße
Sybille

lokilowis
26.09.07, 22:01
Wenn ich mich recht erinnere haben wir während der Ausbildung die Info bekommen, das Hahnemann keinen Metallkontakt wollte da er davon ausging das von Metall störende Einflüsse auf die Mittel ausgehen...da Metall selber wirkt...oder so ähnlich...

Liebe Grüße
Andrea

Nicole
26.09.07, 22:45
"Globulis wirken auf sog. feinstofflicher Ebene, also auf Basis von winzigen Schwingungen. Metall hat bestimmte Eigenschwingungen, die die Wirkung zunichte machen sollen, daher soll die Mischung nicht mit Metall, sondern eben Plastik in Berührung kommen."

So habs ichs grad im Netz gefunden, also im Prinzip nix anderes so wie Andrea auch schrieb :)

elliu
26.09.07, 23:01
Hallo Nicole,
kannst Du mir sagen,wo Du das im Netz gefunden hast?
Danke und Gruß
Elli

Nicole
26.09.07, 23:06
Hallo Nicole,
kannst Du mir sagen,wo Du das im Netz gefunden hast?
Danke und Gruß
Elli

Das war in irgendnem Tier oder THP Forum oder so, keine Ahnung , ich hab bloß bissi gegoogelt :D
Jemand stellte dort genau diese Frage : wieso Plastik, kein Mettal zum Verkleppern und dann kam die Antwort, die ich oben eingestellt habe :)

lokilowis
26.09.07, 23:36
"Globulis wirken auf sog. feinstofflicher Ebene, also auf Basis von winzigen Schwingungen. Metall hat bestimmte Eigenschwingungen, die die Wirkung zunichte machen sollen, daher soll die Mischung nicht mit Metall, sondern eben Plastik in Berührung kommen."

So habs ichs grad im Netz gefunden, also im Prinzip nix anderes so wie Andrea auch schrieb :)

Yepp, so war das!!! Übrigens-Früher nahm man anstatt Plastik Hornlöffelchen...

elliu
27.09.07, 10:16
So habe ich es in meinen Seminaren auch gelernt, aber ich hätte dazu gerne einfach mal eine Textquelle, von Hahnemann oder einem seiner Schüler.

Liebe Grüße
Elli

lokilowis
27.09.07, 10:29
Elli, kann ich verstehen...

Vielleicht ist Sybille schneller als ich. Werde mal im Organon etc schnuppern gehen. Habe aber frühestens am WE Zeit dazu.

kügelchen
27.09.07, 14:15
Metall hat bestimmte Eigenschwingungen, die die Wirkung zunichte machen sollen, daher soll die Mischung nicht mit Metall, sondern eben Plastik in Berührung kommen.

Tja, und bei den großen Herstellern von Hom. Mitteln haben dann die Maschinen zur Herstellung / Potenzierung u.a. riesige Metalltrichter... Widersinnig, oder?
Ich war gestern Abend auf einer Veranstaltung von Spagyros, dort werden die Mittel wirklich noch von Hand verrieben (bis zur C6 glaube ich). Dort haben sie zwei Verreiberinnen, die zur jeder Tages- und Nachtzeit arbeiten dürfen, aber nur wenn sie sich ausgeglichen fühlen, und sie dürfen auch nicht menstruieren. Vor einiger Zeit haben sie eine neue Verreiberin gesucht, weil eine in Pension gegangen war, und es hat vier Jahre gedauert, bis sie eine "geeignete" Person gefunden hatten!
Sehr faszinierend das alles!

LG
Riek

elliu
27.09.07, 14:28
Dies hat mich auch zu meiner Frage angeregt.
Meine Vermutung ist allerdings, dass sich die Empfehlung keine Metalllöffel zu verwenden auf Silberlöffel bezieht, denn zu Hahnemanns Zeiten waren die Löffel meist aus Silber und dieses Silber löst sich schnell. Ob dies auch für Cromaganlöffel, bzw. die Edelstahltrichter wie sie in der Herstellung verwendet werden, gilt, ist die Frage.
Gruß
Elli

Sybille
27.09.07, 14:36
Hallo Elli,
mit Deiner Vermutung bezügl. der Silberlöffel könntest du richtig liegen.
Hahnemann empfahl Holzlöffel.
Heute werden Plastiklöffel empfohlen, hab auch schon Chromargan gelesen ( würde also Deine Annahme unterstützen)
Aber um auf der sicheren Seite zu bleiben, empfehle ich Plastik.
Bei den alten Meistern hab ich jetzt beim Schmökern nur die Holzlöffel gefunden;)

Werd aber mal meinen Mentor fragen, der weiß vielleicht genaueres.

Liebe Grüße
Sybille

elliu
27.09.07, 14:41
Danke für die Mühe!
Ich will das Thema nicht zu doll aufblähen, aber ich weis einfach gerne, warum ich was Patienten erzähle.
Liebe Grüße
Ulrike

Bettina
27.09.07, 14:57
Im Oragon sreht unter §270, dass die Streukügelchen, die man arzneilich machen will in kleinen zylindrischen Gefäßen von Form eines Fingerhutsaus Glas, Porzellan oder Silber mit einer feinen Öffnung am Boden geben soll...

Sybille
27.09.07, 15:04
In meinem steht nur Porzellan!
Ich denke, daß nach neueren Erkenntnissen Silber nicht mehr empfohlen würde.

Man sollte den Patienten gegenüber denke ich, beim Plastik bleiben;)

Liebe Grüße
Sybille

Bettina
27.09.07, 15:20
Bei mir stehts in beiden Ausgaben von 1999 und 2003 drin...
Ich werde auch weiterhin den Plastiklöffel oder Porzellanlöffel benutzen, aber Mttlerweile habe ich den Verdacht.
Hahnemann wollte mit der Homöopathie eine Medizin, die für jedermann bezahlbar sein sollte, schaffen.
Hahnemann war schon ein Schlitzohr, er empfahl den Kranken sich nicht noch kränker zu machen als sie schon sind. Er wusste um die Psyche seiner Patienten. So empfahl er den Holzlöffel, der war für alle Schichten vorhanden und benutzbar.....

Nicole
27.09.07, 15:35
Diesem " Schlitzohr" bin ich auf jeden Fall dankbar für seinen tollen Kügelchen http://cosgan.de/images/smilie/konfus/a075.gif , sie sind einfach nur GENIAL und außerdem waren sie meine Einstiegsdroge was die Naturheilkunde betrifft *schwärm* :o

Gluteline
27.09.07, 15:45
Hallo ihr Lieben,

ich beschäftige mich schon seit Jahren intensiv mit Heilsteinen und deshalb kann ich bestätigen, Metall hat eine eigene Wirkung und gibt ebenfalls starke Schwingungen ab. Sie können stören oder ungewollt verstärken, was dann die Dosierung umso schwieriger bzw. unmöglich macht.
Ich mag allerdings keine Plastiklöffel und nehme deshalb einen Porzellanlöffel.

Andrea

Silvana
27.09.07, 16:03
Diesem " Schlitzohr" bin ich auf jeden Fall dankbar für seinen tollen Kügelchen http://cosgan.de/images/smilie/konfus/a075.gif , sie sind einfach nur GENIAL

STIMMT!!!! ;) ..................

lokilowis
28.09.07, 09:49
Ich frag mich grad wo ich das mit dem Hornlöffel her habe, mir fehlt da grad die Quelle oder ob das eine Fehlinfo war. Oder ob das in Indien noch so ist?? Weiß das wer??

Um mal in die Herstellung von Globulis reinschnuppern zu können kann man auch mal hier reinschnuppern...
http://www.gudjons.com/index2.htm
Die Seite ist sehr nett aufgebaut..-habe mal einen Bericht über Gudjons gesehen...die machen auch reine Handarbeit, was sich sicher in den Preisen wiederspiegelt, aber dafür wirkt es nochmal anders als...

Liebe Grüße

labbi96
28.09.07, 11:16
Da fällt mir doch glatt eine weitere Frage zu ein :rolleyes: Wie sieht das denn aus mit dem Wasser erhitzen z. B. bei der heißen 7 (Schüssler-Salze) dabei gilt das ja auch.
An Löffel zum umrühren hab ich mich immer gehalten, das kannte ich aber was ist mit dem Topf? :cool:

Grüssle, Heike

Corinna
28.09.07, 11:39
Da fällt mir doch glatt eine weitere Frage zu ein :rolleyes: Wie sieht das denn aus mit dem Wasser erhitzen z. B. bei der heißen 7 (Schüssler-Salze) dabei gilt das ja auch.
An Löffel zum umrühren hab ich mich immer gehalten, das kannte ich aber was ist mit dem Topf? :cool:

Grüssle, Heike

Nee Heike, du löst ja die Tabletten nicht im Topf auf, oder?
Das Wasser kannste schon im Topf kochen, dann schüttest du das Ganze ja in ne Tasse oder ein Glas, ne?

Ich hatte letztens ne Diskussion mit meiner Hom.-Lehrerin über das Mitnehmen von Mitteln in den Urlaub, sprich Flughafen-Durchleuchten etc.
Sie meinte, sie sieht da kein Problem (es gibt ja sogar Bleitäschchen zu kaufen zum Schutz), sie hat das schon so oft gemacht und selbst nach 10 mal durchleuchten hatten die Mittel immer noch ihre "normale" Kraft. Sie sagt, die Kraft und Information ist so stark, die wird nicht so schnell "umgehauen".

labbi96
28.09.07, 11:51
Danke Inna :)
Ne auflösen mach in einer Tasse, geht nur um das heiß machen des Wassers. Und zum Umrühren nehm ich eh nen Plastiklöffel.

Grüssle, Heike

Sybille
28.09.07, 13:14
Für tiefergehende Antworten wurde mir eben folgendes Buch empfohlen:
Wissenschaftliche Grundlagen der Homöopathie

Liebe Grüße
Sybille

Jacaranda
02.10.07, 11:14
Weil ich fast immer das Arzneimittel in Wasser aufgelöst gebe, nehme in der Praxis immer einen Holzspatel zum Umrühren, den kann ich gleich entsorgen und habe ihn außerdem immer direkt vor Ort.

Ansonsten benutze ich auch Plastik, Horn oder ein Glasstäbchen (was man zum Umrühren bei Grog benutzt).

Flugreisen: ich habe meine Globuli immer im Handgepäck und ganz normal in einem Etui ohne besondere Schutzvorkehrungen. Das hat an der Wirkung noch nie etwas verändert und ich weiß von vielen Vielreisenden, daß sie diese Erfahrung auch gemacht haben.

Viele Grüße
Carola

Corinna
28.11.07, 16:47
Habe heute bei Grätz gelesen, dass das mit dem Metall wohl unterschiedlich ist. Er hatte eine Patientin, bei der das Simile nicht angeschlagen hat, bis er auf di eIdee kam, sie möge doch bitte ihre Zahnspange herausnehmen, wenn sie das Mittel nimmt. Und prompt hat es bombig angeschlagen!