Hallo,
ich hätte ein paar Fragen zur Akupunkturausbildung. Mit meiner HP-Ausbildung bin ich noch nicht fertig, könnte ich trotzdem schon mit der Aku.-Ausbildung anfangen und wenn ja wer kann Ausbildungsstätte nennen, die gut sind vielleicht auch zufällig aus meiner Nähe. Ich komme aus dem Frankfurter Raum.
Wenn jemand von Euch schon die Ausbildung hinter sich hat, wäre ich auch dankbar, über Berichte über die Ausbildung, Preise u.s.w.
Vielen lieben Dank im vorraus
Sabine
Hallo Rosabine,
das mußt Du für Dich entscheiden, ob du neben der HP-ausbildung schon die Ak-Ausbildung machen kannst. Wenn du es Dir zutraust, warum nicht?
Im Frankfurter Raum gibt es bestimmt mehrere Angebote.
Am besten mal rumgoogeln.
Liebe Grüße
Sybille
Hallo, da wollte ich dir die Seite
www.ausbildungszentrum-nord.de
empfehlen, nicht wegen der Ausbildung, da zu weit weg, aber wegen der Inhalte und dann funktioniert die grad nicht richtig. Hab dem Udo aber schon ne mail geschrieben und meld mich wenn die Seite wieder ok ist.
Wenigstens die Postergalerie funktioniert, aber da gabs auch so tolle Texte von Ihm und seinen Partnern. Und zwar in Massen...
Gruß Susanne
dei seite is immernoch tot
Hm, funktioniert doch.
Grüssle Mukki
ist die ausbildung NORD eine fundierte akupunktur und TCM ausbildung von profis ?
was haltet ihr davon ?
Hallo, da hab ich hier vorhin eine ewig lange Mail geschireben, und dann sogar hier noch herverwiesen und nun ist sie gar nicht angekommen....
Man sollte nicht in drei Seiten gleichzeitig surfen nur weil am per zufall mal wieder hier ist...
Die Ausbildung beim ABZ-Nord ist gut, das beste was man hierzulande in SH bekommen kann, bis vor einigen Jahren auch noch von der Ärztekammer empfohlen, bis bei denen eine neue Weiterbildungsverordnung einen Standard für Akupunktur setzte, der von dieser Ausbildung weit übertroffen wird.
Ärzte machen 120 Std Theorie und 60 Std Praxis, beim ABZNord sind es gut 600 Theorie und 200 Std Praxis, neuerdings als 2.Jährige Ausbildung mit weniger Stunden (Verbandszertifizierung folgend) mit der möglichkeit ein 3. JAhr freiwillig obenauf zu setzen, um doch den vollen Umfang wie bei der alten 3Jährigen Ausbildung zu haben.
http://www.zhenjiu.de/Neuebeitraege/Zertifizierungneu.pdf
Drum meinen manche Ärzte, dass er die Ausbildung künstlich in die Länge zieht, andere machen nach ihrer offiziellen Ärztekammerausbildung noch eine beim ABZNord oder lassen sich von dort nach China vermitteln.
Noch ein Punkt weshalb er inszischen nicht mehr DIE Akupunkturschule ist, ist dass er eben nur noch HPs als Dozenten hat, drum ist er eben "nur noch" für HPs interessant, jedenfalls diejenigen, die wirklich eine umfassende Ausbildung haben wollen und nicht lediglich die nächstgelegene günstigste oä.
Zu den Dozenten findest du unter "Therapueten" mehr, speziell auf den udo solltest du mal klicken um seinen lebenslauf zu finden.
Da ich ihn auch (eher nur) persönlich kenn, kann ich zusätzlich sagen, er ist HP in 2. Generation. Er hat scho ewig lange Erfahrung mit Akupunktur (in sriLanka, weils damals nicht so leicht war nach China zu kommen), hat dann mehrere Jahre neben dem Schulbetrieb noch Sinologie (chinesische kultur- und Sprachwissenschaft) studiert und erst kurz vor Schluß Haupt- und Nebenfach getauscht, so dass er das Studium mit Hauptfach Medizingeschichte abgeschlossen hat, was auch politische Gründe hatte, denn der Studiengang brauchte mehr Präsenz, da er zu der Zeit wegen Studentenmangel wegrationalisiert wurde.
Also kompetent ist er zumindest für die Geschichte der chinesischen Medizin kann ich das behaupten, für alles andere vermute ich das aber auch stark (Aussprache des Chinesischen ist nicht überall in deutschen Schulen korrekt, bei ihm schon; Pieken kann er auch prima laut Aussage einiger Kommilitone, an die er mal Hand anlegte, ich selbst hatte noch nicht das Bedürfnis, wenn er als Lehrer so ist wie als Referierender Student, dann ist das auch ok, aber ich vermute mal er bringt als Dozent noch ein paar pädagogische Sachen mehr mit ein, hatte er schließlich im 2. Nebenfach)
das Lehrniveau an der Schule ist fast Universitär, also von den Methoden her (Seminararbeiten zu bestimmten Themen, Referate, etc.). Und er legt hohe Ansprüche an seine Schüler, wenn ich alles was ich bisher mal so von ihm hörte zusammenfass und das auf den Ausbildungsablauf projezier, dann weiß ich weshalb der so und nicht anders aussieht. Dem Aussenstehenden und auch dir wird es komisch vorkommen, dass erst alle Syndrome/Meridiane vorkommen und dann erst im 2. Jahr so wesentliche Punkte wie Ying/Yang und 5 Wandlungsphasen, ganz anders als meist bei anderen Schulen. Aber das liegt daran, dass als erstes quasi die Anatomie aller Punkte beherrscht werden soll, bis man dann zu dem dahinterstehenden physiologischen/philosophischen Konstrukt kommt. Also erst mal gehts daran alle (ca. 800) Punkte in allen Einzelheiten (incl Praxis u. Selbstversuch) zu kennen, erst dann kommt man bei ihm weiter um dann auch Verbindungen und Gegenpole damit feststellen zu können (was nicht funktionieren würde, wenn die Punkte nur oberflächlich bekannt wären, dann würde man die Verwandschaft/gegensätzlichkeit nicht spüren, weil man womöglich knapp daneben liegt).
ich hab selbst in einer HP-Scule gearbeitet, wo gerade ein Konkurenzprodukt aufgestellt wurde, was aber nur die Mindestanforderungen für die Zertifizierung abhakte, und bis auf die genaue Lokalisation der Punkte hätte ich es schon mit meinem rein theoretischen Zugang zum Thema (als Medizinhistorikerin, die zwar Hp werden will aber ohne TCM) schon einen Großteil der Ausbildung abdecken können. Das war echt mager. (Hatte auch nur ein kurzes Gastspiel in der Schule, anderes Kapitel)
Jedenfalls die ABZNord findet sich irgendwie auch in HH, scheint dir ja näher zu liegen, kannst gerne mal grüßen, wenn du den Udo am Rohr hast.
Gruß Susanne
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