Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : bösartiger Tumor in der Brust
Hallo ihr Lieben!
Bei meiner Freundin ist ein böser Tumor von 1,5 cm in der Brust festgestellt worden. Man hat ihr angeraten diesen operativ entfernen zulassen.
Sie ist am Boden zerstört und hat furchtbare Angst. Sie weiß nicht, ob sie noch eine zweite ärztliche Meinung einholen soll, oder ob es alternative naturheilkundliche Möglichkeiten gibt und man eine OP umgehen kann. Sie hat außerdem große Angst zu sterben, da sie gehört hat, daß 40-50% der Erkrankten die nächsten 20 Jahre nicht überleben werden.
Meine Fragen an Euch:
Hat jemand von Euch mit solchen Patienten Erfahrung?
Wie ist erfahrungsgemäß der Verlauf?
Kann man die OP umgehen?
Welch pflanzlichen Mittel könnte sie nehmen um den Krebs zu bekämpfen?
Lieben Gruß,
klh
Liebe klh,
die Fragen können hier nur allgemein beantworten werden aufgrund der rechtlichen Seite!
Allgemein gesagt sollte man IMMER eine 2. , vielleicht noch 3. Meinung einholen.
Enfernt werden sollte bösartiges Gewebe meiner Meinung nach immer!! Das wird unumgänglich sein.
Liebe Grüße
Sybille
Mittel können hier keine genannt werden.
Liebe(r) klh
Bei Brustkrebs würde ich auch immer zu zuerst zu einer schulmedizinischen Behandlung, vor allem in Form einer operativen Entfernung des Tumors raten und diese möglichst zeitnah, da gerade Brustkrebs schnell streut und Metastasen bildet.
Paralell dazu (aber nicht anstattdessen) ist die Naturheilkunde sicher hilfreich, aber auch ich kann dir, wie Sybille, nur dazu raten, deine Freundin zur Abklärung welche homöopatische/phytotherapeutische Behandlung sinnvoll ist, in jedem Fall persönlich einen Heilpraktiker aufzusuchen.
Für deine Freundin alles Gute und ich hoffe sie kann sich zu einer schnellen operativen Entfernung entschließen.
Liebe Grüße
Hildegard
rabenstein
21.09.07, 16:04
Es gibt einige Kliniken, die mit "ganzheitlicher" Therapie arbeiten.
Ganzheitlich meint in diesem Zusammenhang nicht, alternative Theapien zu bevorzugen, sondern den ganzen Menschen zu sehen und zu behandeln, auch und natürlich zunächst schulmedizinisch. Wie Hildegard schon sagte, kann parallel dazu eine alternative Therapie sinnvoll sein, aber wichtig ist daneben eine Begleitung des erkrankten Menschen.
Spezielle Mittel, ob klassisch oder alternativ können wir die hier nicht nennen, aber das hat Sybille ja schon ausgeführt.
Ich wünsche deiner Freundin alle Gute
Inge
Ich würde mir auch immer einen 2. Rat suchen. Ansonsten würde ich erstmal das entartete Gewebe wegschnippeln lassen. Und dann muss sie für sich selbst entscheiden welche Therapiemöglichkeiten sie in Anspruch nehmen möchte. Ich würde immer eine bevorzugen, die die Ursache des TU sucht.
Ausserdem finde ich es wichtig einen begleitenden Arzt und HP zu haben, der andere Methoden nicht ablehnt, so dass man sich selbst auch gut und sicher aufgehoben fühlt, weil man weiss das alle Beteiligten Therapeuten als Hauptziel die Gesundung des Patienten haben und nicht das Rechthaben einer Methode.
Liebe/r klh
Ich kann dir eine Adresse empfehlen, an die sich deine Freundin wenden kann, um sich umfassend beraten zu lassen. Die Adresse ist seriös, als gemeinnütziger und unterstützungswürdiger Verein anerkannt und berät Betroffene, Angehörige, auch Mediziner und HP...in der Behandlung von Krebs... (Dort arbeiten Mediziner...)
Mittlerweile gibt es 9 Beratungsstellen in Deutschland...
http://www.biokrebs-heidelberg.de/
Ich wünsche euch alles Gute und einen guten Weg...
Liebe Grüße
Andrea
Ute Werdin
21.09.07, 16:57
Eine begleitende psychologische Betreuung ist ebenfalls hilfreich, denke ich.
Vielen Dank für Euren Rat und Empfehlungen!
Alles Liebe
klh
Hallo klh,
Sicher schadet es nicht eine 2. oder mehrere Meinungen einzuholen.
Beratung und Info ist in solchen Fällen wichtig.
Leider hat eben auch die Alternativmedizin seine Grenzen, so das es sich damit allein nicht behandeln lässt! Auch wenn es Fälle gibt bei denen Tumore angeblich mit Alternativen Behandlungen wieder verschwunden sind, so kommt so etwas so selten vor wie ein 6er mit Zusatzzahl im Lotto
Ich würde hier hauch empfehlen mit beiden zu arbeiten, Schulmedizin und zusätzlich alternativ.
Als erstes sollte der Tumor schnellstmöglich entfernt werden. Mit 1,5cm ist er noch nicht ganz so groß, so das eventuell nicht die ganze Brust entfernt werden muß.
Je früher desto geringer ist die Grfahr der Metastasenbildung!!!
Genaueres kann dazu aber nur der Arzt sagen, bzw. weis man nach einer biopsie.
Manchmal hat es sich nachträglich sogar als gutartig erwiesen.
Auch ein gutartiger Tumor sollte entfernt werden, denn diese können sich mit der Zeit verändern.
Alternativ ist psychologische Unterstützung ganz gut.
Auch Bachblüten zur seelischen Unterstützung eignen sich manchmal gut.
Oder auch NF-Wellentherapie nach der OP
Diese sind aber kein Heilmittel gegen Krebs!!!
Was genau zusätzlich als Unterstützung gemacht werden kann, kann man hier im Einzelfall nicht sagen.
Grüße Reiner
Auch dazu gibt es verschiedene Meinungen. Die angeblichen "Heilerfolge" bei Krebs in der Schulmedizin sind ebenfalls wie 6er im Lotto!
Und, die Chirurgie hat ne Menge zu tun, wenn sie jede Schwellung operieren soll...
Hallo klh,
ich möchte eigentlich gar nichts zu den Therapiemöglichkeiten sagen, das haben ja schon die Schreiber vor mir in verantwortungsvoller Art und Weise gemacht.
Jedoch vielleicht als Trost und Mutmacher für deine Freundin :
Meine Mutter hat vor 29 Jahren eine Krebstumor in der Brust gehabt. Danach hat sie das damalige Standardprogramm in Form von Chemotherapie und Bestrahlungen durchlaufen. Auch sie hatte große Angst zu sterben und zunächst gehofft vielleicht noch 5 Jahre zu leben. Jetzt sind es schon 29 Jahre und sie hat nun gesundheitliche Probleme ganz anderer Art.
Wichtig ist meiner Meinung nach auf jeden Fall die psychische Betreuung und Aufarbeitung. Gerade bei Krebs gehen sogar die Schulmediziner davon aus, dass psychische Gründe mit zu einer Auslösung der Krankheit führen können. Da kann manchmal der Anteil bis zu 50 % und mehr als Grund für den Ausbruch der Krankheit gewertet werden, wenn z.B. keine äusseren Einflüsse festzustellen sind.
Das ist ja allen, die sich mit gesamtheitlicher Therapie beschäftigen nichts Neues, aber den meisten Erkrankten trotzdem nicht bewusst. Darum wäre Hilfe in dieser Richtung auf jeden Fall angeraten.
Alles Gute für Deine Freundin,
Andrea
Klasse fürs Mutmachen, das find ich toll von dir! :)
Auch dazu gibt es verschiedene Meinungen. Die angeblichen "Heilerfolge" bei Krebs in der Schulmedizin sind ebenfalls wie 6er im Lotto!
Meinst das ernst?
Liebe Grüße
Sybille
Ja. Zu Krebs hab ich eine andere Meinung.
Aber keine Angst, wie man meinem Posting auf der 1. Seite entnehmen kann, bin ich für ein Hand-in-Hand von Arzt und anderen Therapeuten.
Meine Kritik gilt der Chemo.
Ich noch mal...
hatte mal ein Artikel über alternativen zur OP gelesen. Hat etwas gedauert den wieder zu finden, aber hier ist er:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/11/22/210a0401.asp?cat=/medizin/krebs/brustkrebs
Weis zwar nicht wie sich das weiterentwickelt hat, aber man kann ja mal beim Arzt nachfragen.
Grüße Reiner
Hallo Reiner, ich weiss auch nicht ob das schon regulär eine Option ist? Aber interessant auf alle Fälle!
Hallo KLH,
auch wenn du grad verständlicherweise mit anderem Beschäftigt bist, ich hab da ein passendes Buch da du ja nicht ohne Grund hier im Forum bist.
von http://www.urbanfischer-online.de/ gibt es Onkologie integrativ / ich hab hier aus der bib grad "chronische Krankheiten integrativ", also nicht ganz dasselbe, aber auch darin findet sich ein bisschen was zum Brustkrebs.
In den Büchern werden aktuelle Schulmedizinische therapien und mögliche alternative Therapieergänzungen nebeneinander behandelt. Bei den chronischen Kraankheiten werden aber nur recht wenige krankheitskomplexe behandelt
Im wesentlich aber "große volkskrankheiten" wie Athma, hochdruck, KHK, M. Chron und Reizdarm, Migräne, Rückenschmerzen, Fibromyalgie, rheuma, Allergien, Krebs, Diabetes, Adipositas, Nikotinsucht, Depri. Dann noch Kapitel zu den einzelnen Verfahren und ein paar grundsätzliche Worte zu Anfang.
Kaufen würd ich mir das nicht unbedingt, aber mal drin lesen ist schon ganz gut glaub ich
Für den HP denk ich nicht uninteressant zu wissen, was dem Patienten in der Schulmedizin bevorsteht, :025:dass nicht jeder Brustkrebs gleich behandelt wird, sondern das es Brustkrebse gibt die auch auf Phytoöstrogene anspringen (mal positiv und mal negativ, sollte man also auch bei der Ernährungstherapie bedenken), dass man gerade bei den Nebenwirkungen wie Übelkeit mit Pflanzen helfen kann und dass natürlich vor allem die Psyche stabilisiert werden muss (erst mal Ordnungstherapie- leben auf die Reihe bekommen-, dann zB. auch Kunst oder Musiktherapie). Auch Bewegungstherapie ist bei Brustkrebs wichtig.
Na und nicht zuletzt hab ich eine Angabe gefunden, dass heutzutage bei Brustkrebs 90 % aller Patienten nach 10 Jahren auch noch auf dieser Erde wandeln. Also von Zufallsheilungen kann da niemand sprechen, endgültige Heilung ist das aber auch noch nicht.
Allerdings ist das doch zumindest schon mal was, woran man sich etwas festhalten kann, so schnell stirbt man nicht...
Schöne Grüße Susanne
Hallo klh, du kannst dich auch mal auf folgender Seite über die ECT informieren: http://www.krebspatient.de/
Viele Grüße
Jochen
Hallo
Ich hatte leider auch schon viel im meinem Umfeld mit Krebs zu tun. Und ich kann nur sagen: Betroffenes Gewebe entfernen bevor es zu Metastasen kommt. Und immer weiter beobachten. Es gibt natürlich viele naturheilkundliche Heilverfahren die begleitend oder nach der OP durchgeführt werden können.
Hat jemand eine positive Erfahrung, mit einer rein naturheilkundlichen Therapie, bei Krebs gemacht ?
Lieber Gruß
und alles Gute
Hallo
Ich hatte leider auch schon viel im meinem Umfeld mit Krebs zu tun. Und ich kann nur sagen: Betroffenes Gewebe entfernen bevor es zu Metastasen kommt. Und immer weiter beobachten. Es gibt natürlich viele naturheilkundliche Heilverfahren die begleitend oder nach der OP durchgeführt werden können.
Hat jemand eine positive Erfahrung, mit einer rein naturheilkundlichen Therapie, bei Krebs gemacht ?
Lieber Gruß
und alles Gute
Also bei Krebs ist es wichtig finde ich, den Patienten über alle Möglichkeiten und Alternativen, die es gibt zu informieren, damit dieser selbt die "richtige" Entscheidung treffen kann.
Ich behandle da rein nur Alternativ meist Fälle, die schon von der Schulmedizin aufgegeben wurden, oder den Patienten diese in naher Zukunft kaum noch was an Lebensqualität bringen würde.
Selbst würde ich auch z.B. keine Chemo machen um ein paar Wochen länger zu leben.
Wichtig finde ich es den Patienten keine falschen Hoffnungen zu machen.
Positive Erfahrungen gab es bei der Schmerzbehandlung, das Wachstum eines Tumors und das Ausbreiten von Metastasen zu verlangsamen, bzw. zu stoppen.
Hauptsächlich eine Verbesserung der Lebensqualität.
Alles was durch OP, oder alternative physikalische Verfahren entfernbar ist finde ich als bessere Lösung.
Grüße Reiner
hallo Rainer, das kann ich so unterschreiben!
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